News Aldi-Gründer sind die reichsten Deutschen

Jeder einzelne Mitarbeiter identifiziert sich mit der Marke BMW, das hab ich hier in München noch bei keiner anderen Firma so erlebt wie bei BMW. Vielleicht ist das bei den Automobilherstellern allgemein so... keine ahnung...

Ist auch leichter sich mit einem Statussymbol zu identifizieren (dicker BMW), als mit einem Discounter (der in hartem Wettbewerb mit anderen Discountern steht), wo es Nudeleintopf und in regelmäßigen Intervallen Hausschuhe gibt. ;)
 
Ist auch leichter sich mit einem Statussymbol zu identifizieren (dicker BMW), als mit einem Discounter (der in hartem Wettbewerb mit anderen Discountern steht), wo es Nudeleintopf und in regelmäßigen Intervallen Hausschuhe gibt. ;)

würde ich nicht unbedingt sagen. BMW tut sehr viel für sein "Familienimage" und vermittelt sehr gut den Mitarbeitern, dass sie ein Teil des Erfolges sind... Ich glaub kaum, dass die Aldimitarbeiter stolz auf den Erfolg der Marke Aldi sind... Selbst wenn diese von den Zahlen her evtl. erfolgreicher ist als BMW...

P.S. ich hatte mal ein Vorstellungsgespräch bei BMW. Sehr viele Fragen haben sich auf das Familienleben, Freunde usw. bezogen. Die haben richtig nachgebohrt ob ich nicht in einem Verein wie z.B. Feuerwehr, Rotes Kreuz usw. bin... letztendlich war das wohl auch einer der Gründe, warum ich nicht eingestellt wurde, weil das war das Hauptthema beim Bewerbungsgespräch und beim Test, eine Woche zuvor hatte ich 94% der Fragen richtig und war sogar der beste in meiner "Bewerbergruppe".
Etwas anderes was mir positiv aufgefallen war: Nach dem Bewerbungsgespräch folgte ein Gespräch mit dem Jugendvorsitzenden der IG Metall. Bei diesem Gespräch wurde der familäre Eindruck den ich in den zwei Tagen bei BMW gewinnen konnte noch weiter verstärkt.
 
Zuletzt bearbeitet:
PS: Ist das bei BMW wirklich so familär? wusste ich bisher noch gar nciht, hört sich interessant an

Es ist nicht so, dass der Vorstand den Meister XY mit vornamen kennt, aber es herrscht ein sehr gutes Arbeitsklima. Ich habe selbst Verwandte bei BMW und die sind bzw. waren immer zufrieden.
 
schade nur, dass es heute fast unmöglich ist in der branche und auch in vielen andernen reich zu werden, da die konkurenz der großunternehmen übermäßig ist:roll:
 
schade nur, dass es heute fast unmöglich ist in der branche und auch in vielen andernen reich zu werden, da die konkurenz der großunternehmen übermäßig ist:roll:

... dieser Satz stammt ganz bestimmt nicht von den Brüdern Albrecht :mrgreen:

Die mussten sich damals auch gegen große Handelsketten (Metro, Rewe) durchsetzen. Lidl ist binnen 25 Jahren sogar umsatzstärker als Aldi geworden, die damals schon als Großunternehmen bezeichnet werden konnten.
 
Nein? Die Aldibrüder kommen aus Bulgarien, oder wie? :ugly:
Und wie war das mit Adidas, Puma, Käfer, Dalmair... :roll:

sind ja nicht nur die, die sind ja schon länger etabliert

gibt sicher tausende neuer erfolgreicher Unternehmen jedes Jahr hier, ihr müßt nur mal die Augen aufmachen :mrgreen:

mir fallen jedenfalls einige aus meiner Umgebung ein

klar ist es nicht einfach sowas aufzubauen, aber jemand der mit "geht nicht" ran geht schafft es natürlich auch nicht :p
 
sind ja nicht nur die, die sind ja schon länger etabliert

gibt sicher tausende neuer erfolgreicher Unternehmen jedes Jahr hier, ihr müßt nur mal die Augen aufmachen :mrgreen:

mir fallen jedenfalls einige aus meiner Umgebung ein

klar ist es nicht einfach sowas aufzubauen, aber jemand der mit "geht nicht" ran geht schafft es natürlich auch nicht :p

Da muss ich dir vollkommen Recht geben, aber um etwas aufzubauen muss man alles an Freizeit und Geld investieren, und trotzdem bleibt die Chance Erfolg zu haben sehr gering.
Ich würde sagen das es fast unmöglich aber trozallen Hindernissen machbar ist!
 
Ein Startup ist für uns Normalsterbliche in anderen Ländern wesentlich einfacher. :) Ausnahmen bestätigen die Regel.

dass es in anderen ländern wesentlich einfacher ist, kann ich nur bestätigen, allerdings ist es bei uns nicht unmöglich. Was mich in unserem Land oft stört, sind die veralteten Ansichten von Gewerkschaften und Genossenschaften. Diese verhindern hierzulande oft die Schaffung von neuen Arbeitsplätzen.

Konkretes Beispiel: Ein Freund von mir kann keinen Azubi einstellen, weil er keinen Umkleideraum hat, keine eigene Toilette und keinen Aufenthaltsraum. Nunja... seine Werkstatt ist in einer Tankstelle... es gibt viele die gerne dort eine Ausbildung machen würden, aber es nicht können, weil die Genossenschaft die genannten Räumlichkeiten vorschreibt, ohne Rücksicht ob ein Azubi darauf gern verzichten würde, für eine Ausbildungsstelle, oder nicht. :evil:

@Loshai:

ich hätte auch neuere Unternehmen nennen können, aber die Namen hätten wohl kaum jemanden hier etwas gesagt, weil diese Unternehmen sich sehr spezialisiert haben und eher im B2B bereich tätig sind... wie die meisten neuen erfolgreichen unternehmen.
 
Selbstbestimmung statt Fremdbestimmung durch verknöcherte linke Gewerkschaftler sage ich da nur.

Gute Deals kann man auch im Betrieb machen. Freilich nur diejenigen, welche auch in der Position dazu sind.

Gruss,
Polli
 
genossenschaften und gewerkschaften sind in einer "dann kündige ich halt und kassier ALG"-Gesellschaft irgendwie nichtmehr das was sie einmal waren, aber sie sind dennoch wichtig... allerdings haben die Gewerkschaften verschlafen, dass die deutschen Unternehmen und somit auch ihre Arbeitsplätze im internationalen Wettbewerb angekommen sind... da sind Stellen wie die von BenQ schwer zu halten, wenn BenQ im Mutterland zu einem zehntel der Preise hier produzieren lassen kann... :evil:

Ich bin mal gespannt, was es endlich in der Politik, in den Gewerkschaften und bei den Bürgern ankommt, dass man hierzulande inzwischen froh sein kann, einen Job zu haben, wenn man sich anschaut, dass es anderenorts die gleichen Jobs zu günstigeren Preisen für das Unternehmen gibt...

"Made in Germany" ist ein kleiner... sehr kleiner Vorteil den wir hierzulande haben... ich bin gespannt wie lange wir diesen Vorsprung noch beibehalten, bis in China ähnlich gute Produkte hergestellt werden zu einem Bruchteil unserer Herstellungskosten.... :roll:
 
Drollig ist ja, dass die Gewerkschaften selber Stellen in der Verwaltung abbauen müssen, um ihre Kosten zu drücken... :mrgreen:

Tja, dumm, wenn einem die Mitglieder weglaufen - das Problem haben nicht nur die Parteien... ;)
 
ich würde einer gewerkschaft beitreten, wenn sie liberaler wären...

man kann nicht sagen, hier, hier und hier muss der Arbeitgeber dass dass und dass machen, sondern man muss sehen, was ist möglich, dass die arbeitnehmer zufrieden sind, der arbeitgeber aber international noch wettbewerbsfähig... nur leider gibt es solche Gewerkschaften nicht... :(

Stattdessen versucht man die meinungen irgendwelcher fließbandarbeiter zu vertreten, die immernoch der Meinung sind, dass japanische autos bei weitem nicht so gut wären wie deutsche... :-?

Dass Problem ist zudem, dass die meisten Gewerkschaftsführer in den Firmen aus der Arbeiterschicht kommen und nicht aus der administrativen ebene, die beim Thema Globalisierung wohl eher den Durchblick hat... :roll:
 
genossenschaften und gewerkschaften sind in einer "dann kündige ich halt und kassier ALG"-Gesellschaft irgendwie nichtmehr das was sie einmal waren, aber sie sind dennoch wichtig...
Ohne Gewerkschaften hätten wir diese Gesellschaft doch gar nicht. Dann wäre jeder Arbeitnehmer Sklave des Arbeitgebers. Keine Arbeitszeitregelungen, 0 Urlaub, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall gäbe es keine, Kündigungsschutz wäre nicht da, alles von Gewerkschaften erkämpft und heute noch verteidigt.

Löse die IG Metall morgen auf und übermorgen haben alle Metallwerke wieder die 50 Stunden-Woche, keinen Urlaub, keine Rechte für Arbeitnehmer. Sieh die Gewerkschaften einfach als Abschreckungsinstrument.

da sind Stellen wie die von BenQ schwer zu halten, wenn BenQ im Mutterland zu einem zehntel der Preise hier produzieren lassen kann... :evil:
BenQ könnte in Taiwan kein einziges Handy dieser Qualität herstellen, wenn sie von Siemens nicht die Patente dazu geschenkt bekommen hätte -> als Dank dafür, dass BenQ dafür 3000 Mitarbeiter "entsorgt". Und da sind genau die Mitarbeiter dabei, die vorher erst durch Entwicklung diese Patente möglich gemacht haben. Super Sache. Ich hoffe, für BenQ ist Deutschland ab jetzt verbrannter Boden.

Ich bin mal gespannt, was es endlich in der Politik, in den Gewerkschaften und bei den Bürgern ankommt, dass man hierzulande inzwischen froh sein kann, einen Job zu haben, wenn man sich anschaut, dass es anderenorts die gleichen Jobs zu günstigeren Preisen für das Unternehmen gibt...
Gibt es die? Warum produzieren dann Hochtechnologie-Unternehmen lieber in Deutschland? Vielleicht, weil die Qualität der Arbeit den Preis rechtfertigt?

bis in China ähnlich gute Produkte hergestellt werden zu einem Bruchteil unserer Herstellungskosten.... :roll:
Werden sie nie. Schau Dir die kopierten Autos aus China an. Zeig mir mal ein Produkt aus China, was "deutsche" Qualität hat und für den Verbraucher auch deutlich billiger ist.

man kann nicht sagen, hier, hier und hier muss der Arbeitgeber dass dass und dass machen, sondern man muss sehen, was ist möglich, dass die arbeitnehmer zufrieden sind, der arbeitgeber aber international noch wettbewerbsfähig... nur leider gibt es solche Gewerkschaften nicht... :(
Machen Arbeitgeber denn bei dem Spiel mit? Nein, machen sie nicht. Beispiel: Die Gewerkschaften haben bei den letzten Tarifverhandlungen eben nicht auf pauschale prozentuale Erhöhungen gepokert, sondern auch auf Einamlzahlungen. Explizit mit der Ausnahme, das Unternehmen, denen es schlecht geht, weniger bzw. sogar teilweise gar nichts zahlen sollten. Was ist passiert? 95% der Unternehmer haben mal direkt entschieden, dass es ihnen ja so schlecht geht, dass sie gar nichts zahlen können.

Ist das der Weg, den Du für Gewerkschaften siehst? Sehen was möglich ist würde bedeuten, dass Gewerkschaften Einblick in Geschäftsbücher bekommen. Bekommen sie aber nicht, und wenn sie den Unternehmern glauben würden, dann wären deutsche Unternehmen alle von der Insolvenz bedroht.

Stattdessen versucht man die meinungen irgendwelcher fließbandarbeiter zu vertreten, die immernoch der Meinung sind, dass japanische autos bei weitem nicht so gut wären wie deutsche... :-?
Tja, Eigentor -> in Japan verdient man mittlerweile besser. Das Haushaltseinkommen betrug schon im Juli 2003 4.600 Euro.
Die ADAC-Pannenstatistik zeigt auf den Plätzen 1 in den einzelnen Klassen für 2005 zwei Mal Audi, ein Mal Mercedes, ein Mal BMW, zwei Mal Mazda und einmal Toyota, wo ist da jetzt der Unterschied?

Marty