Erfahrungen mit Hilforganisationen

asra

Well-known member
16 April 2007
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Guten Tag,

ich habe mir vorgenommen in der Welt zu helden.
Ich möchte in ca. 6-8 Monaten für 4-6 Monate in einem englischsprachigen Land Hilfsprokekte unterstützen.

Woher kommt die motivation?
Eigendlich hauptsächlich daher, dass ich es nicht schön finde, wie viele Menschen auf dieser Welt leben müssen, während wir uns z.B.: mit einer Währung befassen die es gar nicht gibt (Klamm) :)...
Ich möchte gerne etwas leisten, was diesen Menschen hilft. Ich möchte es nicht mit Geld oder Sachspenden machen, sondern ich möchte vor Ort helfen. Ob ich nun mit Straßenkindern arbeite oder helfe eine Schule zu bauen ist mir - bis jetzt - völlig egal.

Um ehrlich zu sein, möchte ich aber nur in eine englischsprachiges Land, weil ich auch etwas für mich gewinnen möchte. (Die Sprache)

Nun die Frage:
War jemand von euch im Ausland und hat geholfen?
Wenn ja, mit welcher Organisation?
Wenn ja, welche Kosten sind ca. entstanden?

Vielen Dank für die Antworten,
Asra
 
Moin,


deine Absicht ist löblich und auch die Tatsache, dass du gleich sagst, dass es nicht nur für andere ist ... allerdings hat das Ganze einen Pferdefuss. Die meisten Hilfsorganisationen finden sich aus ehrenamtlichen Helfern zusammen, die alle die verschiedensten Qualifikationen mit bringen. An sich ist das sehr gut aber bevor es etwas "zu helfen" gibt müssen alle diese Personen auf einen Stand der Technik gebracht werden ... das bedeutet eine Art Grundausbildung mit Basis Wissen muss her. Das dauert. Abgesehen davon werden die meisten Helfer "nur" für die Hilfe im Inland ausgebildet. Das bedeutet für dich und deinen Fall, dass du noch gesonderte Schulungen besuchen musst. Abgesehen davon, dass niemand einen Helfer in einen Einsatz schicken wird ohne vorher zu wissen ob und für welche Aufgaben ergeeignet ist denke ich der Zeitraum ist zu knapp bemessen.

Du wirst das ganze längerfristig planen müssen. Eine Hilfsorganisation aussuchen, dir da erstmal einen Stand aufbauen die Leute von deinem Können und deiner Bereitschaft überzeugen, Lehrgänge und Übungen mitmachen und dann wird dir evl. angeboten den Weg ins Ausland zu gehen ... aber wohin und wann bleibt bis zu genau dem Moment offen.

Die Alternative für dich wär evl. das freiwillige soziale Jahr.
 
Hallo, erst mal danke für deine Antwort.

Vorweck, ich mache gerade ein freiwilliges soziales Jahr im Sport. Das wird mir dann als Zivildienstersatz angerechnet.
Das andere hört sich ja ziehmlich kompliziert an. Beruhen deine Aussagen auf fundiertes Wissen oder auf deiner eigenen Vorstellung?

Naja, sollte dies wirklich so kompliziert sein, bleibt wohl nur der Weg sich direkt an die Organisationen zu wenden und auf blauen Dunst hin mal nachzuharken....

Gruß, asra
 
Moin,

nein meine Aussage basiert auf "Wissen". Ich leiste im Moment meinen Ersatzdienst beim Technischen Hilfswerk und kann dir somit live bunt und in Farbe erzählen, wie es ist. Gestützt ist das Ganze durch viele Freunde und Verwandte bei den unterschiedlichsten Hilfsorganisationen wie dem DRK, ASB, FFW, usw.