Wenn ein Säugling getauft wird ist das kaum von diesem genehmigt, ebenso wie wenn du eine Familienmitgliedschaft im VCD hast...
Eben. Und genau da liegt der Knackpunkt. Ein Säugling ist nicht in der Lage diese Genehmigung zu erteilen, da er sich diesbezüglich nicht Ausdrücken kann. Er kann nicht sagen: Ich will das nicht. Daher liegt es doch an den Eltern zu sagen: Wir lassen unser Kind selber entscheiden ob Sie dem Glauben angehören will oder nicht.
Aber das ist doch die Freiheit jedes Einzelnen. Die einen erzählen von ihrem Glauben, die andern vom Umweltschutz, ihrem KAmpf gegen Atomstrom, ihrem Fußballverein - oder eben auch nicht.
Das Problem ist: Du wirst von solchen Leuten zugelabert auch wenn Du das gar nicht willst und dies denen auch noch sagst. Das wird Ignoiert.
Da ein Großteil der Gebote ins Grundgesetz eingegangen sind sollte zumindest dieser Teil von allen in D lebenden MEnschen beachtet werden
In der Bibel stehen nicht nur die 10 Gebote, da steht noch ein bisschen mehr. Und auch ganz klar, dass das "Liegen (eines Mannes) bei einem Mann wie bei einer Frau" von Gott nicht gerade für toll erachtet wird. (z.B. 3. Mo 18,22)
Na und? Ist doch egal ob das ein fiktives Wesen toll findet oder nicht. Wenn ich der Meinung bin das ich lieber mit einem Mann ins Bett steige weil ich mich dabei Wohler fühle als bei einer Frau, dann ist das meine Sache. Und im Grundgesetzt steht: Die Würde eines Menschen ist unantastbar.
Wenn ich einem Menschen aufgrund seiner Religion, Homosexualität, Politischen Ansichten nieder mache, dann verletze ich damit seine Würde. Egal was da in irgendeinem Buch steht was das verfallsdatum schon überschritten hat.
Ich hab da, ehrlich gesagt, vieles nicht verstanden. Dass ich niemandem von meinem Glauben erzähle, der nichts davon wissen will ist auch meine Einstellung.
Hast Du schon mal darüber nachgedacht das sich Dein Gegenüber dadurch belästigt fühlen könnte wenn Du Ihn mit Deinem Glauben zu textest?
Wer spricht von "alleinigem Anrecht ?" Ich bin der Überzeugung, dass J. Christus mit seiner Aufforderung: Liebe deine Feinde, segne , die dich fluchen, tue wohl denen, die dich verfolgen" die weitestgehende Forderung nach Friedfertigkeit formuliert hat. Wenn andere das aufgreifen und das auch tun - finde ich klasse. Von ihrer Religion werden sie dazu - zumindest nach meinem Kenntnisstand - nicht aufgefordert.
Die Christen selber erachten diese Motive als alleiniges Anrecht. Zumidenstens kommt es mir so vor. Und wenn man dazu erst durch eine Religion aufgefordert werden muss....
Ich mache auch vieles, weil ich es "will" beziehungsweise für vernünftig erachte. Und manches mache ich, obwohl ich eigentlich gerne das Gegenteil davon tun würde. Weil Gott sagt, dass es das Richtige ist und ich ihm darin vertraue. Und deswegen bete ich für die Menschen, mit denen ich Probleme habe. Beachte den Unterschied: Ich befolge hier nicht eine Vorschrift, sondern ich folge (m)einem Vorbild, Jesus, nach, der genau das auch getan hat, bei viel größeren Problemen.
Weder mein Onkel noch mein Vetter haben als Missionare irgendetwas von dem getan, was du hier schreibst. Und auch von vielen anderen Missionaren, von denen ich gelesen habe, sind ganz andere Berichte überliefert. Wovon du berichtest ist eher die Unterwerfung von Völkern durch eine Staatsmacht, in deren Gefolge dann die katholische Kirche ihren religiösen Machtwahn auslebte. Aber die katholische Kirche ist nicht der christliche Glaube.
Die Zeiten heute sind nun mal anders. Vor allem weil Priester / Missionare zum Glück nicht mehr dadurch Geschützt sind, das Sie eine Kutte mit nem Kreuz um den Hals tragen, sondern sich auch vor dem Gesetz verantworten müssen.
Und wenn Du mal ein bisschen weiter in der Zeit zurück blickst, wirst Du sehen warum ich Behaupte das der Christliche Glauben seine Grundfesten auf Mord, Intriegen, Verfolgung, Diebstahl etc. aufgebaut hat.
Die alten Germanen z.b. hatten den Glauben den Leute wie ich heute wieder aufleben lassen wollen. Es ist Bewiesen das Christliche Missionare dazu übergegangen sind, Menschen damit einzuschüchtern in dem Sie an anderen die sich Weigerten den Christlichen Glauben anzunehmen, das eine oder andere Exempel statuiert haben, oder einfach Gebräuche wie z.b. das Osterfest übernommen hatten.
Wie stimmt diese Aussage mit deiner Toleranz gegen Moslems und dem, was islamistische Terroristen "aus ihrem Glauben machen" überein? Warum wirfst du allen Christen Verfehlungen einer Kirche von vor Jahrhunderten vor, gleichzeitig trennst du beim Islam? Waren damals alle christlichen Missionare Mörder? Sehr viele Missionare sind mit bester Überzeugung ausgezogen und haben in den Ländern sehr viel Gutes bewirkt, angefangen von Krankenhäusern über Schulen und Ausbildungsstätten.
Ich hatte bereits an anderer Stelle geschrieben das ich das nicht gutheiße was Islamistische Terroristen aus Ihrem Glauben machen. Der Islamistische Glauben ist nicht gerade der Leitfaden in Sachen was man machen sollte. Das lässt sich am besten dadurch erklären in dem Du einfach mal 3 Imamen unterhälst. Sie alle werden Dir was den Koran anbelangt wohl unterschiedliche Meinung darlegen, da der Islamische Glauben eher eine Auslegungssache ist, anstelle von dem bereits angesprochenen Leitfaden.
In meinen Augen ist es aber ein Unterschied ob eine Glaubensrichtung mit Ihren Fehltritten umgehen kann oder ob Sie einfach nur Totgeschwiegen werden.
Wie gesagt, was die Terroristen (egal welcher Glaubensrichtung) machen, finde ich nicht gut. Aber ich differenziere gerade beim Islam weil es da deutliche Unterschiede gibt, die auch öffentlich Bekannt sind und nicht dementiert werden, wie es die Oberhäupter der Kirche mit der Vergangenheit machen. Wenn man in der Vergangenheit Scheiße gebaut hat, dann hat man auch die Eier zu haben um dazu zu stehen. Und nicht sagen: "Wir haben nichts gemacht." Obwohl das genaue gegenteil bewiesen ist. Und genau damit habe ich ein großes Problem!
In Deinen Augen ist die Kirche nicht der Christliche Glaube, aber es sind nun mal die die Ihn verbreiten.
Es ist in meinen Augen auch unverständlich wie man in der heutigen Zeit mit den ganzen Krankheiten noch Predigen kann, das Verhütungsmittel das Schlimmste ist was es auf der Welt gibt.
Man kann einem 12 Jährigen Jungen der S*x mit seiner Freundin haben will nicht sagen: "Poppen darfste, aber das Kondom lässt Du weg." Soll der mit 12 Jahren schon Papa werden?
Oder soll ich, wenn ich mit einer Frau schlafen sollte, die ich vielleicht gerade mal kennen gelernt habe, mich mit Aids anstecken und das dann auch noch weiter verbreiten?
Sorry aber ich kann nun mal nicht "Liebet und vermehret euch um jeden Preis" gutheißen.

