Freundeskreis - einfach zum Quatschen

Da gebe ich dir absolut Recht!
Bisher war ich ja nun drei Mal dort, immer gemeinsam mit einer Freundin. Am Samstag gibt es dann auch eine schöne Aktion für die heute noch Spenden gesammelt werden. Betrifft mich zwar nicht, aber ich fahre dann die Freundin dort hin, da gibt es dann Klamotten und Spielsachen, und da zwei ihrer Söhne noch unter 16 sind.
Für mich persönlich sieht das Fazit so aus, das ich von meiner gesamten Finanzkraft her gesehen sicherlich zum oberen Drittel der Tafelkunden gehöre, im Moment aber ohne die Ersparnis durch die Tafel keine Chance hätte in absehbarer Zeit wieder eine gewisse Normalität zu erreichen. Denn so ein klassischer Wocheneinkauf kam bei mir in letzter Zeit auf 50-60 €, obwohl ich sehr preisbewusst Eingekauft und meist den jeweils günstigsten Artikel bzw. Artikel die aufgrund nahem MHD reduziert waren gekauft habe. Auf einiges habe ich ebenso bewusst verzichtet, da es mir als zu teuer erschien.
Die Ersparnis durch die Tafel liegt bei mir, Hochgerechnet auf einen Monat, bei etwa 150 bis 200 €.
Dafür ist der Zeitaufwand wesentlich höher. Allein schon beim Einkauf selbst muss man mindestens eine Stunde einplanen. Daheim zum Aus- und Aufräumen nochmal genauso lang da ich Obst und Gemüse erst aussortiere bevor ich sie aufräume. Im Gegensatz zu vielen anderen stört mich das überhaupt nicht. Es ist nunmal so, das bei den Tafeln viel O&G landet das auf normalem Weg nicht mehr verkaufsfähig wäre. Beispielsweise wenn in einem 300 Gramm Päckchen Beeren (Him- Brom- und sonstige) zwei oder drei Beeren matschig sind. Sortiere ich diese aus sind die restlichen Früchte durchaus noch lagerfähig.
Persönlich bin ich trotz der kleinen Nachteile, neben dem Aussortieren die Tatsache das man auf seinen Speiseplan nur sehr bedingt Einfluss hat, froh das es die Tafelläden gibt, habe mir aber auch vorgenommen sie nur so lange zu nutzen bis ich finanziell wieder etwas besser dastehe, einfach damit für die vielen anderen, die noch mehr als ich auf die Tafel angewiesen sind auch in Zukunft genügend Lebensmittel zum verteilen da sind.
 
Das Tafelessen kann keiner ausnutzen!
Um Essen von der Tafel zu bekommen, braucht man vom Amt einen Leistungsbescheid + Personalausweis. Mit diesen geht man dann zur Tafel, die überprüfen das dann nochmal ob die Angaben stimmen (dauert paar Tage) und wenn ja, bekommt man den sogenannten Tafelausweis. Dieser Tafelausweis ist auch nur so lang gültig, wie auch die Leistungen beim Amt bewilligt worden sind. Danach muss man erst wieder einen neuen Bescheid vorlegen. Der dann auch erst wieder überprüft wird.
Man muss dann jedes Mal erst den Tafelausweis vorzeigen, ehe man was bekommt. Da kann also nicht jeder einfach hereinspazieren und sich was holen.
ich hab ne bekannte die hat nen Freund der gut verdient aber offiziel wohnen sie net zusammen seit 4 jahren nun sie kauft weiterhin bei der Tafel ein obwohl er mit bei Ihr wohnt und sie unterstützt
 
So was geht zwar eigentlich gar nicht, findet man aber leider immer wieder. Das schlimmste daran ist ja noch, das es die Sozialkassen auch belastet da dann meist auch unberechtigt Grundsicherung bezogen wird.
Das ist eben deshalb so leicht weil im Normalfall eher selten jemand vorbeikommt um die Wohnsituation zu prüfen. Es reicht also quasi aus das Partner*In entweder an einer anderen Adresse gemeldet sind oder beide sagen das sie keine Beziehung führen sondern gemeinsam in einer WG wohnen.
Die Zugangskriterien zu den Tafeln sind scheinbar auch unterschiedlich. Von Baden-Württemberg habe ich schon gehört das man wenn man wie ich nur Hinterbliebenenrente bezieht eine Bescheinigung der zuständigen Sozialbehörde braucht wenn man keine Grundsicherung bezieht. Bei mir reichte mein Rentenbescheid und meine Aussage das ich Grundsicherung beantragt habe.
 
So was geht zwar eigentlich gar nicht, findet man aber leider immer wieder. Das schlimmste daran ist ja noch, das es die Sozialkassen auch belastet da dann meist auch unberechtigt Grundsicherung bezogen wird.
Das ist eben deshalb so leicht weil im Normalfall eher selten jemand vorbeikommt um die Wohnsituation zu prüfen. Es reicht also quasi aus das Partner*In entweder an einer anderen Adresse gemeldet sind oder beide sagen das sie keine Beziehung führen sondern gemeinsam in einer WG wohnen.
Die Zugangskriterien zu den Tafeln sind scheinbar auch unterschiedlich. Von Baden-Württemberg habe ich schon gehört das man wenn man wie ich nur Hinterbliebenenrente bezieht eine Bescheinigung der zuständigen Sozialbehörde braucht wenn man keine Grundsicherung bezieht. Bei mir reichte mein Rentenbescheid und meine Aussage das ich Grundsicherung beantragt habe.
ja aber ich muss sagen ich finde es ebenso traurig das man überhaupt in einem Land wie Deutschland eine Einrichtung wie die Tafel braucht
 
ich hab ne bekannte die hat nen Freund der gut verdient aber offiziel wohnen sie net zusammen seit 4 jahren nun sie kauft weiterhin bei der Tafel ein obwohl er mit bei Ihr wohnt und sie unterstützt
So was ist einfach nur unverschämt!
Hoffentlich kommt man solchen auch mal auf die Schliche!

Die Tafeln haben so schon zu kämpfen, den Leuten überhaupt noch ausreichend Lebensmittel zu geben.
Bei mir hier gab es vor ca. 3 Wochen eine große Spendenaktion. Da hat die Tafel in einem großen Einkaufscenter vor`m Rewe quasi nach Lebensmittelspenden "gebettelt". Vor allem nach länger haltbaren.
 
Auch da gebe ich dir zu 100 % Recht! @Nightwash
Sicher, es ist so, das kein Staat der Welt es jemals hinbekommen wird jede noch so unmögliche Situation aller Bürger abzufedern, das aber beispielsweise Rentner die unser Land wieder aufgebaut haben, eine so geringe Rente erhalten das sie diese mit Grundsicherung aufstocken müssen und dann trotzdem noch auf die Tafel angewiesen sind ist ein Skandal sondersgleichen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sachma, was ist das denn heute wieder. Erst kommt mein Post gar nicht, dann gleich dreimal und jetzt kann ich ihn nicht einmal bearbeiten...