Sammelthread Der Fall "U-Bahn-Schläger"

Das war ein rücksichtsloser, gewalltätiger und brutaler Angriff, bei dem offensichtlich schwerste körperliche Schäden oder sogar der Tod des Opfers nicht nur in Kauf genommen, sondern beabsichtigt waren. Ob das Mord oder Totschlag ist, entscheidet der Richter.

Das ist maximal schwere Körperverletzung.
Maximal versuchter Totschlag.
Mehr nicht.

Des weiteren kam es während der Auseinandersetzung zu rassistischen Äußerungen. In wie weit dieser RAssismus Auslöser des Angriffs war, oder während dessen herausbrach, ist Sache des Gerichts.

Das kam, rein zeitlich gesehen, nach dem Anfang des Übergriffs.
Also sind es keine direkten rassistischen Hintergründe.

gruss kelle!
 
Ach, Du brauchst doch nicht vorsorglich selbst zu Kreuze kriechen ;) Da man hier weder Niveau noch Kinderstube braucht (von Netiquette ganz zu schweigen) um Beiträge zu schreiben, schockiert mich hier so schnell auch nichts mehr :) Du wirst von mir nie gemeldet, keine Angst. Aber ich wollte Dich nur "unter uns" darauf hinweisen, dass Du Dich im Ton vergriffen hast (was Dir ja recht häufig passiert). Und das sei mir doch wohl gestattet, oder?
Geschenkt, aber "unter Uns" wäre eine PN gewesen - machst du es öffentlich, dann mach es richtig. Ich hab keine Lust, das der Eindruck entsteht, das Moderatoren hier Narrenfreiheit hätten. Deshalb "krieche ich auch nicht Vorsorglich zu Kreuze", sondern bitte einen Kollegen, den Fall zu beurteilen, o.k.? Wenn du dich Beleidigt fühlst, entschuldige ich mich hiermit.

Relevant für wen? Für Deine Fähigkeit, den Vorfall selbst zu beurteilen? Ich darf doch wohl die Meinung haben, dass der Übergriff rassistisch motiviert war, wenn entsprechende eindeutige Indizien darauf hin deuten?! Ob es vor Gericht reicht, ist mir doch völlig Latte. (4. mal) Und bei diesen Indizien sehe ich mich weder als vorschnell abgeurteilt, noch als borniert. Du kannst gern zur Meinungsbildung den Richterspruch abwarten, ist mir egal. Dann läufst Du wenigstens nicht Gefahr, falsch zu liegen. Auch gut.
Sorry, aber ich muss mich wirklich fragen, ob du das Liest und verstehst, was ich schreibe. Miene Meinung wiederhole ich jetzt nicht nochmal, die ist oft genug geschrieben worden.

Den Punkt rassistisches Motiv halte ich für fragwürdig - zu fragwürdig, um mir darüber ein Urteil zu erlauben. DAS es rassitische Indizien gibt, darin stimme ich dir zu.

Ja, gelegentlich fällt es mir schwer, Deine wiederholten Provokationen penetrant zu überlesen, aber ich bin in Übung und lese stets Deine Posts vollständig.
Ich wüsste nicht, warum allein die Tatsache, anderer Meinung zu sein, eine Provokation darstellt... aber egal. Und das du mir wiederholt unterstellt hast, ich würde Rassismus nicht als solchen anerkennen ("Scheiß Deutscher") lässt mich an aufmerksamer Lektüre zweifeln.
Deine Meinung liest sich wie eine Kurzmeldung eines Reporters: Es ist tragisch, brutal, [bla bla bla], aber was es nun eigentlich war, entscheidet ein Richter. Naja, warum nicht. Aber mir vorzuwerfen, ich würde vorschnell aburteilen, weil ich den Vorfall eindeutig als rassistisch motiviert einstufe, ist schon merkwürdig. Merkwürdig bei dieser speziellen Sachlage. (5. mal)
Seltsam nur, das auch andere User diese spezielle Sachlage ebenfalls als nicht so ganz eindeutig, bzw. sogar als eindeutig anders ansehen. Und da weder du noch ich mehr kennen als die Presseberichte (Es sei denn, du hast eine Quelle, die mehr hergibt), rede ich nicht von Eindeutigkeit. Nochmal deutlich: Es gab rassistsiche Äußerungen, ohne Zweifel. Nur die Schlüsse, die du als "eindeutig"
bezeichnest, sind es für mich und auch für andere eben nicht.

Und mir gleichzeitig den Spiegel vor die Nase halten wollen: Bei verhältnismäßig harmlosen "Vergleichs"fällen, in denen es mir unglaubwürdig erschien, was als Grund heran gezogen wurde (ebenfalls immer individuell betrachtet) habe ich sicherlich gesagt: Abwarten! Würde ich auch immer wieder tun. Aber das hat nichts damit zu tun, dass dort Rechte die Täter waren. Aber genau das unterstellst Du mir pausenlos. Im Gegenteil neige ich auch dazu überzureagieren, wenn Rechte etwas tun, was einfach unter aller Sau ist. Nur das vergisst Du gern, stimmt's? Macht nix, noch habe ich ja die Möglichkeit, Deine infamen Unterstellungen öffentlich richtig zu stellen :)
ich finde es müssig, Von der Schwere des Falles Abhängig zu machen, welche Hintergründe es gibt und welche nicht. Da halte ich mich lieber an Fakten - nur können diese Fakten auch mal in eine falsche Richtung führen - siehe Fall Emirtas M. . Von daher vertraue ich den Ermittlungsbehörden, die sicherlich einen tieferen Einblick in den Fall haben als wir.
Und was die "Pausenlose Unterstellung" eine evtl. Rechtslastigkeit von Dir angeht - Es gibt einfach gewisse Themen, bei denen du dich stärker engagierst - das ist meine Wahrnehmung.

Der Hinweiß auf die vermeintlichen rechtsgerichteten Fälle war nicht als Vorwurf, sondern eher als Lob gedacht, da du mit der Mahnung zur Zurückhaltung ja Recht hattest.

Da drängt sich mir eine Frage auf. Wir sind ja nun beide keine Juristen. Du bist Schreiner, ich Informatiker - also das normale Fußvolk eben. Was müsste eigentlich detailiert passieren, dass ein Vorfall nach Deiner Ansicht eindeutig rassistisch motiviert ist, ohne dass ein Richter Deine Meinung erst formulieren muss?
Knackpunkt für diese sinnlose, verabscheuungswürdige und nicht entschuldbare Tat ist der kleine, triviale Streit, verursacht durch die Courage des Rentners. Das ist auch der Grund, warum ich keinerlei Strafmildernde Umstände für die Täter sehe und ehrlich gesagt auch geschockt wäre, sollte da irgend etwas herangezogen werden würde. Nur glaube ich auch, das diesen beiden Verbrechern herzlich egal gewesen ist, WER ihnen einen Anlass gibt, loszuschlagen. Ich denke, die wollten jemanden aufmischen - das hätten wahrscheinlich auch Landleute von ihnen sein können, oder sonst eine Nationalität. Der Rentner hat sie angesprochen, das machte ihn zum Opfer. Das ist Scheiße und sollte mit Aller Härte bestraft werden.

Eindeutig rassistisch wäre für mich, wenn sie den Rentner ohne irgend ein Vorspiel 'rausgegriffen hätten.

(Ich hoffe übrigens, das ich genug Bestürzung in meine Ausführung gelegt habe, dass es dir nicht zu kaltschnäuzig klingt. Ich hoffe auch, das bei dir nicht der Eindruck entsteht, dass ich irgendwelches Verständnis für die Täter zeige - dem ist nicht so - die beiden sollen in den Knast, bis sie alt und grau sind. Und 'rausgeworfen werden aus unserem Land. Sollte das nicht möglich sein, dann ist in der Tat etwas falsch an unserem Rechtssystem)

Aber mal was anderes: Ich finde die Konstellation der Täter etwas seltsam: Ein Grieche und ein Türke - würden die sich nicht eher traditionell gegenseitig die Köpfe einschlagen?
 
[...] Wenn du dich Beleidigt fühlst, entschuldige ich mich hiermit.
Angenommen und damit vergessen.

[...] Eindeutig rassistisch wäre für mich, wenn sie den Rentner ohne irgend ein Vorspiel 'rausgegriffen hätten.
Das wäre für zwei Ausländer in Deutschland reichlich schwer, denn dann müssten sie pausenlos prügelnd durch die Gegend laufen. Es muss also doch einen anderen "Funken" geben...

(Ich hoffe übrigens, das ich genug Bestürzung in meine Ausführung gelegt habe, dass es dir nicht zu kaltschnäuzig klingt.[...]
Ich habe an Deiner Anteilnahme und Bestürzung nie gezweifelt. Ich habe mich über 2 Dinge geärgert: Erstens dass Du Dich gewundert hast, dass ich mir hier des rassistischen Motives so sicher bin. Und zweitens, dass Du das verglichen hast mit Vorfällen, die den Vergleich aufgrund des Hergangs und des Schwere nicht stand halten können. Deshalb habe ich in anderen Fällen dazu tendiert, erstmal abzuwarten und in diesem Fall ein Vorurteil getroffen.

[...] Aber mal was anderes: Ich finde die Konstellation der Täter etwas seltsam: Ein Grieche und ein Türke - würden die sich nicht eher traditionell gegenseitig die Köpfe einschlagen?
Araber und Türken würde mir verdächtiger vorkommen. Ansonsten könnte hier in diesem Fall auch gelten: "Der Feind meines Feindes (den Deutschen), ist mein Freund..."

Klingt komisch, aber ich würde das als Erklärung durchaus gelten lassen.

Gruß,
Photon
 
Das ist maximal schwere Körperverletzung.
Maximal versuchter Totschlag.
Mehr nicht.
Der Staatsanwalt sieht es da anders. Die beiden werden wohl wegen versuchtem Mord angeklagt, richtig meiner Meinung nach, da Tatbestand der Habgier und niedere Beweggründe vorliegen. Außerdem sind sie dem Mann sicher nicht mit Absicht hinterhergelaufen, eine Diskussion über die Folgen des Rauchen anzufangen.

Sicher ist jetzt nur eins: Es wird eine lustige Medienschlacht geben über Integration oder deren Fehlen, über Abschiebung oder deren Ausbleiben. Auch die Überwachungs-Debatte wird wieder losgehen, die Kameras in der U-Bahn haben ja zur Aufklärung beigetragen.
Im Endeffekt rennen weiter Bekloppte durch Deutschland und prügeln auf Leute ein. Ob Türke, Grieche oder Deutscher, wo sind die Eltern, die Ihren Kindern beibringen, dass "Scheiß-Deutsche" umbringen scheiße ist, dass Rentner prügeln sich nicht gehört und Rauchen in der U-Bahn eh verboten ist? Verantwortung wo bist du???

Nachtrag für den anonymen roten Popler: Ja, Habgier, sie haben den Rentner doch bestohlen, oder?
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Staatsanwalt sieht es da anders. Die beiden werden wohl wegen versuchtem Mord angeklagt, richtig meiner Meinung nach, da Tatbestand der Habgier und niedere Beweggründe vorliegen.

Was der Staatsanwalt bzw.. -anwaltschaft sieht, ist das eine.

Fraglich ist nur, ob Sie dem Gericht die Mordabsicht der beiden, bzw. dessen der da mit Anlauf zu getreten hat, sicher nachweisen können.

Die Verteidigung wird sich wohl darauf berufen, dass keine (herkömmlichen) Waffen im Einsatz waren, somit keine Mordabsicht nachzuweisen ist.

Man wird sicherlich zugesetehen, dass schwerste körperliche Schäden billigend in Kauf genommen wurden, aber jede Mordabsicht von sich weisen.

Es wird eine lustige Medienschlacht geben über Integration oder deren Fehlen, über Abschiebung oder deren Ausbleiben.

Wobei diese Diskussionen mal zum größten Teil wieder das Thema verfehlen.
Kriminalität ist IMMER ein Problem unterer sozialer Schichten.
Sicherlich ist viel an der Schlussfolgerung dran, dass nicht integrierte Ausländer eher in soziale Unterschichten abrutschen als integrierte.

Aber der Rückschluss, wir schmeißen alle nicht integrierten raus, bringt dahingehend nix, als dass sich dann ne neue unterste Schicht bildet, die wieder kriminell wird.

Mal ganz zu schweigen, dass es manche Arten von Kriminalität immer geben wird, egal wer sie ausübt.

Da gibt es also mehr zu klären, als das Thema Integration.

gruss kelle!
 
haaach wie schoen,

diskutiert ihr nicht am thema vorbei?
es ist geschehen sogar unter kameraaufsicht,

niemand aus der ubahn ist eingeschritten, warum, das sollte euer thema sein.

aber hier wird ja lieber ueber schuld und gruende, gesetze und auswirkungen diskutiert.

ist euch das thema courage zu gefaehlich?

peter
 
ist euch das thema courage zu gefaehlich?

Da gab es mal so nen Spruch...
"Wenn man keine Ahnung hat..."

Soll heißen:
Ich persönlich kann hier viel und breit über Zivilcourage debattieren.
Ich hatte aber bisher gerade mal eine Situation, wo ich hätte eingreifen können.
Da das aber alles so schnell ging, ich damit gar nicht gerechnet habe, war der Typ schon weg als ich aufstand.

Da gerade Zivilcourage mitunter ziemlich nach hinten losgehen kann, ziehe ich den Hut vor jedem, nehme mir für mich etwas vor, aber diskutiere nicht darüber, was andere hätten machen können/dürfen/müssen, weil ich keine Ahnung habe.

gruss kelle!
 
Wieso am Thema vorbei, wenn die direkte reaktion erstmal zwischen "Typisch Ausländer" und "die kommen wieder mit 2 Jahren auf Bewährung" schwangt?

Das gehört nunmal ebenso dazu wie die Frage nach mangelnder Courage, was tatsächlich erstmal wichtiger wäre. Die Schuld im System zu suchen oder trefflich darüber zu streiten, wie die Sühne auszusehen hat, ist viel leichter, als sich vor den Spiegel zu stellen und die Splitter im eigenen Auge zu suchen.

Das wäre ja die Quintessenz aus der Frage nach der Courage:

"Hätte ich mich eingemischt in diesem Fall?"

Ich glaube, ehrlicherweise müssen 80-90% diese Frage mit "Nein" beantworten. Und zu meiner Schande müsste ich mich dazu zählen. Schaue ich mir die Videoaufnahmen an, und denke mich in die U-Bahnstation, dann hätte ich höchstwahrscheinlich auch verpisst. Ich schäme mich dafür, und möchte das auch nicht entschuldigen wollen. Aber wie kann man diese Kultur des Wegschauens durchbrechen, wenn nciht durchs eigene Beispiel?

Mir ist schon klar, dass sich nur was ändern kann, wenn man selber etwas tut. Eingreift also, nicht mault, dass es keiner getan hat.
 
ach weisst du,

auch andere haben ahnung..................

ich wurde mal wegen ueberschrittener notwehr verurteilt, weil die gegner beamte in zivil ohne auswes waren.

peter
 
[...]
niemand aus der ubahn ist eingeschritten, warum, das sollte euer thema sein.
[...]
Na da es kein offizielles Statement der unbeteiligten Personen gibt, können wir doch nur spekulieren. Wollen wir mal spekulieren?

Einer hat sich gesagt: "Scheiße, wenn ich mich einmische, kriege ich vielleicht auch noch was auf die Fresse. Nee, ich bleib' mal lieber sitzen und studiere den Streckenplan. Hoffentlich riecht keiner, dass mir was warmes das Knie runter läuft!".

Der nächste sagte: "Ich dürfte eigentlich gar nicht hier sein. Meine Frau denkt, ich bin auf Dienstreise. Wenn ich mich jetzt einmische, fliegt alles auf."

Der dritte sagt sich: "Was pöbelt der alte Sack da auch rum, geschieht ihm ganz recht, dass er was auf die Fresse bekommt. Der roch auch schon so komisch."

Der vierte sagt: "Ich habe mir vorhin den Finger verknackst. Bin gar nicht voll einsatzfähig. Wenn ich es wäre, dann würde ich aber..."

Der fünfte sagt: "Nee, ich habe so viel zu tun, vielleicht müßte ich nachher noch vor Gericht und eine Aussage machen. So viel Zeit habe ich nicht."

Der sechste sagt: "Was geht mich fremdes Elend an?"

Und wenn Du so denkst wie ich, dann würde keine dieser Ausreden wirklich als Begründung ausreichen, nicht einzuschreiten. Ist es nicht auch völlig egal, warum der einzelne weg geschaut hat? Fakt ist, dass sich jeder selbst der Nächste war und auch ist. Ich wünsche den Leuten, dass ihr Gewissen sie um den Schlaf bringt und sie das nächste Mal einschreiten.

Gruß,
Photon
 
"Hätte ich mich eingemischt in diesem Fall?"

Ich glaube, ehrlicherweise müssen 80-90% diese Frage mit "Nein" beantworten. Und zu meiner Schande müsste ich mich dazu zählen. Schaue ich mir die Videoaufnahmen an, und denke mich in die U-Bahnstation, dann hätte ich höchstwahrscheinlich auch verpisst. Ich schäme mich dafür, und möchte das auch nicht entschuldigen wollen. Aber wie kann man diese Kultur des Wegschauens durchbrechen, wenn nciht durchs eigene Beispiel?
Naja, man muss auch mal die Situation berücksichtigen.

Man stelle sich hypothetisch 10m neben die Situation. Erstmal total verbluffed und man kann nicht eindeutig identifizieren, was da Sache ist. Hingehen und Fragen, was denn los sei ist definitiv nicht die richtige Entscheidung. Sich entfernen und Polizei rufen (wegsehen?) _oder_ in die Situation "reinspringen". Das letzteres sowohl gefährlich, als auch evtl. strafbar ist brauche ich nicht zu erwähnen. Viel mehr ist selbst diese Situation auf den ersten Blick nicht eindeutig. In der Theorie (!!) könnten die 2 Jugendlichen mutig einen Bankräuber stoppen ...

Ansonsten schließe ich mich der Meinung der CDU an: 60+ Straftaten -> Ausweisen!
 
Naja, man muss auch mal die Situation berücksichtigen.

Man stelle sich hypothetisch 10m neben die Situation. Erstmal total verbluffed und man kann nicht eindeutig identifizieren, was da Sache ist. Hingehen und Fragen, was denn los sei ist definitiv nicht die richtige Entscheidung. Sich entfernen und Polizei rufen (wegsehen?) _oder_ in die Situation "reinspringen". Das letzteres sowohl gefährlich, als auch evtl. strafbar ist brauche ich nicht zu erwähnen. Viel mehr ist selbst diese Situation auf den ersten Blick nicht eindeutig. In der Theorie (!!) könnten die 2 Jugendlichen mutig einen Bankräuber stoppen ...

Ansonsten schließe ich mich der Meinung der CDU an: 60+ Straftaten -> Ausweisen!

kommst du gerade von ner fete, was habt ihr da geraucht?

mir geht es einzig und allein darum, warum sind die menschen heute schon soweit, dass sie glauben, einem 70 jaehrigen menschen, nicht beizustehen zu muessen.

das und gaaaanz alleine das ist mein thema,

20 leute, 2 besoffene jugendliche und ein alter mann ganz alleine.

peter
 
[N] München: U-Bahn-Schläger hatte schwere Kindheit

Folgende News wurde am 27.12.2007 um 21:59:00 Uhr veröffentlicht:
München: U-Bahn-Schläger hatte schwere Kindheit
Shortnews

Der Vater des 20-jährigen Serkan A. war Alkoholiker und schlug seine Frau und seine Kinder. Deshalb lebte Serkan A. mit elf Jahren für ein Jahr in einem Augsburger Jugendzentrum. Danach wurde er vom Vater weiter geschlagen und von seiner Mutter mit in ein Frauenhaus genommen. Die Eltern ließen sich scheiden und der Vater wurde abgeschoben. Dies könnte auch Serkan passieren, falls er verurteilt wird und die Gefahr besteht, dass er weitere Verbrechen begeht. Der zweite Verdächtige könnte aus den gleichen Gründen abgeschoben werden, obwohl er EU-Bürger ist. Nach Angaben von Polizeipräsident Schmidbauer sollten "wirklich" schmerzhafte Strafen wie Fahrverbote oder Diskoverbot verhängt werden. Es soll in München hunderte weitere Jugendliche mit ähnlich schwierigem Lebenslauf geben.
 
Also nach meinen Ansichten her gehören alle abgeschoben weil jetzt kommen sie wieder mit, "ich hatte eine schwere Kindheit" Und das Gericht sieht es ein und verhängt kleinere Strafen. Und dann kommt wieder die Türkei oder wie bei dem anderen Jungen die EU und sagt das könnt ihr nicht machen. Und deutschland sagt dann bestimmt ok íhr habt recht wir geben ihnen Fahrverbot oder Diskobesuch wo ich das gelesen habe habe ich laut los lachen müssen. Aber wehe man bedrügt den Staat dann sitzt man erst mal ein Paar Jahre. Und was macht die Türkei lassen MArko (vielleicht) unschuldig mehrere Monate im Knast. Und der von der Polizei der Herr Schmidbauer gehört suspendiert. Naja wie ich es jetzt sehe bekommen sie wieder alles von uns Deutschen bezahlt und ein Entschuldigungs schreiben
 
als "scheiß deutscher" beschimpft...

sowas macht mich echt total traurig und wütend. Ich frage mich noch ob ich hier überhaupt noch leben will. Ich dachte ich bin in deutschland wo deutsche sich im grunde heimisch fühlen sollten... aber scheinbar sind wir das nicht mehr. Sorry wenn ich sowas sagen muss aber ich finde solche leuten gehören abgeschoben. :(
 
Ich glaube, ehrlicherweise müssen 80-90% diese Frage mit "Nein" beantworten. Und zu meiner Schande müsste ich mich dazu zählen. Schaue ich mir die Videoaufnahmen an, und denke mich in die U-Bahnstation, dann hätte ich höchstwahrscheinlich auch verpisst. Ich schäme mich dafür, und möchte das auch nicht entschuldigen wollen. Aber wie kann man diese Kultur des Wegschauens durchbrechen, wenn nciht durchs eigene Beispiel?

Naja nun übertreib mal. Der Bahnhof sah sehr leer aus auf dem Video. Ich denke daher haben die auch noch nicht im Zug begonnen, weil da zuviel wehrendes Publikum gewesen wäre. Ich denke jeder einigermaßen gut gebaute Mann würde sich einmischen. Und das sind sicherlich mehr als 20%. Das sich nun körperlich Schwache nicht einmischen können ist nun auch klar. Aber das sollten dann doch nicht so viele sein.
 
Naja nun übertreib mal. Der Bahnhof sah sehr leer aus auf dem Video. Ich denke daher haben die auch noch nicht im Zug begonnen, weil da zuviel wehrendes Publikum gewesen wäre. Ich denke jeder einigermaßen gut gebaute Mann würde sich einmischen. Und das sind sicherlich mehr als 20%. Das sich nun körperlich Schwache nicht einmischen können ist nun auch klar. Aber das sollten dann doch nicht so viele sein.

Es geht ja auch um die Aktion vorher in der U-Bahn. Und gesetzt den Fall, es wären Leute im Bahnhof gewesen, hätte höchstwahrscheinlich auch keine eingegriffen. Und ich würde mich auch nicht als Hämpfling bezeichnen - aber 2 gegen einen? Sowas lässt man sich nunmal traurigerweise 3mal durch den Kopf gehen. Und Photon hat ja genügend andere Ausreden gebracht, die durchaus Standartantworten bei solchen dingen sind.
 
Und ich würde mich auch nicht als Hämpfling bezeichnen - aber 2 gegen einen? Sowas lässt man sich nunmal traurigerweise 3mal durch den Kopf gehen. Und Photon hat ja genügend andere Ausreden gebracht, die durchaus Standartantworten bei solchen dingen sind.

Ob einer oder 2 oder 3 ist eigentlich egal. Verlieren tut in jedem Fall weh :) Natürlich steigt die Wahrscheinlichkeit zu verlieren, aber in der Regel stirbt man nicht dran. Und ich denke einfach, dass die meisten besser gebauten keine Schwachmaten sind, die auch mal abkönnen eine rein zu bekommen. Zumindest bei den Großstädtern. Ich glaub schon an den Mut der Menschen. Das Problem ist immer wann und wo so etwas passiert. Es gibt mehr Mutige Menschen als man denkt.