Das Kartenhaus Euro fällt nach und nach zusammen... Italien muss innerhalb eines Tages fast 1 Prozent mehr für 10-jährige Anleihen zahlen (und der Tag ist noch nicht vorbei) und das obwohl Berlusconi seinen Rücktritt angekündigt hat... Bis Ende nächsten Jahres werden 300 Mrd. Euro zur Refinanzierung benötigt... Das kann der Rettungsfonds nie und nimmer stemmen... Bei Zinsen oberhalb von 7 Prozent mussten Portugal und andere Peripherie-Länder bald unter den Rettungsschirm hopsen...

Man sollte mal bedenken, dass Italien einen signifikanten Teil des Rettungsfonds selbst finanzieren muss (als 3.-größte Volkswirtschaft)... Im Endeffekt muss Deutschland und Frankreich für den Rettungsschirm geradestehen... Und bald wohl nur noch Deutschland, wenn es die Franzosen nicht schaffen "harte" Einschnitte durchzusetzen (wie ein kaum zu akzeptierendes Renteneintrittsalter von 62 Jahren...)
 
Italien muss innerhalb eines Tages fast 1 Prozent mehr für 10-jährige Anleihen zahlen (und der Tag ist noch nicht vorbei) und das obwohl Berlusconi seinen Rücktritt angekündigt hat...
Ich schau lieber auf die 2-jährigen, wenn man dem Land nicht zutraut in 2 Jahren zu leisten sind 10 Jahre auch kein Thema mehr, und tatsächlich sind die heute um 0,8% auf 7,2% gestiegen.
Der Berlusconi-Rücktritt ist ja wohl ein sicheres Krisenzeichen: Die Ratten verlassen das sinkende Schiff. Berlusconi klebt seit Jahren an dem Sessel und würde nie ohne guten Grund oder wegen ein paar kleinen Schwierigkeiten von selbst zurücktreten.

Ob das die Lösung ist?
French and Germans explore idea of smaller euro zone
 
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Kein Ende der Hiobsbotschaften in Schuldenkrise

Folgende News wurde am 15.11.2011 um 18:41:47 Uhr veröffentlicht:
Kein Ende der Hiobsbotschaften in Schuldenkrise
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Rom/Athen/Madrid/Brüssel (dpa) - Kein Ende der schlechten Nachrichten: Auch Spanien macht wieder Schlagzeilen in der Schuldenkrise. Die Finanzmärkte reagieren nervös - auch, weil Italien und Griechenland weiter über Reformen reden, statt sie durchzusetzen. Auf dem Anleihemarkt verschärfte sich am Dienstag die Lage. Die Zinsen, die Frankreich und Belgien für zehnjährige Staatsanleihen zahlen müssen, erreichten Höchststände. Spanien muss inzwischen die höchsten Zinsen für Anleihen seit 14 Jahren zahlen. Experten begründeten das Misstrauen der Anleger vor allem mit den Problemen bei der Regierungsbildung in Italien. Die Regierung in Athen bangt weiter um Finanzhilfen, weil das Parlament noch bis zum Mittwochabend über Reformen und den Sparkurs debattiert. In Italien stand der designierte Ministerpräsident Mario Monti bei der Bildung einer Notregierung vor einem Durchbruch. Die beiden größten Parteien des Landes, Silvio Berlusconis PdL (Volk der Freiheit), und die Mitte-Links-Partei PD (Demokratische Partei), sagten ihre Unterstützung zu. Monti hat den Auftrag, möglichst bald mit einer Übergangsregierung dringend notwendige Reformen in dem hoch verschuldeten Land durchzusetzen. Damit soll er Italien aus der Schusslinie der nach wie vor skeptischen und nervösen Finanzmärkte nehmen. Der frühere EU-Kommissar strebt eine Übergangsregierung an, die bis zum regulären Ende der Legislaturperiode im Frühjahr 2013 regiert. Allerdings will er entgegen vorheriger Ankündigungen nicht nur Fachleute einbinden, sondern auch Politiker aus den großen Parteien. Allerdings favorisieren sowohl die linke PD als auch Berlusconis Partei eine Regierung, der nur Experten angehören. Keine Partei wolle von den eigenen Wählern für die «zahlreichen Opfer» verantwortlich gemacht werden, hieß es in Rom. Griechenland hat zwar eine neue Regierung, aber das Parlament debattiert noch immer über schmerzhafte Reformen und Sparmaßnahmen. In einer Regierungserklärung hatte Ministerpräsident Lucas Papademos seinen Landsleuten reinen Wein über die desolaten Staatsfinanzen eingeschenkt und gleichzeitig um Unterstützung aller Griechen für seinen Reformkurs geworben. Dennoch zittert Griechenland weiter um die dringend benötigte Finanzspritze in Höhe von acht Milliarden Euro. Ohne dieses Geld kann die Regierung Löhne und Renten nur noch bis Mitte Dezember zahlen. Papademos will deshalb am kommenden Montag (21. November) in der EU-Zentrale in Brüssel für seinen Reformkurs werben. Brüssel forderte eine schriftliche Zusicherung der versprochenen Reformen. Griechische Offizielle treffen sich nach einem Medienbericht an diesem Mittwoch mit Vertretern internationaler Kreditgeber und privater Gläubiger zu Verhandlungen über einen Anleihetausch. Wie die griechische Zeitung «Kathimerini» (Dienstag) ohne Angaben von Quellen berichtete, sollen in Frankfurt Gespräche über den beim letzten EU-Gipfel vereinbarten Schuldenschnitt stattfinden. Die Schulden des pleitebedrohten Landes sollen dadurch bis 2020 auf 120 Prozent des Bruttoinlandsprodukts gedrückt werden. Derzeit liegen sie bei mehr als 160 Prozent. Für 2012 wird sogar ein Wert von 200 Prozent befürchtet. Auch für Italien zeichnet sich keine Entwarnung auf den Finanzmärkten ab: Die Zinsen für zehnjährige Staatsanleihen lagen am Dienstag knapp über der kritischen Sieben-Prozent-Schwelle, ab der Griechenland, Portugal und Irland Hilfen beantragen mussten. Weil die Risikoprämien für spanische Staatsanleihen weiter steigen, pocht Brüssel auf die Fortführung des Sparkurses in der viertgrößten Volkswirtschaft der Eurozone. «Wir setzen darauf, dass der Weg der Haushaltskonsolidierung sowohl auf der Ebene der Zentralregierung als auch der Regionen fortgesetzt wird», sagte der Sprecher von EU-Währungskommissar Olli Rehn in Brüssel. In Spanien stehen am Sonntag vorgezogene Parlamentswahlen an. Außer den Euro-Sorgenkindern Griechenland, Italien und Spanien stoßen auch Staatsanleihen aus Frankreich, Belgien und Österreich auf steigendes Misstrauen am Anleihemarkt. Zur besseren Überwachung der Finanzmärkte schob die EU hochspekulativen Finanzmarktgeschäften mit Staatsanleihen und Kreditausfallversicherungen einen Riegel vor. Das EU-Parlament stimmte in Straßburg mit überwältigender Mehrheit einem entsprechenden Gesetzesvorschlag zu. Die neuen Transparenzregeln für zwei hochspekulative Finanzinstrumente, also für Leerverkäufe und Kreditausfallversicherungen, «werden künftig erheblich zur Stabilität der Finanzmärkte beitragen», sagte der CSU-Europaabgeordnete Markus Ferber. Bei Leerverkäufen spekulieren Investoren auf den Kursverlust eines Wertpapieres.
 
Die nächsten Pleitekandidaten sind also Spanien und Italien, dann folgen Belgien, Frankreich, Österreich,...
PT, IR, ES und IT wollen bestimmt auch einen Schuldenschnitt haben.
Die 2-jährigen von GR sind im Moment übrigens bei 110% - das spiegelt den Haircut wieder - vorher waren sie bei 75%.

Und wenn die EU meint Ratings von EU-Staaten verbieten zu können, werden diese Staaten bald alle auf die zweit untersten Stufe stehen.
Die Unicredit hauts auch bald zusammen und IT kann sich keinen Bailout mehr leisten.
 
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Naja, wenn mal ein bisschen Ruhe einkehrt, spielt S&P Windmaschine und verursacht einen kleinen Sturm im Wasserglas... :roll:
 
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Naja, wenn mal ein bisschen Ruhe einkehrt, spielt S&P Windmaschine und verursacht einen kleinen Sturm im Wasserglas... :roll:

Viele Leute sagen immer die Rating-Agenturen seien Schuld an dem Desaster. Das stimmt sicherlich zum Teil auch. Allerdings sind diese nicht die alleinigen Verursacher. Wir haben nunmal ein verzinstes Geldsystem und die Logik des Zinseszinses allein sorgt schon für krisenartige Tendenzen. Dazu braucht man sicherlich keine Rating-Agenturen um das zu verstehen ;).
 
Dazu braucht man sicherlich keine Rating-Agenturen um das zu verstehen.
Aber so eine kleine Herabstufung, so aus Versehen und sofort zurückgenommen, macht schon was aus...

So ein kleiner Satz "Mein Nachbar vergreift sich an Kindern" in der Elternsitzung im Kindergarten, natürlich aus Versehen, sofort zurückgenommen und nie so gemeint, hat auch seine Wirkung...

Marty
 
Man lese sich mal die Kommentare auf Dailymail.co.uk über die Euro-Krise an... Also da muss man schon den Kopf schütteln... Die Engländer freuen sich zu 90 Prozent immer noch, dass sie den 2. WK gewonnen haben... Schon krude Ansichten, die dort vertreten werden... Deutschland auf dem Weg zum vierten Reich... :wall:
 
Aber so eine kleine Herabstufung, so aus Versehen und sofort zurückgenommen, macht schon was aus...

Die Fragen, die sich daraus stellen sind:
1.) warum sind Banken/Versicherungen nicht mehr in der Lage selbstständig zu denken und selbst ein Rating zu machen. Wieso müssen das Rating-Agenturen übernehmen?
2.) wieso haben diese Rating-Agenturen so viel Macht? Wenn etwas nicht daran stimmen würde, dann hätte die Rating-Agentur ja auch gar keine Macht.
3.) wieso macht man so eine "Finanzkrise" daraus?

Sind doch eigentlich nur Zahlen auf dem Bildschirm, die die Krise ausgelöst haben. Das Geld, welches angeblich nun zum toxischen Giftmüll erklärt wurde, ist in der Papierform ja gar nicht existent.
 
Sind doch eigentlich nur Zahlen auf dem Bildschirm, die die Krise ausgelöst haben. Das Geld, welches angeblich nun zum toxischen Giftmüll erklärt wurde, ist in der Papierform ja gar nicht existent.
Richtig, aber die Banken müssen dafür echtes Geld aus Eigenkapital hinblättern und davon haben sie kaum welches.
Wenn jetzt die Unicredit 10 Mrd. Verlust in 3 Monaten macht, muss sie den Verlust aus ihren 50 Mrd. Eigenkapital bezahlen. Sie kann zwar versuchen noch weitere Aktien auszugeben um das Eigenkapital zu steigern, was aber schwierig wird, weil der Markt gerade nicht sehr rosig für Banken ist. Die Unicredit hat eine Bilanzsumme von 950 Mrd., also können da noch viele weitere faule Papiere dabei sein.
https://de.wikipedia.org/wiki/Unicredit
Gegenfrage: Was kann jetzt eine Rating-Agentur für die desolate Lage, wenn sie das jetzt offen ausspricht und es auch stimmt?
Ganz ohne Rating würde diese Bank bestimmt kein Geld mehr bekommen.
 
Es geht nicht darum, den Überbringer schlechter Nachrichten zu köpfen.

Es geht um die Tatsache, dass die macht der Agenturen so groß ist, dass ein Fehler zur Katastrophe führen kann. Und letzte Woche hat S&P nun mal einen Fehler gemacht - haben sie ja selber zu gegeben.

Was wäre, wenn dieser Fehler nicht einen (noch) halbwegs stabilen Schuldner trifft, sondern einen bereits strauchelnden, wie Italien oder Spanien?

Ich denke, die feine Abstufung der Bonitäten hat ja eine Grundlage und ist (hoffentlich) nicht willkürlich...
 
Es geht um die Tatsache, dass die macht der Agenturen so groß ist, dass ein Fehler zur Katastrophe führen kann. Und letzte Woche hat S&P nun mal einen Fehler gemacht - haben sie ja selber zu gegeben.
Bei FR sollte eine Herabstufung schon eingepreist sein.
Die Bonität ist auch nur die Wahrscheinlichkeit eines Zahlungsausfalls und da macht es kaum einen Unterschied ob es AAA oder AA ist - von den AAA-Bonitäten fallen auch um die 2% aus. Der Witz ist ja, dass so was schon vorher eingepreist wird, also die Zinsen steigen und die Agentur dann erst später durch die Herabstufung nachzieht, wenn sich die Bedingungen durch erhöhten Zinsen verschlechtert haben, was aber letztlich auf die vielen Schulden zurück zu führen ist. Das hier steigt zuerst, wie man sieht. Das Rating wirkt dabei eher wie ein Puffer.
 
Die Fragen, die sich daraus stellen sind:
1.) warum sind Banken/Versicherungen nicht mehr in der Lage selbstständig zu denken und selbst ein Rating zu machen. Wieso müssen das Rating-Agenturen übernehmen?
Weil die Banken Ihre Risikoabschätzung natürlich von externen Unternehmen machen lassen. Die bezahlen die Rating-Agenturen dafür, Ihnen diese Einschätzungen zu machen, als Dienstleistung. Und sie wollen, um einen Vorteil zu haben, diese Einschätzung natürlich schon haben, bevor sie in der Zeitung steht.
2.) wieso haben diese Rating-Agenturen so viel Macht? Wenn etwas nicht daran stimmen würde, dann hätte die Rating-Agentur ja auch gar keine Macht.
Die Rating Agentur teilt der deutschen Bank mit, dass die beauftragte Prüfung ergeben hätte, das Frankreich abgestuft gehört. Die deutsche Bank, die diese Info als Erste erhält, versucht sofort, grosse Bestände französischer Anleihen abzustossen, um Verluste zu verhindern. Der Kurs der Anleihen fällt, andere Banken bekommen das mit und springen auf den Verkaufszug auf... Das Karussell dreht sich.
3.) wieso macht man so eine "Finanzkrise" daraus?
Weil die Länder trotzdem neues Geld brauchen, dass sie aber nicht mehr zu günstigen Zinsen bekommen. Dadurch geraten dann die Länderhaushalte in Gefahr.

Panik muss da gar nicht aufkommen. Sie wird aber von denen, die daran verdienen, gerne ein bisschen angefacht.

Marty
 
Pippa Malmgrem, Beraterin von US-Präsident Obama, spricht im €uro-Interview u.a. von einem möglichen Austritt Deutschlands aus der Währungsunion.
Die Quelle: https://www.finanzen.net/euro/aktuell/34-Deutschland-verlaesst-die-Eurozone-34-1477354

finanzen.net schrieb:
"Deutschland verlässt die Eurozone"

Ein interessanter Ansatz, der zumindest in der breiten Öffentlichkeit so noch nicht diskutiert wurde. Die Frage aber bleibt, ob das eine nachhaltige Lösung sein kann.
 
Ein interessanter Ansatz, der zumindest in der breiten Öffentlichkeit so noch nicht diskutiert wurde. Die Frage aber bleibt, ob das eine nachhaltige Lösung sein kann.

Eine Lösung für alle anderen EU-Staaten sicherlich. Eine Lösung für Deutschland wäre das nicht, es würde uns dann gehen wie aktuell den Schweizern.

Im Grunde sind die wirtschaftsschwachen Staaten darauf angewiesen, eine eigene Währung zu haben, die sie nach Lust und Laune abwerten (durch Erhöhung der Geldmenge) können. Staaten wie Italien, Portugal, Spanien und Griechenland waren mit eigenen Währungen stets in der Lage, Ihre Schulden durch neugedrucktes Geld zu zahlen. Das die eigene Währung dabei weniger Wert wurde, wurde einkalkuliert.

Jetzt haben die den Euro und die Geldpresse ist verschwunden... Das Geld landet zwangsläufig in den exportierenden Ländern, also Deutschland, die importierenden Ländern bekommen Probleme.

Was mir immer noch niemand sagen kann: Wem schulden die Länder das Geld?

Marty
 
Was mir immer noch niemand sagen kann: Wem schulden die Länder das Geld?

Marty

Alle die Staatsanleihen halten.
Also Versicherungsgesellschaften, Pensionsfonds, Banken, Unternehmen, Privatleute ...

Was ich diese Seite gar nicht gelesen habe zum Thema Rating-Agenturen ist, dass AAA-Papiere ja als Einlagensicherung gelten. Das heißt, wenn ich mir ein AAA-Papier kaufe als Bank, kann ich diese entweder verwenden um meine Kapitaldeckungsquote zu erreichen (wenn mich nciht alles täuscht ist das 3%) oder die Papiere bei der EZB als Sicherheit hinterlegen um mir Geld zu leihen, mit der ich wieder wirtschaften kann.
Deshalb ist es auch schlecht, wenn jemand herabgestuft wird, weil dann die Anleihen zum reinen Spekulationsobjekt werden.

Und das ist gesetzlich so vereinbart und das hat sich unsere Politik selbst eingebrockt. Deshalb haben die Amerikaner ja momentan uns auch in der Hand, weil es nur Ratingagenturen gibt, die hinterm großen Teich hocken....
 
Die Rating Agentur teilt der deutschen Bank mit, dass die beauftragte Prüfung ergeben hätte, das Frankreich abgestuft gehört. Die deutsche Bank, die diese Info als Erste erhält, versucht sofort, grosse Bestände französischer Anleihen abzustossen, um Verluste zu verhindern. Der Kurs der Anleihen fällt, andere Banken bekommen das mit und springen auf den Verkaufszug auf... Das Karussell dreht sich.
Schwachsinn, dass FR herabgestuft werden sollte weiß doch jeder- da braucht nicht erst so eine Agentur kommen. Schau Dir bloß mal die ganzen Garantien für den EFSF an. Dass FR noch nicht herabgestuft wurde, hat nur politische Gründe.

Jetzt haben die den Euro und die Geldpresse ist verschwunden... Das Geld landet zwangsläufig in den exportierenden Ländern, also Deutschland, die importierenden Ländern bekommen Probleme.
Die Geldpresse ist noch da, in Form von Bonds, die nie bezahlt werden.
 
Schwachsinn, dass FR herabgestuft werden sollte weiß doch jeder- da braucht nicht erst so eine Agentur kommen. Schau Dir bloß mal die ganzen Garantien für den EFSF an. Dass FR noch nicht herabgestuft wurde, hat nur politische Gründe.
Welche politische Institution hat solchen Einfluss auf die Rating-Agenturen? Und wenn diese politische Institution solchen Einfluss hat, wieso hat das bei Griechenland und den anderen nicht geklappt, funktioniert aber bei Frankreich?

Und wieso muss Frankreich abgestraft werden, Deutschland aber nicht, Frankreich hat auch nicht signifikant mehr Schulden?

Die Geldpresse ist noch da, in Form von Bonds, die nie bezahlt werden.
Das ist nicht das, was ich meine. Bonds verursachen keine Inflation.

Marty
 
Vor allem: Wie erklärt man jungen Menschen, dass an allen Ecken und Enden gespart wird (Bildung, Gesundheitswesen, ...) und gleichzeitig so ungehäure Summen für verzockte Banken ausgibt?

Es wäre doch viel günstiger gewesen man hätte die Banken pleitegehen lassen.