Arbeit zwingt mich einen Führerschein zu machen.

kelle, die Lokführer waren jetzt nur ein Beispiel. Du sagst, jeder der sich ausnutzen lässt ist selbst schuld. Die Lokführer fühlten sich auch ausgenutzt ( inwieweit gerechtfertigt ist ein anderes Thema) , was du aber nicht berücksichtigst, ist der Arbeitsmarkt. Es gibt genug Fälle, wo sich 2 Leute für 400 Eurojobs einen Arbeitsplatz teilen und sie es müssen um die Familie zu ernähren. Machen sie es nicht, sind die nächsten da . In Gegenden mit 20% Arbeitslosigkeit ist das keine Seltenheit und das sind nicht nur Geringqualifizierte. Die sind also alle selbst schuld?
Um aufs Thema zurückzukommen:
Wenn man bei einer Zeitarbeitsfirma angefangen hat, hätte man schon vorher damit rechnen müssen, daß dieses Verlangen kommt, denn man kann nicht nur nach seinen Wünschen eingesetzt werden. Dieses Mal ist es der Führerschein, der abgelehnt wird und das nächste mal eine eventuell erforderliche Weiterbildung?
 
@(Bier)Kelle:

...ich kenne auch noch 'nen Guten: Treffen sich 2 Anwälte. Der 1. : "Na, - wie geht's ??" AW: "Schlecht- ich kann nicht klagen.......":mrgreen:

Zum Thema: Meiner Meinung nach gehört der Führerschein in der heutigen Zeit, in der nunmal ein Höchstmaß an Mobilität erwartet wird, neben einer guten Ausbildung, zum Standard, um ein einigermaßen erfolgreiches Berufsleben zu haben. Ich denke mal, dass die Chancen am Markt mit dem Papier weitaus höher sind als ohne.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo zusammen,

erstmal hoffe das ich im richtigen Bereich schreibe. Wenn nicht bitte verschieben.

So zu meinem Problem.
Ich bin jetzt bei der Firma 1,5 Jahre beschäftigt, habe selbst bei dem Vorstellungsgespräch gesagt, das ich keinen Führerschein habe.
Nun sagt meine Chefin, das ich einen Führerschein machen muss.

Leider habe ich bei Google nicht gefunden, drum such ich jetzt hier rat.
Darf eine Arbeitsstätte mich (auf eigenen Kosten) zu einem Führerschein zwingen?

Ich war/bin der festen Meinung, da ich schon vorhinein gesagt habe, das ich keinen Füherschein habe auch nicht gezwungen werden kann. Liege ich da richtig? Kennt der ein oder andere evtl. darüber sogar Urteile oder dergleichen?

Würde mich über Antworten freuen.

Danke COOL

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wenn dein Arbeitsplatz auf dem Spie steht also ohne schein KÜNDIGUNG, setzte dich mit deinem Arbeitsamt in verbindung vereinzelt zaht die ARGE denn schein.
 
Wenn es nur 10 oder 15 Euro wären, würde die Firma dem Mitarbeiter sicher keine 7,33 brutto zahlen. Da würde sie ja noch minus dabei machen...
Versteh ich nicht. Seit wann sind die Arbeitgeberabgaben höher als der Bruttolohn des Arbeitnehmers?

Eine Zeitarbeitsfirma muss sämtliche Abgaben für dich tragen.
Falsch. Sie zahlt genau dasselbe wie jeder andere Arbeitgeber auch. Und meinen Arbeitgeber kostet ein Arbeitnehmer, der 7,33 Euro pro Stunde bekommt, insgesamt (inkl. diesem Lohn) vielleicht 12 Euro. Was macht also die Zeitarbeitsfirma mit dem restlichen Geld?

Hinzu kommt, dass du auch bezahlt wirst, wenn keine Arbeit für dich da ist.
Exakt bis zum Ende der Kündigungsfrist. Welche Zeitarbeitsfirma kannst Du mir nennen, die Zeitarbeiter nicht feuert, wenn sie keine Arbeit für sie haben?

So muss die Firma also mindestens einen Monatslohn für dich heruasarbeiten.
Und der Threadersteller arbeitet schon länger als ein Jahr bei ein und demselben Ausleiher. Für 7,33 sie Stunde. Die Zeitarbeitsfirma dürfte an ihm alleine einen Deckungsbeitrag von fast 1800 Euro jeden Monat erwirtschaften.

wenn du von 9 Euro brutto redest, gehen weitere 9 Euro an die Sozialkassen etc.
Das hast Du aus der Bild, oder? Schau Dir bitte noch mal die Sozialversicherungstarife an und den Anteil, den der Arbeitgeber trägt.
Dann müssen noch bezahlt werden: Miete für Personalbüro, Internetauftritt, Material, Kundenaquivation (mit viel Fahrerei verbunden), Angestellte.
Der (schlecht bezahlte) Leiharbeiter soll also eine ganze Reihe Leute mitfinanzieren. Dann frag ich mich, warum die Ausleiher die Leute nicht direkt einstellen.

Wenn ich für einen Leiharbeiter, der 7,33 bekommt, 20 Euro zahlen muss... und den zu den Konditionen jahrelang ausleihe, dann frag ich mich, wer das kalkuliert hat.

Marty
 
Falsch. Sie zahlt genau dasselbe wie jeder andere Arbeitgeber auch. Und meinen Arbeitgeber kostet ein Arbeitnehmer, der 7,33 Euro pro Stunde bekommt, insgesamt (inkl. diesem Lohn) vielleicht 12 Euro. Was macht also die Zeitarbeitsfirma mit dem restlichen Geld?

Bitte nicht ganz so dumm stellen...

24 Tage Urlaub müssen rausgearbeitet werden.
Jede Firma hat übergeordnete Personalkosten in der Verwaltung, die auf die Kosten für den Leiharbeiter umgelegt werden müssen.
Dann hat jede Firma Infrastrukturkosten.
Ggf. sind noch Mitarbeiterausstattungen zu bezahlen, Ausgaben für Unterkunft/Verpflegung, Fahrten...
Hin und wieder sollte man Mitarbeiter auch mal weiterbilden, was auch Geld kostet.

Aus vertrauenswürdiger Quelle weiß ich, dass ein Leiharbeiter mit ca. 20 € brutto bei 40 € Kosten für die leihende Firma für den Verleiher in etwa ein Nullsumnmenspiel ist.

gruss kelle!
 
Aus meiner Sicht sollte der COOLover ganz schnell seinen FS machen, natürlich nicht um seiner Arbeitgeberin einen gefallen zu tuen, sondern um möglichst schnell aus diesem Beschäftigungsverhältnis zu kommen und sich etwas festes zu suchen.

Denn: Jahrelang bei einer Zeitarbeitfirma für bummelig 7 Euro zu Arbeiten kann es nicht sein, guck mal was ein Harz4 empfänger mtl. bekommt inkl. Miet- und Nebenkosten + seinen 345 € oder wie viel das nun ist.
Da hat fast jeder ALG II genauso viel wie du und muß so gut wie nix dafür tun.


Klar, Zeitarbeit ist besser als arbeitslos, aber nur wegen dem Sozialem Gewissen, finanziell ist es das selbe bzw. schlimmer, hab das selber hinter mir und ich hatte zu der Zeit ein Auto und war darauf angewiesen, daher kann ich sagen, das Geld was ich durch die Zeitarbeit mehr hatte, hat das Auto zu 150% aufgefressen.


Fazit: Egal ob rechtens oder nicht, du kommst nicht drum herum einen FS zu machen, du wirst ihn brauchen, früher oder später. Und je länger du damit wartest, desto teurer wird der Lappen, frag mal deine Kumpels was die vor 5-10 Jahren bezahlt haben und jemanden, der vor kurzem gemacht hat.
Denk dabei nicht an die Firma, sondern an Dich! Es ist deine Qualifikation.
Genau so war es früher in der Schule, wer hat nicht über irgendwelchen scheiß geschimpft den man lernen mußte, aber all das machst du nur für dich selbst, denn nur so kommst du weiter im Leben.
 
Zuletzt bearbeitet:
24 Tage Urlaub müssen rausgearbeitet werden.
Lasse ich gelten.
Jede Firma hat übergeordnete Personalkosten in der Verwaltung, die auf die Kosten für den Leiharbeiter umgelegt werden müssen.
Dann hat jede Firma Infrastrukturkosten.
Das bdeutet, Leiharbeiter haben gefälligst einen Grossteil von ihrem eigentlichen Lohn abzugeben an diejenigen, die ihre Arbeit verwalten... Bekommt das Arbeitsamt eigentlich auch 50% von meinem Gehalt als Verwaltungskosten und Infrastrukturkosten?

Wenn die Unternehmen die Leute einfach befristet einstellen würden, wie es das Gesetz hergibt, dann wären Leiharbeiter überflüssig und Leiharbeitsfirmen auch.

Ggf. sind noch Mitarbeiterausstattungen zu bezahlen, Ausgaben für Unterkunft/Verpflegung, Fahrten...
Fragen wir coollover doch mal: Wieviel Geld bekommst Du von Deiner Leiharbeitsfirma monatlich für: Ausstattung und Bekleidung? Wieviel für Unterkunft und Verpflegung? Wieviel Fahrtkostenzuschuss bekommst Du? Lass mich raten: Nüscht.
Hin und wieder sollte man Mitarbeiter auch mal weiterbilden, was auch Geld kostet.
Wer kennt eine Leiharbeitsfirma, die ihren Angestellten Fortbildungen finanziert? Hand hoch und Beispiele bitte.

Aus vertrauenswürdiger Quelle weiß ich, dass ein Leiharbeiter mit ca. 20 € brutto bei 40 € Kosten für die leihende Firma für den Verleiher in etwa ein Nullsumnmenspiel ist.
Ein Nullsummenspiel nachdem die Verwaltung und der Geschäftsführer der Leiharbeitsfirma bezahlt ist? Das glaub ich gerne.

Marty
 
Das bdeutet, Leiharbeiter haben gefälligst einen Grossteil von ihrem eigentlichen Lohn abzugeben an diejenigen, die ihre Arbeit verwalten...

Das betrifft nicht nur Leiharbeiter, sondern jeden Angestellten.
Da jede Firma Angestellte hat, die nicht direkt am Wertschöpfungsprozess teilhaben...
Vom Hausmeister bis zu Chefsekretärin...

Kleines Beispiel:
Ich bekomme round about 23 € die Stunde.
Interner Verrechnungssatz liegt um die 85 €.

Wenn die Unternehmen die Leute einfach befristet einstellen würden, wie es das Gesetz hergibt, dann wären Leiharbeiter überflüssig und Leiharbeitsfirmen auch.

Achja.
Finde ich spannend. Und würde der ehemalige Leiharbeiter dadurch mehr bekommen?

Fragen wir coollover doch mal: Wieviel Geld bekommst Du von Deiner Leiharbeitsfirma monatlich für: Ausstattung und Bekleidung? Wieviel für Unterkunft und Verpflegung? Wieviel Fahrtkostenzuschuss bekommst Du? Lass mich raten: Nüscht.

Ne Bekannte arbeitet bei ner Leihbude...
Über Jahre jedes Wochenende die Fahrt Berlin <-> Braunschweig auf Firmenkosten und die Wohnung in Braunschweig ebenso auf Firmenkosten.

Wer kennt eine Leiharbeitsfirma, die ihren Angestellten Fortbildungen finanziert? Hand hoch und Beispiele bitte.

Selbige Kollegin zwei Tage bei IBM, Wert 1.500 €, ein Woche nen anderen IT Kurs, dazu Präsentationstechniken ...

Ein Nullsummenspiel nachdem die Verwaltung und der Geschäftsführer der Leiharbeitsfirma bezahlt ist? Das glaub ich gerne.

Tja, schließlich wollen alle leben...
Ohne Chef keine Aufträge.
Ohne Verwaltung keine Gehaltsüberweisung.

gruss kelle!
 
Ne Bekannte arbeitet bei ner Leihbude...
Über Jahre jedes Wochenende die Fahrt Berlin <-> Braunschweig auf Firmenkosten und die Wohnung in Braunschweig ebenso auf Firmenkosten.



Selbige Kollegin zwei Tage bei IBM, Wert 1.500 €, ein Woche nen anderen IT Kurs, dazu Präsentationstechniken ...

Naja du redest offensichtlich von Leiharbeit in nem qualifizierten Bereich und da muss die Leihbude natürlich nen paar Extras bieten weil sie nurmal um qualifiziertes Personal konkurieren muss

aber bei Leiharbeit die für 7,30 Brutto stattfindet, handelt es sich sicher nicht um was Qualifiziertes also gibts auch keine Extras

und ganz ehrlich: von solch einer Leiharbeit sollte man sich nicht sagen lassen das man nun seinen kompletten Jahresüberschuss dazu verwenden soll um jetzt nen Führerschein zu machen, da sollte man lieber die Beine unter den Arm klemmen und dafür sorgen das man seinen Marktwert erhöht
 
Fragen wir coollover doch mal: Wieviel Geld bekommst Du von Deiner Leiharbeitsfirma monatlich für: Ausstattung und Bekleidung? Wieviel für Unterkunft und Verpflegung? Wieviel Fahrtkostenzuschuss bekommst Du? Lass mich raten: Nüscht.
Wer kennt eine Leiharbeitsfirma, die ihren Angestellten Fortbildungen finanziert? Hand hoch und Beispiele bitte.

Bekleidung: nix muss man selber tragen (ist Mietkleidung ~20€/mtl.)
Reinigung der Firmenkleidung: nix muss man selber tragen (wegen Mietkleidung und Werksinterne Bestimmungen darf es nicht zuhause gereinigt werden somit 4€/Woche = 16€/mtl.)
Unterkunft: nix muss man selber tragen
Verpflegung: nix muss man selber tragen
Fahrtkostenzuschuss: nix muss man selber tragen (hier kann ich von Kollegen sprechen)
Telefonkosten: nix muss man selber tragen*

Habe ich was vergessen?
Egal was man brauch man muss es selbst zahlen.

Unterm Stich zahle ich von meinem Lohn auch noch fast 40€ nur für Kleidung MONATLICH!


*Nur aufs Handy (nicht ins Büro) - D1 nur hat von uns fast keiner D1.
Also überteuerte Gebühren egal ob vom Festnetz oder Handy (habe mir extra deswegen jetzt Simyo geholt.)


-------------Edit1-------------
Nur mal so zur groben Info
bei 7,31€ sind Personalkosten ~13€ habe mal gegooglet und bin auf einen Rechner von https://www.zag.de gestoßen.
NEIN bei der Firma bin ich nicht (weiß durch ein Bekannten das man da sogar 6€ nochwas bekommt!)
-------------Edit2-------------
Info für die die mich als "Sozialschmarotzer" bezeichnen hier ein Zitat aus Wikipedia
Sozialschmarotzer ist ein seit etwa den 1970er Jahren verwendetes Schimpfwort für Menschen, die unberechtigt (meist staatliche) Sozialleistungen beziehen.
Und das kann ich nicht sein, den ich beziehe absolut nichts vom Staat.
Mich stört es auch nicht wie Ihr mich betitelt ich vertrete nur meine Meinung wem das stört ist mir doch egal.

Übersicht der Bewertungen:
- Sozialschmarotzer
- und denen, die in kauf nehmen arbeitslos zu werden weil sie sich nicht anpassen können, also dir.
+ Positiv ohne Meinung
+ finde, dass hie rzu hart mit dir umgegangen wurde.
+ muss dir zustimmen (*NICK ZENSIERT*) zum Post
- Du bist nicht viel besser wenn du fliegst da du nicht weiter weg arbeiten willst
- Dann bist du halt arbeitslos, is ja egal... was bistn du für ein Loser?!?!?
- Sozialschmarotzer (*NICK ZENSIERT*)
- Negativ ohne Meinung
- Jaja, solche unflexiblen Arbeitnehmer liebe ich. Naja, wenns zu Stellenstreichungen kommt, dann brauchste auch keinen mehr.
- "Ein Schlampen-Liebhaber, der noch nichtmal einen Führerschein hat.. Wie niedlich ist das denn bitte" full ack
-------------Edit3-------------
Denn: Jahrelang bei einer Zeitarbeitfirma für bummelig 7 Euro zu Arbeiten kann es nicht sein, guck mal was ein Harz4 empfänger mtl. bekommt inkl. Miet- und Nebenkosten + seinen 345 € oder wie viel das nun ist.
Da hat fast jeder ALG II genauso viel wie du und muß so gut wie nix dafür tun.
Das mag ja sein.
Aber ich weiß wenigstens was mit meiner Zeit anzufangen.
Und vom Staat würde ich auch nichts bekommen (Ausgenommen von ALG I). Also ist 7,31€ besser als 0€
 
Zuletzt bearbeitet:
@COOLover du malst etwas schwarz/weiß und machst es dir ein wenig einfach.

Die Kosten für Arbeitskleidung lassen sich steuerlich geltend machen auch Fahrtkosten nur mal so als Beispiel.

Dann ist eine Zeitarbeit keine Dauerlösung sondern gibt dir die Möglichkeit dich im direkten Kontakt bei der Arbeit in einem Unternehmen zu beweisen.

Ich selbst war 1 Monat arbeitsuchend, dann 1 Monat Zeitarbeitnehmer bei der ZAG und danach unbefristet in einem großen Mittel ständigen Unternehmen (das Unternehmen in dem ich von der ZAG eingesetzt wurde).

Rede mit deinem jetzigen Chef in dem Unternehmen wo du eingesetzt bist.
Spreche Ihn direkt auf eine Übernahme an und lege Ihm auch die Vorteile da.


Zum Thema selbst

Wenn man einen Job sucht, kommt immer die Frage nach dem Führerschein und Leute ohne Führerschein haben es ungleich schwerer Arbeit zu finden als Leute, die einen Führerschein besitzen.
Also sieh es als Chance und nutze diese.
 
denke ich nicht, dann kommst Du nur schneller an die gleichen mies bezahlten Jobs

Nicht wirklich...

Mit dem Fahrrad hat man einen Umkreis von 10 km den man abdecken kann, mit dem Auto locker 50 km.
Und damit hat man sofort Hannover mit im Suchfeld.

Abgesehen davon, ist man zeitlich flexibler bzgl. Gleitzeit etc...

gruss kelle!
 
Das betrifft nicht nur Leiharbeiter, sondern jeden Angestellten.
Hier muss der Leiharbeiter aber nicht nur die Administration des Ausleihers mitzahlen, sondern zusätzlich noch die des Auleihenden. Also doppelt.

Ich bekomme round about 23 € die Stunde.
Interner Verrechnungssatz liegt um die 85 €.
Das ist schick für Dich. Du solltest Dich dann mal in Eurem Controlling schlau machen, warum dieser interne Verrechnungssatz angewendet wird.

Achja.
Finde ich spannend. Und würde der ehemalige Leiharbeiter dadurch mehr bekommen?
In der Autoindustire bekommen Leiharbeiter 30% weniger als Festangestellte. Das wird begründet damit, dass die Gesamtkosten für die Firma so für beide gleich seien. Stellte man die Leiharbeiter fest an, bekommen sie mehr.

Ne Bekannte arbeitet bei ner Leihbude...
Über Jahre jedes Wochenende die Fahrt Berlin <-> Braunschweig auf Firmenkosten und die Wohnung in Braunschweig ebenso auf Firmenkosten.
Und in welchem SAP-Bereich ist sie Beraterin? Sorry, wir reden hier nicht über hochqualifizierte IT-Beratung.

Wieso falle ich eigentlich immer wieder auf deine ärmlichen Diskussionsversuche rein?

Marty
 
Wenn ich für einen Leiharbeiter, der 7,33 bekommt, 20 Euro zahlen muss... und den zu den Konditionen jahrelang ausleihe, dann frag ich mich, wer das kalkuliert hat.
Wenn die Unternehmen die Leute einfach befristet einstellen würden, wie es das Gesetz hergibt, dann wären Leiharbeiter überflüssig und Leiharbeitsfirmen auch.
Och das lässt sich schon durch die gewonnene Flexibilität super begründen. Außerdem spielen da auch andere Faktoren aber eine große Rolle. Vor allem der Betriebsrat redet dann gerne ein Wörtchen mit. Bei uns ist es auch so, das Leiharbeiter als externe gesehen werden. Somit belegen die erstmal keine Planstelle und verursachen keine Personalkosten. Und in Zeiten, wo es permanent heißt, dass man zu viele Leute beschäftigt, ist somit ein Leiharbeiter eine super Alternative.
Ok, wir haben aktuell 2 Stellen bei uns in der Abteilung offen. Aber die dürfen auch nur intern besetzt werden und da bewirbt sich aber auch niemand drauf (ist halt zu schlecht bezahlt).

Unterm Stich zahle ich von meinem Lohn auch noch fast 40€ nur für Kleidung MONATLICH!
Du bist gut. Meine Klamotten für die Arbeit muss ich auch selber zahlen. Und für 40€ im Monat krieg ich noch lange keinen Anzug. Da kann ich ja erstmal ein Jahr sparen und dann hab ich gerade mal einen.

Aber zurück zum Thema: Früher oder später wirst du nicht drumherumkommen, den Lappen zu machen. Also nutze jetzt die Zeit, vor allem weil man sich in jüngeren Jahren meist net ganz so dämlich anstellt, als wenn man erst mit 40 versucht das Ding zu machen.

anddie
 
Was mich ein wenig stört ist das hier immer das Finanzamt ins Spiel gebracht wird.

Erstmal muss ein Leiharbeiter/Niedriglöhner/... doch soviel verdienen, das er genug verdient um sich etwas wiederholen zu können.

Sei es Führschein, Kilometerpauschale, ...
 
Das ist schick für Dich. Du solltest Dich dann mal in Eurem Controlling schlau machen, warum dieser interne Verrechnungssatz angewendet wird.

hehe mein erster Gedanke dazu war : na toll da rechnen die intern auf dem Papier 85 Euro als Steuersparmodell vor und der Kelle meint das ist der Preis den er der Firma auf die Dauer wert ist

aber erste Gedanken sollte man nicht immer aussprechen :mrgreen: