Aua! Da ich kein Aktionär der Deutschen Bahn bin, kann ich Dir das nicht genau beantworten.
Und Vermutungen will ich hier nicht abgeben.
Aber die Vermutung, dass es bei der Bahn nur um die Höhe der Dividende geht, die schreibt sich schnell?

Zur Info: Die Bahn zahlt dem Bund derzeit 600 Millionen Euro Dividende pro Jahr und hat ein Ergebnis von ca. 1,4 Mrd, dabei eine Umsatzrendite von 3,5%. Gleichzeitig wurden 2017 fast 8 Mrd. Euro investiert.... Vom Bund hat die Bahn zeitgleich 2,4 Mrd. Finanzspritze bekommen...

https://www.n-tv.de/wirtschaft/Deutsche-Bahn-bekommt-Finanzspritze-article18688991.html

Es geht also mitnichten nur um die Dividende und Managergehälter.
 
Sollten sich mal ein Beispiel an Japan nehmen: Da kommen die Züge auf die Sekunde genau! Und wenn nicht gibts ganz viel haue vom Babo :mrgreen:
 
Das kann man unterschreiben. Aber man muss auch die Voraussetzungen beachten. In Japan und China gelten diese Statistiken nur für die Hochgeschwindigkeitszüge. Und diese haben meist eigene Strecken und müssen ihre Gleise nicht mit Güter- und Regionalverkehr teilen.

Trotzdem hat die Bahn deutlich Nachholbedarf.
 
Und um was geht es denn dann ? (bei der Bahn) Wenn Sie zum einen immer mehr einsparen und vernachlässigen und zum anderen die Preise für ein Ticket (egal mit welcher Begründung) erhöhen.
Fakt ist, das die Deutsche Bundesbahn die kleinen unrentablen Bahnhöfe schon vor Jahrzehnten geschlossen haben (um Kosten zu sparen) anschließend haben Sie die Liegenschaften verkauft ( Es hieß damals in der Presse, das Sie Ihr Tafelsilber dadurch vergoldet haben) und haben auch einiges an Personal entlassen bzw. durch den Renteneintritt der Betroffenen nicht wieder besetzt.
 
Und um was geht es denn dann ? (bei der Bahn) Wenn Sie zum einen immer mehr einsparen und vernachlässigen und zum anderen die Preise für ein Ticket (egal mit welcher Begründung) erhöhen.
Es geht wohl darum, Verluste zu verhindern. Wenn ein Geschäft nicht rentabel ist, dann lässt man es bleiben. Aus diesem Grund hat man die DB privatisiert, was aus meiner Sicht falsch war.
Fakt ist, das die Deutsche Bundesbahn die kleinen unrentablen Bahnhöfe schon vor Jahrzehnten geschlossen haben (um Kosten zu sparen) anschließend haben Sie die Liegenschaften verkauft ( Es hieß damals in der Presse, das Sie Ihr Tafelsilber dadurch vergoldet haben) und haben auch einiges an Personal entlassen bzw. durch den Renteneintritt der Betroffenen nicht wieder besetzt.
Richtig, und trotzdem machen sie noch nicht (ausreichend) Gewinn bzw. kommen nicht ohne Finanzspritzen des Steuerzahlers aus. Also wird das eben weiter gemacht. Ob das sinnvoll oder politisch richtig ist, wage auch ich zu bezweifeln, aber so würde es jedes andere Unternehmen auch machen, um die Existenz zu sichern.

Ich persönlich halte es für viel besser, Nahverkehr, Bildung, Wasser, Strom und sonstige Grundversorgung staatlich zu organisieren. Istr zwar nicht billiger, aber kontrollierbar und steuerbar.
 
Das kann man unterschreiben. Aber man muss auch die Voraussetzungen beachten. In Japan und China gelten diese Statistiken nur für die Hochgeschwindigkeitszüge. Und diese haben meist eigene Strecken und müssen ihre Gleise nicht mit Güter- und Regionalverkehr teilen.

Trotzdem hat die Bahn deutlich Nachholbedarf.

ja die bahn hat nachholebedarf.aber sie hat auch aus fehlern gelernt.als sie vor jahren massen an personal entlassen hatte sind ihr auch die kunden ausgeblieben.nicht jeder kam mit den fahrkartenautomaten klar und hat dann lieber das auto genommen.
jetzt such die bahn wieder personal doch ihre em.gut ausgebildeten kräfte sind anderweitig beschäftigt.
jetzt hat fast jeder größere bahnhof ein service cetrum.und man kann wieder fahrkarten kaufen und wird dabei noch beraten.
auch im güterverkehr geht noch einiges wenn da nicht das vernachlässigte streckennetz wäre.es ist zwar nicht jeder strang erforterlich aber einige mehr könnten es schon sein.
 
Mal was Nettes von der Bahn: Die Fahrt von Fellbach nach Tübingen kosten im Wechsel 16,80 oder 17 €. Interessanterweise ist es BILLIGER wenn man den IRE nimmt und nicht den RE. Und zusätzlich ist die billigere Strecke auch noch die Längere, weil sie über den Stuttgarter Hauptbahnhof führt. Das soll mir mal jemand erklären....
 
Funkenflug löst offenbar Feuer aus -*ICE-Strecke gesperrt

Folgende News wurde am 07.08.2018 um 17:16:31 Uhr veröffentlicht:
Funkenflug löst offenbar Feuer aus -*ICE-Strecke gesperrt
Top-Themen

Siegburg (dpa) - Der Funkenflug eines Zuges ist laut der Stadt Siegburg offenbar für den Großbrand an einer ICE-Strecke verantwortlich. Die Funken hatten erst die trockene Böschung in Flammen gesetzt, anschließend fingen auch mehrere angrenzende Häuser Feuer. Nach Angaben der Feuerwehr gibt es mehrere Verletzte, darunter auch viele Schwerverletzte. Betroffen ist die Bahnstrecke Köln-Frankfurt zwischen Siegburg und Troisdorf bei Bonn, der Abschnitt ist gesperrt. Die Züge werden umgeleitet oder fallen aus.
 
Wieso kommt es bei einem Zug zu Funkenflug ?
Wenn ich mit meiner Schrottreifen Karre zum TÜV fahre, dann hätte man mir das Pickerl verweigert.
Aber bei der DB kommt alles durch oder wird erst gar nicht geprüft ?
 
Lassen wir doch erst mal den Ermittlungen ihren Lauf. Dann werden wir die Ursache erfahren, vllt. war es ja auch eine Zigarettenkippe oder eine Wasserflasche...
 
Bahn will bis 2030 mit 80 Prozent Ökostrom fahren

Folgende News wurde am 20.11.2018 um 15:50:44 Uhr veröffentlicht:
Bahn will bis 2030 mit 80 Prozent Ökostrom fahren
Finanznews

Berlin (dpa) - Die Deutsche Bahn will den Anteil von Ökostrom von derzeit 57 Prozent bis zum Jahr 2030 auf 80 Prozent erhöhen. Das kündigte Bahnchef Richard Lutz am Dienstag in Berlin an. Vor einem Jahr hatte das Unternehmen noch 70 Prozent als Ziel für 2030 ausgegeben. «Kein anderes Verkehrmittel schont die Umwelt so wirksam und nachhaltig», sagte Lutz. Im vergangenen Jahr lag der Ökostromanteil nach Bahnangaben bei 44 Prozent.
 
Bis 2030 ist es ja noch ein ganz schönes Stückcken. Vielleicht sollten erst einmal Nahziele gesteckt werden. Es ist leichter sie zu überprüfen.
 
die bahn hat noch viele andere baustellen.wie ausbau der strecken für fahren mit strom.dann wäre noch die möglichkeit ihr bahndämme mit solarpanelen zu bestücken und den selbst poduzierten strom zu nutzen.usw.
 
ICE-Schnellfahrstrecke Berlin-München für Güterzüge zu steil

Folgende News wurde am 25.03.2019 um 12:04:14 Uhr veröffentlicht:
ICE-Schnellfahrstrecke Berlin-München für Güterzüge zu steil
Top-Themen

Berlin (dts) - Die ICE-Schnellfahrstrecke Berlin-München ist für Güterzüge abschnittsweise zu steil. Das berichtet die "Mitteldeutsche Zeitung" (Montagsausgabe). Das Bundesverkehrsministerium hat demnach jetzt "Einschränkungen für den Güterverkehr" auf der zehn Milliarden Euro teuren Vorzeigetrasse eingeräumt. Dort ist noch kein einziger Güterzug gefahren, weder auf dem Ende 2015 eröffneten Teilstück Halle-Erfurt noch auf dem Ende 2017 in Betrieb gegangenen Abschnitt durch den Thüringer Wald. Die Bahn hatte stets betont, die Strecke sei auch für den Warentransport ausgelegt. Konkret geht es um vier Abschnitte im Thüringer Wald mit einer Längsneigung von 20 beziehungsweise knapp 18 Promille. Güterzüge, die dort anhalten müssten, weil etwa das Gleis vor ihnen noch besetzt ist, dürfen nicht schwerer sein als maximal 1.200 Tonnen. Ansonsten kämen sie beim Anfahren die starken Steigungen nicht hinauf. Das geht aus der Antwort des Ministeriums auf eine Anfrage der Grünen-Bundestagsfraktion hervor. Die Bahn räumt ein, dass dieses Maximalgewicht ein Problem ist. Güterzüge seien heute schwerer, sagte ein Bahnsprecher. Die Grenzlast liege in der Regel bei 1.500 bis 1.600 Tonnen. Die starken Steigungen gehen auf Planungen vom Anfang der 1990er Jahre zurück. Laut Bahn waren 1.200 Tonnen damals das übliche Maximalgewicht eines Frachtzuges, daher sei die Strecke so geplant und gebaut worden. Damit steht auch die Wirtschaftlichkeit der Strecke infrage. "Die Neigungssituation lässt einen wirtschaftlichen Betrieb nicht zu", sagte Peter Westenberger, Geschäftsführer des Güterbahn-Verbandes "Netzwerk Europäischer Eisenbahnen".
 
Das ist typisch deutsche Verkehrspolitik.
Mit der Rennstrecke jagt die Bahn dem Flieger massiv Kunden ab, ebenso dem Auto.
Sie trägt also massiv zum Umweltschutz bei.
Die Strecke wird so gut von den Kunden angenommen, dass die Bahn mehr Züge fahren lassen könnte, als sie hat.

Und was fällt allen ein: Oh, die ist nicht wirtschaftlich.
 
Das ist typisch deutsche Verkehrspolitik.
Mit der Rennstrecke jagt die Bahn dem Flieger massiv Kunden ab, ebenso dem Auto.
Sie trägt also massiv zum Umweltschutz bei.
Die Strecke wird so gut von den Kunden angenommen, dass die Bahn mehr Züge fahren lassen könnte, als sie hat.

Und was fällt allen ein: Oh, die ist nicht wirtschaftlich.

eigentlich fällt mir eher ein: Die Bahn ist schlechter für die Umwelt als die Busse und viel langsamer als die Flugzeuge, viel zu teuer ist sie sowieso, ihr Anteil am Güterverkehr ist vernachlässigbar - also sie kann von mir aus weg