Babybrei selber kochen oder aus dem Glas

blackarzt

Nervensäge :P
ID: 434518
L
28 Mai 2007
53
4
Hallo zusammen.
Ich habe das Forum durchsucht und nichts derart gefunden.

Der Thread hier richtet sich vorrangig an Mamis und Papis - andere dürfen aber gern auch ihre Meinung äußern.

Mich interessiert, wie ihr das seht: sollte man Brei selber kochen oder den aus dem Glas nehmen.
Wie handhabt ihr das oder habt das selber gemacht? Und vor allem: was waren die Gründe?
 
Wir haben's damals selbst gemacht. Die Gründe waren v. a. die Kosten (insbesondere weil 2 Kinder sattzubekommen waren...) und die auch in Babynahrung unnötigerweise reichlich vorhanden Zusätze. Wenn ich meinem Kind Möhrenbrei geben will, dann sollen da Möhren drin sein und etwas Öl und sonst nichts.
pco
 
Ich kenne das zwar nur von meiner Umgebung, aber die Gründe haben mich überzeugt:

Gründe: billiger (Kartoffeln und Möhren ja nix), frischer und keine Zusatzstoffe

Und mal von der anderen Seite betrachtet: Kosten- und Umweltmäßig sind auch Stoffwindeln zu empfehlen, aber bei dem Konzept bin ich mir nicht ganz so sicher :mrgreen:
 
Bei unserer Tochter haben wir beides gemacht.

Wenn keine Zeit war, gabs mal eben fix nen Gläschen. Ansonsten wurde halt für Sie mitgekocht.
Kartoffelpüree mit Möhren durch ist ja relativ schnell gemacht. Ok, bis auf Fleisch ist eigentlich alles kein Problem. Sofern man das nicht pürieren kann. .oO(Essen wollte ich das dann aber auch nicht :D)
 
also wegen der deutlich geringeren kosten hab ich beim ersten brei auch angefangen, ihn selber zu kochen.
da weiß ich auch, was drin ist.
aber ich hatte noch aus promo-paketen gläschen. die sind halt mega-praktisch.
natürlich achte ich dort auch pingelig auf die zutaten. gerade die menüs sagen mir in der zutatenliste nicht mehr so zu - da echt ne menge drin ist, auf was ich verzichten würde.
aber gerade jetzt, wo auch gern mal fleisch im essen sein darf, schwöre ich auf gläschen - ich koche einen brei (zb kartoffel-fenchel) und mische dann püriertes fleisch ausm glas zu - ich bekomm das niemals so fein püriert.

aber was ist mit den früchtebreis? ist es wirklich billiger, den birnenmuß selbst zu machen? obst ist echt teuer und wenn ich das billigste nehme, habe ich vielleicht irgendwelches gespritztes zeug. wenn ich den muß aus den gläsern nehme hab ich kleinere portionen und ich denke schon, dass diese sogar billiger sind.
 
Meine Tochter hat nichts bekommen was wir nicht auch selbst bereit waren zu essen.

Ich hab die Früchtebreis selber gerne gegessen (schliesslich muss man ja probieren was der Zwerg essen soll :D) meine Frau hat sich zwar immer beschwert das wir doppelt einkaufen mussten, aber naja.
 
Meine Tochter hat nichts bekommen was wir nicht auch selbst bereit waren zu essen.

Ich hab die Früchtebreis selber gerne gegessen (schliesslich muss man ja probieren was der Zwerg essen soll :D) meine Frau hat sich zwar immer beschwert das wir doppelt einkaufen mussten, aber naja.

find ich ne gesunde einstellung :)
und ja, ich kenn das nur zu gut - schon früher hab ich mir gerne babybrei als nachtisch gegönnt :LOL:
 
Nur mal am Rande... Das ist, genau wie bei TK-Kost, ein verbreiteter Irrglaube.

Bis die Karotte in deinem Topf schwimmt, hat im Idealfall schon je ~ einen Tag beim Bauern, im Großmarkt und im LKW verbracht. Danach u.U. noch 1-3 Tage in einem oder mehreren Lagern des Händlers und noch einen Tag im Geschäft und/oder bei dir zuhause.

Bei industrieller Verarbeitung landet das Gemüse bereits wenige Stunden nach der Ernte im Froster bzw. im Konvektomat, der dazu auch noch wesentlich schonender gart, als dein Suppentopf.

Auch denke ich mal, daß der Kostenfaktor nur scheinbar wesentlich geringer ist.
Bei uns kosten auch Kartoffeln und Möhren Geld, vor allem wenn du Bio-Gemüse kaufst.
Zusätzlich entstehen aber auch noch kosten für Zubereitung und u.U. sogar für Lagerung.
Dazu kommt noch, daß du dann alle Zutaten in entsprechend kurzer Zeit verarbeiten musst, ohne dem Kind jeden Tag das Gleiche vorzusetzen.

Das Argument mit den (bedingt, kommt halt dann auf das Gemüse an) bekannten Inhaltsstoffen lass' ich dagegen grundsätzlich gelten. ;)

Gruß Aru
 
Nur mal am Rande... Das ist, genau wie bei TK-Kost, ein verbreiteter Irrglaube.

Bis die Karotte in deinem Topf schwimmt, hat im Idealfall schon je ~ einen Tag beim Bauern, im Großmarkt und im LKW verbracht. Danach u.U. noch 1-3 Tage in einem oder mehreren Lagern des Händlers und noch einen Tag im Geschäft und/oder bei dir zuhause.

OK das Frische-Argument ist sofern Du sie kaufst bei Kartoffeln und Möhren wirklich unsinnig aber aus anderen Gründen. Bei uns war die Lieferkette kürzer- wenn man ernten konnte nur vom Garten bis ins Haus und das Frische-Argument somit valide.

Möhren die Du bis ca. jetzt im Laden kaufst sind meist von der Ernte im August/ September letzten Jahres sofern sie aus Deutschland kommen, bei Kartoffeln ist es in etwa genauso nur das da jetzt schon die ersten Frühkartoffeln da sind. Die ersten Möhren könnten aber auch langsam kommen- dann hatten sie ca. 90 Tage Zeit zu wachsen denn vor Ende März kann man die nicht sähen.
Die lange Lagerzeit ist auch kein Problem weil die vernünftig gelagert einfach solange halten.

Du brauchst aber nicht glauben das die Babybreiproduzenten nur zur Kartoffel und Möhrenerntezeit herstellen, die machen das auch ganzjährig und nehmen dann die gleichen gut abgelagerten Feldfrüchte die Du im Laden kaufst.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe konsequent nur frisch für mein Kind gekocht und auch immer nur Gemüse der Saison, klar kriegt man auch mal ein Gläschen als Probe, aber das hat sie komplett verweigert und wollte es auch gar nicht essen. Sei es wegen der Konsistenz, oder auch wegen der Zusätze, die unter xx% nicht aufgelistet werden müssen. Auch im direkten Geschmackstest, probier' mal so ein Gläschen "Rindfleisch".. absolut widerlich.

Nur Obstgläschen wurden angenommen, die dann aber auch mit Naturjoghurt "gestreckt". Ich fand Gläschen absolut nicht praktisch, kostengünstig schon gar nicht. Aus einer Steckrübe habe ich locker 20 Avent-Becherchen vollbekommen und der zeitliche Aufwand hält sich in Grenzen. Höchstens Kürbis war aufwendig, aber selbst den kann man halbieren, in den Backofen packen, super einfach schälen und dann einfrieren. Man kann ja normal mitkochen für das Kind, nur das Essen vor dem Würzen dann schon abfüllen oder rausnehmen, Salz, Pfeffer usw. haben bei den Kleinen noch nichts zu suchen.
 
Beim ersten Kind haben wir das anfangs mit Gläschen probiert. Mochte er aber nicht immer. Meine Frau hat dann selber gekocht und portionsweise eingefroren. Das klappt auch beim zweiten Kind super.

Was uns am meisten gestört hat an den Gläschen: Überall ist Zucker drin... und meist recht viel. Das mögen die Kinder, dann wollen die nichts anderes mehr.

Marty
 
Bei meinem Patenkind mache ich immer alle Gläschen selber. Häufig ist es zwar nur einen Tick frischer, aber auch einfach viel günstiger. Ich denke einfach, dass ein Kind die natürlichen Geschmacksstoffe aus Äpfel, Möhren, Birne usw erhalten sollte und keine Gläschen ;)

Meine Schwester z.B füttert mein Patenkind mit Ravioli und dass oftmals 2 Mal am Tag! Ihren anderen Sohn dann direkt ein Mal mit am Essenstisch und zack geht die Dose auf. Für mich persönlich ein Undingen. Das macht am Tag 2.58€ nach unseren Ravioli Preisen und die Geschmacksstoffe usw darin bringen nichts gutes!

Für die 2,58€ kaufe ich z.B Möhren, Kartoffeln und ein bisschen Suppenfleisch und zack ist es frisch und lecker.

Mir ist zudem auch aufgefallen, dass alles was ich frisch gemacht habe oftmals lieber gegessen wurde von den Kiddies als die Dose bei meiner Schwester!
 
aber gerade jetzt, wo auch gern mal fleisch im essen sein darf, schwöre ich auf gläschen - ich koche einen brei (zb kartoffel-fenchel) und mische dann püriertes fleisch ausm glas zu - ich bekomm das niemals so fein püriert.

uahh, ich fand gerade die Fleischgläschen extrem widerlich. Mir hat der Geruch zu stark nach Hundefutter gestunken.
Fleisch habe ich beim Metzer direkt durchdrehen lassen, dann im Dampfgarer (habe so einen Kombibackofen, der beides kann) gekocht und zuletzt noch mit etwas Wasser mit dem Pürierstab ganz klein gemacht. Die Konsistenz hat meinen beiden gereicht. Ist nicht ganz sooo fein, stinkt aber dafür nicht.
Und schrecklich finde ich immer Wasser drin, zum strecken und dann Reisflocken zum wieder andicken. Gibts bei fast allen Gläschen. Mal ehrlich, wenn man die g Fleisch in einem Gläschen hochrechnet auf reines Fleisch, kommt man auf den gleichen Preis, wie Bio-Huhn oder Bio-Lamm, beim Bio-Metzger. Wobei ich oft Bio-Rind ungewürzt TK vom Aldi gekauft habe. Ist vergleichsweise günstig.
Das schönste Erlebnis war aber Weihnachten beim Bio-Metzger. Gefragt war Lamm. Kilopreis 49€. Als ich ihn gefragt habe, ob er mir das Lammfilet durchdrehen könnte, ist er fast vom Stuhl gefallen. Hat es aber dann verstanden. Und das Stück, portionsweise eingefroren, hat dann auch für einige Mahlzeiten gereicht.
Also ich bin wirklich auch pro selbermachen.
Achja, und zum Kürbis, beim Hokkaido kann man die Schale dranlassen (bei der großen habe ich den auch noch geschält :ugly:).
 
ich selbst würde meine kinder wenn ich welche hätte auch nur frisches zubereiten. was anderes habe ich früher auch nicht bekommen als baby.

man weiss was drinne ist und man weiss wo es herkommt wenn man sich alles beim bauern kauft.

wenn man sich mal die zutaten und zusatzstoffe mal bei dr. google anschaut muss man sich auch nicht wundern warum unsere babys und klein kinder so fett werden und faul.

aber auch allgmein was es alles zu kaufen gibt heutzutage, dass gab es früher alles nicht.

meine kinder würden auch nicht das zu naschen bekommen was es heute gibt.

und da ich männlich bin und arbeiter bin würde ich dafür sorgen das die frau das schon zuhause alles hat und es frisch zubereitet.

man kann doch den kindern das nicht antun aus faulheit oder bequemlichkeit weil man was zu tun hat das man produkte aus gläser kauft oder tüten.

meine mutter hatte sich immer alle termine so gelegt und sich drum gekümmert das frühstück gab mittag und abendbrot. gut sowas kann man um 1-2 stunden verschieben.

aber niemals fertigprodukte.


ich esse auch kein hähnchenfleisch oder generell fleisch aus den markt wie lidl aldi real plazze oder sonstige lebensmittel.

alles frisch und selbst das kann billiger sein.

ich mache meistens den test mit den braten bei freunde oder kollegen.
dieses ganze maastzucht mit antibiotika um die zucht anzutreiben.
so verdünnt sich das und es mehr flüssigkeit im fleisch als man denkt.

fisch ist genau dassselbe sowas kann man auch nur aus der zucht in der umgebung kaufen
der fisch den man kaufen kann in den läden oder wochenmarkt ist meist in meeren oder seen gefangen
da wo der ganze oil und dreck den der fisch in sich einatmet unter wasser.



ich kenne viele leute die so sind wie ich und werden kaum krank die sich ans essen halten was reiner ist als der dreck. wer kocht heute mit diesen fix tüten?? der letzte dreck.

aber mal davon abgesehen gibt es viele videos an reportagen was aufgedeckt wurden ist.

da fällt mir gerade noch pharma industrie ein. die medikamenten die wir heute auf den markt haben ist ja echt ne riesen grossen auswahl,
die ärzte verschreiben sogar auf provisions basis die rezept aus was nur reiner chemie ist weil irgendwelche leute langeweile haben und da was zusamnmen mischen um es auf den markt zu bringen.

früher sind die leute älter geworden und waren nicht so oft krank wie heute.

die konzernen reagieren die welt.

gesunde ernährung ist das beste und alles frisch
 
dieses ganze maastzucht mit antibiotika um die zucht anzutreiben.
so verdünnt sich das und es mehr flüssigkeit im fleisch als man denkt.
fisch ist genau dassselbe sowas kann man auch nur aus der zucht in der umgebung kaufen
Bitte lese Dir mal durch was die Begriffe "Mast" und "Zucht" eigentlich bedeuten, das sind wirklich verschiedene Dinge

ich selbst würde meine kinder wenn ich welche hätte auch nur frisches zubereiten. was anderes habe ich früher auch nicht bekommen als baby.
man weiss was drinne ist und man weiss wo es herkommt wenn man sich alles beim bauern kauft.
wenn man sich mal die zutaten und zusatzstoffe mal bei dr. google anschaut muss man sich auch nicht wundern warum unsere babys und klein kinder so fett werden und faul.
Es gibt aber auch Fertigprodukte die besser sind als vieles was ich so frisch zubereiten könnte ;) Fertigprodukte sind nicht grundsätzlich schlecht, es gibt vieles fertig zu kaufen was auf hohem Niveau in Sachen Lebensmittelqualität zubereitet wurde, nur sind die Produkte dann natürlich auch weit entfernt von "billlig"

und da ich männlich bin und arbeiter bin würde ich dafür sorgen das die frau das schon zuhause alles hat und es frisch zubereitet.
aber dann auch dafür sorgen das die Kette lang genug ist

ich esse auch kein hähnchenfleisch oder generell fleisch aus den markt wie lidl aldi real plazze oder sonstige lebensmittel.
Bei Aldi gibt es Bioprodukte die bei mir in der Gegend hergestellt wurden und von deren Qualität ich mich überzeugen konnte. Umgekehrt haben die Hersteller Aldi als besonders korrekte Kaufleute gelobt.

gesunde ernährung ist das beste und alles frisch
Damit man überhaupt herausfinden kann was wahrscheinlich gesund ist und was nicht muss man aber schon etwas genauer und differenzierter hinschauen....
 
Mich interessiert, wie ihr das seht: sollte man Brei selber kochen oder den aus dem Glas nehmen. Wie handhabt ihr das oder habt das selber gemacht? Und vor allem: was waren die Gründe?

Wir haben bei unseren Kindern immer versucht frisch zu kochen. Natürlich funktioniert das nicht immer. Beruf und Alltag tun da ihr übriges.
Wir hatten dann immer einen kleinen Vorrat an BIO-Gläschen zuhause. Ohne jetzt Namen zu nennen, aber da gibts ja bekannte Drogerien die gute BIO-Eigenprodukte vertreiben.

Warum wir uns oft fürs Selberkochen entscheiden haben? Weils einfach besser schmecke und ein besseres Gefühl gibt, wenn man genau weiß was im Essen drinnen ist.
Und BIO weil unsere Kinder, so abgedroschen es sich auch anhören mag, nur das Beste verdient haben. Da war uns der Preis auch wirklich egal.