Aktuelle Spritpreise

Im Vordergrund steht eher die Qualität der Pflege und die wird garantiert nicht positiv beeinflusst indem es nur einen Anbieter gibt den man nicht wechseln kann.

Mein Logikzentrum streikt bloß, wenn mir jemand erklären will, dass eine Pflegeangestellte, die, bei 70 km in der Großstadt, zwei bis drei Stunden mit Auto fahren beschäftigt ist, qualitativ hochwertige Arbeit leisten kann.
Und es redet auch keiner von nur "einen Anbieter".
Mehrere Anbieter können sich in einer Genossenschaft organisieren, dabei selbst erweiterte Qualitätsmerkmale festlegen, wer die nicht hält, fliegt raus, wer rein will, muss die halten.

Grade in diesen Bereichen finde ich Wettbewerb wichtig, wenn man was zentral organisieren sollte um die Logistik zu optimieren dann eher die Post aber das hat man nun auch grad absichtlich in die andere Richtung entwickelt.

Und genau deshalb gibt es im RL Forum nen Thread, wo es um die Qualität von Paketdiensten geht, die offensichtlich für manch einen überlebensnotwendig ist. :mrgreen:

Du bist weiter oben fleißig auf "muss" rumgeritten.
Da sag ich einfach: Niemand muss tagtäglich von der gleichen Pflegekraft betreut werden, wenn man dafür die verfügbare Zeit erhöhen kann, das Verkehrsaufkommen reduzieren kann, und damit auch nachhaltig die Pflegekosten senken kann.

gruss kelle!
 
Mein Logikzentrum streikt bloß, wenn mir jemand erklären will, dass eine Pflegeangestellte, die, bei 70 km in der Großstadt, zwei bis drei Stunden mit Auto fahren beschäftigt ist, qualitativ hochwertige Arbeit leisten kann.
Naja 70 km finde ich bei mehr als 20 Terminen, die solche Arbeitskräfte oft haben, nicht so wirklich viel. Um das hochwertig zu bekommen müsste man wahrscheinlich sowieso die Anzahl der Termine halbieren, also Mitarbeiteranzahl und Kosten annähernd verdoppeln und die Routenlänge halbieren.

Und es redet auch keiner von nur "einen Anbieter".
Mehrere Anbieter können sich in einer Genossenschaft organisieren, dabei selbst erweiterte Qualitätsmerkmale festlegen, wer die nicht hält, fliegt raus, wer rein will, muss die halten.
Können sie natürlich auch heute, wird meistens nicht funktionieren weil Geschäftsführer sich meist von niemanden reinreden lassen wollen. Was passiert, wenn da der Staat erstmal anfängt zu bündeln, daran möchte ich nicht mal denken :ugly:



Du bist weiter oben fleißig auf "muss" rumgeritten.
Da sag ich einfach: Niemand muss tagtäglich von der gleichen Pflegekraft betreut werden, wenn man dafür die verfügbare Zeit erhöhen kann, das Verkehrsaufkommen reduzieren kann, und damit auch nachhaltig die Pflegekosten senken kann.
Natürlich "muss" da auch niemand, für die Qualität wäre es aber wahrscheinlich hilfreich.
 
Zuletzt bearbeitet:
Du bist weiter oben fleißig auf "muss" rumgeritten.
Da sag ich einfach: Niemand muss tagtäglich von der gleichen Pflegekraft betreut werden, wenn man dafür die verfügbare Zeit erhöhen kann, das Verkehrsaufkommen reduzieren kann, und damit auch nachhaltig die Pflegekosten senken kann.

gruss kelle!
Gehört zwar überhaupt nicht zum Thema, aber gerade für verwirrte, demente und psychisch Kranke ist es extrem wichtig, dass eine Bezugspflege stattfindet und mit kleinen überschaubaren Teams gearbeitet wird.Und ich finde das hat eindeutig Vorrang. Im Gegensatz zu Paketboten oder Auslieferungsfahrern arbeiten wir eben mit Menschen .....
Gruss
DiZ.
 
Zuletzt bearbeitet:
Du, dem widerspricht doch keiner (außer wenn ich Loshai mal provozieren will).

Ich stelle nur die These auf, dass man (mittelfristig) die Wege in dem Tätigkeitsbereich durch intelligente Koordination reduzieren kann, damit die Qualität steigern und auch andere Anforderungen erfüllen kann.

Dass das bei Kurzzeitpflegen schneller geht als bei Langzeitpflege ist mir klar.

Um meine These zu be/widerlegen müsste man eigentlich nur ne Karte von Hamburg nehmen, dort die Patienten inkl. Pflegebedarf eintragen, und dann mal Wege optimieren.

Liegen dann die aktuellen und die optimierten Wege nah beieinander, kann man das Thema abhaken.
Gibt es eine arge Differenz, wovon ich ausgehe, hat man ein Ziel für die nächsten ~10 Jahre.

gruss kelle!
 
Du, dem widerspricht doch keiner (außer wenn ich Loshai mal provozieren will).

Ich stelle nur die These auf, dass man (mittelfristig) die Wege in dem Tätigkeitsbereich durch intelligente Koordination reduzieren kann, damit die Qualität steigern und auch andere Anforderungen erfüllen kann.

Dass das bei Kurzzeitpflegen schneller geht als bei Langzeitpflege ist mir klar.

Um meine These zu be/widerlegen müsste man eigentlich nur ne Karte von Hamburg nehmen, dort die Patienten inkl. Pflegebedarf eintragen, und dann mal Wege optimieren.

Liegen dann die aktuellen und die optimierten Wege nah beieinander, kann man das Thema abhaken.
Gibt es eine arge Differenz, wovon ich ausgehe, hat man ein Ziel für die nächsten ~10 Jahre.

gruss kelle!

Was du da vorhast klappt allerhöchstens bei dem Paketzustellerdienst oder so was, bei der Pflege geht es nicht nur um kurze Wege, aber das ist ja schon festgestellt worden...;)
 
Ziemlich genau auf den Punkt gebracht. Im Berufsleben wird heutzutage flexibilität in allen lebenslagen erwartet. Bus und Bahn bieten da keine Alternative!

Nur weil Du bubu zitierst, wird es dadurch nicht richtiger.
Was bedeutet denn Flexibilität für einen Schichtarbeiter?
Dass er auch mal samstags oder sonntags arbeitet, aber die Schichtzeiten sind in Stein gemeißelt.
Was bedeutet denn Flexibilität für Angestellte in öffentlichen Einrichtungen, Geschäften und Behörden? Zu den Öffnungszeiten muss das Personal da sein, dazu kommen Vor/Nachbereitungszeiten.
In Bereichen wo viel Projektarbeit ansteht, besteht Flexibilität im wesentlichen darin, dass man in Hochzeiten auch mal neun oder zehn Stunden am Tag macht, in schwachen Zeiten dafür auch mal frei nimmt oder halbtags arbeitet, und nicht auf den sieben Stunden Tag besteht.
Die Bereiche wo Gleitzeit gilt, mal ganz außen vor.

Diese Flexibilität kann mit Öffis abgedeckt werden.
Dass es Verkehrsverbünde und Unternehmen selten schaffen, Fahrpläne und Schichtzeiten abzustimmen, ist ein ganz anderes Problem.

Weiterhin ist es erdenklich schwer, DInge mit Bus und Bahn zu transportieren. Ich rede da jetzt nicht von Logistikunternehmen sondern auch von Privatpersonen die Beispielsweise beratend unterwegs sind und zum Laptop weiteres Equipment benöitgen etc.

Wie viele betrifft das denn, sind es ein Prozent oder zwei Prozent der Pendler?

Was du da vorhast klappt allerhöchstens bei dem Paketzustellerdienst oder so was, bei der Pflege geht es nicht nur um kurze Wege, aber das ist ja schon festgestellt worden...;)

*lach*
Jeder Pflegedienst wird versuchen, mit seinem Personal möglichst viele Patienten zu betreuen, das geht nur, wenn die Pflegekräfte pflegen und nicht fahren.
Da wird jeder Unternehmer versuchen, Wege zu optimieren, natürlich unter Beachtung der pflegerisch notwendigen Vorgaben.

gruss kelle!
 
In Bereichen wo viel Projektarbeit ansteht, besteht Flexibilität im wesentlichen darin, dass man in Hochzeiten auch mal neun oder zehn Stunden am Tag macht, in schwachen Zeiten dafür auch mal frei nimmt oder halbtags arbeitet, und nicht auf den sieben Stunden Tag besteht.
Und in der IT bedeutet das, dass man Bereitschaften hat, die 24 Stunden dauern und man als Mitarbeiter verpflichtet ist, z.B. innerhalb einer Stunde am Arbeitsplatz zu sein, wenn ein Notfall eintritt. Auch wenn das nachts um 2 ist.

Und wenn mein DELL-Server oder der IBM Storage einen Defekt hat, dann hat innerhalb von 4 Stunden ein Techniker vor Ort zu sein. Aber dafür gibt es ja dann staatlich geförderte Firmenwagen, die dazu verleiten, möglichst viel zu fahren und auch privat viel damit unterwegs zu sein.

Und anstatt diese Subvention endlich mal abzuschaffen, werden die Kosten lieber auf den privaten Autofahrer abgewälzt und dem dann erklärt, er müsse ja nicht fahren, wenn er es sich nicht mehr leisten kann.

Dass es Verkehrsverbünde und Unternehmen selten schaffen, Fahrpläne und Schichtzeiten abzustimmen, ist ein ganz anderes Problem.
Wie denn auch? Alleine bei uns im Betrieb gibt es 5 verschiedene Schichtpläne. Und Du meinst, für die 300 Leute, die auch noch aus allen Himmelsrichtungen kommen, machen die Planer beim ÖPNV auch nur einen Finger krumm?

Vor 40 Jahren hatte unser Unternehmen einen eigenen Bus, der vor Schichtbeginn und nach Schichtende die 5 Dörfer im Umkreis abfuhr und die Leute kostenlos holte und wegbrachte. Den hat man aus Kostengründen 1966 abgeschafft.

Das könnten die grossen Unternehmen völlig problemlos selber machen, dafür brauchen sie keinen ÖPNV. Das kostet aber Geld, und sparen wird nur der Arbeitnehmer, also hat der Unternehmer kein Interesse daran.

Da wird jeder Unternehmer versuchen, Wege zu optimieren, natürlich unter Beachtung der pflegerisch notwendigen Vorgaben.
Dann machen die das doch heute auch schon, also ist doch alles in Butter.

Marty
 
Und in der IT bedeutet das, dass man Bereitschaften hat, die 24 Stunden dauern und man als Mitarbeiter verpflichtet ist, z.B. innerhalb einer Stunde am Arbeitsplatz zu sein, wenn ein Notfall eintritt. Auch wenn das nachts um 2 ist.

Angestellte die Bereitschaften schieben müssen, zählen wohl kaum als Pendler, oder?

Wie denn auch? Alleine bei uns im Betrieb gibt es 5 verschiedene Schichtpläne. Und Du meinst, für die 300 Leute, die auch noch aus allen Himmelsrichtungen kommen, machen die Planer beim ÖPNV auch nur einen Finger krumm?

Man schafft es ja nichtmal hier, wo es um eine vierstellige Anzahl von Arbeitern pro Schicht an einem Standort geht.
In Wolfsburg kommen Regionalzüge um kurz vor um an, da kommt ein Arbeiter nie zur Schicht,die zur vollen Stunde beginnt.
Aber VW reagiert inzwischen, wenn auch nicht aus Nächstenliebe wie ich vermute.
Sie werden es satt haben, ein Parkhaus nach dem anderen bauen zu müssen und ihre Just in Time Logistik geht durch den eigenen Mitarbeiter Stau krachen.
Also machen sie Druck beim Ausbau der Bahninfrastruktur, um sowohl Güter auch als die Pendler auf die Schiene zu kriegen.
Klar, wenn VW (in)direkt mit nem Millionenbetrag pro Monat für den Verkehrsverbund droht, ist das was anderes als eure 300 Mann Butze.
Aber wenigstens fängt mal wer an, was am zunehmenden Verkehrschaos zu ändern. Der Leidensdruck muss nur hoch genug sein. :mrgreen:

Vor 40 Jahren hatte unser Unternehmen einen eigenen Bus, der vor Schichtbeginn und nach Schichtende die 5 Dörfer im Umkreis abfuhr und die Leute kostenlos holte und wegbrachte. Den hat man aus Kostengründen 1966 abgeschafft.

Das könnten die grossen Unternehmen völlig problemlos selber machen, dafür brauchen sie keinen ÖPNV. Das kostet aber Geld, und sparen wird nur der Arbeitnehmer, also hat der Unternehmer kein Interesse daran.

Das kenn ich auch noch.
Da bei uns aber nen Plan erfüllt werden musste und es nicht genug Trabbis gab, fuhren die Busse bis 1990. :D
Damals wurden bei großen Industriekomplexen eigene Bahnhöfe, teilweise sogar neue Bahnstrecken gebaut.

Würde mich jetzt mal interessieren, ob es bei der allgemeinen gesetzlichen Regelungswut noch möglich wäre, so nen "privaten" Linienverkehr auf öffentlichen Straßen und Haltestellen aufzuziehen.

VW hat werksintern in WOB 20 Busse im Liniendienst laufen, damit man übers Werksgelände kommt.
Würde mich nicht wundern, wenn die auch bald durch die umliegenden Orte tingeln.

Und um den ÖPNV wird man ab einem gewissen Mengengerüst nicht drumherum kommen.
Nebenbei profitieren auch Dritte von einem verbesserten ÖPNV Angebot.

Dass Unternehmen kein Interesse an sowas haben, glaube ich auch nicht.
Nach meinem Kenntnisstand müssen Firmen Parkplätze für die Mitarbeiter schaffen und unterhalten -> kostet Geld.

Die hochgelobte Flexibilität wird dann auch mal ad absurdum geführt.
Ne Freundin arbeitet in WOB, hat gemäß Arbeitsvertrag Gleitzeit. Da aber viele Mitarbeiter das erklärte Ziel haben, einen Parkplatz möglichst nah am Büro zu haben, geht ab kurz vor sechs der Run auf selbige los. Wie die Büros nachmittags dann aussehen, bei einem international agierenden Unternehmen, brauch ich ja dann nicht erwähnen.

Ein anderes Thema ist die Leistungsfähigkeit.
Ein Angestellter, der durch eine verbesserte Verkehrssituation weniger Zeit auf der Straße verbringt, bzw. Öffis nutzen kann, statt selbst zu fahren, wird mehr Leistung erbringen können, als es jetzt der Fall ist.

Weiterer Punkt, die Attraktivität als Arbeitgeber.
Ordentliche Pendelzeiten/Kosten werden mittelfristig ein Standortvorteil sein.
VW ist nur deshalb für Berliner interessant, weil man dort innerhalb ner Stunde da ist, und das für 16 € am Tag.

Der Haken an den letzten drei Punkten ist natürlich, dass diese BWL-technisch nicht quantifizierbar sind.

gruss kelle!
 
Angestellte die Bereitschaften schieben müssen, zählen wohl kaum als Pendler, oder?
Wieso nicht? Solange es nicht Wochenendpendler sind.

Sie werden es satt haben, ein Parkhaus nach dem anderen bauen zu müssen und ihre Just in Time Logistik geht durch den eigenen Mitarbeiter Stau krachen.
Sicher? Immerhin sind die Verkäufe an eigene Mitarbeiter auch mittlerweile ein Faktor... wäre doch blöd, wenn die eigenen MItarbeiter nun mit der Bahn kommen und keinen VW mehr kaufen :)

Aber wenigstens fängt mal wer an, was am zunehmenden Verkehrschaos zu ändern. Der Leidensdruck muss nur hoch genug sein.
Scheint so. Jetzt müsste noch die Dienstwagenregelung gekippt werden und schon wären die Strassen leerer. Aber da steht die Autolobby ja geschlossen zusammen.

Würde mich jetzt mal interessieren, ob es bei der allgemeinen gesetzlichen Regelungswut noch möglich wäre, so nen "privaten" Linienverkehr auf öffentlichen Straßen und Haltestellen aufzuziehen.
Sicher. Gibt es doch sogar mittlerweile mit den Fernbussen auch für die Allgemeinheit. Personenbeförderungsschein etc. reicht doch.

Nach meinem Kenntnisstand müssen Firmen Parkplätze für die Mitarbeiter schaffen und unterhalten -> kostet Geld.
Die Sparkasse in der Stadt verlangt von ihren Mitarbeitern 40 Euro pro Monat für den Mitarbeiterparkplatz. Vorhalten ja -> kostenlos nein.

Ein Angestellter, der durch eine verbesserte Verkehrssituation weniger Zeit auf der Straße verbringt, bzw. Öffis nutzen kann, statt selbst zu fahren, wird mehr Leistung erbringen können, als es jetzt der Fall ist.
Home-Office ist da doch die beste Lösung, wo immer es geht. Zeit, die ein Mitarbeiter nicht auf der Strasse ist, könnte er ja arbeiten. Ich würde von meinen 15 Stunden und mehr Fahrzeit pro Woche gerne 5 freiwillig länger arbeiten, wenn ich dafür (mehr) zu Hause arbeiten könnte.

Marty
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

Ziemlich.
- VW bietet inzwischen Jobtickets an
- VW fordert den Ausbau der Bahn für Personen- und Güterverkehr
Eine VW-Sprecherin hatte bereits erklärt: „Wir würden ein weiteres Gleis an der Weddeler Schleife begrüßen. Die Kapazitäten im Güterverkehr würden sich verbessern. Und es spielt für uns eine große Rolle, dass unsere Beschäftigten gut und schnell zur Arbeit kommen.“

Die Weddeler Schleife ist die Verbindung zwischen Braunschweig und Wolfsburg.
https://www.braunschweiger-zeitung....uf-ausbau-der-weddeler-schleife-id607778.html
https://www.braunschweiger-zeitung....ns-vw-werk-braunschweig-fahren-id1067167.html

Immerhin sind die Verkäufe an eigene Mitarbeiter auch mittlerweile ein Faktor... wäre doch blöd, wenn die eigenen MItarbeiter nun mit der Bahn kommen und keinen VW mehr kaufen :)

Ganz wichtig: Bahn und Auto sind nicht durch ein exklusives oder verbunden, die kann man auch in der Nutzung ganz gut per und verbinden. ;)

Die günstigen Autos für die Mitarbeiter zielen ja darauf ab, die Zulassungzahlen von Neuwagen hoch zu halten.
Damit das nicht zum kompletten wirtschaftlichen Desaster für VW wird, gibt es eine Kilometerbegrenzung für diese Leasingangebote, die es für diverse Pendler unmöglich machen, damit zu pendeln, und für andere Pendler klappt dann zwar das pendeln damit, aber eine "private" Nutzung wird quasi unmöglich.

Da könnten sich sogar unter dem Aspekt Neuzulassungen Steigerungen für VW ergeben, wenn man PKW und Bahn günstig kombinieren könnte.
Scheitert aber auch daran, dass man Bahnhöfe/Haltestellen bis dato nicht als Umsteigemöglichkeit von Auto auf Bahn sieht, und es demzufolge gerade an kleinen Bahnhöfe kaum Parkplätze gibt.

Jetzt müsste noch die Dienstwagenregelung gekippt werden und schon wären die Strassen leerer. Aber da steht die Autolobby ja geschlossen zusammen.

Das würde aber voraussetzen, dass mit den Dienstwagen massiv sinnfreie Fahrten durchgeführt werden, die man dann unterdrücken würde.
Nur kann ich das, zumindest im persönlichen Umfeld so nicht nachvollziehen.

Sicher. Gibt es doch sogar mittlerweile mit den Fernbussen auch für die Allgemeinheit. Personenbeförderungsschein etc. reicht doch.

Fernbusse müssen aber einen Mindestabstand von 50 km zwischen zwei Stationen waren, um dem öffentlichen Nahverkehr keine Konkurrenz zu machen.
Bei Firmensammelbussen hätte man aber zu Teilen eine direkte Konkurrenz.
Würde mich nicht wundern, wenn eine Firma, die so etwas vorhat, über Landkreis/Verkehrsverbund gehen müsste, um dort die gewünschten Linien offiziell ausschreiben zu lassen.

Home-Office ist da doch die beste Lösung, wo immer es geht. Zeit, die ein Mitarbeiter nicht auf der Strasse ist, könnte er ja arbeiten. Ich würde von meinen 15 Stunden und mehr Fahrzeit pro Woche gerne 5 freiwillig länger arbeiten, wenn ich dafür (mehr) zu Hause arbeiten könnte.

Klar, bei dem was Du fürs pendeln ausgibst, ergäbe sich nen schöner Stundenlohn für die "unentgeltliche" Mehrarbeit. ;)

Möglichkeiten gibt es viele, was mir fehlt, ist eine Absichtserklärung von Politik und Wirtschaft, wie der Berufsverkehr in 10 oder 20 Jahren aussehen soll.

gruss kelle!
 
Ziemlich.
- VW bietet inzwischen Jobtickets an
- VW fordert den Ausbau der Bahn für Personen- und Güterverkehr
Alles sehr interessant. Schön zu sehen, dass der Trend wieder zur Schiene geht.

Ganz wichtig: Bahn und Auto sind nicht durch ein exklusives oder verbunden, die kann man auch in der Nutzung ganz gut per und verbinden.
Wenn man aber den "Niemand muss ein Auto"-Argumentierern folgt...

Das würde aber voraussetzen, dass mit den Dienstwagen massiv sinnfreie Fahrten durchgeführt werden, die man dann unterdrücken würde.
Wieviele Leute im Top-Management haben doch nur deshalb einen Dienstwagen, um damit zur Arbeit und zurück zu fahren und ansonsten Privatfahrten zu unternehmen? Bei Nutzung der steuerlichen Pauschalen zur privaten Dienstwagennutzung wird doch gerade derjenige belohnt, der viel (privat) fährt.

Klar, bei dem was Du fürs pendeln ausgibst, ergäbe sich nen schöner Stundenlohn für die "unentgeltliche" Mehrarbeit. ;)
Nicht wirklich. Das, worauf es mir ankommt, ist Zeit und Stress. Geld ist dabei dann auch zweitrangig. Wenn das Autofahren kostenlos wäre, würde ich es trotzdem gerne lassen.

Marty
 
Schön zu sehen, dass der Trend wieder zur Schiene geht.

Naja, Trend würde ich das noch nicht nennen.
Hier wurden massiv Arbeitsplätze aufgebaut, aber die Infrastruktur konnte nicht mitwachsen.
Damit wurde das System Auto-Straße gegen die Wand gefahren, und jetzt muss man aus der Misere rauskommen.
Ein Trend wäre für mich, wenn man so etwas vorausschauenderweise angeht, ohne unter akutem Druck zu stehen.

Hier klappt es auch deshalb, weil die Bahnoptionen ohne großartige Raumordnungs- und Planfeststellungsverfahren zu realisieren sind.

Bei Nutzung der steuerlichen Pauschalen zur privaten Dienstwagennutzung wird doch gerade derjenige belohnt, der viel (privat) fährt.

Soweit klar.
Mein Vater hat auch nen Dienstwagen und klar wird auch drauf geachtet, dass Fahrten damit durchgeführt werden.
Nur sind das Fahrten die einfach stattfinden, egal ob ich nun mit Dienst- oder Privatwagen vom Bahnhof abgeholt werden, egal ob ich mit Dienst- oder Privatwagen Oma aus dem Altersheim zum Kaffee zu uns hole.
Bei nem Bekannten mit Dienstwagen ist es ähnlich.

Von daher glaub ich kaum, dass sich das Dienstwagenprivileg spürbar auf die Verkehrsmenge auswirkt.
Da ist es wahrscheinlich wieder entscheidender, ob die Leute stumpf den Dienstwagen einsetzen, oder die Verkehrsmittel je nach Reiseziel variieren.

Nicht wirklich. Das, worauf es mir ankommt, ist Zeit und Stress. Geld ist dabei dann auch zweitrangig.

Schon klar. ;)
Bei Pendelzeiten über 30 Minuten würde ich wohl auch eher in Richtung Heimarbeit statt Gehaltserhöhung verhandeln.

gruss kelle!
 
Nur sind das Fahrten die einfach stattfinden, egal ob ich nun mit Dienst- oder Privatwagen vom Bahnhof abgeholt werden, egal ob ich mit Dienst- oder Privatwagen Oma aus dem Altersheim zum Kaffee zu uns hole.
Bei nem Bekannten mit Dienstwagen ist es ähnlich.
Ich glaube ernsthaft, wer einen Dienstwagen hat, der fährt tendenziell eher und mehr damit als mit einem Privatwagen. Wenn Du einen Dienstwagen hättest, denn Du kostenlos (bis auf Steuerpauschale) nutzen kannst, dann fährst Du doch mit dem Auto überall hin und nicht mit Bus oder Bahn. Mal eben einen Wochenendurlaub an der Nordsee? Auto kostet nichts, warum Bahn fahren?

Und dazu kommt doch die "Muss"-Diskussion. Wer in Berlin oder Köln wohnt und arbeitet, der braucht doch kein Auto, habe ich gehört. Trotzdem stehen die Vorstädte voll mit Passats, 3er BMW und C-Klassen, davon vermutlich 80% Dienstwagen. Als reines Statussymbol.

Marty
 
Ich glaube ernsthaft, wer einen Dienstwagen hat, der fährt tendenziell eher und mehr damit als mit einem Privatwagen.

Jooo, wenn was beim Einkauf vergessen wurde, wird nochmal gefahren, statt drauf zu verzichten.

Wenn Du einen Dienstwagen hättest, denn Du kostenlos (bis auf Steuerpauschale) nutzen kannst, dann fährst Du doch mit dem Auto überall hin und nicht mit Bus oder Bahn. Mal eben einen Wochenendurlaub an der Nordsee? Auto kostet nichts, warum Bahn fahren?

Da fragst Du den falschen. 8)
Ich verbring hin und wieder mal nen Wochenende oder ein paar Tage in Greifswald, gut, ist Ostsee aber immerhin Salzwasser. ;)
Da hätte ich die Wahl zwischen ca. 460 km mit dem Auto, Planzeiten um 4:10 Stunden und dem Zug mit 4 Stunden Planzeit.

Da ich aber weiß, wie freitags die Autobahnen aussehen,ich keinen Bock auf Berliner RIng alternativ Hamburg hätte, würde ich Zug fahren, weil wegens Zeit und Stress sparen.

gruss kelle!
 
Bei mir sind es 20km Arbeitsweg (eine Tour), mit PKW brauch ich dafür ca. 40-45min (incl. Fußwege) wenn nicht wieder alle die Strassen zustauen. Mit dem ÖPNV wären es ca. 80min mit 3-4 mal Umsteigen. Ich wohn zwar in Berlin, wo der ÖPNV halbwegs gut ist; aber einige Punkte sind doch erbärmlich verbunden.
Daher werd ich einen Teufel tun, den ÖPNV für den Arbeitsweg zu nutzen.

Meine persönlichen Sparalternativen (was den Sprit angeht):

1 - seit letztem Frühjahr hats wieder ein Moppi: Wenns Wetter halbwegs passt und ich es eilig habe oder die Knie nicht wollen: Moppi fahren (ca. 35-40min)

2 - seit letztem Sommer gibts auch noch ein Pedelec: Wenns Wetter halbwegs passt,es nicht zeitkritisch ist und die Knie mitspielen: Pedelec fahren (ca. 55min) --> kostet keinen Sprit, macht Spaß und man hat Bewegung
 
Preiserhöhungen an Ostern: Politik warnt die Mineralölkonzerne

Folgende News wurde am 19.04.2014 um 11:26:00 Uhr veröffentlicht:
Preiserhöhungen an Ostern: Politik warnt die Mineralölkonzerne
Shortnews

Der SPD-Politiker Martin Burkert, Chef des des Verkehrsausschusses im Bundestag, hat jetzt die Mineralölkonzerne davor gewarnt, die Sprit-Preise zu Ostern drastisch anzuheben. Burkert sagte: "Die Politik wird sehr genau darauf schauen, ob die Autofahrer in den Osterferien wieder von den Mineralölkonzernen abgezockt werden und notfalls das Kartellamt einschalten. In den vergangenen Jahren haben wir an Ostern gewaltige Preissprünge beobachtet." Gleichzeitig sprach sich der Politiker für eine stärkere Regulierung der Preise aus. Sinnvoll wäre für ihn beispielsweise, wenn nur einmal am Tag die Preise an den Tankstellen verändert werden dürften.
 
Diesel war bei uns die ganze Zeit zwischen 1,30 und 1,38 zu haben, ich habe keine Preisexplosion gesehen.
 
Günstige Spritpreise

Moin,

hab kürzlich Diesel für € 1,169 gesehen, E10 für € 1,309, mancherorts vielleicht noch günstiger :D

Was war das günstigste was Ihr so in den letzten Tagen getankt habt? Scheint ja tendenziell noch leicht fallend zu sein.

Was meint Ihr, wie lange wird das mit den günstigen Preisen wohl noch anhalten?