aus sicht eines atheisten klar. aus sicht eines gläubigen nicht. er hat gar keine wahl.Blödes Argument - wenn du dich "gegen Gott wendest", verneinst du ihn automatisch. Ego verneinst du auch die Hölle, also riskierst du nichts...
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aus sicht eines atheisten klar. aus sicht eines gläubigen nicht. er hat gar keine wahl.Blödes Argument - wenn du dich "gegen Gott wendest", verneinst du ihn automatisch. Ego verneinst du auch die Hölle, also riskierst du nichts...
aus sicht eines atheisten klar. aus sicht eines gläubigen nicht. er hat gar keine wahl.
Glauben benötigt und verlangt so einen Beweiß aber nicht. Demnach ist "glauben" eine ganz persönliche und vollkommen freie Entscheidung, ebenso wie "nicht glauben".
Die Zeiten sind aber lange vorbei. Und die Legitimierung - nun, das ist ein Problem der Institution "Kirche" bzw. allgemeiner der "Schrift-Religionen".
Viele Naturreligionen funktionieren aber einfach durch den Glauben ihrer Anhänger. Es reicht ein Schamane als "Vermittler" zu den Göttern.
Aber wie gesagt - der persönliche Glauben ist vollkommen unabhängig von irgendwelchen Beweisen. Weil er auch ohne funktioniert.
@mighty wegen bigbang und intformation dns. warum willst du das einem "gott" zuschreiben? nur weil wir es noch nicht wissen?
"ich weiss nicht" ist eine bessere antwort als "gott hat es so gemacht/gewollt".
Er funktioniert, ja...viele Dinge funktionieren ohne Beweis und Legitimation...aber ist das gut?
Ob die Religion auf einer Schrift beruht oder auf mündlicher Tradition ist für diesen Punkt unerheblich. Es bleibt immer das Problem, dass der Glaube keine Rechtfertigung finden kann.
Er funktioniert, ja...viele Dinge funktionieren ohne Beweis und Legitimation...aber ist das gut?
Ich will diesen Gedanken Gott einfach nicht ausschließen, weil das engstirnig wäre. Wenn es dieses Wesen wirklich nicht gibt, dann merk ich das oder ich merks eben nicht. Pech, aber man kann zumindest die Forschungsrichtung offen lassen. Vielleicht kommen wir heute zu keinem Ergebnis, aber vielleicht irgendwann mal?
Muss es denn unwillkürlich schlecht sein?
Kann doch sein, dass die Wahrheit irgendwo dazwischen liegt.
Eben nicht nur Schwarz und Weiss, Böse und Gut. Sondern irgendwas in der Mitte...
weisst du was mich an dir konkret stört?
Dass du kategorisch - von dir aus - ausschließt, dass man bei Verstand sein kann und trotzdem glauben. Da fühle ich mich ganz klar provoziert und verliere immer die Lust am diskutieren. :-
Und zum Sein oder Nichtsein. Darum gehts nicht. Wir sind nämlich.
Also machen wir das Beste draus. Und Glaube oder ein Gott bedeutet eben nicht, dass man ein schlechterer Mensch ist als ein Atheist. Oder dass man weniger bei Verstand wäre.![]()
Warum behaltet ihr euch vor, das alleinige Recht und die alleinige Allmacht und Vernunft zu besitzen darüber nachzudenken? Da haben sich Tausende, Millionen Wissenschaftler schon den Kopf darüber zerbrochen und keiner ist zu einer besseren Erkenntnis gelangt.
Meint ihr, ihr könnt die jetzt alle übertrumpfen und mit eurer Gewissheit, die ja doch keine sein kann, weil ihr eben nicht empirisch beweisen könnt, alle zu einer Vernunft bringen, die sich nur euch als Vernunft erschließt ?![]()
Man arbeitet am Bild, das andere von einem bekommen, immer aktiv mit...Mich trifft kaum Schuld, wenn andere sich provoziert fühlen, indem sie meine Worte so oder so auffassen...

Glauben ist der versuch, eine Grenze zu überschreiten, dir dir dein Wissen vorgibt. Jegliches Wissen endet an der Schwelle des Beweises. Der Gleube selber beengt niemanden. Nur der Glaube selber kann durch Dogmatismus beengt und damit instrumentalisiert werden. Will sagen: die Auslegung des Glaubens kann diktiert werden.Wir sind. Richtig. Aber ist Gott? - Ich sage nicht, dass Gläubige schlechtere Menschen sind. Ich sage nur, dass sie ihre Vernunft, d.h. ihre Fähigkeit, Dinge logisch zu betrachten und auch an sich selbst Fehler oder Fragwürdigkeiten zu entdecken, schlichtweg weniger gebrauchen oder im Bezug auf ihren Glauben ausblenden. Denn Glauben bedeutet doch nichts anderes als das Fliehen des Hilflosen zu einer höheren Macht...was in meinen Augen eine Form von Realitätsverlust ist...
Tun wir nicht. Okay: was die anderen tun, weiß ich nicht: ich tu's auf jeden Fall nicht. Es geht hier nicht um das Recht, sich Gedanken zu machen, sondern um die eigentliche, stattfindende Tat. Und Gläubige, das zeigt mir meine Erfahrung, denken für gewöhnlich nicht ernstlich darüber nach, warum und an was sie glauben...
Also, an was ihr glaubt...Es ist keine Gewissheit, die "wir" verbreiten. Es ist nur die Überlegung, dass man sich an dem orientierten sollte, was nach aktuellem Kenntnisstand wahrscheinlicher ist....
Man arbeitet am Bild, das andere von einem bekommen, immer aktiv mit...![]()
Glauben ist der versuch, eine Grenze zu überschreiten, dir dir dein Wissen vorgibt. Jegliches Wissen endet an der Schwelle des Beweises. Der Gleube selber beengt niemanden. Nur der Glaube selber kann durch Dogmatismus beengt und damit instrumentalisiert werden. Will sagen: die Auslegung des Glaubens kann diktiert werden.
Dann kennst du wahrscheinlich nur glückselig lächelnde Schafe, aber keine Gläubigen...
Also, an was ihr glaubt...
Glaube erweitert aber auch niemanden - wo ist also der Nutzen? Ob ich glaube oder nicht ändert nichts an meinem Wissensstand, erklärt mir die Welt auch nicht besser als alle anderen Ansätze, etc.
Für Wahrscheinlichkeiten lassen sich stichhaltige, da nachweisbare, Argumente aufführen...Wahrscheinlichkeit ist also nichts, woran man glauben muss, sondern etwas, was man beweisen kann. Natürlich nur denen, die bereit sind, diesem Beweis zu folgen...
Stimmt, es fügt kein Wissen hinzu, aber erhöht die Zahl der Fragen. Das Ablehnen eines Glaubens an ein höheres Wesen engt deine Standpunkte ebenso ein wie ein allzu starres Festhalten an einem bestimmten Glauben.
Du kannst aber keine Wahrscheinlichkeit zur Tatsache erklären. Wenn du es tust, ist es nur ein Zeichen für Borniertheit und Chauvinismus.
Die Wahrscheinlichkeit trägt automatisch die Möglichkeit des Irrtums in sich.
Es erhöht nicht die Fragen, im Gegenteil: es löst alle Fragen, die man sich stellen könnte, mit einer einzigen Antwort.

Wahrscheinlichkeiten werden von der Allgemeinheit von jeher zu Tatsachen erklärt. Natürlich - das ist nicht sonderlich überlegt. Aber ich sehe kein Problem darin, eine Weltsicht als richtig und der Wirklichkeit sich annähernd zu vertreten, deren Wahrscheinlichkeit durch mehr Überlegungen und Erfahrungen gestützt wird als jede andere...
ICH halte mir die Möglichkeit des Irrtums immerhin noch offen...Auch wenn alle einer Meinung sind, können alle unrecht haben.

Genau da liegt für mich der Unterschied zwischen "lächelnden Schafen" und Gläubigen. Für mich schließen sich glauben und zweifeln nun mal nicht aus - im Gegenteil! Glauben ist für mich ständiges Prüfen, Hinterfragen und Zweifeln. Und das sowohl auf spiritueller wie auf rationaler Ebene. Für mich ist Glauben nicht die Antwort, sondern ein Standpunkt, der die Frage deffiniert.
ICH halte mir die Möglichkeit des Irrtums immerhin noch offen...![]()
Das freut mich ja, dass mancher sich diese Offenheit wahrt...so wie mi-mo auch keine dogmatische Glaubensvorstellung hat. Wir können hier aber nicht jede individuelle Ausformung durchdiskutieren, das führt doch zu nichts...und Glaube nach kirchlicher Doktrin ist eben Antwort auf alle Fragen...

Von daher ist schon lange Glauben ≠ Kirche ≠ Katholizismus (oder jegliche andere Form von Konservativer Glaubensauslegung), auch wenn die Atheisten immer noch gerne das Schreckgespenst von der eiligen Inquisition bemühen...
Glaube IST individuell. Also kannst du auch keine individuelle Ausformung ausschließen.
Und wenn Glaube individuell IST, dann ist jede Diskussion hinfällig, denn dann ist 1. wissenschaftliches bearbeiten unmöglich und 2. jedes Gespräch gänzlich unfruchtbar...
Naja, wenn du das so siehst...es gibt genug Menschen, für die Glaube sehr wohl = Kirche und die Kirche sehr wohl die Katholische ist....