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Hat Hoffenheim eigentlich so viele "Star" Spieler?Ich denke mal der Star ist die Mannschaft, 2-3 Spieler haben Millionen gekostet, aber kann man da von ausgehen, das man in der Bundesliga oben mitmischen kann?Geld schiesst halt keine Tore...und das Ralf Rangnick ein klasse Trainer ist, das wissen wir ja schon länger!

2-3 Spieler ? Ich zähl mal kurz auf ;)


Carlos Eduardo 7.000.000 €
Chinedu Obasi 5.000.000 €
Demba Ba 3.000.000 €
Per Nilsson 1.900.000 €
Vedad Ibisevic 1.000.000 €
Wellington 4.500.000 €
Andreas Beck 3.200.000 €
Ramazan Özcan 1.000.000 €
Luis Gustavo 1.000.000 €
Isaac Vorsah 1.000.000 €

;)

Und das sind nur die Spieler, die mindestens 1 Million gekostet haben. Gibt noch doppelt so viele, die auch Geld gekostet haben aber nicht 1 Million.


Mfg Cesc
 
ich glaube was andremh meinte ist, dass sie sich keine fertigen spieler gekauft haben.
und talente kosten nun mal auch geld.
spieler bis ~2mio kann sich doch fast jeder aus der 1./2. Liga leisten.

also fallen raus
wellington und beck dieses jahr
obasi, ba, eduardo und mit abstrichen nilsson letztes jahr.

mal abgesehen davon, ist das rein von den marktwerten noch lange keine mannschaft wo man sagen würde die spielt oben mit.
wenn ich mir mal die weiteren stammspieler angucke:
özcan 1mio (war davor wohlgemerkt für 20.000 € ausgeliehen, ist nur wegen seiner guten leistung in hoffe so teuer geworden)
compper 100.000
Ibertsberger 250.000
gustavo 1mio
nilsson 1,9mio
sahilovic 250.000
weis 150.000

dazu noch leute wie teber (ablösefrei), jaissle (ablösefrei), vorsah (1 mio), copado (300.000), Ibisevic (1 mio)

jetzt mal abgesehen von den 4-5 ganz teuren, könnte sich den rest der mannschaft sonst jeder einigermaßen ambitionierte 2. liga club leisten.
das war gutes scouting und glück in hoffenheim.
die kaufen sich ja nicht 50 spieler und hoffen, dass was gutes dabei ist.
da wird auch gute arbeit geleistet und da werden spieler geholt, die bei anderen vereinen schon ausgemustert waren (compper).
 
Cesc und nun zum Vergleich ein paar Ausgewählte:

MARKTWERTE (!) laut Transfermarkt.de

Ribery - 30.000.000 €
Lúcio - 18.000.000 €
Lahm - 21.000.000 €
Miroslav Klose - 20.000.000

Alexander Frei 11.000.000
Roman Weidenfeller 5.000.000

Marcelo Bordon 12.000.000
Rafinha 12.000.000
Jefferson Farfán 14.500.000
Kevin Kuranyi 10.000.000

Hoffenheim, die pösen Buben:

Carlos Eduardo -5.000.000 € <<< HÖCHSTER Wert in der Mannschaft

*zwinker*
 
Cesc und nun zum Vergleich ein paar Ausgewählte:

MARKTWERTE (!) laut Transfermarkt.de

Ribery - 30.000.000 €
Lúcio - 18.000.000 €
Lahm - 21.000.000 €
Miroslav Klose - 20.000.000

Alexander Frei 11.000.000
Roman Weidenfeller 5.000.000

Marcelo Bordon 12.000.000
Rafinha 12.000.000
Jefferson Farfán 14.500.000
Kevin Kuranyi 10.000.000

Hoffenheim, die pösen Buben:

Carlos Eduardo -5.000.000 € <<< HÖCHSTER Wert in der Mannschaft

*zwinker*


Mein Beitrag war auch eher auf den Satz mit den 2-3 Spieler, die angeblich nur Geld gekostet haben ;)
 
So ein Quark. Du hast keine Probleme damit beleidigt zu werden?

Ich reagiere grundsätzlich nicht auf irgendwelche Beleidigungen, weil ich mir meinen Teil denke.
Schlimm wird es nur, wenn dich Leute aus deinem Verein// deinem Umfeld beleidigen.


1. Würdest Du zu 100 % Geld in den BVB investieren!
2. Würde das nicht heißen, dass Dein Verein immer gewinnt!
3. Liebst du nicht das Spiel, sondern das Spektakel. Das ist kein Vorwurf, aber Du hast es ja durch extrem viele Sätze bestätigt. Wenn es Dir nur ums Spiel gehen würde, dann würdest du in irgendeiner unteren Liga das Spiel genießen, denn gerade Dortmund war in der Bundesliga Vorreiter was die Kommerzialisierung angeht. Und das nur, um den vergeblichen Versuch zu starten dauerhaft mit Bayern auf ein Niveau zu kommen!

Ich bin so fasziniert vom BVB gewesen als mein Vater mich damals nach Uerdingen ins Stadion geschleppt hat. Davor auch schon, aber nicht in der Form ... und es gibt einige Momente an die ich mich gerne zurückerinnere. Was ich liebe, ist eine Mischung aus dem Spektakel und dem Spiel. Ich gucke mir ja hier auch ab und an den SV Berghofen und den Aplerbecker SC an ...
Ob ich das Geld in der Form reinfließen lassen würde? Nur in Notsituationen ... wie wir es ja vor einigen Jahren hatten.

Cesc und nun zum Vergleich ein paar Ausgewählte:

MARKTWERTE (!) laut Transfermarkt.de

Ribery - 30.000.000 €
Lúcio - 18.000.000 €
Lahm - 21.000.000 €
Miroslav Klose - 20.000.000

Alexander Frei 11.000.000
Roman Weidenfeller 5.000.000

Marcelo Bordon 12.000.000
Rafinha 12.000.000
Jefferson Farfán 14.500.000
Kevin Kuranyi 10.000.000

Hoffenheim, die pösen Buben:

Carlos Eduardo -5.000.000 € <<< HÖCHSTER Wert in der Mannschaft

*zwinker*

Bei allen Sachen muss man immer drauf achten, dass man nicht den Marktwert nimmt, sondern den Einkaufspreis.
Da schlägt Frei mit 3.500.000 € zu Buche. Bei Weidenfeller weniger (genauen Betrag kenn ich nicht).

So; muss los ... ab ins Stadion.
 
Da es ja hier gerade um Hoffenheim geht ;) Habe ich gerade eine interssante Gruppe im StudiVZ gefunden (Für die, welche dort auch angemeldet sind hier einmal der Link)

Man kann ja im Grunde über Hoffenheim sagen und denken was man will.
Ich will mich nicht als "Hardcore-Fan" bezeichnen. Ich stell mich auch bei Dortmund auf der Südtribüne oder in andern Stadien in den jeweiligen Fan Kurven. Mir geht es hauptsächlich darum, ein schönes und interessantes Fußballspiel zu sehn.

Jedoch kenne ich auch genug Leute aus der Bochumer oder auch Dortmunder Fanszene, welche ihren Verein leben und das Stadion wie ihre "Kirche" ansehn. Sie tun alles für ihren Verein.
Daher kann ich auch die Angst oder den Frust gegenüber Hoffenheim verstehen.

Hier im Text wird das Beispiel Salzburg erwähnt. Ich könnte mir denken, dass sowas auch in der Bundesliga eines Tages möglich ist bzw. passieren könnte. (Wobei ich anmerken möchte, dass mir die Hintergründe, was Salzburg angeht nicht bekannt sind!)

Dennoch hat der Schreiber hier recht, wie auch schon Heroistic sagte, dass Fußball leidenschaft und emotionen sind und diese emotionen man gerade in einer etablierten Fanszene sehr gut miterleben kann.

Für die, welche nicht bei StudiVZ angemeldet sind, hier der Text:

Sicherlich hat Herr Heidel vollkommen recht, wenn er sagt, es sei schade, dass ein künstlich aufgeblasenes Egoprodukt wie ihr „Modell Hoffenheim“ einen der 36 Plätze im deutschen Profi-Fußball einnimmt. Nicht richtig ist jedoch die Annahme, dass die Proteste durch die Aussagen von Herrn Heidel bedingt waren.

Diese Proteste entstammten viel eher der Seele all jener, für die Fußball eine Leidenschaft und eine Liebe ist. All jene, die Woche für Woche, Jahr für Jahr weite Strecken für ihren Verein auf sich nehmen, um ihre Passion auszuleben und dem Fußball, wie wir ihn bislang kannten, zu huldigen. Für diese Menschen ist Fußball Leidenschaft, Emotion und oftmals auch ein fester Bestandteil des Lebens.

Der Fußball erfüllt auch in der heutigen Gesellschaft eine wichtige soziale Funktion und er darf unserer Meinung nach niemals zu einem Spielball von Geld und Prestige mutieren. Er darf nicht zu einer Geldmaschinerie umfunktioniert werden und denen geraubt werden, die ihn zu dem gemacht haben, was er heute ist!

Über mehr als ein Jahrhundert hat der Fußball Geschichten geschrieben, Legenden hervorgebracht und Generationen in seinen Bann gezogen. Über Jahre und Jahrzehnte haben sich einzigartige Vereine im deutschen Fußball entwickelt. Vereine standen im ehrlichen Wettkampf miteinander und Vereinsmitglieder steckten viel Herzblut in ihre jeweiligen Vereine und Fanszenen entwickelten sich.

Und wie sieht der Fußball heute im Jahr 2007 hinter den Kulissen aus?

Der Fußball hat sich gewandelt. Das TV schließt über Zwischenhändler Milliardenverträge mit der Liga ab, die Preise der Eintrittskarten steigen signifikant. Spiele werden fernseh- statt fangerecht angesetzt. Stehplätze weichen Sitzplätzen. Traditionelle Stadien machen Platz für sterile 08/15-Arenen. Fans werden mehr und mehr überwacht, werden als Sicherheitsrisiko angesehen und kritische Äußerungen an den allgemeinen Entwicklungen sind unerwünscht. Freie Meinungsäußerung ist oftmals nicht mehr möglich. Der Fan in der Kurve zählt nicht mehr - wird höchstens noch als stimmungsvolles Beiwerk zum Gesamtevent geduldet. Geschäftsleute und VIPs bringen mehr Geld in die Vereinskassen, der Ausgang des Spiels ist ihnen meist vollkommen egal. Traditionelle Stadiennamen werden verkauft und weichen den Namen von großen und v.a. finanzstarken Konzernen. Ölmilliardär Abramowitsch bestimmt die Geschicke bei Chelsea London und Energygetränkehersteller Mateschitz ändert nach seinem Einstieg in Salzburg gleich mal Vereinsfarben und –namen. Die traditionelle Fanszene wird dort nicht mehr gewünscht.

Diese Entwicklungen schmerzen den Fußballfans auf der ganzen Welt im Herzen und in der Seele.

Aber dennoch ist all dies nicht vergleichbar mit dem was Sie, Herr Hopp, machen!

Das „Modell Hoffenheim“ ist ein künstliches Produkt aus Kommerz und Event! Während große deutsche Traditionsvereine finanziell und sportlich einen Überlebenskampf führen, beruht der sportliche Erfolg Ihres Heimatvereins einzig und alleine auf Ihren finanziellen Launen.

Ihr Verein, Herr Hopp, hat alle Evolutionsstufen eines Traditionsvereins ausgelassen, kann keine Wurzeln im Fußballsport vorweisen und tritt alle Werte, die Millionen Fußballanhänger im tiefsten Herzen tragen, mit Füßen. Nicht harte Arbeit hat Ihren Verein nach oben gebracht. Nein, einzig und allein das Geld.

In Hoffenheim existiert keine Fanszene. Zuschauer kommen angezogen vom erkauften sportlichen Erfolg. Wenn das Vereinskürzel „TSG“ für einen Zweitligisten nicht mehr aussagekräftig genug zu sein scheint, wird es halt schnell in 1899 umgeändert. Vier Ziffern klingen nach außen schließlich traditionsreicher und besser als drei Buchstaben.

Gäbe es in Deutschland noch mehr Gönner wie Sie, erfüllt von der gleichen Wahnsinnsidee, aus dem heimatlichen Dorfverein einen großen Fußballverein zu machen, würden innerhalb von wenigen Jahren nicht mehr viele Traditionsvereine übrig bleiben und der Reiz und die Faszination des Fußballs würden untergehen!

Auch wir Fans wissen um die finanziellen Notwendigkeiten im Fußball und den geringen Stellenwert, den wir als Fans aus der Kurve noch einnehmen. Dennoch kämpfen wir weiter für einen Fußball, in dem Platz ist für Tradition, Emotionen und Leidenschaft. Die Leute, die heute Ihr Stadion in Hoffenheim bevölkern, sind Kunden, die von einer Fanszene, von Traditionen im Fußball und Werten genauso wenig Ahnung haben wie Sie. Leute, die aber auch genauso schnell wieder „satt“ sein können, wenn der FC Bayern zweimal in der Ersten Liga bei ihnen gastiert hat.

Die Proteste vom Freitag beruhen nicht auf den Aussagen eines Herrn Heidels. Die Proteststürme vom vergangenen Freitag haben andere, weit tiefere Ursachen. Die Übernahme Salzburgs durch Red Bull wurde in Stadien auf der ganzen Welt in Spruchbändern und kreativen Fanaktionen verurteilt. Genauso verurteilen alle Fanszenen der deutschen Traditionsvereine Ihr Engagement und Ihr „Modell Hoffenheim“. Sie selbst haben mit Ihrer wahnwitzigen Idee, aus einem Dorfclub einen Weltverein zu machen, gesät, was Sie jetzt langsam ernten. Aber auch Sie, Herr Hopp, werden begreifen müssen, dass man vielleicht Erfolg und Zuschauer kaufen kann – Tradition, Fans, Leidenschaft, Hingabe, Liebe und Emotionen aber nicht käuflich bleiben. Und ohne Emotionen wird wahrer Fußball zur Ware Fußball.

In Zeiten, in denen Werte in der Gesellschaft immer mehr hinter Geld und Kommerz verkommen, wo alles käuflich ist, werden wir auch weiterhin versuchen, unseren Fußball zu leben und unseren Verein immer und überall zu unterstützen und gegen die Perversionen des modernen Fußball zu kämpfen. Dabei darf Ihre Fußballwelt niemals siegen, solange der Fußballsport ein solcher bleiben will.
 
Mein Beitrag war auch eher auf den Satz mit den 2-3 Spieler, die angeblich nur Geld gekostet haben ;)

wenn du meinen Satz richtig interpretiert hättest, würdest du so nicht schreiben....

auch 500k € sind Geld, und einer wie Copado tut einer Mannschaft immer gut...das ist nen gestandener 2. Ligaprofi!

und Hoffenheim ist mir immer noch lieber als diese grüne Pest aus der nähe von Braunschweig! (Wolfsburg)
 
Naja, es gibt eben Menschen, die unzufrieden sind mit ihrem Leben, und sich dann in diese banale Nebensächlichkeit flüchten. Wenn man nicht gerade auf geschäftlicher Basis einen besonderen Bezug zum Fußball hat, dann kann man davon ausgehen, dass es in den meisten Fällen Menschen aus niedrigeren sozialen Schichten sind. Erfolgreiche Menschen aus der Geschäftswelt haben gar nicht die Zeit, sich in so etwas reinzustürzen und dies als Hauptbestandteil ihres Lebens anzusehen.

Ausnahmen mag es geben, aber ich denke, für die Mehrheit trifft dieses Statement doch sicher zu? Was meint ihr?
 
Jedoch kenne ich auch genug Leute aus der Bochumer oder auch Dortmunder Fanszene, welche ihren Verein leben und das Stadion wie ihre "Kirche" ansehn. Sie tun alles für ihren Verein.
Für die, welche nicht bei StudiVZ angemeldet sind, hier der Text:

Das WESTFALENSTADION (es wird jetzt bei jedem Heimspiel ein Spruchband präsentiert) ist mein TEMPEL. Wenn ich durch die Strobelallee fahre, dann bekomme ich eine Gänsehaut, weil ich mit diesem Ort positive, aber auch negative Erfahrungen verbinde.
Mir tut es im Herzen weh, wenn ich jüngere Fans höre: "Ja, ich geh gleich in den S*gn*l-*d*n*-P*rk."

Und - den Text aus der Gruppe kann ich eigentlich nur unterschreiben.

Für dich vielleicht...

Richtig!
Sportfreunde Stiller - Fußball ist immer noch wichtig! schrieb:
Manchmal kommst du noch vorbei an diesem Klotz aus Beton.
Dein Club hat wieder mal bloß an Erfahrung gewonnen.
Kein Bock auf eine weitere verkorkste Saison.
Und Fußball ist gar nicht so wichtig.

Jetzt stehst du da allein vor’m Stadion,
bist fest entschlossen, nicht mehr wieder zu kommen.
Die zweite Halbzeit hat gerade begonnen,
das Flutlicht geht an, nur für dich nicht.

Ich hör sie alle schreien: “Macht es noch mal!
Für unseren Verein, holt den Pokal,
Mensch mach das Ding jetzt rein, wie ist egal!”
Doch Fußball ist gar nicht so wichtig.

Mittlerweile denkst du nicht mehr allzu häufig daran,
weißt immer irgendwas mit deiner Zeit anzufangen.
Dein Lieblingstrikot vergammelt hinten im Schrank.
Und Fußball ist nicht mehr so wichtig.

Jetzt standen da heut auf einmal deine Freunde vor der Tür
- alle Mann, erst wolltest du nicht so recht, dann bist du doch mitgegangen.
Und nun stehst du in der Kurve, wo alles begann.
Und weißt wieder, hier bist du richtig.

Und Fußball ist immer noch wichtig.

Ich hör sie alle schreien: “Macht es noch mal!
Für unseren Verein, holt den Pokal,
Mensch mach das Ding jetzt rein, wie ist egal!”

Und Fußball ist immer noch wichtig.

So soll’s für immer sein, unser Schicksal,
kann regnen oder schnei’n, König Fußball,
“Du gehst niemals allein” steht auf unserem Schal.


Und Fußball ist immer noch wichtig.

Fußball, mein alter Kumpel Fußball,
Ich glaube nicht an Zufall,
Ich glaube an dich, Fußball, Fußball.

Dies ist nicht für RTL, ZDF und Premiere,
ist nicht für die Sponsoren oder die Funktionäre,
nicht für Medienmogule und Öl-Milliardäre,
das hier ist für uns, für euch, für alle!


Für Fußball, du wunderschöner Fußball,
wir glauben nicht an Zufall,

wir glauben an dich Fußball, Fußball!

Naja, es gibt eben Menschen, die unzufrieden sind mit ihrem Leben, und sich dann in diese banale Nebensächlichkeit flüchten. Wenn man nicht gerade auf geschäftlicher Basis einen besonderen Bezug zum Fußball hat, dann kann man davon ausgehen, dass es in den meisten Fällen Menschen aus niedrigeren sozialen Schichten sind. Erfolgreiche Menschen aus der Geschäftswelt haben gar nicht die Zeit, sich in so etwas reinzustürzen und dies als Hauptbestandteil ihres Lebens anzusehen.

Ausnahmen mag es geben, aber ich denke, für die Mehrheit trifft dieses Statement doch sicher zu? Was meint ihr?

Falsch. Ich kenne Allesfahrer aus der höheren Schicht, natürlich auch sozial schwächere. Der Großteil gehört aber der Mittelschicht an.
 
Falsch. Ich kenne Allesfahrer aus der höheren Schicht, natürlich auch sozial schwächere. Der Großteil gehört aber der Mittelschicht an.

Ok, dann hab ich mich vllt. etwas falsch ausgedrückt ;) Mir ging es speziell um die ganz harten Fans. Kennste diesen Schalke Film? Wo sie diesen Star da entführen? Solche Leute meine ich. Das ist ja eher weniger die Mittelschicht ;)
Ich kann mir halt nicht vorstellen, wie Leute in Führungspositionen ihr Leben nach dem Fussball ausrichten.

Ich meine ja auch nicht das Besuchen eines Spiels, sondern wirklich das krasse fanatische.
 
Ok, dann hab ich mich vllt. etwas falsch ausgedrückt ;) Mir ging es speziell um die ganz harten Fans. Kennste diesen Schalke Film? Wo sie diesen Star da entführen? Solche Leute meine ich. Das ist ja eher weniger die Mittelschicht ;)
Ich kann mir halt nicht vorstellen, wie Leute in Führungspositionen ihr Leben nach dem Fussball ausrichten.

Ich meine ja auch nicht das Besuchen eines Spiels, sondern wirklich das krasse fanatische.

Man kann keinen Film über Fußball mit dem richtigen Leben vergleichen. Der Film gibt viele Klischees wieder, die halt einfach unwahr sind. Der Film "Green Street Hooligans" spiegelt doch auch nicht die Realität wieder.

Und - ich kenne einige "Ultras". Der ehemalige Capo Rambo ist jetzt Hotelmanager in den USA und kann dadurch nur selten mal zu Spielen, trotzdem ist er noch dabei. Der Altersdurchschnitt bei denen ist halt relativ gering ... da sind Leute die (noch) zur Schule gehen, Leute, die n Zivi/Wehrdienst ableisten und Studenten ... dazu kommen dann natürlich auch Ältere, die fest im Berufsleben stehen.
Trotzdem kommen einige Leute aus sozial höher anzusehenden Familien, einige aus sozial schwächer gestellten Familien ... der Großteil kommt halt aus der Mittelschicht.
Die Leute, die arbeiten haben halt "bessere" Jobs. Geht halt auch ins Geld, wenn man zu den meisten Spielen fährt ... die sozial ganz schwachen wirst du in den Stadien eher nicht finden. Jedenfalls nicht in Reihen der "Ultras"
 
Der Text spiegelt die Arroganz in bestimmten Fankreisen und die Verklärung des eigenen Vereines wunderbar wider. :roll:

Ist es wirklich Arroganz?
Ich meine, es ist ja jetzt seit beginn der Saison, dass man sich über Hoffenheim hermacht wie die Heuschrecken.
Aber irgendwo ist sicher auch ein quentchen Wahrheit dran oder?

Du wärst doch als Fan sicher auch nicht begeistert wenn sich dein Verein verkaufen würde oder? (Mal nicht auf Hoffenheim bezogen)
 
Ist es wirklich Arroganz?
Ich meine, es ist ja jetzt seit beginn der Saison, dass man sich über Hoffenheim hermacht wie die Heuschrecken.
Aber irgendwo ist sicher auch ein quentchen Wahrheit dran oder?
Sicherlich ist da auch ein Quäntchen Wahrheit dran. Aber die Arroganz einiger Fans kann man auch nicht leugnen. Für einige ist das Stadion doch nur eine Bühne zur Selbstverwirklichung. Da geht es für einige nur darum, welche Fangruppe die beste Choreografie hat. Ich hab nix dagegen, ist teilweise ganz schick, aber was hat das mit der Unterstützung des Vereines zu tun!? Man feiert letztendlich sich selbst. Das, was teilweise auf der Tribüne passiert, ist komplett losgelöst vom Geschehen auf dem Rasen. Und die meinen nun, die bessern Unterstützer zu sein...
Richtig absurd wird es, wenn's ums Geld geht. Es ist erstaunlich, daß manche immer noch nicht realisiert haben, daß sie Anhänger eines Vereines sind, der im Profifußball spielt. Da sind Fußballvereine Unternehmen, der Fan ist Kunde. Und da fängt man nun an, sich über Finanzierungskonzepte zu definieren!? Absolut lächerlich!
 
Sicherlich ist da auch ein Quäntchen Wahrheit dran. Aber die Arroganz einiger Fans kann man auch nicht leugnen. Für einige ist das Stadion doch nur eine Bühne zur Selbstverwirklichung. Da geht es für einige nur darum, welche Fangruppe die beste Choreografie hat. Ich hab nix dagegen, ist teilweise ganz schick, aber was hat das mit der Unterstützung des Vereines zu tun!? Man feiert letztendlich sich selbst. Das, was teilweise auf der Tribüne passiert, ist komplett losgelöst vom Geschehen auf dem Rasen. Und die meinen nun, die bessern Unterstützer zu sein...

Ich hab hier unter den "Diskutierern" noch keinen dieser selbstherrlichen Fans entdeckt, aber dass es sie gibt, ist leider nicht zu bestreiten. Wobei sich dann die Frage stellt, welche "Fangruppierung" denn nun die ist, die sich am ehesten mit dem Verein identifiziert. Könnte eine ziemlich interessante Diskussion werden, die sich allerdings vom jetzigen Thema ein wenig wegbewegen würde. Müsste man mal nen Extrathread aufmachen. Oder, wenn es ein wenig ruhiger ist, durchsprechen. Hools, Ultras, Kuttenträger, Sitzplatzdauerkarteninhaber (billige Kategorie, Sitzplatz überdacht), Mäzene. Will ich aber jetzt nicht vertiefen, sondern lieber hierauf eingehen:

Richtig absurd wird es, wenn's ums Geld geht. Es ist erstaunlich, daß manche immer noch nicht realisiert haben, daß sie Anhänger eines Vereines sind, der im Profifußball spielt. Da sind Fußballvereine Unternehmen, der Fan ist Kunde. Und da fängt man nun an, sich über Finanzierungskonzepte zu definieren!? Absolut lächerlich!

Absolute Zustimmung! Entscheidend ist nicht, wo das Geld herkommt, sondern dass es da ist und wie gut und erfolgsfördernd es angelegt ist bzw. wird. Dabei ist, wie wohl jeder weiß, noch nicht einmal die Menge ausschlaggebend, sondern manchmal auch ne Menge Glück im Spiel. Wobei auch klar ist, dass man dieses "Glück" durchaus beeinflussen kann, wozu Ralf Rangnick meiner Meinung nach in besonders effetiver Weise auch in der Lage ist.

Besonders interessant in diesem Zusammenhang finde ich eine (wohl leider beim einen oder anderen Verein geschätzte) Statistik; nämlich die der Etats der derzeitigen Erstligisten:

Rang Verein Etat 2008/09
1 FC Bayern München 80,0 Mio. EUR
2 VfL Wolfsburg 60,0 Mio. EUR
3 1. FC Köln 52,0 Mio. EUR
4 Werder Bremen 48,0 Mio. EUR
FC Schalke 04 48,0 Mio. EUR
6 VfB Stuttgart 38,0 Mio. EUR
7 Hamburger SV 35,0 Mio. EUR
Bayer 04 Leverkusen 35,0 Mio. EUR
9 Borussia Dortmund 32,0 Mio. EUR
10 Hertha BSC 31,0 Mio. EUR
11 Borussia Mönchengladbach 27,0 Mio. EUR
12 Eintracht Frankfurt 25,0 Mio. EUR
13 Hannover 96 24,0 Mio. EUR
14 Energie Cottbus 23,0 Mio. EUR
TSG 1899 Hoffenheim 23,0 Mio. EUR
16 Karlsruher SC 17,0 Mio. EUR
VfL Bochum 17,0 Mio. EUR
18 Arminia Bielefeld 15,0 Mio. EUR

Quelle Wikipedia, die auf RP-Online verweist

Na, wem fällt es auf? 8)
 
@Der Tiger
Die Tabelle so schaut ja ganz human aus, bezogen auf Hoppenheim.
Das Problem ist nur, beim Großteil der Vereinen ist dies aber das Maximum! Da geht eben nicht mal einfach ein kleines Gespräch beim "Sponsor" für ein neues Stadion, zusätzliches Geld für ein paar Spieler. Sondern da ist man am Ende der Fahnenstange und das ist der Unterschied zwischen Hoppenheim und einem Großteil der 1. und 2. Bundesliga.
Ich kann nur als Beispiel Cottbus bringen, da ich mit anderen Vereinen ich mich nicht so auseinandersetze.
Wir sind froh über jeden zusätzlichen Pfennig, ähm cent. Z.B. wurde eine neue Videoleinwand abhängig vom Pokalergebnis gemacht. Der Umbau der Südtribüne für eigene wie Auswärtsfans (und dann kommen bei Hoppenheim ca.100 und Bochum auch nur 200-300 Auswärtsfans) abhängig vom Abschluss der letzten Saison gemacht. Entweder man hielt die Klasse und der Umbau wurde realisiert oder wenn man abgestiegen wäre, wäre der Umbvau verschoben worden.
Das ist für mich Management im Fussball und Sponsortätigkeit im Fussball. Und nicht ein "klärendes Gespräch" beim "Sponsor" das man doch ein neues Stadion brauch wenn man aufsteigen will (weil Mindestkapazität nicht erreicht, was eh den Aufstieg hätte platzen müssen, aber naja das zählt wohl nur bei Vereinen die nicht so einen starken "Sponsor" haben). Und er mal kurzerhand 60.Mio's (Eigenfinanzierung) für ein neues Stadion hergibt.

Aber ok, wie ich sehe freuen sich immer mehr Leute auf solche Dorfvereine ala Hoppenheim. Dann heißt bald demnächst, FC Charlottenhof - Spvgg Krückeberg. Oder FSV Böllen - SC Bullenkuhlen.
:roll:
 
Aber ok, wie ich sehe freuen sich immer mehr Leute auf solche Dorfvereine ala Hoppenheim. Dann heißt bald demnächst, FC Charlottenhof - Spvgg Krückeberg. Oder FSV Böllen - SC Bullenkuhlen.
:roll:
Geniessen wir noch schnell die Zeiten mit Spielen wie 1860 München gegen Dusiburg vor 5.500 Zuschauern oder Cottbus gegen M'gladbach vor 9.800 Zuschauern. Da hüpft das Herz des Fußballfreundes. :roll:
 
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