Alltagsrassismus in Deutschland: "Ich wünschte, H****r würde noch leben"

Folgende News wurde am 01.05.2014 um 10:57:00 Uhr veröffentlicht:
Alltagsrassismus in Deutschland: "Ich wünschte, H****r würde noch leben"
Shortnews

Rassismus äußert sich nicht immer nur in gewalttätigen Übergriffen sondern auch in ständigen Kontrollen, Beleidigungen und subtil abwertenden Bemerkungen. Der "Focus" hat mehrere Betroffene interviewt. So hat eine Frau einen Job nicht bekommen, weil sie aus religiösen Gründen Kopftuchträgerin ist. Andere werden stärker und häufiger von der Polizei kontrolliert. Menschen mit ausländischen Wurzeln wird teilweise auch in manchen Discotheken und Klubs der Einlass verwehrt. Eine Irakerin berichtet, dass eine Nachbarin zu ihr gesagt hatte: "Immer wenn ich Sie sehe, ist das so, als ramme man mir ein Messer ins Herz. Ich wünschte, H****r würde noch leben." Einem Ägypter wurde im Autohaus gesagt, als er nach einem Preisnachlass fragte, dass dies kein Teppichladen sei.
 
Die meisten Beispiele sind gar kein Rassismus.
Bei den Diskos und Clubs hat man einschlägige Erfahrungen mit bestimmten Personen und Gruppen und man versucht auf die Art nur Ärger zu vermeiden. Das hat rein gar nichts mit Rassismus zu tun.
Mich stört an dem Artikel, dass er mit irgendwelchem Quatsch, der gar nichts mit Rassismus zu tun hat, den eigentlichen Begriff von Rassismus aufweicht und als gewöhnlich darstellt.
Insbesondere hat das mit Kopftuch nichts mit Rassismus zu tun, denn ein Kopftuch abzunehmen ist was anderes als die "Rasse" zu wechseln.
 
Genau des ist der Punkt, den man gerne vergisst. Vieles wird gar nicht als Rassismus erkannt. Dabei sollte man das Wort aber heutzutage nicht wörtlich nehmen. Vieles, was man "Rassismus" nennt, sind schlicht und einfach Vorverurteilungen.
 
Rassismus, Faschismus, Nationalsozialismus, Nationalismus, oder einfach nur in ein schlechtes Gefühl gegenüber Ausländern sei es aus Erfahrung oder Unerfahrenheit, kommt meist sowie einfach alles in den Sack zum draufhauen - da macht man sich vorher nicht die Mühe großartig zu differenzieren oder zu hinterfragen
 
Der Begriff "Rassismus" mag heute im Sprachgebrauch zwar weit ausgedehnt sein...

Die meisten Beispiele sind gar kein Rassismus.
Bei den Diskos und Clubs hat man einschlägige Erfahrungen mit bestimmten Personen und Gruppen und man versucht auf die Art nur Ärger zu vermeiden. Das hat rein gar nichts mit Rassismus zu tun.[...]

"Die Ausländer-Quote ist heute Abend schon erreicht!" - Sind Sätze die man nicht allzu selten von einem Türsteher hört. Aber es ist interessant, das du dies nicht als rassistisch ansiehst.

Da werden Personen Aufgrund ihrer Herkunft wofür sie nichts können nicht in einen Club rein gelassen während Menschen ohne Migrationshintergrund ein und aus gehen können. Was sollte denn das bitte schön sein? Harmloses selektieren zwischen Ausländern und deutschen? :ugly:
 
Da werden Personen Aufgrund ihrer Herkunft wofür sie nichts können nicht in einen Club rein gelassen während Menschen ohne Migrationshintergrund ein und aus gehen können.
Ein Club heißt ja so weil nur bestimmte Leute rein dürfen, z.B. nur Frauen oder nur Männer oder nur mit bestimmter Kleidung, etc. Hier wird zwar diskriminiert, aber aus zum Wohle aller Beteiligten. Was willst z.B. als Hetero im Schwulen-Klub?
 
Ein Club heißt ja so weil nur bestimmte Leute rein dürfen, z.B. nur Frauen oder nur Männer oder nur mit bestimmter Kleidung, etc. Hier wird zwar diskriminiert, aber aus zum Wohle aller Beteiligten. [...]

Schön das du einsiehst das hier dann diskriminiert wird. Aber wieso zum wohle aller anderen, wenn in diesem Fall der Dresscode stimmt? Ob nun Russen, Türken und Co. mit auf der Tanzfläche sind stört doch keinen. Oder assozierst du gleich das diese Personen "Krawall-Macher" sind? Falls ja dann steckst du voller Vorurteile. Über "prügelnde" deutsche liest man halt nicht viel, da kann man keine verkaufsstarken und hetzerischen Schlagzeilen auf die Titelseite drucken.

[...] Was willst z.B. als Hetero im Schwulen-Klub?

Feiern?! Trinken?!
 
Ein Club heißt ja so weil nur bestimmte Leute rein dürfen...
Oh, es gibt in Deutschland "Nur Deutsche-Clubs"? :evil:
Hier wird zwar diskriminiert, aber aus zum Wohle aller Beteiligten. Was willst z.B. als Hetero im Schwulen-Klub?
Das ist zuerst mal die Sache jedes einzelnen. Ich kenne verdammt wenige "members-Only" Club hierzulande, die meisten sind bewusst für jedermann offen. Wenn am Eingang trotzdem selektiert wird, dann IST es Rassismus.

Und btw: als Hete hast du absolut KEIN Problem, in einen Schwulenclub zu kommen - so denn du denn willst. :ugly:
 
Bei der kleinsten Sache wird laut Rassismus gebrüllt... hat am Ende denselben Effekt, wie wenn man jedesmal um Hilfe schreit. Wenns dann wirklich mal brennt, kommt keiner mehr zu Hilfe.

Übrigens, bei anderen Lebewesen, vor allem Haustieren, wird munter nach Rassen unterschieden. Rassen gelten als Statussymbol, für reinrassige Hunde zB. zahlt man mitunter viel Geld.
Verfolgt jemand eine solche Denkweise beim Menschen, ist das böse. Versteh ich nicht. Okay, vor dem historischen Kontext schon (nicht nur Nazideutschland, auch Südafrika mit der Apartheid oder die USA während der Sklavenzeit bspw.; Deutschland ist ja nicht das einzige Land mit jener Problematik gewesen).
Aber wenn man einfach mal die Menschheit betrachtet mit den unterschiedlichen Kulturen, Mentalitäten, Hautfarben, Körperbauten usw. kann schnell zu dem Schluss kommen, dass es verschiedene Rassen oder zumindest Unterkategorien innerhalb der Gattung homo sapiens gibt.

Und wo es negativen Rassismus bzw. negatives Schubladendenken gibt, gibt es auch positives. Die allgemeine Meinung, dass Asiaten bspw. intelligenter oder zumindest fleißiger in der Schule sind, sehe ich zumindest nicht als negativ an :mrgreen:

Zu den beiden Thematiken aus der News:
Wenn ein Club-, Diskothekenbesitzer meint bestimmte Personen oder Personengruppen dürfen seinen Laden nicht betreten, ist das kein Rassismus, sondern sein Hausrecht. Wie diese Meinung zustande kommt bzw. kam, hat in dem Moment niemanden zu interessieren.
Die Kopftuchsache ist auch ganz klar. Wenn Chef 'Nö' sagt, wirds abgenommen. Ich darf im Sommer auch nicht im Muskelshirt in der Werkstatt stehen, weil Chef das nicht sehen will und/oder die Kleiderordnung oder Sicherheitsvorschrift das so vorschreiben. Da muss auch ich als Deutscher mich unterordnen.
Das ist auch kein Rassismus, sondern viel mehr eine Frage der Hierarchie und/oder Vorschriften und Gepflogenheiten des entsprechenden Landes, wirtschaftlichen Bereiches oder Betriebes.
 
@Herzoegchen90, wesentliche Unterscheidungsmerkmal beim Menschen ist die Hautfarbe. Dies kannst du nicht mit der Vielfalt von Arten in der Tierwelt wie bei den Hunden gleichsetzen. Der Unterschied zwischen einem Asiaten und einem Europäer beschränkt sich optisch wesentlich auf die Pigmentation der Haut. Während ein Pudel äußerlich als auch von seinen Eigenschaften vollkommen anders ist als z.B. ein Rotweiler (schon mal einen Pudel als Wachhund gesehen? - Es gibt ja nicht umsonst Hunderassen die für gewisse Zwecke bzw. Aufgaben gezüchtet wurden sind z. B. Jagdhunde).

Die Rassenlehre ist immerhin nicht umsonst eine Pseudowissenschaft.

Das mit dem Hausrecht ist eine Sache und man kann so die Sache beschönigen. Wenn ich eine Bar habe und sage meinem Türsteher: "lasst keine Türken rein", dann missbrauche ich das Hausrecht aufgrund meiner vorurteilshaften bzw. rassistischen Denkweise.

Das mit dem Kopftuch kannst du nicht mit dem Muskelshirt gleichsetzen. Oder welcher Religion gehörst du an wo das Tragen von Muskelshirts ein religiöses Selbstverständnis ist?
 
Zuletzt bearbeitet:
@Herzoegchen90, wesentliche Unterscheidungsmerkmal beim Menschen ist die Hautfarbe. Dies kannst du nicht mit der Vielfalt von Arten in der Tierwelt wie bei den Hunden gleichsetzen. Der Unterschied zwischen einem Asiaten und einem Europäer beschränkt sich optisch wesentlich auf die Pigmentation der Haut. Während ein Pudel äußerlich als auch von seinen Eigenschaften vollkommen anders ist als z.B. ein Rotweiler (schon mal einen Pudel als Wachhund gesehen? - Es gibt ja nicht umsonst Hunderassen die für gewisse Zwecke bzw. Aufgaben gezüchtet wurden sind z. B. Jagdhunde).

Asiaten sind generell kleiner und haben eher "Schlitzaugen", manch Schwarzer hat ne breite platte Nase, Nordeuropäer sind eher blond, während Südeuropäer eher schwarzhaarig sind. Es ist nicht nur die Hautfarbe. Es ist wesentlich mehr.
Und du sagst es, Hund wurden oft zu ihren entsprechenden Merkmalen hingezüchtet vom Ausgangshund, dem Wolf. Nichts anderes war auch die Idee der Rassenlehre, eine auf die Verwendung angepasste Rasse zu schaffen. Die weitere ideologische Ausschmückung dahinter ist diskutabel, aber erstmal ist es nichts anderes als das, was wir auch mit Hunden tun.

Die Rassenlehre ist immerhin nicht umsonst eine Pseudowissenschaft.

Kann man so sehen. Man kann das ganze aber auch ideologiefrei betrachten und die Aussage treffen, dass die Evolution schon selbst unterschiedliche Rassen mit unterschiedlichen Merkmalen hervorgebracht hat, die besonders gut dazu imstande sind in ihrem entsprechendem Lebensraum zu überleben.

Das mit dem Hausrecht ist eine Sache und man kann so die Sache beschönigen. Wenn ich eine Bar habe und sage meinem Türsteher: "lasst keine Türken rein", dann missbrauche ich das Hausrecht aufgrund meiner vorurteilshaften bzw. rassistischen Denkweise.

Okay, ich war auf einer katholischen (Privat-)Schule, dort hat die Kirche Hausrecht und hat gesagt, wer nicht getauft ist, darf die Schule nicht besuchen, war somit für die meisten Araber (sind ja nicht alle Muslime xD) und Juden generell nicht zugänglich. Trotzdem hatten wir ein Schild dran genagelt bekommen Schule ohne Rassismus|Schule mit Courage. Wir waren trotzdem nicht rassistisch, im Gegenteil, wir wurden gezwungen, jedes Jahr zur Reichsprogromnacht den deportierten Juden zu gedenken.
Ich sehe darin wirklich keine Rassendiskriminierung, sondern einfach die Durchsetzung des entsprechenden Hausrechtes.
Und btw wenn der Türke in Disco A nicht reinkommt, weil der Betreiber schlechte Erfahrung mit Klientel gleicher Herkunft hatte oder vielleicht wirklich ein kleiner Fascho ist, bleibt es dem feierlustigen Türken immer noch überlassen Disco B aufzusuchen. Angebot ist, zumindest in den Städten genügend da.

Edit: oder er eröffnet eine Örtlichkeit wo alle bzw. nur Türken rein dürfen. Ist in diesem freien Land sein gutes Recht ;)

Das mit dem Kopftuch kannst du nicht mit dem Muskelshirt gleichsetzen. Oder welcher Religion gehörst du an wo das Tragen von Muskelshirts ein religiöses Selbstverständnis ist?

Ein Kopftuch ist in erster Linie einmal ein Kleidungsstück in Form einer Kopfbedeckung. Ich trage auch öfter mal ein Kopftuch/Bandana, auch meine durch und durch christlich geprägte Urgroßmutter trug öfter mal ein Kopftuch und die Matrjoschka-Puppen bzw. russischen Babuschkas (Omas) kennt man fast auch nur mit Kopftuch. Die sind, sofern ich richtig informiert bin, als orthodoxe Christen auch nicht verpflichtet ein Kopftuch aus religiösem Anlass heraus zu tragen.
Und selbst wenn es ein, wie du formulierst, "religiöses Selbstverständnis" ist, gibt es in diesem Deutschland immer noch Gepflogenheiten, Kleiderordnungen, Rücksichtnahme auf andere Kulturgruppen und im schlimmsten Falle eine Kleidervorschrift.
Und wenn der Chef sagt, trag das Kreuz verdeckt, wenn du mit Kunden zu tun hast, dann ist das so zu tun. Und ich renn als Asatru auch nicht mit meinem Thorshammer und meiner Axt brüllend durch die Gegend und plünder Klöster, wie meine religiösen Vorbilder, die Wikinger :mrgreen:
Das entspricht halt eben nicht den Gepflogenheiten bzw. der Kultur des Landes in dem ich heimisch bin.
 
Vielleicht will ar aber un Disco A rein weil auch seine Freunde da drin sind, oder weil Disco A nun mal besser ist...

Wenn jemand das so verharmlost @herzogchen, dann hast du also auch kein Problem damit wenn mannpauschal sagt alle Deutschen sind Natzis? Das würde für mich aufs gleiche raus kommen...
 
Vielleicht will ar aber un Disco A rein weil auch seine Freunde da drin sind, oder weil Disco A nun mal besser ist...

Also, wenn er nicht reingelassen wird, dann kann die Örtlichkeit ja schon mal gar nicht besser sein. Jede andere Örtlichkeit wo man herzlich empfangen wird ist dann nämlich besser, selbst wenn sie "schäbiger" eingerichtet sein sollte. Und wenn die Freunde nicht raus kommen, wenn er nicht reingelassen wird und gemeinsam diese Örtlichkeit boykottieren und eine andere Örtlichkeit aufsuchen, wo alle reinkommen, dann hat er einfach schei... ähh... schlechte Freunde ;)

Wenn jemand das so verharmlost @herzogchen, dann hast du also auch kein Problem damit wenn mannpauschal sagt alle Deutschen sind Natzis? Das würde für mich aufs gleiche raus kommen...

Ich weiss ja in dem Moment wo die Meinung her kommt. Ich oder in diesem Falle eine größere Gruppe meiner Mitmenschen haben sich gegenwärtig und/oder in der Vergangenheit schlecht verhalten. Mir bleiben dann im Grunde nur 3 Möglichkeiten:
1. Beweisen, dass ich anders bin und mich vorbildlich verhalten, damit dieses Pauschalbild in meinem individuellen Fall für die Menschen mit denen ich zu tun habe, widerlegt ist.
2. Das ganze ignorieren und mich an Menschen halten, die mich kennen und achten, wie ich bin und keine pauschalisierte Meinung haben.
3. Mich der pauschalisierten Meinung anpassen und so richtig auf die Kacke hauen, weil die Leute das eh von mir erwarten, wenn ich schon vorverurteilt werde :ugly:
 
Das mit dem Kopftuch kannst du nicht mit dem Muskelshirt gleichsetzen. Oder welcher Religion gehörst du an wo das Tragen von Muskelshirts ein religiöses Selbstverständnis ist?
Das Kopftuch eröffnet eine vielschichtige Problematik, gerade weil es ein religiöses und auch politisches Symbol ist. Dabei wird es nicht mal vom Koran vorgeschrieben - also ist eher politisch.
Man kann es einem Unternehmen aber nicht zumuten eine bestimmte politische Ansicht zu propagieren und deshalb kann es der Chef auch verbieten.
Ein Muskelshirt ist wesentlich unproblematischer als ein Kopftuch und trotz dem verboten.
 
Asiaten sind generell kleiner und haben eher "Schlitzaugen", manch Schwarzer hat ne breite platte Nase, Nordeuropäer sind eher blond, während Südeuropäer eher schwarzhaarig sind. Es ist nicht nur die Hautfarbe. Es ist wesentlich mehr.

Von mir aus können noch welche grün und lila sein, ändert aber nichts daran das wir alle Homo Sapiens sind. Es mag zwar eine große äußere Vielfalt geben, aber dennoch gibt es keine "Rassen" unter uns Folgende Argumente sprechen dafür:

- Mindestens 3/4 der menschlichen Gene variieren nicht, sie sind also bei allen Menschen gleich. Die Variabilität bezieht sich also auf die Allelverteilung des höchstens 25 % ausmachenden Teils variabler Gene

- alle molekularbiologischen Unterschiede betreffen lediglich statistische Verteilungen (Allelhäufigkeiten);

- trotz erheblich erscheinender morphologischer Unterschiede sind die genetischen Distanzen zwischen den geographischen Populationen des Menschen gering. Sichtbare Unterschiede zwischen Menschen täuschen uns über genetische Differenzen. Einige wenige Merkmale überbewerten wir – nur aus dem Grunde, weil sie besonders auffallen. Der »Typus« ist ein schlechter Wegweiser zu genetischen Distanzen: Zwischen (morphologisch fast nicht zu unterscheidenden) west- und zentralafrikanischen Unterarten des Schimpansen (Pan troglodytes) sind sie zum Beispiel etwa 10 mal so groß wie zwischen menschlichen Populationen (z. B. Afrikaner und Europäer).

- Der größte Anteil der genetischen Unterschiede zwischen Menschen befindet sich nicht zwischen, sondern innerhalb der geographischen Populationen. Mindestens 90 % der genetischen Unterschiede befinden sich innerhalb lokaler oder eng benachbarter Populationen, die Unterschiede zwischen den geographischen Gruppen umfassen höchstens 10 % der genetischen Verschiedenheit. Zur genetischen Vielfalt der Menschen trägt die geographische Variation also nur einen sehr kleinen Teil bei.

- Die Häufigkeit der Allele variiert überwiegend kontinuierlich. Zwischen den geographischen Populationen gibt es keine größeren Diskontinuitäten und keine durchgehenden scharfen Grenzen.
Quelle: https://www.die-gruppe-md.de/biologie-und-rassenlehre

Das ganze kann auch etwas ausführlicher sein, dazu kannst du dir ja dieses PDF Dokument der Uni Oldenburg ansehen

Und du sagst es, Hund wurden oft zu ihren entsprechenden Merkmalen hingezüchtet vom Ausgangshund, dem Wolf. Nichts anderes war auch die Idee der Rassenlehre, eine auf die Verwendung angepasste Rasse zu schaffen. Die weitere ideologische Ausschmückung dahinter ist diskutabel, aber erstmal ist es nichts anderes als das, was wir auch mit Hunden tun.
:roll:


Kann man so sehen. Man kann das ganze aber auch ideologiefrei betrachten und die Aussage treffen, dass die Evolution schon selbst unterschiedliche Rassen mit unterschiedlichen Merkmalen hervorgebracht hat, die besonders gut dazu imstande sind in ihrem entsprechendem Lebensraum zu überleben.

Jap, wie dem Homo Habilis, homo Erectus (...) bis hin zu dem was du in dem Spiegel siehst (unabhängig davon welche Farbe, Nase und Augen du hast) den Homo Sapiens.


Okay, ich war auf einer katholischen (Privat-)Schule, dort hat die Kirche Hausrecht und hat gesagt, wer nicht getauft ist, darf die Schule nicht besuchen, war somit für die meisten Araber (sind ja nicht alle Muslime xD) und Juden generell nicht zugänglich. Trotzdem hatten wir ein Schild dran genagelt bekommen Schule ohne Rassismus|Schule mit Courage. [...]
Ich merke daran, das du nicht direkt weißt was man unter den Begriff Rassismus so versteht...
Religion ist keine biologische Eigenschaft. Einem Araber wird der Zutritt verwehrt, weil er einen anderen Glauben hat und nicht aufgrund seiner Herkunft. Dies hätte man bei einem anders Gläubigen deutschen ebenso gemacht. Dies ist religiös bedingt und somit unabhängig von der Herkunft der jeweiligen Person.

[...]Wir waren trotzdem nicht rassistisch, im Gegenteil, wir wurden gezwungen, jedes Jahr zur Reichsprogromnacht den deportierten Juden zu gedenken.[...]

Hättet ihr es auch freiwillig gemacht? ;-) Und wie schon gesagt, Religion ? Rassen. Hier assozierst du den Juden als eine Art Rasse, wobei das Judentum keine Rasse ist, sondern eine Religion. Wenn ich jetzt zum Judentum konventiere bin ich biologisch genau so gleich wie zu vor. In der Propaganda im 3. Reich hat man versucht den Menschen einzutrichtern, das der Jude eine Rasse ist - scheinbar zeigt die Propaganda heute immer noch Wirkung bei einigen Menschen...


Und btw wenn der Türke in Disco A nicht reinkommt, weil der Betreiber schlechte Erfahrung mit Klientel gleicher Herkunft hatte oder vielleicht wirklich ein kleiner Fascho ist, bleibt es dem feierlustigen Türken immer noch überlassen Disco B aufzusuchen. Angebot ist, zumindest in den Städten genügend da.
Vielleicht ist er genau dort mit Freunden verabredet? Vielleicht ist aber Disco A die angesagteste Location wo was los ist? Aber in einigen Städten wird es problematisch in B, C und auch in D rein zu kommen. Aufgrund von Vorurteilen.

Edit: oder er eröffnet eine Örtlichkeit wo alle bzw. nur Türken rein dürfen. Ist in diesem freien Land sein gutes Recht ;)

Nicht jeder wurde als Geschäftsmann/-frau geboren...

Ein Kopftuch ist in erster Linie einmal ein Kleidungsstück in Form einer Kopfbedeckung.
Das sieht man vielleicht so, wenn man eine katholische-Ninja Schule besuchte ;-) Im Christentum ist es nur ein Kleidungsstück, aber nicht im Islam.


Und selbst wenn es ein, wie du formulierst, "religiöses Selbstverständnis" ist, gibt es in diesem Deutschland immer noch Gepflogenheiten, Kleiderordnungen, Rücksichtnahme auf andere Kulturgruppen und im schlimmsten Falle eine Kleidervorschrift.

Kleiderordnung gibt es nicht in jedem Beruf. Wenn ich Arbeitgeber wäre, wäre mir es egal ob das Verkaufspersonal oder die Verwaltungskraft mit oder ohne Kopftuch ihre Arbeit erledigt. Solange die Arbeit ordnungsgemäß erledigt wird und es keine bedenken in Hinblick der Arbeitssicherheit gibt.

Und wenn der Chef sagt, trag das Kreuz verdeckt, wenn du mit Kunden zu tun hast, dann ist das so zu tun.
Nein muss nicht unbedingt so sein. Auch als Arbeitgeber bin ich der Rechtssprechung untergeordnet.

Und ich renn als Asatru auch nicht mit meinem Thorshammer und meiner Axt brüllend durch die Gegend und plünder Klöster, wie meine religiösen Vorbilder, die Wikinger :mrgreen:
Das entspricht halt eben nicht den Gepflogenheiten bzw. der Kultur des Landes in dem ich heimisch bin.

Und wie du siehst, in dem Land wo du heimisch bist hat sich dort die Kultur im Laufe der Zeit mit deren Gepflogenheiten sowie der Religion gewandelt und es wird stetig immer ein Wandel geben...
 
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Von mir aus können noch welche grün und lila sein, ändert aber nichts daran das wir alle Homo Sapiens sind. Es mag zwar eine große äußere Vielfalt geben, aber dennoch gibt es keine "Rassen"

Es ging mir weniger darum, auf irgendeiner Rassetheorie oder verkappten Ideologie rumzureiten oder gar genetisch in die Tiefe zu gehen.
Es geht mir darum, zu verdeutlichen, dass Menschen dazu neigen Dinge zu kategorisieren. Das tun wir bei Hunden, im Grunde haben wir hier genauso eine große Art, nämlich die domestizierten Haushunde, welche vom Wolf abstammen. Diese haben wir nach ihrer Verwendung und ihrer äußeren Vielfalt in Rassen unterteilt. Nun gut. Bei Menschen ist das aber tabu?
Das klar zu machen darum geht es, entweder haben wir Unterschiede und damit Rassen und damit auch Rassismus. Oder wir haben keine Rassen und damit auch keinen Rassismus, sondern einfach Vorurteile gegenüber und Diskriminierung von Individuen, entstehend aus dem (wiederholten) Fehlverhalten einzelner Volks-, Kultur-, Glaubensgruppen oder was auch immer für andere Gruppen oder aus Angst vor dem Unbekannten. Wir diskriminieren ja nicht nur jegliche Hautfarben, sondern auch jegliche Lebensstile, einfach weil sie anders sind als jene die wir kennen bzw. als Individuum führen ;)

Jap, wie dem Homo Habilis, homo Erectus (...) bis hin zu dem was du in dem Spiegel siehst (unabhängig davon welche Farbe, Nase und Augen du hast) den Homo Sapiens.

Dennoch hat auch der homo sapiens Entwicklungsstufen durchlaufen und sich an jeweilige Umwelteinflüsse und Gegebenheiten angepasst, wodurch zumindest Unterkategorien entstanden, sonst gäbs auch keine äußerliche Vielfalt. Und mir ist es egal ob man nun "Rasse" sagt oder "Kategorie". Es gibt Unterschiede und der Mensch liebt es zu kategorisieren.


Ich merke daran, das du nicht direkt weißt was man unter den Begriff Rassismus so versteht...
Religion ist keine biologische Eigenschaft. Einem Araber wird der Zutritt verwehrt, weil er einen anderen Glauben hat und nicht aufgrund seiner Herkunft. Dies hätte man bei einem anders Gläubigen deutschen ebenso gemacht. Dies ist religiös bedingt und somit unabhängig von der Herkunft der jeweiligen Person.

Das haben die anderen anscheinend auch nicht, wenn in Verbindung mit Rassismus immer wieder das Gespräch um die Religionsfreiheit der Muslime und ihrer Kopftuch tragenden Frauen aufkommt :ugly:
Und btw widersprichst du dir doch selbst. Wenn es genetisch keinen Unterschied gibt zwischen homo sapiens aus Asien und homo sapiens aus Afrika oder Europa und man ihn somit nicht "rassisch" unterteilen kann, gibt es auch keinen Rassismus bzgl. der Herkunft, sondern höchstens Fremdenfeindlichkeit.



Hättet ihr es auch freiwillig gemacht? ;-) Und wie schon gesagt, Religion ? Rassen. Hier assozierst du den Juden als eine Art Rasse, wobei das Judentum keine Rasse ist, sondern eine Religion. Wenn ich jetzt zum Judentum konventiere bin ich biologisch genau so gleich wie zu vor. In der Propaganda im 3. Reich hat man versucht den Menschen einzutrichtern, das der Jude eine Rasse ist - scheinbar zeigt die Propaganda heute immer noch Wirkung bei einigen Menschen...

Naa... wo Christentum und Islam recht schnell expandiert haben und früh von Anfang an unterschiedlichste Volksgruppen unter sich religiös vereinnahmt haben, sind die Juden sehr lange und sind es größtenteils heute auch noch als Volk der Israeliten unter sich geblieben. Und auch wenn ich nicht wirklich länger auf der Thematik der Rassentheorie verbunden mit der Ideologie des 3. Reichs rumreiten will, weil das absolut nicht mein Ding ist, so ist doch unter diesem Gesichtspunkt der Gedankengang der Rassentheoretiker nachvollziehbar.
Und natürlich zeigt die Propaganda auch heute noch Wirkung. Propaganda ist zeitlos. Andererseits, wenn man sich mit der Propaganda auseinandersetzt, dann kommt am Ende sowas bei raus, wie bei mir. Ich behaupte in Ansätzen war nicht alles verkehrt oder unrichtig, was die rausgehauen haben, aber im Gesamten wars halt totaler Müll. Ich habe auch kein Problem damit, dass zu sagen, weil ich mich auch mit der heutigen indoktrinierten Propaganda "Im 3. Reich waren alle Deutschen böse und wir müssen uns schuldig fühlen und zu allen anderen nett und lieb sein, selbst wenn sie uns bedrohen, berauben und bescheissen" auseinandergesetzt habe.



Vielleicht ist er genau dort mit Freunden verabredet? Vielleicht ist aber Disco A die angesagteste Location wo was los ist? Aber in einigen Städten wird es problematisch in B, C und auch in D rein zu kommen. Aufgrund von Vorurteilen.

Ganz ehrlich, wäre ich an der Stelle, und mir ist erstmal total egal, wo ich herkomme, würde ich dann doch sagen "Leckt mich alle mal, dann schmeiss ich meine eigene Party"... damit sortier ich dann auch gleich die richtigen von den falschen Freunden aus, indem ich sehe, wer zu meiner Party kommt und wer lieber in einer Disse abfeiert, dessen Betreiber Vorurteile gegenüber bestimmten Personengruppen hat :mrgreen:



Nicht jeder wurde als Geschäftsmann/-frau geboren...

Wir werden alle gleich geboren, die Frage ist, was wir draus machen... also entweder kategorisieren wir oder nicht ;) Wenn wir kategorisieren (und das würde meine abgeschwächte Theorie unterschiedlicher Typen/Rassen stärken), dann zählt deine Aussage, dass nicht jeder Geschäftsmann/-frau werden kann.
Oder aber wir sind alle gleich und jeder ist seines eigenen Glückes Schmied...
Entscheide dich, eins von deinen beiden Argumenten musst du zerstören :ugly:


Das sieht man vielleicht so, wenn man eine katholische-Ninja Schule besuchte ;-) Im Christentum ist es nur ein Kleidungsstück, aber nicht im Islam.

Tragen Hindus, Buddhisten, div. Naturreligionenanhänger usw. aus religiösen Gründen Kopftücher?
Nein. Nur der weibliche Muslim, weil in einigen wenigen Suren des Koran steht, dass die Frau ihre Scham bewahren und ihren Schmuck bedecken soll.
Toller Artikel dazu ist übrigens hier zu finden.
Gegenüber des Korans schreibt die Bibel im alten (und damit auch fürs Judentum bindend), wie auch im neuen Testament ausdrücklich das Tragen eines Kopftuches vor. Eigentlich müssten also nicht die Muslime, sondern die Juden (in orthodoxen Kreisen auch der Fall), wie auch die Christen Kopftücher tragen...
Huch was ist da bloß falsch gelaufen bei den Religionen, hat plötzlich keiner mehr Ahnung?
Also was Religion angeht, reicht der katholische (protestantisch (zwangs-) getaufte und bekennender Heide) Ninja dir mindestens dreimal das Wasser.
Und damit wären wir wieder dabei, das Kopftuch ist nur ein Kleidungsstück. Es hat oder soll eine bedeckende Wirkung haben, hat aber keinerlei religiösen Charakter, ausgenommen im Christentum, da im 1. Korinther 11,5 folgendes steht:
Eine Frau aber, die betet oder prophetisch redet mit unbedecktem Haupt, die schändet ihr Haupt; denn es ist gerade so, als wäre sie geschoren.
Und da der Korinther ein Brief des Paulus an die Korinther war, ist diese Textstelle eindeutig dem Christentum zuzuordnen. Aber selbst in meiner Ninja-Schule hab ich keine Frau mit Kopftuch beten sehen :mrgreen:
So groß kann die religiöse Bedeutung also gar nicht sein.


Kleiderordnung gibt es nicht in jedem Beruf. Wenn ich Arbeitgeber wäre, wäre mir es egal ob das Verkaufspersonal oder die Verwaltungskraft mit oder ohne Kopftuch ihre Arbeit erledigt. Solange die Arbeit ordnungsgemäß erledigt wird und es keine bedenken in Hinblick der Arbeitssicherheit gibt.

Tja, meinem Chef ist das zum Beispiel nicht egal, obwohl ich als Werkstattschrauberaffe so ziemlich Null Kundenkontakt hab. Und leider kategorisiert der Mensch immer noch, denkt in Schubladen und hat damit auch Vorurteile, dass wird man nie so ganz abschaffen können und somit wird es auch immer Chefs geben, die sagen pack dein Kreuz oder dein Kopftuch ein, weil du mir sonst Kunden vergraulen könntest.
Die Religion mit all ihren Erkennungszeichen kann man dann ja wieder außerhalb des Berufes frei ausleben.


Nein muss nicht unbedingt so sein. Auch als Arbeitgeber bin ich der Rechtssprechung untergeordnet.

Andererseits kann ich aber auch sagen, ich will in diesem Land, mit der dort vorherrschenden Kultur und Gepflogenheiten leben und im nächsten Schritt, ich will diesen Job haben in genau der Firma und komme dann meinem (potentiellen) Arbeitgeber entgegen und ordne mich unter.
Das entsteht ein kleines Paradoxon zwischen Freiheit und Gleichberechtigung/Gleichbehandlung. Will ich wie alle anderen behandelt werden, muss ich meinen Thorshammer, goldenen Bhudda, Rosenkranz, Kopftuch, was auch immer auch mal weglegen können. Will ich frei sein, muss ich damit rechnen, irgendwo anzuecken und auch mal nicht wie andere behandelt zu werden.


Und wie du siehst, in dem Land wo du heimisch bist hat sich dort die Kultur im Laufe der Zeit mit deren Gepflogenheiten sowie der Religion gewandelt und es wird stetig immer ein Wandel geben...

Wandel ist Veränderung und Veränderung entsteht durch äußere Einflüsse und Aktionismus einzelner Individuen und Gruppen. Allerdings ist dieser Wandel so zähflüssig und in der Regel langwierig, dass wir doch von einer temporär stabilen kulturellen Lage sprechen können. Und diese sieht für mich derzeitig so aus, dass wir alle frei sind unsere Religion auszuüben, aber im öffentlichen und staatlichen Wesen aufgeklärt und von Religion getrennt, fast schon atheistisch sind und jeden gleich behandeln und somit auch nicht mit unserer persönlichen Religion belästigen.
Wenn du mir widersprechen möchtest, gerne, ich bin sofort dabei einen Wandel zugunsten meines Lebensstils herbeizuführen, den ich für die derzeitige Gesellschaft und die derzeitige Zeit fast zu 100% unterdrücke.
Wird halt nicht so gern gesehen, wenn man für irgendwelche Donner- oder Fruchtbarkeitsgötter Tiere oder gar Menschen opfert :mrgreen:
 
Zuletzt bearbeitet:
Es ging mir weniger darum, auf irgendeiner Rassetheorie oder verkappten Ideologie rumzureiten oder gar genetisch in die Tiefe zu gehen.
Es geht mir darum, zu verdeutlichen, dass Menschen dazu neigen Dinge zu kategorisieren. Das tun wir bei Hunden, im Grunde haben wir hier genauso eine große Art, nämlich die domestizierten Haushunde, welche vom Wolf abstammen. Diese haben wir nach ihrer Verwendung und ihrer äußeren Vielfalt in Rassen unterteilt. Nun gut. Bei Menschen ist das aber tabu?
Das klar zu machen darum geht es, entweder haben wir Unterschiede und damit Rassen und damit auch Rassismus. Oder wir haben keine Rassen und damit auch keinen Rassismus, sondern einfach Vorurteile gegenüber und Diskriminierung von Individuen, entstehend aus dem (wiederholten) Fehlverhalten einzelner Volks-, Kultur-, Glaubensgruppen oder was auch immer für andere Gruppen oder aus Angst vor dem Unbekannten. Wir diskriminieren ja nicht nur jegliche Hautfarben, sondern auch jegliche Lebensstile, einfach weil sie anders sind als jene die wir kennen bzw. als Individuum führen ;)

Und das war es, was der Artikel auch in der verlinkten Quelle einem klar machen wollte:
In diesem Beitrag wird versucht nachzuweisen, dass die Rassenklassifikationen der Anthropologen von den Anfängen bis heute nicht naturwissenschaftlich fundiert sind, sondern Alltagsvorstellungen und sozialpsychologischen Bedürfnissen entspringen, die die Wissenschaftler mit anderen Menschen ihrer jeweiligen Gesellschaften teilen.

Dennoch hat auch der homo sapiens Entwicklungsstufen durchlaufen und sich an jeweilige Umwelteinflüsse und Gegebenheiten angepasst, wodurch zumindest Unterkategorien entstanden, sonst gäbs auch keine äußerliche Vielfalt. Und mir ist es egal ob man nun "Rasse" sagt oder "Kategorie". Es gibt Unterschiede und der Mensch liebt es zu kategorisieren.
Manche Menschen lieben es zu kategorisieren ;-) Zum Thema "Unterkategorien" wiederhole ich nochmal folgendes:
trotz erheblich erscheinender morphologischer Unterschiede sind die genetischen Distanzen zwischen den geographischen Populationen des Menschen gering. Sichtbare Unterschiede zwischen Menschen täuschen uns über genetische Differenzen. Einige wenige Merkmale überbewerten wir – nur aus dem Grunde, weil sie besonders auffallen. Der »Typus« ist ein schlechter Wegweiser zu genetischen Distanzen: Zwischen (trotz erheblich erscheinender morphologischer Unterschiede sind die genetischen Distanzen zwischen den geographischen Populationen des Menschen gering. Sichtbare Unterschiede zwischen Menschen täuschen uns über genetische Differenzen. Einige wenige Merkmale überbewerten wir – nur aus dem Grunde, weil sie besonders auffallen. Der »Typus« ist ein schlechter Wegweiser zu genetischen Distanzen: Zwischen (morphologisch fast nicht zu unterscheidenden) west- und zentralafrikanischen Unterarten des Schimpansen (Pan troglodytes) sind sie zum Beispiel etwa 10 mal so groß wie zwischen menschlichen Populationen (z. B. Afrikaner und Europäer).fast nicht zu unterscheidenden) west- und zentralafrikanischen Unterarten des Schimpansen (Pan troglodytes) sind sie zum Beispiel etwa 10 mal so groß wie zwischen menschlichen Populationen (z. B. Afrikaner und Europäer).
Anderes Beispiel: Der Europäer kann zwar schnell einen Sonnenbrand bekommen, der Afrikaner allerdings kann aufgrund seiner Pigmentation auf die Umwelteinflüsse in Afrika besser reagieren und ist der Gefahr eines Sonnenbrandes nicht so stark ausgesetzt. Dennoch unterscheidet uns genetisch nicht so viel, das man hingehen kann um es zu Kategorisierenen. Unsere Haut und deren Haut enthält ebenso Melanin. Der eine mehr der andere weniger. Medizinisch gesehen macht es Sinn gewisse Merkmale zu kategorisieren (z. B. Blutgruppe), aber hinzugehen und zu sagen du hast mehr Melanin als ich in der Haut du bist eine andere Kategorie als ich, wäre als ob ich zu einem Diabetiker hingehen würde und würde sagen unsere Insulin Werte unterscheiden sich, du bist eine andere Kategorie Mensch als ich.

Das haben die anderen anscheinend auch nicht, wenn in Verbindung mit Rassismus immer wieder das Gespräch um die Religionsfreiheit der Muslime und ihrer Kopftuch tragenden Frauen aufkommt :ugly:
Ich bin in diesem Bezug nur auf deine Aussage eingegangen und habe nicht gesagt das der Moslem eine Rasse sei ;-)

Und btw widersprichst du dir doch selbst. Wenn es genetisch keinen Unterschied gibt zwischen homo sapiens aus Asien und homo sapiens aus Afrika oder Europa und man ihn somit nicht "rassisch" unterteilen kann, gibt es auch keinen Rassismus bzgl. der Herkunft, sondern höchstens Fremdenfeindlichkeit.
In wie fern? Nur weil ich unter diese Herkunftsgruppen keine rassistischen Differenzen ziehe, heißt es noch lange nicht das andere auf diesen Trugschluss kommen und dies machen. Es gibt biologische Merkmale, wie zum Beispiel die Hautfarbe. Was aber nicht heißen mag, das es starke und große genetische Differenzen gibt. Fremdenfeindlich wäre in meinen Augen, wenn ich jegliche Gruppen von Ausländern hier nicht erdulde. Rassistisch wäre, wenn ich sagen würde "Ich möchte in Deutschland nur weiße Mitbürger haben wollen!".

Ganz ehrlich, wäre ich an der Stelle, und mir ist erstmal total egal, wo ich herkomme, würde ich dann doch sagen "Leckt mich alle mal, dann schmeiss ich meine eigene Party"... damit sortier ich dann auch gleich die richtigen von den falschen Freunden aus, indem ich sehe, wer zu meiner Party kommt und wer lieber in einer Disse abfeiert, dessen Betreiber Vorurteile gegenüber bestimmten Personengruppen hat :mrgreen:
Es wäre vielleicht in deinem Fall so, was aber nicht unbedingt heißen mag das es bei den anderen ebenso ist. Ich würde mir schon gekränkt vorkommen, wenn ich aufgrund meiner Herkunft gesellschaftlich in dieser Disco ausgeschlossen werde. Andere sicherlich auch, auf die Reaktion eines Vorurteils wo man darunter leidet können schnell andere Vorurteile bei einem selber geprägt werden "Sind doch alles Nazis!". Du hast sicherlich auch ein favorisiertes Lokal/Bar/Kneipe/Club, du wärst sicherlich auch enttäuscht wenn du diesen nicht mehr aufsuchen darfst, weil du irgend ein Merkmal hast was dem Besitzer nicht passt.


Wir werden alle gleich geboren, die Frage ist, was wir draus machen... also entweder kategorisieren wir oder nicht ;) Wenn wir kategorisieren (und das würde meine abgeschwächte Theorie unterschiedlicher Typen/Rassen stärken), dann zählt deine Aussage, dass nicht jeder Geschäftsmann/-frau werden kann.
Oder aber wir sind alle gleich und jeder ist seines eigenen Glückes Schmied...
Entscheide dich, eins von deinen beiden Argumenten musst du zerstören :ugly:

Nein muss ich nicht ;) Es stärkt deine abgeschwächte Form nicht, wenn ich sage das der eine mehr Geschäftssinn hat und der andere nicht. Der eine strebt die Selbständigkeit an, während der andere sich in einem festen Arbeitsverhältnis Pudel (da wären wir wieder bei den Hunden :ugly:) wohl fühlt. Dies sind keine Merkmale die man auf die Herkunft/Gene Rückschließen kann, ich würde eher sagen das dies mehr psychologisch erklärbar ist aber auch andere Faktoren wie Umfeld, Bildung, Softskills und eigene Kompetenzen und sonstige Qualifikationen und Faktoren eine Rolle spielen (z. B. Chancenintelligenz). Wenn du nicht unter Druck und Stress arbeiten kannst und große Verantwortung scheust, wird es schwierig sein für dich die Rolle eines Arbeitgebers zu übernehmen. Man könnte hier psychologisch und nicht biologisch Kategorisieren ;)

Tragen Hindus, Buddhisten, div. Naturreligionenanhänger usw. aus religiösen Gründen Kopftücher?
Nein. Nur der weibliche Muslim, weil in einigen wenigen Suren des Koran steht, dass die Frau ihre Scham bewahren und ihren Schmuck bedecken soll.
Toller Artikel dazu ist übrigens hier zu finden.
Gegenüber des Korans schreibt die Bibel im alten (und damit auch fürs Judentum bindend), wie auch im neuen Testament ausdrücklich das Tragen eines Kopftuches vor. Eigentlich müssten also nicht die Muslime, sondern die Juden (in orthodoxen Kreisen auch der Fall), wie auch die Christen Kopftücher tragen...
Huch was ist da bloß falsch gelaufen bei den Religionen, hat plötzlich keiner mehr Ahnung?
Also was Religion angeht, reicht der katholische (protestantisch (zwangs-) getaufte und bekennender Heide) Ninja dir mindestens dreimal das Wasser.
Und damit wären wir wieder dabei, das Kopftuch ist nur ein Kleidungsstück. Es hat oder soll eine bedeckende Wirkung haben, hat aber keinerlei religiösen Charakter, ausgenommen im Christentum, da im 1. Korinther 11,5 folgendes steht:

Und da der Korinther ein Brief des Paulus an die Korinther war, ist diese Textstelle eindeutig dem Christentum zuzuordnen. Aber selbst in meiner Ninja-Schule hab ich keine Frau mit Kopftuch beten sehen :mrgreen:
So groß kann die religiöse Bedeutung also gar nicht sein.
Deine Ansicht, deine Meinung. Dennoch gibt es viele Muslime für die das Kopftuch religiös eine große Bedeutung hat. Ist es das so schwer zu akzeptieren, das es welche gibt denen das wichtig ist? :roll:

Andererseits kann ich aber auch sagen, ich will in diesem Land, mit der dort vorherrschenden Kultur und Gepflogenheiten leben und im nächsten Schritt, ich will diesen Job haben in genau der Firma und komme dann meinem (potentiellen) Arbeitgeber entgegen und ordne mich unter.
Stimme ich dir sogar auch zu. Wenn man aber selber keine große Verbundenheit mit der eigenen Religion hat, ist es leicht gesagt. Es gibt viele für die spielt die Religion eine große Rolle und steht an oberste Stelle...

Das entsteht ein kleines Paradoxon zwischen Freiheit und Gleichberechtigung/Gleichbehandlung. Will ich wie alle anderen behandelt werden, muss ich meinen Thorshammer, goldenen Bhudda, Rosenkranz, Kopftuch, was auch immer auch mal weglegen können. Will ich frei sein, muss ich damit rechnen, irgendwo anzuecken und auch mal nicht wie andere behandelt zu werden.
Wäre es aber auch nicht Freiheit, seine Religion ausüben zu können ohne das man eingeschränkt wird? Freiheit ist eine moralische Ansichtssache, jeder sieht das anders ;)

Wandel ist Veränderung und Veränderung entsteht durch äußere Einflüsse und Aktionismus einzelner Individuen und Gruppen. Allerdings ist dieser Wandel so zähflüssig und in der Regel langwierig, dass wir doch von einer temporär stabilen kulturellen Lage sprechen können.
Manches ist langwierig, aber was ist in der Geschichte bitteschön Zeit? Ein tätowierter Polizist wäre vor 30 Jahren ein NoGo gewesen (immerhin ist es ein Fortschritt, das sie heutzutage welche tragen dürfen, aber im Dienst nicht sichtbar sein dürfen).

[...] Wird halt nicht so gern gesehen, wenn man für irgendwelche Donner- oder Fruchtbarkeitsgötter Tiere oder gar Menschen opfert :mrgreen:
Man kann es ja auch übertreiben, klar muss man diesbezüglich Einschränkungen treffen. Aber es ist ein großer Unterschied ob ich was trage woran man meine Religion erkennt und für mich eine persönliche Rolle spielt oder ob ich anderen Schaden zu füge...