sicher gab es vor dem Euro eine hohe Arbeitslosigkeit aber vor der Einführung war sie geringer als jetzt. Aber wenn man sich schon auf solche Dinge stützen will sollte man die unmittelbare Zeit vor der Einführung in betracht ziehen.
1999 als der Euro als Buchgeld eingeführt wurde stand sie bei 5,8% 2012 = 14,6%
Ich dachte da so ehern an den Anfang der 90er, als die Quote bei 16% lag. Und die Quote von 1999 blieb bis 2007 stabil bei ca. 6%. Dann begann die Bankenkrise und alles fiel in sich zusammen. Ob man das nun einzig am Euro festmachen kann oder in wie fern das mit der sehr steuerfreundlichen Politik Irlands gegenüber (ausländischen) Banken und Unternehmen zusammenhängt, halte ich für diskussionswürdig.
 
Letzendlich hat jegliche Diskussion eh keinen Sinn. Es wird sich nichts ändern, Millionen Menschen müssen leiden damit die Ihr krankes EU - Hirngespinnst weiter am leben halten können. Dabei ist die Lösung einfach den Euro als Parallelwährung behalten für den Außenhandel und nationale Währungen einführen. Brüssel auflösen und dann durch Verträge (Freihandelsabkommen usw.) ein wirkliches Europa der Vaterländer entgegen gehen ohne irgendwelche eingesetzen Bürokraten.
 
Nein, es ist alles schlimmer. Vor allem für die Menschen und das tägliche Leben da, wenn Du nicht gerade zur Kapital-Oberschicht gehörst. Meine ehemaligen Kollegen dort haben das Land bis auf einen alle verlassen, weil es aus ihrer Sicht keine Zukunft mehr gibt.

Gab es in Irland jemals eine Zukunft?

Klingt böse, ich weiß, aber irgendwie waren die Iren immer am Arsch.
Bodenschätze - Fremdwort
Landwirtschaft - geht so halbwegs
Industrie - nie vorhanden
Tourismus und Fischfang - gibt es

Dann wurde die Wirtschaft mit geringen Steuern animiert, sich dort nieder zu lassen, nur wer kam denn?
Im wesentlichen Unternehmen der Finanzbranche, teilweise IT wenn mich nicht alles täuscht, und das war es dann.

Die Kohle die dadurch reinkam, wurde in eine Steigerung des Wohlstands investiert, die wenig nachhaltig war.

Und dann kollabierte das Finanzsystem und Irland stand wieder ziemlich irisch da, nämlich am Arsch.

Die EU konnte dann nur noch den kompletten Kollaps verhindern, für die Verquere Wirtschafts- und Innenpolitik können nur die Iren was.

gruss kelle!
 
Die Wohnsteuer nicht zu verwechseln mit der Grundsteuer kommt im Anschluss daran.

Somit explodiert die Abgabenquote auf mehr als 50% des Einkommens. Der Staat ist ein Steuerjunkie.
Fehlt nur mehr, dass die Atemluft besteuert wird. :ugly:

Und nein, absolut keine Verschwörungen mehr. ;)
 
"Denn der IWF ist kein Spaß-Verein."

Die Deutsche Wirtschaftsnahrichten aber schon.



Ja und du bist ein bezahlter EU - Troll !!! Man perlini wie kann man sich für sowas hingeben aber manche machen für das wertlose Papier alles. Wenn du die Öffentlich Rechtlichen als Spaßverein bezeichnen würdest, würde ich dir sogar zustimmen.
 
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Ja und du bist ein bezahlter EU - Troll !!! Man perlini wie kann man sich für sowas hingeben aber manche machen für das wertlose Papier alles. Wenn du die Öffentlich Rechtlichen als Spaßverein bezeichnen würdest, würde ich dir sogar zustimmen.
Also ich bin kein EU-Fan. Nie gewesen. Aber diese "Deutsche Wirtschaftsnachrichten"-Seite ist ja wohl ein Lacher. Gibt es da eigentlich auch irgendeine Nachricht auf der gesamten Seite, die keine aufgeblasene Horrormeldung ist? Gegen diese Seite ist die BILD ja die Apothekenrundschau...
 
Man perlini wie kann man sich für sowas hingeben aber manche machen für das wertlose Papier alles.
Es gibt noch Anbieter, die für Forenbeiträge bezahlen!? Hast du Links für mich? Ich gebe dich auch als Werber an.

Also ich bin kein EU-Fan. Nie gewesen.
Warum eigentlich nicht? :mrgreen: ;)

Gegen diese Seite ist die BILD ja die Apothekenrundschau...
Kommt der Betreiber der Seite nicht aus dem Springer-Umfeld?
 
Also ich bin kein EU-Fan. Nie gewesen. Aber diese "Deutsche Wirtschaftsnachrichten"-Seite ist ja wohl ein Lacher. Gibt es da eigentlich auch irgendeine Nachricht auf der gesamten Seite, die keine aufgeblasene Horrormeldung ist? Gegen diese Seite ist die BILD ja die Apothekenrundschau...

Solltest dir vielleicht mal ein Exemplar kaufen Photon. Dann weisste was Nachrichten sind jedenfalls nicht der Bullshit, der in der Glotze kommt. Aber warten wir mal ab wenn die Schafe geschlachtet werden und das wird nach der Bankenunion kommen dann lache ich mich schlapp und komme extra her um die Schafe Mähhh rufen zu hören.
 
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Also ich bin kein EU-Fan. Nie gewesen. Aber diese "Deutsche Wirtschaftsnachrichten"-Seite ist ja wohl ein Lacher. Gibt es da eigentlich auch irgendeine Nachricht auf der gesamten Seite, die keine aufgeblasene Horrormeldung ist? Gegen diese Seite ist die BILD ja die Apothekenrundschau...

Verniedlichung, Dummschwätzerei und Halbwahrheitsdarstellung ist dir lieber?
 
Verniedlichung, Dummschwätzerei und Halbwahrheitsdarstellung ist dir lieber?
Also die Welt ist ja nicht nur schwarz-weiß. Ich bin absolut kein Fan von Verharmlosung oder Verniedlichung. Aber ebenso wenig von Panikmache.

Was Dummschwätzerei und Halbwahrheitsdarstellung angeht, da tut sich aber auch diese Webseite keinerlei Abbruch. Wenn Du (zu recht) bemängelst, dass sich viele Leute ihre Welt lieber schönreden, statt die Gefahren zu erkennen und sich nicht in trügerischer Sicherheit wiegen sollten, was unser Wirtschafts- und Geldsystem angeht, dann ist das eine Sache. Aber dann solltest Du auf der anderen Seite auch nicht jeden noch so kleinen Scheiß zum Reiter der Apokalypse aufblasen. Und solche Webseiten, wie diese von Dir zitierte, ist genauso so ein Blasebalg. Und wenn ich sage, dass sowas schon schlimmer als die BILD ist, dann will das schon was heißen...
 
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Ohne jetzt die Seite (die ich kaum kenne) oder die Realitätsnähe/ferne des Inhalts bewerten zu wollen. Was genau wäre so unlogisch an der dort genannten Vorgehensweise 10% allen Sparguthabens ab einer gewissen Höhe "einzuziehen".
Ja, ich weiß der Teufel liegt in Geldsystem und solange das nicht überarbeitet wird läufts im Endeffekt immer früher oder später aufs Gleiche hinaus. Aber wenn ihr (damit meine ich inbesondere manaegg und abenesters) euch für einen kurzen Moment damit abfinden müsstet, dass dies ein extrem ambitioniertes Ziel ist und das es kein anderes Geldsystem geben wird so lange wir leben. Was wäre an diesem Schritt dann so unlogisch oder gar dramatisch?
Das Geldsystem krankt vereinfacht gesprochen doch aus dem Grund weil nach einiger Zeit große Vermögen automatisch immer größer werden und gleichzeitig (automatisch) die Schuldenlast größer wird und die Allgemeinheit eine exponential wachsende Zinslast zu erwirtschaften hat. Um dem zu begegnen gab es in der Vergangenheit und auch heute verschiedene Mittel dem entgegenzuwirken. Zurzeit wird eher der inflatorische Weg gegangen. Aber viel effektiver und vor allem sozialer wäre doch große Vermögen in einer gewissen Weise abzusägen (man nennt das auch "haircut") damit Luft aus dem Kessel gelassen wird. Das wurde auch bereits nicht selten in einigen Volkswirtschaften so praktiziert. Wenn wir mal gedanklich in dem bestehenden System bleiben... was ist daran so unvernünftig?
Nehmen wir nur mal ganz theoretisch an es würde morgen ein Gesetz verabschiedet in dem steht: "Mit inkrafttreten dieses Gesetzes werden alle Privatvermögen über einer Höhe von (sagen wir mal gönnerisch) über 20 Mio Euro als Vermögenssteuer eingezogen." (Eine Version des "haircuts" die mir deutlich besser gefallen würde als die in dem Artikel genannte... aber das Prinzip ist das gleiche...)
Was meint ihr was passieren würde? Die paar Leutchen die das betreffen würde müssten dann wahrscheinlich kein Hartz IV beantragen. Denn das würde es dann auch nicht mehr geben müssen. Neben den meisten anderen Mechanismen die sich unsere Regierungen ausdenken müssen um die Bürger zu schröpfen um das System am Laufen zu halten. Unserem Land würde es für Jahrzehnte wieder prima gehen. Der einzige Preis wären ein paar Handvoll superreiche die jetzt nur noch 20 Mio Euro hätten.
Nein, ich bin nicht neidisch oder sowas... aber sagt mir nicht, dass euch die Vorstellung nicht gefallen würde.
 
Diese Idee ist gut, nur wird sie nicht effektiv sein, da die Superreichen eben schon vorher wüssten, dass so ein Haircut kommt und sich sicher nicht als barmherzige Spender hingeben würden.

Keine Alternative zum Geldsystem? Bitcoins schon mal gehört? ;)
Die ganzen Propagandaschlagzeilen, die diese Kryptowährung als kriminell und nicht überlebensfähig darstellen bringen mich zum Kotzen, da dies ja die blökenden Schafe ja nur so fressen!
Alles was nicht in das System der Finanzeliten passt, wird bekämpft.
Es ist genau dieses Problem, das 95% der Leute nicht ihre Ä****e hochkriegen, sondern nur in die Glotze starren, abwarten und sich darüber lustig machen: was wollen die mit Bitcoins, diese Nerds? :ugly:
Je mehr Menschen sich mit Kryptowährungen auseinandersetzen umso größer wird die Akzeptanz und auch die Realisierung im täglichen Leben werden.
Klar, dass das der Finanzelite nicht schmeckt, wenn man sein Geld auf einer virtuellen Brieftasche, anonym, unabhängig von jeder Regulierung und zentralen Verwaltungsstelle auf einem verschlüsselten USB-Stick mit sich herumträgt.
 
[...] Nehmen wir nur mal ganz theoretisch an es würde morgen ein Gesetz verabschiedet in dem steht: "Mit inkrafttreten dieses Gesetzes werden alle Privatvermögen über einer Höhe von (sagen wir mal gönnerisch) über 20 Mio Euro als Vermögenssteuer eingezogen." (Eine Version des "haircuts" die mir deutlich besser gefallen würde als die in dem Artikel genannte... aber das Prinzip ist das gleiche...)
Was meint ihr was passieren würde? [...]
Es gäbe bereits 1 Woche vor Inkrafttreten des Gesetzes kein einziges Konto mehr, das einen höheren Wert als 20 Millionen aufweisen würde.

Weißt Du, was der Unterschied ist zwischen unverschämt reichen Leuten und uns? Diese Leute wissen, wie man es macht, haben die Beziehungen und die Möglichkeiten, den Mond pink mit grünen Punkten anzumalen, wenn sie es wollen. Haben wir doch alles eindrucksvoll in Zypern gesehen. Banken waren geschlossen, Guthaben eingefroren und trotzdem war auf einmal schwuppsdiwupps das Geld weg. Und zwar so weit weg, dass man auf Gedeih und Verderb nicht mehr dran kam. Fast magisch.

Wenn Du Geld einnehmen willst, musst man es bei den den Deppen holen. Die, die machtlos sind und deren Geld auch nach so einem Gesetz noch an Ort und Stelle ist. Und natürlich Deppen, die allein oder in kleiner Zahl keinerlei Macht haben, dagegen etwas zu unternehmen. Und diese Deppen sind: Wir.

[...] Das Geldsystem krankt vereinfacht gesprochen doch aus dem Grund weil nach einiger Zeit große Vermögen automatisch immer größer werden und gleichzeitig (automatisch) die Schuldenlast größer wird und die Allgemeinheit eine exponential wachsende Zinslast zu erwirtschaften hat.
Genau aus diesem Grund hat unser Geldsystem nicht mal theoretisch oder rechnerisch die Chance, ewig zu bestehen. Das weiß jeder: Die Politiker, wir, auch die Superreichen. Jeder weiß, dass es irgendwann einen Knall geben muss, der die "Uhren wieder zurück stellt". Nur sind Superreiche normalerweise keine Schichtarbeiter, die durch einen Lottogewinn reich geworden sind. Sondern sie haben Zugang zu Informationen, die wir nicht haben. Sie haben die richtigen Leute in ihrem Freundeskreis und haben Macht. Und sie haben nur ein Ziel im Leben: Geld zu machen und zu vermehren - wie auch immer. Und diese Leute haben alle Möglichkeiten, ihr Vermögen in Sicherheit zu bringen; auf welche Art und Weise auch immer. Und das vorbei an Gesetzen und Politik.

[...] Um dem zu begegnen gab es in der Vergangenheit und auch heute verschiedene Mittel dem entgegenzuwirken. Zurzeit wird eher der inflatorische Weg gegangen.
Weil das der einzig gangbare Weg ist. Das betrifft alle und die Verhältnisse bleiben gleich. Die "Schere" zwischen arm und reich bleibt gleich weit geöffnet. Und genau das ist ja gewünscht. Es geht ja nicht darum, wieviel Geld ein Mensch zum (angenehmen) Leben braucht. Es geht nur darum, relativ zu anderen mehr zu haben.
 

"Die Welt" ist in keinster Weise besser, da sie Kommentare zensiert bzw. gänzlich löscht.
Und ja, die andere Seite, wo Informationen endzeitlich dargestellt werden, hilft uns auch nicht weiter.
Man muss allen sogenannten "Informationsquellen" kritisch gegenüberstehen und sich aus allen selbst eine Meinung, anstatt sich einseitig an eine festzuklammern, bilden.
Nur das Blöde eben ist, schwirrt eine Idee in den realitätsfern geschädigten Köpfen der Finanzelite herum,
wird diese mit sehr großer Wahrscheinlichkeit auch umgesetzt. Und solche Steuern, sofern diese umgesetzt werden bleiben für immer, denn eine Geldquelle gibt der Staat nicht so leicht auf.
Das Erstaunliche an dem Finanzsystem und an alllen anderen Systemen ist, dass jeweils Worst-Case-Szenarien bereits eingetreten sind und noch heftigere folgen werden. Und wenn man eine eher pessimistische Einstellung zu Dingen hat, lebt es sich umso gesünder. ;)
 
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"Die Welt" ist in keinster Weise besser, da sie Kommentare zensiert bzw. gänzlich löscht.
Was ist an der Darstellung der Welt über den IWF-Bericht zensiert? Nichts. Das die Welt manche Kommentare dazu nicht möchte, kann ich durchaus verstehen. Aber der eigentliche Inhalt des IWF-Berichts ist deutlich neutraler und verständlicher dargestellt als die Verschwörungsquellen.

Marty
 
[...] Das Erstaunliche an dem Finanzsystem und an alllen anderen Systemen ist, dass jeweils Worst-Case-Szenarien bereits eingetreten sind und noch heftigere folgen werden.
Da sind wir aber immernoch. Und es hat sich seit 2000 Jahren absolut nichts geändert. Es gab ein paar Kriege und leider wird es vermutlich noch mehr geben. Mal um Religon, mal um Rohstoffe, mal um Nahrung. Aber es wird sie geben. Und das ist dann meist der Knall, dann fangen Leute wieder an zu verstehen, dass man gar nicht alles das brauchte, was man hatte und es geht wieder von vorn los.

Das Problem ist immer das Gleiche: Je mehr man hat, je mehr man will. Wieviel Wert war im Krieg, als das Haus in Trümmern lag, wohl eine warme Decke und eine Dose Lebertran? Heute kann man sowas kaum noch Obdachlosen anbieten, die wollen Bargeld für McDonalds. Aber Geld ist immer nur so lange wertvoll, wie es nichts wertvolleres gibt. Gibt es kein Essen mehr, interessiert keine Sau Geld. Ist man nicht gesund, würde man Millionen und Milliarden ausgeben, um gesund werden zu können. Und wenn man am verdursten ist, dann lässt man auch kiloweise Gold zurück für eine Flasche Wasser.

Aber bei uns fragt man sich, warum man selbst so einen doofen alten Golf fahren muss, während der Nachbar einen nigelnagel neuen Audi fährt. Oder sich einen Hummer kauft, um damit die 5 Kilometer bis zur Arbeit zu bewältigen. Schon fühlt man sich arm. So ein Kollaps ist gar nicht mal das Schlechteste. So merken die Leute mal wieder, was wirklich im Leben zählt. Merkt man schon daran, wie die Kriegsgeneration mit Geld, Lebensmitteln und Rohstoffen umgeht und wie die Leute heute...