Fleischesser vs. Vegetarier vs. Veganer

Zu welcher Kategorie zählt ihr?

  • Fleichesser

    Stimmen: 153 88,4%
  • Vegetarier

    Stimmen: 15 8,7%
  • Veganer

    Stimmen: 2 1,2%
  • Mag ich nicht sagen...

    Stimmen: 3 1,7%

  • Umfrageteilnehmer
    173
Eine solche Diskussion verleitet immer zur harten Frontenbildung, die nicht selten in unsachliche Diskussionen ausarten. Es ist ein schmaler Grad, auf dem eine Diskussion für beide (oder alle drei) Ansichten praktikabel ist.

Da sind Kommentare, wenn in diesem Fall auch, so mag ich anmaßen, eher selbstironisch gebraucht,
Vegetarier essen meinem Essen das Essen weg.
schlichtweg deplatziert. Hat so ein bisschen was von einer Stammtischparole.

Um eine akzeptable Grundbasis einer Diskussion zu schaffen, sollte man ebenso belegen, was man sagt/schreibt. So fängt es bereits im Anfangsbeitrag an:
Auf der anderen Seite meinen Ernährungswissenschaftler führt die fleischfreie Ernährung auch zu Mangelernährung.
Verweise, Quellen? (der Beitrag über mir war noch nicht gelesen)
Vegetarische Ernährung kann gewiss zu Mangelerscheinungen führen, wenn sie undurchdacht und fehlerhaft ausgeführt wird. Genauso kann aber auch eine tierische Ernährung zu Mängeln führen, wenn sie ungesund praktiziert wird. (Stichwort: Abwechslung und gesundheitsbedachte Aufnahme von Nährstoffen)
Schwieriger wird es bei der veganen Ernährung, weil hier tatsächlich gewisse Elemente nicht durch pflanzliche Stoffe ersetzt werden können.
Einen Extrait zu Frutarierern und Rohköstlern lass ich jetzt mal außen vor.

Die Sache ist für den Einzelnen so einfach wie eine Diskussion zwischen den Fronten kompliziert:
Kann ich mit mir in Einklang bringen, welche Qualen die Tiere als fühlende Lebewesen für mich über sich ergehen lassen? Oder kann ich es nicht?
Kaufe ich das billige Supermarktfleisch für den täglichen Konsum, oder gönne ich mir das (sicher teurere) Fleisch eines mir bekannten Bauern einmal, zweimal die Woche?

Ich habe kein Problem mit Fleischessern, weil ich gar kein Interesse daran habe, sie einer Sache zu bekehren, die ich für mich beschlossen habe.
Vor jedem Fleischesser, der bewusst Fleisch, Eier und Milchprodukte aus für ihn transparenter und von ihm für gut befundener Quelle konsumiert: Chapeau.
Andere hingegen kann ich nicht verstehen - genauso, wie sie vermutlich Vegetarierer, mehr noch Veganer nicht verstehen können.

Ich denke zwar nicht, dass sich jemand durch meine Zeilen persönlich angegriffen fühlen muss, wenn dem doch so sein sollte.. ist es vielleicht ein erster Grund über die ganze Thematik von Neuem nachzudenken.
 
Nur kurzer Standardeinwurf zu diesem Thema:
Wenn Vegetarier mit "Tierschutz" argumentieren ist
das Heuchelei und Selbstverarschung.

:arrow: https://vegetarier-sind-moerder.de/

Hast du auch eine eigene Meinung?
Wenn Vegetarier mit "Tierschutz" argumentieren, tun sie das aus dem vermeintlichen Wissen, die oftmals nicht akzeptablen Tierhaltungsmethoden (samt Transport und Tötung) nicht zu unterstützen.
Einige Argumentationsstränge auf der Seite mögen extrem sein (allen voran den Vegetarier "auf eine Stufe" mit dem Fleischesser stellen zu wollen), sind aber im Kern nachvollziehbar. Andere hingegen sind meiner Meinung nach schlicht destruktiv und nicht haltbar.
Sicherlich muss man einem Vegetarier eine gewisse Inkonsequenz vorwerfen, aber so ist es auch eine, mit der sie mit gutem Gewissen leben. (Denn zumeist haben sich Vegetarier mit ihrer Ernährung und dessen Herkommen ein Stück mehr beschäftigt, als es Fleischesser [Frage: aus Selbstschutz?] haben.)
Aber genug, ich unterhalte mich bisweilen ungern mit einer Website.

Im Übrigen gibt es verschiedene Gründe, sich zum Vegetarismus oder Veganismus zu entscheiden, der Respekt vor dem Tier ist davon nur einer.
 
Zuletzt bearbeitet:
Und Fleischesser haben also keinen Respekt vor Tieren?
Hallo Drachenjenny,
habe ich das gesagt oder versuchst du deinen eigenen Umkehrschluss daraus zu ziehen?
Ich sagte, dass ein Grund für Vegetarier ihr Respekt vor der Tierwelt ist. (Oder willst du ihnen diesen absprechen? [Das ist etwa das gleiche Diskussionsniveau])
Vermutlich sollte man noch ein Attribut wie "außerordentlich großer" dem Satz hinzufügen / -denken.

Ich möchte nochmal auf folgende Zeilen von mir aufmerksam machen:
Vor jedem Fleischesser, der bewusst Fleisch, Eier und Milchprodukte aus für ihn transparenter und von ihm für gut befundener Quelle konsumiert: Chapeau.
Mir fällt es schwer nun auf "die anderen", die Mehrheit, welche vermutlich auch hier herrscht, einzugehen. Bleiben wir ruhig beim Begriff Respekt:
Ich habe Schwierigkeiten ihn bei der Mehrheit der Fleischesser zu erkennen, aber vielleicht liegt es an meiner Naivität oder einfach der Gewohnheit, ihn anders als durchs "Aufessen ohne Hinzugucken" zu zeigen?
(Das ist nicht zwangsläufig so böse gemeint, wie es sich anhört. So würde ich gerne eure Ansicht hören!)


Übrigens ist genau dies ein erster Punkt zur möglichen Ausartung einer solchen Diskussion - ob nun gezielt gewollt oder nicht.
Die zwanghafte Suche nach Unterstellungen.
Ich unterstelle in meinen Beitragen niemandem persönlich etwas, weil man über Begrifflichkeiten wie "Fleischesser", "Vegetarier", "Veganer" oder "Automobilverkäufer" keine Personen psychentief erforschen kann (der Mensch neigt nur gelegentlich (immer) dazu, weil sein Gehirn ohne dieses Kategoriegeschubse gar zu überfordert wäre).
 
H
Ich sagte, dass ein Grund für Vegetarier ihr Respekt vor der Tierwelt ist. (Oder willst du ihnen diesen absprechen?


Hmmm ist das wirklich so? Also ich kenne nur 2 Vegetarier. Beide essen kein Fleisch, weil sie es einfach nicht mögen. Wäre für mich schon interessant, ob nun die Mehrheit der Vegetarier aus Geschmacksgründen auf Fleisch verzichten oder aufgrund von Überzeugungen.
 
Hmmm ist das wirklich so? Also ich kenne nur 2 Vegetarier. Beide essen kein Fleisch, weil sie es einfach nicht mögen. Wäre für mich schon interessant, ob nun die Mehrheit der Vegetarier aus Geschmacksgründen auf Fleisch verzichten oder aufgrund von Überzeugungen.

Das mag gut sein, hier habe ich vielleicht eine falsche Formulierung gewählt. Es kann ein Grund sein (und ist es zumindest nach meinen Erfahrungen auch).
Aber wie oben schon einmal gesagt, gibt es durchaus verschiedene (Gesundheit, Geschmack, Ökonomie/Ökologie, Religion, Ethik). Dass diese oft streitbar sind, gehört zu einer gepflegten Grundlage von Meinungskonflikten.
Ich gebe dir Recht, eine Statistik diesbezüglich wäre durchaus interessant.


@Drachenjenny :)
 
Ich hab immer ein Problem, wenn jemand von Respekt von Tieren spricht. Ist ja nicht so, dass ich mit meinem Auto alles niedermähe was mir vor die Haube kommt. Ich kann halt nun leider nichts ändern, dass die Tiere mehr oder minder in Massenfabrikation gezüchtet und geschlachtet werden. Klar könnte man hier ethische Analysen vornehmen.
Auf der andere Seite nehme ich aber auch das Bild des Urmenschens, wie er durch die Steppe dackelte und mit Speer und Steinen Tiere erlegte. Wobei der Begriff erlegen sicher netter klingt als es war. Steinigung beim Menschen wird ja von der UNO auch geächtet da es sehr qualvoll ist, zur Steinzeit aber ein durchaus legitimes und gängiges Mittel ein Tier zu jagen. Wenn ich dagegen heute nachschaue wie geschlachtet wird, mit Betäubung etc. (also ich bin froh dass es so gemacht wird - nicht das man mich falsch versteht) dann denke ich schon dass es deutlich humaner zugeht.

Natürlich sind solche schmerzfreien Sachen der Schlachtung vorbehalten. Die Tiertransporte belegen, dass es auch andere Aspekte gibt. Wobei hier vor allem die Politik versagt hat. Wieso man Fördergelder für den Transport von Tieren absahnen kann ist mir ein Rätsel, klar dass dann einige nur des Geldes wegen hin und her fahren mit den Tieren. So ist es aber eigentlich nicht gedacht. Und eigentlich gibt es auch Gesetze wie der Transport von Tieren ethischer vonstatten gehen soll. Nur werden diese Gesetze in vielen anderen Ländern gar nicht beachtet oder (wie in Deutschland) unzureichend kontrolliert. Auch die Tierhaltung ist ein weiterer Kritikpunkt, wobei es hier ja Verbesserung gibt. So wurden in Deutschland diese Legebatterien verboten, als diese, wo ein haufen Tiere auf einem Quadratmeter vegetierten. Es ändert sich ja schon einiges.
Nur die Frage ist wie weit soll es gehen? Soll eine Kuh wirklich 10 Quadratkilometer beweiden können? oder reichen nicht doch ein paar Quadratmeter aus - wo ist die Grenze nach unten und nach oben? Ist die Kuh nicht letztlich glücklicher, wenn sie einfach nur ein bisschen Platz und ausreichend zu mampfen hat? Wer maßt sich an dieses zu bejahen oder zu verneinen? Ich denke es ist schwierig hier genau abzustecken inwieweit Tieren etwas zusteht oder nicht. Und ob solche Fragen irgendwas mit dem Respekt gegenüber dem Tier zu tun hat ist so ein Problem. Man kann ja schließlich auch Gefängnisinsassen als gesellschaftliche Mitglieder respektieren obwohl sie in erbärmlichen Zuständen leben (siehe türkische, iranische,... Gefängnisse).
 
blu schrieb:
Hast du auch eine eigene Meinung?
Ja, dass es zumeist sinnlos ist über so etwas zu diskutieren. Und alle Seiten einfach nicht versuchen sollten zu missionieren.

blu schrieb:
Wenn Vegetarier mit "Tierschutz" argumentieren, tun sie das aus dem vermeintlichen Wissen, die oftmals nicht akzeptablen Tierhaltungsmethoden (samt Transport und Tötung) nicht zu unterstützen.
...
Sicherlich muss man einem Vegetarier eine gewisse Inkonsequenz vorwerfen, aber so ist es auch eine, mit der sie mit gutem Gewissen leben.
Dann dürfen sie in Supermärkten oder beim Bäcker um die Ecke überhaupt nichts an Nahrungsmitteln welche tierische Zutaten enthalten kaufen. Und das kann sich kaum einer leisten.

blu schrieb:
(Denn zumeist haben sich Vegetarier mit ihrer Ernährung und dessen Herkommen ein Stück mehr beschäftigt, als es Fleischesser [Frage: aus Selbstschutz?] haben.)
Definiere "herkommen"! Die Neandertaler haben sich fast so einseitig wie Wölfe ernährt. Was die Iniut übrigens auch heute noch tun. Die Ernährung des Menschen war also auch schon immer eine Frage der Verfügbarkeit.
 
Also diese Ernährungswissenschaftler sind eine Minderheit. Man ist sich wohl in der Wissenschaft soweit einig, daß es keine "Mangelernährung" ist, wenn man auf Fleisch verzichtet.
Wo hast du das denn her?

Ich kann die Vegetarier nicht verstehen, die meinen, kein Fleisch essen zu wollen, weil dafür Tiere eingesperrt und gequält werden, die gleichzeitig aber die von diesen armen Tieren produzierten Erzeugnisse wie Eier, Milch, Käse kaufen. Wenn dann gar nichts, das wäre dann wenigstens konsequent.
 
Ich kann halt nun leider nichts ändern, dass die Tiere mehr oder minder in Massenfabrikation gezüchtet und geschlachtet werden. [...] Wobei hier vor allem die Politik versagt hat.
Genau: Ich kann ja nix ausrichten - Politik/Staat zur Hilfe rufen - und im nächsten Atemzug sich über Bürokratie/Regelierungswut aufregen. So kennt man das... :roll:
Wo hast du das denn her?
Na aus der BILD. :mrgreen:
Natürlich hab ich das aus dem Medien (u.a. im Zusammenhang zu dem kürzlich stattgefunden Vegetarierkongress) und aus eigener Erfahrung (kenne einige Vegetarier, die scheinen mir keine gesundheitlichen Probleme ob ihrer Ernährung zu haben).
Ich kann die Vegetarier nicht verstehen, die meinen, kein Fleisch essen zu wollen, weil dafür Tiere eingesperrt und gequält werden, die gleichzeitig aber die von diesen armen Tieren produzierten Erzeugnisse wie Eier, Milch, Käse kaufen. Wenn dann gar nichts, das wäre dann wenigstens konsequent.
Natürlich ist das inkonsequent, aber ich sehe da - als Allesfresser - keine Probleme. Immerhin ist es ein kleiner Schritt im "Kampf" gegen die "Fleischindustrie". Filme wie "Darwins Albtraum", "We feed the world" oder "Unser täglich Brot" finde ich sehr beklemmend. Ok, da gehts nicht nur um Fleisch und es geht hauptsächlich um die Glabalisierung bei der Lebensmittelproduktion, aber ich wäre schon froh, wenn ich nur annähernd so konsequent wäre wie Vegetarier. Und die gehen, wie schon geschrieben, viel bewußter mit diesem Thema um. Außerdem wäre der konsequente Schritt Veganer - und das ist wohl "ernährungstechnisch" sehr wohl bedenklich.
 
Ich denke schon, daß sich Vegetarier gesünder ernähren. Das hat jetzt aber nichts direkt mit dem Verzicht auf Fleisch zu tun, sondern

- ernährt sich ein Vegetarier bewußter. Die schauen schon genauer, was sie kaufen/zubereiten/essen.

- weil der Großteil des Fleisches, welches in Deutschland verzerrt wird, minderer Qualität ist. Da nimmt man das günstigste Steak statt das teurere und damit qualitativ bessere (ist aber bei vielen "frischen" Lebensmitteln in D so).

- weil Fleisch relativ günstig ist wird auch zuviel davon gegessen. Mit geschredderten Fleischabfällen (Hackfleisch) kann man sich halt günstig ernähren.
Genau, durch ein genaueres studieren der Verpacken ernährt man sich zwangsweise gesünder. Logisch, wenn jemand Ananas in der Dose kauft und vorher das Etikett ließt ist es natürlich gesünder, als wenn ich mir die Frucht am Obststand ohne lesen einfach einpacke. Vor allem, weil man ja echt in nahezu jedem Produkt Fleisch erwarten muss, so dass man die Packung lesen muss. Passiert ja schnell, dass irgendwo aufeinmal unerwartet Fleich drin ist, deswegen bei jeder Packung Schoki, Joghurt, Kuchen, Nudeln, Zucker, usw. immer lesen, ob da nicht vielleicht jemand Fleisch reingepanscht hat... :mrgreen:
Ja genau das Fleisch in Deutschland ist minderer Qualität, gibt ja auch blos zig Verordnung (siehe deinen Kommentar zu Bürokratie) die genau festlegen wie die Aufzucht zu erfolgen hat. Blos gut dass die meisten Bauern Spezialfutter kaufen, wo alle Nährstoffe drin sind und deine These damit eigentlich unhaltbar ist, denn durch dieses Kraftfutter sind die Tiere besser mit Mineralien und Vitaminen gefütter, als es eine Freilandkuh jemals wäre. ;)
Übrigens, wegen deinem zuviel Fleisch. Das ist durchaus schädlich - nur Obst essen aber auch. Ist eigentlich bei vielen Sachen so, dass sie bei übermäßiger oder zu magerem Verzehr gesundheitsschädlich sind. Nimm doch den Rotwein, ein Glas ist gesund, eines zuviel ungesund und keines ist auch nicht unbedingt gesund. ;) Aber jetzt daran den Vegetarismus als die Lösung nennen, eigentlich eine falsche Überlegung.

Genau: Ich kann ja nix ausrichten - Politik/Staat zur Hilfe rufen - und im nächsten Atemzug sich über Bürokratie/Regelierungswut aufregen. So kennt man das... :roll:
Ich rege mich nicht über die Bürokratie auf. Weil ich ja weiß, dass sie deswegen da ist, um wirklich sämtliche Facetten in der Rechtsauslegung zu berücksichtigen. Ich sehe es zwar durchaus als hinderlich an, aber ich weiß, dass es aus der Exaktheit heraus so entstanden ist und damit auch seine Berechtigung hat. Das Problem mit der übermäßigen Bürokratie wird sich wohl nie lösen lassen.


Na aus der BILD. :mrgreen:
Natürlich hab ich das aus dem Medien (u.a. im Zusammenhang zu dem kürzlich stattgefunden Vegetarierkongress) und aus eigener Erfahrung (kenne einige Vegetarier, die scheinen mir keine gesundheitlichen Probleme ob ihrer Ernährung zu haben).
Na das ist natürlich eine Referenz, der Vegetarierkongress - viele Leute ohne akademische Grade erklären wie die Welt besser funktioniert. :ugly:
Aber mal zu deinem "ich kenne da Leute...", ich kenne auch Kettenraucher und denen geht es prächtig - wenn ich mich jetzt mal auf deine Aussage besinne, dann stelle ich auch mal die These auf, Rauchen ist nicht gesundheitsgefährdent.

Also diese Ernährungswissenschaftler sind eine Minderheit. Man ist sich wohl in der Wissenschaft soweit einig, daß es keine "Mangelernährung" ist, wenn man auf Fleisch verzichtet.
Nein sind sie nicht, die Mehrheit der (Ernährungs-)Wissenschaftler ist sich einig, dass kein Fleisch zu Mangelernährung führt. Nenne mir doch mal eine/n WissenschaftlerInn, die dies behauptet!


Mal Allgemein:
Das sind genau solche Diskussionen die ich nicht mag, weil sie absolut oberflächlich sind. Wobei ich jetzt schon weiß, für diese Antwort werden ich minus Resumé-Punkte ohne Ende sammeln. Und das nur, weil die meisten das Bewertungssystem missverstehen und alles negativ bewerten, was von der eigenen Meinung abweicht. Das ist echt traurig. :yawn:
 
Ich bin Allesfresser. Bin aber der Meinung das heutzutage viel zu viel Fleisch konsumiert wird. Ich finde Fleisch sollte etwas besonderes sein, das man sich in "größeren" Portionen nur selten, z.B. am Wochenende, gönnt und dann auch entsprechend genießt.
 
Genau, durch ein genaueres studieren der Verpacken ernährt man sich zwangsweise gesünder.
Wer sich wie Vegetarier über die eigene Ernährung definiert, beschäftigt sich natürlich intensiver mit diesem Thema. Und das führt meines Erachtens zu einer gesünderen Lebensweise.
Ja genau das Fleisch in Deutschland ist minderer Qualität, gibt ja auch blos zig Verordnung (siehe deinen Kommentar zu Bürokratie) die genau festlegen wie die Aufzucht zu erfolgen hat.
Es geht ja auch nicht um die Produktion, sondern den Konsum. In unserer "Geiz ist geil"-Gesellschaft wird auch bei Fleisch gespart.
Übrigens, wegen deinem zuviel Fleisch. Das ist durchaus schädlich - nur Obst essen aber auch.
Ist mir jetzt nicht bekannt, daß der durchschnittliche Vegeatrier sich nur von Obst bzw. nur von Gemüse ernährt.
Aber jetzt daran den Vegetarismus als die Lösung nennen, eigentlich eine falsche Überlegung.
Ich sehe ihn doch gar nicht als die Lösung. Schließlich kann eine Ernährung mit Fleisch auch gesund sein. Ich betrachte ihn nur als den gesünderen "Weg", weil es wie schon geschrieben mit einer bewußten Ernährung einhergeht.
Ich rege mich nicht über die Bürokratie auf.
'tschuldigung, hab ich dich falsch eingeschätzt. Es paßte aber gerade auch so gut.
Na das ist natürlich eine Referenz, der Vegetarierkongress - viele Leute ohne akademische Grade erklären wie die Welt besser funktioniert. :ugly:
Gibt es da eine Lücke im Antidiskriminierungsgesetzt - so daß Vegetarier an Unis nicht zugelassen werden dürfen - oder warum waren beim (internationalen) Vegetarierkongreß niemand mit akademischen Grad anwesend?! :roll:
Ich bezog mich eigentlich auf die Berichterstattung anläßlich dieses Kongresses (die beim heutigen Journalismus natürlich auch nur Meinung der Veranstalter wiedergegeben haben kann). Und ist ja auch nur eine Referenz (und damit immerhin eine mehr als von dir oder vom Threadersteller).

Nein sind sie nicht, die Mehrheit der (Ernährungs-)Wissenschaftler ist sich einig, dass kein Fleisch zu Mangelernährung führt. Nenne mir doch mal eine/n WissenschaftlerInn, die dies behauptet!
Udo Pollmer. Jetzt bist du dran. Obwohl ich bezweifle, daß wir so die Mehrheitsverhältnisse klären können.

Kein wissenschaftlicher Beleg, aber Die Welt schreibt in dem Artikel "Die größten Irrtümer bei der Ernährung"
Etwas Fleisch braucht der Mensch
Falsch. Der Körper kommt auch ohne Fleisch aus. Ein mäßiger Konsum von etwa 500 Gramm pro Woche schadet aber nicht. Tierische Produkte wie Milch oder Eier liefern Eiweiß und das lebenswichtige Vitamin B12. Fette Fische wie Lachs oder Hering enthalten Vitamin D, das der Körper ansonsten nur über die Haut bilden kann. https://www.welt.de/wissenschaft/article1847765/Die_groessten_Irrtuemer_bei_der_Ernaehrung.html

Und hier noch eine Studie der Uni Jena, die u.a. als Ergebnis hat, daß 63% aus moralischen Gründen Vegetarier sind (also wegen Massentierhaltung, Tiertransporte usw.).
https://www.vegetarierstudie.uni-jena.de/

Übrigens, schönes Renogeheule.:mrgreen:
 
Ein eher sinnloses Thema um darüber zu diskutieren, soll Jeder machen wies ihm schmeckt oder wie er es aus welchen moralischen Gründen auch immer vertreten kann. Ich persönlich liebe Fleisch und ich kann mich in den letzten Jahren an keinen Tag erinnern an dem ich kein Fleisch gegessen hätte - ein saftiges Steak, ne Bratwurst oder ein Jägerschnitzel gehören für mich einfach zu nem gelungenen Tag dazu. Davon abgesehen schmeckt mir abgesehen von Pilzen und Kartoffeln auch kein Gemüse. Ich könnte ohne Fleisch definitiv nicht leben ;)
 
Ich bin überzeugter Fleisch-Genießer. Ich esse gerne qualitativ gutes Fleisch, was auch bedeutet, dass es ab und an kein Fleisch gibt. Ein frischer Salat ist genauso lecker, oder auch ein guter Gemüse-Eintopf.

Ich denke, lieber weniger und dafür von guter Qualität.

Vegan käme für mich überhaupt nicht in Frage - aber ich halte es mit dem alten Fritz:

Jeder soll nach seiner Façon selig werden

Und das wünsche ich mir auch von Vegetarieren und Veganern: Das einzige, was mich stört, sind allzu penetrante Bekehrungsversuche. Ich lasse mir beim Essen kein schlechtes Gewissen machen.