bring madeleine home - Die Entführung im Urlaub

Ich hatte es irgendwie schon im Gefühl gehabt. Weil es einfach ein bisschen zu öffentlich war. Auch dieses ganze Rumreisen in ganz Europa fand ich sehr zweifelhaft. Ich möchte zwar auch keine Vorurteile schließen aber wenn sich dies wirklich bestätigt ist es schon ein großer Betrug und ich glaube nicht das es noch ein zweites mal solch ein großes öffentliches Interesse bei anderen "echten" Entführungen gibt.


Greetz ThY
 
wenn es wirklich raus kommen das es die eltern 100% waren, würde ich mich glaubig tot lachen ... die hätten dann geschaft die ganze Welt zu verarschen einschließlich den Vatikan ... aber wollen wir mal nicht vergessen das jeden Tag kleine Kinder wie Madelein entführt und ermordet werden auf der Welt und wird für diese soviel unternommen???
 
[N] Madeleines Eltern kehren nach England zurück

Folgende News wurde am 09.09.2007 um 08:52:19 Uhr veröffentlicht:
Madeleines Eltern kehren nach England zurück
DPA-News

London (dpa) - Die Eltern des verschwundenen britischen Mädchens Madeleine wollen Portugal noch heute verlassen. Ein Sprecher der Familie bestätigte, dass die McCanns nach England zurückkehren werden. Dies erfolge mit «vollem Einverständnis der portugiesischen Behörden und der Polizei». Die McCanns hätten keine Kaution zahlen müssen und seien weiter im Besitz ihrer Pässe. Die Eltern der Vierjährigen werden laut Presseberichten verdächtigt, ihre Tochter mit einer Überdosis Beruhigungsmittel getötet zu haben.
 
Neutral betrachtet, haben die Beiden den falschen zeitpunkt für die Heimreise gewählt.
Meiner Ansicht nach, wird durch die plötzliche Abreise nach den neuesten Entwicklungen eher als Flucht verstanden, als eine Abreise.

Dem Medienrummel wird dies nichts abtun, jedoch wird wohl der Rückhalt in der Bevölkerung abnehmen.
 
[N] Madeleines Eltern wollen Portugal verlassen

Folgende News wurde am 09.09.2007 um 09:43:10 Uhr veröffentlicht:
Madeleines Eltern wollen Portugal verlassen
DPA-News

London/Lissabon (dpa) - Die Eltern des Anfang Mai an der Algarve verschwundenen kleinen britischen Mädchens Madeleine, Kate und Gerry McCann (beide 39), wollen Portugal noch am heutigen Sonntag verlassen und nach Großbritannien zurückkehren. Das bestätigte nach einem Bericht der britischen Nachrichtenagentur PA in der Nacht ein Sprecher der Familie. Der Flug sei schon länger geplant. Der Sprecher hob hervor, dass die Rückkehr der inzwischen als verdächtig eingestuften Eltern und ihrer zwei Jahre alten Zwillinge mit «vollem Einverständnis der portugiesischen Behörden und der Polizei» erfolge. Die McCanns hätten keine Kaution zahlen müssen und seien auch nach wie vor im Besitz ihrer Pässe. Es wurde erwartet, dass die McCanns am Morgen von Faro aus nach Großbritannien fliegen, wo sie am Mittag eintreffen sollten. Die Familie habe sich bereits vor Wochen entschieden, in ihr Haus in Rothley in der mittelenglischen Grafschaft Leicestershire zurückzukehren, hieß es. Nachdem die portugiesische Polizei die Eltern als Verdächtige eingestuft hatte, hätten diese ihre Pläne jedoch zunächst auf Eis gelegt. Warum sie ihre Meinung dann abermals änderten, wurde zunächst nicht bekannt. Die damals noch dreijährige Madeleine war am 3. Mai aus dem Ferienappartement ihrer Eltern in einer Clubanlage am Strand von Praia da Luz verschwunden, während ihre Eltern in einem nahegelegenen Restaurant mit Freunden beim Essen waren. Nachdem die Eltern monatelang in einer beispiellosen Kampagne um öffentliche Mithilfe bei der Aufklärung des Schicksals ihrer Tochter geworben hatten, waren sie am Freitag selbst unter Verdacht geraten, ihre Tochter getötet und die Leiche versteckt zu haben. Nach Medienberichten droht den McCanns in Portugal die Festnahme. Sie müssten zu Wochenbeginn vor einem Ermittlungsrichter aussagen, berichtete die portugiesische Zeitung «Público» am Samstag. Dieser könne weitere rechtliche Schritte gegen das Paar anordnen. Nach Presseberichten verdächtigt die Polizei die Eltern, die kleine Madeleine mit einer Überdosis Beruhigungsmittel getötet zu haben. Dabei stützten die Ermittler ihren Verdacht auch auf DNA-Spuren der vierjährigen Madeleine in einem Leihwagen der McCanns. Bislang wurde keine Erklärung dafür gegeben, wie die Spuren in den Wagen gekommen sein könnten. Die Eltern hatten ihn erst Ende Mai angemietet - mehr als drei Wochen nachdem das Kind aus ihrer Ferienwohnung in der Algarve verschwunden war.
 
Würd ich auch machen wollen! Die portugisische Polizei hat die Familie ja unter Verdacht gehabt (vorallem die Mutter). Das muss sicher an den Nerven zerren. Und sie haben doch noch ein Kind, mit dem sie bestimmt auch gerne wieder ein paar Minuten am Tag zusammen sein wollen.
 
aber wollen wir mal nicht vergessen das jeden Tag kleine Kinder wie Madelein entführt und ermordet werden auf der Welt und wird für diese soviel unternommen???

Nein weil es nicht an die öfendlichkeit kommt, was einerseits verständlich ist (bitte nicht falsch verstehen) weil dann kann man leider im Minuten Takt über vermissten Meldungen von Kindern Senden.
 
Das erinnert sehr stark an den Fall JonBenet Ramsey (1996) - auch dort wurden von Anfang an die Eltern verdächtigt ihr Kind getötet zu haben. Die Polizei machte sich nichtmal die Mühe, etwas anderes in Betracht zu ziehen. Die Mutter ist inzwischen vor lauter Gram gestorben.

Letztes Jahr erst wurde ein anderer Tatverdächtiger (bereits wegen mehrere Sexualstraftaten vorbestraft) verhaftet, der in der Öffentlichkeit damit prahlte, die Kleine getötet zu haben. Inzwischen ist der Mann aber wieder frei - es gibt keine Beweise mehr, die seine Tatbeteiligung noch belegen könnten.

Ein anderer Fall wurde vorgestern bei Americas Most Wanted gezeigt: dort wurde auch ein Kind entführt und ermordet. Von Anfang an verdächtigte man die Eltern und suchte erst gar nicht nach einen anderen Täter. Die Folgen: das Ehepaar trennte sich drei Jahre nach dem Mord an ihr Kind - sie wurden mit der trauer und den Anschuldigungen nicht fertig. Beide mussten sich in psychiatrischer Hilfe begeben. Die Mutter beging Selbstmord. Neun Jahre nach der Ermordung des Kindes wurde - eher bei Zufall - der wirkliche Täter gefunden, als man seine DNA mit den Material aus sof. Cold Cases verglich.

Man sollte vorsichtig sein, die Eltern jetzt zu verurteilen; bislang steht nur 100% fest, dass sie als Tatverdächtigen gelten. Alle anderen Behauptungen (Blut, Mietwagen, Leichengeruch usw.) stammen NICHT von der Polizei, da die schon seit Wochen keine Statements herausgibt. Irgendjemand hat diese Behauptungen in der Welt gesetzt - warum auch immer. Belegen läßt sich nämlich gar nichts davon. Die Polizei hat diese Sachen nicht in die Welt gesetzt.

Und dass die Beiden nach England zurück wollen, haben sie bereits vor 3 Wochen angekündigt. Der Flug wurde damals auch schon gebucht. Die Nachricht schwirrt hier noch irgendwo rum. Hals über Kopf verlassen sie Portugal also jetzt nicht.
 
[...] auch dort wurden von Anfang an die Eltern verdächtigt ihr Kind getötet zu haben. Die Polizei machte sich nichtmal die Mühe, etwas anderes in Betracht zu ziehen. [...]

Man sollte vorsichtig sein, die Eltern jetzt zu verurteilen; bislang steht nur 100% fest, dass sie als Tatverdächtigen gelten.
Hier gibt es aber doch einen ganz gravierenden Unterschied!

Das Mädchen ist im Mai diesen Jahres verschwunden und wir haben jetzt September. Erst jetzt werden die Eltern in den Kreis der Verdächtigen aufgenommen. Das ist keineswegs von Anfang an. Es wurde monatelang in alle Richtungen ermittelt und die Polizei wird die Eltern jetzt nicht grundlos verhört haben.
 
Erst jetzt werden die Eltern in den Kreis der Verdächtigen aufgenommen. Das ist keineswegs von Anfang an.
Falsch - die ersten drei Tage hat man sich ausschließlich mit den Eltern als Tatverdächtige beschäftigt. Erst dann hat man sich anderen Richtungen (erfolglos) zugewandt und jetzt wo man nicht weiterkommt, kehrt man halt zu den Eltern zurück.

Ausserdem hast nur die Hälfte gelesen: man soll die Leute nicht vorverurteilen auf Grund irgendwelcher Gerüchte , die irgendjemand (aber nicht die Polizei) in die Welt gesetzt hat.
 
Falsch - die ersten drei Tage hat man sich ausschließlich mit den Eltern als Tatverdächtige beschäftigt.
Hat man das? Das liegt schon so lange zurück, daran kann ich mich ehrlich gesagt gerade nicht erinnern. Aber du hast doch sicher schnell mal eine Quelle da?

[...] man soll die Leute nicht vorverurteilen auf Grund irgendwelcher Gerüchte , die irgendjemand (aber nicht die Polizei) in die Welt gesetzt hat.
Öhm... :doh: Dass die Eltern jetzt in den Kreis der Verdächtigen aufgenommen wurden ist Fakt, kein Gerücht.
 
Öhm... :doh: Dass die Eltern jetzt in den Kreis der Verdächtigen aufgenommen wurden ist Fakt, kein Gerücht.

Stimmt, dass ist Tatsache. Du solltest aber Beiträge ganz lesen, ehe Du sie kritisierst...

Alles anderen Behauptungen sind jedoch nur Gerüchte aus den Medien die weder von der Polizei noch sonst einer Behörde stammen. Blut von Madeleine in einem Wagen, den die Eltern erst 3 Wochen nach ihrem Verschwinden angemietet haben... komischerwiese steht dann aber in der gleichen Zeitung, dass die Polizei sich darüber nicht sicher ist, da man bislang nicht nachweisen konnte, dass es Madeleines Blut ist. Die Polizei gibt nämlich schon seit Wochen GAR KEINE Erklärungen bezüglich Beweise und deren Auswertung mehr heraus.

Keiner der Behauptungen der letzten Tagen (Leichengeruch, Kuscheltier, Blut im Mietwagen und...) stammt aus off. Kreisen. Zig Zeitungen haben diese Sachen verbreitet und berufen sich dabei auf Ermittlerkreise (das kann also auch ne geschwätzige Kloputze sein, die zufällig im Flur einen halben Satz aufgefangen hat) - belegen können sie diese Behauptungen jedoch nicht.

DIE Gerüchte meinte ich, als ich schrieb, man soll die Eltern nicht vorverurteilen. Allerdings fallen hier alle wohl lieber auf Behauptungen aus der BLÖD rein statt selbst nachzudenken...
 
Stimmt, dass ist Tatsache. Du solltest aber Beiträge ganz lesen, ehe Du sie kritisierst.
Das mache ich grundsätzlich, keine Sorge. Nur wusste ich nicht was du meintest, das war etwas verwirrend.

Wo ist denn nun deine Quelle dazu, dass die Eltern in den ersten Tagen auch schon verdächtigt wurden? Wie gesagt, kann ich mich daran leider nicht erinnern.

DIE Gerüchte meinte ich, als ich schrieb, man soll die Eltern nicht vorverurteilen. Allerdings fallen hier alle wohl lieber auf Behauptungen aus der BLÖD rein statt selbst nachzudenken...
Sie sind sicherlich nicht grundlos ab sofort verdächtig, Gerüchte hin oder her.
 
[N] Polizei legt Madeleines Eltern keinen Totschlag zur Last

Folgende News wurde am 11.09.2007 um 12:24:18 Uhr veröffentlicht:
Polizei legt Madeleines Eltern keinen Totschlag zur Last
DPA-News

Lissabon/London (dpa) - Im Fall Madeleine legt die portugiesische Polizei den Eltern nach einem Pressebericht keinen Totschlag zur Last. Wie die Zeitung «Público» berichtete, werfen die Ermittler Kate und Gerry McCann lediglich vor, die Leiche ihrer vierjährigen Tochter verborgen zu haben. Dies gehe aus dem Bericht hervor, den die Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft übergeben wollte. Die Polizei gehe in dem Papier davon aus, dass Madeleine am 3. Mai zu Tode gekommen sei, dass dies aber ein «Unglücksfall» gewesen sei, schreibt die angesehene Zeitung. Das Verbergen einer Leiche sei ein minderschweres Delikt. Daher hätten die Ermittler auch nicht die Absicht, einen Haftbefehl gegen die Eltern zu erlassen. Die portugiesische Polizei betonte am Dienstag, die Blutspuren aus dem Leihwagen der McCanns seien nicht eindeutig der kleinen Madeleine zuzuordnen. «Nach den vorliegenden Laboranalysen kann man nicht mit absoluter Sicherheit sagen, von welcher Person das Blut stammt», sagte der Direktor der Kriminalpolizei, Alípio Ribeiro in Lissabon. Zuvor hatten britische Medien berichtet, dass die im Wagen entdeckten Blutspuren «zu 100 Prozent» mit den DNA-Werten des vierjährigen Mädchens übereinstimmten. «Es wäre spekulativ zu behaupten, dass Madeleines Leiche sich in dem Leihwagen befand», sagte der Polizeichef im staatlichen Fernsehen RTP. Madeleines Eltern Kate und Gerry McCann hatten den Wagen 25 Tage nach dem Verschwinden ihrer Tochter geliehen. Ein Freund der Familie sagte, die DNA-Spuren in dem Auto könnten auch von einer Fahrt kommen, bei der die Eltern Madeleines Sachen von einem Appartement in das nächste gefahren haben. Das kleine Mädchen war am 3. Mai aus einem Ferienappartement an der Algarve-Küste verschwunden, als die Eltern beim Essen waren. Sie gelten seit dem Wochenende als Verdächtige. Am Sonntag kehrte das Ärztepaar wieder in seinen Heimatort Rothley in Mittelengland zurück. Die Polizei hatte ihre Ermittlungsakten am Montag der Staatsanwaltschaft übergeben wollen. Die Übergabe wurde nach Angaben der Behörden jedoch auf diesen Dienstag verschoben. Der Staatsanwalt muss nun prüfen, ob er die McCanns anklagt oder nicht. Diese Entscheidung kann jedoch bis zu acht Monate dauern. Gerry McCann beteuerte unterdessen erneut, er und seine Frau seien unschuldig. Das Leben sei derzeit «unerträglich». Er nannte die Entwicklungen «unglaublich aufreibend und emotional aufzehrend». «Wir haben niemals geglaubt, in solch eine Situation gebracht zu werden», schrieb er in seinem Internet-Tagebuch. Bisher seien keine Anschuldigungen gegen ihn oder seien Frau gemacht worden. «Wir sind absolut überzeugt, dass wir - wenn alle Fakten vorliegen - zeigen können, dass wir keinerlei Rolle in Madeleines Entführung gespielt haben. »
 
So, da haben wir es doch nun endlich einmal offiziell. Die Frage, die ich mir bei dieser ganzen Sache stelle ist: Wie sollen die beiden es geschafft haben die Leiche des Mädchens zu verstecken - in einer Nacht und Nebel Aktion - wenn alle Reporter im Umkreis von 5 km ständig ihre Kameras auf sie gerichtet haben?!