News CDU-Gesundheitsexpertin will Eltern von Koma-Trinkern zur Kassen bitten

Es wäre nicht solidarisch sondern idiotisch auch die dümmsten persönlichen Fehler noch von der Gemeinschaftskasse zu bezahlen.
Das ist aber nun mal Sinn und Zweck einer Versicherung. Die private Haftpflicht bezahlt sogar fast nur für solche Dummheiten. Und dafür zahlt man eine Prämie.

Gemeinschaftskassen sollten eigentlich nur für Leute existieren die unverschuldet in Not geraten.
Also nicht für alle, die selbvstverschuldet in Not geraten?

Dann machen wir doch mal die Beispiele, die der gesunde Menschenverstand so hergibt:

- Jugendlicher Komasäufer
- Jugendlicher Skifahrer bricht sich im Tiefschnee bei einem gewagten Sprung das Bein.
- Jugendlicher Skifahrer bricht sich auf einer normalen Piste bei einem Sturz das Bein
- Motoradfahrer legt sich bei einer Vergnügungsfahrt in der Eifel auf die Schnauze und ist gelähmt
- Mann fällt zu Hause vom Drehstuhl, weil er draufgestiegen ist, um was aus dem Schrank zu holen
- Jugendlicher fährt ohne Licht abends mit dem Fahrrad, wird übersehen und umgenietet

Und mal ein Extrem:
- Frau geht nie zur Krebsvorsorge und plötzlich wird Brustkrebs festgestellt.

Solidarität verlangt auch nach Eigenverantwortung, ansonsten kann auf die Dauer niemand die Rechnung dafür bezahlen.
Und "Eigenverantwortung" bedeutet für Dich, das Eltern dafür haften sollen, wenn ihre Erziehungsmassnahmen bei Ihren Kindern nichts bewirkt haben?

Marty
 
Das ist aber nun mal Sinn und Zweck einer Versicherung.
Das seh ich anders.

Also nicht für alle, die selbvstverschuldet in Not geraten?
Nicht nicht, aber erst dann wenn man die Rechnung den Menschen nicht mehr zumuten kann. Solange man die Rechnung selbst bezahlen kann ist der Begriff Not auch nicht angebracht.


- Jugendlicher Komasäufer
- Jugendlicher Skifahrer bricht sich im Tiefschnee bei einem gewagten Sprung das Bein.
- Jugendlicher Skifahrer bricht sich auf einer normalen Piste bei einem Sturz das Bein
- Motoradfahrer legt sich bei einer Vergnügungsfahrt in der Eifel auf die Schnauze und ist gelähmt
- Mann fällt zu Hause vom Drehstuhl, weil er draufgestiegen ist, um was aus dem Schrank zu holen
- Jugendlicher fährt ohne Licht abends mit dem Fahrrad, wird übersehen und umgenietet
Könnten von mir aus alle zahlen, wenigstens eine Art Selbstbehalt.

Frau geht nie zur Krebsvorsorge und plötzlich wird Brustkrebs festgestellt.
Naja Mindestvorsorgepflicht in den wichtigsten Bereichen einführen ist wahrscheinlich keine dumme Idee. Wenn die Bürger dann dem Minimum nicht nachkommen fällt das unter eigene Schuld und darf bezahlt werden.

Und "Eigenverantwortung" bedeutet für Dich, das Eltern dafür haften sollen, wenn ihre Erziehungsmassnahmen bei Ihren Kindern nichts bewirkt haben?
Eltern zahlen halt die Rechnungen für ihre Kinder, wer sonst.
 
Das seh ich anders.
Eine Versicherung deckt persönliche Risiken ab. Und dort wird meist nur Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit als Ausschlussgrund genannt. In der KV beides nicht. Und ich kann bei einem Koma-Säufer beides auch nicht erkennen.

Könnten von mir aus alle zahlen, wenigstens eine Art Selbstbehalt.
Dann sollte man den Menschen aber auch freistellen, sich privat oder gesetzlich zu versichern und sich eine Versicherung zu wählen, die das Risiko übernimmt. Eine Zwangsversicherung für alle, die dann viele Dinge gar nicht übernimmt, ist falsch.

Naja Mindestvorsorgepflicht in den wichtigsten Bereichen einführen ist wahrscheinlich keine dumme Idee. Wenn die Bürger dann dem Minimum nicht nachkommen fällt das unter eigene Schuld und darf bezahlt werden.
Dann ist also nichts mehr mit Eigenverantwortung, sondern mit staatlichem Zwang geregelt. Oder ist es dann die Eigenverantwortung, dem staatlichen Zwang nachzukommen?

Eltern zahlen halt die Rechnungen für ihre Kinder, wer sonst.
Die Kinder selber? Wenn Dein Kinde etwas kaputt macht, dann haftet das Kind, nicht die Eltern, sofern die Eltern ihre Pflichten nicht verletzt haben.

Ist bis 30 in der Vorsorge nicht vorgesehen. Zumindest beim Brustkrebs. Was machst du dann mit diesen Frauen?
Zahlen lassen. Warum denn nicht? Sie hätten doch eigenverantwortlich zu einem Test gehen können. Wieso muss denn etwas "vorgesehen" sein? Wo ist denn da die Eigenverantwortung, von der hier laufend gesprochen wird?

Marty
 
Eine Versicherung deckt persönliche Risiken ab. Und dort wird meist nur Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit als Ausschlussgrund genannt. [...]Und ich kann bei einem Koma-Säufer beides auch nicht erkennen.
8O In welche Kategorie würde das denn dann passen? Aus Versehen ins Koma gesoffen?

Zahlen lassen. Warum denn nicht? Sie hätten doch eigenverantwortlich zu einem Test gehen können. Wieso muss denn etwas "vorgesehen" sein? Wo ist denn da die Eigenverantwortung, von der hier laufend gesprochen wird?
Dann müssten alle Krebspatienten zahlen. Hätten ja eher zum Arzt gehen können und sich auf alle Krebsarten regelmäßig testen lassen. :roll:
 
8O In welche Kategorie würde das denn dann passen? Aus Versehen ins Koma gesoffen?
Na sicher, meinst Du, Jugendliche machen das absichtlich? Die saufen vielleicht absichtlich, aber sicher nicht mit Absicht soviel, dass der Krankenwagen kommen muss.

Dann müssten alle Krebspatienten zahlen. Hätten ja eher zum Arzt gehen können und sich auf alle Krebsarten regelmäßig testen lassen. :roll:
So langsam kommst Du dahinter, was ich meine. Eine Versicherung ist eben dafür da, dieses Risiko abzudecken und die Behandlung zu zahlen, wenn man Krebs bekommt. Die fragen nicht nach, ob man Vorsorge betrieben hat, geraucht hat, gesoffen hat oder welche anderen Ursachen Auslöser waren, um nicht zahlen zu müssen.

Und warum sollte es bei Alkoholleichen anders sein?

Marty
 
Eine Versicherung deckt persönliche Risiken ab. Und dort wird meist nur Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit als Ausschlussgrund genannt. In der KV beides nicht. Und ich kann bei einem Koma-Säufer beides auch nicht erkennen.
Koma saufen ist grob fahrlässig.

Ich würde Versicherungen immer nur nach dem Minimalprinzip abschließen, also nur die Dinge die ein wirkliches Risiko bedeuten würden.

Hausrat,Zahnsatzersatz,Vollkasko o.ä zählen nicht dazu.
Krankheit, Haftpflicht(persönlich und für das Auto) natürlich schon, aber immer mit Selbstbehalt.

Dann sollte man den Menschen aber auch freistellen, sich privat oder gesetzlich zu versichern und sich eine Versicherung zu wählen, die das Risiko übernimmt. Eine Zwangsversic
herung für alle, die dann viele Dinge gar nicht übernimmt, ist falsch.
Seh ich genauso, ich hätte gern eine sehr billige Krankenversicherung mit 2500-5000 Euro Selbstbehalt pro Jahr. Ich geh fast nie zum Arzt und möchte eigentlich auch ganz gerne sehen was der so berechnet.
Im Moment zahl ich zwar fast nichts, aber wenn ich meine angestrebte Selbstständigkeit umsetze geht es in der Gesetzlichen bei ca. 4000 Euro/Jahr los. Sofern ich da nicht noch eine Möglichkkeit zum sparen finde.


Dann ist also nichts mehr mit Eigenverantwortung, sondern mit staatlichem Zwang geregelt. Oder ist es dann die Eigenverantwortung, dem staatlichen Zwang nachzukommen?
Das hat wenig mit Eigenverantwortung zu tun. Ausser in sofern das man sich eigenverantwortlich dem staatlichen Zwang entziehen könnte und dann die Rechnung selbst bezahlt.

Hat aber Vorteile:
Erstens kriegt man den Tritt in den Arsch um den Versicherungsschutz desselben nicht zu verlieren, um sich auch den unangenehmeren Untersuchungen zu stellen.
Zweitens schafft man damit erst die Legitimation um jemanden in einer solchen Lage zur Kasse zu bitten.
Drittens hat man gleich einen Katalog geschaffen von Untersuchungen die nötig sind aber auf die viele gar nicht gekommen wären.
Viertens würde ich denken spart man sogar Geld dabei, Vorsorgeuntersuchungen sind zwar teuer, aber richtig teuer wird es halt wenn das Kind an der Stelle in den Brunnen fällt.


Die Kinder selber? Wenn Dein Kinde etwas kaputt macht, dann haftet das Kind, nicht die Eltern, sofern die Eltern ihre Pflichten nicht verletzt haben.
Bin ich sehr dafür. Sofern das Kind es kann. Ich musste auch für ein paar Dinge in meiner Kindheit haften, was empfindliche Löcher ins Taschengeld gerissen, bzw. die Freizeit gefressen hat :mrgreen:
 
Zuletzt bearbeitet:
Bin ich sehr dafür. Sofern das Kind es kann. Ich musste auch für ein paar Dinge in meiner Kindheit haften, was empfindliche Löcher ins Taschengeld gerissen, bzw. die Freizeit gefressen hat :mrgreen:
Genau so sieht das nämlich aus. Wir mußten früher für alles was wir gemacht haben geradestehen. Heutzutage werden die Jugendlichen doch kaum noch ernsthaft zur Verantwortung gezogen, da sind immer das schlimme Elternhaus oder falsche Freunde oder Schulstress dran Schuld und werden als Ausrede akzeptiert. Da brauchen wir uns doch nicht mehr wundern, daß ein Teil der Jugend verkommt.
 
Genau so sieht das nämlich aus. Wir mußten früher für alles was wir gemacht haben geradestehen.
Es hat sich an der gesetzlichen Lage nichts geändert. Wieso "musstest" Du also? Und wieso "muss" man das heute nicht mehr?

Heutzutage werden die Jugendlichen doch kaum noch ernsthaft zur Verantwortung gezogen, da sind immer das schlimme Elternhaus oder falsche Freunde oder Schulstress dran Schuld.
Merkst Du was? Du plädierst hier dafür, den Eltern die Schuld am Komasaufen Ihrer Kinder zu geben. Du möchtest nicht die Kinder in Haftung nehmen, sondern die Eltern zahlen lassen. Lies mal den Thread-Titel. Da fordert jemand genau das, was Du hier anmotzt.

Marty
 
Du möchtest nicht die Kinder in Haftung nehmen, sondern die Eltern zahlen lassen. Lies mal den Thread-Titel. Da fordert jemand genau das, was Du hier anmotzt.

Dahinter steckt doch nur die Erkenntnis das Kinder eher nur aus pädagogischen Gründen "haften", während die eigentliche Verantwortung an den Eltern hängen bleibt.
 
Merkst Du was? Du plädierst hier dafür, den Eltern die Schuld am Komasaufen Ihrer Kinder zu geben. Du möchtest nicht die Kinder in Haftung nehmen, sondern die Eltern zahlen lassen. Lies mal den Thread-Titel. Da fordert jemand genau das, was Du hier anmotzt.
Nein, die Eltern alleine haben die Schuld nicht, geht auch nicht. Die Kinder haben da schon kräftig mitgemacht. Du kannst rechtlich leider die Kinder wohl nicht mit diesen Summen belangen, ergo haften die Eltern, die dann (so der gesunde Menschenverstand will) ihre Kinder zur Verantwortung ziehen und das entweder von denen abzahlen lassen oder das anders regeln.
 
Du kannst rechtlich leider die Kinder wohl nicht mit diesen Summen belangen, ergo haften die Eltern
Wieso sollten Kinder für solche Summen nicht haften? Wenn ein Jugendlicher jemanden zum Krüppel schlägt, dann haftet er im Zweifel auch für die Millionen an Schäden. Und wieso ist eine Schlussfolgerung davon dann, dass zwangsläufig die Eltern haften?

Marty