Das wären 250 Mrd. Euro pro Jahr, die müsste man ja irgendwo im Haushalt finden... Ich finde die nicht wirklich dort.

Marty
 
Das wären 250 Mrd. Euro pro Jahr, die müsste man ja irgendwo im Haushalt finden... Ich finde die nicht wirklich dort.
Hier noch mal die Quelle:
https://www.focus.de/finanzen/news/...e-der-verheimlichte-super-gau_aid_625051.html

So was wird man sicher nicht als "Kosten des Euros" offiziell ausweisen - die Kosten sind sehr subtil versteckt…
Es ist so, dass Deutschland von Anfang an über die gemeinsame Währung für die anderen Staaten bürgt und trotz dem neue Bürgschaften nötig werden. Das senkt die Bonität deutscher Schuldner drastisch.
Die EZB hält alleine im Moment über 400 Mrd. an faulen Staatsanleihen, für die D zu 27% haftbar ist - über 100 Mrd.
Man sieht, dass die Kosten explodieren - wer es nicht sieht ist eben blind.
 
Hier noch mal die Quelle:
https://www.focus.de/finanzen/news/...e-der-verheimlichte-super-gau_aid_625051.html

So was wird man sicher nicht als "Kosten des Euros" offiziell ausweisen - die Kosten sind sehr subtil versteckt…
Jaja, 40% davon sind angeblich überhöhte Zinsen, die wir armen Deutschen im Moment zahlen müssen. Ich sehe das bei meinen Verhandlungen mit Banken jeden Tag. Die verlangen wirklich horrende Zinsen fast an der 4% Grenze. Da waren wir zu DM-Zeiten mit 8% deutlich besser dran.

Marty
 
Das wären 250 Mrd. Euro pro Jahr, die müsste man ja irgendwo im Haushalt finden... Ich finde die nicht wirklich dort.

Marty

Das wird man offiziell so nicht ausweisen. Da gibt es für die Regierung Tipps und Tricks - während von jeder Firma bei der Bilanzerstellung die absolute Wahrheit verlangt wird...........
 
hey hat jemand so 2-3 links mit einer guten übersicht über die geschehnisse und entwicklungen der griechenland/eurokrise?

ich hab in der tat in dem thema schon länger den überblick verloren und ich muss sagen die medien liefern da viele newsbrocken, die jetzt aber schwer zuisammen zu puzzeln sind...

wie sind nund ie perspektiven?
 
Was kosten Immobilien wie die Akropolis gerade in Griechenland ?
Würde gerne meine HartzIV Bruchbude in ein Strandhaus eintauschen , hab schon die Häuser in den USA für 100$ das Stück verpennt.
 
Und diesen Schattenhaushalt, der in diesem Beitrag als Idee existiert, gibt es schon seit 10 Jahren, um jährlich 250 Mrd. Euro Kosten zu vertuschen? Und das hat bis jetzt noch niemand öffentlich gemacht? Halten dann alle Parteien zusammen und halten den Mund?

Marty

DIESER Schattenhaushalt wird natürlich nicht verwendet; es geht doch nur darum, dass es eben doch Möglichkeiten gibt das eine oder andere vernebelt zu lassen :mrgreen:
 
Die nächste Zeit wird sich zeigen, wie es mit Griechenland und andere Staaten weitergeht. Spannend dürfte auch die überaus dramatische Staatsverschuldung der U.S.A. sein.

Insgesamt ja eine sehr spannende Zeit, vor allem für die Menschen die ihren Arbeitsplatz verlieren.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ich bin ja mal gespannt was das Bundesverfassungsgericht zur GR-Rettung sagt.
Im Prinzip muss es die Rettung ablehnen, weil GR so gravierende strukturelle Schwächen hat, dass man noch in 20 Jahren für GR zahlen muss. Es ist so ähnlich wie beim Beitritt der DDR zur BRD.
Das Paralament in GR muss nächste Woche das Sparpaket verabschieden ehe GR weitere Hilfen erhält. Ohne weitere Hilfen geht GR bald das Geld aus.
 
Ich hab mich mal ein bisschen schlauer gelesehn und gesehen.
Interessant finde ich nur eins.
Die Griechen haben im Vergangenen Jahr ihr Rentensystem, Ihr Sozialsystem, ihr Steuersystem massiv reformiert.
Die Vorgaben der Eu haben sie erfüllt.
Zum Dank werden sie noch weiter herabgestuft und ein bisschen als faule Schweine hingestellt die nichts auf die Reihe bekommen.

2009 hat das Bunderverfassungsgericht teile von HartzIV für ungültig erklärt. Ergebniss die Regierung hatte 12 Monate Zeit die HartzIV Reform zu überarbeiten.
11 Monate ist nichts passiert dann wurde eine Neurregelung gefunden die von Rechtsexperten als genauso Verfassungswidrig wie die alte Reform angesehen wird.
Das waren wir Deutschen im selben Zeitraum.

Dann die nächste frage ist es eigentlich nun wirklich so schlimm wenn Griechenland Bankrott geht ?
Wird die Eurozone dann zusammen brechen?
Auch da sind sich plötzlich fast alle einig bis auf die Banker das ein Bankrott eines einzelnen kleinen EU Staates keinen grossen Schaden anrichten wird.
Nur die Banker bekommen Panik in den Augen wenn Griechenland Bankrott geht wird die ganze Eurozone zusammenbrechen.
Es wird 40 Tage Regnen und eine Sintflut kommen und soweiter verkünden die die für die Krisen der Letzten Jahre verantwortlich waren und nach MRD Hilfen für ihre Kreditinstitute am liebsten alles so lassen möchten wie es ist damit es keine Signalwirkung für Irland,Spanien und Portugal gibt es genauso zu tun und einfach Bankrott anzumelden.
 
Ich bin ja mal gespannt was das Bundesverfassungsgericht zur GR-Rettung sagt.
Im Prinzip muss es die Rettung ablehnen, weil GR so gravierende strukturelle Schwächen hat, dass man noch in 20 Jahren für GR zahlen muss. Es ist so ähnlich wie beim Beitritt der DDR zur BRD.

Das sehe ich auch so; wie kann man denn ein Fass ohne Boden finanzieren? Da muss ein Schlußstrich gezogen werden!
 
Ich hab mich mal ein bisschen schlauer gelesehn und gesehen.
Interessant finde ich nur eins.
Die Griechen haben im Vergangenen Jahr ihr Rentensystem, Ihr Sozialsystem, ihr Steuersystem massiv reformiert.
Die Vorgaben der Eu haben sie erfüllt.
Zum Dank werden sie noch weiter herabgestuft und ein bisschen als faule Schweine hingestellt die nichts auf die Reihe bekommen.
GR hat immer noch eine enorme Neuverschuldung und kann gleichzeitig keine alten Schulden überrollen. Die Forderung zu Sparen ist sicher nicht böse gemeint, sondern soll helfen die Staatsfinanzen auf ein erträgliches Maß zu bringen, damit wenigstens die Altschulden durch Hilfen bedient werden können.
Im Moment sieht es so aus als wenn GR noch schnell so viel wie möglich aus dem Euro rausziehen wolle und eigentlich kein Interesse hat seine Finanzen in Ordnung zu bringen.

2009 hat das Bunderverfassungsgericht teile von HartzIV für ungültig erklärt. Ergebniss die Regierung hatte 12 Monate Zeit die HartzIV Reform zu überarbeiten.
11 Monate ist nichts passiert dann wurde eine Neurregelung gefunden die von Rechtsexperten als genauso Verfassungswidrig wie die alte Reform angesehen wird.
Das waren wir Deutschen im selben Zeitraum.
Die Vorratsdatenspeicherung soll auch wieder kommen, weil es eine EU-Vorgabe ist, wobei dieses verfassungswidrige Gesetz doch recht lange Bestand hatte. Die Klage war auch nutzlos.
 
Ex-Finanzminister Theo Waigel: Griechenland hätte nicht in Euro-Zone gedurft

Folgende News wurde am 30.06.2011 um 18:20:23 Uhr veröffentlicht:
Ex-Finanzminister Theo Waigel: Griechenland hätte nicht in Euro-Zone gedurft
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Berlin (dts) - Aus Sicht des ehemaligen deutschen Finanzministers Theo Waigel hätte Griechenland "klipp und klar nicht in die Euro-Zone gehört". Das sagte er in der Phoenix-Sendung "Im Dialog"."Die Zahlen haben nicht gestimmt, die Griechen haben getrickst und betrogen." Zudem habe es keine ausreichenden Kontrollen gegeben. In der aktuellen Krise hätte aus seiner Sicht schneller reagiert werden müssen."Wir hätten die Dinge schneller und billiger entscheiden können, wenn man vor einem Jahr klar und entschieden gesagt hätte `Jawohl, wir gehen diesen Weg`. Denn darauf reagieren auch die Märkte." Ohne Zweifel habe es hier Abstimmungsprobleme gegeben, so Waigel. Es sei zwar nicht einfach, eine gemeinsame europäische Entscheidung mit vielen Ländern zu fällen, jedoch sei "zuviel geredet worden". Waigel geht nicht davon aus, dass Deutschland am Ende für die griechischen Schulden aufkommen muss."Wir haften nicht für die griechischen Schulden. Wir geben Garantien und die Kredite werden von Griechenland zurückgezahlt. Auch im letzten Jahr sind die Kredite, die Deutschland bilateral gewährt hat zurückgezahlt worden. Deutschland hat bisher nicht einen Cent dafür aufwenden müssen", so Waigel. Die Angst der Menschen vor einer sich ausbreitenden Krise verstehe er gut, sie sei jedoch "systematisch geschürt worden". Durch das Aufaddieren verschiedener Risikofaktoren sei ein falsches Bild entstanden. Schuld hieran seien die nationalen und europäischen Institutionen."Die Politik, die Bundesregierung, die Bundesbank und die Europäische Zentralbank und die anderen Institutionen die Menschen aufklären, sie mitnehmen und ihnen auch einmal die Vorteile herausarbeiten."