Vielleicht solltest du dir nochmal die Berichterstattung der Bildzeitung zu Gemüte führen, damit du verstehst, was ich meine... :ugly:

Die machen nämlich seit über einem Jahr populistisch Front gegen Griechenland im allgemeinen und daher verwundert es auch nicht, dass Sie Öttinger so eine Idee unterjubeln...:evil:
 
Die machen nämlich seit über einem Jahr populistisch Front gegen Griechenland im allgemeinen und daher verwundert es auch nicht, dass Sie Öttinger so eine Idee unterjubeln...:evil:
Was heißt schon populistisch? Man könnte sagen, dass die Bild schon ein Jahr früher als Politiker eben die Prognose getroffen hat, dass die Griechen nie und nimmer wieder mit den gegebenen Vorraussetzungen auf die Beine kommen... (Wie aber auch die allermeisten Wirtschaftsforscher auf die natürlich keiner gehört hat).

Unsere oberste Führerin ist ja noch immer der Ansicht, dass Sparen dazu führen kann, dass keine deutschen Garantien gezogen werden müssen... Naja, sollen die Griechen doch noch mehr sparen... Vielleicht schaffen sie dann 10 Prozent Wachstum (aber in der anderen Richtung)... ^^
 
Was heißt schon populistisch?

"Bild gibt den Pleite-Griechen ihre Drachmen zurück"

"Muss Griechenland die Akropolis verkaufen?"

"Bye, Bye Griechenland"

"Endet Griechenland wie die DDR?"

"Darum kriechen die Griechen nie aus der Krise..."

"Warum zahlen wir den Griechen ihre Luxus-Renten?"

Und sind nur ein paar plakative Überschriften. Im Fließtext findet sich noch weitere Dinger, bei denen man den Eindruck erhalten konnte, Griechenland sei das Paradies auf Erden (natürlich ausschließlich von "gutem Deutschen Geld" finanziert...)

Tragisch übrigens, dass sich Bild bei seiner Berichterstattung sogar bei Inhalten von PI bedient... :roll:

Nachtrag: die Ultimative Lösung scheint gefunden... :LOL:
 
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Griechenland plant Volksentscheid über Ausstieg aus der Euro-Zone

Folgende News wurde am 20.09.2011 um 10:58:00 Uhr veröffentlicht:
Griechenland plant Volksentscheid über Ausstieg aus der Euro-Zone
Shortnews

Einem Medienbericht zufolge soll der griechische Ministerpräsident Giorgos Papandreou einen Volksentscheid über Ausstieg oder Verbleib in der Eurozone planen. Er möchte damit Rückendeckung für seine Sparprogramme erhalten. Bislang wurde ein solches Referendum strikt abgelehnt. Nach Angaben der Zeitung "Kathimerini" bereitet Griechenland bereits eine Gesetzesänderung vor, die einen Volksentscheid über die Eurofrage ermöglichen soll. Papandreou reagiert mit seinem Vorstoß auf die anhaltenden Proteste durch Demonstranten und von Gläubigern. Nachdem die Delegation der sogenannten "Troika" aus EZB, IWF und EU in der letzten Woche wegen Unstimmigkeiten kurzfristig abreiste, sei die gestrige Telefonkonferenz mit der griechischen Regierung "substanziell und produktiv" abgelaufen. Demnach sei Griechenland zu weiteren Sparmaßnahmen bereit.
 
Da bin jetzt aber mal gespannt. Es gibt nicht mehr viele Möglichkieten. GR könnte an die 200.000 Beamte entlassen, würde dann aber einen Volksaufstand riskieren. Gleichzeitig wären aber die Ausgaben weitaus geringer.
Beim Euro-Austritt könnte die Drachme abwerten und die Bezüge der Beamten wären insgesamt geringer. Gleichzeitig könnte sich die Wirtschaft erholen, weil ihre Einnahmen größer würden, auch wenn die Kaufkraft der Beamten geringer würde. Die Wirtschaft kann leichter Preiserhöhungen durchsetzen, als die Beamten Lohnerhöhungen durchsetzen können.
Ein Euro-Austritt würde auch ein Zeichen für die anderen Schuldenländer setzen, was auch nötig erscheint, wenn man sich mal das Verhalten IT in letzter Zeit anschaut.
Das Referendum hilft der Regierung ihre Verantwortung abzuschwächen, weil es ja dann das Volk so entschieden hat.
 
Bundestag: Schwarz-Gelb erreicht Kanzlermehrheit mit 315 Stimmen

Folgende News wurde am 29.09.2011 um 12:55:57 Uhr veröffentlicht:
Bundestag: Schwarz-Gelb erreicht Kanzlermehrheit mit 315 Stimmen
Top-Themen

Berlin (dts) - Die schwarz-gelbe Regierung hat in der Abstimmung über die Erweiterung des Euro-Rettungsschirms (EFSF) mit 315 Stimmen die Kanzlermehrheit bekommen. Dies sind mehr als die Hälfte der Parlamentsstimmen, 311 wären mindestens nötig gewesen."Der Deutsche Bundestag hat heute seine Verantwortung für Europa wahrgenommen. Das Signal an unsere europäischen Partner lautet: Auf Deutschland ist Verlass", sagte Außenminister Guido Westerwelle in Berlin. Die heutige Entscheidung sei ein wichtiger Beitrag zur Lösung der Schuldenkrise und zur Stabilisierung des Euro. Demnach soll die Summe des EFSF nach Plänen der Regierung von 88 auf 211 Milliarden Euro steigen. Damit stehen dem Rettungsschirm künftig 440 Milliarden statt bisher 240 Milliarden Euro zur Verfügung, um überschuldeten Ländern zu helfen. Zudem soll der Fonds künftig mehr Instrumente erhalten, um schneller reagieren zu können. So kann er Anleihen kriselnder Staaten kaufen, sowohl von Regierungen als auch von Investoren. Angeschlagene Länder können zudem vorsorglich Kredite erhalten. Auch können Euro-Länder Geld bekommen, um ihre Finanzinstitute in einer Schieflage stützen zu können.
 
Beziehen sich die 315 Stimmen nur auf die Regierungskoalition oder ist das das Gesamtergebnis?

Diese News ist doch etwas irreführend ...
 
Da immer nur die Rede dort von "Kanzlermehrheit" ist, beziehen sich die 315 Stimmen auch nur auf diese.

Insgesamt gab es 523 Ja-Stimmen.
 
Gestern Abend war Richard Sulik bei Anne Will im Talk und hat den EFSF ziemlich runter gemacht. Es sei Sozialismus, nicht mehr nur solidarisch und würde den Euro auch nicht retten. War ganz interessant. Es wurde sogar zugegeben, dass nur Zeit geschunden werden soll.
mms://ndr.wmod.llnwd.net/a3715/d1/msmedia/2011/0929/TV-20110929-0032-5601.wm.hq.wmv
 
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Schäuble: Nach Krise muss die politische Union kommen

Folgende News wurde am 01.10.2011 um 22:06:03 Uhr veröffentlicht:
Schäuble: Nach Krise muss die politische Union kommen
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Berlin (dpa) - Die schwarz-gelbe Koalition ist sich uneins über den Kurs in der Europapolitik und die Konsequenzen aus der Euro-Krise. Finanzminister Schäuble will mehr Europa - Innenminister Friedrich warnt vor mehr europäischem Zentralismus. Bei Eingriffen in die Haushalte von Euro-Krisenländern ist sich Berlin aber einig. Schäuble schrieb in einem Beitrag für die «Welt am Sonntag»: «Die Antwort auf die Krise kann nur ein Mehr an Europa bedeuten.... Ohne unsere Einbettung in die Europäische Union wäre die friedliche Wiedervereinigung Deutschlands unendlich schwieriger geworden - wenn nicht unmöglich», argumentierte er mit Blick auf den Tag der Deutschen Einheit. Innenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) sieht das ganz anders. Dem Magazin «Der Spiegel» sagte er in einem am Samstag vorab verbreiteten Gespräch: «Wer aus der Schuldenkrise den Schluss zieht, dass der europäische Zentralismus jetzt noch verstärkt werden muss, macht sich auf den völlig falschen Weg.» Der wachsenden Euro-Skepsis könne man «nicht dadurch begegnen, dass die durch das Volk gewählten nationalen Parlamente und Regierungen noch weiter entmachtet werden». Der CSU-Abgeordnete Georg Nüßlein sagte dem Magazin: «Wenn es Schäuble darum geht, seine europapolitischen Träume in der Krise zu verwirklichen, wird er seinem Job nicht mehr gerecht.» Schäuble hielt dem entgegen: «Ohne begrenzte, aber zielgerichtete weitere Schritte im Sinne einer Vertiefung der europäischen Institutionen werden wir auf Dauer unsere europäische Handlungsfähigkeit verlieren.» Am Ende dieses Prozesses werde die politische Union stehen. In der Diskussion ist angesichts der Schuldenkrise in Europa unter anderem eine engere Verzahnung der Wirtschafts- und Finanzpolitik der Euro-Staaten. In diese Richtung argumentieren auch Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy. Auch SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier plädierte in der «Rheinischen Post» (Samstag) für eine gemeinsame Wirtschafts- und Finanzpolitik. «Dies wird dauerhaft nicht ohne eine Änderung der Verträge gehen.» Wie dies aber genau ausgestaltet werden könnte, ist offen. EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso sieht hier eine Chance, Brüssel zu stärken. Nach der Zustimmung des Bundestages zur Ausweitung des Euro-Rettungsschirms (EFSF) schloss Schäuble darüber hinausgehende deutsche Finanzhilfen für schwache Euro-Staaten erneut aus. «Auf Deutschland entfallen 211 Milliarden. Und das war es. Schluss. Bis auf die Zinsen, die kämen noch obendrauf», sagte er der Zeitschrift «Super Illu». Beim Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM), «der den EFSF spätestens 2013 ersetzen wird, werden es insgesamt sogar nur 190 Milliarden sein... inklusive aller Zinsen». Steinmeier schlug vor, eine europäische Treuhandanstalt zur Privatisierung des griechischen Staatsvermögens einzurichten. Athen könne dieses zur Zeit nur «zu Ramschpreisen verkaufen». Eine europäische Treuhand könne griechisches Staatsvermögen jedoch innerhalb von 10 bis 15 Jahren privatisieren. Wie Merkel und Schäuble forderte auch Außenminister Guido Westerwelle (FDP) die Möglichkeit, direkt in die Haushaltsplanung von Krisenländern eingreifen zu können. «Staaten, die in Zukunft die Solidarität des Rettungsschirms in Anspruch nehmen wollen, müssen in dieser Zeit der europäischen Ebene verbindliche Durchgriffsrechte in ihre Haushaltsentscheidungen einräumen», schrieb Westerwelle in der «Süddeutschen Zeitung» (Samstag). Ähnlich äußerte sich Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) wenige Tage vor seiner Reise nach Athen in der «Mitteldeutschen Zeitung» (Samstag). Auch Steinmeier befürwortete solche Eingriffsrechte. Nach einer Emnid-Umfrage im Auftrag von «Bild am Sonntag» hält mehr als die Hälfte der Deutschen die beschlossene Aufstockung des Rettungsschirms auf insgesamt 440 Milliarden Euro für falsch. DGB-Chef Michael Sommer warnte nach der Erweiterung im SWR vor neuen Milliardenbelastungen. Der rheinland-pfälzische Finanzminister Carsten Kühl (SPD) hielt eine weitere Aufstockung des Rettungsschirms in einem dpa-Gespräch nicht für ausgeschlossen. Der Vorsitzende der CSU-Mittelstandsunion, Hans Michelbach, forderte die EU-Kommission auf, gegen hochriskante ungedeckte Leerverkäufe ein europaweites Verbot zu verhängen. Den Vorschlag der Brüsseler Kommission für eine Finanztransaktionssteuer kritisierte er als «unzureichend». SPD-Chef Sigmar Gabriel dringt auf eine rasche Einführung einer Finanztransaktionssteuer. Er sagte den «Ruhr Nachrichten» (Samstag), die Gläubigerbanken müssten endlich einen Beitrag zur Stabilisierung Griechenlands leisten.
 
Die 211 Mrd. waren wohl das oberste Limit bevor D sein AAA-Rating verliert. Deshalb kommen jetzt diese kuriosen Vorschläge. Interessant ist auch, dass ausgerechnet die Rot-Grünen das griechische Staatsvermögen privatisieren wollen und Barroso denkt auch nur daran seine Bürokratie in Brüssel zu verstärken, also ob das eine Lösung wäre.
211 Mrd. sind läppische 2600€ pro Einwohner oder auf eine Familie mit 2 Kindern umgerechnet 10.400€.
Nach dem was wir bisher so von GR gesehen haben, wird GR, bevor es sich in den Haushalt pfuschen lässt, wohl eher aus der Eurozone raus gehen.
 
eigentlich bräuchte eine griechische Treuhand das jetzige Staatsvermögen gar nicht zu verkaufen, und auch die (Ost-)deutsche Treuhand hätte das nicht gemußt - schon gar nicht zu Schleuderpreisen. Damals in D war das politisch gewollt, denn Kohl mußte einigen seiner Bimbes-Freunde noch ein paar Gefallen vergelten. Aber es gab damals alternative Finanzierungsmodelle, und es gibt sie heute auch noch. Als Stichworte nenn ich mal: Buy-and-lease, Sale-and-lease-back.
 
Eil +++ Merkel: Berlin und Paris werden Europas Banken schützen

Folgende News wurde am 09.10.2011 um 18:08:12 Uhr veröffentlicht:
Eil +++ Merkel: Berlin und Paris werden Europas Banken schützen
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Berlin (dpa) - Deutschland und Frankreich wollen gemeinsam Europas Banken in der Euro-Schuldenkrise verteidigen. Das sagte Kanzlerin Angela Merkel nach einem Treffen mit Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy in Berlin. Beide Länder seien sich ihrer Verpflichtung bewusst, sagte Merkel. Die Banken brauchen dringend mehr Kapital, um für eine wahrscheinliche Pleite Griechenlands gewappnet zu sein. Sarkozy betonte, bis Ende des Monats müsse dauerhaft eine Antwort auf die Krise gefunden werden.
 
Wieder so eine alternativlose Absichtserklärung, würde nichts gemacht, wäre das europäische Bankensystem in ein paar Tagen kollabiert:
Rettung oder Kollaps - jetzt läuft der Countdown
Deutschland muss also zahlen, um die französischen Banken zu retten, weil sich das Frankreich gar nicht leisten kann. :idea:

Die Globalisierung könnte auch zurückgedreht werden, dann wäre es nicht so schlimm.
 
Deutschland zahlt für Frankreich... Da gibt es nur noch einen sinnvollen Kommentar dazu: WTF

Ich glaube/hoffe aber, dass sich bis zur nächsten Bundestagswahl ein breites Bündnis aus Euroskeptikern zusammenschließt und zur Wahl antritt... Die als gemeinsamen Nenner nur haben diesen Euro-Wahnsinn zu beenden... Es wird ja gemunkelt, dass es der Hans-Olaf Henkel vielleicht probiert... Vielleicht wird da ja schon im Hintergrund gearbeitet (Habe den verdächtig lange in keiner Talkshow mehr gesehen... ^^).