Glauben an Gott? Geister? Wahrsager?

Glauben an Gott?Geister?Wahrsager?


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Und wieso sollte man der Bibel glauben, wenn es doch schon sehr viel ältere Schriften über andere Götter gibt? Oder: wenn das, was du sagst, stimmt, dann verhalten sich Muslime zu Christen wie Christen zu Juden: jeder fügt einen Teil an die Geschichte an und sagt, erst jetzt sei sie richtig, vollständig und wahr. In dieser Kette wäre das Judentum die erste Religion, und deiner Vorstellung nach liegt die Wahrheit im AT, denn das NT wurde erst später geschrieben...

Moment, jetzt hast du nicht genau gelesen. Also, zur Aufschlüsselung:
1. Wenn andere/ältere Schriften über andere Götter schreiben dann hat das ja zunächst einmal nichts mit der Bibel zu tun. Die Geschichte von Deutschland wird ja auch nicht als falsch klassifiziert wenn ich die französische Geschichte lese. Daraus folgt:
2. Bei Bereichen, wo sich Überlappungen ergeben hängt es natürlich oft vom Blickwinkel des BEtrachters ab (z.B. Schöpfung durch Gtoo oder Grichische Götter?)
3. Das NT ist ein Buch, das zeitlich nach dem AT kommt und auf dieses inhaltlich an vielen Stellen bezug nimmt. Es ändert aber die Inhalte des AT an keiner Stelle ab oder benennt sie als falsch.
4. Das ist der Unterschied zum Koran, der dies sehr wohl bahauptet und das, obwohl er sowohl zeitlich als auch gesellschaftlich weiter entfernt entstanden ist. Und damit fügt er eben nicht nur einen Teil an sondern verändert den ursprünglichen Inhalt.
 
Moment, jetzt hast du nicht genau gelesen. Also, zur Aufschlüsselung:
1. Wenn andere/ältere Schriften über andere Götter schreiben dann hat das ja zunächst einmal nichts mit der Bibel zu tun. Die Geschichte von Deutschland wird ja auch nicht als falsch klassifiziert wenn ich die französische Geschichte lese. Daraus folgt:

Aber alle Schriften dienen der Suche nach Wahrheit. Und wieso sollte die ältere polytheistische Vorstellung falscher sein als die spätere monotheistische Ansicht? Weil sie nicht in der Bibel steht?

2. Bei Bereichen, wo sich Überlappungen ergeben hängt es natürlich oft vom Blickwinkel des BEtrachters ab (z.B. Schöpfung durch Gtoo oder Grichische Götter?)

Und welcher Betrachtet hat Recht - und warum?

3. Das NT ist ein Buch, das zeitlich nach dem AT kommt und auf dieses inhaltlich an vielen Stellen bezug nimmt. Es ändert aber die Inhalte des AT an keiner Stelle ab oder benennt sie als falsch.

Der Koran nimmt doch auch auf Bezug auf die Bibel, bzw. historische Ereignisse, die auch in der Bibel auftauchen...

4. Das ist der Unterschied zum Koran, der dies sehr wohl bahauptet und das, obwohl er sowohl zeitlich als auch gesellschaftlich weiter entfernt entstanden ist. Und damit fügt er eben nicht nur einen Teil an sondern verändert den ursprünglichen Inhalt.

Was aber immer noch nichts darüber sagt, ob diese Veränderungen nicht legitim sind (immer unter der Prämisse, dass es Gott gibt und er uns seine Worte verkündet)...
 
4. Das ist der Unterschied zum Koran, der dies sehr wohl bahauptet und das, obwohl er sowohl zeitlich als auch gesellschaftlich weiter entfernt entstanden ist. Und damit fügt er eben nicht nur einen Teil an sondern verändert den ursprünglichen Inhalt.

Der Koran gehört ja auch nicht zur Bibel. Weswegen der Koran ja schon Dinge anders dalegen bzw. behaupten kann (zumindest was Gott und Jesus angeht)

Abgesehen davon macht die Bibel in etwa das gleiche. (In Bezug auf die älteren Religionen der Griechen, Römer etc.)

Die einzigen wirklichen Fakten, sind die Historischen (Römer, Juden Vertreibung)

Einen wirklichen Beweis, dass der Gott aus der Bibel, der einzig wahre ist gibt es nicht. (bei den anderen Religionen genauso wenig)

Mal eine andere Frage: Warum muss ich Christ, Moslem oder was auch immer sein um an Gott zu glauben? Reicht es nicht, Mensch zu sein, um an Gott zu glauben?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich präzisiere: Der Gott der Bibel kann nicht der gleiche Gott wie Allah sein, da Allah keinen Sohn hat und auch sonst andere Eigenschaften aufweist.

Hallölie ,

Ich bezweifle deine angebe, was du da sagst.
Allah und Gott sowie Jahwe, sind eine Person ( Gottheit) .

Und VETO , bei der Aussage das die Moslems nicht Jesus Kennen würden.
Denn Im Islam, ist Jesus ein Prophet Und Maria eine Heilige.

Damit ist deine Aussage Falsch.

Mc

Ich gestehe, ich habe den Koran nicht gelesen; aber nach allem, was ich höre, gibt es überwältigend viele Übereinstimmungen zwischen Koran und Bibel, zwischen den Personen etc - ist es nicht so, dass der Koran einen Propheten Jesus kennt?

Hallöchen Freund der Philosophie,

Der Islam kennt Jesus als Propheten, aber nicht als Sohn Gottes.

Da muss man mal ein Gewaltigen Irrtum Beheben.

In der Thora, ist vom Messias (Der Gesalbte) die Rede und nicht vom König oder eines Sohnes Gottes die Rede.

Denn, Um eine Person Übermächtig dar zu stellen , wurde eine Königliche , gar Göttliche Macht, im nach seinem Tode Angedichtet.

Mc

Info Allgemein!

Der Islam ist ein Abspaltungsprodukt der Teilung des Römischen Reiches !

Als um 400 Nach Christus, das West und das Oströmische Reich auseinander Brachen ( Vorher ein Römisches Reich ), Hatte Kaiser Konstantin ROM als Religiöses Zentrum der Christen Ernannt.
Das Hatte der Damalige Papas , der in Konstantinopel weilte, nicht Hinnehmen Wollen, so entstand die Ostkirche in Konstantinopel ( Griechisch Orthodox ) !

Der Islam ist einige Jahre Später von Mohammed gegründet worden.

Mc
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Der Islam ist ein Abspaltungsprodukt der Teilung des Römischen Reiches !

Äääähm...das kann man so wohl kaum sagen. Das Römische Reich war zu Mohammeds Zeiten schon nicht mehr existent, und auch vorher hatte Rom keinen Einfluss auf die nahöstlichen Gegenden, in denen der Islam entstand...

Als um 400 Nach Christus, das West und das Oströmische Reich auseinander Brachen ( Vorher ein Römisches Reich ), Hatte Kaiser Konstantin ROM als Religiöses Zentrum der Christen Ernannt.
Das Hatte der Damalige Papas , der in Konstantinopel weilte, nicht Hinnehmen Wollen, so entstand die Ostkirche in Konstantinopel ( Griechisch Orthodox ) !

Korrigiert mich, wenn ich falsch liege, mein Geschichts-LK ist ein Jahr her, aber Konstantin hat als letzter Kaiser beide Reiche beherrscht (mit seinen Söhnen kam dann die endgültige Teilung), die Machtzentrale von Rom nach Konstantinopel verlegt und das Christentum lediglich geduldet, nicht darüber bestimmt....insofern hat seine Politik wohl nur indirekten Einfluss auf die Zersplitterung der christlichen Kirchen...
 
Äääähm...das kann man so wohl kaum sagen. Das Römische Reich war zu Mohammeds Zeiten schon nicht mehr existent, und auch vorher hatte Rom keinen Einfluss auf die nahöstlichen Gegenden, in denen der Islam entstand...

Korrigiert mich, wenn ich falsch liege, mein Geschichts-LK ist ein Jahr her, aber Konstantin hat als letzter Kaiser beide Reiche beherrscht (mit seinen Söhnen kam dann die endgültige Teilung), die Machtzentrale von Rom nach Konstantinopel verlegt und das Christentum lediglich geduldet, nicht darüber bestimmt....insofern hat seine Politik wohl nur indirekten Einfluss auf die Zersplitterung der christlichen Kirchen...

Die Teilung der Kirche und die Papst Frage , waren Hunderte von Jahren Gegenwärtiger Streitpunkt zwischen Ost und West Rom (später der Römische Reich Deutscher Nationen Genant) .

Aus der Teilung entstand der Islam , nach meiner Interpretation.


Hier einige Gesicherte Fakten!

Byzantin. Reich: Konstans II., *)630, †)Syrakus 15. 9. 668, byzantin. Kaiser (seit 641). Sohn Konstantins III.; kämpfte auf der Balkanhalbinsel erfolgreich gegen die Slawen (658) und schloss Frieden mit den Syrern (659).

(c) Meyers Lexikonverlag.

Mohammed (Muhammad, arab. ›der Gepriesene‹), *)Mekka um 570, †)Medina 8. 6. 632, Stifter des Islam. M. gehörte der führenden Sippe des in Mekka herrschenden Stammes der Koraisch, den Haschimiten, an. Von den Kindern aus der Ehe mit Chadidja blieb nur Fatima am Leben. Auf seinen Handelsreisen als Kaufmann kam er mit den Lehren der jüd. und christl. Religion in Berührung. Seine Andachtsübungen verdichteten sich in seinem 40. Lebensjahr zu visionären Offenbarungserlebnissen, die im Koran ihren Niederschlag fanden. M. fühlte sich zum gottgesandten Propheten erwählt, mit dem die mit Adam beginnende Reihe der Propheten und die Offenbarung des wahren Glaubens abgeschlossen sei, um die Araber zum Islam zu führen. Nach Auseinandersetzungen um seine, die Religion und Struktur der altarab. Gesellschaft infrage stellende Predigt suchte er neue Wirkungsmöglichkeiten in Medina, wohin er 622 auswanderte (Hidjra). Aus seinen Mitauswanderern und neuen medinens. Anhängern formte M. eine Gemeinschaft, die den Islam in Arabien durchzusetzen begann. Er selbst wurde geistl. und polit. Oberhaupt mit absoluter Autorität. Die arab. Stämme (auch in Mekka) schlossen sich ihm an. 630 konnte M. in Mekka einziehen und den Kult des Wallfahrers (Hadjdj) im hl. Bezirk vollziehen. - Seinen Nachfolgern, den Kalifen, hinterließ M. ein politisch und religiös geeintes Arabien.

(c) Meyers Lexikonverlag.

Mc
 
Die Teilung der Kirche und die Papst Frage , waren Hunderte von Jahren Gegenwärtiger Streitpunkt zwischen Ost und West Rom (später der Römische Reich Deutscher Nationen Genant) .

Das ist auch wieder eine Frage der Interpretation...es gibt durchaus die Ansicht, dass das HRR keine Fortführung des weströmischen Imperiums war... Das führt uns aber auch eigentlich nur weg vom eigentlichen Thema.
 
Der Koran nimmt doch auch auf Bezug auf die Bibel, bzw. historische Ereignisse, die auch in der Bibel auftauchen...

...Was aber immer noch nichts darüber sagt, ob diese Veränderungen nicht legitim sind (immer unter der Prämisse, dass es Gott gibt und er uns seine Worte verkündet)...

Ich stimme dir zu, dass es keinen Beweis dafür gibt, dass die Bibel gegenüber dem Koran die richtige Aussage trifft. Es gibt aber immerhin Indizien dafür, dass die Bibel wahrheitsgemäß berichtet. Und wenn ich die Wahl habe, einen Bericht von einem Zeitzeugen direkt zu erhalten oder von einem jahrhunderte später lebenden Menschen, der auch zusätzlich nicht in dieser Gesellschaft aufgewachsen ist, dann frage ich mich schon, warum der Koran hier recht haben sollte und nicht die Bibel.

@huibu71: Wenn ich davon lese, dass Allah seine Nachfolger gezielt dazu auffordert, Nichtmuslime zu belügen, wenn er sich selbst als den Listigen bezeichnet, den Unnahbaren, der nie einen Sohn hatte, dann widersprechen diese Eigenschaften denen des Biblischen Gottes. Und da der Gott der Bibel sich als der Unveränderliche bezeichnet kann er nicht mit dem Allah der Moslems übereinstimmen. Dann ist es auch belanglos, dass beide monotheistische Gottheiten sind und dass Allah an manchen Stellen den biblischen Gott nachahmt.

@thelematiker: Wenn du an den Gott der Bibel glaubst bist du - per Definition - ein Christ. Dies setzt in keiner Weise die Zugehörigkeit zu irgendeiner Kirche/Religion voraus. Umgekehrt, wenn du z.B. evangelisch getauft bist und "in der Kirche lebst",... aber nicht an Gott glaubst, dann bist du kein Christ. Und kein Mensch kann von einem anderen sagen, ob dieser ein Christ ist oder nicht. Eben weil das Christentum dich nicht dazu zwingt, irgendwelche speziellen Riten einzuhalten. Und viele Menschen unserer Zeit sind zwar in der Kirche aber keine Christen.
 
@huibu71: Wenn ich davon lese, dass Allah seine Nachfolger gezielt dazu auffordert, Nichtmuslime zu belügen, wenn er sich selbst als den Listigen bezeichnet, den Unnahbaren, der nie einen Sohn hatte, dann widersprechen diese Eigenschaften denen des Biblischen Gottes. Und da der Gott der Bibel sich als der Unveränderliche bezeichnet kann er nicht mit dem Allah der Moslems übereinstimmen. Dann ist es auch belanglos, dass beide monotheistische Gottheiten sind und dass Allah an manchen Stellen den biblischen Gott nachahmt.

Was du da Schreibst, ist Etwas Verwirt !

Nicht Allah, sondern Irgend welsche Hinterweltler von Muftis, die Ihre Anhänger Aufhetzen.

Haben wir bei denn Christen Auch, denke nur an denn Englischen Holocaust Leugner.


Und Nochmals, Gott Ist ein Jüdischer Gott , der Später von dem Christen Übernomen Wurde.

Wenn Rabbi Jesus, vom Vater im Himmel Sprach, meinte er dem Jüdischen Gott , sein Vater.
Also Jehova oder Jahwe !
Mc
 
Ich stimme dir zu, dass es keinen Beweis dafür gibt, dass die Bibel gegenüber dem Koran die richtige Aussage trifft. Es gibt aber immerhin Indizien dafür, dass die Bibel wahrheitsgemäß berichtet. Und wenn ich die Wahl habe, einen Bericht von einem Zeitzeugen direkt zu erhalten oder von einem jahrhunderte später lebenden Menschen, der auch zusätzlich nicht in dieser Gesellschaft aufgewachsen ist, dann frage ich mich schon, warum der Koran hier recht haben sollte und nicht die Bibel.

Nun, das Neue Testament wurde rund 100 Jahre nach Christi Geburt geschrieben - von Zeitzeugen kann hier auch keine Rede sein...

Und ich weiß nicht, welche Indizien es für den Wahrheitsgehalt der Bibel gibt...historische Ereignisse, okay - aber alles andere?
 
@thelematiker: Wenn du an den Gott der Bibel glaubst bist du - per Definition - ein Christ. Dies setzt in keiner Weise die Zugehörigkeit zu irgendeiner Kirche/Religion voraus. Umgekehrt, wenn du z.B. evangelisch getauft bist und "in der Kirche lebst",... aber nicht an Gott glaubst, dann bist du kein Christ. Und kein Mensch kann von einem anderen sagen, ob dieser ein Christ ist oder nicht. Eben weil das Christentum dich nicht dazu zwingt, irgendwelche speziellen Riten einzuhalten. Und viele Menschen unserer Zeit sind zwar in der Kirche aber keine Christen.

?

Ich hätte schwören können, dass Gott schon ne Ecke länger als die Christen existiert. Und jetzt muss ich Christ sein um an Gott zu glauben, obwohl Gott älter als die Christen ist? Wie soll das funktionieren?
 
? Ich hätte schwören können, dass Gott schon ne Ecke länger als die Christen existiert. Und jetzt muss ich Christ sein um an Gott zu glauben, obwohl Gott älter als die Christen ist? Wie soll das funktionieren?

Ich verstehe dein Problem nicht: Wenn ein Mensch an den Gott der Bibel glaubt ist er ein Christ. Was hat das mit dem Alter Gottes zu tun? Und wie gesagt, du musst nicht Christ sein, um an den Gott der Bibel zu glauben, sondern wenn du glaubst bist du Christ! Was ist daran kompliziert?

Nicht Allah, sondern Irgend welsche Hinterweltler von Muftis, die Ihre Anhänger Aufhetzen.
Nein, es handelt sich dabei um Zitate aus dem Koran, also gehen sie zumindest auf Mohamed zurück!

Und Nochmals, Gott Ist ein Jüdischer Gott , der Später von dem Christen Übernomen Wurde.
Wenn Rabbi Jesus, vom Vater im Himmel Sprach, meinte er dem Jüdischen Gott , sein Vater.
Also Jehova oder Jahwe !
Mc
Dem habe ich nie widersprochen. Nur mit den Namen musst du etwas vorsichtig sein, die Übersetzung "Jehova" ist nach gängiger Bibelübersetzung wohl nicht korrekt. Und Gott wurde nicht "von den Christen übernommen", vielmehr ist das Christentum auf dem jüdischen Glauben aufgebaut.


Nun, das Neue Testament wurde rund 100 Jahre nach Christi Geburt geschrieben - von Zeitzeugen kann hier auch keine Rede sein...
Damit liegt der Bericht etwa 70 Jahre (nach meinem KEnntnisstand: 60 JAhre, aber sei´s drum) nach Christi Himmelfahrt. Und damit können sehr wohl noch Zeitzeugen gelebt haben (vergleich 2. Weltkrieg bis heute)

Und ich weiß nicht, welche Indizien es für den Wahrheitsgehalt der Bibel gibt...historische Ereignisse, okay - aber alles andere?

Das ist doch schon einmal nicht wenig: viele Orte, Namen, Ereignisse die in der Bibel genannt werden konnten historisch nachgewiesen werden.
Aus meiner Sicht sind die schrillsten wahren Aussagen der Bibel ihre Prophezeiungen. Kennst du ein Buch, in dem Dinge über Jahrhunderte hinweg vorhergesagt wurden, die dann so eingetroffen sind? Beispiel: Der Messias sollte aus Bethlehem kommen und gleichzeitig aus Ägypten! Und was trug sich zu? Jesus wurde in Bethlehem geboren und seine Familie floh nach Ägypten, von wo er wieder nach Israel kam. Ich finde das bemerkenswert.
 
Damit liegt der Bericht etwa 70 Jahre (nach meinem KEnntnisstand: 60 JAhre, aber sei´s drum) nach Christi Himmelfahrt. Und damit können sehr wohl noch Zeitzeugen gelebt haben (vergleich 2. Weltkrieg bis heute)

Damals hatte man die Lebenserwartung überschritten, wenn man 30 wurde - dann lass uns mal rechnen: ein Zeitzeuge muss alt genug gewesen sein, die Ereignisse bewusst miterleben zu können. Danach muss er (nach heutigem Kenntnisstand) in einem von vier Fällen nach Griechenland, in drei anderen weiter nach Westeuropa oder Nordafrika gereist sein. Dann muss er zwischen 40 und 80 Jahre weiter gelebt haben, zwischen Kriegen, Krankheiten und Naturkatastrophen...findest du es wahrscheinlich, dass um 100 n. Chr. noch viele Zeitzeugen lebten? Die auch noch befähigt waren, zu schreiben?

Das ist doch schon einmal nicht wenig: viele Orte, Namen, Ereignisse die in der Bibel genannt werden konnten historisch nachgewiesen werden.
Aus meiner Sicht sind die schrillsten wahren Aussagen der Bibel ihre Prophezeiungen. Kennst du ein Buch, in dem Dinge über Jahrhunderte hinweg vorhergesagt wurden, die dann so eingetroffen sind? Beispiel: Der Messias sollte aus Bethlehem kommen und gleichzeitig aus Ägypten! Und was trug sich zu? Jesus wurde in Bethlehem geboren und seine Familie floh nach Ägypten, von wo er wieder nach Israel kam. Ich finde das bemerkenswert.

Das Thema hatten wir doch schon: Prophezeiungen werden im Nachhinein so ausgelegt, dass sie auf tatsächliche Ereignisse passen. Jesu Leben ist bis heute nicht vollständig nachgezeichnet, kein Mensch kann sagen, inwieweit sein Aufenthalt in Ägypten und sein weiteres Leben historisch korrekt sind - es kann genauso gut sein, dass die Evangelisten die Biografie so modelliert haben, dass sie den Messias-Prophezeiungen entsprach...
 
Ich verstehe dein Problem nicht: Wenn ein Mensch an den Gott der Bibel glaubt ist er ein Christ. Was hat das mit dem Alter Gottes zu tun? Und wie gesagt, du musst nicht Christ sein, um an den Gott der Bibel zu glauben, sondern wenn du glaubst bist du Christ! Was ist daran kompliziert?

:hö:
Für mich bitte noch mal von vorn, weil ich verstehe deine Aussage nicht.
Wenn ich an Gott glauben würde, bin ich automatisch ein Christ, muss aber nicht Christ sein, um an Gott zu glauben?

Ist mir zu hoch. Bitte noch einmal.
 
Nein, es handelt sich dabei um Zitate aus dem Koran, also gehen sie zumindest auf Mohamed zurück!


Dem habe ich nie widersprochen. Nur mit den Namen musst du etwas vorsichtig sein, die Übersetzung "Jehova" ist nach gängiger Bibelübersetzung wohl nicht korrekt. Und Gott wurde nicht "von den Christen übernommen", vielmehr ist das Christentum auf dem jüdischen Glauben aufgebaut.

Könntest du mir die Sure Zeigen oder Zitieren, wonach Mohammed diese Worte Schrieb?

Ich Weiß , das Mohammed die Nichtgläubigen (die nicht im Besitze des Buches waren) als Tiere tituliert hatte, im Koran.
Das Betraf ab nicht Juden und Christen, die er als die an Sah , die im Besitze des Buches (Tora und Bibel) wahren.

Mc
 
Könntest du mir die Sure Zeigen oder Zitieren, wonach Mohammed diese Worte Schrieb?

Sure 3, 54: "und Allah ist der beste Listenschmied."
Sure 23,91: "Gott hat sich kein Kind zugelegt" (Jesus ist nicht Gottes Sohn)
Sure 4, 157 - 158: "Aber sie haben ihn (JEsus) nicht getötet und nicht gekreuzigt..."
Sure 9,5: "Tötet die Heiden, wo immer ihr sie findet..."
Sure 75,1: "Ich schwöre beim Tag der Auferstehung;" (Bibel: Du sollst nicht schwören)
Die "Unnahbarkeit" habe ich nicht gefunden, vielleicht stammte das aus einer anderen Quelle (hadith?)

Damals hatte man die Lebenserwartung überschritten, wenn man 30 wurde -... ...findest du es wahrscheinlich, dass um 100 n. Chr. noch viele Zeitzeugen lebten? Die auch noch befähigt waren, zu schreiben?
Nun, zumindest besteht die Möglichkeit. Und dann ist immerhin nur eine Generation vergangen. Und bei der damaligen jüdischen Gesellschaft, in der solche Texte nachweislich wörtlich auswendig gelernt und weitergegeben wurden ist eine Gefahr der Veränderung äußerst gering. Lukas schreibt ja selbst in seinem Evangelium, dass er nachforschte und alles in guter Ordnung aufschrieb.

Das Thema hatten wir doch schon:
Stimmt, Entschuldigung.

Wenn ich an Gott glauben würde, bin ich automatisch ein Christ, muss aber nicht Christ sein, um an Gott zu glauben?
Es ging um die Frage, ob man ein Christ sein muss, um an den Gott der Bibel zu glauben. Und nach meiner MEinung ist es folgendermaßen:
1. wenn du an ihn glaubst bist du automatisch ein Christ.
2. Umgekehrt kannst du kein Christ sein und nicht an ihn glauben.

Der andere Teil bezieht sich auf die Zugehörigkeit zu einer Religionsgemeinschaft:
Wenn du der evangelischen, katholischen,... Kirche angehörst bedeutet das noch lange nicht, dass du an Gott glaubst, folglich bist du alleine durch die Religionszugehörigkeit - nach obiger Definition - auch nicht automatisch Christ.

So wird es ganz klar von meiner Reli-Lehrerin erklärt. Jeder Evangelist hat ja für seine Zielgruppe geschrieben (Griechen,Juden etc.).
Stimmt. Und jeder der vier Evangelisten hat das auch so vollständig und unabhängig hinbekommen, bis hin zu Jesu Tod. Deswegen beschreibt man im AT auch schon, dass er durchbohrt werden wird, damit es die Evangelisten dann nicht so schwer haben. Aber wer nicht lesen will und die geschichtlichen, wissenschaftlichen Tatsachen nicht akzeptieren möchte,...
 
Sure 3, 54: "und Allah ist der beste Listenschmied."
Sure 23,91: "Gott hat sich kein Kind zugelegt" (Jesus ist nicht Gottes Sohn)
Sure 4, 157 - 158: "Aber sie haben ihn (JEsus) nicht getötet und nicht gekreuzigt..."
Sure 9,5: "Tötet die Heiden, wo immer ihr sie findet..."
Sure 75,1: "Ich schwöre beim Tag der Auferstehung;" (Bibel: Du sollst nicht schwören)
Die "Unnahbarkeit" habe ich nicht gefunden, vielleicht stammte das aus einer anderen Quelle (hadith?)

Könntest du mir deine Quelle Nennen?

Damit ich sie mit dem Originaltext in Deutsch Vergleichen kann!
Mc

Ps. Hier mal Klicken https://www.enfal.de/deukuran.htm
 
Zuletzt bearbeitet:
Nun, zumindest besteht die Möglichkeit. Und dann ist immerhin nur eine Generation vergangen. Und bei der damaligen jüdischen Gesellschaft, in der solche Texte nachweislich wörtlich auswendig gelernt und weitergegeben wurden ist eine Gefahr der Veränderung äußerst gering. Lukas schreibt ja selbst in seinem Evangelium, dass er nachforschte und alles in guter Ordnung aufschrieb.


Die Gefahr einer Verfälschung bei mündlicher Tradition ist immer gegeben und von enormer Größe - eine Generation kann viel bewirken. Und dann ist immer noch die Frage, wieso die Evangelisten sich über den ganzen Mittelmeerraum verteilten, anstatt dort zu bleiben, wo das Geschehen stattgefunden hatte.

Übrigens: auch Tolkien schreibt, dass er nachforschte und alles in guter Ordnung aufschrieb...oh, Goethe tut das im Werther auch...
 
Es ging um die Frage, ob man ein Christ sein muss, um an den Gott der Bibel zu glauben. Und nach meiner MEinung ist es folgendermaßen:
1. wenn du an ihn glaubst bist du automatisch ein Christ.
2. Umgekehrt kannst du kein Christ sein und nicht an ihn glauben.

Der andere Teil bezieht sich auf die Zugehörigkeit zu einer Religionsgemeinschaft:
Wenn du der evangelischen, katholischen,... Kirche angehörst bedeutet das noch lange nicht, dass du an Gott glaubst, folglich bist du alleine durch die Religionszugehörigkeit - nach obiger Definition - auch nicht automatisch Christ.

:ugly: Kapier ich nicht.

in 2. schreibst du, dass man kein Christ ist, wenn man nicht an Gott glaubt. Schon klar
Aber dann gehst du zur Religionszugehörigkeit. Trennst du einen Christ von einem katholischen/evangelischen Kirche Angehörender Gläubiger ab oder wie?