Reddogg
Well-known member
- 4 Mai 2006
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Stimmt hast ja weder darkkurt, kelle noch mich jemals (wiederholt) als Linksextremisten bezeichnet. Schauen wir mal wie lange dieser "Sprüchestillstand" (angelehnt an Waffenstillstand, die wir per se hoffentlich alle ablehnen) hält.Ich fühle mich nach wie vor nicht mit diesem ihr angesprochen. Und es hat ja nicht so viel Sinn, wenn wir uns gegenseitig Bullshit unterstellen, den wir uns jeweils nicht zu Eigen machen wollen. Da wäre es wirklich einfacher, es gleich sein zu lassen.
Allein der Grossteil der "Reichsbürgerbewegung" selbst ist völkisch, nationalistisch und zu meist extrem nahe am rechtsextremistischen Gedankengut etc. Somit doch die Mehrzahl zeigt diese Flagge nicht weil sie das Kaiserreich befürworten und das Nazi-Reich ablehnen sondern für sie gilt das Reich auch bis nach der Machtergreifung und fusst fundamental auf die Zeit nach der Machtergreifung.Das tun die Träger der Reichsflagge auch nicht.
Das würde bedeuten das bei uns in Leipzig allein an einem Demotag (bei 8 oder mehr Demoveranstaltungen) jedes Mal es zu Gewaltaktionen kommen müsste. Fehlanzeige. Also entweder hast Du keine Ahnung wie häufig diese Fahne geschwungen wird, oder kennst halt nur jene Demos wo es zu Auseinandersetzungen kam, das dürfte aber recht wenig sein im Vergleich zu den tatsächlichen angemeldeten und stattgefundenen Demos.Aha. Und das trifft auf die Antifa-Fahne nicht zu?
Das ist doch völlig klar.Das weiß doch aber der Polizist vor Ort nicht. Der erhält den Befehl und tut seien Job. Ob es alles geprüft, genehmigt, ... wurde, weiß er doch nicht.
Aber das ist doch das Problem was ich anspreche. Was zumindest aus meiner Sicht dieses neue Gesetz als sehr einseitig darstellt. Wenn ich die Polizei angreife, somit eine Straftat begehe. Dann hat die Polizei natürlich vollkommen zu Recht, die Machtbefugnisse mich darauf in verhältnismäßiger Form darauf aufmerksam zu machen, bis hin halt zur Ingewahrsamnahme. Umgekehrt habe ich aber kein Recht vor Ort mich dagegen zu wehren. Schlimmer noch, jetzt sollen gar Anfeindungen z.B. in solch einem Fall noch schwerer gewertet werden.Wäre ich nun also Bulle, stünde vor so einem Haus und erhalte den Befehl zur Räumung - dann mache ich das in gutem Glauben, dass alles legitim ist. Und nun treffe ich auf Gegenwehr. Mit Steinen, Flaschen, Feuerwerkskörpern und allen möglichen Gegenständen wird Widerstand geleistet. Ich als Polizist habe aber gar nicht die Wahl und auch nicht die Möglichkeit, die Rechtmäßigkeit meines Einsatzes zu prüfen. Richtig wäre: Die Leute verlassen das Gebäude ohne Widerstand und reichen dann Klage ein. Ja, ist scheiße, weil dauert alles. Aber so funktioniert nun mal ein Rechtsstaat. Ob unrechtmäßig oder nicht, können wir ja gar nicht entscheiden, nicht wahr? Müssen Gerichte machen, hast Du ja selbst bei anderer Gelegenheit so gepredigt. Und dass das eigene Rechtsempfinden nicht zwangsläufig etwas mit der Rechtssprechung zu tun hat (in meinem Fall sogar eher selten der Fall), weiß man ja auch.
Mal zurück zu den ehrbaren Hausbesetzern. Ich als Polizist muss also davon ausgehen, dass die mir auch ohne zu zögern einen Stein an den Kopf schmeißen würden und meinen Tod in Kauf nähmen. Also wie sanft werde ich mit diesen Leuten wohl umgehen? Wie freundlich werde ich sie wie oft bitten bevor es auf die Fresse gibt?
Oder wie Du es nennst, ich muss erstmal folge leisten und dann hoffen über das Gericht irgendwas nachträglich zu bekommen. Ich denke das ist einseitig. Hier sollte es meines Erachtens einen Ombudsmann/-frau geben die man kontaktieren kann und die Neutral das überprüft/überprüfen kann. Das dauert länger etc. ist klar. Aber es kann nicht sein das wir unrechtmäßige Polizeiaktionen/-gewalt zulassen, z.T. durch z.B. falschen Polizeikorpsgeist, oder weil es zu hohe Positionen sind die Anträge fälschen, keine/kaum Möglichkeiten haben als "Privatperson" sich dagegen zu wehren. Da hätte ich mir gewünscht das in diesem Zusammenhang, und das Thema ist ja nicht neu, in Sachsen gab es diesbezüglich ja schon eine grössere Diskussionen, dass dies aufgegriffen wird und ebenfalls versucht wird Rechnung zu tragen. Das passiert nicht, es wird nur die Option gegeben für Polizisten (nicht alle, eher der geringere Teil) jenes neue Gesetz un-/bewusst auszunutzen um eigene "politische Ziele" zu verfolgen. Aber das ist halt meine Meinung.
) durch ihre Anwesenheit und das wir doch gar nicht genug Wohnungen haben...