Sammelthread Der Fall "U-Bahn-Schläger"

Außerdem bin ich gespannt wie lange die wirklich absitzen müssen, ich gehe jede Wette ein niemals die volle Strafe...:roll:

In diesem speziellen Fall sieht das Gesetz vor, dass sie nicht nach 2/3 der verbüßten Haftstrafe auf Bewährung freikommen können, sondern nach Absitzen von 50% der Haftstrafe ausgewiesen werden. Ob sie dann im Heimatland die Reststrafe absitzen müssen hängt von den dortigen Behörden ab - meist passiert da aber nichts mehr.
 
hauptsache weg mit denen, außerdem sollten die ihre zeit im knast selber finanzieren :p seh ich gar net ein das ich mit meinen steuern seine zeit im knast bezahlen soll. lieber gleich abschieben
 
Nur so nebenbei: bei einer so massiven Vorstrafenliste und so massiven Straftaten, kann es passieren, dass die Täter im Wiederholungsfall (sprich, wenn die nochmal so eine Tat anstellen) in der Sicherungsverwahrung landen. Dazu muss man keinen umbringen oder psychisch gestört sein...

Ich denke, dass auch für den Gesetzgeber Handlungsbedarf besteht. Straftäter müssen schneller abgeschoben werden können (allerdings wird da wohl auch auf EU-Ebene etwas geschehen müssen, zumal die EU immer größer wird und immer mehr Länder (irgendwann auch Kasachstan, Afghanistan etc. (Achtung Ironie)) dazukommen.
 
Meiner Meinung nach Abschieben. Und wieso sollten wir uns Gedanken darüber machen, wo die hin sollen? Das ist doch nicht mehr unser Problem. Keiner hat sie gezwungen so etwas zu tun. Ich bin auch ganz klar für Abschiebung und stehe dazu.
 
Was ich mich jetzt Frage ist wieso ist es versuchter Mord wenn Ausländer einen alten Mann zusammenschlagen aber nur versuchter Totschlag wenn Neonazis ein schlafendes 13-jähriges Mädchen mit einem Spaten "bearbeiten"!?
 
Was ich mich jetzt Frage ist wieso ist es versuchter Mord wenn Ausländer einen alten Mann zusammenschlagen
Sie haben ihm den Rucksack dabei gestohlen, das ist das Tatbestandsmerkmal der Habgier aus §211 Stgb, würde ich vermuten.

aber nur versuchter Totschlag wenn Neonazis ein schlafendes 13-jähriges Mädchen mit einem Spaten "bearbeiten"!?
Weil Mord eines der Merkmale aus §211 Stgb aufweisen muss. Bei Wikipedia ist das schön erklärt:

https://de.wikipedia.org/wiki/Mord#Wortlaut

Marty
 
Meiner Meinung nach Abschieben. Und wieso sollten wir uns Gedanken darüber machen, wo die hin sollen? Das ist doch nicht mehr unser Problem. Keiner hat sie gezwungen so etwas zu tun. Ich bin auch ganz klar für Abschiebung und stehe dazu.
Eben.

Wobei so etwas dem Steuerzahler immer teuer zu stehen kommt. Für kriminelle Tomatenpflücker sollte man eigentlich eher eine Art Arbeitsdienst schaffen. Maximale Ausbeutung der vorhandenen Kräfte zu unserem Wohl, maximale Erniedrigung dieser "Wesen" durch eine private Wächtertruppe. 8)

EDIT: Zwangsarbeit ist soweit ich weiß dem Gesetze nach sogar möglich, das könnte man doch mal ordentlich durchorganisieren.
 
Weil Mord eines der Merkmale aus §211 Stgb aufweisen muss. Bei Wikipedia ist das schön erklärt:
"niedrigen Beweggründen, heimtückisch" - ist meines Erachtens gegeben.

Aber juristisch wird so etwas wohl anders eingestuft. Und in Juristenkreisen wird dieses Urteil ja auch als zu hart (kein Mord, nach Jugendstrafrecht zu bestrafen) eingestuft.

Es gehört sich aber einfach nicht, diese beiden Straftaten gegeneinander aufzuwiegen (den Kopf eines Menschen als "Fußball" zu benutzen ist genauso menschenverachtend wie mit einem Spaten auf ein schlafendes Kind einzuschlagen), aber es macht deutlich, welche Macht Medien haben. Bei dem einen Vorfall gab's ein Videomitschnitt, in Hessen (oder noch aktueller in Brandenburg) nicht. Eine Macht, denen sich auch die Justiz nicht entziehen kann. :roll:

Schlimm auch, wie besonders Lokal- und Landespolitik auf der einen Seite damit Wahlkampf betreiben, auf der anderen in Beschwichtigungsroutine verfallen: Keine Probleme mit Rechts, keine Strukturen, nur ein Einzelfall. Aus dem abartigen Vorfall in München wurde aber ein bundesweites allgemeines Problem gemacht (was es auch mehr oder weniger ist). Unser "brutalstmöglicher Aufklärer" scheint im Urlaub zu sein, zumindest hab ich noch nix gehört.

Zwangsarbeit ist soweit ich weiß dem Gesetze nach sogar möglich, das könnte man doch mal ordentlich durchorganisieren.
Staatlich organisierte Arbeitsplätze für Ausländer. Oder anders formuliert: Da nehmen einem die Ausländer - auch noch kriminelle - die Arbeitsplätze weg. Da dürfte der braune Pöbel wieder Schaum vorm Maul haben. :mrgreen:

Edit: Editbutton benutzt.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
... aber es macht deutlich, welche Macht Medien haben. Bei dem einen Vorfall gab's ein Videomitschnitt, in Hessen (oder noch aktueller in Brandenburg) nicht. Eine Macht, denen sich auch die Justiz nicht entziehen kann. :roll:

liegt höchstwahrscheinlich daran, dass das mädel keine überwachungskamera im zelt hatte. :roll: hätte es eine videoaufzeichnung davon gegeben (zb. durch einen unbeteiligten dritten) und hätte man dieses video im fernsehen gezeigt, wäre auch das öffentliche interesse größer gewesen und somit auch der druck auf die behörden.

cSchlimm auch, wie besonders Lokal- und Landespolitik auf der einen Seite damit Wahlkampf betreiben, auf der anderen in Beschwichtigungsroutine verfallen: Keine Probleme mit Rechts, keine Strukturen, nur ein Einzelfall. Aus dem abartigen Vorfall in München wurde aber ein bundesweites allgemeines Problem gemacht (was es auch mehr oder weniger ist). Unser "brutalstmöglicher Aufklärer" scheint im Urlaub zu sein, zumindest hab ich noch nix gehört.

manch einer glaubts eben erst, wenn er es im fernsehen sieht. ;)
 
Ich denke, dass auch für den Gesetzgeber Handlungsbedarf besteht. Straftäter müssen schneller abgeschoben werden können (allerdings wird da wohl auch auf EU-Ebene etwas geschehen müssen, zumal die EU immer größer wird und immer mehr Länder (irgendwann auch Kasachstan, Afghanistan etc. (Achtung Ironie)) dazukommen.
Es gibt schon diese AKP-Staaten, die mit der EU wirtschaftlich assoziert sind: https://de.wikipedia.org/wiki/AKP-Staaten
Die EU sollte sich schon an der Resozialisierung von EU-Ausländern in den einzelnen Mitgliedsstaaten zumindest beteiligen.
 
Die EU sollte sich schon an der Resozialisierung von EU-Ausländern in den einzelnen Mitgliedsstaaten zumindest beteiligen.
Aber mit diesen ganzen Hilfen und Unterstützungen muss auch einfach irgendwann mal Schluss sein. Wir können nicht in anderen Ländern Milliarden Euros ausgeben, während wir hier kaum den Haushalt sauber finanzieren können.

Das mit der EU ist alles gut und schön, aber bei jeder Erweiterung entstehen horrende Kosten, die Deutschland als einen großen Geldgeber besonders treffen.