Anbau von Gen-Mais verhindern!

Aber Hauptsache der Mensch kann mal wieder behaupten, dass er wieder was perfektionert hat. (Egal ob Pflanze, Tier, (und bald auch Menschen?))
Dann dürfte man aber auch nicht mehr züchten, oder künstlichen Dünger herstellen... Außerdem wird doch bei Verdacht auf Gendefekte bereits die Pränataldiagnostik verwendet... Wenn dadurch ein Kind nicht geboren werden muss, das nach Tagen/Wochen von Schmerzen sowieso steren muss, ist das für mich kein unethischer Eingriff in die Natur...
 
Dann dürfte man aber auch nicht mehr züchten, oder künstlichen Dünger herstellen... Außerdem wird doch bei Verdacht auf Gendefekte bereits die Pränataldiagnostik verwendet... Wenn dadurch ein Kind nicht geboren werden muss, das nach Tagen/Wochen von Schmerzen sowieso steren muss, ist das für mich kein unethischer Eingriff in die Natur...

Ich versuch mich eigentlich, aus sowas rauszuhalten.

1. Hab ich nicht genug Wissen über Genmanipulation.

2. Sollten sich andere (welche die sich mit Genmanipulation auskennen) über die Folgen (positive, wie auch negative) Gedanken machen.

Ich will ja nicht bestreiten, dass es positive Folgen hat. Aber wo wird dann irgendwann die Grenze gezogen bzw. wird irgendwann überhaupt noch eine Grenze gezogen?

Als ich das heut morgen im Radio mit dem Wunschkind gehört hab, bin ich fast aus dem Bett gefallen. (Dabei gehör ich zu denen, die sich erst noch zigmal umdrehen)

Ich bin nur der Meinung, dass man das Leben nicht als Gegenstand betrachten sollte, welches man nach gutdünken umbaut.
 
Wo du es gerade ansprichst: Demnächst kannst du dir dein Wunschkind "manipulieren" lassen.

Wo, wann, für wieviel Geld und unter welchen Umständen? :LOL:

thelematiker schrieb:
Aber wo wird dann irgendwann die Grenze gezogen bzw. wird irgendwann überhaupt noch eine Grenze gezogen?

Gibt doch schon genug Grenzen?
https://bundesrecht.juris.de/eschg/

reproduktives Klonen gibts (zumindest legal) noch nirgends.

Ist ja alles ne Ansichtssache, aber wo soll denn die Grenze gezogen werden? Und vorallem von wem?

Vom Gesetzesgeber, am besten dann, wenn die Sache weder ethisch tragbar ist, oder gegen die Menschenwürde verstoßen würden(=>Fragestellung: wann entsteht Leben?).

Das hat natürlich nicht allzuviel mit Mais zu tun ;)

thelematiker schrieb:
Als ich das heut morgen im Radio mit dem Wunschkind gehört hab, bin ich fast aus dem Bett gefallen.

das klingt nach populistischer Nachrichtenübermittlung und schelchter Recherche des Senders ;)

phib schrieb:
Vitamin A Substitution in Goldenen Reis beispielsweise

Was bringt das nochmal genau? Soweit ich mich erinner brauchen A, D und E fette, stimmts?
Außerdem gibt es noch keinerlei Gutachten, inwiefern die Vitamin A-Menge tatsächlich irgendeinen Effekt hätte, denn durch Lagern und Kochen geht ja auch wieder was verloren und die Einwohner können auch nicht einfach mal die 10-fache Menge essen um den Mangel auszugleichen^^
Davon abgesehen, dass durch solch schwachsinnige Projekte davon abgelenkt wird, dass man Probleme auch anders lösen könnte durch eine Verbesserung der Lagerung, Transportation und natürlich auch der Dinge, die angebaut werden.


phib schrieb:
"Resistenz" gegenüber Insekten und damit geringerer Herbizideinsatz

Soweit ich weiß sind diverse Gentechnikpflanzen resistent gegen Herbizide, damit man diese besser und intensiver einsetzen kann, ohne der Pflanze an sich zu schaden.
Außerdem werden gegen Insekten eigentlich Pestizide eingesetzt...

phib schrieb:
Wenn man sich ein bisschen damit beschäftigt sieht man erst wie hanebüchen viele Befürchtungen sind (vor allem der Grünen)...

Befürchtung
1) Durch Patente kommt es oft zu Verschuldungen der Bauern, da teilweise verboten ist, die Ableger erneut einzupflanzen
2) Es kann gesundheitliche Schäden hervorrufen, da teilweise Dinge zu einseitig behandelt werden, außerdem die Folgen nicht unbedingt klar sind.
3) Es wird eine Herbizidtoleranz und eine Insektentoleranz erzeugt. Dadurch werden Insekten ressistentet gegen diese Stoffe, was sie langfristig nutzlos machen wird.
4) Die Folgen der Gentechnik sind niemals klar, das sieht man auch am goldenen Reis, in dem Stoffe gefunden wurden, deren Herkunft man nicht erklären konnte.

phib schrieb:
Die komplette Gentechnik ahmt die Natur nach, da alles Leben aufgrund von Auslese und MUTATION (Veränderung des Genoms) entstanden ist...

Das bedeutet, dass ohne ein menschliches Eingreifen Wassermelonen von selbst quaderförmig geworden wären, damit der Mensch sie besser transportieren kann und auf einmal ein goldener Reis aus der Erde entsprungen wäre usw usf.?
Das ist lächerlich :LOL:

Das künstliche Eingreifen ist hier dadurch gegeben, dass sich etwas entwickelt, das so niemals entsanden wäre. Bei einer künstlichen Befruchtung ist dies anders, das weißt du aber hoffentlich dank deines Bio-Wissens :D

phib schrieb:
Aber das ist doch ein Argument für Genmais... Damit will man den Giftanteil senken...

Moment. Wir verwenden ein Tiergift in einer Pflanze und bezeichnen das dann als eine reduzierung des Giftanteils...? Klingt unlogisch.
Man verwendet zwar ein biologisches, anstatt eines chemischen Mittels, wobei das biologische schwächer wird, aber letzlich ist das auch immer eine Frage der Auffassung. Gift ist beides für die Tiere, soviel steht fest.
Synthetische Produkte können natrlich Rückstände hinterlassen, aber das muss von Fall zu Fall unterschieden werden. Außerdem gibt es auch Alternativen zu synthetischen Pflanzenschutzmitteln, daher ist die Gentechnik hierzu nicht notwenig, sondern eher überflüssig.
Wenn du dir die Firmen anschaust, die die Patente auf viele der genetisch veränderten Pflanzen haben, dann wirst du bemerken, dass sie neben dem Saatgut oftmals auch Pflanzengifte verkaufen ;) Daher ist dieses Argument falsch.
 
Was bringt das nochmal genau?
In Gebieten, die sich hauptsächlich durch Reis ihren Kohlenhydrat-Anteil sichern müssen, gibt es viele Menschen die an Vitamin A Mangel leiden (ungefähr 800 Millionen Menschen)... Dies führt von Hornhauterkrankungen, Schwächung des Immunsystems hin bis zur Erblindung.. Daran sterben jährlich 1-2 Millionen Kinder... Tja, und da ist es dann schon ein starkes Stück "Genreis" abzulehnen, obwohl es sich um die Klonierung von Genen handelt, die in anderen Pflanzen auch ganz normal vorhanden sind...
Soweit ich mich erinner brauchen A, D und E fette, stimmts?
Was willst du damit sagen? Fettlöslich sind die Vitamine E D K A (leicht zu merken... :))...
Außerdem gibt es noch keinerlei Gutachten, inwiefern die Vitamin A-Menge tatsächlich irgendeinen Effekt hätte,
Wo hast du denn diese Weisheit her?
denn durch Lagern und Kochen geht ja auch wieder was verloren
Kann ich mir vorstellen... Aber trotzdem ist etwas besser als gar nichts... Außerdem muss der Reis ja nur dazu beitragen ein Problem zu lösen und nicht die Lösung sein...
Davon abgesehen, dass durch solch schwachsinnige Projekte davon abgelenkt wird, dass man Probleme auch anders lösen könnte durch eine Verbesserung der Lagerung, Transportation und natürlich auch der Dinge, die angebaut werden.
Wer will von was ablenken? Und warum?
Außerdem: Man kann leicht behaupten, dass die Probleme anders leicht gelöst werden können... Dann soll es doch so gemacht werden... Und andere versuchen die Gentechnik voranzubringen...
Soweit ich weiß sind diverse Gentechnikpflanzen resistent gegen Herbizide, damit man diese besser und intensiver einsetzen kann, ohne der Pflanze an sich zu schaden.
Naja, ich kenn da ein Beispiel: Phosphinotricin... Das ist ein umweltverträgliches Antibiotikum, welches die Glutaminsynthase hemmt (Die braucht die Pflanze um Stickstoff zu fixieren)... Wird diese gehemmt, vergiftet das entstehende Ammoniak die Pflanze... Eine Transgene Pflanze mit spez. Genen bewirkt eine Resistenz dagegen... Ich persönlich kann hierbei keine Gefahr, Bedrohung noch sonst was herauslesen, wenn die spezifische Hemmung eines Enzyms aufgehoben wird!

Außerdem werden gegen Insekten eigentlich Pestizide eingesetzt...
Stimmt, hast recht... Peinlich für mich, aber man darf doch auch mal was verwechseln... *hust*
Aber um das Argument nochmals zu verwenden: Es ist doch positiv, wenn man weniger Insektizide verwenden muss, wenn die Pflanze gegenüber bestimmten Schädlingen spezifisch resistent ist!


Befürchtung
1) Durch Patente kommt es oft zu Verschuldungen der Bauern, da teilweise verboten ist, die Ableger erneut einzupflanzen
Dafür kann doch die Gentechnik nichts... Außerdem können Bauern doch das Saatgut kaufen, was sie wollen... (Soweit ich weiß)... Ist doch ein freier Markt... Wären die Vorteile nicht unbestreitbar, dann müsse sich auch keiner verschulden für dieses Saatgut... Der Zwang ist doch nicht vorhanden und es kann bei den minimalen Anbauflächen auch keine Rede davon sein.
2) Es kann gesundheitliche Schäden hervorrufen, da teilweise Dinge zu einseitig behandelt werden, außerdem die Folgen nicht unbedingt klar sind.
Ich versteh den Satz überhaupt nicht... Wer wird krank? Durch was? Welche Folgen? Durch wen?
3) Es wird eine Herbizidtoleranz und eine Insektentoleranz erzeugt. Dadurch werden Insekten ressistentet gegen diese Stoffe, was sie langfristig nutzlos machen wird.
Könntest du das mal belegen... Vor allem den Teil, dass die Resistenz gegen Gifte bei Transgenen Pflanzen schneller eintritt als bei anderen...
4) Die Folgen der Gentechnik sind niemals klar, das sieht man auch am goldenen Reis, in dem Stoffe gefunden wurden, deren Herkunft man nicht erklären konnte.
Könntest du mir bitte die Quelle zeigen... Interessiert mich wirklich...


Das bedeutet, dass ohne ein menschliches Eingreifen Wassermelonen von selbst quaderförmig geworden wären,
Mei, da sieht man mal, wie verblendet du schon bist... Das ist so ein Beispiel, wo jeder Dummi auf der Straße sagen würde: "Hm, für sowas brauchen wir jetzt wirklich keine Gentechnik... Ergo alles Mist!"
Nur so nebenbei: Quaderförmige Melonen werden mechanisch hergestellt!

auf einmal ein goldener Reis aus der Erde entsprungen wäre usw usf.?
Das ist lächerlich :LOL:
Genauso lächerlich ist deine Arroganz... Die Menschheit wäre heute gar nicht mehr ernährbar, wenn nicht das Wissen über effektive Düngung vorhanden wäre... Und wie hat man die wohl erforscht? Und wie wird man erst 10 Milliarden Menschen ernähren können? Oder dürfen dann ein paar Milliarden draufgehen, weil die zuwenig Geld haben im nächsten Bioladen einzukaufen?

Das künstliche Eingreifen ist hier dadurch gegeben, dass sich etwas entwickelt, das so niemals entsanden wäre.
Das ist ein Satz, bei dem sich Darwin im Grab umgedreht hätte...


Moment. Wir verwenden ein Tiergift in einer Pflanze und bezeichnen das dann als eine reduzierung des Giftanteils...? Klingt unlogisch.

Ist aber so... :ugly:

Man darf doch das ganze auch differenziert sehen... Ich lasse ja mit mir streiten, ob vielleicht der Bt-Genmais erst noch genauer erforscht werden muss... Aber es darf keine generelle Schelte gegenüber der Gentechnik geben, da es ja diverseste verschiedene Ansätze gibt...

Wenn du dir die Firmen anschaust, die die Patente auf viele der genetisch veränderten Pflanzen haben, dann wirst du bemerken, dass sie neben dem Saatgut oftmals auch Pflanzengifte verkaufen Daher ist dieses Argument falsch.
Warum sollten die denn nicht passende Mittel zu ihren Produkten verkaufen? Wo du da schon wieder was Schlechtes siehst, ist mir nicht klar...

Frage an dich: Wie gedenkst du 10 Milliarden Menschen auf immer weniger landwirtschaftlichen Flächen in Zukunft zu ernähren?
 
Gute Argumente gegen Gentechnik

1. Einmal freigesetzt, immer freigesetzt ...

Die Kontaminationsgefahr ist ein entscheidendes Argument gegen die Gentechnik in der Landwirtschaft. Der Wind oder Insekten tragen die Pollen von Gentech-Pflanzen zu vorher gentechnikfreien Kultur- und Wildpflanzen. Damit übertragen sie auch die genmanipulierten Eigenschaften. Wenn diese Kontamination bei Wildpflanzen geschieht (z.B. bei Raps) oder wenn die genmanipulierten Erbinformationen ins Saatgut gelangen, ist die weitere Ausbreitung dieser Erbinformationen nicht mehr kontrollier- oder rückholbar.

2. Nicht mehr frei wählen ...

Die Verbraucher verlieren die Freiheit, zwischen Lebensmitteln mit und ohne Gentechnik wählen zu können, wenn gentechnisch verändertes Erbgut die Ernte von gentechnikfrei wirtschaftenden Landwirten belastet. Die Kontamination ist häufig nur schwer und mit aufwendigen Analysemethoden nachweisbar. Jüngstes Beispiel: Erbgut der gentechnisch veränderten Reissorte LL 601 hatte sich in den USA auf ungeklärtem Weg auf konventionell angebauten Reis übertragen. Da die Sorte seit 2001 auch in Versuchen nicht mehr angebaut wurde und zum konventionellen Anbau nie frei gegeben worden war, wiegten sich alle in der Sicherheit, dass der Reis keine Gefahr darstelle. Es beruht auf einem Zufall, dass die Kontamination entdeckt worden ist.

3. Negative Auswirkungen zu befürchten und viel zu wenig erforscht ...

Die Auswirkungen des Verzehrs von gentechnisch veränderten Pflanzen auf unsere Gesundheit sind nicht ausreichend erforscht. Die gesundheitlichen Folgen neuer Stoffe treten häufig erst nach Jahren in Erscheinung, wie das Beispiel Asbest gezeigt hat, und lassen sich nur über Langzeitstudien ermitteln. Statt diese durchzuführen, lassen die Gentech-Konzerne Millionen Menschen ihre Produkte konsumieren, die damit zu Probanden werden. Dies ist insbesondere für Allergiker/innen problematisch, die beim Verzehr von Gen-Lebensmitteln nicht mehr wissen, ob artfremde DNA von Lebensmitteln, gegen die sie allergisch sind, in ihrem Essen sind. Zudem ist unklar, ob Gentechnik-Produkte, die antibiotikaresistente Bestandteile enthalten, über die menschliche Darmflora zu Antibiotikaresistenzen bei Menschen führen können.

Auch das Wissen über die Auswirkungen von Gentech-Pflanzen auf ökologische Systeme ist sehr gering, etwa wie sich der Gentech-Anbau auf den Boden auswirkt, oder wie stark sich Gentech-Pflanzen mit verwandten Wildpflanzen auskreuzen können.

Die bisherigen Erfahrungen deuten darauf hin, dass die Anwendung von herbizidresistenten Pflanzen (75 Prozent der weltweit kommerziell genutzten Gentechnik-Pflanzen weisen eine Herbizidresistenz auf) mittelfristig zu einem höheren Pestizideinsatz führt - mit gravierenden negativen Folgen für Bodenfruchtbarkeit, Biodiversität und Gewässer. Zudem führen die Totalherbizide, die auf Feldern mit den herbizidresistenten Gen-Pflanzen eingesetzt werden, zu Herbizid-Resistenzen bei Unkräutern.

Durch genmanipulierte insektenresistente Pflanzen wie den Bt-Mais MON810 werden erhebliche Toxinmengen, welche die Gen-Pflanzen gegen die Insekten produzieren, freigesetzt. Die Wirkung auf Nicht-Zielorganismen wie Schmetterlinge, Regenwürmer, Honigbienen und Spinnen sind weitgehend ungeklärt, wissenschaftliche Studien haben hier immer wieder erhebliche Risiken festgestellt.

4. Gentechnik nützt nur einer Handvoll großer Konzerne ...

Die herkömmlichen Verfahren der Beeinflussung der Eigenschaften von Nutzpflanzen durch Züchtung haben in den letzten Jahrzehnten zu großen Fortschritten geführt und sind völlig ausreichend. So ist die Gentechnik-Lobby im Unrecht, wenn sie genmanipulierte Maispflanzen als einzige Alternative zur Bekämpfung des Schädlings Maiswurzelbohrer darstellt. So züchtete die Saaten-Union mit herkömmlichen Methoden eine Maissorte, die gegen den Wurzelbohrer resistent ist.

Gentechnik-Befürworter versprechen höhere Ernten und nahrhaftere Produkte durch den Einsatz von Gentech-Pflanzen. Dies soll insbesondere den Ländern des Südens zugute kommen, wodurch dort der Hunger bekämpft werden könne. Doch der Anbau von Gentech-Pflanzen ist für Kleinbauern in den Ländern des Südens völlig ungeeignet. Das Saatgut ist für sie nur teuer zu erwerben, erfordert den Einsatz dafür konzipierter Pestizide und darf nicht weiter vermehrt werden. Die Landwirte verschulden sich zum Erwerb des Saatguts und machen sich abhängig von großen Gen-Saatgut-Konzernen - ohne dass die Gen-Saat hält, was sie verspricht. Das Hungerproblem ließe sich hingegen in vielen Ländern mit einer gerechteren Landverteilung lösen. Ein weiterer Schlüssel: Nicht länger sollte die Hälfte der produzierten pflanzlichen Nahrungsmittel als Futtermittel in der Viehzucht verfüttert werden.

Insgesamt profitieren von der Agro-Gentechnik vor allem eine Handvoll riesiger multinationaler Konzerne. So kontrolliert zum Beispiel der Konzern Monsanto rund 90 Prozent des weltweiten Marktes für gentechnisch verändertes Saatgut.

Quelle: https://www.campact.de/gentec/info/gegenarg
 
Zuletzt bearbeitet:
Als vor hundert Jahren das Auto erfunden wurde, hättet ihr bestimmt auch gute Argumente dagegen gehabt... Sinngemäß: Mein Pferd ist schneller und stinkt weniger...

Die Zeit wird aber mir recht geben... 8)
 
Im Allgemeinen nennt man etwas, das man zitiert, aber nicht als solches kenntlich macht, geistigen Diebstahl. :roll:

Quelle: https://www.campact.de/gentec/info/gegenarg

:think:

Was willst du denn mit der Aussage bezwecken?? Ich hoffe von dir kommen irgendwann auch produktive Beiträge.

... mal davon abgesehen IST es kenntlich gemacht! Linkadresse steht im ersten Post !

edit: Argumente müssen irgendwo her kommen und Fakten verändern sich nicht, nur weil ich sie anders formuliert werden :roll:
 
Zuletzt bearbeitet:
:think:

Was willst du denn mit der Aussage bezwecken?? Ich hoffe von dir kommen irgendwann auch produktive Beiträge.

... mal davon abgesehen IST es kenntlich gemacht! Linkadresse steht im ersten Post !

Da es nicht erkenntlich ist, woher der Text kommt, ist es NICHT kenntlich gemacht - Birnchen hat recht. Wenn du wörtlich von anderen Seiten kopierst, dann gehört eine Quellenangabe IN DEN POST!
 
Wo, wann, für wieviel Geld und unter welchen Umständen? :LOL:

ca. 4000,- € oder wars Dollar?

reproduktives Klonen gibts (zumindest legal) noch nirgends.

In Korea. Da werden Hunde geklont.

Vom Gesetzesgeber, am besten dann, wenn die Sache weder ethisch tragbar ist, oder gegen die Menschenwürde verstoßen würden(=>Fragestellung: wann entsteht Leben?).

Aha, deshalb werden in Korea auch schon Tiere geklont. Ich rede nicht vom Mensch, sondern vom Leben allgemein.

Das hat natürlich nicht allzuviel mit Mais zu tun ;)

Hab nicht gesagt, dass es was mit Mais zu tun hat. Sondern Gentechnik im allgemeinen.

das klingt nach populistischer Nachrichtenübermittlung und schelchter Recherche des Senders ;)

War 1Live. Internet hast du doch auch, oder?
https://www.n24.de/news/newsitem_4874333.html
 
Hab grad nich viel zeit, aber kurz:
reproduktives Klonen an Tieren gibts auch in Europa, erriner dich an Dolly.
Du hast aber von Menschen geredet.
 
Keine Genmais-Spuren in Kuhmilch
Bei der Analyse von Blut, Fleisch und Milch der Kühe sind die Forscher des TU-Lehrstuhls für Physiologie in Weihenstephan mit bislang unerreichter Genauigkeit vorgegangen. Rückstände des Genfutters konnten beispielsweise in der Kuhmilch trotz einer Nachweisgrenze von einigen Billionstel Gramm pro Milliliter nicht gefunden werden, berichtet der Physiologe Heinrich Meyer.

Was hier erst in einer Langzeitstudie erforscht wurde, ist nur mehr als logisch... :biggrin:

Denn seit wann übernimmt man denn Gene der Nahrung?
 
TU-Chef: ¸¸Peinlicher und provinzieller Schlachtruf der Politik"

Der Minister mahnt "Vernunft" an: "Man muss die Ängste der Bevölkerung ernst nehmen, aber es muss auch weiterhin noch eine Forschungsfreiheit geben", sagte Heubisch der Süddeutschen Zeitung. Bayern dürfe nicht riskieren, seine Spitzenstellung in der Wissenschaft zu verspielen, indem es von anderen Ländern abgehängt werde. Schon jetzt beobachte er doch eine Abwanderung junger Wissenschaftler in der grünen Genforschung. "Wir können nicht sehenden Auges unsere Spitzenposition aufgeben", sagte Heubisch. Bisher sei in Bayern sehr verantwortungsbewusst geforscht worden.
Diese Abwanderung wird ohne Zweifel eintreten, wenn diese engstirnige Haltung nicht aufgegeben wird... In Deutschland wird dann die Ausbildung bezahlt und Nutznießer sind die USA... Die derzeitige Entwicklung läuft schon in diese Richtung... Eine Freundin von mir promoviert in Kansas und der deutsche Staat hat 5 Jahre Gentechnik-Ausbilung in Bereich der molekularen Medizin finanziert... :ugly:
Regelrecht verärgert reagiert die Wissenschaft auf Seehofers Forderung, Bayern müsse eine gentechnikfreie Zone werden. "Das ist ein verheerendes Signal für die Wissenschaft und wird einen Exodus in der Forschung heraufbeschwören", warnt der Präsident der Technischen Universität München, Wolfgang Herrmann. Sie betreibt auf ihrem Weihenstephaner Campus in Freising das größte Zentrum für grüne Biotechnologie in Bayern. Peinlich, provinziell und verantwortungslos nennt Herrmann den "Schlachtruf der Politik", der lediglich diffuse Ängste in der Bevölkerung schüre und dazu führe, dass Patente im Ausland entstünden, die zum Schaden der Volkswirtschaft morgen teuer lizensiert werden müssten. Der Genforschung in der Landwirtschaft ergehe es heute wie der medizinischen vor 25 Jahren: Sie werde abgelehnt, auch wenn Risiken nicht bewiesen seien.
"Bayern kann nicht eine Insel sein. Wenn wir die Versuche nicht zulassen, dann geht die Entwicklung an uns vorbei", sagt Anna Reichlmayr-Lais, Standortbeauftragte der TU in Weihenstephan. Schon jetzt fänden die meisten Versuche in Ungarn, Korea, England oder den USA statt. Bleibe es bei den rechtlichen Restriktionen, wandere die ganze Forschung ins Ausland ab.
Mal so nebenbei: Die CSU ist für mich absolut unwählbar geworden... Zunächst dieser Mist mit dem Rauchverbot (mittlerweile wird man wieder überall vollgequalmt) und dann dieser Wendehals-Seehofer mit seinen Populistenäußerungen mit einer Haltwertszeit von einem Tag...
 
Wer gegen Genmais ist, muß konsequenterweise auch gegen Künstliche Befruchtung und sonstwede Eingriffe in die Natur sein, aber da werden dann wieder Ausnahmen gemacht. :roll:

Was soll der Quatsch denn? Ich finde es zum Beispiel auch ok Tiere zu töten und zu essen aber nicht ok Menschen zu töten und zu essen. Ist das inkonsequent?

Man könnte sich doch durchaus mal einen Moment lang fragen ob es wirklich klug ist genmanipuliertes Material (unwiderruflich) in die Natur einzubringen ohne in angemessener Weise über die möglichen Auswirkungen informiert zu sein.

Man kann ja gerne an Genmais forschen und den auch zu Testzwecken anbauen wenn sichergestellt ist, dass er die "natürliche" Umwelt nicht konterminieren kann. Wenn es unbedingt sein muss kann man ihn nach angemessenen Tests über die Auswirkungen einer Anpflanzung auf die Umwelt dann auch irgendwann benutzen. Aber genverändertes Material in großem Stil und ohne Not in die Umwelt zu bringen halte ich irgendwie für unüberlegt. Da wird man doch mal drüber diskutieren dürfen :).
 
[...]
Man könnte sich doch durchaus mal einen Moment lang fragen ob es wirklich klug ist genmanipuliertes Material (unwiderruflich) in die Natur einzubringen ohne in angemessener Weise über die möglichen Auswirkungen informiert zu sein.
Was ist denn angemessen? Bei der künstlichen Befruchtung gab es auch (unbegründete) Sorgen, dass diese Menschen im wahren Leben nicht richtig bestehen können (vgl. Retortenbaby)... Es wird immer Menschen geben, die um Fortschritt zu verhindern, immer noch von "nicht ausreichend" reden und dabei aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse nicht wahrnehmen wollen....
Man kann ja gerne an Genmais forschen und den auch zu Testzwecken anbauen wenn sichergestellt ist, dass er die "natürliche" Umwelt nicht konterminieren kann.
Der Mais wird doch in den USA und anderen Ländern schon längst angebaut... Insofern wird er seinen tödlichen, genvermischenden Siegeszug so oder so antreten... :LOL:
Im Ernst: Warum sollte irgenein Landwirt diesen Mais anpflanzen wollen, wenn es keine Vorteile hätte ihn anzupflanzen?
Wenn es unbedingt sein muss kann man ihn nach angemessenen Tests über die Auswirkungen einer Anpflanzung auf die Umwelt dann auch irgendwann benutzen.
Wurde doch gemacht... Oder warum hat die EU diese Maissorte zugelassen?

Aber genverändertes Material in großem Stil und ohne Not in die Umwelt zu bringen halte ich irgendwie für unüberlegt.
Züchtung ist doch nichts anders als eine Genveränderung im großen Stil... 8)
Und wenn die neue Art anderen nicht überlegen ist, wird sie sowieso wieder ausselektioniert... Und wenn doch: Hey, das ist nunmal der Lauf der Natur, dass fittere Spezies anderen den Rang ablaufen... Ich kann da nichts negatives herauslesen... Es jammert ja auch keiner, dass es die alten Weizensorten von über 10 000 Jahren mit fast null Ertrag nicht mehr gibt... (bzw. nicht mehr angebaut wird)
Und Mais ist nach der "natürlichen" Natur ( ;) ) in Europa eh nicht vorgesehen...
 
Was ist denn angemessen? Bei der künstlichen Befruchtung gab es auch (unbegründete) Sorgen, dass diese Menschen im wahren Leben nicht richtig bestehen können (vgl. Retortenbaby)... Es wird immer Menschen geben, die um Fortschritt zu verhindern, immer noch von "nicht ausreichend" reden und dabei aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse nicht wahrnehmen wollen...

Du hast Recht. Allerdings ist es genau so unklug alles neue in den Himmel zu loben wie sich allem neuen zu verweigern.

Menschen greifen laufend in ihre Umwelt ein - was logisch ist, sie sind ja Teil ihrer Umwelt. Trotzdem ist das nicht immer gut. FCKW unreguliert auf den Markt zu lassen war z.B. ganz schön dumm. Atomkraftwerke zu bauen ist auch ganz schön dumm. In dem einen Fall entschied man, dass die Nachteile überwiegen in dem anderen dass die Vorteile überwiegen. Was ich damit sagen will: man sollte über solche Sachen nachdenken und sich mit dem Misstrauen der "Fortschrittskritiker" auseinandersetzen. Manchmal haben sie nicht ganz unrecht.

Sicher hat Genmais Vorteile für die Bauern, sonst würden sie ihn in der Tat nicht anbauen. Die Frage ist ob die Vorteile so groß sind, dass wir dafür eine nicht vollständig vorhersagbare Veränderung unserer Umwelt in Kauf nehmen wollen. Ich persönlich würde das eher nicht wollen.
 
Es sollten vielleicht auch mal ein paar positive Effekte des Gen-Mais erwähnt werden, die man Global betrachtet sehen sollte.

Zum Beispiel das sich Millionen Menschen aufgrund von extrem steigendem Marktpreisen kein Mais mehr leisten können. Ist schon scheisse wenn das in den Ländern ausgerechnet ein Grundnahrungsmittel ist.

Der Preis ist aufgrund von Spekulanten so extrem gestiegen die darauf gewettet haben das Ernteerzeugnisse ausfallen. Oder es werden mal ganze Plantagen mit Schädlingen verseucht um einen hohen Maispreis zu erhalten.

Ich glaube ein Mensch in Haiti, der zur Hungerbekämpfung in Lehmkekse (Nichts als Dreck vom Boden) beist, würde sich sehr über so ein Genmaiskolben freuen.
 
Es sollten vielleicht auch mal ein paar positive Effekte des Gen-Mais erwähnt werden, die man Global betrachtet sehen sollte.

Zum Beispiel das sich Millionen Menschen aufgrund von extrem steigendem Marktpreisen kein Mais mehr leisten können. Ist schon scheisse wenn das in den Ländern ausgerechnet ein Grundnahrungsmittel ist.

Der Preis ist aufgrund von Spekulanten so extrem gestiegen die darauf gewettet haben das Ernteerzeugnisse ausfallen. Oder es werden mal ganze Plantagen mit Schädlingen verseucht um einen hohen Maispreis zu erhalten.

Ich glaube ein Mensch in Haiti, der zur Hungerbekämpfung in Lehmkekse (Nichts als Dreck vom Boden) beist, würde sich sehr über so ein Genmaiskolben freuen.

Achso, du willst also sagen, um des Menschen Lebensqualität zu sichern, kann man ruhig mir hohem Risiko fahren? Wenn du etwas für die Menschen in Haiti tuen möchstest, geht dies auch ohne die Umwelt zu verderben!

Auch wenn dies nun ein wenig hart klingen man, aber ich persönlich liebe die Natur und für den "Mensch" an sich habe ich nicht viel übrig (klar, ich bin auch ein Mensch, aber darauf muss man nicht stolz sein - ebensowenig, wie deutsch zu sein :) (Kleiner 1. Mai Aufruf)). Also ich rette somit lieber das Überleben der Natur, als das Überleben des Menschen.
 
sollte man nicht lieber den Konsum verhindern, dann ergibt sich das mit dem Anbau ganz von selbst.