Und um einen "Showdown" kommt sie ohnehin nicht herum, das weiß sie auch. Noch ist sie aber in einer Position, in der sie den Ausgang maßgeblich mit beeinflussen kann.

Ich lass mal die Feuerwehr das Sprungtuch aufspannen, nicht dass Dir weh tust.

Von Meuthen schießt offen gegen Petry, der Saal bricht in Jubel aus.
Petrys Antrag zur Stratgiedebatte wurde abgelehnt.
Und Petry fordert ihre Gegner auf, mehr Verantwortung in der Partei zu übernehmen.

Keiner tut verwundert, nur Du fällst jetzt vom Baum. :mrgreen:

Deinen Wunsch nach einer für Dich wählbaren Partei in alle Ehren, aber zieh mal die rosarote Brille ab.

gruss kelle!
 
Von Meuthen schießt offen gegen Petry, der Saal bricht in Jubel aus.
Petrys Antrag zur Stratgiedebatte wurde abgelehnt.
Und Petry fordert ihre Gegner auf, mehr Verantwortung in der Partei zu übernehmen.
Ich verfolge den LiveStream auf Facebook und Phoenix. Hab das schon mitbekommen.

Keiner tut verwundert, nur Du fällst jetzt vom Baum. :mrgreen:
Eher finde ich es bedauerlich. Es mag ja strategisch nicht unbedingt falsch sein, dass Gauland & Co vor der Wahl Geschlossenheit demonstrieren wollen. Der Deutsche Wähler mag das so. Und dass sich Gauland vor der Wahl im Interview auch nicht von Petry distanzierte, ist natürlich absolut schlüssig mit seiner Forderung nach Geschlossenheit. Aber ich traue ihm nicht.

Davon abgesehen sehe ich diese Geschlossenheit nicht, die Gauland da sehen will. Sicherlich werden sich in der AfD weit mehr Patrioten finden, als bei der SPD, den Grünen und sogar der CDU. Aber wie weit sich jeder einzelne dann auch nach rechts öffnen möchte, wird es wohl gravierende Unterschiede geben.

Auch zum Änderungsantrag 29 - Thema Israel (eingereicht u.a. von Gauland und Storch). Eigentlich sieht man da schon, wie weit die Meinungen auseinander gehen. Ich finde es zwar richtig, dieses große, wichtige Thema nicht in einem kurzen Antrag auf dem Bundesparteitag zu behandeln und es zurück gestellt wurde. Aber während die einen ein für alle Mal klar stellen wollen, dass die AfD eben kein Hort für Antisemiten ist und man bedingungslose Freundschaft und Partnerschaft will, wollen die anderen sich eine gesunde und berechtigte Israel-Kritik nicht nehmen lassen. Und wenn ich mir Höcke so anschaue, dann bin ich mir ob seiner Position zu dem Thema auch nicht so sicher. Den würde ich eher noch einem dritten Flügel zuordnen.

Hier bei diesem Parteitag sieht man aber auch ziemlich gut, wie unterschiedlich die Landesverbände so ticken. Zwar herrscht bei grundsätzlichen Punkten weitestgehend Einigkeit, aber meiner Meinung nach geht auch die Bereitschaft der Kooperation mit dem rechten Rand (um es mal vorsichtig auszudrücken) stark auseinander. Es hat mich zumindest gefreut, dass der Landesverband Berlin Petry unterstützt und im Falle einer Abstimmung auch für sie gestimmt hätten.

Ein Landesverband muss sich laufend Emails von Leuten erwehren, die der AfD applaudieren und dabei antisemitisch auffallen (das war auch der Verband, der den Antrag WP 29 unterstützte). Nur sieht man auch an den Reaktionen einiger im Publikum, dass man diesen Kurs nicht überall unterstützt. Besonders hier scheinen die Meinungen der Landesverbände (oder mindestens der Deligierten) weit auseinander zu gehen.

Vielleicht noch ein Wort zu Petry. Ich an ihrer Stelle hätte mich noch nicht zu einem Statement hinreißen lassen. Sie hat die Situation zwar relativ souverän gemeistert, aber in einer emotional recht aufgeheizten Situation gleich was dazu sagen, was sich nachher nur schwer revidieren lässt, hätte ich mir nicht gegeben. Klar wird sie jetzt vorerst abwarten wollen, wie es denn nun weiter geht. Aber man hat deutlich gemerkt, dass sie die Schnauze voll davon hat, als Parteivorsitzende ständig vor den Medien für die Ausfälle ihrer Parteikollegen Stellung nehmen zu müssen. Daher auch ihr Vorstoß, der nun abgeschmettert wurde. Natürlich plädiert sie nun dafür, dass auch die jeweiligen Leute mehr Verantwortung für sich und die Partei übernehmen. Nur wird ihr das meiner Meinung nach nicht auf diese Tour gelingen.

Sie wird (und will) Parteivorsitzende bleiben und muss sich dann auch immer wieder vor ihre Partei in ihrer Gesamtheit stellen. Das fällt ihr natürlich wesentlich schwerer als einem Gauland, der ja seinen rechten Rand (den es laut seiner Aussage gar nicht gibt), als wesentlichen Teil der AfD begreift und ihn natürlich so handzahm wie irgend möglich als fest integrierter Teil darstellen will. Angesichts dieser Position reicht es kaum, wenn er praktisch beiläufig in einem Nebensatz erwähnt, dass er mit dem Gesagten von Höcke auch nicht einverstanden ist und es persönlich so nicht formuliert hätte. So lange er trotz allem zu ihm steht, spielt es auch keine Rolle, wie er wann wo was gesagt hätte, wäre er ein Höcke gewesen.

Im Grunde hat sich nicht viel geändert. Die meisten heute wollten keinen ShowDown oder sehen es tatsächlich wie von Gauland "befohlen". Na schön, dann nicht. Obwohl ich das nur zum Teil verstehen kann, weil man selbst ohne Teilung der AfD dann wenigstens die Chance gehabt hätte, mal den verbindlichen Kurs zu diskutieren und womöglich intern festzuschreiben - wozu dann auch die Grenzlinie nach links und rechts gezählt hätte. So ist es mehr oder weniger dem Wähler überlassen, auf welches Pferd er setzen möchte...
 
Nun möchte die AfD auch in den Strassenkampf sich mehr eingliedern. AfD Sachsen (noch klein) mit Egbert Ermer, Kreisvorstand-AfD Sächsische Schweiz (na woher denn sonst) war heute Redner bei den Pegidioten. In nem Jahr vielleicht in Leipzig bei der rechten 1.Mai Demo? Wer weiß wer weiß?

AfD-Kreisvorstand bei Pegida Ab Minute 80 (oder für die anderen 1h:20m) :) :ugly:

An anderen Fronten wird wohl auch schon gebuhlt:
Steinbach geht mt Gauland mamm mamm machen ;)
 
Die örtliche Antifa war heute mal wieder peinlich. Also peinlicher als sie ohnehin sonst ist. Hatte doch die AfD Pankow zu einem Familienfest im Bürgerpark geladen. Es gab Hüpfburgen für Kinder, Bratwürste, Getränke, ... na ein Familienfest eben in recht kleinem Rahmen.

Das mag dem linksgestörten wie ein Überfall auf den Sender Gleiwitz vorkommen oder wie der Anfang vom Ende, doch eigentlich bin ich ganz gern mal auf solchen Festen. Ist mir sogar egal, ob die Linke, die Stadt oder sonst wer das Fest ausrichtet, ich mag die Atmosphäre einfach. Aber bitte nicht, wenn die Antifa mit ein paar hundert Hampelmännern da auftaucht und ein Familienfest stört (Berliner Kurier und Berliner Morgenpost), sodass es eines massiven Polizeiaufgebotes bedarf, um die Familien und Kinder zu schützen. Das ist peinlich!

Also mit solchen Aktionen, die beim normalen Bürger eher auf Unverständnis und Ablehnung stießen, verhindert man keine AfD, sondern befeuert sie eher. Vielleicht verhindert man so das nächste Familienfest, keine Ahnung. Aber sicherlich verhindert man damit nicht die Wahl...
 
ganz schwierig ganz schwierig, gebe ich offen zu.

Einerseits sollte man wissen zu wen man sich da hinsetzt. Du wirst doch auch keine Fascho-Sommerlager als völlig in Ordnung sehen, nur weil sie Familien "bewirten", naja deutsch müssten sie schon sein, abhalten. Oder etwa doch.

Bedauerlich ist es für die Kinder die können noch nicht wissen welche obskuren Fremdenfeinde sie da in ihrer Familie haben.

Aber die AfD-Kameraden sind auch lustig, man habe auf "politische Ansprachen verzichtet". Werbung wie man auf den Bildern sieht, wurde ja trotzdem gemacht.

Also wie gesagt, wegen den Kindern bedauerlich, sonst Protest von meiner Seite (wenn er friedlich bleibt, ein paar Aktionen wurden ja beschrieben) auch hier von Nöten.

Wer Rassisten und Fremdenfeinden hinterher rennt, rennt eben solchen Leuten hinterher.
 
Also mit solchen Aktionen, die beim normalen Bürger eher auf Unverständnis und Ablehnung stießen, verhindert man keine AfD, sondern befeuert sie eher. Vielleicht verhindert man so das nächste Familienfest, keine Ahnung. Aber sicherlich verhindert man damit nicht die Wahl...
Also der "normale Bürger" wählt bestimmt nicht die AfD, weil die Antifa ein Parteiveranstaltung dieser Partei stört. Was befeuert man also damit? Vielleicht die Opferrolle. Aber die kauft der "normale Bürger" denen eh nicht ab.
 
Eine friedliche Demo gegen solche Veranstaltungen halte ich für vertretbar. Alles, was mit Gewalt gegen Menschen zu tun hat, lehne ich dabei ab. Also: 500 Menschen mit Protestplakaten und Protestrufen sind aus meiner Sicht völlig OK. Auf das Festgelände vordringen wollen, Menschen angreifen ist nicht OK.

Leider weiß das die Polizei vorher auch nicht und muss entsprechend Personal einsetzen.

Mir wäre am liebsten, es würde sich neben jeden Wahlwerbestand dieser Partei 10 Menschen zu stellen, die friedlich demonstrieren.

Gewalttäter kann ich gar nicht ab, da ist mir die politische Ausrichtung völlig egal.
 
Also der "normale Bürger" wählt bestimmt nicht die AfD, weil die Antifa ein Parteiveranstaltung dieser Partei stört.
Der geneigte Wähler wird aber sicherlich von seiner Wahlentscheidung nicht abfallen, sondern wohl eher bestärkt werden.

Was befeuert man also damit? Vielleicht die Opferrolle. Aber die kauft der "normale Bürger" denen eh nicht ab.
Es geht nicht um Opferrolle oder anderen Blödsinn. Es geht darum, dass es ein Familienfest war. Bei mir auf dem Hof finden solche Feste auch statt, meist von Die Linke organisiert. Auch gelegentlich von der Initiative zur Integration von Ausländern. Da gehe ich auch gern hin, zumal das Grillfleisch und die Bratwürste keine anderen sind. Ich mach' da halt kein Politikum draus. Seiert mich jemand dort voll, ich möchte doch den roten Volker wählen, kann ich ja noch immer gehen. Ich habe bei diesen Festen allerdings auch noch nie irgendwelche Faschos, "Nazis" oder sonst wen aufmarschieren gesehen. Wäre ja auch albern.

Wenn da Kinder einen schönen Ersten Mai mit ihren Eltern oder Großeltern verbringen möchten und sich dann von zu hunderten angereisten linksgestörten fürchten müssen, dann hat das für mich absolut nichts mehr mit Politik zu tun - Noch dazu wenn dann "vorsichtshalber" 300 Polizisten wegen diesem Pack abgestellt werden müssen, dann ist da eine Grenze ganz deutlich überschritten.

Im Sinne der Kinder hat man auch darauf verzichtet, sich provozieren zu lassen. Aber es gibt Augenblicke, da hätte ich mir gewünscht, die Eltern hätten ihre Kinder nach Hause gebracht und wären mit Knüppeln und ein paar Kumpels zurück gekommen. Sowas wünsche ich mir äußerst selten, eigentlich nie. Gestern war so ein Tag, an dem ich den Glauben an den Dialog und Verstand mal wieder verloren habe.
 
JA, der geneigte Rechte möchte dann gerne angreifen mit Knüppeln und Co. Kennt man von der Fraktion nicht anders.

Das keine Rechten bei ähnlichen Feiern auftreten, mag vielleicht für Dein Stadtviertel, eventuell gar für Berlin gelten, aber nicht für ganz Deutschland (ich erinnere an Ende August 2016 in Dresden und den Faschos von der SGD und Co., oder das Willkommensfest in Dresden-Prohlis, wo selbst der Polizeisprecher noch davon sprach das die Willkommensinitiative angeblich verantwortlich sei *augenroll*). Sei doch nicht immer so selektiv...


Nachdem ja gestern die Demo in Belrin auch von Dir Photon so angegriffen wurde, obwohl sie mehrheitlich friedlich war. Hier mal ein kleines Resumé aus Halle: https://blog.zeit.de/stoerungsmelde...r-totschlag-nach-naziaufmarsch-in-halle_23621
 
Zuletzt bearbeitet:
Der geneigte Wähler wird aber sicherlich von seiner Wahlentscheidung nicht abfallen, sondern wohl eher bestärkt werden.
Ich frage mich dann aber warum eigentlich? Macht die Partei ja nicht inhaltlich besser, nicht wählbarer. Und es würde ja bedeuten, dass die Hetze der AfD gegen die etablierten Parteien auch das Gegenteil bewirkt.

Es geht nicht um Opferrolle oder anderen Blödsinn. Es geht darum, dass es ein Familienfest war. Bei mir auf dem Hof finden solche Feste auch statt, meist von Die Linke organisiert. Auch gelegentlich von der Initiative zur Integration von Ausländern. Da gehe ich auch gern hin, zumal das Grillfleisch und die Bratwürste keine anderen sind. Ich mach' da halt kein Politikum draus.
Also ich würde nicht auf die Idee kommen auf ein Volksfest der AfD zu gehen. Oder der NPD. Oder von Salafisten... Denn auch solche Feste sind letztendlich Wahl(werbe)veranstaltungen.

Aber bei all der Diskussion gebe ich dir Recht: Die Aktion der Antifa war peinlich. Wiedermal.
 
Hey Photon, nach Deinem Plädoyer für die "arme AfD-Party" magst Du selbiges für dieses "Festival" ähm Kundgebung, auch machen?
"NPD-Fest" Ich bin schon gespannt.

Achso bezugnehmen zum anderem Thread (ne Antwort kommt da auch noch heute, war nur im Kurzurlaub) ähm ich schreibe Dir weil Du die ganzen Dinger halt rauslässt. Warum sollte ich jemand anderes dafür verantwortlich machen, wenn Du die Statements loslässt. :ugly:
 
Das gehört nicht mal hier in dieses Thema. Es geht dort nicht um die AfD, auch wenn du nicht in der Lage bist das zu verstehen.

Außerdem sollte es selbst dir möglich sein, den Unterschied zwischen einem (Achtung, Zitat von roter Hund) "NPD-Fest" und einem "Bürgerfest"(Zitat Morgenpost) , organisiert von einer Partei, zu erkennen.
 
Außerdem sollte es selbst dir möglich sein, den Unterschied zwischen einem (Achtung, Zitat von roter Hund) "NPD-Fest" und einem "Bürgerfest"(Zitat Morgenpost) , organisiert von einer Partei, zu erkennen.
Und der Unterschied (mal vom Namen abgesehen) wäre?
Die NPD-Veranstaltung hieß "Eichsfeldtag". "Dabei handelt es sich um eine von der NPD organisierte Versammlung" (Zitat Zeit). Die AfD-Veranstaltung hieß "Bürgerfest". Veranstaltet von der AfD.

Hier noch 2 Bilder von beiden Veranstaltungen:

NPD: https://blog.zeit.de/stoerungsmelder/files/2017/05/eichsfeldtag17_NPD_stand.jpg
AfD: https://tinyurl.com/khbd5zb

Sieht mir beides wie Parteiwahlwerbeveranstaltungen aus...
 
Schwer zu sagen wo der Unterschied liegt, wenn man ihn von vornherein nicht sehen möchte.

Das eine war wohl ein kleines Fest mit 50-100 Personen, einer Hüpfburg und (wie bei von Parteien
organisierten Veranstaltungen, sei es von SPD, CDU oder wem auch immer, gang und gäbe) einem Stand der AfD.

Das andere ist eine von der rechtsextremen NPD inszenierte "Versammlung mit Rechtsrockmusik, Kinderhüpfburg, bekannten Rednern der „nationalen Bewegung“ und zahlreichen Verkaufsständen."
 
Und der Unterschied (mal vom Namen abgesehen) wäre?
Politische Veranstaltung versus Familienveranstaltung.

Politische Veranstaltung: Es wird Wahlwerbung betrieben, Reden gehalten, Flyer verteilt, Musik mit (ausschließlich) politisch motivierten Texten dargeboten und die Besucher in politische Diskussionen verwickelt. Dazu gibt es Bratwurst, Bier, Cola und vielleicht eine Hüpfburg, was weiß ich.

Familienveranstaltung: Es gibt Bratwurst, eventuell Bier, Cola und eine Hüpfburg. Es wird auf Reden und Wahlwerbung verzichtet, auch keine Flyer verteilt und Rockbands schüren keine aggressive Grundstimmung.

Unterschied erkannt?

Übrigens auch wichtig:
verwechslungsgefahr12_wwwschneeseicherch.jpeg
 
Pressekonferenz der AfD zu den Wahlen in Schleswig-Holstein auf Phoenix. Es ist wirklich erschreckend, ich zitiere mal:

Jörg Nobis schrieb:
Wir hatten einen sehr sehr harten und aus meiner Sicht sehr unfairen Wahlkampf. Aus meiner Sicht völlig unabhängig vom Ergebnis und dem Ausgang muss ich Ihnen sagen, bin ich sehr erschrocken über den Zustand unserer Demokratie. Der Umgang mit der AfD erinnert mich eher an den Umgang mit Oppositionsparteien in anderen Ländern. Un auch Herr Stegner von der SPD hat da einiges zu beigetragen indem er dazu aufgerufen hat, öffentlich das Personal der AfD zu attackieren. Und das ist das, was wir tagtäglich erleben und was wir auch in Schleswig-Holstein erlebt haben. An dieser Stelle erst mal beste Genesungswünsche an den Kollegen Herrn Brett in Stuttgart, dem man eine Holzlatte über den Schädel gezogen hat.

Wir hatten das in Schleswig-Hollstein, dass Pflastersteine in den Rücken geworfen wurden, dass wir nur unter extremen Polizeischutz wenige Veranstaltungen durchführen konnten. In Kiel selbst und auch Umgebung haben wir keinerlei Räumlichkeiten bekommen und wir haben es wirklich sehr sehr lange probiert. [...] Von den Plakaten kann ich Ihnen sagen: 12.000 Plakate hatten wir. Wir hatten 3 Plakattierungswellen geplant, weil wir schon mit entsprechendem "Verschleiß" gerechnet haben. Aber am Ende sind es dann rund 10.000 Plakate geworden, die entwendet wurden. Da reden wir dann nicht mehr über "normalen" Verschleiß, [...] was alle Parteien haben. Das ist systematisch erfolgt. [...] Das war ein unfairer Wahlkampf. Wir haben im Straßenwahlkampf fast nicht stattgefunden.
[...]
Herr Stegner hat uns gestern ja auch gleich wieder angegriffen auf N3 als "Demokratiefeinde" und "Rechtspopulisten". Er tut immer so, als würden wir die Demokratie abschaffen wollen. Das ist natürlich mitnichten der Fall. Eine Partei, meine Damen und Herren, die 11.000 Mitglieder bewegt sie zu wählen, ist ein Gewinn für die Demokratie an sich. Und wir sind eine Partei, die für direkte Demokratie steht, für Volksentscheide auf Bundesebene und wir sind mit Sicherheit alles andere als Demokratiefeinde.

Jörg Meuthen schrieb:
[...] Ein Herr Stegner [...] sagt, man müsse das Personal der AfD attackieren, was zumindest ein mittelbarer Aufruf zur Gewalt ist, dann ist das keine Petitesse. Ich stell' mir für einen Moment vor, ein Vertreter meiner Partei würde so ein Statement twittern, dann wäre aber was los!
[...]
Ich habe das selber auch in Lübeck erlebt. [...] Die größte Gruppe, die da anwesend war, waren weder Gegendemonstranten, noch Besucher unserer Veranstaltung, sondern [...] Polizei. Ich habe die Autos gar nicht zählen können, die Polizisten schon gar nicht.

Also wenn das Demokratieverständnis der SPD einen Aufruf zur Gewalt und ein Tolerieren der selbigen gegen eine politische Alternativpartei umfasst, dann würde ich meinen, dass auf diese Vorstellung von der "Demokratie" auf ganzer Linie geschissen ist. Mindestens jedoch auf die SPD selbst.

Ralf Stegner auf Phoenix zu dem Wahldebakel der SPD:

Ralf Stegner schrieb:
Der Gerechtigkeitswahlkampf war, glaube ich, schon richtig. Das sehen Sie daran, dass die Linkspartei nicht in den Landtag gekommen ist. Das war ja unser Ziel. [...] Was uns nicht gelungen ist: Die Rechten raus zu halten. [...] Wir haben ja auch als Einzige beherzt gegen Rechts gekämpft, dass die nicht rein kommen. Das hat die Union nicht gemacht.

Vielleicht würde es gar nicht schaden, wenn sich die SPD mal wieder ein Profil zulegen würde, worin sich die eigene Basis wieder erkennt. Nicht umsonst haben die Mitglieder einst sturzbachartig die Partei verlassen und sind dann zum Teil zur Linkspartei, zum Teil jetzt auch zur AfD gewechselt. Es wäre womöglich sinnvoll, wenn sich die Partei auf ihre Arbeit und ihr Programm konzentriert und das bewirbt, statt ihre ganze Kraft darauf zu verwenden, gegen "links" und gegen "rechts" zu kämpfen und dabei völlig zu vergessen, was man selbst eigentlich ist (oder versucht sein zu wollen).
 
Mimimimi, ohja alle anderen sind Schuld (und besonders die SPD) am gerade so reinkommen von der AfD. Jungs, ihr seid fast rausgeflogen, weil ihr wie in DD nun mehrfach euch mit Rechtsextremisten gemein macht. Ihr habt nicht die Eier euch in eurer eigenen Partei von Rechtsextremisten zu distanzieren und solche Konsorten auszuschließen, und das obwohl die AfD angeblich mehrere Initiativen hat Rechtsextremisten draussen zu lassen. Die Bürger sind nicht blöd, und viele Konservative merken wie stark diese Partei sich immer weiter nun auch höchst offiziell sich dem Rechtsextremismus zuwendet. Selbst Dir Photon ist das doch angeblich schon mehrfach aufgefallen, nur die Konsequenzen bist u.a. Du nicht bereit zu gehen. Nämlich die Distanzierung zum Rechtsextremismus entschieden immer wieder aufzuzeigen.

Selbst aber fordern AfD-Rechtsausleger, dass z.B. Die Linke sich immer wieder von der Antifa distanzieren muss, das Personen wie ich sich immer wieder distanzieren sollen (und trotzdem hier als Befürworter von linksextremistischen Straftaten verunglimpft werden). Wer a sagt, oder fordert, sollte auch b sagen können. Aber Opportunismus und Opfergeheule gehört ja zum Grundstock der rechten/rechtsextremistischen Bewegung AfxxgiNPDa1%-IB.

Und über entsprechende AfD-Aufrufe, -Aussagen haben wir doch schon längst gesprochen. Von den Strassenrechtsextremisten ganz zu schweigen die mit Heugabeln, Galgenbäumen etc. durch die strasse ziehen und nicht viel weniger fordern, als auch umsetzen. Nur da wie so hofft, hört man weder was von der AfD noch von deren Sympathisanten und Extremisten.


Noch aktuelle News aus Sachsen:
Afxxgida endlich auch in großem Stil besiegelt. Nachdem ja letzte Woche schon so ein Fuzzie aus der Sächsischen Schweiz sich an Pegida anschmiegte, diese Woche nun mit Tillschneider kein Unbekannter innerhalb der AfD.
Aber hey, böse Lügenpresse. Aufgrund der Rekrutierungsmassnahmen von FTL/360 und FK DD im Umfeld von Peggy, kann nun der AfD auch Zusammenarbeit mit rechtsterroristischen Kräften nachgesagt werden. Damit ist weit näher an der Wahrheit, als der "Islamisierung von Deutschland" oder "alle Muslime sind Terroristen"...
 
Zuletzt bearbeitet:
Du nimmst mit keinem Wort Bezug auf den Beitrag vor dir roter Hund.
Baust aber gleichzeitig drei neue Nebenkriegsplätze auf.

Whataboutism aller erster Güte. Wie immer eigentlich.
 
Du nimmst mit keinem Wort Bezug auf den Beitrag vor dir roter Hund.
Baust aber gleichzeitig drei neue Nebenkriegsplätze auf.

Whataboutism aller erster Güte. Wie immer eigentlich.

Achso, darf man hier nur noch Themen des Vorposters behandeln? Komisch, bei Photon der ja auch ein neues Thema begonnen hat, schaffst Du es nicht das zu "kritisieren"? LOL, ach die Rechten werden auch immer lustiger.
Photon added nicht mal seinen Beitrag dem eigenem davor gelegenen an. Aber naja wir wissen doch aufgrund des rechten Opportunismus das dies bei euch und euren Kameraden natürlich immer was ganz ganz anderes ist, nicht wahr? :ugly:
 
Du versuchst seinen Beitrag in deinem ersten Satz ins lächerliche zu ziehen. Das wiederum geschieht mit immer bei dir ohne Bezug zum Beitrag selbst.

Spricht man dich darauf an, folgen seltsame Phrasen wie "Kameraden", "LOL" und "rechten Opportunismus".

Das erstickt jede Diskussion im Keim, immerhin kann sich jeder seinen Teil zu dieser seltsamen "Taktik" denken.