Warum sollte man denn jemanden schicken oder dazu aufrufen, wenn man nicht mit dem Gedanken spielte, es könnte etwas nicht ganz sauber sein?
Na z.B. für die "patriotischen Deutschen" um mal zu sehen was eigentlich "deutsche Rechte (Gesetze)" sind und z.B. wie eine Wahlauszählung stattfindet. Das scheint ja bei einigen hier ein ganz grosses Mysterium zu sein.

Und schon hat man es sich wieder hin gebogen, wie man es haben will. Das Recht haben - ja. Aber wer es in Anspruch nimmt, ist ein Nazi? 8O
Wer spricht von Nazi?
Ach btw. die AfD hat nicht den Aufruf gemacht wegen der bildungspolitischen Möglichkeit das sich "deutsche Patrioten" mal bisschen informieren gehen. Sondern direkt im erstens Satz wird mit der Angst vor Wahlmanipulation argumentiert.

Es ist hier im Thread noch überhaupt gar nichts in einer völlig kruden Richtung geschrieben worden, von niemandem. Aber es scheint ein wunder Punkt zu sein. Es ist offensichtlich entscheidend, wer die Wahl beobachtet :ugly:
Genau Wahlmanipulationen (oder dahin resultierende) ist natürlich völlig normal darüber so zu philosophieren. :ugly: Personen die keinen Anlass für explizite Wahlbeobachtungen sehen, werden als "Linientreue" verunglimpft, ja so macht man das bei den AfD-Sympathisanten.
Ein weiteres Beispiel von taps:
eine Straftat wenn es absichtlich ist (auch bei einem) und danach sieht es hier aus
Aber Wahlbetrug hat hier noch NIEMAND unterstellt. *facepalm*


Und zu Deiner Quelle zu "Linksaussen" was hat das denn mit Linksaussen zu tun. Das ist kein Beitrag von "linksunten", sondern wie auch Du hättest erkennen können, von der Heilbronner Stimme. Oder ist das jetzt schon die linksunten Printmedia, die Antifa-Zeitung oder was auch immer? :roll:
 
Das geile ist ja das Gejammere der Partei, die von Demokratie in etwa genau so viel hält wie vom Islam.

https://www.volksstimme.de/sachsen-anhalt/afd-poggenburg-schlaegt-wild-um-sich
https://www.mdr.de/sachsen-anhalt/l...weist-vorwurf-der-saeuberung-zurueck-100.html

Nebenbei kann die ach so unfehlbare Partei natürlich auch nicht richtig Wahlzettel zählen.

Fünf Stimmzettel sollen bei der Aufstellung der AfD-Landesliste zur NRW-Landtagswahl in der Wahlurne geblieben, nicht mitgezählt und vernichtet worden sein.

https://www.bild.de/regional/ruhrge...bleme-afd-spricht-mittwoch-48985072.bild.html

Meineid vor nem Wahlausschuss?
Achja, AfD.
https://www.zeit.de/politik/2016-05/afd-frauke-petry-meineid-falschaussage-ermittlungen

Trümmertruppe.
 
Das hat eben absolut nichts mit der Partei zu tun. Es sind, wie schon unzählige Male erwähnt, ein paar wenige Personalien, die leider leider leider entweder in recht hohen Positionen sitzen oder die größte Fresse haben. Oder beides.

Die Basis der AfD besteht aus verdammt guten Leuten. Ich würde sogar unterstellen: Weit besseren und ehrlicheren Demokraten als man durchschnittlich in anderen Parteien findet. Ist aber nur mein subjektiver Eindruck. Und die sagen es ja auch (Dein zweiter Link):
Einer der Kreischefs bewertete die Lage im Gespräch mit MDR SACHSEN-ANHALT so: "Wir haben ein tolles Programm, aber einfach die falschen Personen an der Spitze."
Ich bin mir sehr sicher, dass er damit nicht Frauke Petry & Co meinte.

Der Punkt ist, dass die "Säuberung" der AfD im Gange ist. Und das ist verdammt gut so, weil sie endlich ein glaubwürdiges Profil braucht. Dieses Herumgeeiere muss mal aufhören. Keiner kann derzeit die AfD wirklich empfehlen. Den rechten ist sie nach Parteiprogramm zu links und der Mitte nach Personalien zu rechts. So sind beide verunsichert, was sie nach der Wahl wohl bekommen werden und das ist Bullshit.

Entweder sie kippt samt Höcke, Poggenburg, ... nach rechts und wird irgendwann mit der NPD verschmelzen. Dann wird sich auch bald das Parteiprogramm und der Ton des Bundesvorstandes ändern. Vielleicht wird dann auch Petry nach der Wahl abgesägt, weil man ihr das verhältnismäßig schlechte Abschneiden bei der Bundestagswahl 2017 anlasten wird (sie hat ja Zwietracht gesät, sagen die AfD-Rechten).

Oder eben sie rettet sich mit Petry, Meuthen, ... zur Mitte und kann sich womöglich irgendwann als Koalitionspartner anbieten. Und angesichts einer recht starken und bunt gemischten Basis ist da durchaus Grund zur Hoffnung, auch wenn das kein Garantieschein ist.

Ach übrigens: Ich sprach von "Politikern der etablierten Parteien", die eine Wahlbeobachtung durch die AfD als "Angriff auf die Demokratie" bezeichnet haben. Ich glaube nicht, dass das die offizielle Meinung der Partei insgesamt ist. Vielleicht sollten wir auch den Poggenburg und den Höcke nicht immer als "die AfD" bezeichnen.
 
"Linientreue" verunglimpft, ja so macht man das bei den AfD-Sympathisanten.
Ein weiteres Beispiel von taps:"

Also wenn man sich Sorgen um die Demokratie im Lande macht ist man ein AFD-Sympathisant (nie gewählt und werde ich auch nicht tun), aber selbst wenn ist es auch demokratisch.
So etwas kann man nicht mehr verstehen, zumal die freie Wahl das höchste Gut ist und das es hier nicht nur 5 + 32 Stimmen sind, aber lesen wird hier von einigen "vergessen ".
Eine unterschlagene und "versehentlich" vernichtete Stimme ist schon zuviel (und ggf. Strafbar) das hier zu relativieren ist schon sehr einseitig.

In unser Regierung sitzen mindestens sehr linkslastige Leute, daher ist es für Diese notwendig eine Opposition rechts der Mitte mit allen Mitteln zu verhindern.
Bin auch kein Fan rechts der Mitte, aber die ehemalige Mitte ist ja das neue Links.

Gleich noch ein Beispiel um alle auf Linie zu bringen, da wird gelogen das sich die Balken biegen: https://www.welt.de/politik/deutsch...-wurden-sogar-Gespraechspartner-erfunden.html jetzt ist als Relativierung angeblich der Zeitdruck schuld.
Nochetwas: https://www.welt.de/politik/deutsch...ifa-hat-wird-in-die-rechte-Ecke-gestellt.html da werden ganze Bevölkerungsgruppen (Ostdeutsche) diffamiert und das von einer Bundesregierung, nur um Ihr Ziel der Politik zu untermauern.
"Michael Kretschmer (CDU)" wird wohl dann leider der nächste Politiker auf dem Abstellgleis des Regierungsbahnhofes werden (nur beruhigend das einige noch nicht ganz die Pille geschluckt haben).

Klar wird es Probleme mit Rechts geben und ich stelle mich da auch nicht hin, aber mit Links eben genauso.
Wie bei unserem Nachbarland "Brandenburg" auf einmal alle UNGEKLÄRTEN Vorfälle gegen Flüchtlinge der Statistik rechten Taten zugeordnet werden und danach die Zunahme der rechten Taten beklagt wird (obwohl nicht bewiesen).

Das meinte ich mit Linie und es wird immer schwerer das nicht so zu sehen, zumal man in den ÖR nur die Regierungsseite zeigt und das alles in Butter ist.

Schon eine kranke Welt und die meisten erfahren nicht mal etwas davon.
 
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Das hat eben absolut nichts mit der Partei zu tun. Es sind, wie schon unzählige Male erwähnt, ein paar wenige Personalien, die leider leider leider entweder in recht hohen Positionen sitzen oder die größte Fresse haben. Oder beides.
Wer vom Bundes- und den Landesvorständen ist es denn nicht? Und komm mir nicht mit der Petry wieder. Die, wieviele waren es gleich? über 600 Funktionäre?, zuindest mal nicht, denn die wollten keine PRogrammbesprechung zur Ausrichtung. Wer bleibt denn dann noch Kreisvorstände auch nicht denn die sind noch mehr und offenkundiger mit NPD, IB und Co. "interaktiv" als die grossen. Hmm fallen Dir jetzt paar Leute ein? Auch die Weidel hat ja jetzt jemand als Sprecher genommen, mit Kontakt zu auserwählten "rechten" Kreisen...

Die Basis der AfD besteht aus verdammt guten Leuten. Ich würde sogar unterstellen: Weit besseren und ehrlicheren Demokraten als man durchschnittlich in anderen Parteien findet. Ist aber nur mein subjektiver Eindruck. Und die sagen es ja auch (Dein zweiter Link):

Die Basis nur noch allein? Hmm irgendwie hört man dies doch von so vielen Parteien oder? Die Funktionäre sind abgehoben und die Basis ist die die noch am ehesten Kontakt zum "Volk" hat.

Der Punkt ist, dass die "Säuberung" der AfD im Gange ist.
Wann wo durch was? Werlcher Rechtsextremist wurde je aus der Partei ausgegliedert, was ist mit Höcke und Co.. PEtry hat nun versucht Maier in Sachsen ans Bein zu pinkeln. Blöd nur das genau sich dort jetzt auch noch der "Widerstand" auftut. Also wo ist diese "Säuberung", die "Reinigung", die klare Absage gegen Rechts und Rechtsextremismus. Wir haben jetzt AfD-Funktionäre die offenkundig mit der IB schon das Justizministerium erstürmen wollten (von der Polizeiarbeit die dort wieder getätigt wurde ganz zu schweigen...).

Ach übrigens: Ich sprach von "Politikern der etablierten Parteien", die eine Wahlbeobachtung durch die AfD als "Angriff auf die Demokratie" bezeichnet haben. Ich glaube nicht, dass das die offizielle Meinung der Partei insgesamt ist. Vielleicht sollten wir auch den Poggenburg und den Höcke nicht immer als "die AfD" bezeichnen.
Du solltest Du artikel nochmal genau lesen, es ist nicht die Wahlbeobachtung, sondern unter welchen Kriterien die AfD zur Wahlbeobachtung aufruft. Direkt im ersten Satz im Aufruf aus Ludwigsburg war das Thema Wahlmanipulation,Wertung der AfD-Stimme, die Angstmacherei enthalten. Unter der Voraussetzung verunglimpft man das Wahlsystem, die ehrenamtlichen Menschen die dort mitmachen, wo der Grossteil der "deutschen Patrioten" kein Bock drauf haben. blablabla und genau deswegen haben die "etablierten Parteien" diesen Aufruf kritisiert.
 
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Also wenn man sich Sorgen um die Demokratie im Lande macht ist man ein AFD-Sympathisant [...] Gleich noch ein Beispiel um alle auf Linie zu bringen, da wird gelogen das sich die Balken biegen [...]
Na daran wirst Du Dich hier gewöhnen müssen. Wenn Du nicht links bist, bist Du mindestens in Verdacht, ein Rechter, womöglich ein Nazi zu sein. Wenn Du für mehr Demokratie bist, bist Du mindestens ein Querulant, meist aber gleich aus der rechten Ecke. Wenn Du auch nur den Hauch eines Zweifels an den Berichten aus dem Mainstream hast, bist Du ein Verschwörungstheoretiker und ein "Lügenpresse!"-Rufer - also auch rechte Ecke mit *gida, sämtlichen Bruderschaften und Terrornetzwerken, der AfD, NPD, Mördern, Kinderschändern, ... :ugly:

Überhaupt solltest Du die Regierung nicht all zu oft kritisieren. Das macht die AfD nämlich auch laufend. Und wenn doch, dann nur noch mehr Geld für alles mögliche soziale fordern (von den "Reichen"), dann bist Du wenigstens ein linksradikaler Träumer, wirst aber nicht mehr so oft vollgesudelt. Achja - und immer schön empathisch bleiben. Mitleid mit allem und jedem noch so üblen Zeitgenossen haben ist sehr wichtig, sonst Nazi. Und nicht vergessen: Links bitte immer differenziert betrachten. Selbst die Antifa ist nicht eine geschlossene Gruppe. Rechts darf man alles in einen Topp schmeißen, ist alles die gleiche Scheiße. Wehe Du siehst das anders, ... na dann halt Nazi, ne?

Mach es so wie ich: Einfach überlesen und drüber lachen.
 
Die, wieviele waren es gleich? über 600 Funktionäre?, zuindest mal nicht, denn die wollten keine PRogrammbesprechung zur Ausrichtung.
...was ja keine Absage ist, sondern eine Nichtbefassung zum x. Mal jetzt!

Die Basis nur noch allein? Hmm irgendwie hört man dies doch von so vielen Parteien oder? Die Funktionäre sind abgehoben und die Basis ist die die noch am ehesten Kontakt zum "Volk" hat.
Mag sein. Aber ich kenne ja nun auch einige Leute aus anderen Parteien. Sicherlich nicht jeden einzelnen Parteibuchträger, aber genug um einen direkten Vergleich zu haben.

Wann wo durch was? Werlcher Rechtsextremist wurde je aus der Partei ausgegliedert, was ist mit Höcke und Co..
Der AfD steht ja auch noch der Weg nach rechts offen und auch dahin kann sie sich säubern. Sie entledigt sich dann der konservativen Mitte und ist fortan als rechte, vermutlich dann sogar rechtsextreme Partei zu betrachten.

Also wo ist diese "Säuberung", die "Reinigung",[...]
Die Partei trägt nach wie vor und fast täglich Ausrichtungskämpfe aus. Wenn es Dir zu langsam geht, dann wird es der AfD vermutlich ähnlich egal sein wie mir.

Du solltest Du artikel nochmal genau lesen, es ist nicht die Wahlbeobachtung, sondern unter welchen Kriterien die AfD zur Wahlbeobachtung aufruft.
Unter welchen Kriterien? Die AfD wirft niemandem vor, die Wahl manipulieren zu wollen:
Meuthen schrieb:
„Wir unterstellen niemandem, dass er manipuliert.“

Es ist eine vorbeugende Maßnahme zur Wahrung der Demokratie und darüber hinaus das Recht eines jeden Bürgers und Partei. Was gibt es da zu diskutieren und falsch zu verstehen? Das ist absolut vorbildlich! Und in einem Flyer steht ja auch drin, wie so eine Beobachtung passieren soll:
[URL="https://www.focus.de/politik/deutschland/wahlen-suedwest-afd-ruft-zu-wahlbeobachtung-auf_id_5328758.html" schrieb:
Focus[/URL]]
So heißt es in einem Flyer: „Schauen Sie den einzelnen Auszählern über die Schulter, aber stören Sie sie nicht. Achten Sie vor allem darauf, dass gültige Stimmen nicht in ungültige verwandelt werden und dass niemand Stimmzettel verschwinden lässt.“ Der Wahlbeobachter solle stets höflich und ruhig sein.
Heißt: Man solle darauf achten, dass die Wahl so durchgeführt wird, wie vorgesehen. Das ist im Interesse der Demokratie, also sollte es auch im Interesse von allen Demokraten sein. Oder welche Interpretation von "Demokratie" zauberst Du uns jetzt aus dem Hut?
 
[...] Hat sie ja gemacht, worauf ihr von mehreren Politikern etablierter Parteien vorgeworfen wurde, "demokratische Institutionen zu diskreditieren". Sieht man auch Linksaußen so.

Das Witzige ist, dass natürlich niemand gegen Wahlbeobachter ist. Ist ja das Recht jedes Bürgers in einer Demokratie. Aber wenn man das Recht ausüben will und beispielsweise die AfD jemanden hin schicken will, ist es ein Affront. Warum sollte man denn jemanden schicken oder dazu aufrufen, wenn man nicht mit dem Gedanken spielte, es könnte etwas nicht ganz sauber sein?

Und schon hat man es sich wieder hin gebogen, wie man es haben will. Das Recht haben - ja. Aber wer es in Anspruch nimmt, ist ein Nazi? 8O [...]

Das beweist eigentlich nur, dass es auch außerhalb der AfD Idioten gibt (wenig verwunderlich, wie ich finde :mrgreen:). Entscheidend ist aber doch, das unser Wahlsystem jedem Bürger die Möglichkeit zur Beobachtung eröffnet. Ob das dann irgend jemanden "diskreditiert", kann den Wahlbeobachtern doch egal sein, oder nicht? :think:

Dass darunter Wahlhelfer sein sollen, ist allerdings eher verwunderlich. Jedenfalls wurde ich bei den drei Malen bei denen ich mitgewirkt habe, jedesmal über das gesetzlich verankerte Recht der Bürger zur Beobachtung der Auszählung informiert und bei einer Kommunalwahl hat es dann tatsächlich Beobachter gegeben (im wesentlichen, weil diese Menschen am Ergebnis interessiert waren und es damals noch nicht so schnell veröffentlichte Ergebnisse aus einzelnen Bezirken gab).
 
Focus schrieb:
„Wir unterstellen niemandem, dass er manipuliert. Aber: Angesichts der Versuche, die AfD in die rechtsextreme Ecke zu stellen, könne manch „braver Bürger“ - gemeint sind Wahlhelfer - auf die Idee kommen, bei der Auszählung die Stimmzettel zu verändern oder verschwinden zu lassen."

Passt doch irgendwie nicht zusammen, oder? Entweder man unterstellt nichts, dann braucht es auch kein "aber", und man unterstellt DOCH etwas, dann aber bitte offen und ehrlich - mit der Folge, dass man ggf. kritisiert wird.
Für mich ist es ein Unterschied, ob jemand aus Interesse der Auszählung beiwohnt, oder mit einem vorgefertigten Bild das Wahllokal betritt. Bei bei solchen Aussagen vom Parteivorstand IST die "Kontrollperson" indoktriniert, oder etwa nicht?
 
Passt doch irgendwie nicht zusammen, oder?
Klar passt das zusammen. Er unterstellt nichts, weil er nicht unterstellen kann. Er kann nichts unterstellen, weil ihm dazu die Beweise fehlen.

Also beruft er sich auf sein gutes demokratisches Recht, der Auszählung beiwohnen zu dürfen. Ohne zu stören, freundlich und ruhig sollen dann auch in allen Wahllokalen Anhänger der AfD einfinden und die Auszählung kontrollieren. Wenn das jemanden stört, dann klingt das für mich doch wie "Mimimi".

Und wer mit gutem Gewissen die Auszählung durchführt, hat erstens überhaupt keinen Grund, deswegen nervös zu sein. Und zweitens wird er eher noch dankbar sein, denn schließlich kann ja jedem mal ein Fehler passieren und dann ist es doch ganz fabelhaft, wenn es einem weiteren Paar Augen auffällt und korrigiert werden kann an Ort und Stelle. Das verhindert nämlich dann auch im Nachhinein irgendwelche wilden Vermutungen, die irgendwer aufstellen möge. Dann gibt es hier gar keinen Grund mehr für Missverständnisse und Streit.

Aber ach, allein der Wunsch, das demokratisch verbriefte Recht anzuwenden, ist bereits ein Affront. Was sich die AfD bloß einbildet? Da wagen die es wirklich, die gaußschen Glockenfehler bei einer Auszählung minimieren zu wollen? Skandal! :ugly:

Und achja - wen es stört, dass die AfD erst jetzt auf die Idee kam, nachdem sie bereits mehr als ein Mal eine falsche Auszählung zu ihren Lasten hinnehmen musste (manchmal geht es eben doch um Sitze im Landtag) und nicht schon viel früher - naja, besser spät als gar nicht, möchte ein aufrechter Demokrat meinen, nicht wahr?
 
Klar passt das zusammen.
Ich unterstelle niemandem hier, dass er ein Nazi ist! Aber: Angesichts der Versuche von einigen hier im Thread könnte man auf die Idee kommen, dass einige wenige "Wutbürger" hier doch der Nazi-Ideologie verfallen. Vor allem, wenn sie über "Mainstream"-Medien als Lügenpresse schimpfen, sie aber selber ständig selber als Argument anführen.

Habe ich das so richtig gemacht? Ich unterstelle ja niemandem etwas, weil ich das nicht kann und nichts beweisen kann?
 
Ich unterstelle niemandem hier, dass er ein Nazi ist! Aber: Angesichts der Versuche von einigen hier im Thread könnte man auf die Idee kommen, dass einige wenige "Wutbürger" hier doch der Nazi-Ideologie verfallen. Vor allem, wenn sie über "Mainstream"-Medien als Lügenpresse schimpfen, sie aber selber ständig selber als Argument anführen.

Habe ich das so richtig gemacht? Ich unterstelle ja niemandem etwas, weil ich das nicht kann und nichts beweisen kann?

Marty Du wirst sehen im Falle der AfD, deren Sympathisanten und Co. wird das bestimmt aber wieder ganz anders sein. Denn so darf man denen nicht reden, auch wenn man damit nur den Sprachgebrauch und der Logik jenen folgt.


"Linientreue" verunglimpft, ja so macht man das bei den AfD-Sympathisanten.
Ein weiteres Beispiel von taps:"

Also wenn man sich Sorgen um die Demokratie im Lande macht ist man ein AFD-Sympathisant (nie gewählt und werde ich auch nicht tun), aber selbst wenn ist es auch demokratisch.
So etwas kann man nicht mehr verstehen, zumal die freie Wahl das höchste Gut ist und das es hier nicht nur 5 + 32 Stimmen sind, aber lesen wird hier von einigen "vergessen ".
Eine unterschlagene und "versehentlich" vernichtete Stimme ist schon zuviel (und ggf. Strafbar) das hier zu relativieren ist schon sehr einseitig.
Nun heul mal bitte etwas leiser. Wer hier ohne Beleg und Beweise von Fehlern während der Zählung auf Wahlmanipulationen durch die "mindestens sehr linkslastige Leute" kommt und dies so anspricht. Wer Sprachgebrauch aus der Querfrontler, rechte Szene benutzt, ja sorry der muss sich doch nicht wundern zumindest Sympathie mit solchen Spackos nachgesagt zu bekommen. Du kennst den Duck-Test? ;)
Ich habe nur darauf retouniert was Du hier angeboten hast.


In unser Regierung sitzen mindestens sehr linkslastige Leute, daher ist es für Diese notwendig eine Opposition rechts der Mitte mit allen Mitteln zu verhindern.
Bin auch kein Fan rechts der Mitte, aber die ehemalige Mitte ist ja das neue Links.
Wer sind diese sehr "linkslastigen Leute"? Komm mir jetzt aber nicht wie Photon mit Merkel und der gesamten CDU. Ansonsten siehe oben, Duck-Test.
 
Zuletzt bearbeitet:
[...] Vor allem, wenn sie über "Mainstream"-Medien als Lügenpresse schimpfen, sie aber selber ständig selber als Argument anführen.
Lass mich dazu mal etwas sagen, weil das ein ganz witziger Punkt ist.

Also alternative Nachrichtenquellen werden hier ja nicht akzeptiert, sondern von vornherein als "nicht vertrauenswürdig" beiseite geschoben. Das ist aber auch sonst gängige Praxis, nicht nur bei Klamm. Wenn sich also nicht eine Seite ein wenig bewegt und sich auch aus Quellen bedient, die er/sie eigentlich nicht anführen möchte, dann gäbe das bestenfalls eine nette "Presseschau" oder besser "Pressebashing", aber keine Diskussionsgrundlage. Eine Seite muss sich also bewegen.

Dann vielleicht noch ein Satz zu dem Slogan "Lügenpresse". Wie das mit Schlagworten so ist, bieten sie immer aufgrund ihrer Kürze jede Menge Raum für Fehlinterpretationen und sind immer angreifbar. Also wenn ich mir die heutigen Medien anschaue, so muss ich feststellen, dass sie auf jeden Fall anders funktionieren als die Medien der DDR. Ich habe bei der Tagesschau nicht den Eindruck, dass meine Regierung jede Sendung zensiert oder gar selbst "scriptet". Auch habe ich bei keiner Zeitung mehr den Eindruck, dass da eine zentrale Institution die Nachrichten schreibt, ausformuliert und frei gibt - also das ganze Volk "auf Linie gebracht" werden soll.

Was ich aber sehe ist, dass je nach Verlag/Redaktion mal mehr, mal weniger objektiv berichtet wird. Es werden immer sehr gern Sachen weg gelassen oder durch Wortspielereien ins Lächerliche gezogen. Es werden durchaus immer Meinungen suggeriert, sei es durch stilistische Mittel, mittels Durchmischung von Fakten mit Kommentaren oder auch ganz plump Halb- oder gar Unwahrheiten eingestreut.

Ein "wunderbares" Stilmittel ist beispielsweise immer zu schreiben: "Die rechtspopulistische AfD". Das erzeugt bereits bei dem einen oder anderen einen Ekel im Magen und das reicht schon. Habe aber beispielsweise noch nie gelesen: "Die eigenen Werte verratende SPD" oder wenigstens "Die linkspopulistische Die Linke". Obwohl die ja auch ein Lied über die Medien singen kann. Ich will es hier nicht zu weit aufblasen, sonst wird mein Text wieder endlos. Aber Beispiele von dieser Art Leser- und Zuschauermanipulation finden sich zu tausenden und abertausenden und quer durch die gesamte Medienlandschaft.

Dann werden auch gern Zitate durchmischt mit der eigenen Meinung. Auch dafür gibt es massenhaft Beispiele. Und genauso für Halb- und Unwahrheiten. Je kleiner das Blatt, desto bunter wird es getrieben. Alles Sachen, die man auf mangelhafte Recherche aus Zeitnot schieben kann, aber ebenso gut auch systematische Manipulation sein kann. Und weil ich nichts beweisen kann, sage ich wohlwollend, dass es eine ganz beschissene Recherche sein muss. Und was die Durchmischung von eigener Meinung mit Fakten angeht, so ist das ja auch gängiger Konsens, dass das zur Aufgabe eines Journalisten gehören soll: Aufbereitung der "rohen Daten". Oder anders gesagt: Dem Leser und Zuschauer bereits vor zu kauen, was er zu mögen hat und was nicht.

Nein, "Lügenpresse" bedeutet nicht, dass die Medien ähnlich ferngesteuert sind wie unter H****r oder in der DDR. Es bedeutet nicht, dass systematisch und ausschließlich gelogen wird. Es ist weitaus subjektiver und manipulativer. Die Wahrheit wird einfach nur etwas "gezerrt" und so beleuchtet, wie es genehm ist. Und was unangenehm ist, wird auch mal ganz gern gar nicht berichtet oder durch das Einstreuen wertevermittelnder Be- und Umschreibungen so gebogen, dass der Leser es schon "richtig" versteht und wertet.

Habe ich das so richtig gemacht? Ich unterstelle ja niemandem etwas, weil ich das nicht kann und nichts beweisen kann?
Dieses ganze Geplärre geht überhaupt nur deshalb los, weil es von Meuthen/AfD kommt. Hätte der Bundeswahlleiter oder ein Landeswahlleiter alle Parteien dazu aufgerufen, Mitglieder abzustellen, die bei der Wahl helfen und beobachten sollen um die Fehlerquote zu minimieren, wäre das vermutlich ein "großartiger Akt der Demokratie", vermute ich. Wenn es die AfD macht, ist das heimtückische Nazi-Propaganda um demokratische Institutionen zu diskreditieren. Es ist einfach nur noch lächerlich.
 
Reddogg: Naja Du liest eben auch nur was Du lesen möchtest und würfelst aus Passagen einfach alles zusammen und bekommst dann Panik.
Wo steht für Dich bei mir ein rechter Sprachgebrauch (definierst Du das), nur weil Dir etwas nicht passt ?
"Wer Sprachgebrauch aus der Querfrontler, rechte Szene benutzt", glaube Du hast langsam Paranoia.

Du Heulst Doch hier am lautesten rum, glaubst der Presse nicht, trotzdem ist ein absichtliches weglassen von Stimmen strafbar (auch bei anderen Parteien) und so viele "Zufälle" gibt es nicht https://www1.wdr.de/nachrichten/landespolitik/landtagswahl/wahlergebnis-ueberpruefung-100.html.
Selbst Schlamperei sollte bestraft werden,wo kommen wir denn dahin (hatten wir schon einmal).

Linkslastig bitte sehr, da werden ganze Bevölkerungsgruppen diffamiert (gab es schon einmal - hatte nichts gutes gebracht):
https://www.welt.de/politik/deutsch...-wurden-sogar-Gespraechspartner-erfunden.html
https://www.welt.de/politik/deutsch...ifa-hat-wird-in-die-rechte-Ecke-gestellt.html
Die linkslastigkeit der Regierung sieht man doch am Kuschelkurs mit der SPD und der früher erklärte Feind "Die Linke" sind jetzt auf einmal Gutmenschen.

Man schmeißt Millionen für einseitige sinnlose Studien raus, nur um sein Weltbild zu bestätigen und anderen als einzig richtig zu verkaufen.
Noch ein Beispiel aus dem Leben: Man benennt die deutsche Nationalmannschaft in "Die Mannschaft" und auf den Trikots bloß keine deutsche Flagge (Politsch korrekt) ...

Das wird alles relativiert, na gut Dir gefällt es ja anscheinend (bist doch glaube ich auch ein Neufünfländner).
 
Zuletzt bearbeitet:
Also alternative Nachrichtenquellen werden hier ja nicht akzeptiert, sondern von vornherein als "nicht vertrauenswürdig" beiseite geschoben.
Das "von vornherein" ist eine Behauptung, mehr nicht. Ich schaue mir die Quellen sehr wohl an und kann meist recht gut zuordnen, wie ich eine Quelle als vertrauenswürdig einstufe.

Was ich aber sehe ist, dass je nach Verlag/Redaktion mal mehr, mal weniger objektiv berichtet wird. Es werden immer sehr gern Sachen weg gelassen oder durch Wortspielereien ins Lächerliche gezogen.
Das liegt an der Medienlandschaft in Deutschland. Du hast halt die Wahl zwischen Springer, Burda, Bauer, DuMont oder dem ÖR... Ein paar kleine Aussenseiter gibt es auch noch.

Und die Erstgenannten sind private Unternehmen mit einer Ausrichtung, die die Inhaber vorgeben. Würde bei Springer zum Beispiel auch niemand bestreiten und von Objektivität ausgehen. Interessanterweise sind die meisten dieser Medien eher konservativ.

Ein "wunderbares" Stilmittel ist beispielsweise immer zu schreiben: "Die rechtspopulistische AfD".
Adjektive als beschreibendes Element. Der "zornige" Photon, der "wütende" Reddogg. Und "rechtspopulistisch" passt doch perfekt?

Und was die Durchmischung von eigener Meinung mit Fakten angeht, so ist das ja auch gängiger Konsens, dass das zur Aufgabe eines Journalisten gehören soll: Aufbereitung der "rohen Daten". Oder anders gesagt: Dem Leser und Zuschauer bereits vor zu kauen, was er zu mögen hat und was nicht.
Verstehe ich nicht. Wo wird das in den Fernsehnachrichten zum Beispiel gemacht? Das die Bild das macht, oder die TAZ, kann ich ja nachvollziehen, aber wo machen grosse, anerkannte Tageszeitungen das, ohne darauf hnzuweisen, dass es sich um Meinung handelt?

Und welche "Alternative", die ja "von vornherein" abgelehnt wird, berichtet nur die Fakten deiner Meinung nach?

Hätte der Bundeswahlleiter oder ein Landeswahlleiter alle Parteien dazu aufgerufen, Mitglieder abzustellen, die bei der Wahl helfen und beobachten sollen um die Fehlerquote zu minimieren, wäre das vermutlich ein "großartiger Akt der Demokratie", vermute ich.
Der hätte ja auch keine ABER-Unterstellungen in seinen Aufruf aufgenommen.
 
bla bla bla Querfrontler-Sprache, bla bla bla rechtspopulistisches/-extremistisches Gefasel
Und Du fragst Dich wirklich warum ich Dir Nähe zu rechten Ideologen ans Bein binde? LOL der war gut. Danke für Deine Bestätigung.

Das beste war das Storch'se "Die Mannschaft" gefaseln...da weiß man gleich woher der Hase bei Dir gehoppelt kommt.:ugly:
 
Tut das eigentlich schon weh ?

Naja gut wenn Du meinst, dann haben wir wohl eher ein sehr großes Linkes Problem bzgl. freier Meinung.
Du bestätigst doch damit was Du selbst anzweifelst.
Dein Geschwaffel als mein Zitat hinzustellen, danke auch für Deine Bestätigung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das hat eben absolut nichts mit der Partei zu tun. Es sind, wie schon unzählige Male erwähnt, ein paar wenige Personalien, die leider leider leider entweder in recht hohen Positionen sitzen oder die größte Fresse haben. Oder beides.

Einzelfälle?

Die Ideologie, die die AfD vertritt, ist von sich aus demokratiefeindlich.
Genau deshalb haben Leute wie Höcke und Poggenburg, die so ein bisschen auf Führerkult stehen, so hervorragende Chancen in der Partei.

Oder eben sie rettet sich mit Petry, Meuthen, ... zur Mitte und kann sich womöglich irgendwann als Koalitionspartner anbieten.

Meinst Du jetzt die Mitte, wo völkisch endlich positiv besetzt ist?
Oder die Mitte, wo man nur noch Ausländer in der Fußgängerzone sieht?

Für die AfD steht die Frage rechts oder rechtsradikal.
Mit Mitte hat die Partei genau gar nix am Hut.

gruss kelle!
 
Adjektive als beschreibendes Element. Der "zornige" Photon, der "wütende" Reddogg. Und "rechtspopulistisch" passt doch perfekt?
Adjektive als wertende Beschreibung. "Rechtspopulistisch" ist negativ besetzt (obwohl ich es gar nicht als negativ empfinde). "Rechts" ist zum Inbegriff von Intoleranz, Verbohrtheit, Hass, Fremdenfeindlichkeit, .. geworden. Hat damit zwar nichts zu tun, aber das ist der mediale Stempel. Und "populistisch" heißt so viel wie "Bauernfängerei" und "Aufstacheln des Pöbels". Oder klingt "rechtspopulistisch" für Dich wie "freiheitlich und bürgernah"?

Verstehe ich nicht. Wo wird das in den Fernsehnachrichten zum Beispiel gemacht? Das die Bild das macht, oder die TAZ, kann ich ja nachvollziehen, aber wo machen grosse, anerkannte Tageszeitungen das, ohne darauf hnzuweisen, dass es sich um Meinung handelt?
Na dann nehmen wir doch den Artikel vom Focus nochmal (so viele Clicks wollte ich dem Blatt gar nicht geben):
Focus schrieb:
Meuthen, der die Bundespartei der AfD zusammen mit Frauke Petry führt, wiegelte hingegen ab: „Wir unterstellen niemandem, dass er manipuliert.“ Aber: Angesichts der Versuche, die AfD in die rechtsextreme Ecke zu stellen, könne manch „braver Bürger“ - gemeint sind Wahlhelfer - auf die Idee kommen, bei der Auszählung die Stimmzettel zu verändern oder verschwinden zu lassen.
"Wiegelte ab" => entgegnete. Wäre mal eine andere Ausdrucksweise. Und ab dem "Aber" ist es nicht mehr als Zitat gekennzeichnet. Ist es eins oder ist das die Interpretation des Fokus? Woher kommt das? Ein ähnliches Bild beim Tagesspiegel:
Der Bundesparteivorsitzende und baden-württembergische Spitzenkandidat Jörg Meuthen verteidigt die Idee. „Das halten wir für sinnvoll“, sagte er am Dienstagabend bei einer Podiumsdiskussion. Nach seiner Darstellung gibt es Befürchtungen, dass das Wahlergebnis zuungunsten der AfD manipuliert werden könnte.

Habe mal versucht, aus anderen Medien das ganze im Zusammenhang zu finden. Nicht mal in der Epochtimes findet sich dazu was. Was in der Jungen Freiheit zu lesen ist:
Die AfD hat die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) um die Entsendung von Wahlbeobachtern zur Bundestagswahl gebeten. „Wir haben Anlaß zur Sorge, daß uns eine Teilnahme am Wahlkampf nicht in uneingeschränkter fairer Weise gewährleistet wird“, heißt es in einem gemeinsamen Schreiben der Parteivorsitzenden Jörg Meuthen und Frauke Petry, berichtet die Nachrichtenagentur dpa.
Und das klingt aber irgendwie dann doch anders als "wir vermuten, dass die AfD beschissen wird", meine ich. Man kann sicherlich vermuten, dass er genau das meinte, hat er aber nicht gesagt oder geschrieben, so weit mir bekannt.

Und welche "Alternative", die ja "von vornherein" abgelehnt wird, berichtet nur die Fakten deiner Meinung nach?
Habe ich auch schon ein paar Dutzend mal geschrieben: Ein objektives Medium gibt es meiner Ansicht nach nicht. Nicht in Deutschland und vermutlich nirgends in der Welt. Aber es ist eine Sache, dann alle subjektiven Medien zu akzeptieren um sich ein Bild zu machen oder nur jede zulässt, die die eigene Meinung stützen, die man dann einfach als "objektiv" stempelt.

Und ja, ich lese auch Epochtimes, Junge Freiheit und andere neben Welt, Spiegel und Focus. Allerdings nicht regelmäßig, sondern eigentlich nur, wenn mir ein Beitrag in den "Mainstream"-Medien irgendwie komisch vorkommt. "Komisch" kann sein "schlecht recherchiert", aber auch "unstimmig" oder "unglaubwürdig". Oder eben auch sehr wertend.
 
Oder klingt "rechtspopulistisch" für Dich wie "freiheitlich und bürgernah"?
Nein. Wäre ja auch lächerlich, die AfD als freiheitlich und bügernah zu bezeichnen.

"Wiegelte ab" => entgegnete. Wäre mal eine andere Ausdrucksweise.
Wenn meine Auffassung ist, jemand wiegelt ab, statt zu entgegnen...

Und ab dem "Aber" ist es nicht mehr als Zitat gekennzeichnet.
Ein Zitat ist eine wörtliche Wiedergabe. Ist es nur sinngemäss wiedergegeben, ist es kein Zitat mehr.

"Photon entgegnete, der Focus polarisiert" ist kein Zitat, aber eine sinngemässe Wiedergabe.

Und das klingt aber irgendwie dann doch anders als "wir vermuten, dass die AfD beschissen wird", meine ich.
Ich auch. Persönlich mag ich den Focus auch irgendwie gar nicht, Focus online ist ein reines Hetzmedium mit reisserischen Überschriften. Der kluge Leser liest auch noch woanders.

Habe ich auch schon ein paar Dutzend mal geschrieben: Ein objektives Medium gibt es meiner Ansicht nach nicht.
Und Dein Umkehrschluss ist dann, jedes Medium muss akzeptiert werden.... Und ich sehe das eben anders. Nur, weil der Focus tendenziös schreibt, die Bild wie immer Blödsinn verzapft, muss ich die Nationalzeitung nicht als Quelle unabhängiger Information akzeptieren.

Aber es ist eine Sache, dann alle subjektiven Medien zu akzeptieren um sich ein Bild zu machen oder nur jede zulässt, die die eigene Meinung stützen, die man dann einfach als "objektiv" stempelt.
Jeder bedient sich dann seiner "subjektiven" Medien. Und manch einer postet halt die Schlagzeilen vom Postillion und erklärt das zur objektiven Wahrheit.

Ich bilde mir meine Meinung eigentlich gerne selber und nutze dafür so viel Information, wie möglich und nötig. Und manche Medien (wie die Bild) ignoriere ich dabei grundsätzlich, auch wenn ganz selten mal ein Fünkchen Wahrheit darin zu finden sein sollte. Am Ende ist mir wichtig, nicht nur DPA-Abschreiber zu lesen. Und gerne lese ich auch Meinungen, die helfen schon mal bei der Interpretation.