Die Deflation betrifft aber nur Finanzkonstrukte und kreditgetriebe Konsumgüter, weil die weitere Expansion der Schuldenberge schwieriger wird. Vor allem das Geld selbst geht in Deflation, weil der Preis des Geldes, also die Zinsen immer weiter sinken.
Es gibt keine Teilerfolge bei der Sanierung Griechenlands - die Situation in GR ist schlimmer denn je.
Venetien ist an sich ein zwar kleiner aber eigener Staat, der seit der Zerschlagung durch Napoleon zwischen den Mächten herumgereicht wird.
 
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Griechenland erhält vom deutschen Steuerzahler weitere 100 Millionen Euro

Folgende News wurde am 12.04.2014 um 12:13:00 Uhr veröffentlicht:
Griechenland erhält vom deutschen Steuerzahler weitere 100 Millionen Euro
Shortnews

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat Griechenland einen vom Steuerzahler finanzierten Sonderkredit in Höhe von 100 Millionen Euro zugesagt. Die zur Verfügung gestellten Mittel sollen vor allem griechischen Banken weiterhelfen, da nur diese Zugang zu den Mitteln haben werden."Ich glaube, dass nach dem, was zu leisten war an Strukturveränderungen in Griechenland, mehr Möglichkeiten offenstehen als sich Schwierigkeiten ergeben", so Angela Merkel am vergangenen Freitag in der griechischen Hauptstadt Athen. In Griechenland sei eine Aufbruchstimmung zu spüren, so die Kanzlerin weiter. Antonis Samaras, Ministerpräsident Griechenlands, äußerte, dass der eingeschlagene Reformkurs beibehalten werden soll.
 
am besten gleich 10 Billionen runterschicken damit Griechenland damit mal länger als ein paar Monate auskommt und Mutti hätte dann etwas mehr Zeit sich um die Probleme ihrer Kinder zu kümmern. :ugly:
 
Das sind ja bloß Buchwerte. Da fährt ja keine Kolonne mit Lastern nach Griechenland und kippt die ganzen 500 € Scheine dort ab.

Nur Bargeld ist gesetzliches Zahlungsmittel, Buchungsgeld ist kein gesetzliches Zahlungsmittel sondern nur eine Forderung gegenüber Bargeld. Holt eure Kohle von der Bank und gut ist. ;)
 
Ich weiß nicht wieso Leute immer gegen DWN wettern, ihr solltet eure Energie auf die Medien konzentrieren, die euch belügen also die Öffentlich-Rechtlichen. Ich kenne DWN auch schon lange und letzendlich hat sich alles bewahrheitet was die vorgebracht haben zwar mit Verzögerung aber dennoch glaubwürdig.
 
Ich weiß nicht wieso Leute immer gegen DWN wettern
Weil die schlimmer als die BILD ist. Und das sage ich selten. Diese Seite ist Hetze und Panikmache, nichts weiter.

Das soll nicht heißen, dass sie lügen. Das soll nur heißen, was ich schreibe. Sie suchen sich ausschließlich Themen für das unterste Stammtischniveau heraus und blasen sie entsprechend propagandagerecht auf. Das dürfen sie, weil wir hier Pressefreiheit haben. Gutheißen muss man es deshalb noch lange nicht. Und wer nur eine Seite der Wahrheit berichtet, der lügt genauso wie diejenigen, die ganz und gar erfinden...

ihr solltet eure Energie auf die Medien konzentrieren, die euch belügen also die Öffentlich-Rechtlichen.
Also Du bist nach wie vor beharrlich der Ansicht, dass die Öffentlich-Rechtlichen Medien lügen, aber YouTube die Wahrheit sagt? Dass Dir also beispielsweise die Tagesschau Müll erzählt, während Dir irgendein Hanswurst, der ein Video auf YouTube hochlädt, die ganze ungeschminkte Wahrheit erzählt?

Woran machst Du eigentlich fest, was die Wahrheit ist? Ist es automatisch die Wahrheit, wenn es nur das Gegenteil von dem ist, was Du im Fernsehen siehst?

Ich kenne DWN auch schon lange und letzendlich hat sich alles bewahrheitet was die vorgebracht haben zwar mit Verzögerung aber dennoch glaubwürdig.
Was haben die DWN denn prophezeit, das alles eingetroffen ist? Das, was ich von denen höre, ist stets eine voreingenommene und stets negative Berichterstattung - Hauptsache reißerisch. Ganz wie die BILD nur in billig.

Kommt mir so ein bißchen vor wie die Medien zu Zeiten des Kalten Krieges. Die Arbeitslosenzahlen Westdeutschlands und Westberlins waren stets eine Schlagzeile in den DDR-Medien wert. Gleich nach der Planerfüllung des VEB Bergmann Borsig. Mit dem Unterschied, dass die DWN ganz und gar auf Bergmann Borsig verzichten und nur noch von den Arbeitslosen berichten... :D
 
Weil die schlimmer als die BILD ist. Und das sage ich selten. Diese Seite ist Hetze und Panikmache, nichts weiter.
Mittlerweile findest die Nachricht auch bei anderen Anbietern, DWN war dieses mal eben am Schnellsten.
Merkel spricht Athen Mut zu
Das kann man aber auch Quantitätsjournalismus nennen - viel Text und wenig Aussage.
Wenn mal bei DWN richtig gelesen hättest wird mit den 100 Millionen eine Förderbank - vermutlich wie die deutsche KfW - für kleine und mittlere Unternehmen gegründet, wobei die 100 Millionen nur der deutsche Anteil sind. Das ist doch positiv zu sehen, wenn sie der Wirtschaft helfen will.
Das GR wieder Anleihen verkaufen kann, wird wohl daran liegen, dass immer mehr Geld im Umlauf ist das investiert werden will. Gleichzeitig sind aber die Staatsschulden, auch bei anderen Euro-Ländern, so hoch wie nie und weiter am Steigen.
 
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Mittlerweile findest die Nachricht [...]
Du machst jetzt aber die Qualität der Webseite nicht an einer einzigen Nachricht fest, oder? Welche meinst Du überhaupt?

Das kann man aber auch Quantitätsjournalismus nennen - viel Text und wenig Aussage.
Also ich rege mich gerade genug über die deutsche (aber auch internationale) Medienlandschaft auf. Gerade erst vorhin habe ich mich maßlos über einen Beitrag auf Phoenix aufgeregt. Sowas von voreingenommen und penetriert von ekelerregendem Gutmenschentum, dass mir fast das Abendessen wieder hoch kam. Parallel dazu ein ähnliches Gefühl bei einem Beitrag auf N24, obwohl ich den Sender eigentlich gern sehe, sofern sie nicht wieder mal was über das Dritte Reich zum Besten geben. Aber das macht die DWN auch kein Stück besser! Da beschleicht mich dieses Gefühl allerdings schon, wenn ich den Namen höre. Vergleichbar mit der BILD.

Ich kann jemanden im Bus oder der Bahn schon gar nicht mehr ernst nehmen, wenn er in seinem Anzug aus feinstem Zwirn und seinem Aktenkoffer die BILD liest. Schlagartig kommt er mir vor wie - Hannibal Lecter aus "Schweigen der Lämmer" nimmt mir da die Worte aus dem Mund:
Wissen Sie, wie Sie mir vorkommen mit Ihrem hübschen Täschchen und ihren billigen Schuhen? Wie ein richtiger Bauerntrampel. Ein von oben bis unten gut abgeschrubbter, emsig bemühter Bauerntrampel mit ein bisschen Geschmack. Die gute Ernährung ist für Ihren Körperbau erfolgreich gewesen, aber Sie sind erst eine Generation vom schlimmsten weißen Abschaum entfernt. [...] Und Sie können anstellen was Sie wollen, Ihre gewöhnliche Herkunft dringt bei Ihnen aus sämtlichen Poren. Was macht Ihr Vater? Ist er Bergarbeiter? Stinkt er nach Ruß, wenn er nach Hause kommt? [...]
:D

Mal davon abgesehen, sage ich es gern nochmal: Es ist grundsätzlich falsch, nur eine Quelle für seine Informationen zu nutzen. Da spielt es keine Rolle, welche. Nur kann ich auf Quellen wie DWA am ehesten verzichten, wenn bei mir mal der Strom ausfallen sollte...
 
Nur kann ich auf Quellen wie DWA am ehesten verzichten,
Man kann auf keine Quellen verzichten, aber muss sie schon etwas differenzieren, also zwischen der Meinung des Autors und der Nachricht selbst trennen. Allerdings ist es für einen Einzelnen oft schwierig die Nachricht für sich alleine genommen zu interpretieren.
Früher war das einfacher, da musste man nur zwischen rechten und linken Zeitungen unterscheiden.

Zehntausende protestieren in Rom und Paris gegen Regierungen
Hier wieder DWN.
Mich wundert es nicht, dass es zu solchen Ausschreitungen kommt. Die Regierungen versuchen ja jetzt auf sprich autokratische Weise die Wirtschaft zu beleben, nach dem das Wirtschaftswachstum nicht mehr mit dem Schuldenwachstum mithalten kann. Eine Planwirtschaft ist es noch nicht, aber eine stark regulierte Wirtschaft - der Staat sagt noch nicht was, wie viel und zu welchem Preis produziert werden soll, aber gibt Richtungen vor durch Regulierungen und Steuern, bzw. Abgaben.
 
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Und da ist es auch schon wieder: Mein Abendessen.

Man kann auf keine Quellen verzichten, aber muss sie schon etwas differenzieren, also zwischen der Meinung des Autors und der Nachricht selbst trennen.
Ich will gar nicht auf den von Dir geposteten Link eingehen, zumal so ziemlich alle anderen mir bekannten überregionalen Medien auch damit befasst haben. Sogar im Fernsehen wurde darüber berichtet.

Aber im Falle der DWN oder anderen Medien dieses Niveaus ist es mir schlicht zu anstrengend, die Nachricht von der Meinung zu trennen. Außerdem: Wenn geschrieben wird, dass "eine Steuererhöhung kommen wird", statt dass "eine Steuererhöhung auch eine Option bei der Gegenfinanzierung von XY sein könnte", dann ist es nur noch eine Meinung und darüber hinaus auch noch ein bewusst falsch dargestellter Fakt. Dass es eigentlich immer zu Steuererhöhungen kommt, wenn darüber von einem Volksvertreter im Konjunktiv gesprochen wird, ist zwar auch meine Meinung, aber dennoch bleibt es eine Meinung. Nur will ich mir meine Meinung nicht von einem Medium BILDen lassen, sondern das möchte ich schon gern selbst tun. Und um das tun zu können, brauche ich nichts und niemandem, der mir seine vorkaut und das auch noch als "Journalismus" tarnt.
 
Van Rompuy fordert deutliche Worte gegen Euroskeptiker

Folgende News wurde am 19.04.2014 um 01:00:00 Uhr veröffentlicht:
Van Rompuy fordert deutliche Worte gegen Euroskeptiker
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Berlin (dts) - Die großen Volksparteien versagen nach Meinung von EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy im Kampf um europäische Ideen."Was mich umtreibt, ist, dass diejenigen, die starke europäische Überzeugungen haben, diese nicht vehement verteidigen", sagte Van Rompuy im Gespräch mit der "Süddeutschen Zeitung" (Samstagsausgabe). Das gebe euroskeptischer Rhetorik immer mehr Raum. Die Pro-Europäer müssten aufstehen und ihre Überzeugung verteidigen. Stattdessen sei zu beobachten, "dass sich traditionelle Parteien ebenfalls europakritisch äußern, einfach um die Unpässlichkeit der Bürger einzufangen". Am Ende bringe das nichts."Die Bürger brauchen eine klare Botschaft." Van Rompuy sagte, das Image der Europäischen Union habe sich im Laufe der Jahre gewandelt. Früher sei das geeinte Europa eine Idee gewesen, die positiv gesehen wurde, aber weit weg war. Heute hingegen spürten die Bürger Europa im Alltag und dies "nicht länger positiv". Das sei zwar normal."Wenn Sie mit Realität konfrontiert werden und nicht mit Ideen, wird es immer schwieriger." Aus der europäischen Verliebtheit der ersten Jahre sei schließlich eine "zur Notwendigkeit gewordene Liebe" gewachsen. Aber wie in einer Ehe müsse man unermüdlich für die Beziehung kämpfen - und genau das vermisse er. Mit Blick auf die Europawahlen in fünf Wochen zweifelte er daran, dass der Ansatz der großen Parteienfamilien, mit europaweiten Spitzenkandidaten Wahlkampf zu machen, deutlich mehr Bürger an die Urnen locken werde als früher."Ich bin kein begeisterter Anhänger dieser Idee mit den Spitzenkandidaten", sagte Van Rompuy. Dies werde, "vorsichtig gesagt, das Verhalten der Wähler nicht groß beeinflussen".
 
Genau und dann kommt nach ein paar Zerüttungsjahren mit viel schmutziger Wäsche endlich die Scheidung und vllt bleibt man dann noch Freunde.
 
Frankreich will den Euro abwerten - 1,10 US-Dollar als Messlatte angestrebt

Folgende News wurde am 19.04.2014 um 10:49:00 Uhr veröffentlicht:
Frankreich will den Euro abwerten - 1,10 US-Dollar als Messlatte angestrebt
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Frankreich fordert eine Entmachtung der Europäischen Zentralbank. Die Franzosen wollen erreichen, dass der Kurs des Euros von den europäischen Regierungschefs gesteuert wird und nicht mehr vom Direktorium. Ziel Frankreichs ist eine Abwertung des Euro und die Lösung der Schuldenprobleme Frankreichs."Wir wollen rasch ein Treffen unserer europäischen Partner, um diese Frage zu erörtern. Wir müssen den Wechselkurs des Euro senken und uns in einer neuen Geldpolitik engagieren, die nicht mehr restriktiv ausgelegt ist, sondern sich vielmehr die amerikanische Fed zum Vorbild nimmt", so Arnaud Montebourg. Derzeit liegt der Kurs des Euro bei 1,38 US-Dollar. ein Eurokurs von mehr als 1,30 Dollar würde der Wettbewerbesfähigkeit für die Exporte Südeuropas deutlich schwächen. Messlatte müsste ein Kurs von 1,10 Dollar sein.
 
Der Wechselkurs wird also von der EZB gesteuert. Eine Abwertung bringt aber höhere Zinsen mit sich und damit wären dann alle Staaten bankrott. Damit wäre dann die Problematik der Franzosen gelöst, aber nicht so wie sie sich das vorstellen.