Antisemitismus - Antizionismus

Ich stelle zum 2. Mal die Frage ... welche anderen Institutionen meinst Du konkret ?
Lies es nochmal einmal ich habe ein Beispiel gebracht.

Du bist und bleibst mein Quell von ewiger Glückseligkeit

Ein Pferd wird aufgezäumt (wegen des Zaumzeugs) ...
Ein Pferd aufsäumen (mit Nadel und Faden) ist Tierquälerei und somit verboten.
Ausgezeichnet hast nen Rechtschreibfehler gefunden. Bekommst die Medaille der Grammatikkunst heute extra speziell für Dich erstellt.
Manche Leute haben echt nichts zu tun. Aber naja wenn man schon nichts zum Thema beitragen kann dann zumindest Leute versuchen zu denunzieren, weil sie leider einen Rechtschreibfehler eingebaut haben. Klasse bist mein Held für die nächste Sekunde. So da ist er auch schon wieder vorbei der "grosse Ruhm"...:roll:
 
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Wenn ich die Aussage des ZDJ als Propaganda abtue und vom ZDJ auf alle Israelis oder gar alle Juden schliessen, würde darkkurt dies entsprechend würdigen, wenn jemand das selbe z.B. mit der Seite der paläst. Botschaft etc. macht, wird drüber hinweggeschaut. Das meinte ich mit heulerisch etc.
und sowas kann ich weder nachvollziehen noch akzeptieren. Entweder jeder darf "kritisiert" werden und zwar gleich, oder niemand.

Du hast das vollkommen in den falschen Hals bekommen. Die Arbeit des ZdJ als Propaganda zu werten mag zwar worthistorisch etwas unglücklich sein, aber das sehe ich noch nicht als Antisemitismus an - würde hier also auch nicht zu machen. Wenn jemand allerdings mit Sterotypen a la "Diese Juden können nicht anderes alles schlecht zu reden" - dann sind wir in einer anderen Liga.

@komerzhasi: komm, lass stecken! Wir können das Niveau ruhig hoch halten, auch wenn sich einer mal vertippt...
 
z.B. mit der Seite der paläst. Botschaft etc.
komerzhasi, lern lesen. Du brauchst nur das lesen, was ist daran so schwer?
Mach die Augen auf.

Ok Botschaft ist etwas zu hoch angesetzt, ist es ja nur ne Generaldelegation. Aber deswegen war es auch nur ein Beispiel...

Und toll das Du Dich an den Rechtschreibfehlern erlaben kannst. Wenn Du sonst nichts im Leben hast, dann sei es Dir gestattet Dich darüber zu amüsieren. :yawn:
 
Vieles hat darkkurt schon gesagt.

Von meiner Seite noch zu Photons Erstaunen, wievielen Leuten Antisemitismus - oder besser - das Verwenden antisemitischer Stereotypen und Argumentationen vorgeworfen wird. Es gilt mittlerweile als eine wissenschaftliche Gewissheit, dass weit über die Hälfte der Deutschen auf diese zurückgreifen.

Warum Krügers These antisemitisch ist, ist derweil schnell erklärt. Er behauptet, ein Menschenleben hätte in Israel und im Judentum (beides vermengt er in seinem Vortrag mehrmals) weniger Wert als anderswo. Das ist eine Behauptung, die so aberwitzig und nicht zu belegen ist (was Krüger übrigens mittlerweile eingeräumt hat), dass sie nur als irrationaler Angriff auf Israel und das Judentum gewertet werden kann - sprich Antisemitismus oder Judenhass.
 
..
Der ZdJ ist es doch selbst, der jeden Kritiker sofort mit dem Antisemitismus-Stempel belegt. Du nennst es Übertreibung, was es zweifelsfrei natürlich ist. Aber wie sollte unter diesem Umständen eine Diskussion möglich sein? Jede sachlich geübte Kritik eines Nichtjuden wird doch schon somit im Keim erstickt...
..
Aber der ZdJ versteht sich als Sprachrohr der Juden in Deutschland und Israels. Folglich setzt er es mit einer generellen Ablehnung des Judentums gleich, wenn man ihn kritisiert. Somit also über jede Kritik erhaben?

ich denke, dass das größte Problem einfach gerade in Deutschland ist... das wir eben Deutsche sind ;) da wird bei Kritik sofort ohne Umschweife der *stempel* gezückt, wie Du es schreibst

Eine Form der Diskussion kann in dem Moment einfach nicht entstehen. Denn wenn man immer wieder mit dem Kopf gegen eine Wand rennt, merkt auch der *Blödeste* irgendwann, dass dort eine Wand ist ;)

Ich denke schon, dass es gerade meiner Generation erlaubt sein sollte, diese Fesseln der Deutschen mal langsam abzuschütteln. Ich finde es bis heute faszinierend, dass über diese Zeit damals nicht gesprochen wird... gerade die älteren soweit heute noch lebenden Genrationen, die dies indirekt oder sogar hautnah miterlebt haben.... sie schweigen... alle miteinander..

Denn wagt es doch jemand etwas zu sagen ... kommt wieder die Zückung des Stempels... denn über Kritik erhaben sind sie nicht, denke ich, doch haben sie eben diese besondere Zeit aus unserem Land im Rücken, vor der alle davonkrauchen, weil wir ja auch soviel damit heute noch zu tun haben ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ok Botschaft ist etwas zu hoch angesetzt, ist es ja nur ne Generaldelegation. Aber deswegen war es auch nur ein Beispiel...

Du sprachst explizit von Institutionen, die Religionsgemeinschaften vertreten.

Und ich frage Dich, welche Religionsgemeinschaft vertritt die palästinensische Botschaft ? 8O

[edit by darkkurt : Schluss jetz mit dem OT... ]
 
[...] Von meiner Seite noch zu Photons Erstaunen, wievielen Leuten Antisemitismus - oder besser - das Verwenden antisemitischer Stereotypen und Argumentationen vorgeworfen wird. Es gilt mittlerweile als eine wissenschaftliche Gewissheit, dass weit über die Hälfte der Deutschen auf diese zurückgreifen.
Ja, nach der abenteuerlichen "wissenschaftlichen" Definition. Dieser folgend is eigentlich jeder Nichtjude ein Antisemit. Geläufige Redewendungen, die noch aus dem späten Mittelalter stammen ("Hier sieht's ja aus, wie bei Hempels unterm Bett", ...), werden so zu sicheren Anzeichen für einen Antisemitismus :LOL:

Da steht, dass die Deutschen zwar die Juden von Auschwitz betrauern, aber der Ansicht sind, dass die Juden selbst schuld sind, wenn sie heute nicht gemocht werden. Naja, das fällt auch nicht leicht, denn wenn man vom ZdJ oder aus Israel etwas hört, dann sind es wiederholte Geldforderungen, Kritik an Deutschland oder den Deutschen und/oder Meldungen, über die man nur den Kopf schütteln kann. Lob geht entweder gleich unter (was nach meiner Ansicht schuld der Medien ist) oder erfolgt nur dann, wenn deutsche Politiker brav das tun, was "verlangt" wurde. Zuckerbrot und Peitsche für Deutschland? Ehrlich, das hat absolut nichts mit Antisemitismus zu tun. Antisemitismus ist es erst, wenn man sagt: "Die Juden können immer nur...", nicht wenn man selbiges über den ZdJ oder Israel sagt. Aber selbst dann nicht, denn - wie gesagt - dieser Verein versteht sich ja als Sprachrohr der Juden in Deutschland, also ist es höchstens "politisch inkorrekt" zu sagen: "Die Juden können immer nur...", aber nicht faktisch falsch.

Warum Krügers These antisemitisch ist, ist derweil schnell erklärt. [...]
Er hat sich selbst ja schon revidiert, sollte daher eigentlich kein Diskussionsthema mehr sein.

Gut, kommen wir zu dem Artikel.
Den "Sekundären Antisemitismus", die Judenfeindschaft aus dem Motiv der Erinnerungsabwehr heraus, beschreiben die Antisemitismus- und Rechtsextremismus-Forscher Werner Bergmann und Rainer Erb in wissenschaftlicher Sprache knapp so: "Wir vermuten, dass das Verhältnis von Deutschen und Juden heute außer von fortwirkenden traditionellen Vorurteilen zunehmend davon bestimmt wird, wie sich die Deutschen der NS-Vergangenheit und der daraus erwachsenen Verantwortung für die Juden stellen. Aus der Diskrepanz zwischen dem Wunsch zu vergessen bzw. nicht erinnert zu werden und der beständigen Konfrontation mit den deutschen Verbrechen ergibt sich u.E. ein neues Vorurteilsmotiv, das sich zum Teil in der Form revitalisierter traditioneller Vorwürfe an die Juden äußert (Rachsucht, Geldgier, Machtstreben)."
Dazu kann man eigentlich nur sagen: Das deutsche Volk ist einst dem falschen Manne gefolgt, der es beinahe zum endgültigen Abgrund führte. Die Deutschen zu jener Zeit haben sich als Nichtjuden an Juden versündigt und waren bereit, auch dafür gerade zu stehen. Man hat sich entschuldigt - mehrfach, hundertfach. Man hat versucht, den Schaden, der nicht reparabel ist, irgendwie zu reparieren. Das Leid kann sowieso niemand lindern und Geld macht niemanden wieder lebendig.

Aber wir haben ja schonmal festgestellt, dass es in der (Welt-)Politik auch nicht großartig anders läuft, als im Kindergarten. Wenn jemand Mist baut und sich entschuldigt, dann liegt es beim Opfer, die Entschuldigung anzunehmen oder es sein zu lassen. Wird die Entschuldigung angenommen, dann besteht die Chance, dass es zu Friede-Freude-Eierkuchen kommt. Wenn nicht, dann wäre es zumindest aus jüdischer Sicht verständlich, auch wenn die eigentlichen Täter schon lange lange tot sind.

Aber in beiden Fällen gilt: Wer dann auf Jahre und Jahrzehnte nichts weiter zu tun hat, als mit dem Finger zu zeigen und mit diesem dann in der größten Wunde zu bohren, dazu immer wieder zu fordern, der kann keine Sympathien erwarten. Ich habe auch schon Mist gebaut und musste mich entschuldigen, geht wahrscheinlich jedem so. Aber ich wollte nie, dass mir das dann auf ewig vorgehalten wird. Doch allein diese Einstellung auf den ZdJ oder Israel angewandt, würde nach dieser wahnwitzigen "wissenschaftlichen" Definition ein eindeutiges Zeichen eines "Antisemitsmus" sein :ugly:

Gab es unmittelbar nach dem Krieg in Deutschland noch eine grundsätzliche Mehrheit dafür, dass die Verbrechen der Nationalsozialisten beim Holocaust gesühnt werden müssten, so griff die Tendenz später immer weiter um sich, die Leiden der deutschen Bevölkerung, etwa durch den Bombenkrieg, gegen das Leid der Juden aufzurechnen. Mit zunehmenden Abstand zum sogenannten Dritten Reich nahm in der westdeutschen Bevölkerung der 60er und 70er Jahre auch der Wunsch zu, einen "Schlussstrich" unter die Verbrechen der Nazis zu ziehen. Das heißt, nur eine Minderheit war der Meinung, dass die NS-Verbrechen weiter verfolgt werden sollten. Auch die Fernsehserie "Holocaust", die für ein paar Jahre diesen Trend durchbrach, brachte in dieser Hinsicht keinen grundsätzlichen Wandel.
Auch hier das gleiche Prinzip. Niemand im deutschen Volk würde bestreiten, dass das Leid der Juden zu dieser Zeit schier unermesslich war. Und das dieses Leid von der damaligen deutschen Regierung ausging, die numal von den Deutschen gewählt wurde. Jede nachfolgende Regierung muss dieses Erbe nun auch antreten und dafür gerade stehen.

Im gleichen Atemzug haben Deutsche, die in den Krieg gehen mussten, 300 RM Entschädigung erhalten für 5 Jahre Kriegsgefangenschaft bei Wasser, Salz und Brot nach Kriegsende. Die Rachebombardements der Amerikaner, als Deutschland bereits wehrlos am Boden lag, wurden bewusst totgeschwiegen, stattdessen feierte man die Besatzer als "Befreier". Auf der anderen Seite Deutschlands wurden die russischen Besatzer, die sich im Lande wie die Vandalen benommen haben, als Freunde und sogar "Brüder" verehrt.

Die Reaktion, ein Verbrechen gegen ein anderes aufzurechnen, ist natürlich falsch und sinnlos, denn ein Toter macht einen anderen Toten nicht wieder lebendig. Aber es ist menschlich und verständlich, denn das Leid des deutschen Volkes wurde jahrelang gar nicht beleuchtet. Zumindest längst nicht in dem Ausmaß, wie die Missetaten der damaligen Deutschen des Dritten Reiches.

Ich würde es wieder wie im Kindergarten betrachten, da zwei Brüder in einer Gruppe sind. Der eine, stärkere und dominante Bruder, baut laufend Mist und der andere folgt seinem starken Bruder ohne selbst aktiv zu werden. Vielleicht ist er sogar gegen das Tun des Bruders, traut sich aber nicht, es ihm zu sagen, weil er selbst unter dessen Fuchtel steht. Irgendwann geht der starke Bruder zu weit und soll in ein Heim für schwer erziehbare Kinder gesteckt werden. Der andere Bruder kann weiter in der Gruppe bleiben, doch haftet ihm noch immer der Ruf und der Schmutz seines Bruders an. Obgleich er selbst nie etwas getan hat, entschuldigt er sich bei allen, die sein Bruder einst regelmäßig das Spielzeug weggenommen, getreten oder verdroschen hat. Nach und nach erkennt man, dass dieser Mensch ein anderer ist, als sein verkommener Bruder. Außer... ja außer es gibt jemanden in der Gruppe, der immer wieder aufs Neue Unfrieden stiftet und mit dem Finger wieder und wieder auf denjenigen zeigt. Der der Ansicht ist, dass der Apfel nie weit vo Stamm fällt und gegen denjenigen stichelt und stachelt, wo es nur geht. Wie sähe dann die Reaktion wohl aus?

[...] Laut Statistik haben Menschen mit einem höheren Bildungsabschluss in der Regel seltener den Wunsch nach einem "Schlussstrich". Insgesamt spielt auch die politische Einstellung und das politische Selbstverständnis bei der Häufigkeit der Forderung nach einem "Schlussstrich" eine Rolle - die stärker konservativ Orientierten neigen eher dazu. Jüngere tendieren etwas weniger zur Schlussstrich-Forderung als Ältere.
Auch hier das gleiche Prinzip. Wie lange wirft man jemandem eine Missetat vor, an der er persönlich keinerlei Schuld trägt, sich trotzdem bereits tausendfach dafür entschuldigte und alles nur mögliche getan hat, es wieder gut zu machen?

Dass man ein Schlussstrich nicht fordern kann, ist auch klar. Man kann vom Opfer nicht fordern, dem Täter zu verzeihen. Aber man kann selbst sagen: "Mehr kann ich nicht tun. Wenn Du mir nicht vergibst, dann tut es mir leid, aber ich werde nicht noch mein letztes bißchen verbliebenen Stolz hergeben."

[...] Der Grund ist dabei häufig "das Gefühl des Scheiterns angesichts einer nicht wirklich zu ,bewältigenden' Vergangenheit", so schreiben Bergmann und Erb.
Wohl eher an einem Opfer zu scheitern, dessen Anwalt/Wortführer gar nicht willens ist, zu vergeben.

Was ich zum Teil sogar verstehen kann. Aber es ist ein Unterschied ob ich zu jemandem sage: "Ich kann Dir nicht verzeihen, dafür sitzt mein Schmerz viel zu tief. Ich gehe meiner Wege und wünsche Dir ein schönes Leben, auf dass Dir erspart bleibt, was ich erleiden musste." oder ob ich fortan keine Gelegenheit auslasse, mit dem Finger in der Wunde zu bohren. Besonders dann, wenn ich persönlich nicht schuldig bin und nur durch die Tatsache meiner Geburt in einem bestimmten Land die Schuld auf mich nehmen muss.

Ich hab das grad erst gesehen :biggrin: Die Rede ist natürlich von Henyrk M. Broder (HMB). Bloemendaal ist die niederländische Stadt , in der die Rede verfasst wurde.
Ist mir auch im Nachhinein aufgefallen, als ich nach Bloemendaal gegoogelt habe :D Gut, also ersetze gedanklich bitte "Herr Bloemendaal" mit "Herr Broder" ;)
 
Ja, nach der abenteuerlichen "wissenschaftlichen" Definition. Dieser folgend is eigentlich jeder Nichtjude ein Antisemit.

Erstens ist das falsch und eine dümmliche Unterstellung, die nur auf Dich zurückfällt, und zweitens sind die Anführungszeichen hier Fehl am Platz. Auch wenn Du es nicht ertragen kannst, aber es gibt seriöse und weniger seriöse Erkenntnisse zu diesem Thema. Die der BPB (und andere von mir zitierte Quellen) gehören dazu, Deine nicht. Was nicht sonderlich überrascht, da Du ja in vielerlei Hinsicht ein Paradebeispiel des zu Analysierenden bist, und diese tun sich erfahrungsgemäß schwer, ihre eigenen Fehler und Defekte zu erkennen.
 
Erstens ist das falsch und eine dümmliche Unterstellung, die nur auf Dich zurückfällt, und zweitens sind die Anführungszeichen hier Fehl am Platz. Auch wenn Du es nicht ertragen kannst, aber es gibt seriöse und weniger seriöse Erkenntnisse zu diesem Thema. Die der BPB (und andere von mir zitierte Quellen) gehören dazu, Deine nicht. Was nicht sonderlich überrascht, da Du ja in vielerlei Hinsicht ein Paradebeispiel des zu Analysierenden bist, und diese tun sich erfahrungsgemäß schwer, ihre eigenen Fehler und Defekte zu erkennen.
Na gut, also fassen wir mal die "wissenschaftlichen" Erkenntnisse zusammen. Keine Ahnung, was Du mit "meiner Quelle" meinst, aber ich beziehe mich jetzt mal auf das PDF zum Thema "Moderner Antisemitismus" von Broder und Deinem Link zu der Bundeszentrale für politische Bildung.

Ein Antisemit ist jemand, der:
  • Juden als minderwertige Lebensform betrachtet und/oder
  • Juden und das Judentum mit dem Staat Israel oder dem ZdJ gleich setzt und/oder
  • um die Juden des Holocaust trauert, sich aber nicht um die Toten in Afrika oder sonstwo schert und/oder
  • einen Schlussstrich unter die Vergangenheit ziehen möchte und/oder
  • den Holocaust an den Juden während des Dritten Reiches anzweifelt, relativiert oder gar versucht zu widerlegen
  • den Juden teilweise oder ganz die Schuld gibt, dass sie weltweit fast flächendeckend verhasst sind und/oder seit je her und insbesondere während des Dritten Reiches verfolgt/unterdrückt wurden und/oder
  • den Juden Unversöhnlichkeit vorwirft, obwohl alle Anzeichen dafür sprechen und/oder
  • Israel oder dem ZdJ vorwirft, sie würden die NS-Zeit ausnutzen, um Gelder aus Deutschland herauspressen, obwohl viele Angehörige von Holocaustopfern heute noch immer keinen Cent gesehen haben und Deutschland schon Millionen und aber Millionen geschickt hat und/oder
  • die Rechtmäßigkeit des Staates und damit sein Existenzrecht Israels anzweifelt und/oder
  • Israel in seiner Politik kritisiert, sofern es gegen den militanten Kurs dieses Staates geht und man es vage so auslegen könnte, als ob Israel kein Recht auf Verteidigung hätte und/oder
  • sprichwörtliche Eigenschaften von Juden als Sprichwort ausspricht und/oder
  • irgendwelche Vorurteile gegen Juden - egal welcher Art - hat.

Ich hoffe, ich habe nichts vergessen. Wenn ich mir diese Liste so anschaue, dann verstehe ich langsam auch Deine Paranoia. Denn dann ist de facto jeder Mensch, der mir bislang im Leben begegnete, ein Antisemit gewesen. Und ich könnte mich da nicht mal ausschließen. Wahrscheinlich trifft wenigstens einer der Punkte sogar auf die meisten Juden selbst zu. Zumindest auf den ZdJ, denn der setzt sich ja selbst mit den Juden gleich.

Weißt Du, niemand würde auf die Idee kommen, jemanden "Rassismus" zu unterstellen, wenn jemand sagt, dass alle Polen stehlen. Sagt man über Juden, dass sie "geschäftstüchtig" sind, ist es Antisemitismus :LOL: Wenn jemand behaupten würde, das Abschlachten mehrerer Millionen Indianer in den USA hat nie stattgefunden, dann wird er vielleicht ausgelacht. Behauptet jemand das Gleiche über Juden in Deutschland, kommt er in der Knast. Wenn jemand der Ansicht ist, dass der ZdJ und/oder Israel die Unversöhnlichkeit schürt, ist er sogleich ein "Antisemit" - würde man das Gleiche über Polen sagen, fände man nicht so schnell ein eigenes Wort für diese Vermutung.

Mag ja sein, dass es "Wissenschaftler" gibt, die ihre Ergüsse auch als "wissenschaftlich fundiert" betrachten. Ich nenne es einfach mal "grober Unfug" und liege damit wahrscheinlich näher an der Wahrheit ;)

Nur für den Fall, dass Du Dich fragen solltest, warum jemand wie Broder so viel Blödsinn erzählen kann und warum sich niemand findet, der diesen Schwachsinn widerlegt, könnte ich Dir die Antwort geben: Weil sich niemand seinen Ruf versauen will. Denn es ist heute sehr leicht, durch ein unbedachtes Wort oder einen Text den Stempel "Antisemit" aufgedrückt zu bekommen. Damit wäre ein ganzes Leben versaut und auch wenn alle sagen: "Naja, eigentlich hast Du ja recht, aber für das Gesicht unserer Firma/unseres Institutes/... bist Du trotzdem nicht länger tragbar..."

Vielleicht legt sich dieser ganze Hype mal. Vielleicht kann man dann auch mit Israel wie mit jedem anderen Staat und mit dem ZdJ wie mit dem ADAC umgehen. Wäre jedenfalls wünschenswert - nach meiner Ansicht sogar absolut notwendig.
 
Ich hoffe, ich habe nichts vergessen. Wenn ich mir diese Liste so anschaue, dann verstehe ich langsam auch Deine Paranoia. Denn dann ist de facto jeder Mensch, der mir bislang im Leben begegnete, ein Antisemit gewesen. Und ich könnte mich da nicht mal ausschließen.

Wirklich? Nichtmal Dich? :roll: :biggrin:

...ansonsten, was soll ich sagen, mein Beileid für deine gruseligen Mitmenschen. Schon schlimm, wer Dir in Deinem Leben bisher fast ausschließlich begegnet ist...
 
Wirklich? Nichtmal Dich? :roll: :biggrin:
Nein, leider nicht. Und nicht mal Dich, wie wir ja schonmal an anderer Stelle festgestellt haben :LOL:

...ansonsten, was soll ich sagen, mein Beileid für deine gruseligen Mitmenschen. Schon schlimm, wer Dir in Deinem Leben bisher fast ausschließlich begegnet ist...
Danke Dir. Naja, man kann sich halt nicht aussuchen, wem man begegnet. Aber ich bin insgesamt betrachtet ganz zufrieden :)
 
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Nein, leider nicht. Und nicht mal Dich, wie wir ja schonmal an anderer Stelle festgestellt haben :LOL:

Oh Photon, wenn Du genug Selbstreflektion besitzen würdest, um zu merken, wie lächerlich Du Dich machst.. aber es scheint wirklich zuviel verlangt zu sein. Das Bild, was ich damals gepostet habe, bezog sich auf Deine Forderung, Waren aus Israel zu boykottieren. Dies und andere irrationale Forderungen gegen und Anschuldigungen an Israel hatten offenbar gemacht, dass hier auf Israel etwas projeziert wird, was man explizit auf Juden gemünzt nicht aussprechen darf oder will. Ich muss Dich ja hoffentlich nicht darauf aufmerksam machen, dass Du sogar dies in der Vergangenheit des Öfteren getan hast. Auch Art und Form Deiner ganz persönlichen Israel-Kritik haben wir schon oft genug den Antisemitismus nachgewiesen. Das Posten des Bildes sollte Dich also auf etwas aufmerksam machen, aber da Du zu vernagelt bist, hat es nichts geholfen.
 
Wirklich? Nichtmal Dich? :roll: :biggrin:

...ansonsten, was soll ich sagen, mein Beileid für deine gruseligen Mitmenschen. Schon schlimm, wer Dir in Deinem Leben bisher fast ausschließlich begegnet ist...

:roll:finde ich sehr lustig diese Behauptung, wenn man bedenkt, dass Du nicht interessiert daran warst gestern Abend mal tzu erklären, was Du meintest...

Ich denke, dass jeder heutige 30-40jährige das Recht haben darf zu sagen und zu denken, dass es aufhören muss mit diesen Zahlungen an Israel.. mit dem *Fingerzeig* auf uns Deutsche, mit dem *Ihr seid Schuld* ... :mrgreen:

Weder meine Generation noch die meiner Eltern hat damit irgendetwas zu tun ... Die Bundesrepublik Deutschland hat nach Kriegsende Verträge und Verbindlichkeiten bekommen, die sie schon lange erfüllt haben... also somit wir Deutschen erfüllt haben...

Ich erzähl Dir eben eine kleine Anekdote ja...

im Mai waren wir im Schwarzwald im Urlaub, in einem Haus wo mehrere Ferienwohnungen waren. An einem Wochenende waren aus Heidelberg in einer dieser Ferienwohnungen Amerikaner untergebracht, US-Airforce-Offiziere. Durch die Kinder sind wir ins Gespräch gekommen und weisst Du was einer der Herren als erstes sagte... *Oh-Germany-Holocaust* :ugly: und die nächste Frage war ob ich ein Nazi sei und als ich verneinte, dann *ah a Neonazi?* :ugly:

Ich denke einfach, dass gerade die Schulen und Medien dieses Schuldigkeit *edit* aufrechterhalten wollen... *Ihr bösen Deutschen*... dabei ist das über 70 Jahre her, als das alles los ging und wieviele von damals leben heute noch ?
Was passiert ist, ist passiert... ändern können wir es nicht, doch dafür gerade stehen muss ich nicht, nur weil ich Deutsche bin und ja, ich bin stolz auf mein Land auch dann, wenn nicht gerade wieder ein Fussballgrossereignis stattfindet... bin ich deshalb Nazi und vertrete menschenrechtsverletzende Ansichten? Nein... :ugly:

Dein Hinweis auf diesen Artikel zeigt nur genau das, wozu wir gemacht werden sollen... zu denen die immer noch in der Ecke stehen sollen, um sich zu schämen ;)

Und dagegen wehre ich mich... denn ich habe nichts verbrochen

Der ZdJ sollte einfach mal den eigenen Müll vor ihrer Tür wegkehren und aufhören immer nur bei anderen die Schuld zu sehen, für Dinge, die HEUTE geschehen, ich denke, damit haben sie genug zu tun :biggrin: