Was soll das nun aussagen? Das du ein beleidigtes Kind bist? Es soll aussagen, dass Geld die treibende Kraft ist. Nicht mehr und nicht weniger.
Für Müller, Neuer oder Schweinsteiger ist also Geld die treibende Kraft, um in der NM zu spielen. Warum bringst du dann Özil als Beispiel?

Genau, die gesamte AfD ist homophob.
Nö, nur die in Sachsen-Anhalt.

Eine Partei, deren führende Köpfe Gauland, Petry, von Storch, Poggenburg, Höcke und Meuthen sind also als die neue liberale Kraft in Deutschland zu bezeichnen... eine recht spezielle Wahrnehmung.

Das Leben kann so einfach sein, wenn man auf einem hohen Ross sitzt und pauschalisieren darf, weil es gesellschaftlich akzeptiert wird. Wen interessieren da schon Wahrheiten und differenzierte Betrachtungen.
Muss man denn auf einem hohen Ross sitzen, die Forderung / der Wunsch, Homosexualität zu tabusieren, scharf zu kritisieren?

Ja damit kennt ihr euch aus, wie ihr es immer wieder hier bei Klamm beweist. Aussagen werden aus dem Kontext gerissen, sie werden überinterpretiert, es werden allgemeine Behauptungen aufgestellt, die nur mit Einzelfällen bewiesen werden, usw. Billigstes Stammtischniveau was hier von euch betrieben wird.
Der Kontext ist doch seine Äußerung über Boateng. Da sagt er, dass er/ die AfD für die Leute, die "einen Boateng" als normalen Menschen ablehnen, weil er für ie fremd aussieht, Politik machen will. Dann äußert er sich auch noch zu Özils Reise nach Mekka. Und nun soll bei seiner letzten Äußerung zur NM der Migrationshintergrund keine Rolle gespielt haben? Ok, dann habe ich da was hineininterpretiert... :mrgreen:

Bei der AfD gibt es Spinner (Gibt es überall), bei der AfD gibt es Positionen die nicht jedem AfD-Wähler passen (gibt es bei jeder Partei), usw.
Richtig. In der AfD gibt es aber auch Rassisten (in ziemlicher prominenten Positionen). Das kann man fast als Alleinstellungsmerkmal bezeichnen.

Wir brauchen nicht die AfD,
Richtig*.

* Beispiel, wie eine Aussage aus dem Kontext gerissen wird.
 
Für Müller, Neuer oder Schweinsteiger ist also Geld die treibende Kraft, um in der NM zu spielen. Warum bringst du dann Özil als Beispiel?

Möchtest du mich nun verarschen? JA im Profifußball spielt Geld häufig eine entscheidende Rolle. Ehre für das Land zu spielen gibt es sicherlich immer noch, nimmt aber ab. Özil wurde parallel als Beispiel genommen, weil bei ihm hinzu kommt, dass er vor der Wahl stand. Und im Bezug zu Katar eben Staatsbürgerschaften heutzutage mehr zu einem Wirtschaftsgut denn zu einer Identität werden. Mag man gut finden, dass ist dann aber ein anderes Thema...

Nö, nur die in Sachsen-Anhalt.

Also pauschalisierst du nur die Sachsen. DAs macht dich natürlich zu einem besseren Menschen... Falls du Ironie findest darfst du die behalten...

Eine Partei, deren führende Köpfe Gauland, Petry, von Storch, Poggenburg, Höcke und Meuthen sind also als die neue liberale Kraft in Deutschland zu bezeichnen... eine recht spezielle Wahrnehmung.

Eure Wahrnehmung ist auch sehr speziell und ich hoffe bei weitem nicht Mainstream...

Muss man denn auf einem hohen Ross sitzen, die Forderung / der Wunsch, Homosexualität zu tabusieren, scharf zu kritisieren?

Man muss auf einem hohen Ross sitzen, aufgrund von Einzelaussagen auf eine ganze Partei zu schließen.


Der Kontext ist doch seine Äußerung über Boateng. Da sagt er, dass er/ die AfD für die Leute, die "einen Boateng" als normalen Menschen ablehnen, weil er für ie fremd aussieht, Politik machen will. Dann äußert er sich auch noch zu Özils Reise nach Mekka. Und nun soll bei seiner letzten Äußerung zur NM der Migrationshintergrund keine Rolle gespielt haben? Ok, dann habe ich da was hineininterpretiert... :mrgreen:

Dann zeig mir bitte Gaulands Zitate so, wie du sie hier beschreibst. Ich habe ja Gauland nun schon mal zitiert. Bis jetzt erkenne ich bei dir 90% Interpretation und 10% Fakten. Sollte ich eine Zitatstelle noch nicht gefunden haben, reiche diese doch explizit nach. Also nicht nur einen Gesamtartikel, sondern seine Worte, die genau das was du hier behauptest ohne Interpretation nahelegen.

Die explizite Aussage zur Nationalmannschaft von ihm habe ich auch als Zitat gepostet. Und natürlich sagt er dort auch, dass die Mannschaft nicht mehr deutsch im klassischen Sinne sind. Also neben der Kritik daran, dass es Söldner sind. Aber auch das stimmt auf einige Spieler auch zu. Im klassischen Sinn wurde man dann deutsch, wenn man deutsche Eltern hatte. Kann man ablehnen, die Aussage selbst ist aber erst korrekt.


Richtig. In der AfD gibt es aber auch Rassisten (in ziemlicher prominenten Positionen). Das kann man fast als Alleinstellungsmerkmal bezeichnen.

Nach deiner Definition eines Rassisten. Besonders einfach, wenn man Inhalte einfach verfälscht oder überinterpretiert.
 
Du willst wirklich behaupten das dies alles ist was Gauland da immer sagte 1 maximal 2 Sätze. ;) Du ziehst doch selbst Zitate aus dem Kontext.
Wenn du mal die ganzen Interviews gebracht hättest, ok aber so?
Aber naja wie so oft, was die AfxxgiNPDa1%-Bewegung macht ist natürlich was ganz anderes als wenn es der links-grün-versiffte Rest macht..:roll:

allein seine nun 5 tägige Rätselei, was habe ich gesagt, wie habe ich gesagt, wer hat es gesagt, zu welchem Zeitpunkt habe ich es gesagt. Sorry, wer soviel bullshit in so wenigen Tagen erzählt ist einfach unglaubwürdig, naja ausser bei den Rassisten-Sympathisanten.
 
Möchtest du mich nun verarschen? JA im Profifußball spielt Geld häufig eine entscheidende Rolle. Ehre für das Land zu spielen gibt es sicherlich immer noch, nimmt aber ab. Özil wurde parallel als Beispiel genommen, weil bei ihm hinzu kommt, dass er vor der Wahl stand.
Genau EIN MAL! Wie viele Länderspiele hat er seit dem bestritten? Ist aber auch egal - er KANN die Nationalmannschaft, für die er spielt, NICHT MEHR wechseln. Egal, die Türkei, Katar oder Taka-Tuka-Land ihm Geldberge bieten, er ist AUSSCHLIESSLICH für Deutschland spielberechtigt. Im Übrigen ist die Entscheidung für die Deutsche Nationalmannschaft aus Karrieregründen auch kein echtes Argument - der Konkurenzkampf ist deutlich höher als bei Mannschaften aus dem 2. Glied



Man muss auf einem hohen Ross sitzen, aufgrund von Einzelaussagen auf eine ganze Partei zu schließen.
demnach haben Vorsitzende, Vize, Pressesprecher und Landeschefs in der AfD nix zu sagen und sprechen immer nur für sich... Ja nee, iss klar...
 
Genau EIN MAL! Wie viele Länderspiele hat er seit dem bestritten? Ist aber auch egal - er KANN die Nationalmannschaft, für die er spielt, NICHT MEHR wechseln. Egal, die Türkei, Katar oder Taka-Tuka-Land ihm Geldberge bieten, er ist AUSSCHLIESSLICH für Deutschland spielberechtigt. Im Übrigen ist die Entscheidung für die Deutsche Nationalmannschaft aus Karrieregründen auch kein echtes Argument - der Konkurenzkampf ist deutlich höher als bei Mannschaften aus dem 2. Glied

Deswegen wollen Fußballerspieler auch nicht nach Bayern München, weil dort der Karrieredruck höher ist... Das man sich im Fußball nur ein mal entscheiden kann entschärft den Effekt nur, dass er nicht so schlimm ist wie im Handball. Ist aber auch egal. Ich finde Gauland hat recht. Man spielt heute eher weniger für die nationale Identität und mehr für den Karriereweg. Alles andere ist für mich Korinthenkackerei um Skandale machen zu können.


demnach haben Vorsitzende, Vize, Pressesprecher und Landeschefs in der AfD nix zu sagen und sprechen immer nur für sich... Ja nee, iss klar...

Und an der Stelle steige ich aus. Das ist für mich langsam nur noch Kindergarten hier. Cem Özdemir stellt sich eine Hanfpflanze auf den Balkon, wissentlich, dass es gegen das Gesetz verstößt. Als Symbol, dass er die Gesetze nicht gutheißt. Symbolwirkung: Man darf sich seine Gesetze aussuchen, die einem gefallen und welche nicht. Ich habe nirgends hier erlebt, dass hier die Abschaffung der Grünen gefordert wurde. Auch wenn er ein hohes Amt bei den Grünen inne hat, ist er ein Individuum. Meine Fresse, wenn ihr euch wie Kleinkinder benehmt, dann argumentiert mit diesen. Die verstehen eure Argumentation vielleicht. Aber mal ganz ehrlich, zumindest in meinen Augen macht ihr euch lächerlich und überzeugt niemanden, der nicht annähernd so fanatisch ist wie ihr.
 
Man braucht weder Amt noch Mandat, um Politik zu machen. [...] Wahlkampf ist AUCH Politik - aber momentan ist kein Wahlkampf.
Wir haben in diesem Jahr noch Landtagswahlen. Die großen Parteien saufen in den Umfragen beinahe schneller ab als die Titanic am Eisberg.

Union und SPD sind nicht nur in heller Aufregung, sie sind panisch. Ebenso die Medienhäuser und die Geldsäcke der Wirtschaft, die viel Geld in ihre Strohpuppen investiert haben, mit sich noch so manchen unangenehmen Fatzke auf dem Golfplatz anfreunden mussten, weil der in der "richtigen" Position saß, ... . Und dann kommt eine junge, provokante Partei und dann war die ganze Arbeit der letzten Jahre für die Katz? Die ganzen jungen, dynamischen aufstrebenen Mitglieder der Jungen Union und Jusos auf einmal womöglich ohne Perspektive im Leben? Müssen womöglich doch arbeiten gehen?

Wenn jetzt kein Wahlkampf ist, dann braucht man im nächsten Jahr auch nicht mehr anfangen. Und so wie es für mich aussieht, ist der in vollem Gange. Zuerst war man sich noch unsicher, wie man mit der AfD umgehen sollte. Die Berater meiner phlegmatischen Kanzlerin werden ihr vermutlich zu ihrer gewohnten Haltung der "ruhigen Raute" geraten haben, Gabriels Berater werden ihn ganz schön gepiekt haben. Was auch immer, beide haben es mit erst damti versucht, sie zu ignorieren, dann der Lächerlichkeit preisgegeben, jetzt zu diffarmieren. Klar müssen sie alle Register ziehen, sonst haben wie womöglich 2017 arge Probleme auf über 5% zu kommen. Ich meine, wenn das mit der aktuellen Geschwindigkeit so weiter geht, ist das mathematisch gesehen gar nicht mal ausgeschlossen :D

Wir reden nicht (nur) von Wahlkampf- oder Talkshow-Dampfplaudereien, sondern auch von einem GRUNDSATZPROGRAMM. Die Partei selber gibt die Abschaffung des Sozialstaates und Stärkung der Oberschicht als strategisches Ziel an!
Ok, ich zitiere mal aus dem Wahlprogramm:
  • Wir fordern, dass die Höhe der Renten langfristig garantiert wird.
  • Wir fordern, Kinder stärker bei der Rentenberechnung zu berücksichtigen.
  • Deutschland muss kinder- und familienfreundlicher werden.
  • Wir stehen für den Schutz der Familie als Keimzelle der Gesellschaft. Eine solidarische Förderung der Familien ist eine Investition in unsere gemeinsame Zukunft und wesentlicher Teil des Generationenvertrages.
  • Wir fordern bundesweit einheitliche Bildungsstandards orientiert an den besten Schulsystemen Deutschlands.
  • Frühkindliche Bildungsangebote sollen unabhängig vom Familienhintergrund verfügbar sein.
Und aus dem Grundsatzprogramm:
  • Die Alternative für Deutschland befürwortet [...]. den gesetzlichen Mindestlohn beizubehalten.
  • Die AfD will eine "Aktivierende Grundsicherung" als Alternative zum Arbeitslosengeld II [...]
  • Wir wollen die Fürsorge für pflegebedürftige Familienmitglieder in einer vertrauten familiären Umgebung stärken.
  • Die Alternative für Deutschland will die finanziellen Belastungen Alleinerziehender und Unterhaltspflichtiger korrigieren.
Also "unsozial" klingt das jetzt für mich nicht so sehr... Wie sozial soll's denn sein?

Neues Ziel der AfD: Homosexuelle. [...] @Photon Und das meine ich mit Politikstil.
Ja, ist mir klar, was Du damit meintest. Auch die Rassentheorie von Höcke, der Schießbefehl von von Storch, ...

Also für mich will sich die AfD als eine Partei profilieren, die dem Volk eine Stimme gibt. Das aussprechen, was die meisten denken. Jetzt wirst Du und die Mehrheit auf Klamm sagen, dass keiner aus der AfD-Riege für Dich spricht und wer denn "das Volk" ist und so weiter und so fort.

Ok, AfD spricht nicht für Dich. Und ohne jetzt nachzufragen, behaupte ich einfach mal, auch nicht für Reddogg, (Bier)Kelle, darkkurt und ... ach, sagen wir einfach für 75% der User auf Klamm nicht. Aber die Tatsache, dass die AfD weiter steigt in den Umfragen beweist doch eindrucksvoll, dass sie eben doch für gar nicht so wenige spricht, wie es die 75% gern hätte. Vielleicht liege ich sogar noch mit den 75% falsch und es sind nur 50%? Keine Ahnung, aber ich will mich da auch auf keine Zahl festnageln lassen.

Es ist ja nunmal so, dass man seinen Freundeskreis meist so auswählt, das im Großen und Ganzen nur solche Leute da mit drin sind, die ähnlich oder gleich ticken wie man selbst. Vielleicht ein paar wenige "Ausreißer", aber im Wesentlichen will man ja keinen Streit oder Endlosdiskussionen, wenn man etwas gemeinsam unternimmt. Infolge dessen verschiebt sich auch ganz von selbst das Weltbild. Das passiert mir ja auch, passiert wohl jedem. Ich bin unter anderem deswegen auch hier, weil ich in meinem Freundeskreis niemanden habe, der "Refugees Welcome" unterschreiben würde. Schon gar nicht, wenn sie gegenüber der eigenen Wohnung oder des Hauses einquartiert werden sollten. Da ist zwar auch keiner dabei, der auch nur einen einzigen gewaltsamen Übergriff beklatschen würde, aber doch den einen oder anderen, der zumindest da weg schaut und meint "Nicht mein Problem". Und selbst an dieser Haltung reibt man sich schon auf. Aber die Zahl derer, die Flüchtlinge unterstützen, scheint ja recht groß zu sein. Ebenso jene, die die Politik von Frau Doktor unterstützenswert finden. Was mir zeigt, dass mein Weltbild allein von meiner Position betrachtet, falsch oder zumindest unvollständig sein muss. Deswegen bin ich auch hier, um die "andere" Seite zu hören.

Was mich ein wenig irritiert: Die "andere" Seite hält den AfD-Wähler und Flüchtlingskritiker für, ich zitiere mal ohne Quelle aus dem Gedächtnisprotokoll:
  • menschenverachtend
  • rassistisch
  • dumm
  • gefährlich
  • ...
und man ist sogar in Teilen bereit, Gewalt diesen Menschen gegenüber zu tolerieren oder gar zu unterstützen. Nicht jeder, aber eben ein Teil. Was dann eben nichts anderes bedeutet, als das Faustrecht und die Selbstjustiz zu befürworten, wenn das Opfer eben ins Feindbild passt. Womit man auf etwa der gleichen Stufe steht wie jene, die einem brennendem bewohnten Heim (etwa wie in Rostock) applaudieren. Eher noch ein paar Stufen tiefer, weil man sich ja im gleichen Atemzug erdreistet, die Claqueure von damals "scharf zu verurteilen".

Wie auch immer: Was ich sagen wollte ist, dass die AfD ja dann doch offensichtlich für einen nicht gerade kleinen Teil der Deutschen spricht. Offensichtlich haben mehr Menschen im Lande Probleme mit der aktuellen Politik als man gedacht hat. Und vermutlich nicht erst seit gestern, sondern schon eine ganze Weile. Genug Zeit für Zorn, der sich aufstaut und nirgends ein Ventil fand bis jetzt. Und der Stil der Partei ist exakt der Stil einer jeden anderen. Nur dass man die AfD von allen Seiten versucht zu bekämpfen, was ich auch verstehen kann aus genannten Gründen.

So, nun frage ich mal ganz bewusst: Selbst wenn man es schaffen sollte, die AfD zu verbieten (das wäre ja der nächste logische Schritt, wenn sie noch stärker wird), was hat man damit erreicht? Dass der AfD-Wähler dann sagt: "Upsi, na dann werde ich mal schnell wieder die SPD wählen!"? Oder dass er (wieder) zum unzufriedenen Nichtwähler wird, bei ohnehin schon katastrophalen Wahlbeteiligungen? Die Meinung und die Ansichten bleiben doch die gleichen!

Die Antifa wird noch sehr viele Torten backen müssen, wenn das so weiter geht. Vermutlich sogar mehr, als sie sich finanziell und personell leisten kann. Denn der einzige Weg, die eigene Volkspartei vor dem Absaufen in der Wählergunst zu bewahren, wird ein Kurswechsel, mindestens jedoch -korrektur sein. Und das ist ein Drahtseilakt, denn man will nicht die Linken verschrecken, die bis hier hin die Stange hielten, aber auch die Mitte zurück erobern. Also nur so viel korrigieren, dass sich alle wieder halbwegs heimelig fühlen.

Ab unter wieviel Prozentpunkten hat eigentlich eine Partei ihren Status als "Volkspartei" verwirkt? Oder ist der inzwischen festgetackert?
 
Wir fordern, dass die Höhe der Renten langfristig garantiert wird.
Von welcher Höhe reden? Den gesichert sind sie ja laut Blüm schon. ;)
Wir fordern, Kinder stärker bei der Rentenberechnung zu berücksichtigen.
bedingt, bei sozialschwachen ebenso beim Mittelstand, ok, aber darüber hinaus wird die Kindeserziehung z.T. ja in andere Hände gelegt also warum auch noch honorieren?
Deutschland muss kinder- und familienfreundlicher werden.
Wie? Na da müss ma halt noch paar Monate oder Jahre warten bei der AfD. Aber vielleicht will man auch nicht mit der Höcke-Jugend und so gleich alles einreissen.
Wir stehen für den Schutz der Familie als Keimzelle der Gesellschaft. Eine solidarische Förderung der Familien ist eine Investition in unsere gemeinsame Zukunft und wesentlicher Teil des Generationenvertrages.
Familie die aber nur aus Frau/Mann und Kindern bestehen darf. Dazu die Frau am Herd festnagelt, sonst ist sie ja eine Rabenmutter. Dazu natürlich noch das afrikanische Verbreitungsschema oder?
Wir fordern bundesweit einheitliche Bildungsstandards orientiert an den besten Schulsystemen Deutschlands.
Warum besten Schulen Deutschlands, so weit vorn sind sie nicht. Und mit Sachsen naja heisst Bildungsstandort nicht gleich gebildete Menschen vor Ort! ;) Wenn der Grossteil abhaut, weil man Sachsen als Niedriglohnsektor behalten muss damit er nur so "wirtschaftlich" ist, bringt jede Bildung nischt. Ausser noch mehr Auswanderer...
Frühkindliche Bildungsangebote sollen unabhängig vom Familienhintergrund verfügbar sein.
Familienhintergrund, jetzt alles gesehen, oder nur sozial (finanziell?), siehe oben?

Die Alternative für Deutschland befürwortet [...]. den gesetzlichen Mindestlohn beizubehalten.
Nur auf derhöhe der "etablierten Parteien"? Klingt für mich wie nach Wählerverarsche um die Leute nicht zu verprellen.
Die AfD will eine "Aktivierende Grundsicherung" als Alternative zum Arbeitslosengeld II [...]
Wie umsetzen, welche Höhe etc. bleibt alles vor. Naja nicht zu genau es beschreiben.
Wir wollen die Fürsorge für pflegebedürftige Familienmitglieder in einer vertrauten familiären Umgebung stärken.
Auch das ist heute schon möglich, was soll jetzt anders werden? Wohin zielt diese Aussage?
Die Alternative für Deutschland will die finanziellen Belastungen Alleinerziehender und Unterhaltspflichtiger korrigieren.
D.h.? Auch hier wieder keine Argumente nur paar Floskeln.


Ok, AfD spricht nicht für Dich. Und ohne jetzt nachzufragen, behaupte ich einfach mal, auch nicht für Reddogg, (Bier)Kelle, darkkurt und ... ach, sagen wir einfach für 75% der User auf Klamm nicht. Aber die Tatsache, dass die AfD weiter steigt in den Umfragen beweist doch eindrucksvoll, dass sie eben doch für gar nicht so wenige spricht, wie es die 75% gern hätte. Vielleicht liege ich sogar noch mit den 75% falsch und es sind nur 50%? Keine Ahnung, aber ich will mich da auch auf keine Zahl festnageln lassen.
Für mich kannste nen Häkche machen, rechtspopul./-extrem. Parteien/Org. werden nie eine Option sein. Wer menschenfeindlich ist, ist verfassungsfeindlich. ;)

Bei Klamm würde ich nicht über 50% gehen die so denken. Bei den ganzen Minusklickern, ohne Argumente und Zuschriften. Aber sagen wir die Trolle haben den Spass an der Freud verloren. Egal wie links ich schreibe, mehr als 10-15 Minusklicks werden es meistens nicht mehr. :p

Die Antifa wird noch sehr viele Torten backen müssen, wenn das so weiter geht. Vermutlich sogar mehr, als sie sich finanziell und personell leisten kann. Denn der einzige Weg, die eigene Volkspartei vor dem Absaufen in der Wählergunst zu bewahren, wird ein Kurswechsel, mindestens jedoch -korrektur sein.
Ähm verstehe ich das nur Falsch oder willst du wirklich die Antifa in Kreise der SPD hier hinein stecken? Zuerst dachte ich ja Du meinst die Linkspartei, aber die Volkspartei zu benennen das wagt kein Linker. ;)

Ab unter wieviel Prozentpunkten hat eigentlich eine Partei ihren Status als "Volkspartei" verwirkt? Oder ist der inzwischen festgetackert?
Da das sich "selbstbesorgende Volk" bei weit unter einer Promille schon von "Volk" spricht, würde ich einfach dieselben Maßstäbe ansetzen, oder etwa nicht? Ach nee der Opportunismus verhindert dies ja...
 
Von welcher Höhe reden? [...] Wie? [...] Warum [...] Nur auf derhöhe [...] Wie umsetzen [...] Wohin zielt diese Aussage? [...] D.h.? Auch hier wieder keine Argumente nur paar Floskeln.
Apropos Opportunismus...

Stellst Du diese Fragen an die AfD oder an die Parteien, die die jetzige Lage zu verantworten haben? Oder an alle Parteien? Ich verstehe es sonst nicht. Warum nimmst Du die Lupe und Pinzette, wenn es um die AfD geht und die Flugzeugtoilette, wenn es um die anderen geht? :D

Ist ja nicht schlimm. Ich versteh' es ja. Aber der Vollständigkeit halber: Es ging mir hierbei nicht darum zu zeigen, dass die AfD in der Lage ist, Die Linke noch links zu überholen. Es ging um die Abwehr des Vorwurfs, sie wolle den den Sozialstaat abschaffen. Und das kann ich nicht erkennen. Nicht mal im Ansatz.

Was ich erkennen kann ist, dass sie ihre Familienpolitik in den Focus rückt. Letztlich ist das aber auch gar kein neues Thema. Seit Jahren und Jahrzehnten ist klar, dass wir dank des demografischen Wandels ein Problem mit der Rente bekommen werden. Kurz gesagt: Alle sind sich einig, dass wir mehr Einzahler brauchen, wenn die Rente gesichert und stabil sein soll (was sie entgegen Herrn Blüms heute ganz und gar nicht mehr ist). Welcher Weg dazu gegangen werden soll, ist nun Ermessenssache. Die anderen Parteien wollen offensichtlich nicht die Bestände aus eigener Züchtung aufstocken, sondern lieber importieren. Die AfD bevorzugt die eigene Zucht. Es sind beides nach meiner Ansicht gangbare Wege, aber als Angehöriger dieser Zuchtlinie würde ich es natürlich begrüßen, wenn man mich beim Ficken unterstützt, statt meine Samenkonkurrenz heran zu karren. Aber letztlich und gesamtstaatlich betrachtet, geht natürlich beides.

Was den Mindestlohn angeht: Bevor Du Dich (zu recht!) darüber beschwerst, dass die AfD den eventuell nicht anheben will, machst Du aber vorher noch die CDU und SPD rund, die den überhaupt erst verbrochen haben, ok? Genau das Gleiche gilt für Hartz IV und so ziemlich alle anderen sozialen Themen. Den potenziellen Erben des Politikversagens der letzten Jahrzehnte in die Haftung nehmen zu wollen, scheint mir schon reichlich willkürlich.

Für mich kannste nen Häkche machen, rechtspopul./-extrem. Parteien/Org. werden nie eine Option sein.
Auch wieder witzig. Nur ein kleiner Strich, der aber alles aussagt: "Rechtspopulistische/-extremistische Organisationen [...]"... Linksextrem geht schon klar, ne? :D

Ähm verstehe ich das nur Falsch oder willst du wirklich die Antifa in Kreise der SPD hier hinein stecken? Zuerst dachte ich ja Du meinst die Linkspartei, aber die Volkspartei zu benennen das wagt kein Linker. ;)
Naja, nicht mehr. Das mag stimmen. Ansonsten waren die Jusos ja gar nicht so abgegessen von der Antifa. Ich meine, keine Ahnung, ob sie nun Hand in Hand mit dem Schwarzen Block aufgetreten sind, vermutlich nicht. Aber sie waren zumindest auf den gleichen Demos und sicherlich auch im gleichen Zug.

Also wenn Du hier zum Teil hanebüchene Verbindungen zwischen der AfD und so ziemlich jeder rechten Terrorzelle konstruierst, da würde mir eine Verbindung zwischen SPD und Antifa viel eher ins Auge fallen, wenn ich ehrlich bin. Klar schaut man bei den eigenen Leuten nicht so genau hin, aber trotzdem sollte man vielleicht nicht so selektiv werden, dass es albern wirkt.

Da das sich "selbstbesorgende Volk" bei weit unter einer Promille schon von "Volk" spricht, würde ich einfach dieselben Maßstäbe ansetzen, oder etwa nicht? Ach nee der Opportunismus verhindert dies ja...
Hm, ok. Dann hat ja die SPD noch genug Luft :D

Aber dann noch eine Frage: Ab wann darf sich eine Partei dann offiziell "Volkspartei" nennen? Also die Grenze nach unten haben wir ja jetzt und bewahren die SPD damit davor, diesen in Deutschland so wichtigen und beinahe heiligen Status nicht zu verlieren. Aber muss die AfD jetzt im Gegenzug auf 60% kommen oder wie viel sind es genau?
 
Deswegen wollen Fußballerspieler auch nicht nach Bayern München, weil dort der Karrieredruck höher ist...
Das war doch Kern der Aussage! Du kannst bei Nationalmannschaften nicht genauso argumentieren wie bei Vereinen. Wenn Götze es bei den Bayern nicht packt, geht er nach Luverpool. Wenn Özil es bei der DFB-Elf nicht packt, KANN er nicht zur türkischen Mannschaft wechseln!

Das man sich im Fußball nur ein mal entscheiden kann entschärft den Effekt nur, dass er nicht so schlimm ist wie im Handball. Ist aber auch egal. Ich finde Gauland hat recht. Man spielt heute eher weniger für die nationale Identität und mehr für den Karriereweg. Alles andere ist für mich Korinthenkackerei um Skandale machen zu können.
für mich ist
es Polemik, um nicht für 4 Wochen vom Fußball aus den Medien vedrängt wird. Die Spieler treffen eine endgültige Entscheidung, treffen eine klare Aussage und geben ein Statement ab. Das das ihrer Karriere förderlich sein KANN (wenn die Leistung stimmt), kann man ihnen nicht vorwerfen.


Und an der Stelle steige ich aus. Das ist für mich langsam nur noch Kindergarten hier. Cem Özdemir stellt sich eine Hanfpflanze auf den Balkon, wissentlich, dass es gegen das Gesetz verstößt. Als Symbol, dass er die Gesetze nicht gutheißt. Symbolwirkung: Man darf sich seine Gesetze aussuchen, die einem gefallen und welche nicht.
Langsam! ER hat nicht zu entscheiden, ob die Gesetze für ihn gelten oder nicht! Und 2.: Özdemir STEHT zu der Hanfpflanze, nicht wie Gauland oder der Zugvogel, die sich sofort 'rausreden...
Ich habe nirgends hier erlebt, dass hier die Abschaffung der Grünen gefordert wurde.
Hab ich auch nicht bei Gauland gefordert. Die Forderung der Hanffreigabe IST im übrigen Parteilinie bei den Grünen...
 
Apropos Opportunismus...

Stellst Du diese Fragen an die AfD oder an die Parteien, die die jetzige Lage zu verantworten haben? Oder an alle Parteien? Ich verstehe es sonst nicht. Warum nimmst Du die Lupe und Pinzette, wenn es um die AfD geht und die Flugzeugtoilette, wenn es um die anderen geht? :D
Mache ich nicht?
Ach stimmt ja wenn ich was nicht direkt im Anschluss an einer Kritik an die AfD sage, dann ist es automatisch erstmal die Zusage dazu.:roll:


Welcher Weg dazu gegangen werden soll, ist nun Ermessenssache. Die anderen Parteien wollen offensichtlich nicht die Bestände aus eigener Züchtung aufstocken, sondern lieber importieren. Die AfD bevorzugt die eigene Zucht. Es sind beides nach meiner Ansicht gangbare Wege, aber als Angehöriger dieser Zuchtlinie würde ich es natürlich begrüßen, wenn man mich beim Ficken unterstützt, statt meine Samenkonkurrenz heran zu karren. Aber letztlich und gesamtstaatlich betrachtet, geht natürlich beides.
Wow noch mehr Verschwörungstheorie als in so manchen Querfrontler oder rechtspopul/-extremistischen Forum.
Wir haben sicher nur die Kriege geführt um Geflüchtete zu generieren die uns dabei helfen. Ich dachte D wäre nicht an den Kriegen verantwortlich. Naja man muss so langsam den Gauland-machen oder, jeden Tag eine neue Sicht der Dinge offenbaren. Und nicht mehr wissen was man wann, wie, wo gesagt hat.

Was den Mindestlohn angeht: Bevor Du Dich (zu recht!) darüber beschwerst, dass die AfD den eventuell nicht anheben will, machst Du aber vorher noch die CDU und SPD rund, die den überhaupt erst verbrochen haben, ok? Genau das Gleiche gilt für Hartz IV und so ziemlich alle anderen sozialen Themen. Den potenziellen Erben des Politikversagens der letzten Jahrzehnte in die Haftung nehmen zu wollen, scheint mir schon reichlich willkürlich.
Dazu habe ich noch nie etwas gesagt? Meinst Du das wirklich ernst? Bzw. gar das ich HIV und Co. irgendwo verteidigt habe? Willst Du Sachen jetzt unbedingt ausblenden oder einfach nur mit Lügen wieder etwas "übertreiben"?


Auch wieder witzig. Nur ein kleiner Strich, der aber alles aussagt: "Rechtspopulistische/-extremistische Organisationen [...]"... Linksextrem geht schon klar, ne? :D
1. Du weisst was ich wähle? 2. Bis ende letzten Jahres dürfte ich gar nur zu Bundestagswahlen/EU-Wahlen teilnehmen, nur als Hinweis. 3. Welche Partei ist gleich linksextrem? Ok warte ich hab die Antwort alles was links von der AfD ist, oder? :ugly:

Naja, nicht mehr. Das mag stimmen. Ansonsten waren die Jusos ja gar nicht so abgegessen von der Antifa. Ich meine, keine Ahnung, ob sie nun Hand in Hand mit dem Schwarzen Block aufgetreten sind, vermutlich nicht. Aber sie waren zumindest auf den gleichen Demos und sicherlich auch im gleichen Zug.
ich war letztes Jahr im Zug mit einem Geflüchteten, einem neonazis der mit seinen Symbolen keinen Hehl daraus macht. Zu welcher Position gehöre ist jetzt gleich?
Nicht jeder der zu Antifa gehört ist linksextrem./-gewaltbereit/-suchend. Aber auch hier nur wieder der blanke Opportunismus wo Du und co. doch immer eine genaue Unterscheidung innerhalb von AfxxgiNPDa1% haben wollten, selbst bei ein und derselben Veranstaltung, am liebsten wohl auf den m-genau. Aber bei anderen doch lieber verallgemeinernd.
Blöd nur das sich der Grossteil der linken Bündnisse, von dem gewaltsuchenden Teil sich distanziert, das sehe ich bei xxgida nicht.

Also wenn Du hier zum Teil hanebüchene Verbindungen zwischen der AfD und so ziemlich jeder rechten Terrorzelle konstruierst, da würde mir eine Verbindung zwischen SPD und Antifa viel eher ins Auge fallen, wenn ich ehrlich bin. Klar schaut man bei den eigenen Leuten nicht so genau hin, aber trotzdem sollte man vielleicht nicht so selektiv werden, dass es albern wirkt.
Doch konntest Du, als auch andere ,bis heute nicht die Zusammenhänge widerlegen. Blöd wah? Und dann haben wir noch die neuen Ermittlungsergebnisse in/um Pegida:
https://www.sz-online.de/nachrichten/losgesagt-von-den-freien-kameraden-dresden-3409252.html
Und selbst der rechte Teil der AfD möchte doch noch mehr Richtung xxgiNPDa1% und Co. sich vernetzen:
https://www.lvz.de/Nachrichten/Politik/AfD-Rechte-fechten-Beschluss-zur-Meidung-von-Pegida-an


Aber dann noch eine Frage: Ab wann darf sich eine Partei dann offiziell "Volkspartei" nennen? Also die Grenze nach unten haben wir ja jetzt und bewahren die SPD damit davor, diesen in Deutschland so wichtigen und beinahe heiligen Status nicht zu verlieren. Aber muss die AfD jetzt im Gegenzug auf 60% kommen oder wie viel sind es genau?
du meinst nach AfxxgiNPDa1%-Regeln haben wir es erreicht, wann erreichen wir es in der Realität? ein einmaligen Ausrutscher würde ich da nicht so stark bewerten, ebenso wenig ein Ausrutscher nach oben. Aber def. mehr als 10%, eher 20-25%und mehr.

Ob die AfD denselben Weg geht wie die FPÖ, die möchte nun die Briefwahl angreifen und abschaffen (bestimmt nur in der jetzigen Form). Ist das auch ne weitere Form direkte/direktere Wahlalternativen dem Volk "näher zu bringen"? :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Möchtest du mich nun verarschen? JA im Profifußball spielt Geld häufig eine entscheidende Rolle. Ehre für das Land zu spielen gibt es sicherlich immer noch, nimmt aber ab. Özil wurde parallel als Beispiel genommen, weil bei ihm hinzu kommt, dass er vor der Wahl stand.
Der Punkt ist: Gauland hat gewissermaßen Recht. Wenn man sich zum Beispiel die NM-Karriere von Schweinsteiger anschaut. Der fehlte häufig verletzungsbedingt bei unwichtigen Spielen (Testspiele, Quali-Spiele). Und das Wochenende drauf war er wieder einsatzbereit für den FCB. Scheint also ehern eine letztige Pflicht zu sein als eine besondere Ehre.

Aber es ist doch bezeichnend, dass mit Özil als Migrant als Beispiel genannt wird und du ihm unterstellst, dass seine Entscheidung, für die deutsche NM zu spielen (in dem er mit 18 den türkischen Pass abgegeben hat (!)), vordergründig mit Kariere und damit Geld verdienen zu tun hat. Mag es für ihn nicht die Bedeutung haben wie es du oder Gauland meint haben zu sollen, weil es sie angeblich mal früher gab (ich bezweile, dass ein Matthäuse oder Beckenbauer die NM nicht als Mittel zur Marktwertsteigerung betrachtet hat), etwas besonderes in der deutschen NM zu spielen ist es für sie schon. Oder meinst du, ein Sané oder Kimmich betrachten die Nomienierung zur EM hauptsächlich als Karriemaßnahme?

Also pauschalisierst du nur die Sachsen. DAs macht dich natürlich zu einem besseren Menschen... Falls du Ironie findest darfst du die behalten...
Nur weil ich die AfD ablehne, halte ich mich nicht für einen besseren Menschen. Darum geht es nicht. Und vielleicht mag das pauschalisierend sein. Aber bis jetzt gab es kein Protest aus der Partei, keine Zurechtweisung. Sein Chef in Sachsen-Anhalt verteidgt ihn sogar.
Nochmal: Er sagt, er fände es gut, wenn Homosexualität tabusiert würde. Es sollte also ein Tabu sein, wenn es gleichgeschlechtliche Beziehung gäbe? Richtig Banane wird es, wenn man sich die Begründung anschaut. Er sieht einen Sittenverfall in der Gesellschaft. Hat er Recht. Er bringt das in Verbindung mit Homosexualität. Dann sagt er noch, dass er öffentlich ausgelebte Sexualität ablehnt. Und bringt es wieder mit Homosexualität in Verbindung. Und, um die Sache abzurunden, bezog er sich auf die Äußerungen eines MdL zu der Situation homosexueller Flüchtlinge in ihren Heimatländern.
Er wünscht sich also in Bezug auf Homosexualität ähnliche Zustände wie in islamischen Ländern (nur kein Knast, das war ein Missverständnis!)? Als Maßnahmen gegen öffentliche Sexualität werden in diesen Ländern Kopftücher oder gar Vollverschleicherung betrachtet. Sicherlich ein Extrem, aber was ist mit knappen Top und ebenso knappe Shorts? Sexmessen? Wenn Mann oder Frau Frau oder Mann in aller Öffentlichkeit die Zunge tief in den Hals steckt? Wenn Grüne und Linke Werbung nach dem Motto "S*x sells" gar nicht "liberal" vor Schulen und Kitas verbietet?
Oder überinterpretiere ich wieder mal und er meint eigentlich.... ?

Eure Wahrnehmung ist auch sehr speziell und ich hoffe bei weitem nicht Mainstream...
Natürlich nicht Mainstream! Ich bin doch nicht gleichgeschaltet!!!

Ernsthaft! Was ist an der AfD liberal bzw. was verstehst du als liberal? Was unterscheidet die AfD von der FDP, die (sich) zu letzt als die liberale Partei bezeichnet(e) (wurde)? Das, was Frau Weidel will, ist doch die gleiche auf die Wirtschaft fixierte Liberalität wie der FDP. Abschaffung Erbschaftssteuer, Grundsteuer überdenken, ach, und für den Bürger will soll die Abgabenlast auch deutlich reduziert werden. Liberal bedeutet, dass der Staat also weniger Steuern einziehen soll. Selbe Scheiß wie bei der FDP. Und, auf welche Kosten das wohl geht?
Das, was Frau Weidel als liberal bezeichnet, würde ich als neoliberal bezeichnen. Und während die FDP noch wenigstens in einigen Randgebieten liberal aufgetreten ist (Datenschutz, Schutz vor Diskreminierung), ist die AfD wohl ehern als stock erzkonservativ und damit als illebral zu bezeichnen.
Zu überinterpretiert?

Man muss auf einem hohen Ross sitzen, aufgrund von Einzelaussagen auf eine ganze Partei zu schließen.
Ok. Was ist dann der Maßstab? Grundsatzprogramm? Wahlprogramm? Und sind dann Einzelaussagen wie die von Frau Weidel nicht auch kein Maßstab für eine Partei? Oder wenn Schäuble die AfD als Nazis bezeichnet?
Übrigens, es ist ein arschgeiles Gefühl, auf einem hohen Ross zu sitzen. Solltest du acuh probieren, keine Angst!

Dann zeig mir bitte Gaulands Zitate so, wie du sie hier beschreibst. Ich habe ja Gauland nun schon mal zitiert. Bis jetzt erkenne ich bei dir 90% Interpretation und 10% Fakten. Sollte ich eine Zitatstelle noch nicht gefunden haben, reiche diese doch explizit nach. Also nicht nur einen Gesamtartikel, sondern seine Worte, die genau das was du hier behauptest ohne Interpretation nahelegen.
Vorab: Meine Interpretation ist, dass die AfD genau solche Zitate in den Raum wirft, die einen Spielraum von 90% Interpretation zulässt. Typisch für Populisten.

So wie ich den Beitrag in der FAS verstanden habe, war ein Thema die Ablehnung von allem Fremden. Er sagt das mE recht klar, in dem er darlegt, dass es der AfD garnicht um das Christentum als Religion geht, sondern als Tradition in diesem Lande. Und das Fremde bedeutet Veränderung, ist eine Bedrohung für die Tradition. Besonders durch massenhafte Einwanderung. Und dann haben ihn die Journalisten Boateng "in den Mund gelegt". Meines Erachtens ein guter Schachzug. Es ist die Aufgabe von Journalisten, bei all den Phrasen von Politikern (Gauland ist übrigens Berufspolitiker) Klarheit in den Nebel zu bringen.
Gauland lehnt das Fremde ab. Wie die Leute, die den Schwarzen "Migranten" Boateng nicht als Nachbar haben wollen. Für die will er Politik machen; für die macht aus seiner Sicht die AfD Politik.

Ich weiß, nur Interpretation, keine Zitate. Herr Gauland hat schließlich nicht gesagt, dass er "einen Boateng" nicht als Nachbar haben will.

Die explizite Aussage zur Nationalmannschaft von ihm habe ich auch als Zitat gepostet. Und natürlich sagt er dort auch, dass die Mannschaft nicht mehr deutsch im klassischen Sinne sind. Also neben der Kritik daran, dass es Söldner sind. Aber auch das stimmt auf einige Spieler auch zu. Im klassischen Sinn wurde man dann deutsch, wenn man deutsche Eltern hatte. Kann man ablehnen, die Aussage selbst ist aber erst korrekt.
Und, stellt das ein Problem dar? Wie ist es mit der Vorstellung, dass es einem "Migranten" etwas besonderes ist, für die deutsche NM zu spielen?


Nach deiner Definition eines Rassisten. Besonders einfach, wenn man Inhalte einfach verfälscht oder überinterpretiert.
Natürlich nach meiner Definition. Es ist übrigens ebenso einfach, die Definition als durch verfälschte oder überinterpretierte Inhalte als falsch zu bezeichnen. Fühlst du dich als besserer Mensch, weil du Aussagen nicht als falsch und überinterpretierst bezeichnet?
 
Mache ich nicht?
Ach stimmt ja wenn ich was nicht direkt im Anschluss an einer Kritik an die AfD sage, dann ist es automatisch erstmal die Zusage dazu.:roll:
Ok, akzeptiert. Dann kann ich also Deine Nachfragen insofern gedanklich streichen, als dass sie nichts mit der AfD explizit zu tun haben, sondern eher Deinen ganzheitlichen Weltschmerz ausdrücken. Oder besser gesagt beklagst Du, dass die AfD ebenso wenig Wunder wirken kann wie die anderen etablierten Parteien - oder zumindest sich nicht in die Zuckertüte gucken lässt, wie sie genau das eine oder andere Problem angehen will.

Da stimme ich Dir sogar teilweise zu, denn als junge Partei, die sich erst noch beweisen muss, wäre es vielleicht gar nicht schlecht, wenigstens grob zu sagen, wie und woher es kommen soll. Klar will man nicht, dass eine womöglich gute Idee von den Absaufenden dann aufgegriffen und als ihr eigenes Glanzstück am Ende dem Wähler verkauft wird. Aber etwas mehr Details könnten nicht schaden.

Auch in Hinblick darauf, den ganzen Hetzern den Wind aus den Segeln zu nehmen: "Was Familien sollen gefördert werden? Wohl nur mit Arierpass, ne? Und mehr Kinder bekommen? Ha, als Anreiz gibt es dann auch das Mutterkreuz, oder?" - So ein dämliches Geblubber gäbe es dann vielleicht erst gar nicht, wer weiß...

Wow noch mehr Verschwörungstheorie als in so manchen Querfrontler oder rechtspopul/-extremistischen Forum.
Verschwörungstheorie? Na schön wäre es! *lol*
Man ist sich zwar grundsätzlich darüber einig, dass die Flüchtlinge insgesamt ein Verlustgeschäft sind, aber die Argumentation ging bereits mehrfach und sehr deutlich in diese Richtung. Also komm jetzt hier nicht mit Dingern wie "Verschwörungstheorien von irren Extremisten" um die Ecke. Es wurde zwar insgesamt als "dämliche Idee" verworfen, aber man wollte uns bereits mehrfach die Flüchtlingskatastrophe auch von dieser Seite her "schmackhaft" machen. Bilde Dich bitte!

Wir haben sicher nur die Kriege geführt um Geflüchtete zu generieren die uns dabei helfen.
Na wenn man den Linken glaubt, dann ist ja Deutschland ohnehin an so ziemlich jedem Elend der Welt mit beteiligt. Aktuell und in der Vergangenheit. Wenn wir in Kriege eingreifen sind wir schuld und wenn wir es nicht tun, natürlich auch. Wenn wir Waffen verkaufen sind wir schuld und wenn wir es nicht tun, dann auch - denn dann kaufen sie die Waffen aus den USA und aus dem Handel mit denen profitieren wir ja auch... irgendwie. Und wir waren ja mal Kolonialherren irgendwo am Arsch der Welt. Wenn da heute ein Irrer Diktator, korrupt bis ins Mark, wilde Sau spielt, ist das die direkte Folge der Kolonialherrschaft. Und überhaupt ist Deutschland doof. Also in dieser Denke ist ja vor allem der linke Flügel unangefochten Weltmeister. Das kannste nun keinem Rechten unterjubeln...

Dazu habe ich noch nie etwas gesagt? Meinst Du das wirklich ernst? Bzw. gar das ich HIV und Co. irgendwo verteidigt habe? Willst Du Sachen jetzt unbedingt ausblenden oder einfach nur mit Lügen wieder etwas "übertreiben"?
Na weder noch! Aber Du lastest es der AfD an, dass sie keine Zahl oder Trend nennt, wohin es mit dem Mindestlohn gehen soll. Sie sagt halt nur, dass ein Mindestlohn richtig und wichtig, um vor allem auch die Billiglöhner aus dem Ausland fern zu halten. In dieser Hinsicht würde ich vermuten, dass sie den Mindestlohn eher noch anheben, um noch mehr Osteuropäern den Zugang zu erschweren. Aber ich weiß es natürlich auch nicht.

Nur wenn Du schon der AfD eine eigenwillige Deutschtümelei unterstellst, dann müsstest Du eher wie ich davon ausgehen, dass sie den Mindestlohn anheben. Oder Du willst der AfD nur das Schlechte unterstellen, dann musst Du sagen, dass sie auch mit ihrer "Deutschland-First"-Politik nur Propaganda machen, aber in Wirklichkeit gar nicht so denken und letztlich den Mindestlohn zähneknirschend in Kauf nehmen oder gar absenken. Dann müsstest Du aber auch mit eingestehen, dass alle so bösen Aussagen zu der Nationalelf und der Rassentheorie offensichtlich substanzlose Bauernfängerei der Partei sind und diesbezüglich keinerlei Gefahr von ihr ausgeht. Hm, was darf es nun sein?

1. Du weisst was ich wähle?
Nein. Spielt hier auch gar keine Rolle. Auch nicht bei dem, was ich geschrieben habe.

2. Bis ende letzten Jahres dürfte ich gar nur zu Bundestagswahlen/EU-Wahlen teilnehmen, nur als Hinweis.
Danke für den Hinweis, aber das tut auch nichts zur Sache.

3. Welche Partei ist gleich linksextrem? Ok warte ich hab die Antwort alles was links von der AfD ist, oder? :ugly:
Oh, da fiele mir schon die eine oder andere ein. Aber auch das tut nichts zur Sache. Du hast doch die explizite Unterscheidung getroffen, nicht ich. Ich habe immer und werde immer schreiben, dass ich Extremismus ablehne, weil es mir tatsächlich scheißegal ist, von welcher Seite ich auf die Fresse bekomme. Ich käme nicht mal auf die Idee zu sagen, dass ich explizit "linksextremistische Parteien/Organisationen" ablehne, weil es schlicht nur die halbe Wahrheit wäre.

Und zum Thema "Populismus" habe ich mich auch schon geäußert. Heutzutage wird dieser Begriff natürlich negativ konnotiert inflationär verwendet. Vorzugweise beim Thema AfD, Pegida und so weiter. Seltener, aber nicht weniger gern hört man ihn auch im Bundestag, wenn sich Regierung und Opposition gegenseitig des "Populismus" beschuldigen. Und ich stehe dann immer da und frage mich: Ist denn nicht jede Partei "populistisch"?

Ich meine, wir leben in einer Welt, da das Brot einer Partei die Wählerstimmen sind. Welcher Partei ist es also zu verdenken, wenn sie dem Volk zu Munde redet, um so viele wie möglich Stimmen zu fischen? Machen das nicht alle? Man bezeichnet sich doch als "Sozialstaat" - und macht so schon hier klar, nicht mit den so genannten "Eliten" im Bunde zu stehen, sondern propagiert "Gerechtigkeit für Jedermann". Das ist doch ein Bilderbuchbeispiel für "Populismus", oder? Überhaupt jeder, der komplexe politische Zusammenhänge auf ein einfaches Maß herunter bricht und es so ausdrückt, dass ihn jeder Proll versteht, ist Populist. Also die allermeisten politischen Kabarettisten, ja selbst Gysi - wenn man es genau nimmt.

Aber ich ahne es schon. Von links ist es kein Populismus, da ist es irgendwas anderes, was Gutes. Nur von rechts, oder? :D

ich war letztes Jahr im Zug mit einem Geflüchteten, einem neonazis der mit seinen Symbolen keinen Hehl daraus macht. Zu welcher Position gehöre ist jetzt gleich?
Also wenn die Demo "Rudolf Hess Gedenkmarsch" hieß, dann wärst Du vermutlich dem rechten Lager zuzuordnen. Es sei denn, Du warst bei der Gegendemo, dann warst Du vermutlich ein Linksextremer. Warum linksextrem? Weil sich ein Linker und normaler Bürger einen Scheiß darum kümmert, ob nun eine Hand voll Rechte friedlich im Gedenken an einen Toten einen Fackelzug veranstalten oder nicht. Keiner würde da zu einer Gegendemo gehen, nicht mal die wenigen Linken, die ich so im Bekanntenkreis habe.

Aber egal. Meine Antwort ist: Es ist scheißegal, wer neben Dir bei Deiner Demo latscht oder nicht. Das Thema der Demo ist entscheidend, an der Du partizipierst. Und dort zeigst Du halt Flagge wenn es die gleiche ist wie die der anderen neben Dir, dann gehörst Du eben mit zu denen. So einfach ist das.

Blöd nur das sich der Grossteil der linken Bündnisse, von dem gewaltsuchenden Teil sich distanziert, das sehe ich bei xxgida nicht.
Auch dazu könnte ich wieder was sagen. Wie etwa, dass man sich nachher immer ganz theatralisch von den Gewalttätern distanziert, aber sie während der Demo gern in die Mitte nimmt. oder sie dort zumindest duldet. Aber hey, damit kommen wir nun wirklich vom Thema ab.

Fakt ist, dass die AfD mit dem NSU oder überhaupt jeder anderen gewaltbereiten rechten Gruppe etwa so viel zu tun hat, wie die Linke und die Grünen mit der RAF, deren Nachfolger und anderen gewaltbereiten linken Gruppen. Eher sogar noch weniger.

ein einmaligen Ausrutscher würde ich da nicht so stark bewerten, ebenso wenig ein Ausrutscher nach oben. Aber def. mehr als 10%, eher 20-25%und mehr.
Ok. Um Deine Aussage jetzt richtig bewerten zu können, benötige ich noch die Definition für "ein einmaliger Ausrutscher". Ist ein "einmaliger Ausrutscher" eine Spitze oder ein Tief in einer einzigen Umfrage gemeint? Oder ist es eine Spitze/Tief während einer Jahreszeit, adäquat zum Sommerloch beispielsweise? Oder ist es eine Spitze/Tief bei einer einzigen Landtagswahl? Einer einzigen Legislaturperiode nach einer Bundestagswahl? Oder bei einer einzigen Wählergeneration?

Ich muss das fragen, weil sich die CDU und SPD in der Wählergunst ja exakt umgekehrt proportional zur AfD bewegt. Wir könnten hier (natürlich nur rein theoretisch!!!) die gleichen Maßstäbe ansetzen, wenn wir es wollten.
 
Da es jetzt schon gewisse Anzeichen gibt, dass sich aus der Basis heraus ein radikaler Kern seinen Weg bahnen möchte, besteht hier natürlich die Gefahr der allgemeinen Radikalisierung.
Für die einen sind es Anzeichen, für andere https://www.dailymotion.com/video/x7vurw_simpsons-paddeln_fun
Aber immerhin irgendwie beruhigend, dass du zumindest Anzeichen erkennst. Bestätigst hier also meinen Eindruck, nicht der Dümmste zu sein. :ugly:

Ok, das ist Deine Meinung und die sei Dir gegönnt. Aber nur eine Frage dazu: Welchen "Politikstil" hat denn die AfD? Ich meine, sie gab es bislang doch in keinem Landtag, geschweige denn im Bundestag. Welcher Stil ist es also, der Dir nicht gefällt?
Du führst hier tolle Punkte aus dem Programm auf. Wobei. Vielleicht bin ich übersensibilisiert, aber ein Programm, in dem steht "Wir fordern", finde ich eigenwillig? Von wem fordern sie das? Die sollen doch die Politik machen! Erwartet man doch, wenn man einer Partei seine Stimme gibt.
Egal. Mittlerweile sitzen sie schon in dem ein oder anderen Landtag. Sind sicherlich auch die Medien Schuld; und keine Ahnung, was auf kommunaler Ebene abgeht. Aber das die AfD nun als die soziale Partei auftritt, wie es in ihren Programmen steht - so nehme ich sie nicht war. Irgendwie gehts immer gegen Islam, Migranten, Presse, etablierte Parteien... ähm, um die Opferrolle. Und das in der Regel sehr provokativ.
Ich mein, die Neubrechnung der HartzIV-Sätze wird hinausgezögert, die Höhe des Mindestlohn ist neu zu berechnen, mit der - deftigen - Rentenerhöhung im Juli müssen deutlich mehr Rentner Steuern auf die Rente abgeben. Genug Gelegenheit, als soziale Partei in Erscheinung zu treten. Aber da kommt irgendwie nichts - zumindest bei mir an

Wenn jetzt kein Wahlkampf ist, dann braucht man im nächsten Jahr auch nicht mehr anfangen.
Natürlich ist Wahlkampf. Auch wenn die anstehenden LTW ehern unbedeutend sind, ist man schon mitten dabei. Ist ja grundsätzlich ein Problem der Politik, dass man durch die zeitlich versetzten Wahlen in Bund, Land, Kommune, Europa gefühlt ständig im Wahlkampf ist. Und nächste Jahr ist nicht nur BTW, sonder auch die Wahl des Grüßonkels und auch in NRW. Das wird nächstes Jahr erst richtig losgehen.

Ok, AfD spricht nicht für Dich. Und ohne jetzt nachzufragen, behaupte ich einfach mal, auch nicht für Reddogg, (Bier)Kelle, darkkurt und ... ach, sagen wir einfach für 75% der User auf Klamm nicht. Aber die Tatsache, dass die AfD weiter steigt in den Umfragen beweist doch eindrucksvoll, dass sie eben doch für gar nicht so wenige spricht, wie es die 75% gern hätte. Vielleicht liege ich sogar noch mit den 75% falsch und es sind nur 50%? Keine Ahnung, aber ich will mich da auch auf keine Zahl festnageln lassen.
Sie spricht nicht für wenige. Aber zu einem Großteil spricht sie für diejenigen, die die Politik der etablierten Parteien ablehnt. Stichwort Protestpartei. Du siehst es ja auch die AfD als Mittel, den etablierten in den Arsch zu treten. Liegt das wirklich an der in den Programmen festgehaltenen sozialen Politik? Oder weil sich die AfD - in der Opposition - als was anderes gibt?

Ist doch nicht so, dass linksversüffte Typen wie Kelle oder Reddog, oder ich ein Befürworter der aktuellen Politik der Großen Koalition sind. Nur sehen wir nicht, dass die AfD eine Alternative darstellt und deshalb nicht hilft.

Vielleicht ein paar wenige "Ausreißer", aber im Wesentlichen will man ja keinen Streit oder Endlosdiskussionen, wenn man etwas gemeinsam unternimmt.
Also politische Streitgespräche an der Bar bei einem Pils will ich mit manch einer meiner besten Freunde nicht missen. Und Politik ist nicht alles. Genauso wenig wie Fußball. Oder Musik.

Deswegen bin ich auch hier, um die "andere" Seite zu hören.
Interessante Sichtweise.

Was mich ein wenig irritiert: Die "andere" Seite hält den AfD-Wähler und Flüchtlingskritiker für, ich zitiere mal ohne Quelle aus dem Gedächtnisprotokoll:
  • menschenverachtend
  • rassistisch
  • dumm
  • gefährlich
  • ...
Gutmensch, Schlafschaf, Flüchtlinge vor dem Ersaufen im Mittelmeer bedeutet eine Unterstützung der Schlepper, DIE Leute wollen nicht einen wie Boateng als Nachbar haben - wie irritierend muss das erst für dich sein, dass AfD-Wähler die selben Adjektive benutzen?

und man ist sogar in Teilen bereit, Gewalt diesen Menschen gegenüber zu tolerieren oder gar zu unterstützen. Nicht jeder, aber eben ein Teil. Was dann eben nichts anderes bedeutet, als das Faustrecht und die Selbstjustiz zu befürworten, wenn das Opfer eben ins Feindbild passt. Womit man auf etwa der gleichen Stufe steht wie jene, die einem brennendem bewohnten Heim (etwa wie in Rostock) applaudieren.
Diese applaudierenden Menschen dann als Pack zu bezeichnen ist dann aber auch nicht richtig.

So, nun frage ich mal ganz bewusst: Selbst wenn man es schaffen sollte, die AfD zu verbieten (das wäre ja der nächste logische Schritt, wenn sie noch stärker wird)
Warum wäre das der nächste logische Schritt? Ist doch albern.

was hat man damit erreicht? Dass der AfD-Wähler dann sagt: "Upsi, na dann werde ich mal schnell wieder die SPD wählen!"?
Also der geneigte Ex-SPD-Wähler erwartet wohl einen kräftigen Linksruck der SPD. Das dann die Wahl einer Partei, die sich rechts von der CDU (oder gar CSU) verortet, halte ich für ein äußerst widersprüchliches und damit schiwerieges Zeichen.

Die Antifa wird noch sehr viele Torten backen müssen, wenn das so weiter geht. Vermutlich sogar mehr, als sie sich finanziell und personell leisten kann. Denn der einzige Weg, die eigene Volkspartei vor dem Absaufen in der Wählergunst zu bewahren, wird ein Kurswechsel, mindestens jedoch -korrektur sein.
Ich bezweifle extrem stark, dass es der Antifa drum geht, die etablierten Parteien vor dem Absaufen zu reten. Das halte ich geradezu für absurd.

Ab unter wieviel Prozentpunkten hat eigentlich eine Partei ihren Status als "Volkspartei" verwirkt? Oder ist der inzwischen festgetackert?
Keine Ahnung. Ab wieviel Prozentpunkten hat den eine Partei den verschrienen Status einer Volkspartei erreicht? :ugly:
 
Petry für Rentenkürzungen und längere Lebensarbeitszeit

Folgende News wurde am 05.06.2016 um 09:33:32 Uhr veröffentlicht:
Petry für Rentenkürzungen und längere Lebensarbeitszeit
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Berlin (dts) - Nach dem Willen von AfD-Chefin Frauke Petry sollen die Bürger in Deutschland länger als bisher arbeiten und zudem Einschnitte bei den Renten hinnehmen."An einer weiteren Verlängerung der Lebensarbeitszeit führt kein Weg vorbei", sagte Petry der "Welt am Sonntag". Außerdem werde man "vermutlich über eine weitere Kürzung der Renten reden müssen". Dies sei "brutal", aber unabdingbar, da angesichts der demografischen Entwicklung für die Rentenkassen schwere Zeiten anbrechen würden. Zur langfristigen "Entlastung der Sozialkassen" brauche das Land "einen stärkeren innerfamiliären Zusammenhalt" sowie mehr Geburten, sagte Petry. Eine höhere Geburtenrate wolle die Partei durch eine Familienpolitik ermöglichen, bei der Kinderlose stärker belastet würden als bisher."Familien soll weniger Geld abgezogen werden, ärmere Familien wollen wir bei den Sozialbeiträgen entlasten. Das wird von Kinderlosen mitfinanziert werden müssen." Konkret erreichen wolle man dies durch die Abschaffung des Ehegattensplittings. Bisher, so Petry, "werden ja kinderlose Paare durch das Ehegattensplitting massiv bevorzugt. Diese Besserstellung der Kinderlosen wollen wir beenden und durch ein Familiensplitting ersetzen, bei dem es auf die Kinder ankommt." Mit Blick auf das bevorstehende Referendum in Großbritannien über einen Verbleib des Landes in der EU sprach Petry sich nicht für einen Austritt aus. Vielmehr sei sie "gespalten", sagte Petry. Einerseits könne sie "sehr gut verstehen, dass die Briten genug von der permanenten Einmischung der Brüsseler Zentralisten in die britische Innenpolitik haben", worunter in Großbritannien vor allem die Ärmeren leiden müssten. Andererseits, so Petry weiter, "wünsche ich mir aus deutscher Sicht einen Verbleib des Landes in der EU, weil dann die Gruppe der EU-Skeptiker innerhalb der EU deutlich größer wäre als ohne die Briten".
 
Aber immerhin irgendwie beruhigend, dass du zumindest Anzeichen erkennst. Bestätigst hier also meinen Eindruck, nicht der Dümmste zu sein. :ugly:
Na dann kann ich ja endlich wieder ruhig schlafen. :ugly:

Du führst hier tolle Punkte aus dem Programm auf. Wobei. Vielleicht bin ich übersensibilisiert, aber ein Programm, in dem steht "Wir fordern", finde ich eigenwillig? Von wem fordern sie das? Die sollen doch die Politik machen! Erwartet man doch, wenn man einer Partei seine Stimme gibt.
Na ist das nicht eine mehr oder minder typische Formulierung einer Partei, die sich selbst in der Opposition sieht und sich auf eben diese Oppositionsarbeit einstellt? Man fordert es also von der Regierung, wer die auch immer sein mag.

Ich weiß schon was, Du meinst - alles nur Sand in die Augen der Wähler. Die Formulierung ist gewählt, wie es der Pöbel auf der Straße ausdrücken würde, wenn er was "von denen da oben" will und man bedient sich dieser um zu zeigen: Wir sind nicht "die da oben", wir sind die gleichen wie Du kleiner Wicht.

Kann man so oder so sehen. Ist halt die Frage, welche Intention ich der AfD unterstelle.

Egal. Mittlerweile sitzen sie schon in dem ein oder anderen Landtag. Sind sicherlich auch die Medien Schuld; und keine Ahnung, was auf kommunaler Ebene abgeht. Aber das die AfD nun als die soziale Partei auftritt, wie es in ihren Programmen steht - so nehme ich sie nicht war. Irgendwie gehts immer gegen Islam, Migranten, Presse, etablierte Parteien... ähm, um die Opferrolle. Und das in der Regel sehr provokativ.
Ganz ehrlich - ich nehme sie im Augenblick gar nicht wahr. Wenn ich etwas über die AfD von den Medien serviert bekomme (selbst wenn man nach etwas unverfänglichem googelt), sind es "Eklats", "Skandale" und irgendwelche Aufreißer, die selbst der BILD womöglich noch neu sind. Sonst eigentlich nichts. Wenn ich mich mal abseits schäumender Münder völlig vorurteilsfrei über die AfD informieren möchte, muss ich auf deren Webseite gehen! (Sofern die online ist und nicht von einem übereifrigen linken Aktivisten "ge-DoS-t" wurde). Und dass die AfD nicht vorurteils- und wertfrei auf ihrer eigenen Webseite dargestellt wird, dürfte auch klar sein. Aber was mir sonst die Medien auf den Tisch rotzen, ist zusammengefasst die Aussage, dass die AfD mit dem Beelzebub im Bunde steht und die Pest über das Land breiten wird. Wo die AfD ist, verdorren Felder und die Ratten fallen über das Vieh her. Und es wird geben Überschwemmungen und es wird regnen Feuer vom Himmel und alle Menschen werden erleiden große Not.

Ich mein, die Neubrechnung der HartzIV-Sätze wird hinausgezögert, die Höhe des Mindestlohn ist neu zu berechnen, mit der - deftigen - Rentenerhöhung im Juli müssen deutlich mehr Rentner Steuern auf die Rente abgeben. Genug Gelegenheit, als soziale Partei in Erscheinung zu treten. Aber da kommt irgendwie nichts - zumindest bei mir an
Hast recht, bei mir auch nicht. Vielleicht liegt es an der Berichterstattung, weiß ich nicht. Aber ich sehe die AfD auch nicht als Partei "des kleinen Mannes", deren höchste Priorität es ist, sozialgefällig zu sein. Was ich nur widerlegen wollte war die Aussage darkkurts, dass die Partei den Sozialstaat abschaffen will. Und das kann ich bei dem Grundsatz- und Wahlprogramm beim besten Willen nicht erkennen. Dass sie anderen Themen den Vorzug vor den finanziellen Leckerlis geben, ist in ihrer grundsätzlichen Ausrichtung begründet. Ich würde es daher so halten, wie es Kohl 1990 (oder war es 1991?) so schön einfach, also "pupulistisch", formuliert hatte: "Keinem wird es schlechter gehen".

Sie spricht nicht für wenige. Aber zu einem Großteil spricht sie für diejenigen, die die Politik der etablierten Parteien ablehnt. Stichwort Protestpartei. Du siehst es ja auch die AfD als Mittel, den etablierten in den Arsch zu treten. Liegt das wirklich an der in den Programmen festgehaltenen sozialen Politik? Oder weil sich die AfD - in der Opposition - als was anderes gibt?
Na die Antwort kennst Du doch, hab ich sie doch schon oft genug gegeben. Die AfD ist die einzige Partei in Deutschland, die sich der "alternativlosen Politik" meiner Frau Doktor in den Weg stellt. Jedem sonst auf der Welt scheint klar zu sein, dass der gefahrene Kurs so dermaßen vor die Wand führt, nur meiner Regierung und den linken Spitzbuben im Lande nicht. Boualem Sansal, Imre Kertész, Peter Scholl-Latour, ... alles keine Idioten, mahnen zum Teil schon seit Jahren, wir sollen uns um unsere Angelegenheiten kümmern und nicht den gleichen Fehler machen wie die USA und unser Weltverständnis der Welt überbügeln zu versuchen. Und bitte jetzt nicht aus völlig falsch verstandener Nächstenliebe, Weltoffenheit oder welchen anderen fadenscheinigen Gründen anfangen, die gutherzigen Samariter zu spielen. Und die Kritik kommt aus allen Ecken. Aus Frankreich, Slowenien, Deutschland [1], ...ach, halb Europa, USA, Russland, ... . Und es gibt noch Die Linke, die ebenfalls die Politik der Frau Doktor ablehnt, allerdings aus anderen Gründen, allerdings in puncto Flüchtlingsfrage auch die Tore offen halten will (wenn sie mal versehentlich darüber nachdenkt, es nicht zu tun, gibt es ja Torten von Linksaußen-Spinnern)...

Aus meiner Sicht ist die Frau Doktor jedenfalls untragbar und es wäre unverantwortlich, sie noch weitere 4 Jahre im Amt zu lassen. Daher gibt es für mich als Walhlalternative aktuell nur die AfD.

Ist doch nicht so, dass linksversüffte Typen wie Kelle oder Reddog, oder ich ein Befürworter der aktuellen Politik der Großen Koalition sind. Nur sehen wir nicht, dass die AfD eine Alternative darstellt und deshalb nicht hilft.
Das habe ich schon verstanden und würde ich Dir beispielsweise auch nicht unterstellen. Aber Du behauptest, es gäbe mehr als 6 Parteien in Deutschland, was rein mathematisch auch richtig ist. Aber außerhalb des bloßen Durchzählens bleibt nichts übrig, was ich wählen könnte. Und das ist die Crux.

Eigentlich kann man gar kein Fan der Politik Merkels sein, egal ob man sie von links oder von rechts kritisiert. Sie macht einfach nur alles falsch in dieser Hinsicht. Nur ist es schon ein Unterschied, ob man als Lösung lieber den Hahn zudrehen möchte oder als höchste Priorität die Verbesserung/Vereinfachung der Zuwanderungs- und Lebensbedingungen der Flüchtlinge und Migranten ausgeben will.

Ok, das war jetzt sehr fokussiert auf die Flüchtlingskatastrophe, in die uns Frau Doktor geführt hat. Bei anderen, vor allen sozialen und innenpolitischen Problemen, stehe ich der Die Linke etwas näher als der AfD. Und in anderen Punkten lehne ich auch die Haltung der AfD komplett ab, wie etwa ihre Haltung beim Thema Abtreibung und dergleichen.

Aber - und jetzt kommt's :D - im Augenblick hat nach meinem Ermessen die Flüchtlingskrise die allerhöchste Priorität überhaupt. Nichts ist derzeit wichtiger. An dem Gelingen oder Scheitern hängt meiner Ansicht nach alles andere ab: Die Renten, die Sozialleistungen, ... ja sogar die Zukunft Europas und womöglich der halben Welt. Ja, Mindestlohn ist auch wichtig und sichere Renten und tolle Straßen und starke Wirtschaft, ... alles schön. Wenn wir aber an den Flüchtlingsströmen zerbrechen (und genau danach sieht es derzeit aus!), dann brauchen wir auch nicht mehr über Renten reden oder über Kita-Plätze.

Also politische Streitgespräche an der Bar bei einem Pils will ich mit manch einer meiner besten Freunde nicht missen. Und Politik ist nicht alles. Genauso wenig wie Fußball. Oder Musik.
Du weißt doch ganz genau, wie ich es meine - hoffe ich zumindest.

Es geht nicht lange gut. Ein Streitgespräch ist exakt so lange erfrischend, so lange der Grundtenor stimmt. Wenn man sich über Nuancen "streitet". Aber es gibt Leute in meinem Freundeskreis, die kann ich nicht zusammen bringen. Das geht keine 10 Minuten gut. Ich, der so lange er nicht persönlich angegriffen und beleidigt wird, mit so ziemlich jeder Meinung klar kommt, habe da weniger Probleme. Grundsätzlich finde ich jede Meinung interessant, so lange sie begründbar und wenigstens im Ansatz nachvollziehbar ist. Aber wer zu weit rechts steht, hat irgendwann keinen Bezug mehr zur linken Seite und umgekehrt. So ist das nun mal.

Ich habe auch schon auf einer Geburtstagsparty bei einer Freundin einen Antifanten getroffen. Klar sind wir an diesem Abend gut miteinander ausgekommen, haben sogar zusammen gelacht. Letztlich aber nur deshalb, weil der Geburtstag und "alte Geschichten" im Fokus standen. Wir hatten ja das Thema "Politik" in der Küche zwischen den Boulettchen und und dem Kartoffelsalat kurz angerissen. Ich habe meine Position kurz umrissen und klar gemacht, dass ich mit der Antifa nix anfangen kann und bin weiteren Nachfragen aus dem Weg gegangen. Damit war für uns klar, dass das Thema "Politik" an diesem Abend komplett deplaziert wäre und wir haben halt über was anderes gesprochen. Klar sind wir durch den Abend gekommen ohne uns die Köppe einzuschlagen. Hab ihn sogar noch nach Hause gefahren, warum auch nicht. Aber seine Telefonnummer will ich deshalb noch lange nicht haben und auch sonst würde ich meinen, dass er in meinem Freundeskreis reichlich deplaziert wäre.

Gutmensch, Schlafschaf, Flüchtlinge vor dem Ersaufen im Mittelmeer bedeutet eine Unterstützung der Schlepper, DIE Leute wollen nicht einen wie Boateng als Nachbar haben - wie irritierend muss das erst für dich sein, dass AfD-Wähler die selben Adjektive benutzen?
Aber der AfD-Wähler hat recht, die anderen nicht! :D :D :D

Nein, war Spaß! Also ok, ich verstehe was Du meinst und vielleicht hast Du auch recht. Ich empfinde allerdings im Vergleich "Gutmensch" weniger schlimm als "Nazi". Zumal "Gutmensch" ja eigentlich ausdrückt, dass jemand politisch "überkorrekt" ist und sich als moralische Instanz aufspielen und sich über andere erheben möchte. Was zwar total bescheuert ist, aber im Vergleich noch immer besser als ein Massenmörder. Nun, sei es drum.

Ich nehme mal so mit: Beide Seiten (er)finden halt mehr oder weniger passende Vokabeln für den jeweils anderen und das lassen wir mal unter "Meinungsfreiheit"/"Satire" laufen.

Warum wäre das der nächste logische Schritt? Ist doch albern.
Für mich war und ist es albern, an der Existenzberechtigung der NPD zu sägen. Hat man trotzdem mehrfach versucht. Schließt Du ernsthaft aus, dass es nicht doch die eine oder andere nicht öffentliche Kommission (oder wie auch immer bezeichnete Gruppe von Menschen) gibt, die sich damit beschäftigt, ob und wie man die AfD nicht irgendwie vom Wahlzettel weg klagen könnte? Die ehemals großen Parteien müssen doch letztlich alle Register ziehen, um ihre Macht zu erhalten. Und das mit mindestens augenscheinlich demokratischeh und rechtsstaatlicheh Mitteln...

Ich bezweifle extrem stark, dass es der Antifa drum geht, die etablierten Parteien vor dem Absaufen zu reten. Das halte ich geradezu für absurd.
Was kümmert sie es denn, dass die Frau Wagenknecht in puncto Flüchtlingskrise mal einen kurzen lichten Augenblick hatte?
 
Die hat echt einen Knall, wenn die so weiter macht, laufen ihr die Wähler davon. Will die, die Menschen verhungern lassen!?:wall:
 
Ganz ehrlich - ich nehme sie im Augenblick gar nicht wahr. Wenn ich etwas über die AfD von den Medien serviert bekomme (selbst wenn man nach etwas unverfänglichem googelt), sind es "Eklats", "Skandale" und irgendwelche Aufreißer, die selbst der BILD womöglich noch neu sind. Sonst eigentlich nichts. Wenn ich mich mal abseits schäumender Münder völlig vorurteilsfrei über die AfD informieren möchte, muss ich auf deren Webseite gehen! (Sofern die online ist und nicht von einem übereifrigen linken Aktivisten "ge-DoS-t" wurde). Und dass die AfD nicht vorurteils- und wertfrei auf ihrer eigenen Webseite dargestellt wird, dürfte auch klar sein. Aber was mir sonst die Medien auf den Tisch rotzen, ist zusammengefasst die Aussage, dass die AfD mit dem Beelzebub im Bunde steht und die Pest über das Land breiten wird. Wo die AfD ist, verdorren Felder und die Ratten fallen über das Vieh her. Und es wird geben Überschwemmungen und es wird regnen Feuer vom Himmel und alle Menschen werden erleiden große Not.
Na klar es ist nicht die AfD Schuld die diese Exkremente in die Gesellschaft wird, sondern die Schuldigen sind jene die diese Exkremente sichtbar macht, damit vielleicht doch der ein oder andere mehr sieht was hinter dieser Parteien und den jeweiligen Personen steht. Wie so oft ist der Überbringer der schlechten Nachricht der Täter, nicht der Täter selbst. :roll:



Na die Antwort kennst Du doch, hab ich sie doch schon oft genug gegeben. Die AfD ist die einzige Partei in Deutschland, die sich der "alternativlosen Politik" meiner Frau Doktor in den Weg stellt. Jedem sonst auf der Welt scheint klar zu sein, dass der gefahrene Kurs so dermaßen vor die Wand führt, nur meiner Regierung und den linken Spitzbuben im Lande nicht. Boualem Sansal, Imre Kertész, Peter Scholl-Latour, ... alles keine Idioten, mahnen zum Teil schon seit Jahren, wir sollen uns um unsere Angelegenheiten kümmern und nicht den gleichen Fehler machen wie die USA und unser Weltverständnis der Welt überbügeln zu versuchen. Und bitte jetzt nicht aus völlig falsch verstandener Nächstenliebe, Weltoffenheit oder welchen anderen fadenscheinigen Gründen anfangen, die gutherzigen Samariter zu spielen. Und die Kritik kommt aus allen Ecken. Aus Frankreich, Slowenien, Deutschland [1], ...ach, halb Europa, USA, Russland, ... . Und es gibt noch Die Linke, die ebenfalls die Politik der Frau Doktor ablehnt, allerdings aus anderen Gründen, allerdings in puncto Flüchtlingsfrage auch die Tore offen halten will (wenn sie mal versehentlich darüber nachdenkt, es nicht zu tun, gibt es ja Torten von Linksaußen-Spinnern)...

ja und warum? Und wie? Mit Hass, Angst, Lügen, Ressentiments, unverhohlener rechtsaussen Politik und manchmal gar darüber hinaus. Aber klar daswegen ist es ja die einzige Alternative. Alle anderen, wollen zumindest die Grundrechte in Deutschland für alle geltend lassen. Bei der AfD maximal für Deutsche, die deutsch aussehen (wie man das wohl definiert), deutsche Kutlur besitzt (wie man das wohl definiert), einen deutschen Namen haben, aber mindestens weisse Haut besitzen, die blonden Haaren etc. kommt ja erst später ;)....
Also eigentlich musst Du doch langsam selbst zugeben das diese angebliche "einzige alternative" nur ein Thema hat, was anders ist und das ist bei den Geflüchteten...Sonst greift sie ja Sachen auf die sie wohl eher muss um nicht ihre Klientel zu verschrecken, Mindestlohn etc. ;)

Das habe ich schon verstanden und würde ich Dir beispielsweise auch nicht unterstellen. Aber Du behauptest, es gäbe mehr als 6 Parteien in Deutschland, was rein mathematisch auch richtig ist. Aber außerhalb des bloßen Durchzählens bleibt nichts übrig, was ich wählen könnte. Und das ist die Crux.
Wobei ja ausser von den zwei Gruppierungen die du gelistet hast, nicht viel rum gekommen ist. du selbst gemerkt hast das wahrhaftige Argumente oder gar Umsetzungsvorschläge weiterhin aussen vor bleiben...Naja bleibt noch die Ideologie, die Dir zum glück noch nicht weit genug rechts angelangt ist.


Eigentlich kann man gar kein Fan der Politik Merkels sein, egal ob man sie von links oder von rechts kritisiert. Sie macht einfach nur alles falsch in dieser Hinsicht. Nur ist es schon ein Unterschied, ob man als Lösung lieber den Hahn zudrehen möchte oder als höchste Priorität die Verbesserung/Vereinfachung der Zuwanderungs- und Lebensbedingungen der Flüchtlinge und Migranten ausgeben will.

Ok, das war jetzt sehr fokussiert auf die Flüchtlingskatastrophe, in die uns Frau Doktor geführt hat.
Wieso das? Die Flüchtlinge ab es schon wesentlich länger, nur wir ruhten uns mit der Gewissheit noch nicht damals die Flüchtlinge gesehen zu haben, da es immer erstmal Binnenflüchtlinge sind daraus erstmal Anrainerstaaten-Flüchtlinge werden bevor sie weiter ziehen. Was auch seine Gründe hatte, aber nicht Merkel persönlich sondern die des Westens, ein Teil davoon der bis heute nicht bereit ist seiner Verantwortung nachzukommen, selbst wenn er die Gelder für UN-Projekte quasi einstellt.
Dann muss man damit leben das die Geflüchteten kommen. aber man kann es ja wie die Afd halten, einfach wegballern was vor der Grenze auftaucht... Was gerne einige hier gerne sehen würden wollen.



Aber - und jetzt kommt's :D - im Augenblick hat nach meinem Ermessen die Flüchtlingskrise die allerhöchste Priorität überhaupt. Nichts ist derzeit wichtiger. An dem Gelingen oder Scheitern hängt meiner Ansicht nach alles andere ab: Die Renten, die Sozialleistungen, ... ja sogar die Zukunft Europas und womöglich der halben Welt. Ja, Mindestlohn ist auch wichtig und sichere Renten und tolle Straßen und starke Wirtschaft, ... alles schön. Wenn wir aber an den Flüchtlingsströmen zerbrechen (und genau danach sieht es derzeit aus!), dann brauchen wir auch nicht mehr über Renten reden oder über Kita-Plätze.
Und auch hier nochmal die Frage an dich, die Du meines Erachtens immer irgendwie ausweichst. Welche Flüchtlingsströme im Moment?



Für mich war und ist es albern, an der Existenzberechtigung der NPD zu sägen. Hat man trotzdem mehrfach versucht. Schließt Du ernsthaft aus, dass es nicht doch die eine oder andere nicht öffentliche Kommission (oder wie auch immer bezeichnete Gruppe von Menschen) gibt, die sich damit beschäftigt, ob und wie man die AfD nicht irgendwie vom Wahlzettel weg klagen könnte? Die ehemals großen Parteien müssen doch letztlich alle Register ziehen, um ihre Macht zu erhalten. Und das mit mindestens augenscheinlich demokratischeh und rechtsstaatlicheh Mitteln...
Wenn es ebenso wie bei der NPD Hort und Rekrutierungspartei für rechtsextremistische Gruppen wird, dann ja wird es auch der AfD an den Kragen gehen. Bisher kann man da nichts finden, aber auch ok, viele VS haben sich ja nicht noch so weit auf das Terrain begeben hier näher zu schauen. Bei xxgida scheint man da schon etwas mehr Infos zu haben, siehe mein Link von gestern. aber blöd die Infos sind aus Sachsen und somit quasi unbrauchbar, weil einer Meyer-Plath diesbezüglich nichts schlimm sieht, wie bei der Freitaler Gruppe....

Ok, akzeptiert. Dann kann ich also Deine Nachfragen insofern gedanklich streichen, als dass sie nichts mit der AfD explizit zu tun haben, sondern eher Deinen ganzheitlichen Weltschmerz ausdrücken. Oder besser gesagt beklagst Du, dass die AfD ebenso wenig Wunder wirken kann wie die anderen etablierten Parteien - oder zumindest sich nicht in die Zuckertüte gucken lässt, wie sie genau das eine oder andere Problem angehen will.
Wieso das? Ich kann keine Kritik abhängig einer Partei von mir geben? Ich kann nicht auf die jeweilige Argumente EINER Partei eingehen sondern kann nur zum Thema meine Position klarmachen und entweder alle kritisieren die nicht so denken oder niemand?



Verschwörungstheorie? Na schön wäre es! *lol*
Man ist sich zwar grundsätzlich darüber einig, dass die Flüchtlinge insgesamt ein Verlustgeschäft sind, aber die Argumentation ging bereits mehrfach und sehr deutlich in diese Richtung. Also komm jetzt hier nicht mit Dingern wie "Verschwörungstheorien von irren Extremisten" um die Ecke. Es wurde zwar insgesamt als "dämliche Idee" verworfen, aber man wollte uns bereits mehrfach die Flüchtlingskatastrophe auch von dieser Seite her "schmackhaft" machen. Bilde Dich bitte!
Naja, da diese Kommentare erst danach kamen, spiegelt sie eben halt nicht Deine Argumentation wider. Aber auch da werden wir wieder verschiedene Ansichten haben. Demnächst wirst noch behaupten das auch für unsere Frachkräftemangel wie uns nach den Geflüchteten sehnten und deswegen Krieg führen, ähm naja das willst ja auch verneinen. Naja gut Du wirst sicher noch eine Definition dafür finden.


Na wenn man den Linken glaubt, dann ist ja Deutschland ohnehin an so ziemlich jedem Elend der Welt mit beteiligt. Aktuell und in der Vergangenheit. Wenn wir in Kriege eingreifen sind wir schuld und wenn wir es nicht tun, natürlich auch. Wenn wir Waffen verkaufen sind wir schuld und wenn wir es nicht tun, dann auch - denn dann kaufen sie die Waffen aus den USA und aus dem Handel mit denen profitieren wir ja auch... irgendwie. Und wir waren ja mal Kolonialherren irgendwo am Arsch der Welt. Wenn da heute ein Irrer Diktator, korrupt bis ins Mark, wilde Sau spielt, ist das die direkte Folge der Kolonialherrschaft. Und überhaupt ist Deutschland doof. Also in dieser Denke ist ja vor allem der linke Flügel unangefochten Weltmeister. Das kannste nun keinem Rechten unterjubeln...
Na es gibt schon so Sachen in den jeweiligen Kriegen/Auseinandersetzungen/Heraushalten was man kritisch sehen darf und auch benennen sollte oder nicht? Aber wenn du schon soweit ausholst ist es sicher nicht mehr weit bis zum bösen Schuldkult den wir endlich ablegen müssen....


Na weder noch! Aber Du lastest es der AfD an, dass sie keine Zahl oder Trend nennt, wohin es mit dem Mindestlohn gehen soll. Sie sagt halt nur, dass ein Mindestlohn richtig und wichtig, um vor allem auch die Billiglöhner aus dem Ausland fern zu halten. In dieser Hinsicht würde ich vermuten, dass sie den Mindestlohn eher noch anheben, um noch mehr Osteuropäern den Zugang zu erschweren. Aber ich weiß es natürlich auch nicht.
Müss ma wohl darauf warten bis die AfD diesen Punkt des Grundsatzprogramms mal als möglichen Diskussionsgrund bei Interviews findet. Zur Zeit ist es ja das deutsch Aussehen, deutsche Namen, deutsche Kultur, deutsche Religionen etc und dagegen diese Fremden, Muslime, Juden und co. genannt.

Nur wenn Du schon der AfD eine eigenwillige Deutschtümelei unterstellst, dann müsstest Du eher wie ich davon ausgehen, dass sie den Mindestlohn anheben. Oder Du willst der AfD nur das Schlechte unterstellen, dann musst Du sagen, dass sie auch mit ihrer "Deutschland-First"-Politik nur Propaganda machen, aber in Wirklichkeit gar nicht so denken und letztlich den Mindestlohn zähneknirschend in Kauf nehmen oder gar absenken. Dann müsstest Du aber auch mit eingestehen, dass alle so bösen Aussagen zu der Nationalelf und der Rassentheorie offensichtlich substanzlose Bauernfängerei der Partei sind und diesbezüglich keinerlei Gefahr von ihr ausgeht. Hm, was darf es nun sein?
Solange sie keine Infos darüber herauslässt muss ich bei dieser Partei leider vom schlimmsten ausgehen. Was aber der Mindestlohn bzw. dessen Höhe mit Ausländern etc. zu tun hat, erschliesst sich mir nicht wirklich. Oder meinst Du die versuchten Aufforderungen aus der Wirtschaft und manchen Dummkopf den Mindestlohn für Geflüchtete etc. auszusetzen damit sie ein Weg auf den Arbeitsmarkt bekommen.
Aber btw. die Linkspartei verlangt doch auch seit Beginn einer Erhöhung des Mindestlohnes ist sie nun auch "nationalinteressiert" oder einfach nur das dies für jeden gelten soll? ;) also nach Deiner These wäre die Linkspartei in diesem Punkt als sehr weit rechts angesiedelt so wie ich Dich und Deine These verstehen, oder?



Und zum Thema "Populismus" habe ich mich auch schon geäußert. Heutzutage wird dieser Begriff natürlich negativ konnotiert inflationär verwendet. Vorzugweise beim Thema AfD, Pegida und so weiter. Seltener, aber nicht weniger gern hört man ihn auch im Bundestag, wenn sich Regierung und Opposition gegenseitig des "Populismus" beschuldigen. Und ich stehe dann immer da und frage mich: Ist denn nicht jede Partei "populistisch"?

Ich meine, wir leben in einer Welt, da das Brot einer Partei die Wählerstimmen sind. Welcher Partei ist es also zu verdenken, wenn sie dem Volk zu Munde redet, um so viele wie möglich Stimmen zu fischen? Machen das nicht alle? Man bezeichnet sich doch als "Sozialstaat" - und macht so schon hier klar, nicht mit den so genannten "Eliten" im Bunde zu stehen, sondern propagiert "Gerechtigkeit für Jedermann". Das ist doch ein Bilderbuchbeispiel für "Populismus", oder? Überhaupt jeder, der komplexe politische Zusammenhänge auf ein einfaches Maß herunter bricht und es so ausdrückt, dass ihn jeder Proll versteht, ist Populist. Also die allermeisten politischen Kabarettisten, ja selbst Gysi - wenn man es genau nimmt.

Aber ich ahne es schon. Von links ist es kein Populismus, da ist es irgendwas anderes, was Gutes. Nur von rechts, oder? :D
Nein, auch linke Parteien äussern sich populistische. Der Unterschied liegt jedoch im Detail, deswegen schreibe ich ja auch immer rechtspopulistisch/-extremistisch, da diese Partei wie ich Dir schon häufig schreib ICH nicht mehr im rechtspopulistischen Bereich (wie CSU) einquattieren würde. Wenn die Linke nur gegen Konzerne wettern würde, ohne Gegenvorschlag, wie schnell würde auch dort das Interesse fallen? Also bei mir zumindest schnell.
dazu ist linker Populismus meist (nicht immer, siehe Teile der Antifa/Autonome) die nicht gegen Menschen/Menschengruppen hetzen oder deren Tod wünschen, ausgliedern wollen aus der gesellschaft etc. das findet man sogut wie nur im rechtsaussen Sektor oder darüber hinaus. Und ich denke diesbezüglich kannst du der Aussage sogar noch etwas mitgehen.


Also wenn die Demo "Rudolf Hess Gedenkmarsch" hieß, dann wärst Du vermutlich dem rechten Lager zuzuordnen. Es sei denn, Du warst bei der Gegendemo, dann warst Du vermutlich ein Linksextremer. Warum linksextrem? Weil sich ein Linker und normaler Bürger einen Scheiß darum kümmert, ob nun eine Hand voll Rechte friedlich im Gedenken an einen Toten einen Fackelzug veranstalten oder nicht. Keiner würde da zu einer Gegendemo gehen, nicht mal die wenigen Linken, die ich so im Bekanntenkreis habe.
Warum muss alles mit einer Demo zusammenhängen? Das war einfach Alltag an einem schönen Samstag Mittag. Ich weiss ja das du immer gerne die Variablen änderst damit Deine Ansichten so in etwa reinpassen oder erklärbar werden, aber damit Du veränderst du die Aussagen. also bleib doch mal dabei was Dir geschrieben wird und nicht was Du zusätzlich dazu denkst.


Fakt ist, dass die AfD mit dem NSU oder überhaupt jeder anderen gewaltbereiten rechten Gruppe etwa so viel zu tun hat, wie die Linke und die Grünen mit der RAF, deren Nachfolger und anderen gewaltbereiten linken Gruppen. Eher sogar noch weniger.
Lies nochmal den Link zu Rekrutierungsgruppe rund um Pegida. von den ganzen Heimatschutz/Brigaden x,y gar nicht zu sprechen. Und noch einmal die patriotische Plattform (AfD) zeigt doch gerade auf wie nah sie im rechten Lager ist. Mal schauen wie es morgen wird in Leipzig. Es gibt ja auch eine "AfD"-Demo vor Ort ;) Ich selbst werde wieder bei Leipzig nimmt Platz teilnehmen und später an der Friedenskirche meine Meinung diesen rechten Neonazis unter Befehlshaberin Frau Festerling entgegensetzen.


Ok. Um Deine Aussage jetzt richtig bewerten zu können, benötige ich noch die Definition für "ein einmaliger Ausrutscher". Ist ein "einmaliger Ausrutscher" eine Spitze oder ein Tief in einer einzigen Umfrage gemeint? Oder ist es eine Spitze/Tief während einer Jahreszeit, adäquat zum Sommerloch beispielsweise? Oder ist es eine Spitze/Tief bei einer einzigen Landtagswahl? Einer einzigen Legislaturperiode nach einer Bundestagswahl? Oder bei einer einzigen Wählergeneration?
Definitiv keine Kommunalwahlen. Landtagswahlen bedarf es mehrerer und spätestens erst die BTW. Und schon gar nicht irgendwelche Vorhersagen, wo ja selbst AfxxgiNPda1% sich immer dagegen sträubte, naja jetzt ja nicht mehr weil diese ja JETZT ERST natürlich den klaren Blick haben. Ja die gute Lügenpresse, immer dieses hin und her.

Ich muss das fragen, weil sich die CDU und SPD in der Wählergunst ja exakt umgekehrt proportional zur AfD bewegt. Wir könnten hier (natürlich nur rein theoretisch!!!) die gleichen Maßstäbe ansetzen, wenn wir es wollten.

Also für die SPD mag das stimmen, aber die CDU? Ich weiss nicht welche Landtagswahlen oder gar Vorhersagen Du so liest. aber die CDU ist quasi die einzige die fast nichts negatives davon erfährt. weiterhin weit abgeschlagen die Mehrheit bleibt etc. Und das obwohl das die Verantwortlichen ja eigentlich sind. Komisch...der Rest dümpelt so vor sich her.
 
Und auch hier nochmal die Frage an dich, die Du meines Erachtens immer irgendwie ausweichst. Welche Flüchtlingsströme im Moment?
Ach, Du meinst, weil wir uns völlig überteuert Zeit von der Türkei und Griechenland erkaufen, stünden sie nicht vor den Toren Europas? Ok, also Du stellst Dich wieder dumm. Gut, dann spiele ich mal mit:
Ich meine jene Flüchtlingsströme, die aus Afrika und Vorderasien in unverminderter Zahl gen Europa drängen. Jetzt ist Sommer, jetzt ersaufen wieder ein paar mehr im Mittelmeer - also kommen in der Summe tatsächlich ein paar weniger an. Aber - und das ist jetzt schon absehbar - Griechenland wird nicht mehr lange machen und die Kugel ins Rollen bringen. Die italienische Wirtschaft ist gleichermaßen am Arsch, nach wie vor horrende Arbeitslosigkeit in Spanien. Es wird also einen Dominoeffekt geben. Nur blöd ist, dass ausgerechnet diese Länder auch gleichzeitig die sind, die die EU vor den Flüchtlingen schützen soll die die Erstaufnahme für die EU organisieren und die Leute aus dem Meer retten soll.

Du musst mir mal bei Gelegenheit auch Deine Denkweise erklären. Haben wir nun in Europa ein Problem mit der Flüchtlingskrise oder geht uns das am Arsch vorbei und konzentrieren wir uns nur auf Deutschland? Bitte entscheide Dich doch mal. Wenn wir uns endlich darauf einigen können, dass uns Europa scheißegal ist, dann können wir auch viel leichter darüber reden, wie wir unsere Grenzen sichern wollen. Wenn wir uns hingegen doch Gedanken über die gesamte EU machen, dann kann es uns nicht egal sein, wenn die Leute noch immer vor den Toren Europas stehen, auch wenn wir sie jetzt nicht mehr sehen müssen.

Also laut aktuellen Hochrechnungen würde der Austritt Deutschlands aus der EU und dem Euro rund 2 Billionen Euro kosten, also etwa das BSP eines ganzen Jahres. Ich überlege schon, was billiger wird. Raus, Augen zu und durch und die 2 Billionen als Forderungen an unsere Politiker, die es uns eingebrockt haben. Was nach der Privatinsolvenz der Volksversager übrig bleibt, zahlen wir Steuerzahler. Aber vielleicht ist das noch billiger als das, was uns am Ende Griechenland, Italien, Spanien und Portugal und die Flüchtlingskrise kosten werden. Was meinst Du?

Wieso das? Ich kann keine Kritik abhängig einer Partei von mir geben? Ich kann nicht auf die jeweilige Argumente EINER Partei eingehen sondern kann nur zum Thema meine Position klarmachen und entweder alle kritisieren die nicht so denken oder niemand?
Doch doch, kannst Du schon machen. Aber da sich dieser Kritikpunkt auf alle und jeden anwenden lässt, relativiert es sich zur Wertlosigkeit. Insofern kannst Du uns natürlich gern Deinen Weltschmerz kund tun. Ich finde es auch schade, dass es böse Menschen auf der Welt gibt, könnten sich doch alle lieb haben. Und ich finde es doof, wenn ich mit dem Fahrrad zur Arbeit fahre und es regnet.

Na es gibt schon so Sachen in den jeweiligen Kriegen/Auseinandersetzungen/Heraushalten was man kritisch sehen darf und auch benennen sollte oder nicht? Aber wenn du schon soweit ausholst ist es sicher nicht mehr weit bis zum bösen Schuldkult den wir endlich ablegen müssen....
Was mich angeht, so habe ich meinen Frieden mit meiner deutschen Identität gemacht. Habe ich ja auch mehrfach gesagt. Ich lasse mich nicht für Dinge verhaften, die ich nicht zu verantworten habe. Und das schließt die gesamte Vergangenheit vor meiner Geburt ebenso ein, wie irgendwelche windigen Geschäfte von Leuten, die ich persönlich zum Kotzen finde.

Wenn überhaupt, sehe ich mich eher als Opfer. Als Opfer von Geldsäcken in Wirtschaft und Banken und als Opfer meiner Regierung. Ich habe mir nichts vorzuwerfen, ich habe nichts gut zu machen, ich habe mich für nichts zu entschuldigen. Und so wie mir geht es wohl den meisten Deutschen. Daher - ich wiederhole mich zum x-ten Mail - will ich auch, dass erstmal die zur Kasse gebeten werden, die aus den Ursachen jedweder Katastrophe Profit geschlagen haben. Und was dann noch übrig bleibt, wird man sehen.

Solange sie keine Infos darüber herauslässt muss ich bei dieser Partei leider vom schlimmsten ausgehen.
Das ist Dein gutes Recht und ich mache es nicht anders. Wenn mir die Linkspartei was von 1000+ Euro Mindestrente vorsäuselt, kostenlose Kita-Plätze und so weiter, sehe ich mich als Besserverdiener schon wieder zur Ader gelassen. Also die Merkel auf einmal den Atomausstieg auf ihrem Zettel hatte, dachte ich anfangs noch, sie hätte ihre Rede mit der der Grünen vertauscht. Aber dann wurde mir klar - nee, sie will es jetzt auch. Und ich habe mich nur noch gefragt, was es mich kosten wird. Naja, die Rechnung habe ich ja jetzt auf dem Tisch. Und als Rot-Grün regierten, mir das Zerdrücken von Cola-Dosen genommen wurde (ich hab das so gern gemacht!), und mir erzählt wurde, dass man jetzt mit E10 und Steuer die Umwelt retten will (*loooool*), da habe ich mich auch nur gefragt, was es mich wohl kosten wird. Naja, den Preis kennt ja jeder, nur die Umwelt fragt sich heute noch, wann sie ihr Balsam bekommt... :D

Also ja, ich gehe auch immer vom Schlimmsten aus und liege damit fast immer Richtig. Insofern machst Du es nicht falsch.

Was aber der Mindestlohn bzw. dessen Höhe mit Ausländern etc. zu tun hat, erschliesst sich mir nicht wirklich.
Und da wirfst Du mir vor, ich würde Deine Quellen nicht lesen, man man man. Na gut, ich zitiere mal für Dich nochmal aus dem Grundsatzprogramm der AfD. Aber dann möchte ich in Zukunft auch kein Gejammer mehr hören, wenn ich Deine zum Teil sehr ausschweifenden Quellen nicht vollumfänglich lese...
5.3. Mindestlohn beibehalten
Der gesetzliche Mindestlohn ist mit dem Wesen der Sozialen Marktwirtschaft eng verbunden. Er korrigiert im Bereich der Entlohnung die Position der Niedriglohnempfänger als schwache Marktteilnehmer gegenüber den Interessen der Arbeitgeber als vergleichsweise starke Marktteilnehmer. Er schützt sie auch vor dem durch die derzeitige Massenmigration zu erwartenden Lohndruck. Insbesondere erlaubt der Mindestlohn eine Existenz jenseits der Armutsgrenze und die Finanzieung einer, wenn auch bescheidenen, Altersversorgung, die ansonsten im Wege staatlicher Unterstützung von der Gesellschaft zu tragen wäre. Mindestlöhne verhindern somit die Privatisierung von Gewinnen bei gleichzeitiger Sozialisierung der Kosten. Die Alternative für Deutschland befürwortet es daher, den gesetzlichen Mindestlohn beizubehalten.

Nein, auch linke Parteien äussern sich populistische. Der Unterschied liegt jedoch im Detail, [...]
Ach so ist das! :LOL:

Warum muss alles mit einer Demo zusammenhängen? Das war einfach Alltag an einem schönen Samstag Mittag. Ich weiss ja das du immer gerne die Variablen änderst
Oh, Entschuldigung, das war gar nicht meine Absicht. Also Du bist letztes Jahr in einem Zug gefahren. Und da war ein Flüchtling drin und ein augenscheinlicher Nazi. Und ihr seid alle angekommen, keine Toten, keine Verletzten, keine Verbalattaken, ... nicht mal ein Popel wurde geschnippst. Und das erwähnst Du jetzt hier weswegen genau?

Am Ende fragtest Du, zu welcher Gruppe Du jetzt gehörst. Gut, also nachdem ich Dich jetzt wohl richtig verstanden habe, ändere ich meine Antwort in: Du gehörst zur ehrenwerten Gruppe der Zugfahrer und Deutsche-Bahn-Kunden (ich hoffe, Du hast die Fahrt bezahlt, ansonsten auch zur Gruppe der Schwarzfahrer). Wenn Du im Zug ein Sandwich gegessen hast, gehörst Du darüber hinaus noch zur Gruppe der "im Zug Sandwich verzehrenden Bahnkunden". Falls Du auch die Toilette benutzt hast, dann... na, das kannst Du Dir womöglich selbst denken.

Ich hoffe, ich konnte Dir diesbezüglich weiterhelfen.

Ich selbst werde wieder bei Leipzig nimmt Platz teilnehmen und später an der Friedenskirche meine Meinung diesen rechten Neonazis unter Befehlshaberin Frau Festerling entgegensetzen.
Dann wünsche ich Dir viel Spaß und hoffe, es wird nicht zu langweilig.

Definitiv keine Kommunalwahlen. Landtagswahlen bedarf es mehrerer und spätestens erst die BTW.
Ok, dann müssen wir mit der "Neubewertung" der Parteienlandschaft wohl noch bis 2017 warten. Schade, aber einverstanden.

Also für die SPD mag das stimmen, aber die CDU?
Naja, nur weil sie nicht so rasant absäuft wie die SPD heißt es ja nicht, dass sie nicht auch längst Leck geschlagen hätte: Die Welt.
 
Ach, Du meinst, weil wir uns völlig überteuert Zeit von der Türkei und Griechenland erkaufen, stünden sie nicht vor den Toren Europas? Ok, also Du stellst Dich wieder dumm.
Nein ich lese das was Du schreibst und schreibst aus deutscher Sicht, sprich in D, von einer immer noch unkontrollierten Einwanderung und Flüchtlingsströmen. Dann musst du Dich halt richtig ausdrücken.
Und nein ich finde da nach ausserhalb-EU gelagerte flüchtlingskrise nicht gut, warum auch?
aber wenn ich lese das mehrere Städte schon jetzt wieder anfangen Behilfsbehausung abzubauen, dann frage ich mich, was das soll. Und hier genau kommt die AfxxgiNPDa1%-Bewegung ins Spiel und zwar genau zu dem Zeitpunkt wo diese sich feiert das dies vorgenommen wird. Somit hast Du dort schon einmal eine andere Auffassung. Zumindest was ich bisher las. Aber wer jetzt sich freut, der kann mit einer Kritik an der Krise nicht mehr viel gemein haben. Ich hoffe das verständlich, wie ich das meine.
Meine Meinung solltest du doch wissen, wenn die Verschiebung der Geflüchtetenströme vor ihrem Weg nach EU ich schon kritisiert habe, in dem die Anrainerstaaten als auch die EU-Grenzstaaten allein gelassen wurden, warum sollte ich sie jetzt nicht kritisieren wo sie per "Deal" genau wieder diesen einführen. Macht das für Dich Sinn? Dachte das wäre soweit logisch. aber anscheinend doch nicht für jeden.
Gut, dann spiele ich mal mit: Ich meine jene Flüchtlingsströme, die aus Afrika und Vorderasien in unverminderter Zahl gen Europa drängen. Jetzt ist Sommer, jetzt ersaufen wieder ein paar mehr im Mittelmeer - also kommen in der Summe tatsächlich ein paar weniger an. Aber - und das ist jetzt schon absehbar - Griechenland wird nicht mehr lange machen und die Kugel ins Rollen bringen. Die italienische Wirtschaft ist gleichermaßen am Arsch, nach wie vor horrende Arbeitslosigkeit in Spanien. Es wird also einen Dominoeffekt geben. Nur blöd ist, dass ausgerechnet diese Länder auch gleichzeitig die sind, die die EU vor den Flüchtlingen schützen soll die die Erstaufnahme für die EU organisieren und die Leute aus dem Meer retten soll.
Ich lese ja recht häufig in der Querfrontler-Bewegung mit, weil ich die bis vor 2-3 Jahren z.T. für einen guten Ansatz empfand die aktuelle Politik zu kritisieren. doch das wurde immer schlimmer, bis hin zur "Migrationswaffe"...Das war für mich der Punkt, dat ist mir zu blöde. Ich bin gerne bei Kritik der aktuellen Politik und das nicht nur in D (kennste ja aus dem Nahost-Thread) dabei, aber wenn es an die schwächsten der Weltgesellschaft geht dann erreicht das eine Grenze die ich nicht bereit bin zu übertreten.

Du musst mir mal bei Gelegenheit auch Deine Denkweise erklären. Haben wir nun in Europa ein Problem mit der Flüchtlingskrise oder geht uns das am Arsch vorbei und konzentrieren wir uns nur auf Deutschland?
Kannst Du gerne haben. Wenn Du von D sprichst, antworte ich für D. Wenn Du von Europa sprechen würdest, würde ich so antworten. Also wie ich schon mehrfach schrieb wenn Du die Variablen nicht im fast jeden Antwortenschreiben verändern würdest, dann würde auch die Meinung gleichbleiben.

Bitte entscheide Dich doch mal. Wenn wir uns endlich darauf einigen können, dass uns Europa scheißegal ist, dann können wir auch viel leichter darüber reden, wie wir unsere Grenzen sichern wollen. Wenn wir uns hingegen doch Gedanken über die gesamte EU machen, dann kann es uns nicht egal sein, wenn die Leute noch immer vor den Toren Europas stehen, auch wenn wir sie jetzt nicht mehr sehen müssen.
Mir ist die EU definitiv nicht egal, ich kritisiere aber ihre jetzige Form, Gesetze und Regeln.
Und Deinen letzten Satz kann ich so unterschreiben, nur die Konsequenz daraus ist bei uns anders. Denn Deine ist ja nicht sie nach EU bringen zu dürfen um die Anströme zu kompensieren. Was dann eigentlich? Auch so die Grenzen sicherer machen und gegebenenfalls auf die Geflüchteten ballern, so werden es natürlich auch weniger.
Meiner Meinung sollten wir in D die Unterkünfte weiterhin schnellmöglich ausbauen, Notunterkünfte durch richtige Projekte ergänzen und erweitern. Und auch der Deal mit der Türkei sollte schleunigst überdenkt und verändert werden.

Also laut aktuellen Hochrechnungen würde der Austritt Deutschlands aus der EU und dem Euro rund 2 Billionen Euro kosten, also etwa das BSP eines ganzen Jahres. Ich überlege schon, was billiger wird. Raus, Augen zu und durch und die 2 Billionen als Forderungen an unsere Politiker, die es uns eingebrockt haben. Was nach der Privatinsolvenz der Volksversager übrig bleibt, zahlen wir Steuerzahler. Aber vielleicht ist das noch billiger als das, was uns am Ende Griechenland, Italien, Spanien und Portugal und die Flüchtlingskrise kosten werden. Was meinst Du?
Und dann? Dann gibt es keinen euro mehr, cool und wir haben ähnliche Verhältnisse wie die Schweiz mit einer starken DM? wir haben keine Flüchtlingskrise mehr, wieso? Naja abballern können wir ja noch immer benutztn. Nur weil wir aus der EU aussteigen könnten, würde sich doch nicht schlagartig alles ändern und dazu nur zum positiven für uns. Also wir würde es dann weitergehen was ist in den Kosten berücksichtigt?


Doch doch, kannst Du schon machen. Aber da sich dieser Kritikpunkt auf alle und jeden anwenden lässt, relativiert es sich zur Wertlosigkeit. Insofern kannst Du uns natürlich gern Deinen Weltschmerz kund tun. Ich finde es auch schade, dass es böse Menschen auf der Welt gibt, könnten sich doch alle lieb haben. Und ich finde es doof, wenn ich mit dem Fahrrad zur Arbeit fahre und es regnet.
Wieso das? Nicht jeder hat dieselben Argumente mit dem er sein Programm was ja dann auch anders ist durchbringt. Mindestlohn ist gut, in der jetzigen Form, nope. Deswegen können auch die Ideen (ich hoffe soweit ist zumindest die AfD) auch völlig bullshit sein.

Was mich angeht, so habe ich meinen Frieden mit meiner deutschen Identität gemacht. Habe ich ja auch mehrfach gesagt. Ich lasse mich nicht für Dinge verhaften, die ich nicht zu verantworten habe. Und das schließt die gesamte Vergangenheit vor meiner Geburt ebenso ein, wie irgendwelche windigen Geschäfte von Leuten, die ich persönlich zum Kotzen finde.
Warum dann bei Kultur, Namen, etc.? Deutsche Leitkultur hast du doch nicht zu verantworten möchtest du aber schützen. Desweiteren willst du andere Personen die darin nicht passen, obwohl sie es nicht zu verantworten haben deswegen diskriminieren. also was denn nun? Es riecht hier schon wieder extrem nach Opportunismus...

Wenn überhaupt, sehe ich mich eher als Opfer. Als Opfer von Geldsäcken in Wirtschaft und Banken und als Opfer meiner Regierung. Ich habe mir nichts vorzuwerfen, ich habe nichts gut zu machen, ich habe mich für nichts zu entschuldigen. Und so wie mir geht es wohl den meisten Deutschen. Daher - ich wiederhole mich zum x-ten Mail - will ich auch, dass erstmal die zur Kasse gebeten werden, die aus den Ursachen jedweder Katastrophe Profit geschlagen haben. Und was dann noch übrig bleibt, wird man sehen.
Warum nur Opfer unsere Gesellschaft hat doch nicht nur negativ-Einwirkungen auf Dich, oder doch? Dann musst du ja wirklich ein schwieriges Leben in D führen. Und selbst wenn bist du dafür ja nicht verantwortlich also sollte es dich doch auch nicht jucken, oder? ;)


Das ist Dein gutes Recht und ich mache es nicht anders. Wenn mir die Linkspartei was von 1000+ Euro Mindestrente vorsäuselt, kostenlose Kita-Plätze und so weiter, sehe ich mich als Besserverdiener schon wieder zur Ader gelassen.
Siehst Du, ich nicht. Ich bin aber auch ein sozial-denkender Mensch. Übernehme gerne Verantwortung auch bei Dingen die ich nicht unbedingt selbst zu verantworten habe, aber gerne verändern möchte etc.

Also die Merkel auf einmal den Atomausstieg auf ihrem Zettel hatte, dachte ich anfangs noch, sie hätte ihre Rede mit der der Grünen vertauscht. Aber dann wurde mir klar - nee, sie will es jetzt auch. Und ich habe mich nur noch gefragt, was es mich kosten wird. Naja, die Rechnung habe ich ja jetzt auf dem Tisch.
Hast du nicht zu verantworten, also warum juckt es dich. Und lass doch die Natur aus dem Spiel. Die hast Du auch nicht verantworten also solltest sie in ruhe lassen. ;)


Und da wirfst Du mir vor, ich würde Deine Quellen nicht lesen, man man man. Na gut, ich zitiere mal für Dich nochmal aus dem Grundsatzprogramm der AfD. Aber dann möchte ich in Zukunft auch kein Gejammer mehr hören, wenn ich Deine zum Teil sehr ausschweifenden Quellen nicht vollumfänglich lese...
gut es steht da drin, aber woher haben die es. Ich sehe da nicht den Zusammenhang, und AfD schreibt j bekanntlich so einiges in diese Papiere rein. also noch einmal warum hat ein hoher Mindestlohn Effekte das ausländer nicht nach D kommen?
Er schützt sie auch vor dem durch die derzeitige Massenmigration zu erwartenden Lohndruck.
Hat das nicht eher den Grund das es den Mindestlohn geben soll, damit ausländische Kräfte nicht durch geringere Lohnforderungen (weil Unkenntnis etc.) die Löhne nach unten ziehen können etc. Das beschreibt doch aber nichts über den Mindestlohn und dessen höhe, sondern nur das es einen Lohn geben muss unter dem nicht drunter gegangen werden kann. Wie gesagt die Erklärung warum ein höherer Lohne ausländische Arbeitskräfte vom deutschen Markt fernhält, finde ich in dem Satz nicht und somit nicht in Deiner erklärung.


Oh, Entschuldigung, das war gar nicht meine Absicht. Also Du bist letztes Jahr in einem Zug gefahren. Und da war ein Flüchtling drin und ein augenscheinlicher Nazi. Und ihr seid alle angekommen, keine Toten, keine Verletzten, keine Verbalattaken, ... nicht mal ein Popel wurde geschnippst. Und das erwähnst Du jetzt hier weswegen genau?
Schau in Deinen Beitrag weiter vorn, da wolltest du schon wieder gemeinsame Zugreisende gewissen Gruppen zuordnen. Bzw. verschiedenste Gruppen in eine stecken. Nicht meine Aussagen, es waren Deine.
Bin ich froh das ich bei Sonderzügen zu Fussballspielen immer genau weiss wo ich zu verorten bin, und doch kein Hooligan bin. Aber das siehst du dann wohl auch anders oder?


Dann wünsche ich Dir viel Spaß und hoffe, es wird nicht zu langweilig.
Naja für belustigende Unterhaltung denke ich wird sich die AfxxgiNPDa1%-Bewegung sicherlich gut zu Verfügung stellen. Eventuell gibt es ja wieder paar Angriffe auf Connewitz oder so, wenn man sich Leipzig wieder zurückholen. "Reconquista" ist ja das Motto.


Ok, dann müssen wir mit der "Neubewertung" der Parteienlandschaft wohl noch bis 2017 warten. Schade, aber einverstanden.
Je nach Bundesland auch schon früher, aber für Deutschland gesehen, ja eher spätestens BTW. Soviele Landesparlamente wird die AfD nicht unter ihre Fuchteln bekommen als das es vorher schon "einfluss" hätte.


Naja, nur weil sie nicht so rasant absäuft wie die SPD heißt es ja nicht, dass sie nicht auch längst Leck geschlagen hätte: Die Welt.
Also keine Ahnung was der journalist da geraucht hat. Aber AfD als drittstärkste Partei zu nennen, bei CDU 31%, SPD bei 19.5%, Grüne bei 14% und AfD bei 13.5%....finde den Fehler.
aber diesen langsam abstieg über die Monate gesehen, vielleicht ersichtlich aber sonst geht der doch im statistischen Rauschen unter.
 
Kannst Du gerne haben. Wenn Du von D sprichst, antworte ich für D. Wenn Du von Europa sprechen würdest, würde ich so antworten. Also wie ich schon mehrfach schrieb wenn Du die Variablen nicht im fast jeden Antwortenschreiben verändern würdest, dann würde auch die Meinung gleichbleiben.
Also für mich ist das Wohl und Wehe meines Landes natürlich vergleichsweise wichtiger, wie das das Griechenlands oder irgendeines anderen Landes. Was aber nicht bedeutet, dass ich nicht ganz genau wüsste, was es mich in meinem wunderschönen Land kosten wird, wenn Griechenland fällt.

Da wir aktuell noch ein Teil dieser missratenen EU sind, kann ich also Deutschland nicht so separiert betrachten, wie es gern möchte. Gern würde ich sagen: "Liebe Länder Europas, es war schön, hat Spaß gemacht. Aber wenn es am schönsten ist, soll man gehen. Viel Spaß mit den Flüchtlingen, wir machen erstmal dicht". Aber das geht nicht. Oder vielleicht geht es theoretisch schon, dann aber mit den erwähnten Kosten von ungefähr 2 Billionen Euro. Naja, man muss eben mal ausrechnen, was uns Griechenland, Italien und Spanien die nächsten, sagen wir mal 5 oder 6 Jahre sonst kosten würde. Vielleicht kommen wir mit dem Austritt ja tatsächlich sogar noch verhältnismäßig günstig aus der Nummer raus.

Wie auch immer - im Augenblick steht es nicht zur Debatte. Im Augenblick werden die Flüchtlinge ja tatsächlich als Waffe, mindestens aber als Druckmittel benutzt. Böse Zunge würden gar von einer Plage sprechen, die man uns androht auf uns loszulassen. Und deshalb muss ich gesamteuropäisch denken, auch wenn es mir tatsächlich ziemlich egal ist, ob es dem einzelnen Griechen, Italiener, Spanier oder Flüchtling aus sonstwo nun gut geht oder nicht. Aber wenn ich die Belange der betreffenden Länder ignoriere, dann wird keine Mauer, kein Zaun und kein Schießbefehl reichen, uns zu schützen.

Und dann? Dann gibt es keinen euro mehr, cool und wir haben ähnliche Verhältnisse wie die Schweiz mit einer starken DM?
Zunächst mal müssen wir nicht die gleichen Fehler machen wie die Schweiz und die D-Mark fest an den Euro koppeln. Wir wären dann erstmal autark. Ja, es wären horrende Kosten, weil mit uns vermutlich auch die EU zusammen bräche. Hieße vor allem, dass unsere Bürgschaften fällig würden. Aber ok, ob nun so oder über den Schuldenschnitt - dann lieber so. Außerdem würden wir ja den zweifelhaften Ehrenstatus des größten Nettozahlers ablegen. Wenn die anderen Länder schlau sind, trennen sie sich auch von der EU und führen wieder nationale Währungen ein, die sie nach Belieben (und Wirtschaftskraft) auf- und abwerten können. Dabei könnte der EURO als Standard ja erhalten bleiben, gern auch als zweites gesetzliches Zahlungsmittel neben der D-Mark. Vielleicht erlangt er dann sogar die Möglichkeit, den Dollar als Leitwährung abzulösen, wer weiß.

Wenn alles so weiter läuft wie bisher, wird es aber auch nicht viel billiger. Es wird nur anders verbucht. Die Zeit, die wir uns derzeit erkaufen um den längst überfälligen Kollaps hinauszuzögern, ist horrend teuer. Und sie wird immer teurer. Und wir zahlen jeden Preis. Bloß kein Kollaps, obwohl es längst zu spät ist, den abzuwenden. Insofern ist es meiner Ansicht nach völlig egal, ob wir in der EU bleiben oder austreten - zumindest was die Kosten und den Kollaps des Geldsystems angeht. Was wir aber durch einen Austritt bekämen, wäre Souveränität. Was das unter US-Federführung auch immer heißt, aber jedenfalls mehr als mit Brüssel. ist doch ein erstrebenswertes Ziel, oder?

Warum dann bei Kultur, Namen, etc.?
Weil das Teil meiner Identität ist.

Warum nur Opfer unsere Gesellschaft hat doch nicht nur negativ-Einwirkungen auf Dich, oder doch? Dann musst du ja wirklich ein schwieriges Leben in D führen. Und selbst wenn bist du dafür ja nicht verantwortlich also sollte es dich doch auch nicht jucken, oder? ;)
Was heißt "schwieriges Leben"? Eigentlich ist Deutschland ein ganz entzückendes Land. Nur sehe ich ja Monat für Monat wer mir wofür wie tief in die Tasche langt. Ich sehe, was ich leisten muss, um wieviel Taler nach Hause zu bringen. Oder erstmal erwirtschafte, was ich nach Hause bringe, ist ja nur noch gut die Hälfte.

Wie auch immer - nein, ich habe kein "schweres Leben" in Deutschland. Zumindest nicht im Vergleich mit den meisten anderen Menschen auf der Welt. Aber das heißt ja nicht, dass ich kein Opfer wäre. Es gibt auch glückliche Sklaven...

Siehst Du, ich nicht. Ich bin aber auch ein sozial-denkender Mensch. Übernehme gerne Verantwortung auch bei Dingen die ich nicht unbedingt selbst zu verantworten habe, aber gerne verändern möchte etc.
Mein Wohl und das meiner Famile steht für mich an erster Stelle. Dann kommen meine Freunde. Dann noch die Leute aus dem Bekanntenkreis, die ich gut leiden kann. Dann kommen die Leute aus meiner Gegend, Bundesland und Nation -also gewissermaßen meine "weitläufigen Stammesbrüder und -schwestern". Dann der Rest der Welt.

So sieht meine Welt aus. Wie Du anhand dieser von oben nach unten abfallenden Prioritätenliste erkennen kannst, kommen die geflüchteten Flüchtlinge an letzter Stelle. Das bedeutet nicht, dass ich ihnen den Tod, die Pest und alles Üble an den Hals wünsche. Es heißt, dass ich mich um die kümmern würde, wenn es den vorgenannten Personen gut geht.

So wie ich Dich verstehe, existiert für Dich so eine Liste nicht. Jeder Mensch ist Dir gleich wichtig. Akzeptiere ich natürlich, wenngleich ich es nicht nachvollziehen kann. Aber umgekehrt möchte ich auch nicht mehr, als dass meine Grundhaltung akzeptiert wird.

Hast du nicht zu verantworten, also warum juckt es dich. Und lass doch die Natur aus dem Spiel. Die hast Du auch nicht verantworten also solltest sie in ruhe lassen. ;)
Mache ich ja. Ich tu ihr nix, im Gegenteil. Aber ich leide unter den Folgen des Handelns derer, die sie nicht in Ruhe lassen. Ergo: So egal kann es mir dann doch nicht sein.

also noch einmal warum hat ein hoher Mindestlohn Effekte das ausländer nicht nach D kommen?
Ich würde es so verstehen, dass sie einem deutschen Arbeitnehmer in den allermeisten Fällen nicht ebenbürtig sind. In den meisten Fällen wird das an der Sprache liegen, nicht selten aber auch an der Ausbildung oder anderen Kriterien. Wenn eine Firma nun ohnehin den Mindestlohn zahlen muss, dann würde sie sich, wie üblich, die bestmögliche Arbeitskraft suchen. Erst wenn sie unter den Deutschen wirklich absolut niemanden mehr findet, würde sie sich es antun, jemanden einzustellen, mit dem sich selbst die alltägliche Kommunikation extrem schwierig gestaltet.

Ohne Mindestlohn nimmt man dieses Manko gern in Kauf, weil man viel Geld sparen kann. Der Putzfrau kann man zeigen, wo sie wie Wischi-Waschi machen soll und dem Erntehelfer schaut man ein paar Minuten zu und weiß dann auch, ob er es begriffen hat. Aber wenn der auf einmal genauso teuer ist wie der Deutsche, dann würde jede Firma wohl lieber auf den zurück greifen, mit dem man sich nicht mit Händen und Füßen verständlich machen muss.

So, das ist, wie von Dir gewünscht, zumindest meine Interpretation davon.

Schau in Deinen Beitrag weiter vorn, da wolltest du schon wieder gemeinsame Zugreisende gewissen Gruppen zuordnen. Bzw. verschiedenste Gruppen in eine stecken. Nicht meine Aussagen, es waren Deine.
Bin ich froh das ich bei Sonderzügen zu Fussballspielen immer genau weiss wo ich zu verorten bin, und doch kein Hooligan bin. Aber das siehst du dann wohl auch anders oder?
Also ich fahre extrem selten Zug. Und wenn ich ehrlich bin, mag ich den Zug auch nicht sonderlich. Deswegen kann ich dazu nur so viel sagen: Wenn ich eine Horde Leute sehe, womöglich alle in einem Großraumwagen, die da gröhlen, saufen, pöbeln, womöglich randalieren, dann ist es mir tatsächlich völlig egal, ob da wohl einer oder zwei oder mehr darunter sind, die nicht mitmachen, aber sich aus Gruppenzwang heraus auch nicht dagegen erheben. Das ist für mich dann tatsächlich ein und die selbe Pampe, ja.

Und ja, wenn Du ein Ticket kaufst und einen Zug besteigst, dann gehörst Du nun einmal zu der Gruppe der zahlenden Bahnfahrer, kann doch auch nix dafür!

Also keine Ahnung was der journalist da geraucht hat. Aber AfD als drittstärkste Partei zu nennen, bei CDU 31%, SPD bei 19.5%, Grüne bei 14% und AfD bei 13.5%....finde den Fehler.
aber diesen langsam abstieg über die Monate gesehen, vielleicht ersichtlich aber sonst geht der doch im statistischen Rauschen unter.
Ach, "geht im statistischen Rauschen unter"... :LOL: Naja, von mir aus. Du, ist ja ohnehin nur Kaffeesatzleserei, was bis September 2017 noch alles passiert. Vielleicht erholt sich die SPD auch auf ganz wundersame Weise wieder. Und vielleicht schlüpft aus der Merkel doch noch ein Alien, worauf ich auch schon die ganze Zeit warte. Wir werden sehen, warten wir es ab.