Glauben an Gott? Geister? Wahrsager?

Glauben an Gott?Geister?Wahrsager?


  • Umfrageteilnehmer
    143
Ich glaube nicht an Gott, nicht an Geister und auch nicht an Wahrsager.
Wenn es Gott geben würde, würden all die Unfälle und unschöne Ereignisse nicht geschehen.
Wahrsager? Wenn man etwas wahrgesagt bekommt und daran glaubt, dann macht das Unbewusstsein es zum Wahren, ohne dass man es merkt..
Meine Meinung..
 
...

Ich möchte niemanden davon abbringen, an die Evolution zu glauben, ich möchte diese auch nicht als lächerlich darstellen. Aber sie ist zumindest in weiten Teilen nicht so gut fundiert, wie das manche Menschen denken.

...

Die Evolutionstheorie ist, wie der Name schon sagt, eine Theorie, jedoch eine empirisch nachvollziehbare (Nun, Zeit-, sowie Augenzeugen wirst du sicher nicht finden, doch Ausgrabungen liefern starke Indizien). Sicher hat diese Theorie ihre Lücken, nur bestehen diese, vereinfacht gesagt, aus fehlenden Knochenfunden in jeder chronologisch entstandenen Gesteinsschicht.

Wir haben also keine 100% Sicherheit, aber dennoch eine sehr hohe.

Für einen gläubigen Menschen ist das ein sehr gewagtes Argument, da man den Spieß einfach umdrehen könnte:

"Wieviele Beweise gibt es für die Existenz Gottes?" bzw "Gibt es annähernd soviele, wissenschaftlich und empirisch nachvollziehbare, Indizien für die Genesis à la Bibel wie für die Evolutionstheorie?".

Dazu kommt, dass man bei der Evolutionstheorie die Möglichkeit hat, schlagende Argumente zu ihrer Falsifizierung zu bringen : Findest du Überreste eines z.B. tierischen Skelettes in einer zeitlich nicht passenden Schicht, so fällt die Theorie.

Diese Art der "Diskutierbarkeit" besteht in puncto Gott nicht, zumindest habe ich weder Beweise, geschweige denn Indizien dafür gesehen, noch einen Gläubigen, der sich bei einem bestimmten Beweis vom Glauben abwenden würde.

Doch im Gegenzug lehne ich die Diskussion über seine Existenz nicht ab, sondern bin gerne bereit mich eines Besseren belehren zu lassen.

Ich will dich übrigens keineswegs für deinen Glauben angreifen, sondern lediglich einen Denkanstoß bezüglich des zitierten Arguments geben und den Unterschied Kreation <-> Evolution etwas verdeutlichen.
 
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@smailies:

Mal sehen, was die Bibel sagt:
1. Mo. 1,26: Und Gott sprach: Lasst uns[a] Menschen[A] machen in unserm Bild, uns ähnlich… (nach Elberfelder Übersetzung)

"Gott sprach: Laßt uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei, "
(nach Luther 1984)

Das sind nach meinem Kenntnisstand sehr wortgetreue Übersetzungen. Und die stimmen beide mit meiner Aussage überein.

Dumm nur, dass "uns ähnlich" und "uns gleich" auch schon wieder ein Unterschied ist....:roll:

Ich kann meinen Vorrednern in dem, was sie über die Evolutionstheorie äußerten, nur beipflichten....

Ach ja, ich habe noch zwei Fragen:
1. Nenne mir doch einmal ein paar von den "hunderten Widersprüchen" der Bibel ganz konkret mit Textstellen und so.
2. Was bedeutet Ô.o ?

Ersteres werde ich sicher nicht tun. Einmal, weil ich meine Zeit sinnvoller gestalte als mit Bibellektüre für Forendiskussionen, und dann, weil du selbst gezeigt hast: es ist alles von der Übersetzung abhängig...
Zweiteres lässt sich schwer in Worte fassen...Ô.o ist Ô.o Eine hochgezogene Augenbraue halt...^^


@mighty-mohab:

ich behaupte, dass jede Perspektive eine eigene Wirklichkeit sieht...und für jeden ist diese Wirklichkeit auch eine Wahrheit. Denn sie ist empirisch im Handeln vorhanden und nicht wegzuleugnen.

Wer etwas wegleugnet, verschließt sich vor dem Gedanken an etwas, das man vielleicht noch nicht begreifen kann. (Ich behaupte auch nicht, dass ichs begreife, aber ich hoffe ich komm irgendwann dahinter...)

Wir zwei haben immer noch ein Begriffsproblem...^^

Deswegen hier ein (etwas älterer) Essay von mir zu dem Thema...denn wenn ich dich richtig verstehe, sind wir in weiten Teilen einer Meinung in diesem Punkt: Über die Wahrheit (Ein Essay, dessen stilistische Unbedarftheit ich zu entschuldigen bitte...^^)
 
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hallo

Ich muss sagen ich glaube an Gott, aber nicht an die Kirche, an Geistern und so weiß ich nicht, das ist schwer zu sagen, ich sag mal ja, und bei einer Wahrsagerin war ich auch schon mal :biggrin: aber sie hat mich nicht wirklich überzeugt
 
Ich muss sagen ich glaube an Gott, aber nicht an die Kirche, an Geistern und so weiß ich nicht, das ist schwer zu sagen, ich sag mal ja, und bei einer Wahrsagerin war ich auch schon mal :biggrin: aber sie hat mich nicht wirklich überzeugt

Wie kannst du an den Gott der Kirche glauben, aber nicht an die Kirche? Die Kirche ist doch das Instrument Gottes auf Erden, oder so ähnlich. Der Papst ist von Gott als Vertreter auf Erden geschickt... Was du machst ist reine Blasphemie. Nicht das es mich stören würde...

@smaillies: Ich erkenne an, das du gute Argumente hast. Ich kenne mich in der Bibel längst nicht so gut aus und werde zur Richtigkeit der Bibel schweigen. Aber ich hätte dennoch eine Frage:
Gott hat den Menschen geschaffen, nur um ihm dann seine Instinkte, sein reinstes Inneres zu verbieten? Wie kann es sein, dass ein vollkommener Gott erst etwas schafft und gleich danach Gesetz nach Gesetz, Vorschrift nach Vorschrift erlassen muss, damit wir in den Himmel kommen? Das macht doch gar keinen Sinn.
Und wieso hat Gott damals bei Moses usw. so oft mit den Menschen gesprochen und eingegriffen, und seit 2000 Jahren passiert garnix mehr. Auch irgendwie seltsam.

Für mich "passen" diese Dinge einfach nicht zusammen. Aber darüber kann man nicht streiten, da sie so oder so auslegbar sind.
 
Ist echt witzig wenn man sich seit einiger Zeit in einem Atheisten-Forum rumtreibt und innerhalb von ein paar Wochen die Standartargumente der Gläubigen auswendig vortragen kann. Da dieses "Argument" aber leider zu wissenschaftlich wird um es zu erklären poste ich diesen link:
https://www.atheisten.org/forum/viewtopic.php?f=10&t=2228&hilit=Thermodynamik

Verzeihung, mir war beim Titel "Gott und die Welt" nicht klar, dass es sich um ein Atheistenforum handelt. Und ich habe einmal in dem gelinkten Forum gestöbert und einige echt interessante Argumente gelesen, danke. Ich bilde mich also weiter.


Wir sprechen von der Evolutionstheorie oder? :LOL: Soll ich sagen, dass die Gravitationstheory falsch ist , weil er mir nicht erklären kann warum ich mir gerade selbst vor den kopf schlage? :roll: das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. die evolutionstheorie hat nur die entstehung des lebens als vorraussetzung, mehr nicht.

Nana, jetzt wirst du aber polemisch... Im Unterschied zur Evolutionstheorie ist die Gravitationstheorie in Experimenten wissenschaftlich beweisbar. Und ich habe nie behauptet, dass ich wissenschaftliche Fakten für falsch halte. Die Frage ist jedoch, was die Wissenschaft leisten kann.

Doch nun erst einmal genug, denn ich möchte hier zwei Dinge anmerken.
1. Ich habe unbedacht gehandelt,als ich meine Überzeugung leichtfertig und zu planlos in diesem Forum verbreitet habe. Ich wollte eigentlich nur klarstellen, dass ich persönlich denke, dass man bezüglich des Ursprungs des Lebens eine andere Auffassung haben kann als den bloßen Zufall. Dass es auf der Welt Evolutionsprozesse gibt und z.B. Tierarten sich verändern bezweifle ich nicht. Dass ich meine Formulierungen nicht klar genug gewählt habe tut mir leid, es war natürlich falsch, die Evolutionstheorie und die Entstehung des Lebens pauschal in einen Topf zu werfen.

Um weitere endlos - und leider oft sehr emotionale - Debatten zu verhindern habe ich noch einen zweiten Punkt:
2. Ich habe die Beobachtung gemacht, dass bei Diskussionen zu diesem Thema kaum Ergebnisse entstehen, weil hier zwei unterschiedliche Grundannahmen verwendet werden, die wissenschaftlich nicht beweisbar sind. Christen glauben an einen Gott, der alles erschaffen hat. Und damit können sie natürlcih auch jedes Argument abwehren, notfalls mit Hilfe der Aussage "Gott hat es so erschaffen". Diejenigen, die nicht an einen Schöpfergott glauben argumentieren vom Ergebnis her, dass es eben Leben gibt und daher muss dies - folgerichtig - durch natürliche und zufällige Prozesse entstanden sein. Jeder hält aber damit die Grundannahme des anderen für falsch und nicht nachvollziehbar. Damit ist auch klar, dass darauf aufbauende Gedankenmodelle oder Theorien nicht vereinbar sind.

Tja, da der "Gottesbeweis" oder der "Nichtexistenzbeweis" noch aussteht bleibt wohl das endgültige Ergbnis offen. Ich habe nicht vor gehabt, hier eine riesige Runde zum Thema Evolution vom Zaun zu brechen, daher entschuldige ich mich noch einmal, dass ich dieses Thema aufgerührt habe. Aber es gibt genügend Foren, in denen man sich lange und breit über beide Seiten der Thematik informieren kann.


Beweise, Quelle? Das Thema Zufall und wie der Mensch damit umgeht ist aber auch sehr interessant. https://www.youtube.com/watch?v=98OTsYfTt-c&feature=channel_page (englisch erforderlich). Hoffentlich interessieren sich ein paar dafür, dass smalies es nicht angucken wird ist klar ^^.

Warum sollte ich das nicht ansehen? Ich fand es nicht übermäßig überraschend und auch nicht neu was darin vorkam, jedoch gut graphisch aufbereitet. Liegt vielleicht daran, dass ich Mathematik studiert habe und mich daher - noch - ein bisschen mit Wahrscheinlichkeit auskenne.

Dass die Evolutionstheorie von mehr als 90% der Wissenschaftsgemeinschaft anerkannt wird sagt schon alles.
Da fällt mir dazu ein:

smailies
 
Haben wir nicht schon genug Threads über Gott?

Mich würde an dieser Stelle echt interessieren, was man unter Geister versteht.
 
sind. Christen glauben an einen Gott, der alles erschaffen hat. Und damit können sie natürlcih auch jedes Argument abwehren, notfalls mit Hilfe der Aussage "Gott hat es so erschaffen". Diejenigen, die nicht an einen Schöpfergott glauben argumentieren vom Ergebnis her, dass es eben Leben gibt und daher muss dies - folgerichtig - durch natürliche und zufällige Prozesse entstanden sein. Jeder hält aber damit die Grundannahme des anderen für falsch und nicht nachvollziehbar. Damit ist auch klar, dass darauf aufbauende Gedankenmodelle oder Theorien nicht vereinbar sind.

Mich würde einmal interessieren, wie du die Schöpfungsmythen anderer Religionen in Einklang mit den Genesis-Erzählungen bringst...haben alle Recht? Oder doch nur die Christen?

Natürlich, solange man die Sache von dem Blickpunkt sieht: hat Gott die Welt/den Menschen erschaffen oder nicht, so lässt sich das Problem schwer lösen, solange beide Prämissen beharrlich vertreten werden...dreht man aber die Fragestellung um: hat der Mensch Gott geschaffen? - so kommt man auf empirisch und logisch schlüssige Modelle, die diese Frage bejahen...Gott ist ein soziologisches Phänomen....


Mich würde an dieser Stelle echt interessieren, was man unter Geister versteht.

Naja, vermutlich ist das im allgemeinsten Sinne gemeint: sphärische Wesen, rastlose Seelen, etc...
 
Verzeihung, mir war beim Titel "Gott und die Welt" nicht klar, dass es sich um ein Atheistenforum handelt. Und ich habe einmal in dem gelinkten Forum gestöbert und einige echt interessante Argumente gelesen, danke. Ich bilde mich also weiter.
Da entschuldige ich mich doch mal. Ich hätte nicht gedacht, dass du einer von der Sorte bist. Der Aufbau deines langen Beitrags hat mich leider zu etwas anderem verleiten lassen. Also erkennst du an, dass das Argument Thermodynamik bei der Entstehung des Universums nicht greift?
Nana, jetzt wirst du aber polemisch... Im Unterschied zur Evolutionstheorie ist die Gravitationstheorie in Experimenten wissenschaftlich beweisbar. Und ich habe nie behauptet, dass ich wissenschaftliche Fakten für falsch halte. Die Frage ist jedoch, was die Wissenschaft leisten kann.
Man muss nicht den Mord gesehen haben, um sagen zu können, wer der Mörder ist. Allein die Forschung an der DNA Bestätigt die Evolutionstheorie, aber dazu weiter unten mehr.
Doch nun erst einmal genug, denn ich möchte hier zwei Dinge anmerken.
1. Ich habe unbedacht gehandelt,als ich meine Überzeugung leichtfertig und zu planlos in diesem Forum verbreitet habe. Ich wollte eigentlich nur klarstellen, dass ich persönlich denke, dass man bezüglich des Ursprungs des Lebens eine andere Auffassung haben kann als den bloßen Zufall.
Was meinst du mit bloßem Zufall? Es ist sicherlich nicht so passiert, dass plötzlich ganz viele Atome zu einer Zelle werden. Auch dieses Endergebnis von einer Hülle , die gefüllt wird, hat einen langen Prozess hinter sich.
Dass es auf der Welt Evolutionsprozesse gibt und z.B. Tierarten sich verändern bezweifle ich nicht.
Du denkst also, dass nur die Mirkoevolution wahr ist, weil sie wissenschaftlich beweisbar ist? Da begibst du dich echt in eine Ecke mit Creationisten. Was denkst du wie alt die Erde ist? Wenn die Antwort 6k Jahre ist, können wir tatsächlich die Diskussion beenden.

Nur weil man die Makroevolution nicht "sehen" kann, heißt es nicht, dass man sich nicht beweisen kann. Wie oben erwähnt reicht selbst die DNA aus. (waale haben noch DNA von Beinen, genauso wie Schlangen etc.) Dann kommen noch die Fossilien dazu. Und so genau kenne ich mit dem Thema auch nicht aus, da wird es sicherlich noch einige mehr Sachen geben.
Dass ich meine Formulierungen nicht klar genug gewählt habe tut mir leid, es war natürlich falsch, die Evolutionstheorie und die Entstehung des Lebens pauschal in einen Topf zu werfen.
Die Enstehung des Universums hast du auch noch in den Topf geworfen. Aber wie ich gestern in der Schule gemerkt habe machen das nicht nur Creationisten , sondern auch uninformierte Schüler... Ich habe also noch Hoffung mit dir. ;)
Um weitere endlos - und leider oft sehr emotionale - Debatten zu verhindern habe ich noch einen zweiten Punkt:
2. Ich habe die Beobachtung gemacht, dass bei Diskussionen zu diesem Thema kaum Ergebnisse entstehen, weil hier zwei unterschiedliche Grundannahmen verwendet werden, die wissenschaftlich nicht beweisbar sind. Christen glauben an einen Gott, der alles erschaffen hat. Und damit können sie natürlcih auch jedes Argument abwehren, notfalls mit Hilfe der Aussage "Gott hat es so erschaffen". Diejenigen, die nicht an einen Schöpfergott glauben argumentieren vom Ergebnis her, dass es eben Leben gibt und daher muss dies - folgerichtig - durch natürliche und zufällige Prozesse entstanden sein. Jeder hält aber damit die Grundannahme des anderen für falsch und nicht nachvollziehbar. Damit ist auch klar, dass darauf aufbauende Gedankenmodelle oder Theorien nicht vereinbar sind.
Das ist der Grund warum es selbst heutzutage noch Religionen gibt. Die Sache ist nur, man braucht NICHT einen Gott um das Universum,Entstehung des Lebens und die Evolution und damit uns zu erklären. Den Gläubigen bleibt nur noch ein "Gott hat die Evolution gelenkt" und "Gott hat den Big Bang gemacht". Für diese Behauptungen gibt es nur keinerlei Beweise.
Tja, da der "Gottesbeweis" oder der "Nichtexistenzbeweis" noch aussteht bleibt wohl das endgültige Ergbnis offen.
Ja. Man kann nur die behaupteten Eingriffe Gottes widerlegen.(Universum,Leben,Mensch).
Ich habe nicht vor gehabt, hier eine riesige Runde zum Thema Evolution vom Zaun zu brechen, daher entschuldige ich mich noch einmal, dass ich dieses Thema aufgerührt habe. Aber es gibt genügend Foren, in denen man sich lange und breit über beide Seiten der Thematik informieren kann.
Der Grund warum ich deine Posts auseinander genommen habe ist, dass dort wirklich Unwissen verbreitet wurde. Thermodynamik,Enstehung des Universums und des Lebens innerhalb der Evolution etc. Die gängigen Argumente wollte ich sofort widerlegen.


Warum sollte ich das nicht ansehen? Ich fand es nicht übermäßig überraschend und auch nicht neu was darin vorkam, jedoch gut graphisch aufbereitet. Liegt vielleicht daran, dass ich Mathematik studiert habe und mich daher - noch - ein bisschen mit Wahrscheinlichkeit auskenne.
Wie oben gesagt, ich hätte nicht gedacht, dass du von der Sorte bist.
 
Du denkst also, dass nur die Mirkoevolution wahr ist, weil sie wissenschaftlich beweisbar ist? Da begibst du dich echt in eine Ecke mit Creationisten. Was denkst du wie alt die Erde ist? Wenn die Antwort 6k Jahre ist, können wir tatsächlich die Diskussion beenden.

Nur weil man die Makroevolution nicht "sehen" kann, heißt es nicht, dass man sich nicht beweisen kann.

Naja, wenn man davon ausgeht, dass die Bibel nur Wahres verkündet, so darf die Erde keine Millarden Jahre alt sein...;) - Diesen Punkt habe ich schon angesprochen, aber wenn ich mich richtig entsinne keine konkrete Antwort erhalten.

Was die Evolution betrifft: du schießt über das Ziel hinaus: man kann die Evolutionstheorie nicht beweisen. Noch nicht. Dann wäre es keine Theorie mehr. Man kann nur Prozesse aufzeigen, die sich mit dieser Theorie in weiten, sehr weiten, Teilen decken. Letztlich bleiben immer noch einige Fragen offen (die meines Profs z.B: Wie vereinbart die Theorie Artkonstanz und Artvarianz?)
 
Was die Evolution betrifft: du schießt über das Ziel hinaus: man kann die Evolutionstheorie nicht beweisen. Noch nicht. Dann wäre es keine Theorie mehr. Man kann nur Prozesse aufzeigen, die sich mit dieser Theorie in weiten, sehr weiten, Teilen decken. Letztlich bleiben immer noch einige Fragen offen (die meines Profs z.B: Wie vereinbart die Theorie Artkonstanz und Artvarianz?)

Ich habe das in dem Sinne gemeint, als das auch die Gravitationstheorie wahr ist. Der Apfel fällt ja vom Baum.

Eine wissenschaftliche Theorie ist ja nur die Zusammenstellung von Fakten, die in einen Zusammenhang gebracht werden.
 
Über den Autor:
Als ehemalige Atheistin war es für Marilyn Adamson schwierig, die Gebetserhörungen ihrer Freunde und ihre positive Ausstrahlung einzuordnen. Sie war verblüfft, wie viele Fakten es gibt, die darauf hinweisen, dass es Gott gibt. Nachdem sie ein Jahr lang alles genau geprüft hatte, entschloss sie sich, mit diesem Gott eine Beziehung einzugehen. Auch heute, noch Jahre nach diesem gemeinsamen Start empfindet sie den Glauben an Jesus Christus für ihr Leben als sehr bereichernd.

https://www.duentscheidest.com/artikel/gibtes.html

amen :biggrin:


den test würde ich gerne mal machen
war aber bis dato leider noch zu faul dafür :LOL:

https://workshop.erf.de
Das Jesus-ExperimentÜber den WorkshopFragst du dich, ob an Jesus etwas dran ist? Was er mit dir heute zu tun hat? Dann ist das Jesus-Experiment genau das Richtige für dich. Denn es geht darum, das herauszufinden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Artikel im ersten Link ist wirklich lahm.

Die Überschrift

"...Hinweise, Tatsachen und Gründe auf, warum es vernünftig ist, an Gott zu glauben..."

klingt natürlich sehr vielversprechend, doch was folgt, ist pure Enttäuschung.
Ich bin ja kein Freund von Richard Dawkins, doch genau diese Art der Argumention seitens der Theisten hat er in "Der Gotteswahn" ziemlich gut auseinander genommen.

Es werden einfach Fakten eingeworfen, aus denen, ohne groß nachzudenken oder sich zu informieren, irgendeine Schlussfolgerung gezogen wird, für die nichtmal ernsthafte Beweise gebracht werden.

Über sowas kann man sich stundenlang ärgern...
 
Gott hat den Menschen geschaffen, nur um ihm dann seine Instinkte, sein reinstes Inneres zu verbieten? Wie kann es sein, dass ein vollkommener Gott erst etwas schafft und gleich danach Gesetz nach Gesetz, Vorschrift nach Vorschrift erlassen muss, damit wir in den Himmel kommen? Das macht doch gar keinen Sinn.


das is der Preis für unsere Freiheit uns für oder gegen etwas zu entscheiden.
Wir könnten uns nicht entscheiden, wenn wir nur nach unseren Instinkten lebten. Genau deshalb sind wir ja entwicklungstechnisch so weit.

Wenn du also annimmst, dass Gott den "perfekten" Menschen schaffen wollte, dann MUSSTE er uns diese Instinktsache einfach irgendwie blockieren.
Nämlich in dem wir "reflektieren".
Und wenn wir uns richtig entscheiden, kommen wir dieser Perfektion immer näher...



Wobei wir dann auch wieder überlegen müssen, inwieweit das "Schaffen" Gottes uns jetzt direkt erwischt hat, oder ob dieser Plan vllt nur einfach irgendwann im Urknall verankert war, wie unsere Erbinformationen in unserer DNS (reine Spekulation jetzt meinerseits *g*)
 

So viel tumbes Gerede habe ich lange nicht gelesen...damit ist doch nichts gesagt und noch weniger bewiesen...im Gegenteil, es wird all das angeführt, was jeder wissenschaftlich-rationalen Prüfung nicht standhalten könnte, oder es wird gesagt: dieses oder jenes deutet darauf hin, dass...Andeutungen sind sicherlich nicht sehr überzeugend....


Wenn du also annimmst, dass Gott den "perfekten" Menschen schaffen wollte, dann MUSSTE er uns diese Instinktsache einfach irgendwie blockieren.
Nämlich in dem wir "reflektieren".
Und wenn wir uns richtig entscheiden, kommen wir dieser Perfektion immer näher...

Wenn wir annehmen, dass Gott den perfekten Menschen schaffen wollte, dann müssten wir annehmen, dass er es getan hat, denn er wäre ja in der Lage dazu gewesen. Hier würde auch das Argument nicht greifen, dass er seinen Willen unterdrückt hat, denn seine Allgüte macht es ja geradezu erforderlich, uns zu perfektionieren....
Ich weiß nur nicht, wieso du die Instinkte als zweitrangig und schlecht ansiehst...sie sind die Grundlage unseres Handelns, hätten unsere Vorfahren (okay, aus biblischer Sicht ist dieses Argument natürlich nichtig...:ugly: ) diese Instinkte nicht gehabt, hätten sie sich nie zum Menschen entwickeln können...und was - die Frage muss man immer wieder stellen - heißt "richtig" entscheiden?
 
"richtig" entscheiden kommt natürlich auf die Perspektive an... ;)


was wäre denn - nehmen wir an, er existiert - besser für Gott und besserer Beweis für seine Allgüte und Liebe etc.?

Ein Geschöpf, das sich freiwillig mit ganzem Herzen für ihn entscheidet?
oder
eine Marionette, die er lenken und leiten kann, wie es ihm beliebt?



Doofer Vergleich (nicht zu ernst nehmen)
Was ist für dich spannender? Ein Haustier oder ne Puppe? :-?
 
"richtig" entscheiden kommt natürlich auf die Perspektive an... ;)

Das heißt, wenn ich mich entscheide, jemand den Kopf wegzupusten, weil er mich stört...diese Entscheidung für mich richtig ist...dann bin ich Gott näher?

was wäre denn - nehmen wir an, er existiert - besser für Gott und besserer Beweis für seine Allgüte und Liebe etc.?

Ein Geschöpf, das sich freiwillig mit ganzem Herzen für ihn entscheidet?
oder
eine Marionette, die er lenken und leiten kann, wie es ihm beliebt?

Das Problem ist: könnten wir nicht "frei" entscheiden, wären wir also nur Marionetten, so wüssten wir gar nichts vom freien Willen - könnten also auch nicht sagen, ob er besser wäre. So wird diese Frage hinfällig...außerdem wäre es doch dem Allmächtigen möglich, uns ihn wissend und liebend aber trotzdem freien Willens zu schaffen....der Allmacht ist auch das Widersprüchliche möglich ;)

Doofer Vergleich (nicht zu ernst nehmen)
Was ist für dich spannender? Ein Haustier oder ne Puppe? :-?

Die Puppe....weil 1. ich keine Tiere in Gefangenschaft halten will und 2. eine Puppe sehr viel mehr Projektionsfläche bietet ^^
 
Freier Wille von Gott gegeben schön und gut, aber ich kann mich doch als gläubiger nicht gegen gott wenden, denn dann würde ich in die hölle kommen. wo ist da ein freier wille?

@mighty wegen bigbang und intformation dns. warum willst du das einem "gott" zuschreiben? nur weil wir es noch nicht wissen?
"ich weiss nicht" ist eine bessere antwort als "gott hat es so gemacht/gewollt".
 
Freier Wille von Gott gegeben schön und gut, aber ich kann mich doch als gläubiger nicht gegen gott wenden, denn dann würde ich in die hölle kommen. wo ist da ein freier wille?

Blödes Argument - wenn du dich "gegen Gott wendest", verneinst du ihn automatisch. Ego verneinst du auch die Hölle, also riskierst du nichts...