In meinem Land möchte ich aber sehr gerne unsere deutsche, christlich geprägte Kultur haben.

Mir war nicht bewusst, dass ein großer Teil der Deutsch-Christlichen Gemeinde so streng nach dem 11. Gebot "Du sollst keinen getrennten Sportunterricht für andersgläubige anbieten." lebt.

Man lernt wirklich nie aus :yes:
 
Sind es nicht die Christen hierzulande, die weiterhin Berufsverbote für Frauen propagieren?

gruss kelle!
 
Es ist schon erschreckend, wie wenig die Protagonisten der christlich-abendländischen Kultur über selbige wissen. :mrgreen:

Aber zum Glück zählt ja immer noch:
Die Frau sei dem Manne untertan!

gruss kelle!
 
Als Eichsfelder fühl ich mich ja immer angesprochen, wenn es um christliche Kultur geht.
Mein Sport- und Schwimmunterricht in der siebten Klasse:
Zwei Klassen wurden zusammengewürfelt.
Den einen Tag hatten die Jungs Sport, die Mädels gingen schwimmen, am anderen Tag war es andersrum.

Und unser Gymnasium war damals noch national befreite Zone.

Und ganz christlich.

gruss kelle!

Dies hatte dann aber sicherlich andere Gründe, gibt es hier in BW auch. Ab Klasse 7 ist der Schwimmunterricht getrennt, da das Leistungsspektrum einfach stark auseinandergeht.
Aber ab der Oberstufe, wenn die Schüler sich ein Sportprofil wählen ist wieder zusammen Unterricht.

Solche Gründe sehe ich auch ein, aber keine Trennung aus religiösen Gründen.
Oder werden dort dann auch die Fenster verdunkelt, damit ja keiner hineinsieht, wenn die Mädels schwimmen haben?
 
In vielen Schulen, die eine Geschlechtertrenung wird mit einer (recht prüden) Moralvorstellung argumentiert. Und die ist oft religös (christlich!!!) begründet... Man darf nicht vergessen - wir sind trotz unserer christlichen Kultur so liberal, nicht wegen!
 
Kliesel schrieb:
Man bemerke das wir hier in Deutschland leben und wir es denen immer gerechter
machen

Ist doch egal, ob wir hier in Deutschland leben oder woanders. Sind wir was Besonderes oder was Besseres, nur weil wir hier in Deutschland leben oder Deutsche sind und sollten wir deswegen nur unsere eigenen Interessen vertreten und die von anderen nie akzeptieren oder tolerieren?

Überall auf der Welt sollte man anderen gegenüber tolerant sein. Solange niemand zu schaden kommt oder zu etwas gezwungen wird oder selbst dadurch eingeschränkt wird, kann man doch andere Lebensweisen, andere Kulturen oder religiöse Ansichten einfach mal tolerieren. Was ist denn daran so schwer? :roll:


Kliesel schrieb:
ich fand bis vor paar jahren multi kulti noch richtig klasse. bunte republik deutschland eben. inzwischen hat sich das aber ein klein wenig geändert. wofür ich meine gründe hab. 8)

Was z.B. fandest du vor paar Jahren denn "richtig Klasse"? Und was sind deine Gründe, warum das nun nicht mehr so ist?

Das würde mich jetzt wirklich mal interessieren. :yes:
 
Ich war auf einer katholischen Grundschule - da gabs auch nur getrennten Schwimm- und Sportunterricht. Die Schule existiert noch und an deren Trennungs-Einstellung hat sich bis heute nichts geändert. Übrigens haben die 1x die Woche Mechanik-Unterricht für die Jungs und Strick-/Häkelunterricht für die Mädels (von Nonnen). Und im Klosterinternat, wo ich war, gibt es bis heute sogar getrennte Esszimmer für Jungs und Mädels. Und mit 15 Jahren müssen die Jungs das Internat sogar verlassen - die Mädels können bis zum 21. Geburtstag bleiben. So etwas gibt es heute tatsächlich noch - nicht nur bei den Muslimen.

Krasse Geschichte.
Ich war 12 Jahre lang auf einer katholischen Privatschule, Grundschule bis Oberstufe, und wir (Jungen und Mädchen) hatten immer zusammen Sportunterricht. Sogar Schwimmunterricht. Die einzigen Male wo man es für gut hielt, den Klassenverband nach Jungen und Mädchen zu trennen, war zu Zeiten des Sexualkundeunterrichts, wahrscheinlich um es einfacher zu machen auch "peinliche" Fragestellungen zu bearbeiten, und das waren insgesamt... hmm... ca. 2-3 Doppelstunden in 12 Schuljahren.


Ist doch egal, ob wir hier in Deutschland leben oder woanders. Sind wir was Besonderes oder was Besseres, nur weil wir hier in Deutschland leben oder Deutsche sind und sollten wir deswegen nur unsere eigenen Interessen vertreten und die von anderen nie akzeptieren oder tolerieren?

Nein, aber man muss auch keinen Rückschritt in der Entwicklung machen.
Wenn man(n) im Spaße mal meint, oder auch im Ernst, die Frau gehöre an den Herd und soll auf die Kinder aufpassen und hat sowieso keine anderen Aufgaben als: Kochen, Putzen und Kinder gebären, dann bekommt man(n) von der emanzipierten, westlichen Frau gleich mal eine gelangt.
Hier und in ganz Europa haben Frauen dafür gekämpft, dem Mann gleichberechtigt zu sein.
Und jetzt soll man gegenüber dem Muslim tolerant sein und hier wieder eine Geschlechtertrennung einführen, die über die (noch gewahrte) Intimsphäre von Umkleidekabinen und Sanitäreinrichtungen hinausgeht? Einen Rückschritt in der Emanzipation machen? Am Ende die Frau wieder hinter den Herd und zu den Kindern verbannen, in der Öffentlichkeit unter einen Ganzkörper-Schleier und auf die Rückbank des Automobils, statt hinters Steuer desselben?
Denn genau das ist es, was der Muslim in streng muslimischen Ländern hat und hier langsam aber stetig auch durchsetzen möchte.

Bitte, wenn das der Wunsch der Frauen hier in Deutschland ist, ich als Mann kann damit leben privilegiert zu sein :mrgreen:

Überall auf der Welt sollte man anderen gegenüber tolerant sein. Solange niemand zu schaden kommt oder zu etwas gezwungen wird oder selbst dadurch eingeschränkt wird, kann man doch andere Lebensweisen, andere Kulturen oder religiöse Ansichten einfach mal tolerieren. Was ist denn daran so schwer? :roll:

Toleranz und Aufgeschlossenheit gegenüber anderen Kulturen ist wichtig. Völkerverständigung ist wichtig. Ja. Auch verändert sich die Gesellschaft und Kultur der Völker immer wieder, sonst ständen "wir Deutsche" heute noch mit dem Ger in der Hand im Wald und wären Teil kleiner verstreuter Stämme germanischer Herkunft ;)
Aber, und damit beziehe ich mich auf das, was ich weiter oben bereits geschrieben habe, Toleranz hört dort auf, wo eine Minderheit oder meinetwegen auch eine Mehrheit versucht, die Gesellschaft und Kultur so zu beeinflussen, dass wir als Volk einen Rückschritt in der Entwicklung unserer Gesellschaft machen würden.
Und mal ganz nebenbei, der Muslim will HIER, wo er von den sozialen Leistungen, der freiheitlichen Grundordnung und vielen anderen Dingen (die man in arabischen Ländern nicht kennt/hat) profitiert, toleriert werden, versucht aber gleichzeitig mit einer Nulltoleranz seine Gesellschaftsvorstellungen anderen aufzuzwingen bzw. in den Ländern wo der Muslim ursprünglich herkommt, werden andere Meinungen und Glaubensvorstellungen erst gar nicht toleriert.
Und wenn der Muslim nicht toleriert, warum sollte man dann den Muslim tolerieren?
Denn diese Glaubenseinstellung ist den drei monotheistischen Religionen, die unsere Kultur prägen oder geprägt haben, gleich. Sowohl die Juden, als auch Christen und Muslime kennen das Recht, dass Gleiches mit Gleichem vergolten wird.

Ich für meinen Teil bin froh, dass unsere aufgeklärte Gesellschaft sich im Zuge der letzten Jahrhunderte von so einigen religiösen Fesseln befreit hat, dass heißt nun aber noch lange nicht, dass wir, wie bereits gesagt, jede religiöse Wahnvorstellung, die für uns einen Rückschritt bedeuten würde, in einem Anfall freiheitlicher Toleranz gefallen lassen müssen.
 
Und mal ganz nebenbei, der Muslim will HIER, wo er von den sozialen Leistungen, der freiheitlichen Grundordnung und vielen anderen Dingen (die man in arabischen Ländern nicht kennt/hat) profitiert, toleriert werden, versucht aber gleichzeitig mit einer Nulltoleranz seine Gesellschaftsvorstellungen anderen aufzuzwingen bzw. in den Ländern wo der Muslim ursprünglich herkommt, werden andere Meinungen und Glaubensvorstellungen erst gar nicht toleriert.

Ist mir da etwas entgangen? Ich dachte es ginge lediglich um getrennten Sportunterricht bei muslimischen Schülern (siehe Überschrift "[News] Steinbrück für getrennten Sportunterricht von muslimischen Mädchen und Jungen").

Im Übrigen tut "der Muslim" gar nichts, grausige Pauschalisierung :yes:
 
@Herzoegchen90:

Ich bezog mich zum Thema Toleranz lediglich auf Kliesels Äußerung. In keinster Weise meinte ich damit, dass wir einen Rückschritt machen sollten. :nö:

Es ging mir ganz allgemein um Toleranz, die man anderen (egal ob anders denkend, anders lebend, anders glaubend...) entgegenbringen sollte, egal wo ein Mensch herkommt, in welchem Land er geboren wurde und welche religiösen Ansichten er hat. Nicht, dass man sich alles aufzwängen lassen muß oder Frauen an den Herd zurück etc... 8O

Ich hab doch nicht umsonst geschrieben "...Solange niemand zu Schaden kommt oder zu etwas gezwungen wird oder selbst dadurch eingeschränkt wird..."

Ich weiß nicht, was du jetzt alles da hinein interpretiert hast. 8O

Zum Thema Sportunterricht:

Würden die Kinder es von sich aus so wollen, dass Mädchen und Jungen getrennt Sportunterricht haben, würde ich kein Problem darin sehen.

Würde es den Kindern allerdings auferzwungen werden,ohne dass sie es so wollen, hat das Ganze nix mehr mit Toleranz zu tun.

Ich für meinen Teil bin froh, dass unsere aufgeklärte Gesellschaft sich im Zuge
der letzten Jahrhunderte von so einigen religiösen Fesseln befreit hat, dass
heißt nun aber noch lange nicht, dass wir, wie bereits gesagt, jede religiöse
Wahnvorstellung, die für uns einen Rückschritt bedeuten würde, in einem Anfall
freiheitlicher Toleranz gefallen lassen müssen.

Das sehe ich nicht anders. ;)
 
Ist mir da etwas entgangen? Ich dachte es ginge lediglich um getrennten Sportunterricht bei muslimischen Schülern (siehe Überschrift "[News] Steinbrück für getrennten Sportunterricht von muslimischen Mädchen und Jungen").

Als ob dies die bisher einzige Forderung seitens muslimischer Mitmenschen bzw. muslimischer Organisationen/Vereine in Vertretung gewesen wäre. Und als ob es lediglich beim getrennten Sportunterricht bleiben würde...


Im Übrigen tut "der Muslim" gar nichts, grausige Pauschalisierung :yes:

Im Übrigen ist "der Muslim" ein von mir bewusst gewähltes stilistisches Mittel und keine grausige Pauschalisierung. Natürlich finden solche Forderungen meistens ihr Sprachrohr über irgendwelche Vereine, Glaubensgemeinschaften, religiöse Organisationen und nicht jedes Individuum dieser religiösen Gemeinschaft muss hinter solchen Forderungen stehen, aber dennoch sprechen diese Sprachrohre für die Allgemeinheit ihrer religiösen Mitgläubigen und pauschalisieren so doch selbst.
Im Übrigen ist der Deutsche selbst ja pauschal für einige andere auch Nazi, obwohl der Deutsche doch auch gar nichts tut, zumindest im Moment nicht :evil:

Edit:
Ich hab doch nicht umsonst geschrieben "...Solange niemand zu Schaden kommt oder zu etwas gezwungen wird oder selbst dadurch eingeschränkt wird..."

Ich weiß nicht, was du jetzt alles da hinein interpretiert hast.

Ich hab da nichts reininterpretiert, ich habe einfach nur meine Gedanken zur Diskussion im Allgemeinen und auf die zitierten Stellen in deinem Beitrag im Speziellen niedergeschrieben, unabhängig von der Tatsache, dass wir uns in dem Teil "...Solange niemand zu Schaden kommt oder zu etwas gezwungen wird oder selbst dadurch eingeschränkt wird..." relativ einig sind ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Gruftinchen

Ich weiß das man tolerant sein sollte. Toleranz hört bei mir aber spätestens dann auf, wenn ich mit nem Stapel Wörterbücher rum laufen muss um meine Nachbarn zu verstehen. Nur weil die gar nicht bereit sind unsere Sprache zu lernen. Toleranz hört für mich auch auf, wenn man hier auf schlägt und nur fordert.

Andere Länder haben knall harte Auflagen eh man dort leben darf. Was is nu schlimm dran, wenn ich sag: "Ich lebe in Deutschland. Nun glieder Du Dich mal hier ein, eh ich mich Dir an passe."

Was wäre denn, wenn ich sag: "Eigentlich bin ich stolz Deutscher zu sein." Lass mich raten. Ähhh Du Nazi... bla bla bla. Muss man immer Nazi sein, wenn man stolz auf sein Land ist? Was ist mit dem Ami der noch stolzer auf sein Amerika ist, als es nen Deutscher jemals sein darf? Ich hab in der Nazizeit nicht mal gelebt. Kenne all das nur aus Büchern und der Schule. Und nur weil ich stolz auf mein Land bin, heißt es noch lange nicht das ich das, was damals alles gelaufen ist toll finde. Das verabscheue ich genau so. Es geht mir aber schon auf den Zünder das ständig irgendwelche Leute ihren Kram durch drücken wollen. Und wir uns hier am Ende dem unter zu ordnen haben. Seh ich nicht ein.

Und um aufs Thema zurück zu kommen. Steinbrück ist für mich ne Witzfigur. Komplett nicht im Ansatz wählbar. Mit dem was er so will und sagt. :ugly:

Was meine Gründe an geht. Ich denke das würde hier den Rahmen sprengen. Das Forum ist für ellen lange Geschichten nicht gedacht. Glaub ich. ;) Und ob mein Privatleben nun wirklich Öffentlichkeitstauglich ist, wage ich einfach mal zu bezweifeln. ;):D
 
Krasse Geschichte.
Ich war 12 Jahre lang auf einer katholischen Privatschule, Grundschule bis Oberstufe, und wir (Jungen und Mädchen) hatten immer zusammen Sportunterricht. Sogar Schwimmunterricht. Die einzigen Male wo man es für gut hielt, den Klassenverband nach Jungen und Mädchen zu trennen, war zu Zeiten des Sexualkundeunterrichts, wahrscheinlich um es einfacher zu machen auch "peinliche" Fragestellungen zu bearbeiten, und das waren insgesamt... hmm... ca. 2-3 Doppelstunden in 12 Schuljahren.
Kannst mal sehen. Bei uns gabs gar keinen Sexualkunde-Unterricht. Es wurde erwartet, dass man so etwas daheim klärte.

Und ehrlich gesagt, fand ich getrenntes sporten/schwimmen gut, denn in der Pubertät, fand ich es gar nicht toll, meinen Körper irgendwelche Pickelteenies zu zeigen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die heutigen Mädels im Alter von 10-16 Jahren (egal welcher Herkunft/Religion) es besonders gut finden, sich beim Unterricht zwischen die Beine oder auf die Brüste gaffen zu lassen. Warum also keine getrennten Stunden zulassen, wenn die Mehrheit das möchte - ohne jeglichen Religiösen Zwang.

Ich nutze hier in der Stadt übrigens auch nur das Frauenbaden. Ich fühle mich da sicherer und wohler, als in nem Bad, wo sich Kerle rumtummeln. Die Frauen greifen einem wenigsten nicht unter Wasser unverschämt zwischen die Beine. So etwas passiert auch im gemischtem Bad und davon bin ich nicht gedient. Bei Frauenbaden hier gibt es übrigens 1-2 Muslimas, der Rest der Damen (40 bis 80 Jahre alt) sind stinknormale deutsche Frauen, die etwas mehr Privatsphäre beim Baden haben wollen. Wüsste nicht, was daran verwerflich ist. Aber ohjee, ein Muslime sagt mal so etwas, dann ist für vielen (für Dich auch ) die Welt zu klein.
 
Bei uns gibt es sogar noch Gymnasien, die komplett nach Geschlechtern trennen. Es gibt reine Jungen- und reine Mädchen-Gymnasien. Und passenderweise sind das Schulen, die ursprünglich kirchlich (katholisch) gegründet wurden. Die haben nicht nur Sport getrennt, die haben überhaupt keine Angehörigen anderer Geschlechter als Schüler.

Ich muss mir überlegen, ob "der Muslim" da nicht schon viel früher seine Finger im Spiel hatte...

Marty
 
Mein Sport- und Schwimmunterricht in der siebten Klasse:
Zwei Klassen wurden zusammengewürfelt.
Den einen Tag hatten die Jungs Sport, die Mädels gingen schwimmen, am anderen Tag war es andersrum.
War bei mir nicht anders und ist heute an vielen Schulen noch so.
Auch alle anderen Themen im Sportunterricht. Liegt aber meist daran, dass der Sportlehrer lieber die Jungen unterrichtet und die Sportlehrerin dann mit den Mädels was macht.

Ich nutze hier in der Stadt übrigens auch nur das Frauenbaden. Ich fühle mich da sicherer und wohler, als in nem Bad, wo sich Kerle rumtummeln.
Da fühle ich mich gleich diskriminiert. Wieso gibt es eigentlich kein Männerschwimmen? Wo man schön in Ruhe seine Bahnen schwimmen kann und nicht ständig um sich unterhaltende Frauen herumschwimmen muss?

anddie
 
Als ob dies die bisher einzige Forderung seitens muslimischer Mitmenschen bzw. muslimischer Organisationen/Vereine in Vertretung gewesen wäre. Und als ob es lediglich beim getrennten Sportunterricht bleiben würde...

Du schriebst, sie würden ihre Lebensweise anderen aufzwingen wollen, was jedoch nicht gegeben ist, da der nach geschlechtern getrennte Sportunterricht lediglich für Muslime, nicht für andersgläubige, gefordert wird.


Im Übrigen ist "der Muslim" ein von mir bewusst gewähltes stilistisches Mittel und keine grausige Pauschalisierung. Natürlich finden solche Forderungen meistens ihr Sprachrohr über irgendwelche Vereine, Glaubensgemeinschaften, religiöse Organisationen und nicht jedes Individuum dieser religiösen Gemeinschaft muss hinter solchen Forderungen stehen, aber dennoch sprechen diese Sprachrohre für die Allgemeinheit ihrer religiösen Mitgläubigen und pauschalisieren so doch selbst.
Im Übrigen ist der Deutsche selbst ja pauschal für einige andere auch Nazi, obwohl der Deutsche doch auch gar nichts tut, zumindest im Moment nicht :evil:

Jetzt widersprichst du dir.
Es ist argumentativ betrachtet irrelevant, ob irgendwelche muslimischen Vereinigungen pauschalisieren.
Richte dich nach deinem Maßstab, anstatt den anderer als Ausrede für Fehlargumentationen deinerseits zu nutzen.
 
Gruftinchen

Ich weiß das man tolerant sein sollte. Toleranz hört bei mir aber spätestens dann auf, wenn ich mit nem Stapel Wörterbücher rum laufen muss um meine Nachbarn zu verstehen. Nur weil die gar nicht bereit sind unsere Sprache zu lernen. Toleranz hört für mich auch auf, wenn man hier auf schlägt und nur fordert.

Andere Länder haben knall harte Auflagen eh man dort leben darf. Was is nu schlimm dran, wenn ich sag: "Ich lebe in Deutschland. Nun glieder Du Dich mal hier ein, eh ich mich Dir an passe."

Was wäre denn, wenn ich sag: "Eigentlich bin ich stolz Deutscher zu sein." Lass mich raten. Ähhh Du Nazi... bla bla bla. Muss man immer Nazi sein, wenn man stolz auf sein Land ist? Was ist mit dem Ami der noch stolzer auf sein Amerika ist, als es nen Deutscher jemals sein darf? Ich hab in der Nazizeit nicht mal gelebt. Kenne all das nur aus Büchern und der Schule. Und nur weil ich stolz auf mein Land bin, heißt es noch lange nicht das ich das, was damals alles gelaufen ist toll finde. Das verabscheue ich genau so. Es geht mir aber schon auf den Zünder das ständig irgendwelche Leute ihren Kram durch drücken wollen. Und wir uns hier am Ende dem unter zu ordnen haben. Seh ich nicht ein.

Und um aufs Thema zurück zu kommen. Steinbrück ist für mich ne Witzfigur. Komplett nicht im Ansatz wählbar. Mit dem was er so will und sagt. :ugly:

Was meine Gründe an geht. Ich denke das würde hier den Rahmen sprengen. Das Forum ist für ellen lange Geschichten nicht gedacht. Glaub ich. ;) Und ob mein Privatleben nun wirklich Öffentlichkeitstauglich ist, wage ich einfach mal zu bezweifeln. ;):D

Ich wollte ja nur hinterfragen, rein interessehalber, warum du früher Multi-Kulti Klasse fandest und jetzt nicht mehr. Wenn jemand so "nichtsaussagend" schreibt, dann kann ich damit halt nicht viel anfangen.

Wie du dann allerdings beim Thema "getrennter Sportunterricht" auf Deutschland-Stolz und Nazis kommst, kann ich nun überhaupt nicht nachvollziehen. 8O

Für mich war das irgendwie die falsche Schublade. :ugly: