(Bier)Kelle
BackRoad Fahrer
- 28 April 2006
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Wieso sind Geschwindigkeitskontrollen Wegelagerei? Und wieso frech? Wer sich an diesem Tag hat Blitzen lassen hat, der schickt auch auf Grund von den entsprechenden Mails Geld nach Nigeria. Kurz: Ein Tag, an dem Dummheit bestraft, öffentliche Kassen gefüllt und ein gewisser Beitrag für die Sicherheit geleistet wurde. Aus Bürgersicht alles zu begrüßen."Das war ein guter Tag für die öffentlichen Kassen". wollte er wohl eigentlich sagen. Wie frech diese moderne Wegelagerei doch immernoch als "im Namen der Sicherheit" proklamiert wird lässt einem schon erheblich das Zäpfchen killern.
Füllt man sich als Gegner dieser Aktion wirklich so angegriffen wie jemand, der gegen die Stoppschild-Aktion war?! Kann ich mir nicht vorstellen. Weil das würde ja bedeuten, dass für dich der Vorwurf eines "Rasers-Befürworter" genauso schwer wiegt wie der eines... na du weißt schon. Für mich ein mehr als hinkender Vergleich.Damals wurde man mehrfach in Foren als Günstling von Kinderschändern vergrämt wenn man Kritik an den (natürlich gänzlich ungewollten!*hust*) Nebenwirkungen dieses Planes kundtat.
So breit und offensiv das kommuniziert wurde, kann man mE kaum von diesem Feigenblatt sprechen. Ich vermute mal, dass auch das Verhältnis zwischen Kosten und Einnahmen das "belegt".Es geht um die These, dass das Sicherheitsargument ein Feigenblatt für städtische Einnahmen ist.
Dir geht's also darum, dass man klipp und klar sagen soll, dass es überwiegend als Einnahmequelle der Kommunen und weniger um Sicherheit geht? Schön und gut, aber was ändert sich daran? Und es stellt sich immer noch die Frage, was daran Wegelagerei sein soll? Ich verstehe darunter, dass man unbedarften Menschen Geld aus den Taschen zieht. Dass sehe ich bei Fahrern, die zu schnell fahren nicht, schließlich werden sie durch entsprechende Verkehrsschilder gewarnt.Dann sollten sich derlei Rückfragen doch garnicht mehr stellen... bzw. nicht immer nur auf diesen "Aktionstag" beschränken und ob der nun Sinn macht oder nicht.
Nachvollziehbar schon, aber ich finde es immer noch unpassend. Demnach sind solche Aktionen z.B. gegen Schwarzfahrer, Radfahrer, Schwarzarbeit, Steuerhinterziehung usw. ähnliche "Wegelagerei", vor denen ein Feigenblatt gehalten wird.Ohne beides in der Wertigkeit vergleichen zu wollen ist das Gleichnis den Denkschritt betreffend doch wohl nachvollziehbar, oder?
So langsam glaub ich, dass ich in der falschen Sprache tippeSo breit und offensiv das kommuniziert wurde, kann man mE kaum von diesem Feigenblatt sprechen. Ich vermute mal, dass auch das Verhältnis zwischen Kosten und Einnahmen das "belegt".
*schluchz die Zweite* Ich habe nirgends geschrieben, dass ich mich auf die Seite von Leuten schlagen möchte die jammern, dass sie beblitzt werden. Es geht darum (siehe oben, sie Bericht, siehe Vorposting), dass fast ausnahmslos da geblitzt wird wo es sich lohnt... und zwar finanziell lohnt damit die jährliche Vorgabe erfüllt werden kann (Bericht gucken!Dir geht's also darum, dass man klipp und klar sagen soll, dass es überwiegend als Einnahmequelle der Kommunen und weniger um Sicherheit geht? Schön und gut, aber was ändert sich daran? Und es stellt sich immer noch die Frage, was daran Wegelagerei sein soll? Ich verstehe darunter, dass man unbedarften Menschen Geld aus den Taschen zieht. Dass sehe ich bei Fahrern, die zu schnell fahren nicht, schließlich werden sie durch entsprechende Verkehrsschilder gewarnt.
Nachvollziehbar schon, aber ich finde es immer noch unpassend. Demnach sind solche Aktionen z.B. gegen Schwarzfahrer, Radfahrer, Schwarzarbeit, Steuerhinterziehung usw. ähnliche "Wegelagerei", vor denen ein Feigenblatt gehalten wird.
[...] Wenn ich alleine daran denke, wie unendlich viele Arbeitsstunden unsere Ordnungshüter dieser Tage damit verbringen braven Bürgern zweistellige Eurobeträge für einfache Ordnungsvergehen abzunehmen und dabei keine Zeit haben die wirklich gefährlichen Verbrecher zu jagen...
Ok. Und was hälst du von diesem Aktionstag; so losgelöst von den üblichen Kontrollen?Es geht mir nicht losgelöst um diese eine Aktion!
Da wir heute eine andere Sprache sprechen: Wo wäre denn dieses woanders? Warum sind diese Stellen besser geeignet? Und wieso eigentlich woanders? Sind diese Stellen keine Orte der Wegelagerei für brave Bürger und könnten diese Beamten nicht besser die wirklich gefährlichen Verbrecher jagen?Das Thema allgemein betrachtet gibt es nur Blitzer die an Stellen aufgestellt werden wo sie Gewinn machen. Ansonsten gäbe es diesen Blitzer nicht! Auch moblie Blitzautos stehen zu 99% an Stellen an denen sie möglichst viel Gewinn machen. Ansonsten stünde das Auto woanders da sonst der Ordnungshüter Gefahr laufen würde seine Quote nicht zu erfüllen.
Hat das hier jemand? Also ich nicht. Ich argumentiere hier nur gegen dein mE albernes Argument der Abzockerei.Ich habe nirgends geschrieben, dass ich mich auf die Seite von Leuten schlagen möchte die jammern, dass sie beblitzt werden.
Dieses "fast ausnahmslos" finde ich Quatsch.Es geht darum (siehe oben, sie Bericht, siehe Vorposting), dass fast ausnahmslos da geblitzt wird wo es sich lohnt...
Für mich wäre es Wegelagerei, wenn sie an dieser Stelle keine andere Möglichkeit hätte, als mit überhöhter Geschwindigkeit diese zu passieren.Sich am Straßenrand zu verschanzen mit der Intention möglichst vielen passierenden Personen möglichst viel Geld abzunehmen dürfte so ziemlich die exakte Dudenbeschreibung der Vokabel Wegelagerei sein, oder? Mag mich aber irren... ich schlags bei Zeiten mal nach.
Könnte man es kurz zusammenfassen mit: Es ist abhängig davon, was man persönlich als Bagatelle (unabhängig davon, ob man selbst betroffen sit!!!) betrachtet und was man als (schweres) Verbrechen?Grundsätzlich nein, im Einzelfall aber unter Umständen ja. Das führt mir aber auch jetzt zu weit
Pro km/h zu viel 0,5% vom Nettogehalt, das wäre mal was feines. :-D