News CDU-Gesundheitsexpertin will Eltern von Koma-Trinkern zur Kassen bitten

Schaumweinsteuer 0,5 Mrd
Branntweinsteuer 2,5 Mrd
Tabaksteuer 13,5 Mrd
Da hätte ich jetzt mehr erwartet. Rechnet man die Biersteuer von ca. 750 Mio. € noch dazu, sind das aber trotzdem 17,25 Mrd. €. Abzüglich der schon gezahlten 5,5 Mrd. bliebe eine Mehreinnahme von 11,75 Mrd. für die GKV nach meinem Vorschlag.

Wenn man's auf die Spitze treibt, kann man noch die auf diese Steuern fällige Umsatzsteuer dazurechnen. Erhöht den Betrag um 19 % = 3,2775 Mrd. Dann wären wir schon bei Mehreinnahmen von über 15 Mrd. €.
 
Wenn man's auf die Spitze treibt, kann man noch die auf diese Steuern fällige Umsatzsteuer dazurechnen. Erhöht den Betrag um 19 % = 3,2775 Mrd. Dann wären wir schon bei Mehreinnahmen von über 15 Mrd. €.

Mehreinahmen sind es aber nur aus Sicht der Krankenkasse, die fließen ja schon längst, aber halt in andere Töpfe wo sie dann fehlen. Am Ende hat man wieder tagelang über die Töpfe und Verteilung gestritten und kommt dann drauf das doch eine Steuererhöhung nützlich wäre :ugly:
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn man's auf die Spitze treibt, kann man noch die auf diese Steuern fällige Umsatzsteuer dazurechnen. Erhöht den Betrag um 19 % = 3,2775 Mrd. Dann wären wir schon bei Mehreinnahmen von über 15 Mrd. €.
Dieses (Zahlen)Spiel kann man vermutlich weit treiben. Dann fehlen diese Milliarden aber im Bundeshaushalt; sprich müssen irgendwoe eingespart werden. Auch werden diese Steuereinnahmen zweckgebunden (Aufklärung / Prävention) ausgegeben, wobei es wohl nur ein zweistelliger Millionenbetrag sein dürfte.

Weiterhin ist dieser Wert nicht konstant. 2009 zahlte der Bund wegen der Krise zusätzliche 3 Milliarden ein, um das Defizit zu decken. 2010 kamen noch mal 2 Milliarden Sonderzuschuss hinzu, dafür gab's wegen dem Aufschwung einen Überschuss von 6 Milliarden. Die oben erwähnten 5,5 Milliarden sind wiederum Zahlungen, die jährlich um 1,5 Milliarden angehoben werden (2011 also 7 Milliarden).
Auf der anderen Seite sind die Steuereinnahmen konstant, wegen der Tabaksteuer vielleicht gar sinkend.
Und wie bereits erwähnt, ist die Zahlungsübernahme für HartzIV-Empfänger ggf. noch nicht enthalten.

Wie Loshai schreibt, letztendlich ist es eine Umverteilung.
 
Durch Sponsoring von Sportevents? :ugly:
Durch alljährliche Saufauftritte von führenden Politikern? :ugly:
Durch Werbung? :ugly:

Das ist doch etwas leichtgläubig, davon auszugehen, dass die Droge in irgendeiner Art&Weise verantwortungsvoll in den Umlauf gelangt!
Und genau hier sind staatliche Reglementierungen erforderlich. Aber das würde ja Verlust von Werbeeinahmen und Verlust von Umsatzsteuern bedeuten, da ist es doch schon viel angesagter, so sinnlose, weil nichts bewirkende, Forderungen aufzustellen.

Da bin ich mit Dir einer Meinung. Das ändert aber nichts an der Verantwortung der Eltern

@Bigsword: Das klingt aber etwas anders...:(
 
Warum soll ich denn aber dafür bezahlen, daß es Eltern nicht schaffen, ihren Kindern den verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol beizubringen?
Dann bist Du dafür, dass Eltern dann auch für ihre schon erwachsenen Alkoholiker-Kinder zahlen? Immerhin auch ein Erziehungsdefizit.

Warum eigentlich nur bei Alkohol, weiten wir das doch auf alle Suchtmittel aus. Rauchende Kinder? Eltern zahlen, und zwar ihr Leben lang. Immerhin haben Sie ihren Kindern nichts beigebracht.

Kinder ohne Schulabschluss? Eltern ran und zahlen lassen, die haben wohl was vergessen in der Erziehung.

Prügelnde Kinder? Eltern zahlen lassen.

Wieso soll der Staat diese Erziehungsaufgabe übernehmen? Erklärt mir das mal!
Seit wann ist die Übernahme von Kosten durch eine Krankenkasse eine Erziehungsmassnahme?

Diese Idee ist ein Abschied von der Solidarität. Wir sollten einfach die gesetzliche Krankenkasse ganz abschaffen und nur noch Privatversicherungen zulassen. Dann zahlt jeder für sein Risiko. Und Krankenkassen können für Kinder direkt einen Aufschlag verlangen. Wegen dem erhöhten Risiko.

Ach so: Für Frauen muss der Aufschlag dann natürlich auch erhöht werden. Immerhin leben die länger. Wie sozial-schädlich. Ist doch bekannt, dass man mit zunehmendem Alter erhöhte Gesundheitskosten hat. Das, was männliche Jugendliche nach dem Komasaufen kosten, kostest Du dann, wenn der Mann schon tot ist. Makaber, oder?

Marty
 
Diese Idee ist ein Abschied von der Solidarität. Wir sollten einfach die gesetzliche Krankenkasse ganz abschaffen und nur noch Privatversicherungen zulassen. Dann zahlt jeder für sein Risiko. Und Krankenkassen können für Kinder direkt einen Aufschlag verlangen. Wegen dem erhöhten Risiko.

Abschied von der Solidarität ist es auch, sich ins soziale Netz zu kuscheln. Das Problem sind ja nicht wirklich die Kosten, sondern die mangelnde Sensibilisierung im Umgang mit Alkohol. Das IST eine Erziehungsmaßnahme, und sie ist Aufgabe der Eltern. Ich halte es nicht für Sozial, sich dieser Verantwortung zu entziehen und auf die Solidargemeinschaft zu hoffen, wenn die eigenen Kids wegen Alkoholvergiftungen im Krankenhaus landen...
 
Das Problem sind ja nicht wirklich die Kosten, sondern die mangelnde Sensibilisierung im Umgang mit Alkohol. Das IST eine Erziehungsmaßnahme, und sie ist Aufgabe der Eltern. Ich halte es nicht für Sozial, sich dieser Verantwortung zu entziehen und auf die Solidargemeinschaft zu hoffen, wenn die eigenen Kids wegen Alkoholvergiftungen im Krankenhaus landen...

Wir alle erziehen unsere Kinder. Wir, die wir hier in einer Gemeinschaft leben, wir, die wir hier für unsere Zukunft sorgen. Wir alle haben eine Erziehungsaufgabe und da ist es egal, ob man selbst ein Kind in die Welt gesetzt hat oder nicht. Wir alle sind verantwortlich.
Vieles ist Aufgabe der Eltern und Familie, selbstverständlich, in erster Linie sind die Eltern da, aber das Kind lebt nicht nur im Vakuum Elternhaus, sondern auch in der Gemeinschaft und da sind dann alle Erwachsenen gefragt.
Sei es in den Schulen, das darüber geredet und diskutiert wird, dass die Kinder selbst eine Stimme haben, selbst darüber reden können, warum sie es tun. Wo kommt der Druck her? Wo kommt die Lust her?
Es sind nicht nur falsche Erziehungsmethoden, denn dann müssten alle Kinder von Alkoholikern ebenfalls Alkoholiker sein. Und das ist nicht der Fall.
Trinken ist eine Entscheidung und wir haben doch schon so oft in anderen Threads die Gründe von Jugendlichen lesen können - von hoffnungslos dumm und naiv über *is mir egal* bis hin zu *ich will was von meiner Jugend (Spaß) haben und Alk gehört dazu*.

Dazu noch wie kommt man da ran? Wieso gibt es ältere Jugendliche, die Alk für die anderen holen? Wieso gibt es Diskotheken, Bars, Kneipen die Alk an Minderjährige oder schon massiv Alkoholisierte abgibt?
Warum sind alle so profitgeil, dass es auf die Kosten unserer Kinder geht, die unsere Zukunft ist? Warum denkt jeder nur an sich? Mein Kind hab ich im Griff, ich hab kein Kind, geht mich nichts an etc. blabla
Scheiße ist, es geht uns alle an. :evil:

In erster Linie stehen die Eltern und Familie, in zweiter die Kindergärten, Schulen, Freizeitgruppen, in dritter die Gesellschaft. Niemand kann sich rausnehmen und wir alle sollten Vorbild sein, aber wir sind blind, denn wir sehen nur unsere eigene Vergünstigung: wir sind erwachsen, wir dürfen *augenroll*
 
Abschied von der Solidarität ist es auch, sich ins soziale Netz zu kuscheln.
Und Du meinst, Jugendliche Komasäufer "kuscheln sich ins soziale Netz"? Oder meinst Du eher die Eltern. "Das zahlt ja die Versicherung, da können die Kinder sich ruhig jede Woche ins Koma saufen!".

Wie hoch schätzt Du denn den Anteil der Eltern, die das denken? Und warum reichen bisherige Massnahmen nicht?

Und was, wenn das Kind nicht 16, sondern 36 Jahre ist und sich ins Koma säuft? Ist ja wohl auch noch der fehlenden Erziehung zuzuschreiben?

Das Problem sind ja nicht wirklich die Kosten, sondern die mangelnde Sensibilisierung im Umgang mit Alkohol.
Du bist also absolut der Meinung, dass es grundsätzlich das Versagen der Eltern in der Erziehung ist, wenn ein Kind sich ins Koma säuft? Du setzt dabei mal eben voraus, dass jedes Kind durch die Eltern erziehbar ist.

Müssten dann Eltern nicht auch für Straftaten Ihrer Kinder haften? Für sonstige Verfehlungen?

Das IST eine Erziehungsmaßnahme, und sie ist Aufgabe der Eltern. Ich halte es nicht für Sozial, sich dieser Verantwortung zu entziehen
Und Du unterstellst wieder, dass Eltern das mit Absicht machen. Was, wenn die Erziehung einfach fehlgeschlagen ist? Das soll ja vorkommen.

Nachher werden diese Kinder Extremsportler, bei Unfällen haftet ja die Solidargemeinschaft. Oder sie bekommen keine Arbeit, die Solidargemeinschaft kümmert sich ja um sie. Nachher werden sie noch alt und verlassen sich auf die Solidargemeinschaft. Wie asozial.

Die Tochter meiner Nachbarin ist mit 15 schwanger geworden. Der Vater des Kindes kann aber keinen Unterhalt zahlen, weil er selber nichts hat. Sollten da nicht alle vier Elternteile zur Rechenschaft gezogen werden?

Der 17 jährige Sohn vom anderen Nachbarn war mit dem Motorrad zu schnell und hat sich hingelegt, komplizierter Beimbruch. Wieso sollte da die Solidargemeinschaft zahlen, hätte der Mann seinem Sohn mal beigebracht, wie gefährlich das ist, wäre der nie gefahren. Sollte da nicht der Vater ran wegen den Kosten?

Marty
 
Und was, wenn das Kind nicht 16, sondern 36 Jahre ist und sich ins Koma säuft? Ist ja wohl auch noch der fehlenden Erziehung zuzuschreiben?
Nicht umsonst gibt es die Volljährigkeit. Ab einem gewissen Alter kann der Staat ja wohl erwarten, daß man selbst anfängt zu denken! Das ist doch immer der Grund, der bei den Kindern genannt wird. Sie wissen noch nicht, was sie tun. Wer mit 35 zum Alkoholiker wird und vorher nicht getrunken hat, der wird das aus ganz anderen Gründen als erzieherischen Fehlschlägen, soweit solltest selbst du denken können!

Müssten dann Eltern nicht auch für Straftaten Ihrer Kinder haften? Für sonstige Verfehlungen?
Ist es nicht auch vielfach so (jaja, nicht überall...), oder woher kommen wohl diese "Eltern haften für ihre Kinder"-Schilder?

Die Tochter meiner Nachbarin ist mit 15 schwanger geworden. Der Vater des Kindes kann aber keinen Unterhalt zahlen, weil er selber nichts hat. Sollten da nicht alle vier Elternteile zur Rechenschaft gezogen werden?
Auf jeden Fall, denn offenbar ist dort in der Erziehung auch irgendwas schief gegangen. Wer S*x haben kann, der muß auch die Verantwortung tragen können, wer zu jung dazu ist, für den müssen dann die Eltern herhalten. Soll sich jetzt wieder der Staat darum kümmern, ja?
 
soweit solltest selbst du denken können!
Unterstellst Du mir gerade mangelnde Intelligenz, oder was soll dieser Nebensatz?

Ist es nicht auch vielfach so (jaja, nicht überall...), oder woher kommen wohl diese "Eltern haften für ihre Kinder"-Schilder?
Eltern haften nicht für ihre Kinder, Eltern haften nur für ihr eigenes Verschulden:
https://www.anwaltseiten24.de/rechtsirrtuemer/teil-2.html

Wer S*x haben kann, der muß auch die Verantwortung tragen können, wer zu jung dazu ist, für den müssen dann die Eltern herhalten. Soll sich jetzt wieder der Staat darum kümmern, ja?
Er tut es bereits, oder was meinst Du, wer die Hebamme, das Krankenhaus, die Kinderärztin etc. bezahlt? Ich darf also unterstellen, dass Du auch dafür bist, diese medizinische Versorgung durch die Eltern zahlen zu lassen.

HIV stünde dann als nächstes auf der Tagesordnung. Wer daran erkrankt, hat ja wohl im Regelfall nicht aufgepasst bei der Erziehung und Bildung. Warum soll dafür die Allgemeinheit bezahlen?

Marty
 
Zur News selbst: Wenns so hilft dass die Jugendlichen weniger trinken und sie ihre Geldgeilheit befriedigen, sollen die dann Geld nehmen. Aber wenn schon ,dann für alle, nicht nur für Jegendliche beim Saufen! Bei Erwachsenen kommt bei zu viel Alkohol das Gleiche raus, nur die Grenze bis zur Vergiftung ist etwas höher, mehr aber nicht!
 
Zuletzt bearbeitet:
Warum nicht direkt für alle, die selbstverschuldet einen Krankenwagen brauchen? Und bei Fremdverschulden muss halt der Verursacher zahlen. Dann würden die Krankenkassen auch 50% günstiger.

Oder man schafft die Versicherungen ganz ab und jeder bezahlt für sich selber. Eine Solidarität ist ja nicht gewünscht.

Marty
 
Warum nicht direkt für alle, die selbstverschuldet einen Krankenwagen brauchen? Und bei Fremdverschulden muss halt der Verursacher zahlen.
Eigentlich die richtige Idee ;)

Oder man schafft die Versicherungen ganz ab und jeder bezahlt für sich selber. Eine Solidarität ist ja nicht gewünscht.

Es wäre nicht solidarisch sondern idiotisch auch die dümmsten persönlichen Fehler noch von der Gemeinschaftskasse zu bezahlen. Gemeinschaftskassen sollten eigentlich nur für Leute existieren die unverschuldet in Not geraten. Weil man die anderen aber nicht hängen lassen kann muss man denen das Geld wohl zumindest vorstrecken und es dann ratenweise zurückzahlen lassen.

Solidarität verlangt auch nach Eigenverantwortung, ansonsten kann auf die Dauer niemand die Rechnung dafür bezahlen.
 
Wer entscheidet dann eigentlich, was "dumme" Fehler sind, bzw. was "unverschuldet" ist?

Eine komplizierte OP kann leicht das Jahreseinkommen eines Geringverdieners kosten. Wie viele hochverschuldete Haushalte glaubst Du kann ein Land vertragen?
 
Der gesunde Menschenverstand eines Sachbearbeiters? Falls ja, bei welcher Behörde sitzt der?

Oder machen wir einfach jedesmal eine Umfrage in der BILD-Zeitung?
 
Wer entscheidet dann eigentlich, was "dumme" Fehler sind, bzw. was "unverschuldet" ist?
Gibt doch für jeden Quatsch schon ne Tabelle, warum nicht auch dafür.

Eine komplizierte OP kann leicht das Jahreseinkommen eines Geringverdieners kosten. Wie viele hochverschuldete Haushalte glaubst Du kann ein Land vertragen?
An irgendeiner Stelle muss man das schon deckeln, wenn man einen Autounfall unter Alkoholeinfluss hat, trägt man doch auch bis 5000 Euro oder so selbst. In der Art wäre es im Gesundheitssystem auch sinnvoll.
Beim selbstverursachten Skiunfall unter Alkohleinfluss gibt es meiner Meinung nach auch schon so eine Regelung. Gibt es also sicherlich schon Beispiele dafür, muss man nur ausbauen.
 
Zuletzt bearbeitet: