News Berlin: Zwei Neonazis von 15 Personen angegriffen

Casinomeister schrieb:
Doch, diese linken Knallköpfe brauchen immer ihren Grund. :yes:

Warum machst Du hier eigentlich soviele Meter zu dem Thema Casinomeister. Scheinst es ja förmlich zu genießen, endlich mal nicht Übergriffe von Neonazis kleinreden zu müssen, sondern Übergriffe auf Neonazis anklagen zu können :roll:
 
Nappsuelze schrieb:
ja, das wird ihn wahrscheinlich nicht weiter stören.
ürsprunglich gings ja auch darum, dass nazis z.b. ausländern offenkundig zeigent, dass sie hier unerwünscht sind und dass sie sie nicht leiden können, um es mal milde auszudrücken.
auch wenn einige von ihnen wohl angeblich keine körperliche gewalt ausüben (diese behauptung war ja ursprung dieser kleinen diskussion), verbreiten sie doch angst und schrecken( ja ok, bissle dramatisch ausgedrückt, aber is nunmal so)
und das stellt für mich eine form der seelischen gewalt dar. man könnte es auch psychologische kriegsführung nennen.

Aber wenn einer von den Gothiks vor einem steht, mit seinen meist schwarzen Klamotten und kleinen Kindern angst macht ist das okay? Bzw. nicht nur kleinen Kindern. Und die meisten Gothiks haben ja wohl auch ne linke Meinung.

Btw. ich kenne selten einen Neonazi der Gewalt verübt und wenn dann nur wenn er vorher eins aufs Maul bekommen hat. Daher finde ich diese Verallgemeinerung sinnlos.
 
m7media schrieb:
richtig.. wenn die neonazis nu ne "gegenaktion" starten und die linken vermöbeln dann schreit wahrscheinlich wieder ganz deutschland laut auf und die lieben linken protestieren wieder und hauen n paar neonazis zusammen. die haun wieder n paar linke zusammen und alles fängt von vorne an :yawn:
denke mal diese denkweise ist in deutschland historisch begründet, man will unbedingt aus der geschichte lernen und kommt dann nicht drauf das die gefahr auf der anderen seite lauert.
 
aryan schrieb:
Aber wenn einer von den Gothiks vor einem steht, mit seinen meist schwarzen Klamotten und kleinen Kindern angst macht ist das okay? Bzw. nicht nur kleinen Kindern. Und die meisten Gothiks haben ja wohl auch ne linke Meinung.

Btw. ich kenne selten einen Neonazi der Gewalt verübt und wenn dann nur wenn er vorher eins aufs Maul bekommen hat. Daher finde ich diese Verallgemeinerung sinnlos.
:mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

'tschuldigung, aber ich kann dir nicht sagen, über welchen Absatz ich mehr lachen mußte - Kinder- und Bürgerschreck Gothics oder die armen verfolgten und unterdrückten Neonazis. :mrgreen:
 
Es ging um den sinnlosen Vergleich über die ach zu bösen Neonazis wenn die mit ihrer Bomberjacke und ein paar Buttons vor einem stehen oO.

Lesen solltest du schon ;).
 
Willst du hier jetzt Neonazis runterspielen, oder was?
Sind alles garnicht so schlimm, und nur weil sie andere Menschen unterdrücken möchten, werden sie selber unterdrückt, die armen?

Ich hab übrigens drei rote Renommes für meinen Post bekommen, in dem ich von dem Mädchen, das von 4 Nazis verkloppt wurde, berichtete. Kommantar von einem: Notwehr ist auch gegen Mädchen erlaubt!!! Naja, da scheint wohl jemand meinen Post nicht genau gelesen zu haben.
Der hier wars übrigens: https://klamm.de/forum/showpost.php?p=398465&postcount=12

Und jetzt habe ich auch noch gegen meine Renommes gewetter, dabei wollte ich das nie tun, aber bei dem Kommentar musste ich es einfach öffentlich machen.
 
von mir hast auch noch negatives bekommen wegen der heulerei und spammerei... hab nur den namen glaub vergeßen, sry passiert mir sonst nie.
 
Sieht ja im Moment sehr themenbezogen aus... Vielleicht hat ja noch jmd etwas beizutragen, sonst könnten wir das Thema genauso gut closen...
 
phip schrieb:
Für mich ist das ein Strom, der sich aus den gleichen Quellen der Gosse speist...

Soll heißen, vom Nazi ist nicht weit zum asozialen Schnorrerpunk... Es kommt wohl eher darauf an, zu welchem Milieu der Bekanntenkreis gehört... Und zu diesem gesellt sich dann der potentielle neue Punk bzw. Nazi...

die rede war aber nicht von nazis/punks sondern von nazis/antifa, wenn ich des richtig gelesen hab.

und bei der behauptung, dass diese aus demselben milieu stammen, wäre ich vorsichtig. z.b. gehen fast alle antifas die ich kenn aufn gymnasium oder ham ihr abi schon inner tasche, auf meinem gymnasium gibts allerdings keine nazis, obwohl des in berlin-lichtenberg liegt, wo die naziquote ja eigentlich relativ hoch liegt.
 
Nappsuelze schrieb:
die rede war aber nicht von nazis/punks sondern von nazis/antifa, wenn ich des richtig gelesen hab.

und bei der behauptung, dass diese aus demselben milieu stammen, wäre ich vorsichtig. z.b. gehen fast alle antifas die ich kenn aufn gymnasium oder ham ihr abi schon inner tasche, auf meinem gymnasium gibts allerdings keine nazis, obwohl des in berlin-lichtenberg liegt, wo die naziquote ja eigentlich relativ hoch liegt.
Also bei uns sind diese ominösen Antifa - Leute eher so die schlagende Unterklasse aus dem Stadtpark. Sie randalieren, saufen und laugen mit ein paar Führern in ihren Reihen die Sozialkassen aus.

Da lobe ich mir glatt unsere Voreige - Rechte - immer friedlich, immer brav. Ich kann man gar nicht daran erinnern wann in meiner Stadt mal ein böser, böser "Fascho" irgendwen geschlagen hat.

Aber da siehste mal wieder die regionalen Unterschiede. Unsere Antifa Leute haben es übrigens auch nicht so mit dem Gesetz und der Toleranz. ;)

EDIT: Da fällt mir ein, ich wurde mal von einem Skinhead dumm angemacht. Allerdings weiss ich net ob es ein "Fascho" in Kluft war oder ein normaler Skin. ^^
 
Nappsuelze schrieb:
die rede war aber nicht von nazis/punks sondern von nazis/antifa, wenn ich des richtig gelesen hab.

Die Rede bzw. das Thema war eigentlich das 15 Leute mutig genug waren zwei andere zu verprügeln und wenn man sich in der allgemeinen Aufregung nicht dazu hinab lassen konnte mein Posting zu lesen, sag ich es gerne noch einmal.

Es ist egal wer die Täter und wer die Opfer waren - es geht einzig und allein darum das es ein sinnloser Akt von Gewalt ist mit einer Masse von Leuten auf einzelne Menschen loszugehen und diese zusammenzuschlagen.
Hinter eienr solchen verachtenswerten Tat liegt in meinen Augen keine Art der Meinungsäußerung oder der Politik.
Es ist einfach Gewalt um der Gewalt willen - ansonsten könnte ich meine Meinung auch anders kund tun.
Und alle Spekulationen ob die zwei vorher was anders gemacht haben sind müßig und fussen meiner Meinung nach auf den selben Vorurteilen wie die Meinungen einiger bei Übergriffen auf Ausländer die den Grund bei diesem suchen.
Und ich habe meine Erfahrungen mit Faschos und Nazis gemacht (kleine Rangeleien weil ich denen in gewissen Situationen auch mal meine Meinung sage) und mit den hier "heiligen" Antifa-leuten die mich als Skin anmachen wenn ich nach ner Chemo mit Glatze durch die Stadt laufe.
Von daher braucht mir hier keiner was von der hohen Intelligenz einer der beiden extremen Gruppierungen erzählen - in meinen Augen schenken sie sich nicht viel. Zudem glauben beide Seiten ja das die Gesellschaft ihnen für ihren Einsatz dankbar sein müssen. :ugly:

Nappsuelze schrieb:
und bei der behauptung, dass diese aus demselben milieu stammen, wäre ich vorsichtig. z.b. gehen fast alle antifas die ich kenn aufn gymnasium oder ham ihr abi schon inner tasche, auf meinem gymnasium gibts allerdings keine nazis, obwohl des in berlin-lichtenberg liegt, wo die naziquote ja eigentlich relativ hoch liegt.

Erstens wirst du Nazis die auf dem Gymi gehen fast nie erkennen - sind wenn dann kein Skins oder Strassenabteilungen, sondern die nächste Generation der oberen Schicht der rechten Parteien !
Und zweitens weiss ich nicht ob ich es besser finde wenn ein gewaltbereiter Antifa-Mensch auf dem Gymnasium war - viel gelernt kann er da nicht haben ... zumindest nicht in ethischen Fächern, aber vielleicht gibt es solche Fächer nicht mehr?. :evil:
 
Agroschx schrieb:
Und zweitens weiss ich nicht ob ich es besser finde wenn ein gewaltbereiter Antifa-Mensch auf dem Gymnasium war - viel gelernt kann er da nicht haben ... zumindest nicht in ethischen Fächern, aber vielleicht gibt es solche Fächer nicht mehr?. :evil:

Entschuldige, aber was ist denn für Dich Ethik? Ganz klar ist: Wenn man Gewalt anwendet, verspielt man schnell den moralischen Vorteil, auf den man sich durch Gewaltverzicht leichter berufen könnte.

Wenn Du allerdings von "ethischen Fächern" sprichst: Auf dem Gymnasium lernt man auch Geschichte, und was der Nationalsozialismus unserem Land angetan hat. Die Menschenverachtung, der die Verherrlichung dieses Regimes und dieser Ideologie zugrunde liegt, müsste eigentlich jeden (!) aufrechten Bürger zum Widerstand bewegen, ob nun in Wort oder Tat. Tatsächlich aber beobachtet man in einigen Regionen Deutschlands, wie diese Personen in Stadtteile oder ganzen Regionen salonfähig werden.

Was ist also weniger ethisch? Neo-Nazi sein, Neo-Nazis gewähren lassen oder gegen sie auf die Straße zu gehen, um den Anfängen zu wehren?
 
Agroschx schrieb:
Erstens wirst du Nazis die auf dem Gymi gehen fast nie erkennen - sind wenn dann kein Skins oder Strassenabteilungen, sondern die nächste Generation der oberen Schicht der rechten Parteien !
Und zweitens weiss ich nicht ob ich es besser finde wenn ein gewaltbereiter Antifa-Mensch auf dem Gymnasium war - viel gelernt kann er da nicht haben ... zumindest nicht in ethischen Fächern, aber vielleicht gibt es solche Fächer nicht mehr?. :evil:


wer nicht blind ist wird auch die nazis erkennen die es nicht nach außen tragen.übrigens ist das strategie der faschos sich bürgelich zu kleiden ,hilfsbereit und freundlich zu sein .ich könnt dir etliche links nennen (von fascho seiten) auf denen regelrecht vorschriften gemacht werden wie man sich als nase zu verhalten hat um nen positives feedback aus der bevölkerung zu erhalten.

wenn ich mir hier diverse posts durchlese die alles relativieren dann muss ich feststellen das die nasen genau die richtige strategie anwenden,leider.ob das nun auf schulhöfen ,auf der strasse ,in kneipen oder auch hier im klammforum stattfindet ist dabei egal.

aber die sind ja alle so freundlich ... da kann ich nur sagen fuck off

übrigens danke für die netten anonymen renomees macht ruhig weiter so ihr feigen typen
 
bennsenson schrieb:
Was ist also weniger ethisch? Neo-Nazi sein, Neo-Nazis gewähren lassen oder gegen sie auf die Straße zu gehen, um den Anfängen zu wehren?

Auf die Strasse gehen und gegen Nazis demonstrieren - klares JA - auch das ist für mich eine Ethik.
Öffentlich seine meinen Meinung kundtun, das Nazis nicht salonfähig werden dürfen - auch da bin ich dabei.
Aber Gewalt anwenden und zwar wie hier beschrieben, da verspielt man viel. Es ist nun mal so, das es mir langsam so vorkommt als ob einige Gruppierungen in der Anti-Fascho Bewegung es nicht rafft. Warum ist es wohl so, dass man in einigen Stadtteilen die AniFa misstrauisch beäugt - weil nun mal auch von dieser Seite eine Bewegung mit Gewalt durchgesetzt werden soll. Und das ist meiner Meinung nach völlig falsch - ich sehe Gewalt grundsätzlich nur in einer Notwehrsituation (für mich oder für jemand anderen, der direkt bedroht wird) als legitim an. Und nicht im dem Falle, dass jemand dumme Sprüche von sich gibt oder als jemanden beleidigt. Da muss es in einer Demokratie und in unserem Land bessere Methoden geben.

synchro schrieb:
wer nicht blind ist wird auch die nazis erkennen die es nicht nach außen tragen.übrigens ist das strategie der faschos sich bürgelich zu kleiden ,hilfsbereit und freundlich zu sein .ich könnt dir etliche links nennen (von fascho seiten) auf denen regelrecht vorschriften gemacht werden wie man sich als nase zu verhalten hat um nen positives feedback aus der bevölkerung zu erhalten.
So traurig es ist, hier könnte die Gegenbewegung noch was lernen. Es hilft nichts wenn man Demos und Gegendemos mit Gewalt verbindet und dabei auch unbeteiligte z.B. durch Zerstörung von Eigentum trifft. Das bringt garantiert kein positives Feedback so das sich Leute der Bewegung anschließen.

synchro schrieb:
übrigens danke für die netten anonymen renomees macht ruhig weiter so ihr feigen typen
Von mir gabs nichts - aber ich denke bei dir liegts nicht unbedingt nur an deiner Meinung, sondern an deinem Ton :evil:
 
Cybo schrieb:
Es gibt auch Menschen mit Glatzen die keine Nazis sind ;)
:clap: :clap: ... davon kennne ich mehr als genug. Alle Glatzen in einen Topf zu kacheln ist eh Schwachsinn.
 
Agroschx schrieb:
Auf die Strasse gehen und gegen Nazis demonstrieren - klares JA - auch das ist für mich eine Ethik.
Öffentlich seine meinen Meinung kundtun, das Nazis nicht salonfähig werden dürfen - auch da bin ich dabei.

Ja, wenn das bei Dir so ist, finde ich das toll. Bei mir ist es auch so. Bei vielen aber auch nicht.

Worauf ich hinaus wollte ist aber was anderes: Wenn jemand durch ein menschenfeindliches Bestreben, was in dessen Wesen irgendwann zu Gewalt führen muss ("Ausländer raus") und ja auch de facto führt (niemand will hier wohl rechte Gewalt ernsthaft bestreiten) in das Fadenkreuz von Gewalt gerät, dann ist das weit mehr nachvollziehbar als wenn jemand völlig Unschuldiges ins Fadenkreuz von Gewalt gerät. Ethik wird nämlich in vielerlei Hinsicht von den Rechtsextremen verletzt, denn Ethik bezieht sich sicherlich nicht nur auf den Pazifismus-Gedanken.

Und mal ganz pragmatisch: Auf den gewaltlosen Aufstand der Anständigen haben damals auch viele gewartet, allerdings blieb er aus.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also ich sage mal so: Selbst wenn die Nazis im allgemein sehr gewaltbereit sind, in allem was sich gegen sie stellt, was sich schon immer, aber besonders in letzter Zeit gezeigt hat, sind wir trotzdem ALLE irgendwie Menschen. Selbst wenn nicht alle nur Gutes im Sinn haben.

Es soll jetzt nicht so klingen, als wäre ich im allgemeinen für die Nazis, allerdings ist es in diesem Falle völlig unfair, wenn auf einmal 15 Leute auf 2 los gehen. Vor allem finde ich dann noch fieß, dass diese zwei dann auch ausgelacht werden. Die haben doch in dem Moment gerade absolut NICHTS gemacht! Es ist vorher nichts vorgefallen, jedenfalls nicht in direktem Zusammenhang. Im Prinzip sind die 15 die Schlimmeren in diesem Fall, da sie ohne Grund, sondern aus purem Hass, auf die 2 los sind!