Geht die Emanzipation in die falsche Richtung?

Ich glaube da ist meine Freundin eine große Ausnahme hier, sie will oft gar nicht, dass ich ihr helfe. Heute hat sie gerade erst das halbe Wohnzimmer umgeräumt (Sofa verrückt, Schränke, etc…und sie ist nur 1,54m groß, dazu auch noch sehr schlank), ich sag ihr immer schon, dass sie nicht so schwere Sachen machen soll, da ich das ja machen kann , aber irgendwie will sie das nicht. Handwerkliche Sachen übernehme dann doch ich, da ihr da die Kraft fehlt.
Ich bin auch nicht der Meinung, dass es Frauen oder Männer Arbeiten gibt. Ein Mann kann genauso mal kochen (koche sehr gerne) oder putzen. Die Arbeit sollte einfach nur 50:50 aufgeteilt sein. Das einzige wo ich nach 6 Jahren Übung aufgegeben habe ist das Bügeln, ich bin einfach zu blöd dafür. Aber wenn sie zb 2Std bügelt, dann räume ich halt in der Zeit auf oder mach was anderes im Haushalt.
Wenn sie mich dann doch mal kritisiert, dann erkläre ich ihr immer, was sie dazu sagen würde…
Bsp.
Hab auf ner Party schon ziemlich viel getrunken.
Sie: Trink nichts mehr, du bist schon ganz schön voll.
Ich: Ok.
5 Min später kommen wir in den Raum und ich trink mit nen Kumpel wieder einen…:D
Am nächsten Tag fragt sie was das sollte, ich sage dann dass sie es auch so machen würde, wenn sie schon etwas mehr getrunken. Da man im betrunkenen Zustand, dann oft nicht nein sagen kann. Sie versteht das, sieht ein dass es bei ihr genauso wäre und schon ist ruhe.
Ich kann mich da deshalb über meine Freundin nicht beschweren und bin froh, dass sie so ist wie sie ist.
 
Ich will jetzt auf ein paar Aussagen eingehen.

Wir hatten, haben und werden nie was zu melden haben.
Ich finde das eine ziemliche Opfer Haltung. Als ob du nichts in einer Beziehung zu bestimmen hättest. Wir haben hatten und werden etwas zu bestimmen haben, wenn du mir nicht glaubst schau dir die Weltgeschichte an.
aessitt schrieb:
Man kann noch so nen toller Hengst sein und fällt doch immer auf die Rehaugen rein oder zieht im Streit den kürzeren.
Nur wenn man von einer Frau abhängig ist und keine klaren Prinzipien hat bzw. Ziele im Leben. Manche nennen das auch Schwanzgesteuert.
Wir sind so blöd und bezahlen Getränke.
Bitte nicht dein Verhalten auf andere übertragen. Man kann eine Frau kennenlernen ohne ihr Getränke zu zahlen, kein Ahnung warum die Männer glauben sie müssten was ausgeben.
Wir öffnen brav jede Flasche, obwohl sie ohne uns komischerweise auch nicht verdurstet und sie mit ihren Mädels sogar problemlos Weinflasche um Weinflasche köpfen kann.
Wenn es dir nicht gefällt wieso machst du es dann?
Wir gehen in jeden Liebesfilm mit und in Actionfilme immer alleine.
Bei mir ist es umgekehrt.
Wir entscheiden nicht wann es S*x gibt.
Wer behauptet das? Ich hab das gleiche Recht wie eine Frau zu entscheiden wann es S*x gibt und dieses Recht nutze ich auch.
Wir mähen den Rasen, bringen den Müll runter, hauen dutzende Nägel für hässliche Bilder, die sie ausgesucht hat, in unsere eigenen Wände, gehen stundelang mit ihr spazieren und shoppen, wir sind immer mit spülen drann, wechseln ihre Reifen und tragen alles was nicht niet und nagelfest ist durch die Gegend.
Es gibt das magische Wort NEIN. Wieso machst du etwas was du nicht tun willst?
Aber wehe wir trinken gerade nen Bier während sie einen einzigen Socken von uns auf dem Fußboden findet. Dann sind wir ne faule Sau.
Findest du auch das du eine faule sau bist wenn nicht warum nimmst du das was sie sagt so zu Herzen?

Sie können uns lesen, verstehen und schonungslos manipulieren, auf links krempeln und wieder zurück, wie, wann und wo sie es wollen, für uns Entscheidungen treffen und uns jederzeit binnen Sekunden unglücklich machen.
Wie schon oben geschrieben das können sie bei einem Mann der keine klaren Ziele und Prinzipien hat und all das tut was die Frau von ihm verlangt. Sowas nennt man wohl ein man mit Gefühlen aber ohne jeglichen Rückgrat. Solche Männer richten ihr ganzes Leben auf die Frau ohne ein eigenes zu haben.
Aber irgendwie ist es schön.
Wenn du das oben aufgezählte schön findest dann find ich es schade es gibt ganz sicher schönere Sachen als nicht hinter seiner Meinung zu stehen und all das zu tun was eine Frau verlangt.
Gewöhn dich drann. :roll:
Das überlasse ich dir und gehe einen anderen Weg, der mir erlaubt selber zu entscheiden was wann und wie ich es machen. Aber wenn es dich glücklich macht für die Frau ein Schoßhündchen zu sein brauchst du dein Verhalten nicht zu ändern.
Ist doch alles evolutiv bedingt
Der Mann sorgt für die Frau, die im Endeffekt die Arbeit damit hat, (unter anderem) seine Gene in Form des gemeinsamen Nachwuchses großzuziehen...
Klingt so als ob der Mann keine Rolle bei der Erziehung spielt was absolut nicht der Fall ist.

Du hast die feine Ironie in dem von dir zitierten Beitrag auch für keine 2 Cent verstanden, oder?

Doch habe ich ich habe den Text auch extro provokant geschrieben damit etwas mehr Meinungen zu diesem Thema geäussert werden und nicht ala Friede freude eierkuchen.
 
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Also nicht alle Frauen mögen Liebesfilme (ich zum Beispiel nicht, sorry) und um den Liebeskitschanteil machen auch sämtliche Actionfilme keinen Bogen, was manchmal ätzend ist. Ein Abend mit der Stirb langsam-Quadrologie hört sich für mich jedenfalls gut an.
Ich denke, wenn die Männer so doof sind, ein Getränk auszugeben, um die Frau zu beeindrucken, dann müssen sie nicht erstaunt sein, wenn es auch Frauen annehmen, die keine Lust haben, was mit ihm anzufangen. (Der Betreffende gibt auf Nachfrage doch ohnehin vor, es ohne Erwartung einer Gegenleistung zu tun...) Es ist nicht die feine Art, aber man kennt den anderen nicht und wir wissen alle, wie die Leute hinter für sie kostenlosen Dingen her sind. Ich für meinen Teil finde es normal, dass jeder für sich bezahlt oder, wenn man sich denn öfter trifft, es sich wie in jeder Freundschaft auch ausgleicht. Ich fühle mich sogar unwohl, wenn der andere bezahlen will, denn ich möchte mich das nächste Mal nicht mit ihm treffen, weil ich ihm was schulde, sondern weil es ein guter Abend ist.
Im Übrigen weiß ich nicht, wieso überhaupt der Mann für die Frau bezahlen sollte. Klar, die Männer haben immer noch die besser bezahlten Jobs, aber wir sind selbstständig, wir haben auch Geld. Und es beeindruckt mich null, wenn der andere auch Geld hat. Er müsste schon mit Limousine,Sternerestaurant etc anrücken, um mich diesbezüglich zu beeindrucken und da könnte ich mir das Teilen der Kosten auch nicht mehr leisten. :D Sympathischer wird er mir dadurch im Endeffekt trotzdem nicht. Gleiches gilt für das Ausgeben eines Drinks: es ist nett, aber es sagt nichts über ihn als Mensch aus.
 
Oha. Offenbar ist die Fülle von klischeehaften Superlativen in meinem Posting gänzlich an dir vorbeigezogen.
Da du dir die Mühe gemacht hast, meine Aussagen (zu recht) zu hinterfragen, werde ich mir die Mühe machen und versuchen es teilweise zu konkretisieren, zu erklären und zu erweitern. *kurz Kaffee aufsetzen*

Ja, die Weltgeschichte ist kompliziert. Weniger wegen ihrer tiefgreifenden philoshophischen, mathematischen, physikalischen oder soziologischen Theoreme, sondern vielmehr wegen ihrer enormen Anzahl individueller Personen und ihres individuellen Verhaltens, in individuellen Situationen, was in ihrer gesamten Komplexität nicht greifbar ist.
Aus diesem Grund musst du mir nachhalten, dass sich meine Aussagen natürlich nicht auf alle Männer dieser Welt beziehen. Eine Aufzählung wäre mir aber ehrlich gesagt zu stressig gewesen und so entschied ich mich für eine abstrakte Gruppe "Mann" mit den Eigenschaften: klischeehafte Pauschalisierung und einer Prise Wahrheitsgehalt. *Kaffee fertig*

Nun kurz zu den Fakten: Ja, es gibt eine große Gruppe schw*nzgesteuerter Männer, die in Diskotheken als toller Hengst auf der Lauer liegen um sofort einschreiten zu können, wenn leicht bekleidete Mädchen ohne Getränk dastehen. Und es amüsiert mich zu beobachten, wenn sie dem harten Macker mit seinem klasse Spruch von Platz 2 von die-100-fett-krassesten-anmachsprüche.de.vu.org nur die Kohle aus der Tasche zieht. Wär ich ne Frau, würd ich das genau so machen wie deine Bekannte.

Ich persönlich habe kein Interesse an mir unbekannten Frauen. Mehr als ein "hmm, joa, schon sehr sexy" geht mir da nicht durch den Kopf, da ich durch und durch Beziehungsmensch bin und meine verflossenen bisher bereits im Vorfeld über einen längeren Zeitraum kannte, bevor es gefunkt hat.
Genau aus diesem Grund gehe ich bereits mit dem gewissen Kribbeln in eine Beziehung und nenne es nicht schw*nzgesteuert, wenn ich auf ihre Rehaugen reinfalle, sondern Liebe. Ich glaube für manche bedeutet der Begriff allerdings ein und dasselbe.

Da eine Beziehung immer aus einer Fülle beidseitiger Kompromisse besteht, ist das eiserne Beharren auf seine "Prinzipien" und "Ziele" eher destruktiv. Man muss irgendwo die Waage halten, zwischen "Anpassen" und "Durchsetzen".
Dass ich mich nun in etwa im Verhältnis 60:40 lieber etwas mehr anpasse hat drei maßgebliche Gründe.
Zum einen gehört es zu meinem "Eine wundervolle Frau gehört auf Händen getragen"-Prinzip, zum anderen sorgt es für einen angenehmen Haussegen, der meinem Wohlbefinden zu gute kommt und drittens gibt es etwas Luft die Beziehung aufrecht zu erhalten und droht nicht dauernd zu kippen, als wenn man auf Messers Schneide tanzt.

Eigentlich solltest du selbst merken, dass es banal wäre sich wegen eines flaschenöffnenden Handgriffs auf Konfrontationskurs zu begeben. Dafür reicht sie mir die Erdnüsse, weil sie näher drann sitzt. Das hat eher was mit Höflichkeit zu tun.

Die Sexgeschichte kauf ich dir nicht ab. Wie Cat (und sie sollte es am besten Wissen als Frau) bereits bemerkt hat, gibt es biochemische Hindernisse. :roll:
Sagt die Frau Nein, dann ist auch Nein. Sagen wir Nein, dann heißt es eher Nein, aber vielleicht doch. Solltest du mal ne Beziehung geführt haben, wirst du auch schonmal auf Granit gebissen haben. Da kannste dir dein Recht in die Haare schmieren. ;)

Dass ich Rasenmähe, Reifenwechsel, Müll runter bringe, Spüle oder handwerklich irgendwas mache sind einfach Dinge, die im täglichen Leben anfallen und gemacht werden müssen. Betrachtet man das gesamte Sortiment an anfallenden Tätigkeiten sind mir die noch am liebsten und gehen mir leichter von der Hand. Und obwohl ich absolut nicht der Typ bin, der für traditionelle Aufgabenverteilung im Haushalt steht, fänd ich es irgendwie doch verdreht, wenn ich Bügel, während sie den 62 Kilo Rasenmäher durch den Garten wuchtet.

Fazit: Es hat nichts mit fehlendem Rückgrat oder fehlender Selbstbestimmung zu tun, wenn man sich seinem Partner anpasst. Vielmehr hat es mit dominierender Unterdrückung zu tun, wenn man es absolut nicht tut.
 
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Er müsste schon mit Limousine,Sternerestaurant etc anrücken, um mich diesbezüglich zu beeindrucken und da könnte ich mir das Teilen der Kosten auch nicht mehr leisten. :D

Sowas beeindruckt dich? 8O


Nachdem ich das hier kurz gelesen hatte, habe ich mal einen Mann gefragt, wie der das sieht :LOL:
Antwort: Frauen machen eh was sie wollen, irgendwann haben wir Männer zugelassen, das Frauen denken und das haben wir nun davon. Rumzujammern hilft nichts, jede Frau hat in der Beziehung im Grunde die Hosen an. Wenn nicht, sind die Männer Schläger und die kann man nicht als Mann sondern nur als fatalen Ausrutscher der Spezies Mann bezeichnen.
90 % entscheiden die Frauen. 10 % der Mann, aber diese 10 & haben dann auch zu sitzen und Frauen das zu respektieren 8)

Im Grunde hat er Recht. Ich mache was ich will, ich entscheide vieles, er sagt "ok", aber bei bestimmten Dingen, da könnte ich zetern und schmollen, wie ich will, entweder ich akzeptiere oder gehe. ;)
 
Oha. Offenbar ist die Fülle von klischeehaften Superlativen in meinem Posting gänzlich an dir vorbeigezogen.
Da du dir die Mühe gemacht hast, meine Aussagen (zu recht) zu hinterfragen, werde ich mir die Mühe machen und versuchen es teilweise zu konkretisieren, zu erklären und zu erweitern. *kurz Kaffee aufsetzen*
Zumindest hat mein Post nicht die wirkung verfehlt die ich haben wollte.

Da eine Beziehung immer aus einer Fülle beidseitiger Kompromisse besteht, ist das eiserne Beharren auf seine "Prinzipien" und "Ziele" eher destruktiv. Man muss irgendwo die Waage halten, zwischen "Anpassen" und "Durchsetzen".
Dass ich mich nun in etwa im Verhältnis 60:40 lieber etwas mehr anpasse hat drei maßgebliche Gründe.
Zum einen gehört es zu meinem "Eine wundervolle Frau gehört auf Händen getragen"-Prinzip, zum anderen sorgt es für einen angenehmen Haussegen, der meinem Wohlbefinden zu gute kommt und drittens gibt es etwas Luft die Beziehung aufrecht zu erhalten und droht nicht dauernd zu kippen, als wenn man auf Messers Schneide tanzt.
Nur wenige haben den Mut auf Messers Schneide zu leben und machen es sich leicht in dem sie sich anpassen. Stell dir vor du hast hintereinander mehrere begegnungen mit Frauen und passt dich jedesmal an die jeweilige an, sag mir nicht das du dich selbst, da nicht verlieren würdest.

Eigentlich solltest du selbst merken, dass es banal wäre sich wegen eines flaschenöffnenden Handgriffs auf Konfrontationskurs zu begeben. Dafür reicht sie mir die Erdnüsse, weil sie näher drann sitzt. Das hat eher was mit Höflichkeit zu tun.
Wie schon erwähnt habe ich den Text auch etwas provokant geschrieben damit sich die Leute zu dem Thema ernsthaft äussern.

Die Sexgeschichte kauf ich dir nicht ab. Wie Cat (und sie sollte es am besten Wissen als Frau) bereits bemerkt hat, gibt es biochemische Hindernisse. :roll:
Sagt die Frau Nein, dann ist auch Nein. Sagen wir Nein, dann heißt es eher Nein, aber vielleicht doch. Solltest du mal ne Beziehung geführt haben, wirst du auch schonmal auf Granit gebissen haben. Da kannste dir dein Recht in die Haare schmieren. ;)
Nein erzähl mir bitte nicht das Frauen wissen was sie wollen, sie tun es nicht. In der einen Minute wollen sie das und in der anderen was anderes, sie sind nämlich auf jeden Fall emotionaler als Männer.
Ich hab nirgendswo rein gebissen. Wenn ich S*x haben will bwz. befriedegung gibt es viele andere Möglichkeiten zum Höhepunkt zu kommen.


Fazit: Es hat nichts mit fehlendem Rückgrat oder fehlender Selbstbestimmung zu tun, wenn man sich seinem Partner anpasst. Vielmehr hat es mit dominierender Unterdrückung zu tun, wenn man es absolut nicht tut.
Verdreh bitte meine Aussage nicht.
Zu einem gewissen Teil ist anpassen gut, bloss von was ich rede ist dass die Frau mehr Entscheidungen übernimmt als der Mann. Sie führt ihn und nicht er sie. Das führt meiner Meinung nach zu Konflikten weil keiner von beiden wirklich mit der Rolle glücklich ist die sie annehmen.

Antwort: Frauen machen eh was sie wollen, irgendwann haben wir Männer zugelassen, das Frauen denken und das haben wir nun davon. Rumzujammern hilft nichts, jede Frau hat in der Beziehung im Grunde die Hosen an. Wenn nicht, sind die Männer Schläger und die kann man nicht als Mann sondern nur als fatalen Ausrutscher der Spezies Mann bezeichnen.
90 % entscheiden die Frauen. 10 % der Mann, aber diese 10 & haben dann auch zu sitzen und Frauen das zu respektieren

Hört sich für mich so an als ob es nur zwei Arten Männer gibt die Netten und die Machos. Was ist dazwischen? Ein netter Typ der weiss was er will, das ist ein Mann. Die Archetypen die dein Freund beschreibt sind für mich keine Männer, die einen haben keine eigene Meinung und mit den anderen kann man sich nicht wirklich einlassen.
Genau weil die Frau die Hosen in den meisten Beziehungen an hat gehen auch die meisten in die Brüche. Den dann nimmt der Mann bzw. die Frau nicht die ihnen von Natur vorgesehene Rolle ein und das Resultat ist das beide mit sich selber unzufrieden sind. Die Frau ist überfordert mit den Aufgaben und kann sich nicht auf den Mann verlassen bzw. sich fallen lassen. Der Mann fühlt sich wie ein Waschlappen der nichts zu bestimmen hat und seine Ziele nicht durchsetzen kann.
 
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Klar, daß so ein Spruch nur von einem Kerl kommen kann :roll:

Diese ganzen Verallgemeinerungen sind doch voll fürn Popo. Es gibt nicht die Frau, so wie es auch nicht den Mann gibt.

Mir ist bewusst das sowohl Mann als auch Frau männliche sowie weibliche Seiten in sich haben. Trotzdem ist es empfehlenswert wenn beide sich in ihre Rollen zurückfallen können damit eine sexuelle Spannung zwischen ihnen entsteht und die Beziehung lebendiger wird.

Würdest du es den nicht geniessen wenn dein Mann für dich alle schweren Entscheidungen übernehmen würde z.B. an einem Date das sagen übernimmt und du dich einfach auf ihn verlassen kannst, ohne gross Gedanken zu machen.

Dieser Spruch bezieht sich auf Beziehungen nicht auf die Arbeitswelt ich bin mir sicher das eine Frau eine genauso gute vllt. auch bessere Managerin sein kann als ein Mann. Bloss wenn man z.B. sagt komm wir gehen jetzt ins Kino. Sie: Nein ich habe keine Lust. Dann erzählst du ihr ein Witz oder kitzelst sie etwas und auf einmal hat sich ihre ganze Laune verändert und sie will doch ins Kino.
 
Würdest du es den nicht geniessen wenn dein Mann für dich alle schweren Entscheidungen übernehmen würde z.B. an einem Date das sagen übernimmt und du dich einfach auf ihn verlassen kannst, ohne gross Gedanken zu machen.
Nein würd ich nicht, weil ich nicht von den Männern bevormundet werden will. Ich kann meine eigenen Entscheidungen treffen, sei es bei der Wahl des Restaurants, des Essens oder des Films der danach geschaut wird.

Ich hab keinen Bock auf diese unterdrückte Frauenrolle, wir sind schließlich nicht mehr im Mittelalter.
 
Würdest du es den nicht geniessen wenn dein Mann für dich alle schweren Entscheidungen übernehmen würde z.B. an einem Date das sagen übernimmt und du dich einfach auf ihn verlassen kannst, ohne gross Gedanken zu machen.
Entscheidungen können Frauen auch gut allein treffen!

Er kann mal ab und an die Zügel in die Hand nehmen, aber doch nicht zu meinem Vormund mutieren. Jeder muss seine Meinung in der Beziehung behalten können und sich jederzeit auf einander verlassen können.
 
Nein erzähl mir bitte nicht das Frauen wissen was sie wollen, sie tun es nicht. In der einen Minute wollen sie das und in der anderen was anderes, sie sind nämlich auf jeden Fall emotionaler als Männer.

Natürlich wissen Frauen was sie wollen.
Natürlich sind sie auch emotional und manchmal sieht es so aus, als ob sie sich nicht entscheiden können, aber meistens denken Frauen nur mehr über Entscheidungen nach, bevor sie sie treffen.


Hört sich für mich so an als ob es nur zwei Arten Männer gibt die Netten und die Machos. Was ist dazwischen? Ein netter Typ der weiss was er will, das ist ein Mann. Die Archetypen die dein Freund beschreibt sind für mich keine Männer, die einen haben keine eigene Meinung und mit den anderen kann man sich nicht wirklich einlassen.
Genau weil die Frau die Hosen in den meisten Beziehungen an hat gehen auch die meisten in die Brüche. Den dann nimmt der Mann bzw. die Frau nicht die ihnen von Natur vorgesehene Rolle ein und das Resultat ist das beide mit sich selber unzufrieden sind. Die Frau ist überfordert mit den Aufgaben und kann sich nicht auf den Mann verlassen bzw. sich fallen lassen. Der Mann fühlt sich wie ein Waschlappen der nichts zu bestimmen hat und seine Ziele nicht durchsetzen kann.

Entweder kennst du die Männer oder die Frauen nicht.
Selbstverständlich gibt es Softis und Machos. Dann gibt es Männer, die sind beides. Und es gibt Männer, die es akzeptieren und überhaupt nicht unzufrieden sind, wenn die Frau "die Hosen anhat". Und auch Frauen sind nicht unbedingt immer überfordert mit ihren Aufgaben. Es gibt die Rolle der freiwilligen Aufteilung und in einer Beziehung sollten beide ihre "Rollen" frei bestimmen dürfen. Da ist es völlig unerheblich zu sagen, dass ein Mann unbedingt ein Waschlappen sein muss. Ein Mann kann immer seine Ziele durchsetzen, wenn er sie klar formuliert und die Frau das auch weiß. Dies setzt eine Kommunikation in der Beziehung vorraus, die leider nicht immer alle beherrschen.
Ich versteh ehrlich gesagt deine Argumentation nicht wirklich. Die Grundsubstanz einer Beziehung ist Ehrlichkeit, Vertrauen und Respekt und da ist die Rollenverteilung total unwichtig, solange beide Partner die "Rollen" freiwillig ausüben.
 
Stell dir vor du hast hintereinander mehrere begegnungen mit Frauen und passt dich jedesmal an die jeweilige an, sag mir nicht das du dich selbst, da nicht verlieren würdest.
Die größere Anpassung erfolgt meiner Meinung nach von Singel an Vergeben.
Dass man nach einer längeren Beziehung nicht mehr der selbe Mensch ist wie vor der Beziehung hängt maßgeblich damit zusammen, dass man alte eingefahrene Gewohnheiten aufgibt und neue Lebenserfahrung hinzugewinnt indem man an Orte geht, wo man sonst nie gelandet wäre, Dinge tut, die man vorher nie getan hätte, andere Leute kennen lernt und der ein oder andere Unterschied zwischen den Partnern zu ner Gemeinsamkeit verschmilzt.
Ich seh das mehr als Weiterentwicklung, statt als Verlust der eigenen Persönlichkeit.

Zu einem gewissen Teil ist anpassen gut, bloss von was ich rede ist dass die Frau mehr Entscheidungen übernimmt als der Mann. Sie führt ihn und nicht er sie. Das führt meiner Meinung nach zu Konflikten weil keiner von beiden wirklich mit der Rolle glücklich ist die sie annehmen.
Also ich kanns nicht leiden, wenn ich dauernd jemanden an die Hand nehmen muss und durchs Leben führen, ne Frau die nur Ja und Amen sagt.
Genau so wenig wie die "Domina" im Haus zu haben.
Ich brauch ne Partnerin mit der man gemeinsam Pferde stehlen kann. Da muss sie genauso die Zügel in die Hand nehmen können. :roll:
Sonst wär das wie Tauziehen spielen ohne Gegner... total langweilig

Genau weil die Frau die Hosen in den meisten Beziehungen an hat gehen auch die meisten in die Brüche. Den dann nimmt der Mann bzw. die Frau nicht die ihnen von Natur vorgesehene Rolle ein und das Resultat ist das beide mit sich selber unzufrieden sind. Die Frau ist überfordert mit den Aufgaben und kann sich nicht auf den Mann verlassen bzw. sich fallen lassen. Der Mann fühlt sich wie ein Waschlappen der nichts zu bestimmen hat und seine Ziele nicht durchsetzen kann.
Weil sich Frauen Hosen anziehen, heißt das nicht, dass Männer Röcke tragen müssen. Ich muss auf einen Teil meiner Ziele verzichten, Sie muss auf einen Teil ihrer Ziele verzichten und zusammen erreicht man Ziele, die man nur zu zweit erreichen kann. Beziehungen gehen dann in die Brüche, wenn eine Person in ihren Zielen über die Toleranz hinaus zu kurz kommt. Da müssen sich beide ähnlich oft durchsetzen können. Da muss man als Mann auch mal die Hosen aus lassen... im übertragenen Sinne ;)
 
....

Im Grunde hat er Recht. Ich mache was ich will, ich entscheide vieles, er sagt "ok", aber bei bestimmten Dingen, da könnte ich zetern und schmollen, wie ich will, entweder ich akzeptiere oder gehe. ;)

So ist es bei meiner Freundin und mir auch.

Wenn ich z.B. mit ihr einkaufen gehe, ist es meistens so, dass ich, obwohl ich die ewige Bummelei nicht mag, recht geduldig mitgehe. Wenn ich aber nach ca drei Stunden absolut entnervt sage, dass ich keine Lust mehr hab', dann willigt sie sofort ein und gut ist.

Im Bezug auf Kinobesuche habe ich das Glück, dass meine Freundin, genauso wie ich, nicht für Liebesfilme bzw. 08/15 Schnulzen ins Kino geht.
Wenn sie aber mal eine DVD findet, die einen guten Eindruck macht, schauen wir sie uns zusammen an und stellen, bisher jedenfalls, in 99% der Fälle fest, dass er uns beiden gefiel.

Also, ich beklag mich nicht :biggrin:

Das einzige, worüber wir uns im Alltag bzw Haushalt nicht ganz einig sind, ist das Putzen. Da ist sie noch sehr viel penibler als ich (und das will was heißen!), sodass es meistens darauf hinausläuft, dass sie mit dem Staubsauger durch die Wohnung wütet, während ich den Abwasch mache oder ihr zuschaue und ihr auf den Keks geh' :angel:
 
https://www.youtube.com/watch?v=-GgfFJbsjBM :D

zum thema: ich kenn auch genug weiber (unter 21) die das, GENAU DAS ausnutzen... benehmen sich total assi, so überhaupt nicht weiblich und machen irgendwie nie etwas sibnnvolles, verlangen dann aber immer "ladys first"... während ich mit dabei denke "geh doch mal sterben mädel -.-"

aber was will man machen... wer ficken will, muss freundlich sein!

irgendwo hat der spruch wahrheit, auch wenn er jetzt verdammt hart klingt.
 
https://www.youtube.com/watch?v=-GgfFJbsjBM
aber was will man machen... wer ficken will, muss freundlich sein!

irgendwo hat der spruch wahrheit, auch wenn er jetzt verdammt hart klingt.


8O Das ist jetzt aber nicht dein Ernst?!

Klar weiß ich, dass es Mädels und auch Frauen gibt, die echt irgendwie nicht ganz rund laufen, aber bist du noch nicht erwachsen und/oder Manns genug, um das zu erkennen? Ist S*x so ein "muss", dass man egal was einem über den Weg läuft, "nehmen" muss?

Dein Spruch zeigt echt, warum die Männer ja so "jammern" weil sie sich verstellen müssen, oder immer alles schlucken müssen, was Frauen so anstellen. Kein Wunder, dass dieses klischeehafte Denken nicht aus den Köpfen raus ist. :roll:
 
omg das war doch jetzt nicht allein auf die tatsache S*x bezogen... aber wenn man sich nie verstellen würde bzw, gute mine zum bösen spiel machen würde... ich glaube, dann wären einige beziehungen beendet.

man verstellt sich, um zu gefallen, wollte ich damit ausdrücken...