Behinderte haben kein Recht zu Leben?

das thema is unheimlich weit gefächert... und es gibt sehr viele themen, die damit zu tun haben und daran anknüpfen.
was ich auch sehe zum thema, wenn die eltern sich das nicht zutrauen. man stelle sich eine vielleicht ohnehin schon etwas labile mutter vor, vielleicht von dem erzeuger verlassen. und wenig einkommen. sie fühlt sich vielleicht mit dem kind überfordert und sieht nur wenige chancen, dem kind ein (in allen bereichen) solides leben zu bieten. vielleicht kommt sie auch mit sich selbst ncih so gut klar. da kann ich es schon verstehen, wenn sie es sich zwei mal überlegt, ob sie das kind bekommt. einfach auch mit gedanken bei dem kind...
ich möchte damit sagen, dass es sicherlich viele situationen gibt, in denen ich es verstehen kann wenn man ein (behindertes) kind abtreibt.
generell bin ich auch der meinung, dass kinder das wundervollste sind, was diese welt zu bieten hat, egal, ob gesund, oder krank. kinder haben einen ganz eigenen blick auf diese welt. und das imponiert mir sehr!
trotzdem denke ich, dass es situationen gibt in denen ich verstehen kann, wenn jemand sein kind abtreibt. und eine behinderung kann unter umständen dazu gehören.
also bitte verurteilt solche eltern nicht,denn sie werden sich diese entscheidung mit sicherheit nicht unbedingt leicht gemacht haben.

lg lisa*
 
Zuletzt bearbeitet:
generell bin ich auch der meinung, dass kinder das wundervollste sind, was diese welt zu bieten hat, egal, ob gesund, oder krank. kinder haben einen ganz eigenen blick auf diese welt. und das imponiert mir sehr!

schonmal daran gedacht, dass du das nur sagst, weil wir uns sonst nicht fortpflanzen würden, wenn wir nichts positives an kindern abfinden würden? :roll:
 
schon mal daran gedacht, dass du mich gar nicht kennst und das überhaupt nicht einschätzen kannst.

schon mal daran gedacht, dass es in der natur des menschen liegt und ich deshalb nicht deine persönlichkeit kennen muss? :roll:


ABER wir sind mal wieder vom thema abgekommen...

haben behinderte ein recht zu leben?
müssen wir sie tollerieren?
müssen sie mehr gefördert werden?
muss jeder einzelne was dafür tun?
 
Also, ich bin auch der Meinung, dass Abtreibung keine Lösung ist. Egal, ob das Kind behindert ist oder es ungewollt ist (damit meine ich nicht Vergewaltigungen). Sicher kann ich irgendwie verstehen, dass Eltern überlegen, ob es nicht FÜR DAS KIND besser wäre, wenn es ungeboren bliebe, da sie ja auch die Gesellschaft kennen!! Ich persönlich kann das Argument mit dem Geld nicht so ganz verstehen (also, dass man abtreibt, weil man nicht genug Geld hat). Liegt aber wahrscheinlich daran, dass wir selbst eigentlich immer genung Geld zum Leben und Sparen haben. Aber mein Vater hat auch eine Art 15h/Tag Job... Ich denke, wenn man ein bisschen auf's Geld guckt kann man notdürftig überleben (auch mit Geld vom Staat), aber ich kann mir auch vorstellen, dass man als Eltern da auf sehr viel verzichten muss... Und ich bin auch der Meinung, dass der Staat Behinderte Menschen finanziell unterstützen kann (ich schreibe bewusst nicht muss)... Wie viel Geld kriegen bitteschön die Politiker... Ich selbst weiß auch nicht wie ich mit Behinderten umgehen soll. Vor allem wenn man in einer Gruppe ist ist es schwierig... Ich hasse diesen Gruppenzwang und finde mich dann selbst abstoßend und es soll auch nichts entschuldigen... Ich bin sicher, dass es Eltern mit behinderten Kinder schwer haben, aber wie irgendjemand hier schon schrieb, was machen die Eltern, wenn das Kind bei einem Unfall auf einmal behindert wird?

Ach ich kann die Sachen einfach nicht auf den Punkt bringen...
Aber ich bin der Meinung alle haben ein Recht auf Leben und die Gesellschaft sollte mehr für Behinderte tun. Aber dafür müsste man erst einmal mit ihnen in Kontakt kommen und irgendwie eine Art Gespür dafür entwickeln wie man mit ihnen umgehen kann... Auch da könnte der Staat unterstützen... Durch gewisse Einrichtungen und Angebote...

Hoffe ihr versteht mich =)

Gruß Wonderful
 
Ich selbst weiß auch nicht wie ich mit Behinderten umgehen soll. Vor allem wenn man in einer Gruppe ist ist es schwierig... Ich hasse diesen Gruppenzwang und finde mich dann selbst abstoßend und es soll auch nichts entschuldigen...

das ist eine sehr wichtige feststellung deinerseits! Durch Gruppenzwang entstehen meiner Meinung nach die meisten Probleme in der Gesellschaft.

Warum sollte es einem schwerer fallen mit behinderten Menschen umzugehen wenn man in einer Gruppe unterwegs ist?

Und wenn du Gruppenzwang abstoßend findest, warum lebst du ihn dann? Freunde erkennt man daran, dass sie einen nicht vor den Kopf stoßen wenn man mal nicht im Sinne der "Gesellschaft" handelt, sondern sich mal wie ein normaler gebildeter Mensch verhält.
Von daher ist das Argument Gruppenzwang in meinen Augen nur vorgeschoben :roll:
 
ja, gut... jetzt sollte man nur erstmal herausfinden, wie sich dieser gruppenzwang äußert und wie in der gruppe mit behinderten umgegangen wird... das würde mcih nämlich mal interessieren.
 
ja, gut... jetzt sollte man nur erstmal herausfinden, wie sich dieser gruppenzwang äußert und wie in der gruppe mit behinderten umgegangen wird... das würde mcih nämlich mal interessieren.

ich geh da mal von den erfahrungen mit meinem bruder aus: so lange keiner gemerkt hatte dass er eine geistige behinderung hatte, gabs keine probleme. haben die leute es dann aber gemerkt kamen kurz drauf immer diesen dumme sprüche,vorurteile...und man hat ihn gemeidet :roll:

Andersweitig werden Freundschaften zu Menschen die Behinderungen haben im beisein anderer geleugnet, warum? Ich finde man sollte stolz sein, denn diese Menschen wissen was Freundschaft bedeutet.

Am Rande: Mir selbst passiert es im Alltag öfters das ich mit ein paar Studienkollegen unterwegs bin und Leuten begegne bei denen ich mir sehr sicher bin, dass diese Personen eine geistige Behinderung haben ohne das diese äußerlich für normale Menschen erkennbar wäre. Anfangs waren meine Freunde immer geschockt, wenn sich dann durch eine gewisse Situation herrausstellte das dies zu trifft. Keine Ahnung warum das bei mir so ist, mag durch meinen Bruder sein...k.a. :ugly:
 
tut mir leid aber der staat hat andere sorgen , als eltern zu unterstützen, die wussten ,dass sie ein behindertes kind kriegen.
du stellst das so hin, als wären die eltern schuld daran.. 8O


wer entscheidet wer überleben darf?
bestimmt nicht wir menschen...

WELCHES recht hast du, mehr vom staat zu bekommen als ich?
:roll:
bzw. es zu akzeptieren das man in eine solche situation kommt...
das Recht der moralischen Handlung. Jemand Behinderten großzuziehen is eine größere Leistung als ein normales Kind großzuziehen.

ich betone nochmal, dass es meine meinung ist und ich eure meinungen respektiere . ich kann sie auch teilweise verstehen, aber irgentwo ist schluss mit dem geld und da wird halt an den enden gespart. so ist es und wird es immer bleiben...

ja und das ist deine meinung, aber es gibt viele leute , die dir nicht zustimmen.
...meine meinung...
und da bin ich einfach anderer meinung

und weisste was? deine meinung interessiert hier keinen. Gott, bin ich froh, dass solche Typen wie du nix zu sagen haben in dieser Gesellschaft 8O


das thema is unheimlich weit gefächert... und es gibt sehr viele themen, die damit zu tun haben und daran anknüpfen.
was ich auch sehe zum thema, wenn die eltern sich das nicht zutrauen. man stelle sich eine vielleicht ohnehin schon etwas labile mutter vor, vielleicht von dem erzeuger verlassen. und wenig einkommen. sie fühlt sich vielleicht mit dem kind überfordert und sieht nur wenige chancen, dem kind ein (in allen bereichen) solides leben zu bieten. vielleicht kommt sie auch mit sich selbst ncih so gut klar. da kann ich es schon verstehen, wenn sie es sich zwei mal überlegt, ob sie das kind bekommt. einfach auch mit gedanken bei dem kind...
ich möchte damit sagen, dass es sicherlich viele situationen gibt, in denen ich es verstehen kann wenn man ein (behindertes) kind abtreibt.
generell bin ich auch der meinung, dass kinder das wundervollste sind, was diese welt zu bieten hat, egal, ob gesund, oder krank. kinder haben einen ganz eigenen blick auf diese welt. und das imponiert mir sehr!
trotzdem denke ich, dass es situationen gibt in denen ich verstehen kann, wenn jemand sein kind abtreibt. und eine behinderung kann unter umständen dazu gehören.
also bitte verurteilt solche eltern nicht,denn sie werden sich diese entscheidung mit sicherheit nicht unbedingt leicht gemacht haben.

lg lisa*

egal wie, aber das Kind kann immer noch zur Adoption freigegeben werden.
Es gibt ein Recht auf Leben für JEDES Leben. Egal ob behindert oder nicht... :-?

haben behinderte ein recht zu leben?
müssen wir sie tollerieren?
müssen sie mehr gefördert werden?
muss jeder einzelne was dafür tun?

1. JA
2. JA
3. JA
4. JA

Ich geb meine Kohle lieber für jemanden her, der ne Behinderung hat, als für nen faulen und asozialen Schmarotzer... :roll:
 
egal wie, aber das Kind kann immer noch zur Adoption freigegeben werden.

ich habe noch kein kind abgetrieben und ich habe auch noch keines zur adoption frei gegeben. und ehrlich gesagt bin ich sehr froh darüber. ich finde beides furchtbar und ich glaube, dass beides für keine mutter leicht ist. aber ganz ehrlich... ich glaube, wenn ein kind erstmal da ist tut es noch viel mehr weh, es weg zu geben. ich denke auch, dass keine der beiden lösungen leicht ist.
nur wenn ein kind ertmal da ist... man trägt es 9 monate lang in seinem körper... man merkt wie es sich bewegt... man bringt es zur welt... und es dann weg zu geben... das ist glaub ich mit das härteste, was eine frau durchstehen muss/kann/wie auch immer. natürlich ist eine abtreibung auch nciht ohne... man kann es auch als feiges welgaufen bezeichnen, aber ich kann mit vorstellen, dass es "einfacher" ist (falls man hier überhaupt von einfach sprechen kann), als ein kind zur welt zu bringen und dann weg zu geben...
 
@Seejungfrau: also ich finde, dass jedes Leben wert ist gelebt zu werden. Und als Mutter sollte man die Verantwortung, die man trägt schon in dem Sinne tragen, dass man wenigstens das Leben rettet. Wenn man dem Kind schon nicht das geben kann, was es braucht, dann ist eine Adoption meines Erachtens eher gerechtfertigt, als eine Abtreibung.
Bei ner Adoption hat das Kind immer noch die Möglichkeit aus seinem Leben was zu machen, egal ob behindert oder nicht.
Ich kenne einige adoptierte Personen und die sind ihren Weg gegangen. Haben einiges erreicht in ihrem Leben und wenn man sich vorstellt, dass das alles nich gewesen wäre, wenn die Mütter nicht die Stärke gehabt hätten, ihre Kinder loszulassen.

Ich finde Abtreibung ist Mord. Aber ich bin auch keine Frau. Ich kann das so radikal sagen, weil ich nie in die Situation kommen werde. Auch das ist mir bekannt...
Ich kann schon nachvollziehen, dass eine Abtreibung im Frühstadium leichter für eine Mutter ist. Aber ich denke, dass man diesen Schritt sein Leben lang bereut, wenn man so etwas wie Moral und Gewissen besitzt.

Bei ner Adoption kann man sich irgendwann immer noch entschuldigen, erklären, warum. Und das Kind, das dann vllt. schon erwachsen ist, hat die Möglichkeit zu verzeihen.
 
also ich muss sagen, dass mich dieses thema schon sehr beschäftigt.
ich habe mit meiner eigenen mutter darüber geredet und sie ist auch der meinung, dass ein ungeborenes kind besser dran ist, als ein vernachlässigtes, misshandeltes oder geschlagenes kind. und so hart das klingen mag, aber sie hat recht. und ich könnte mir nicht vorstellen, ein kind, dass ich 9 monate (1/3/4 jahr!!!!) an meinem herzen getragen habe weg zu geben. ich weiß auch nciht, wie ich handeln würde. ich hoffe, dass ich nie in eine solche situation kommen werde. meine mama hat mich auch mit 19 bekommen und alleine groß gezogen, sie weiß also ein wenig, wovon sie redet. ich bin zwar nciht behindert, aber ich war aus verschieden gründen auch keine einfaches kind! meine mama sagt, dass der staat praktisch gar keine unterstützung gibt und man einfach komplett allein da steht.
ausserdem wird nicht jedes kind, dass zur adoption frei gegeben wird auch adoptiert! ich kann mir einfach nicht vorstellen, mein von mir selbst geborenes kind weg zu geben! ich kann mir auch nciht vorstellen, ein kind abzutreiben. aber auch nicht, eines zu haben. also demzufolge... trotzdem kann ich verstehen, wenn jemand sich dieser aufgabe nicht gewachsen fühlt (s.o. vernachlässigte etc kinder). und sich aber auch nciht stark genug fühlt sein eigenes kind, dass sich einfach im bauch auch schon bemerkbar gemacht hat weg zu geben.
des weiteren bin ich der meinung, dass es gut ist, dass frauen dsa recht haben, abzutreiben. und jeder,d er sagt; abtreibung ist mord kann sich die situation einer werdenden mutter in einer schwierigen lage nciht vorstellen und das finde ich sehr traurig, dass er dafür kein verständnis hat. ich weiß, wie schwer es für meine mama damals mit mir war und ich habe sehr viel respekt davor. aber es gibt frauen, die in noch sehr viel verfahrenenren und schwierigen situationen stecken und da ist es unfair und auch irgendwie traurig diesen müttern den vorwurf des mordes an ihrem eigenen kind zu machen!!!:-?
 
@Seejungfrau: dich habe ich bisher in dem Thread hier vermisst! ;)

Ich finde, dass wir im Moment etwas weit vom Thema wegkommen! Es ging ursprünglich um die Frage ob Behinderte Ungeborene ein Recht auf Leben haben! Und ich muss sagen, dass ich kein Freund einer Abtreibung bin! ich denke das hat man in den zurückliegenden Posts auch gemerkt! Wer nicht in der Lage ist ordentlich zu verhüten, der sollte auch mit den Konsequenzen leben müssen!: shifty: Ein anderer Fall ist hier auch wieder die Vergewaltigung! Das Problem an der Sache ist dann nur, dass diese Kind eventuell auch nicht so gut behandelt wird! Aber dafür sollte eigentlich das Jugendamt sorgen, dass solche Fälle nicht ausarten!

Aber die Frage/Tatsache die mich hier stört, ist dass zwischen Behinderten und Nicht-Behinderten ein Unterschied gemacht wird! Im Prinzip sind sie zu 100% gleich! Nur ein kleines Chromosom mehr macht hier den Unterschied? Das ist eine moralische Frage, die ich falsch beantwortet finde! Das mag durch meinen Bruder kommen, aber das wird sicher nicht das einzige sein! Menschen sind gleich zu behandeln! Ich würde mit einem Behinderten nicht anders umgehen als mit einem "gesunden" Menschen! Weil ich der Meinung bin, dass Sie merken, dass sie anders sind! Das will ich nicht! Weil ich das auch nicht gezeigt bekommen möchte, wenn beispielsweise ich in Afrika bin! :yes:

so nun nochmal zum psychischen Faktor den Seejungfrau angesprochen hat! Ich kann durchaus verstehen, wenn Mütter unter schweren Bedingungen leben, dass sie dann nicht auch noch ein Kind aufziehen kann! Doch ich muss sagen ein Leben zu vernichten finde ich ist schlimmer als das Kind anderen Menschen zu geben, die sich sehnlich eins wünschen, aber keins bekommen können! Meistens geht es den Kindern dann auch recht gut! :roll:

Ich denke, was sich zu erst ändern muss ist die Einstellung gegenüber den Behinderten! Wenn man mit ihnen lebt, dann ist die Tatsache ein behindertes Kind zu gebären (glaube ich 8) ) nicht mehr so schlimm! Aber im mom. hat selten jemand mit Behinderten zu tun! Das ist schade :yes: Hoffe da ändert sich was!

Gruß QuArK007

p.s. (CDD-R): da hat sich doch jemand aus dem Thread geschlichen, oder??
 
und so hart das klingen mag, aber sie hat recht.

Das ist halt subjektiv ;)

Ich kann dein Argument nachvollziehen. Weil man als Frau da persönlich in ner Notsituation steckt, aber ich finde nach wie vor, dass ein weniger schönes Leben mehr wert ist, als NICHTS :ugly:
meine mama sagt, dass der staat praktisch gar keine unterstützung gibt und man einfach komplett allein da steht.
richtig, deswegen finde ich, hat diese Diskussion hier eine Berechtigung. Ob mit Behinderung oder ohne, der Staat sollte Eltern (Alleinerziehenden) alle Hilfen zukommen lassen, die nur möglich sind.

des weiteren bin ich der meinung, dass es gut ist, dass frauen dsa recht haben, abzutreiben. und jeder,d er sagt; abtreibung ist mord kann sich die situation einer werdenden mutter in einer schwierigen lage nciht vorstellen
Halt, ich kann mir das sehr wohl vorstellen. Aber ich hab nen anderen ethischen Ansatz dafür. Ich bin froh, dass meine Mutter mich nicht abgetrieben hat, nur weil ich ein Junge geworden bin und kein Mädchen :-?

Ich finde das Recht der Abtreibung sollte schon bestehen bleiben, aber nicht in dem Maße, wie es jetzt besteht. Man sollte an den Ursachen arbeiten, nicht am Ergebnis...
Bei ner Vergewaltigung? OK, anderes Problem. Seh ich ja ein, aber ein Kind nur abzutreiben, weil man denkt, man schafft das nicht?
Das is fahrlässig... und meines Erachtens nicht menschlich.

und das finde ich sehr traurig, dass er dafür kein verständnis hat. ich weiß, wie schwer es für meine mama damals mit mir war und ich habe sehr viel respekt davor.
Ich respektiere jede Meinung (außer die von CDD-R). Und die Leistung jeder Mutter muss gewürdigt werden. Aber ist es nicht "respektabler" ein behindertes Kind großzuziehen, mit all den verbundenen Schwierigkeiten, als ein normales? Und ist es - wenn man weiterdenkt - nicht respektabler ein Kind überhaupt großzuziehen, als gar keines, oder als es sogar einfach "sterben" zu lassen?


aber es gibt frauen, die in noch sehr viel verfahrenenren und schwierigen situationen stecken und da ist es unfair und auch irgendwie traurig diesen müttern den vorwurf des mordes an ihrem eigenen kind zu machen!!!:-?
Ich mach nicht einmal den Müttern den Vorwurf. Ich möchte da pauschalisieren. Die Gesellschaft ist des Mordes schuldig, weil wir es nicht gebacken kriegen Müttern, die ihnen nötigen und zuständigen Hilfsmaßnahmen zukommen zu lassen.


@QuArK007:
Richtig, wir sollten den Threadtitel nicht aus dem Auge lassen. Aber ich finde diese Diskussion ist ein wichtiger Teilbereich. Denn viele Menschen werden nie mehr etwas mit Behinderten zu tun haben (es sei denn, durch Unfälle)
Durch die ganzen Pränatalen Diagnosemöglichkeiten und die damit verbundenen Möglichkeiten Gendefekte frühzeitig zu erkennen, werden immer weniger "Besondere Menschen" geboren. Damit verschwindet das Thema aus dem Blickfeld und Bewusstsein der Gesellschaft.

Behinderung aufgrund eines Unfalls erzeugt dann Mitleid. Behinderung durch Geburt wahrscheinlich Abscheu. Nach dem Motto "Warum habt ihr das denn nicht wegmachen lassen..."

Und das is meine größte Befürchtung :-?
 
es tut mir leid, wenn ich das so sagen muss, aber das ist typisch mann und wahrscheinlcih kann man euch deswegen auch keinen vorwurf machen. aber ihr habt überhaupt keine ahnung, was es für eine frau bedeutet, ein kind abzutreiben oder weg zu geben!
und eure meinung was das angeht ist so unfair teilweise. das leben ist keine ienzige große sahnetorte!!! das sollte euch vielleicht mal klar werden! und ihr tragt das kind nicht 89 monate lang bei ecuh. des weiteren ist eine abtreibung kein spaziergang! zumindest für die frau. und ein kind zur welt zu bringen und weg zu geben ist unendlich schwer!!!!:-?

ps: ich möchte hier nicht alle männer angfreifen. eigentlich möchte ich niemanden angreifen, aber mich regt sowas ignorantes unheimlich auf! grrr
 
Zuletzt bearbeitet:
hey seejungfrau :D ich bin absolut deiner meinung, wie grad über icq schon sagte! es gibt so viele kinder, die misshandelt werden....oder sogar getötet! von den eigenen eltern! also ich frag euch jetzt mal alle, was ist schlimmer: einem kind,das keinerlei empfindungen hat,da es noch nicht ausreichend entwickelt ist "das leben zu nehmen"; oder es nach dem man es erstickt,abgestochen,missbraucht hat in der tiefkühltruhe aufzubewahren?????:mad:
 
einem kind,das keinerlei empfindungen hat

woher weisste das?

@Seejungfrau: sorry, aber ich bin alles andere als ignorant. Außerdem hast du sicher auch noch kein Kind gekriegt. :ugly:


Wenn ich böse wäre, würde ich eure Argumentation als egoistisch bezeichnen. Aber ich tus nich. Ist halt normal in dieser Gesellschaft...
 
Ich stürze gerade in ein ganz tiefes Loch und denke ich bin hier nicht unter Menschen 8O

1. Auch wenn Eltern wissen das Ihr noch ungeborenes eine Behinderung haben wird, sind in meinen Augen sehr stark wenn sie es trotzdem bekommen. Das mann sie im Nachhinein betstraft und allein da stehen lässt ist das allerletzte!!!
Paare die sich aus diesem Grund gegen das Kind entscheiden haben genau so meine Hochachtung, denn es ist sehr schwer so eine Entscheidung überhaupt zu treffen.

2. Auch ein Mann kann sehr wohl empfinden wenn es um sein eigenes Kind geht.
Ihm macht es genau so Schwierigkeiten einer Abtreibung zuzustimmen, auch wenn sich uns immer ein anderes Bild aufdrängen will, weil es sehr junge Väter gibt denen es scheinbar egal ist.
Aber eben nur scheinbar. Wsa wirklich in Ihnen vorgeht weiß doch niemand.

3. Ob Kinder misshandelt werden oder sonstige böse Dinge mit ihnen gemacht werden, hat mit dem Verbot vom Abtreibung etc. überhaupt nichts zu tun, sondern einzig und allein mit dem Charakter des größten Raubtieres der Welt. Der Mensch ist unberechenbar und sehr egoistisch.
Die meisten dieser Kinder leben in einer der unteren sozialen Schichten. Die Eltern sind nicht von Natur aus gewaltätig, sondern ziemlich häufig mit dem Faktor Kind, Kosten, leben überhaupt, total überfordert.

Wer noch keine Kinder hat, sich also nur theoretisch über die enorme Verantwortung des Mutter/ Vater/ Eltern seins "auskennt", kann hier zwar seine Meinung kund tun, jedoch Ahnung hat er keine!
Sorry das ist aber so.
Nur wer mit Kindern lebt, Veranwortung für diese tragen muß, immer parat stehen ob es einem gut geht oder nicht, immer für sie da sein......der weiß wovon ich hier schreibe.
Es ist manchmal zum Mäuse melken, die Nerven liegen ganz oft blank. man überlegt ständig was man falsch und nicht was man richtig macht etc.
Voll heftig Mutter zu sein, aber für mich mit das schönste von der Welt.
Aber andere sehen das halt anders.

Mir fällt bestimmt noch einiges dazu ein, aber ich muß mich jetzt erstmal zurücknehmen, sonst platze ich
 
Auch wenn Eltern wissen das Ihr noch ungeborenes eine Behinderung haben wird, sind in meinen Augen sehr stark wenn sie es trotzdem bekommen. Das mann sie im Nachhinein betstraft und allein da stehen lässt ist das allerletzte!!!
Paare die sich aus diesem Grund gegen das Kind entscheiden haben genau so meine Hochachtung, denn es ist sehr schwer so eine Entscheidung überhaupt zu treffen.
Ich muss dir 100% zustimmen! Die Entscheidung für oder gegen ein Behindertes Kind ist sicher NIE eine leichte Entscheidung! Ich bewundere aber vor allem diejenigen, die sich stark genug fühlen ein behindertes Kind großzuziehen! Ein Kind ist einen Lebensaufgabe! Nichtbehinderte Kinder können ab einen bestimmten Alter für die Eltern in gewisser Weise sorgen! Behinderte können das meist nicht in dem Maße! Daher eine doppelte Belastung!
Aber auch diejenigen, die ein behindert-prognostiziertes Kind abtreiben werden sich einige Gedanken darüber gemacht und die Entscheidung sicherlich nicht über Knie gebrochen haben!
Ob Kinder misshandelt werden oder sonstige böse Dinge mit ihnen gemacht werden, hat mit dem Verbot vom Abtreibung etc. überhaupt nichts zu tun, sondern einzig und allein mit dem Charakter des größten Raubtieres der Welt. Der Mensch ist unberechenbar und sehr egoistisch.
Die meisten dieser Kinder leben in einer der unteren sozialen Schichten. Die Eltern sind nicht von Natur aus gewaltätig, sondern ziemlich häufig mit dem Faktor Kind, Kosten, leben überhaupt, total überfordert.
:yes: *Zustimm* Was aber auch gesehen werden muss: wenn jemand abtreiben will und nicht darf, dann denke ich ist die Bereitschaft sich für das Kind aufzuopfern etwas geringer, als wenn es ein Wunschkind ist!
Wer noch keine Kinder hat, sich also nur theoretisch über die enorme Verantwortung des Mutter/ Vater/ Eltern seins "auskennt", kann hier zwar seine Meinung kund tun, jedoch Ahnung hat er keine!
Sorry das ist aber so.
Nur wer mit Kindern lebt, Veranwortung für diese tragen muß, immer parat stehen ob es einem gut geht oder nicht, immer für sie da sein......der weiß wovon ich hier schreibe.
Da hast du auch mal wieder Recht! Ich habe noch keine Kinder und das ist denke ich auch noch gut so! Kinder sind eine Lebensaufgabe und für diese Aufgabe muss man sich erst gewachsen fühlen!
Aber ich habe einen behinderten Bruder! Und wenn man auf ihn aufpassen soll, dann bekommt man vllt 1% von dem mit, was meine Eltern durchmachen mussten und müssen!

B2T:"Behinderte haben kein Recht zu Leben?" Doch haben sie :yes:

Gruß QuArK007
 
Aber ich habe einen behinderten Bruder! Und wenn man auf ihn aufpassen soll, dann bekommt man vllt 1% von dem mit, was meine Eltern durchmachen mussten und müssen!

B2T:"Behinderte haben kein Recht zu Leben?" Doch haben sie :yes:

Gruß QuArK007

Auch als Bruder wirst du mehr als nur 1% Erfahrungen mit den dazugehörenden Aufgaben und Ängsten haben.

Die Angst ist dabei, so denke ich, einer der größten Faktoren.

Ja sie haben ein Recht auf Leben, aber die Angehörigen auch, von daher benötigen sie besondere Unterstützung.
Selbst wenn sie vor der Geburt wußten das eine Behinderung vorliegen kann. Gerade dann sollten sie mehr bekommen als andere.