Soziales Empfänger von Sozialhilfe sollen Zuschuss (36 Euro) zu Weihnachten bekommen

[...] Zur Erinnerung: Hier geht es um Hartz IV Empfänger... die stehen bei den Bedarfsanalysen gar nicht dabei, warum wohl nicht?
Ich muss dazu mal was anmerken:

Nicht jeder Hartz IV-Empfänger ist ein Teenager, der frisch von der Hauptschule kommt. Den trifft es ja auch kaum, denn der hat allein mit Hartz IV mehr Geld als vorher.

Es trifft vor allem die Menschen, die jahrelang gearbeitet und sich Werte geschaffen haben. Je länger gearbeitet, desto mehr Werte (normalerweise). Und wer 30 Jahre wie eine Strandhaubitze geackert hat, dann vielleicht unverschuldet arbeitslos wird, der wird sicher alles andere als hochbeglückt über das sein, was Du hier schreibst. Denn auch trotz Hartz IV will niemand alles erarbeitete verkaufen, nur um dem Asozialen-Klischee zu entsprechen ;)

Gruß,
Photon
 
hm habe mir jetzt nicht alles durchgelesen aber einen grossen teil..
Wie ich finde steht hier viel Warheit aber auch viel müll..

Also ich noch Hartzy War habe ich diese bekommen:

625,28 €

Das müsste ich davon alles bezahlen:
298,91 € (Miete)
39,00 € (Strom)
20,00 € (DLS 16.000 T-Online)
05,00 € (Gewinnspar Los)
60,00 € (Monatskarte)
--------------------------
202,37 Euro

Davon:
Essen und Trinken (für mich und meine Katze) 120 Euro

Kommt am Ende Raus : 82,37 Euro
Davon eben noch ne Versicherung von 12 Euro im Monat.
---------

Ich bin Alleine meine Wohung ist 48 cm² gross und hat 2 Zimmer!

Achso das AAmt bezahlt nicht die Komplette miete abwol es ja heist bis 300 Euro zahlen die ich muss zum bsp 22,23 Euro selber bezahlen von dem geld.


Aber ich müsste trosdem nach 2 Wochen nicht mehr wo mein GEld hin war einfach alles alle.. Zum Glück hatte ich immer noch was zu essen da. (ist das Wichtigste)
--
Mein Verdienst jetzt : (/) 655,00 € (kommt auf die Aufträge an)
 
OK, dann mach einen Alternativvorschlag. Wie soll es Deiner Meinung nach funktionieren.

Die Idee wäre doch, die Höhe bzw. die Dauer des ALG1 an die Jahre der Beitragszahlung zu binden ... wie von Herrn Rüttgers vorgeschlagen.

Natürlich kenne ich den Kritikpunkt, dass man es damit Arbeitgebern leicht macht, ältere Arbeitnehmer zu entlassen weil die soziale Absicherung besser ist als die eines Jüngeren.

Grundsätzlich aber hat in Deinem Beispiel der Mann über 30 Jahre richtig dicke in die Sozialsysteme eingezahlt.
Der Bäckerlehrling hat das nicht - nicht nur zeitmässig sondern auch in der durchschnittlichen Höhe.

Der Umkehrschluss zu Deiner Frage wäre, wie erkläre ich dem Mann nach 30 Jahren Arbeitsleben, dass seine Einzahlung ins Sozialsystem dankend entgegengenommen wurden er aber keinerlei Ansprüche hat, dass diese Einzahlungen Einfluss auf die Höhe bzw. Dauer der staatl. Unterstützung hat.
 
Die Idee wäre doch, die Höhe bzw. die Dauer des ALG1 an die Jahre der Beitragszahlung zu binden ... wie von Herrn Rüttgers vorgeschlagen.
Das ist ein anderes Thema, aber den Vorschlag fand ich auch nicht schlecht.

Grundsätzlich aber hat in Deinem Beispiel der Mann über 30 Jahre richtig dicke in die Sozialsysteme eingezahlt.
Hartz IV ist aber aus Steuergeldern finanziert, nicht aus Sozialversicherungsbeiträgen.

Und, um mal diesem Vorurteil vorzubeugen: Ein Mann, der 30 Jahre lang 5.000 Euro im Monat verdient hat brutto, der hat gerade 58.500 Euro in die Arebistlosen-Versicherung eingezahlt. Er würde ca. 3.000 Euro ALG I erhalten, da würden seine Einzahlungen so ca. 18 Monate reichen. Selbst da ist das schon knapp.

Der Bäckerlehrling hat das nicht - nicht nur zeitmässig sondern auch in der durchschnittlichen Höhe.
Richtig, aber der Bäcker geht gerade arbeiten und soll dem Arbeitslosen einen Lebensstandard finanzieren, den er selber als Arbeitnehmer nicht hat. Er wird fragen, warum?

Michael Schumacher hat Anspruch auf Kindergeld vom deutschen Staat. Kratzt Du Dich nicht am Kopf, wenn Du weisst, das Du ihm das mitbezahlen musst?

Eine Lösung muss für möglichst viele fair und gerecht sein, damit sie akzeptiert wird. Ich weiss ja selber keine, deshalb hacke ich auch nicht auf Politikern rum, wie sollen die die Grenze vernünftig festelegen?

Der Umkehrschluss zu Deiner Frage wäre, wie erkläre ich dem Mann nach 30 Jahren Arbeitsleben, dass seine Einzahlung ins Sozialsystem dankend entgegengenommen wurden er aber keinerlei Ansprüche hat, dass diese Einzahlungen Einfluss auf die Höhe bzw. Dauer der staatl. Unterstützung hat.
Er bekommt doch 12 Monate ein deutliches höheres ALG I. Und das Solidaritätsprinzip sieht nicht vor, dass es für bessere Zahler eben Vergünstigungen gibt. Dafür muss jeder privat vorsorgen.

Sonst könnte er mit dem gleichen Recht fragen, warum die linke Spur der Autobahn nicht nur für Reiche frei bleibt, die zahlen doch auch mehr Steuern.

Marty
 
Hartz IV ist aber aus Steuergeldern finanziert, nicht aus Sozialversicherungsbeiträgen.

Die Sozialbeiträge sind das eine (ich hätte besser schreiben sollen Abzüge).
Bei einem derartigen Gehalt gehen monatlich mindestens 1000 Euro Lohnsteuer ab ...
Rechne mal ... ;)

Und, um mal diesem Vorurteil vorzubeugen: Ein Mann, der 30 Jahre lang 5.000 Euro im Monat verdient hat brutto, der hat gerade 58.500 Euro in die Arebistlosen-Versicherung eingezahlt. Er würde ca. 3.000 Euro ALG I erhalten, da würden seine Einzahlungen so ca. 18 Monate reichen. Selbst da ist das schon knapp.

*klugscheiss* 58.500 Euro + Zinsen über 30 Jahre ;)
Aber (wie gerade geschrieben) vergiss bitte nicht, was der Mann allein an Lohnsteuern abgedrückt hat ...
Von den Verbrauchssteuern (sein gekauftes Haus, die Autos etc.) will ich gar nicht reden ...

Er bekommt doch 12 Monate ein deutliches höheres ALG I. Und das Solidaritätsprinzip sieht nicht vor, dass es für bessere Zahler eben Vergünstigungen gibt. Dafür muss jeder privat vorsorgen.

Und das ist ja genau das Problem.
Sorgt man vor für den Fall, dass man irgendwann ohne arbeitslos gewesen zu sein in Rente geht, dann ist alles bestens und man kann sich nen netten Lebensabend machen.
Tritt aber der Fall ein, dass man arbeitslos wird und fast die komplette Vorsorge aufbrauchen muss dann wundert es mich nicht wenn viele Leute (vor allem junge) meinen, dass man die Kohle lieber schnellstmöglich verbrät als sie zur Vorsorge anzulegen.

Das kann nicht die Lösung sein.

Ich denke, dass die Freibeträge (wie schon glücklicherweise per Gerichtsurteil geschehen) zur Vorsorge etc. weiter angehoben werden.
Nur so schafft man Werte und wird nicht dauern mit dem Wort "Altersarmut" geplagt.
 
Die Sozialbeiträge sind das eine (ich hätte besser schreiben sollen Abzüge).
Bei einem derartigen Gehalt gehen monatlich mindestens 1000 Euro Lohnsteuer ab ...
Rechne mal ... ;)
Steuern sind keine Versicherungsleistung. Oder werde ich bevorzugt behandelt oder bekomme ich vom Staat mehr Leistung, weil ich mehr Steuern zahle? Möchtest Du das haben? Nicht wirklich, ich weiß.

*klugscheiss* 58.500 Euro + Zinsen über 30 Jahre ;)
Keine Anlage, Umverteilung, genau wie bei der Rente. Wenn Du Rendite willst, sorg selber vor, das verbietet keiner.

Wenn jemand mehr Leistung vom Staat verlangen dürfte, weil er mehr Steuern zahlt, dann wären wir ein armes Land.

Tritt aber der Fall ein, dass man arbeitslos wird und fast die komplette Vorsorge aufbrauchen muss dann wundert es mich nicht wenn viele Leute (vor allem junge) meinen, dass man die Kohle lieber schnellstmöglich verbrät als sie zur Vorsorge anzulegen.
Das Dilemma sehe ich auch. Hast Du eine Lösung?

Ich denke, dass die Freibeträge (wie schon glücklicherweise per Gerichtsurteil geschehen) zur Vorsorge etc. weiter angehoben werden.
Nur so schafft man Werte und wird nicht dauern mit dem Wort "Altersarmut" geplagt.
OK, aber wo ist eine Grenze, mit der sehr viele leben könnten?

200 Euro pro Lebensjahr ist es aktuell. Wären 500 in Ordnung? Sollte man Immobilien und Geldvermögen evtl. unterschiedlich bewerten?

Marty
 
glück ist der, der sein geld vorher in riester oder rürup langfristig parkt...... da kommt der staat nicht mehr dran.... aber man selber auch erst wieder ab frühestens 60
 
Und, Hartz IV bekommt er erst, wenn er Vermögenswerte aufgebraucht hat. Und wenn er die aufgebraucht hat, dann hat er genau so viel, wie der von Dir genannte Hauptschüler.
Stimmt doch gar nicht in der Form. Greifen wir doch gleich mal das Beispiel mit der Küche auf. Niemand verdonnert mich dazu, meine Einbauküche zu verkaufen. Oder meinen Fernseher. Oder meinen Whirlpool. Was verlangt wird, das vor allem Geld ausgegeben und Aktien verkauft werden.

OK, dann mach einen Alternativvorschlag. Wie soll es Deiner Meinung nach funktionieren.
[...]
Ich bin grundsätzlich dafür, dass man "angemessenes" Vermögen behalten dürfen sollte, aber wo legt Ihr das "angemessen" denn hin?
Was soll er denn seine Einbauküche verkaufen, die sowieso nur bei ihm passt? Oder seinen Whirlpool, der mit Sicherheit nicht wie eine Standardwanne einfach in der Ecke steht, sondern eingefliest ist?

Nee nee, so wie es ist, ist es schon ok. Auch das Haus darf er ja behalten, sofern nicht noch eine mehrere Hektar große Ranch daran anschließt. Und da er seinen Whirlpool genauso wenig essen kann wie seine Einbauküche und den Edelstahlkühlschrank, benötigt er nunmal Hartz IV. Das Auto muss er ohnehin verkaufen, weil er von den Hartz IV-almosen ohnehin weder Benzin, noch Steuern / Versicherungen zahlen könnte, abgesehen davon wird das ohnehin verlangt.

Grundsätzlich lege ich hier die Grenze etwa genauso fest, wie der Staat auch. Es sol ja niemand dafür bestraft werden, weil er arbeitslos geworden ist, aber es soll sich auch niemand an dem Zustand bereichern. Also alles, was an Geld (ab der Freigrenze, die deutlich angehoben werden muss) über ist und sonstigem Kapital, das zu einem hohen Wert veräußerbar ist, muss aufgebraucht werden (darunter fallen natürlich Aktien ebenso wie Edelmetalle, Immobilien (sofern nicht selbst bewohnt), Autos, van Gogh-Sammlungen und so weiter). Alles andere wäre Blödsinn. Und Miete wird beispielsweise in Berlin bis maximal 360 Euro gezahlt. Wenn sein Haus teurer ist, dann muss er es von den 345 Euro bezahlen. Wenn er es kann, ist gut, sonst muss er das Haus verkaufen. Aber niemand kann dazu gezwungen werden und das ist auch gut so!

Wo kommen wir denn da hin, wenn in einem Sozialstaat derjenige, der sein ganzes Leben gearbeitet hat, auf einen Schlag unverschuldet seiner gesamten Existenz beraubt würde? Reicht schon, wenn alles Ersparte incl. der Lebensversicherung aufgebraucht werden muss...

Gruß,
Photon
 
200 Euro pro Lebensjahr ist es aktuell. Wären 500 in Ordnung? Sollte man Immobilien und Geldvermögen evtl. unterschiedlich bewerten?

Eine unterschiedliche Bewertung von Geld- & Aktienvermögen und Immobilien [eigengenutzt versteht sich] sollte schon sein.

Selbst 500 Euro halte ich noch für zu wenig.
Das sind im Alter von 60 Jahren gerade mal 30.000 Euro ...
Das hab ich heute schon in meiner Altersvorsorge - warum sollte ich weiterhin einzahlen ?

glück ist der, der sein geld vorher in riester oder rürup langfristig parkt...... da kommt der staat nicht mehr dran.... aber man selber auch erst wieder ab frühestens 60

Das Problem ist, dass Riester sich für viele definitiv nicht lohnt.
Bsp. ich, unverheiratet, Jahreseinkommen > 50.000 Euro
Das was ich jährlich einzahlen müsste um die grösstmögliche Förderung zu erhalten wäre immens und die errechnete Rendite eher mager.

Die selbe Summe auf dem freien Kapitalmarkt angelegt beschert mir selbst bei konservativen Anlageformen ein nettes Sümmchen an Zinsen über die Jahre.
 
Das Problem ist, dass Riester sich für viele definitiv nicht lohnt.
Bsp. ich, unverheiratet, Jahreseinkommen > 50.000 Euro
Das was ich jährlich einzahlen müsste um die grösstmögliche Förderung zu erhalten wäre immens und die errechnete Rendite eher mager.

Die selbe Summe auf dem freien Kapitalmarkt angelegt beschert mir selbst bei konservativen Anlageformen ein nettes Sümmchen an Zinsen über die Jahre.

also eine förderung von aktuell 41,46% hälst du für schlecht? das eingezahlte kapital in einer ordentlichen versicherung, z.b. frv mit sinnvollen fonds, soll keine gute rendite bringen? sorry, also die aktienfonds, die deiner meinung nach mehr rendite bringen als z.b. die eigenleistung von in deinem fall ca. 930€ (in den vertrag fliessen 1575€) und z.b. deinem fonds templeton growth soll nix bringen? wo hast du das ausgerechnet? wer war das? mathe 6? da haste dich dann selber schön beschissen beraten und nie die augen aufgemacht. sorry

achso, zum selber nachrechnen:
https://www.awd.de/relaunch/deutschland/de/metanavigation/online-hilfen/onlinerechner/riesterrechner.html
 
Knapp 2000 Euro im Jahr ab 2008 in eine fast 30-jährige Anlage zu pumpen ist schon etwas happig um eine Förderung zu bekommen, die mir im Endeffekt eine Rente in ähnlicher Höhe einer Privatrentenversicherung bietet ...

44% Förderung hört sich viel an ... ist es sicherlich auch.
Nur setzt man eben voraus, dass die Eigenleistung auch entsprechend ist und man Riester als einzige Vorsorgemassnahme hat.

Meine Altersvorsorge setzt sich mittlerweile aus betrieblicher Altersvorsorge, Immobilie, privater Rentenversicherung + BUV zusammen ...

Für die betriebliche Altersvorsorge muss ich nix tun - die gibts onTop.
Die privaten RV laufen schon seit fast 12 Jahren und entwickeln sich ziemlich gut.
Die Immobilie ist "frisch" und braucht noch ein paar Jahre zum abzahlen.

Ich hab mich zum Start der Riesterrente mal von mehreren Versicherungen beraten lassen.
Schlussendlich kamen alle zu dem Ergebnis, dass die jährliche prozentuale Förderung zwar gut ist trotzdem aber auf die Laufzeit sich der Spass für mich nicht wirklich rentiert.
Die Schlussendlich garantierte Rente (ohne prognostizierte Steigerungen) waren gleich der meiner priv. RV, die mich im Jahr ein paar hundert Euro weniger kostet.
 
Knapp 2000 Euro im Jahr ab 2008 in eine fast 30-jährige Anlage zu pumpen ist schon etwas happig um eine Förderung zu bekommen, die mir im Endeffekt eine Rente in ähnlicher Höhe einer Privatrentenversicherung bietet ...

falsch, du musst den erhöhungsschritt 2008 nicht mitnehmen. biste nicht zu verpflichtet, dann bleibt deine förderung auch genau so stehen wie sie dann aktuell wäre.....

44% Förderung hört sich viel an ... ist es sicherlich auch.
Nur setzt man eben voraus, dass die Eigenleistung auch entsprechend ist und man Riester als einzige Vorsorgemassnahme hat.

wieso setzt das jemand vorraus? und wer sagt, das es nur für hohe beiträge gilt?

Meine Altersvorsorge setzt sich mittlerweile aus betrieblicher Altersvorsorge, Immobilie, privater Rentenversicherung + BUV zusammen ...

tja, die prv ist ab 2011 mehr oder minder im arsch.... 100€ arbeiten mtl und 100€ zahlste auch monatlich. kein steuerlicher abzug mehr.... viel spass.....

Für die betriebliche Altersvorsorge muss ich nix tun - die gibts onTop.
Die privaten RV laufen schon seit fast 12 Jahren und entwickeln sich ziemlich gut.
Die Immobilie ist "frisch" und braucht noch ein paar Jahre zum abzahlen.

und wetten wir, das ich in einem vergleich neuer riester gegen alte prv mindestens die gleiche garantierte ablaufleistung bekomme?

Ich hab mich zum Start der Riesterrente mal von mehreren Versicherungen beraten lassen.
Schlussendlich kamen alle zu dem Ergebnis, dass die jährliche prozentuale Förderung zwar gut ist trotzdem aber auf die Laufzeit sich der Spass für mich nicht wirklich rentiert.
Die Schlussendlich garantierte Rente (ohne prognostizierte Steigerungen) waren gleich der meiner priv. RV, die mich im Jahr ein paar hundert Euro weniger kostet.

das kann ich nicht glauben. haben die wirklich genau geschaut was du effektiv leistest oder haben die nur ihr altes produkt gesichert?
 
@SirAd:

Nicht alles ist für jeden gut. Habe mich auch beraten lassen, auch schön von einigen Unabhängigen die nichts absichern brauchten, und rate mal was raus kam. Es lohnt sich für mich auch nicht.

Von daher kann man nicht sagen das das wegen der tollen Förderung trotzdem nicht für jeden das NonPlusUltra ist.
 
pauschal ist das sicherlich richtig. wenn nun in komerzhasis fall ein gewisses lebensalter erreicht ist, dann lohnt sich riester wohl nicht mehr, aber der fall ist eher sehr selten und das nun auf einmal direkt 2 fälle nacheinander kommen, ist doch sehr erstauntlich. vorallem grade für die besserverdienenden ist riester ne goldgrube. hat wohl seinen grund, warum riester gedeckelt ist mit derzeit 1575€.......... fällt nämlich in keiner der pauschalen bei der steuer rein, also weder in die basisvorsorge nach altem noch neuem recht......
 
falsch, du musst den erhöhungsschritt 2008 nicht mitnehmen. biste nicht zu verpflichtet, dann bleibt deine förderung auch genau so stehen wie sie dann aktuell wäre.....

OK - dann sind es immer noch 1500 und ein paar zerquetschte ...

In meinem Fall sind die renditetechnisch besser in einer Sondertilgung der Baufinanzierung investiert.

wieso setzt das jemand vorraus? und wer sagt, das es nur für hohe beiträge gilt?

Nun ... bei meiner derzeitigen Absicherung macht die Riester-Rente zusätzlich nicht mehr viel Sinn wenn man mal von der Tatsache absieht, dass der Staat im Falle der Arbeitslosigkeit nicht ran kann.
Jedoch bin ich mir ziemlich sicher, dass ich meine bestehenden Versicherungen ähnlich abändern kann um diesen Status zu erreichen bzw. es sicherlich noch juristische Entscheidungen geben wird.

tja, die prv ist ab 2011 mehr oder minder im arsch.... 100€ arbeiten mtl und 100€ zahlste auch monatlich. kein steuerlicher abzug mehr.... viel spass.....

Kannst Du das genauer erklären. Aus dem Satz werd ich nicht schlau.

und wetten wir, das ich in einem vergleich neuer riester gegen alte prv mindestens die gleiche garantierte ablaufleistung bekomme?

Mag ja sein.
Gleich heisst aber nicht besser.
Deshalb würde ich Riester nicht als NonPlusUltra sehen.

Wäre ich verheiratet und hätte Kinder wäre Riester sicherlich ein Überlegung und Rechnung wert.

das kann ich nicht glauben. haben die wirklich genau geschaut was du effektiv leistest oder haben die nur ihr altes produkt gesichert?

Nein ... wie gesagt es waren Versicherungen und unabhängige Versicherungsmakler die alle mit den gleichen Zahlen gerechnet haben.

Damals ging es hauptsächlich um die Entscheidung, private RV oder Riester und die private hat bei weniger eingezahltem Kapital, gleicher Laufzeit und einer ähnlichen (minimal höheren) Garantierente besser abgeschnitten.

Dem Makler vertraue ich bei all seinen Aussagen - wenn man fast 20 Jahre bestens befreundet ist traue ich ihm blind.
 
In meinem Fall sind die renditetechnisch besser in einer Sondertilgung der Baufinanzierung investiert.

liquidität geht immer vor rentabilität. hier heisst es einfach "schulden" tilgen, dann vermögen aufbauen. richtig so

Kannst Du das genauer erklären. Aus dem Satz werd ich nicht schlau.

Tja, derzeit kannst du deinen alten Lebensversicherungen, die sich nicht Riester oder Rürup nennen, ja noch von der Steuer absetzen, sprich als Sonderausgaben angeben. Ab 2011 fällt diese Möglichkeit jedoch Stückchenweise weg (bis 2019). Und ab da bekommst du deine Versicherungen nicht mehr als Sonderausgaben abgesetzt.

Mag ja sein.
Gleich heisst aber nicht besser.
Deshalb würde ich Riester nicht als NonPlusUltra sehen.

Ist aber in 98% der Fälle erstmal die beste Entscheidung.

Wäre ich verheiratet und hätte Kinder wäre Riester sicherlich ein Überlegung und Rechnung wert.

Warum dann? Bei deinem Einkommen macht sich Riester durch die steuerliche Förderung bemerkbar, nicht durch die Zulagen.......

Nein ... wie gesagt es waren Versicherungen und unabhängige Versicherungsmakler die alle mit den gleichen Zahlen gerechnet haben.

Waren das Gespräche vor 2005/2006? Klingt so....

Damals ging es hauptsächlich um die Entscheidung, private RV oder Riester und die private hat bei weniger eingezahltem Kapital, gleicher Laufzeit und einer ähnlichen (minimal höheren) Garantierente besser abgeschnitten.

UNLOGISCH...... hinter beidem, ob nun PRV oder Riester steckt ein und das selbe..... eine private Rentenversicherung....... Es sind nur zwei verschiedene Durchführungswege.....
 
glück ist der, der sein geld vorher in riester oder rürup langfristig parkt...... da kommt der staat nicht mehr dran.... aber man selber auch erst wieder ab frühestens 60
ist das wirklich so? Man kann es doch unter Verlust sämtlicher Forderungen auflösen, oder? Ist Riester wirklich komplett vor Hartz IV geschützt als Anrechnung?

Stimmt doch gar nicht in der Form. Greifen wir doch gleich mal das Beispiel mit der Küche auf. Niemand verdonnert mich dazu, meine Einbauküche zu verkaufen. Oder meinen Fernseher. Oder meinen Whirlpool. Was verlangt wird, das vor allem Geld ausgegeben und Aktien verkauft werden.
Lies mal, was Vermögen sein kann:https://www.rechtsanwalt-mos.de/hartzIV.htm#_Verm%F6gen Da steht auch "wertvoller Hausrat". Was ist eine teure Küche? Es gibt da allerdings Härtefallregelungen, wenn es zu einem zu hohen Vermögensverlust käme.

Was soll er denn seine Einbauküche verkaufen, die sowieso nur bei ihm passt?
Nicht jede Küche ist ein Unikat. Nicht jeder Whirlpool eine Einzelanfertigung. Versteh mich richtig: Das ist Meinung des Gesetzgebers und der Behörden, ich heisse das nicht gut.

Nee nee, so wie es ist, ist es schon ok. Auch das Haus darf er ja behalten, sofern nicht noch eine mehrere Hektar große Ranch daran anschließt.
Solange man es weiter vom Regelsatz erhalten kann, dann ja. Das dürfte allerdings sehr schwer werden.

Und da er seinen Whirlpool genauso wenig essen kann wie seine Einbauküche und den Edelstahlkühlschrank, benötigt er nunmal Hartz IV.
Wie gesagt, dass haben Ämter und Gerichte schon anders gesehen.

Grundsätzlich lege ich hier die Grenze etwa genauso fest, wie der Staat auch. Es sol ja niemand dafür bestraft werden, weil er arbeitslos geworden ist, aber es soll sich auch niemand an dem Zustand bereichern.
Da stimme ich zu. Dazu kommt dann noch, dass eine Versorgung der Bedürftigen fair sein muss für die, die die Versorgung zahlen. Aber das setzt Du sicher voraus.

Alles andere wäre Blödsinn.
Das sehe ich nicht so. Das kommt wieder auf den Einzelfall an. Wenn jemand Design-Badezimmerarmaturen für 20.000 Euro hat, dann kann er die ersetzen. Bei einer Küche ist das evtl. schwieriger, aber auch nicht unmöglich.

Und Miete wird beispielsweise in Berlin bis maximal 360 Euro gezahlt. Wenn sein Haus teurer ist, dann muss er es von den 345 Euro bezahlen. Wenn er es kann, ist gut, sonst muss er das Haus verkaufen. Aber niemand kann dazu gezwungen werden und das ist auch gut so!
Die Bank wird den Hausbesitzer zwingen, die Gläubiger der Nebenkosten üben den Zwang aus. Nicht das Amt, soweit ist das korrekt.

Hier noch ein Beispiel aus einem Dokument:
Wer eine eigene Wohnung besitzt, muss diese nicht veräußern. Ausnahme: Es handelt sich um eine Luxuswohnung oder eine Wohnung in sehr guter Lage. Kriterien zur Angemessenheit von selbst genutztem Wohneigentum sind noch nicht bekannt. Bei "unangemessen" großen Immobilien muss der Bezieher der Sozialleistung einen Untermieter "akzeptieren".
Zum Verkauf wird man nicht gezwungen, zum Untervermieten schon. Und schon hat man wieder Einkommen -> Hartz IV wird reduziert.

Wo kommen wir denn da hin, wenn in einem Sozialstaat derjenige, der sein ganzes Leben gearbeitet hat, auf einen Schlag unverschuldet seiner gesamten Existenz beraubt würde?
Wird er nicht. Er hat vorher 12-18 Monate ALG I und dann ja erstmal Zeit, sein Vermögen aufzubrauchen. Wer z.B. 30.000 Euro Vermögen hat, der braucht, wenn er mit dem Regelsatz rechnet, knapp 4 jahre, um das zu verbrauchen. Mit ALG I-zeit hätte er 5 Jahre, um hartz IV zu entgehen.
 
liquidität geht immer vor rentabilität. hier heisst es einfach "schulden" tilgen, dann vermögen aufbauen. richtig so

Mein reden.

Tja, derzeit kannst du deinen alten Lebensversicherungen, die sich nicht Riester oder Rürup nennen, ja noch von der Steuer absetzen, sprich als Sonderausgaben angeben. Ab 2011 fällt diese Möglichkeit jedoch Stückchenweise weg (bis 2019). Und ab da bekommst du deine Versicherungen nicht mehr als Sonderausgaben abgesetzt.

Das ist dann wohl Pech.
Allerdings konnte ich die Versicherungsaufwendungen bisher sowieso nie komplett absetzen - bei 12.000 Euro war Schluss :ugly:

Warum dann? Bei deinem Einkommen macht sich Riester durch die steuerliche Förderung bemerkbar, nicht durch die Zulagen.......

Wie gesagt ... dazu bedarf es eines Neuvertrages der sich aufgrund meiner vorhandenen Vorsorgemassnahmen etwas schwierig darstellt bzw. unsinnig ist.

Was allerdings für mich ebenfalls 2 KO-Kriterien darstellt, dass man bei der Verlegung des Hauptwohnsitzes ins Ausland die Förderungen zurückzahlen muss bzw. beim Tod des Vertragsinhabers nur der Ehepartner mit eigenem Riester-Vertrag die Förderung übernehmen kann.

Den 2. Fall klammere ich zwar mal aus (man weiss es ja nie).
Der 1. Fall ist schon um einiges wahrscheinlicher.
Das dauert bei mir keine 10 Jahre mehr.

Waren das Gespräche vor 2005/2006? Klingt so....

Yep - 2001


UNLOGISCH...... hinter beidem, ob nun PRV oder Riester steckt ein und das selbe..... eine private Rentenversicherung....... Es sind nur zwei verschiedene Durchführungswege.....

Siehe oben -> KO-Kriterien
Das gibts bei der PRV nicht.
 
Das ist dann wohl Pech.
Allerdings konnte ich die Versicherungsaufwendungen bisher sowieso nie komplett absetzen - bei 12.000 Euro war Schluss :ugly:

hmmm, dann wendest du aber extrem viel in dem bereich auf, dafür das du weiter oben noch weniger der freund dieser art der kapitalanlage warst (oder hab ich das nun falsch im kopf)....

Was allerdings für mich ebenfalls 2 KO-Kriterien darstellt, dass man bei der Verlegung des Hauptwohnsitzes ins Ausland die Förderungen zurückzahlen muss bzw. beim Tod des Vertragsinhabers nur der Ehepartner mit eigenem Riester-Vertrag die Förderung übernehmen kann.

das sind natürlich für den einen oder anderen gründe.....


seitdem hat sich ne menge geändert. heute würden die gleichen berater eventuell anders urteilen, mal abgesehen von der nicht mehr lohnenswerten zeit, die dir bis zum rentenalter bleiben.....

Siehe oben -> KO-Kriterien
Das gibts bei der PRV nicht.

gings grade bei dem abschnitt nicht um rendite? die ist bei der prv genau die selbe wie bei der riester prv......