Ja, sehe ich auch so. Finde ich allerdings nicht so schlimm, würde aber dann auf einen eher linken Kurs hin deuten, als auf einen rechten. Warum sich so ein sozialistisches Gedankengut da wiederfindet, weiß ich nicht. Das erinnert mich so wieder an die DDR, in der man auch versucht hat, Rockmusik zu verbieten, weil sie "aus dem Westen kam". Vielleicht sollte sich die AfD wieder ein wenig weiter rechts orientieren.

Der Landesverband Sachsen-Anhalt sollte sich deiner Meinung nach also weiter rechts orientieren. :roll:
 
Darf ich fragen warum das genau schon wieder "linke" Politik sein soll?
Aber natürlich darfst Du fragen.

Die Einschränkung persönlicher Freiheit und die Einschränkung der Freiheit einer (abstrakten) Gruppe, läuft der rechten Ideologie entgegen. Die vergesellschaftlichte und diktatorisch "auf Linie gebrachte" Meinungsbildung kenne ich so aus der DDR, der leninistischen Sowjetunion, Nordkorea, China, Kuba. War wohl im Dritten Reich ähnlich, aber die NSDAP wollen wir ja nicht als links betrachten. So gesehen hat die NSDAP massiv gegen einen Grundsatz rechter Ideologie verstoßen und sogar das Gegenteil getan.

Gibt da noch viel mehr Punkte, in der die NSDAP abseits freiheitlicher Grundsätze agierte. Aber das passt nun wirklich nicht mehr hier her. Jedenfalls betrachte ich diesen Teil in der AfD-Agenda als ein falsches Signal. Sie will wohl zu viel des Guten und schränkt hier Freiheiten in der Kunst ein. Besser wäre es, ein Theater zu finanzieren, wo man von sich heraus sich deutschem Kulturgut annimmt. Es wird auch genug Künstler geben, die keine Abscheu vor deutscher Kunst haben.

Der Landesverband Sachsen-Anhalt sollte sich deiner Meinung nach also weiter rechts orientieren. :roll:
Na die deutsche Politik im Allgemeinen, wenn Du mich fragst.
 
[...] Politik muss eigentlich immer von der kleinsten Einheit ausgehen und das sind die Gemeinden und Kommunen. Der Bürgermeister müsste viele Kompetenzen und Verantwortlichkeiten wieder zurück zu sich ziehen. [...]

Das halte ich grundsätzlich für richtig, deshalb bin ich auch totz seiner Schwächen ein Freund des Föderalismus. Zudem kann man auf dieser Ebene noch am sinnvollsten mit direkter Demokratie arbeiten, von der auch ich gern mehr hätte. Allerdings gibt es eben auch Themen, die in dieser kleinsten Einheit allein nicht beschlossen werden können, einfach schon deshalb, weil sie Auswirkungen auf die Nachbarn oder eben auf noch weitere Kreise hat.

[...] Ich glaube wir rasen mit Höchstgeschwindigkeit auf die bargeldlose Diktatur zu. Viele Menschen wollen schlechte Sachen gar nicht hören. Warum? Das stört die Komfortzone. Das wird schon gutgehen oder das ist alles Geschwätz von Untergangspropheten, Antisemiten, Nazis, Rassisten etc. [...]

Naja. Ich glaube, dass nichts so heiß gegessen wird, wie es gekocht wird. Bevor diese Richtung Realität werden kann muss man doch noch an einer ganzen Reihe von Schaltstellen vorbei, die sich das nicht so einfach gefallen lassen werden, wenn das ganze mal mehr wird als ein Zeitungsartikel oder eine Äußerung in der Talkshow. Nicht zuletzt am deutschen Bürger, der sich irgendwann fragen wird, wie er seinen Handwerker dann "ohne Rechnung " bezahlt und sein Auto "mit ordentlich Abschlag" erwerben kann. Aber da es bislang nur die "Nachricht" darüber ist, dass irgendwer darüber nachdenkt es so zu machen, interessiert sich niemand recht dafür.

Lächerlich bei der ganzen Idee finde ich nur schon wieder, dass man glaubt uns den Beginn (Beträge über 5000,- €) mit der Terrorismusgefahr schmackhaft machen zu können. Als ob sich Terroristen an Gesetze halten würden. :ugly:

Also da niemand in die Zukunft schauen kann, ist es in dem Fall, wie auch bei meinen Beispielen von Krieg in Europa, wenn wir an der EU auf Gedeih und Verderb festhalten, im Grunde nur Kaffeesatzleserei. [...]

Okay. Ich habe den übrigen Teil mal weggelassen, weil es zwar eine schöne Zusammenfassung ist, aber doch nur vieles von dem wiederholt, was Du hier schon öfter gesagt hast. Es bleibt also letztendlich eine Glaubensfrage, gewürzt hier und da mit begründenden Fakten. Du glaubst es geht ohne EURO und EU (besser). Ich glaube das nicht. Wir werden sehen, welche Auffassung sich am Ende durchsetzt und ob das dann tatsächlich auch noch das Ergebnis bringt, das von uns erwartet wurde.

Ja, sehe ich auch so. Finde ich allerdings nicht so schlimm, [...]

Weil es Dich nicht betrifft? Ich sehe da durchaus einen Punkt den man verhindern sollte und ich fürchte, wenn ich weiter in dem Programm blättern würde, käme mir auch noch der eine oder andere Passus in die Finger bei dem ich das ähnlich sähe. Aber ich warte lieber mal ab, was die heute-show nächste Woche bringt. :biggrin:
 
Wie muss man das verstehen?! :roll:
Dass es (hoffentlich) genug Künstler gibt, die keine Abscheu vor der deutschen Kultur haben.

Noch weiter rechts bei der AfD Sachsen-Anhalt bedeutet dann so langsam die Grenze der NPD. Ditt woll ma ja nicht, ne?
Na da es offensichtlich einige Punkte in ihrem Programm gibt, die rechten Grundsätzen widersprechen, scheint mir das doch nötig. Ob sie dann der NPD gleichzusetzen ist, bezweifle ich allerdings stark.

[...] Es bleibt also letztendlich eine Glaubensfrage, gewürzt hier und da mit begründenden Fakten. Du glaubst es geht ohne EURO und EU (besser). Ich glaube das nicht. Wir werden sehen, welche Auffassung sich am Ende durchsetzt und ob das dann tatsächlich auch noch das Ergebnis bringt, das von uns erwartet wurde.
Ja, es bleibt eine Glaubensfrage und individuelle Erwartungshaltung.

Vermutlich wird auch ohne das Zutun einer deutschen Partei Europa scheitern. Es sei denn, Deutschland hält die Länder finanziell aus. Dann aber nicht wie Griechenland oder Irland, sondern eher auf freiwilliger Basis. Kann mir aber nicht vorstellen, dass eine deutsche Partei das lange dem Wähler zumuten kann ohne letztlich aus dem Reichstag gejagt und zur besten Sendezeit öffentlich verbrannt zu werden.

Wie auch immer. Vielleicht liegst Du ja auch richtig und meine Sorgen sind völlig unbegründet. Wer weiß? Aber ich halte es grundsätzlich für falsch, wenn man die AfD nicht anhören will, weil sie nicht der gleichen Meinung ist, wie die linken Parteien in Deutschland. So ein Verhalten sollte in einer Demokratie keinen Platz haben.

Weil es Dich nicht betrifft? Ich sehe da durchaus einen Punkt den man verhindern sollte und ich fürchte, wenn ich weiter in dem Programm blättern würde, käme mir auch noch der eine oder andere Passus in die Finger bei dem ich das ähnlich sähe. Aber ich warte lieber mal ab, was die heute-show nächste Woche bringt. :biggrin:
Ja, aber womöglich findest Du auch den einen oder anderen Passus, mit dem Du übereinstimmst.

Letztlich scheint mir die grundsätzliche politische Haltung wie eine Religion zu sein. Es macht keinen Sinn, einen Christen überzeugen zu wollen, dass Gott eher nicht existiert, als dass er existiert. Einfach, weil alle Beweise eher auf eine Nichtexistenz deuten. Der Gläubige will ja glauben, da hat es keinen Sinn, dagegen zu argumentieren. Zeig auf eine weiße Wand und sage: Diese Wand ist weiß. Das mag stimmen, aber was wenn Dein Gegenüber nun sagt: Ich glaube aber, die Wand ist grün! Keine Chance.

Was man aber erwarten kann ist, dass beide Seiten sich in einer wie auch immer aufgestellten Regierung wiederfinden. Im Idealfall etwa gleich stark. Ich behaupte, dass es jahrzehntelang gut funktioniert hat. Die Union mit der FDP als Vertreter von Mitte-Rechts und die SPD als Vertreter von Mitte-links. Nur sehe ich dieses fragile Gleichgewicht in den letzten Jahren ins Wanken geraten. Vielleicht war der Untergang der FDP der letzte große Schrei und das Signal, dass hier eine Schieflage besteht. Keine Ahnung. Aber seither hat sich unter Frau Doktor die CDU mehr und mehr nach links orientiert.

Daher ist es mir eigentlich auch ziemlich egal, ob mich die AfD nun in jedem einzelnen Punkt vertreten kann, wie ich es mir vorstelle. Vielmehr halte ich die AfD für absolut notwendig in der Parteienlandschaft. Und auch wenn sie es nie zu einer starken Oppostion schafft, ist sie unabdingbar. Und allein die Tatsache, dass sie trotz so vieler Kinderkrankheiten einen recht hochen Zuspruch hat, scheint zu untermauern, dass ein recht großer Teil der Deutschen sich von der gemachten Politik ebenfalls nicht mehr vertreten zu fühlen scheinen.

Einige mögen noch mit ihrer Wahlentscheidung pro AfD hadern und befürchten, dass sie sich genauso entwickelt, wie die REP, DVU und wie sie alle hießen. Aber vielleicht wäre ja auch mal mehr Rückgrat statt Angst angebracht, denn wenn jeder Die Linke-Wähler befürchtet hätte, in einem Stalinismus oder einer neuen DDR zu enden, wäre die Partei wohl heute noch nicht über die 5% gekommen...
 
Dass es (hoffentlich) genug Künstler gibt, die keine Abscheu vor der deutschen Kultur haben. [...]

Naja. Laut Wahlprogramm geht es ja nicht nur darum, deutsche Stücke zu spielen. Sie sollen ja auch noch so inszeniert werden, dass Deutschland gut dabei wegkommt. Das grenzt aber doch schon arg an Zensurgelüste, meinst Du nicht?

[...] Aber ich halte es grundsätzlich für falsch, wenn man die AfD nicht anhören will, weil sie nicht der gleichen Meinung ist, wie die linken Parteien in Deutschland. So ein Verhalten sollte in einer Demokratie keinen Platz haben. [...]

Immerhin lese ich diesen Thread und verfolge die Geschichten aus der heute-show dazu. Ist doch schon mal was... :mrgreen:

[...] Letztlich scheint mir die grundsätzliche politische Haltung wie eine Religion zu sein. [...]

Da ist leider etwas dran. Am liebsten wäre mir ja eine Partei der Pragmatiker, die sich jedem Problem so objektiv wie nur irgend möglich nähern, Experten anhören, dann fundiert entscheiden und diese Entscheidung dann auch so umsetzen würde, wie die ausgewählten Expertenvorschläge es vorsehen (und nicht nur immer halbherzig, um ein paar Euro zu sparen).

Gänzlich ohne auf irgendeine Ideologie (abgesehen vielleicht vom GG) Rücksicht zu nehmen. Aber das ist wohl noch utopischer als eine AfD in der Bundesregierung...

[...] Daher ist es mir eigentlich auch ziemlich egal, ob mich die AfD nun in jedem einzelnen Punkt vertreten kann, wie ich es mir vorstelle. Vielmehr halte ich die AfD für absolut notwendig in der Parteienlandschaft. [...]

Naja, wenn ich das auch nicht unbedingt unterschreiben würde, will ich doch auch nichts gegen die AfD unternehmen oder sie mehr als nötig diskreditieren. Es gibt ja scheinbar tatsächlich bei manchen Bedarf.
Und solange sie sich im Rahmen der freiheitlich-demokratischen Grundordnung bewegt, soll sie tun und lassen was sie will.

Das schließt natürlich sachliche Kritik wie im obigen Beispiel nicht aus.
 
Generell gebe ich Dir da ja Recht. Aber in diesem einen Falle ist sie es vielleicht tatsächlich.

Nein. Alleine schon deshalb, weil alle europäischen Staaten ihren vorgegebenen Kurs nicht mitmachen wollen. Wenn es für die aber eine Alternative gibt, gibt es sie auch für Deutschland. (Und ich meine jetzt nicht die Partei. ;)) Dafür müsste man aber eingestehen, dass man einen Fehler gemacht hat und müsste sich obendrein noch die Frage stellen, warum man zB. Italien und Griechenland mit den Problemen so lange alleine gelassen hat. Und Griechenland hat ohnehin noch eine Rechnung mit uns offen...

Herr Seehofer sieht das aber ganz anders, oder nicht? :think:

Das musst du den Horst fragen. ;)

Bleibt weiterhin die Frage: Wie? Jetzt sofort. Wenn wir die Menschen nicht mehr aufnehmen, registrieren und versorgen (sprich halbwegs legalisieren), werden sie eben über die "grüne" Grenze geschleust und womöglich irgendwo als Arbeitssklaven oder schlimmeres "verschachert"... Wie Du schon zu Recht sagst, wird der Strom ja nicht auf einmal abflauen, auch nicht wenn "die Bundesraute" sagt: "Hier ist jetzt zu".

Ich will das jetzt hier nicht bis ins kleinste Detail ausdiskutieren. Wir schweifen ohnehin schon viel zu viel ab. FAKT IST: Der Staat ist verpflichtet seine Grenzen gegen illegalen Übertritt zu schützen, zumindest aber genau zu prüfen, WER in das Land strömt. Nicht erst, wenn sie bereits im Land sind! Und die Bundesraute hat einen Eid geschworen, Schaden vom Deutschen Volk abzuwenden. Ich kann derzeit nicht erkennen, dass sie das tut.

Du willst doch hoffentlich keine ungarischen Verhältnisse in Deutschland? Außerdem ist unsere Grenze möglicherweise etwas länger?

Das ist mir ehrlich gesagt zu polemisch. Ich könnte dir jetzt antworten, dass ich auch keine ägyptischen Verhältnise auf großen deutschen Plätzen bei Großveranstaltungen will. Und nochmal: Es ist die PFLICHT des Staates seine Grenzen zu schützen. Wie das konkret aussieht, ist nicht nicht meine Aufgabe zu beurteilen. Aber ein einfaches "geht nicht" ist mir zu wenig.

Nein sollte es nicht! Aber solange alle mit Phantasiegespinsten von der einfachen Begrenzung der Flüchtlingszahlen beschäftigt sind, wird das auch nicht schneller gehen...

Ich weiß jetzt nicht genau was du damit meinst. Deshhalb mal eine Frage: Findest du die gesamte Lage nicht auch etwas planlos?

Soll das nun Mut beweisen?

Braucht es denn Mut, wenn man ein Mitglied dieser Partei ist? Du wirst doch keine Vorurteile haben? :p

Zum übrigen wurde hier ja schon einiges gesagt. Man kann sicher auch die Auffassungen der AfD vertreten und sie deshalb wählen, oder sich sogar für sie engagieren. Aber ob das in absehbarer Zukunft tatsächlich Änderungen erzielt, wage ich weiterhin zu bezweifeln.

Es würde für den Anfang ja schon reichen, wenn man ihre Theman übernimmt oder diskutiert, sie von mir aus auch "verfeinert". Das ist erfolgreiche Oppositionsarbeit.

Den Schiessbefehl hat Frau Petry und Frau von Storch in Gespräch gebracht und nicht die Medien. Aber naja Pinocchiopartei, Pinocchiopartei, Pinocchiopartei.
Viele Menschen lassen sich definitiv blenden wie gestern in Bautzen. 89/90-Reloaded. Mal schauen ob 33-Reloaded auch noch möglich ist und ob diese Menschen dem auch noch zujubeln werden.

Hör doch BITTE BITTE BITTE BITTE BITTE BITTE BITTE BITTE mit diesem Unfug auf!:pray:

Wieviele Leute gibt es denn nun eigentlich mit den angeblichen "falschen Syrerpässen". Herr Weissvonnichts de Maizière hatte ja damals als er diese Zahlen rausgehauen hatte, wo dann weder er noch seine behörde wusste woher die Zahlen kommen, behauptet es würde es noch aufgezeichnet werden, sprich Studie geführt werden. Aber raus kam nichts, beim einfachen Bürger bleibt es natürlich hängen wir haben 30, ach nein über 50% falsche Syrer in D.:ugly:

Das musst du nicht mich Fragen, sondern Weissvonnichts de Maizière. Mir reicht fürs Erste zunächst einmal die Tatsache, dass man in der Türkei gegen Geld syrische Pässe kaufen kann. Ob es da eine Studie gibt, weis ich nicht. Vielleicht weiß Altmaier mehr, der ja scheinbar unser neuer Innenminister ist, nachdem Merkel de Maizière kastriert hat.

Des wegen sollte wir nicht weiter Krieg spielen, nicht weiter Rüstungsexporte in Krisenländer beliefern, diplomatische Vorgänge intensivieren. Mit "wir" ist damit nicht nur D gemeint.

Dem werde ich nicht widersprechen.

In neugebauten Wohnungen, die noch vor der Krise alle abgerissen wurden.

Ja nun... die sind ja nun erstmal weg.

Aber es gibt auch Städte/Gemeinden die würden gerne noch mehr aufnehmen, können es aber aufgrund des Königsteiner Schlüssels nicht. Also könnte man auch da etwas ändern.

OK. Aber die meisten wollen ja nicht irgendwo in der Pampa herumlungern, sondern in die Großstädte. Wie willst du denn verhindern, dass die Flüchtliche jetzt da bleiben wo sie zugewiesen wurden? Ich meine, es gibt ja einen Grund dafür, dass es in manchen Gegenden so hohen Wohnungsleerstand gibt. Der wohl wichtigste Aspekt dabei ist, dass es dort so gut wie keine Arbeit gibt. Deshalb ist es da auch so leer.

In den freien Stellen die es jetzt schon gibt.

Wir haben vor allem Fachkräftemangel! Dass es unter den Flüchtlingen weit weniger Fachkräfte gibt, als man uns am Anfang weismachen wollte, ist ja nun schon bekannt.

In geförderten Firmenprojekten, die aber keine Ausbeutungsszenarien sein sollten wie schon jetzt/damals, wie 1-Euro-Jobs etc..

Ganz ehrlich? Ich halte das für absolute Träumerei! Das was du forderst, sind staatlich subventionierte Arbeitsverhältnisse, von denen ausschließlich die Wirtschaft profitiert und die zudem noch eine riesige Konkurenz zum jetzigen Arbeitsmarkt, vor allem im Niedriglohnsektor, darstellen. Die Folgen sind Verdrängungswettkämpfe, die die Vorbehalte gegen die Flüchtlingspolitik erst recht schüren werden.

Wir alle. Denn an die Verantwortlichen will ja keiner ran. Grosskonzerne und Rüstungsindustrie.

Also wie bei den Banken? Gewinne privatisieren, Verluste zahlt der Bürger? Ist es nicht schon immer das Motto der Linken, dass die Verursacher der Krisen für diese auch zur Rechenschaft gezogen werden sollen?

Teils/Teils, wir können nicht andere Staaten das Menschenrecht auf Asyl aufdiktieren, wenn wir es selbst nicht anwenden wollen. Klar sollte die Situationen in den Anrainerstaaten verbessert werden. Doch da haben sich ja alle Länder zurückgezogen schon VOR der Flüchtlingskrise.

Ja Fehler, wie sich jetzt zeigt. Ein Fehler, für den WIR bluten sollen?

Aber wir können es nicht andere Staaten aufbürden allein mit den Flüchtlingen klarzukommen.

Genau das machen die anderen Staaten doch aber mit UNS! Auch weil Merkel die Tore aufgestoßen hat!

Wir sollten aber ebenso Länder wie Saudi-Arabien, USA, Emirate und Co. in der Verpflichtung nehmen. Naja mit Trumpiboy wird es eher schwer werden. Aber da müssten alle an einem Strang ziehen, und das heisst ncht noch mehr Krieg und Gewalt auf der Erde. Wie SA nun im Jemen.

Wir MÜSSTEN Saudi-Arabien, USA, Emirate und Co., Frankreich, Großbrittanien und mittlerweile auch Russland in die Verpflichtung nehmen. Alles Länder, die sich bei der bewältigung der Krise vornehmm zurückhalten.

Also NATO-Partner, als Hilfskraft für den Krieg in Syrien, als Rüstungsexport nach Syrien (Kurden und Co.) und z.B. SA. Aber ebenso durch das Mitlaufen bei Entscheidungen die von EU-Staaten wie Frankreich und GB getroffen werden.

Hier offenbart sich aber schon ein moralisches Dilemma. Nämlich Flüchtlingshilfe vs. Hilfe zur Selbsthilfe. Ich weiß nicht wie du das siehst, aber die Waffenlieferung an die Peschmerga, die in Kobane massiv vom IS bedrängt wurden, während die türkische Armee in Sichtweite lecker Apfeltee schlürfte, können doch wohl kaum als Hilfkraft für den Krieg in Syrien heran gezogen werden. Schon gar nicht, wenn das Eingreifen des Westens unter der Prämisse erfolgt, den IS zu zerschlagen.

Also, das Einzige was man Deutschland in meinen Augen vorwerfen kann, sind die Aufklärungsflüge für die Natopartner in Syrien. Die aber wohlgemerkt NACH den Anschlägen in Paris beschlossen wurden. Welche weitergehenden moralischen Verpflichtungen sich daraus für Deutschlnad ergeben, weiß ich allerdings nicht so recht.

Deshalb nochmal die Frage: Warum müssen wir nun so viel mehr tun als andere, obwohl unser Anteil an der Krise so gering ist?
 
Naja. Laut Wahlprogramm geht es ja nicht nur darum, deutsche Stücke zu spielen. Sie sollen ja auch noch so inszeniert werden, dass Deutschland gut dabei wegkommt. Das grenzt aber doch schon arg an Zensurgelüste, meinst Du nicht?
Ja. Diesen Punkt würde ich auch nicht unterschreiben. Ich würde eher darauf hoffen, dass es genug freiwillige gibt. Und falls nicht, dann ist es eben so. Aber das kann ich mir nicht vorstellen.

Immerhin lese ich diesen Thread und verfolge die Geschichten aus der heute-show dazu. Ist doch schon mal was... :mrgreen:
Ja, aber nun bist Du nicht die SPD, Die Grünen oder der GEZ-finanzierte SWR, der auf seinen Bildungsauftrag scheißt [1]. Oder doch? ;)

Da ist leider etwas dran. Am liebsten wäre mir ja eine Partei der Pragmatiker, die sich jedem Problem so objektiv wie nur irgend möglich nähern, Experten anhören, dann fundiert entscheiden und diese Entscheidung dann auch so umsetzen würde, wie die ausgewählten Expertenvorschläge es vorsehen (und nicht nur immer halbherzig, um ein paar Euro zu sparen).
Genau so sieht sich jede Partei in Deutschland. Aber weißt Du, warum es nicht funktioniert?

Man hat da ein Problem und hat es benannt. Jetzt sucht man nach einer Lösung. Es gibt kein Problem in der Welt, auf das nur eine einzige Lösung passt. Es gibt immer mehrere Lösungen und unzählige Wege dort hin. Welchen Weg soll man nun für welche Lösung gehen?

Genau an dem Punkt erhitzen sich stets und ständig die Gemüter. Abhängig davon, welche Experten Du fragst, wirst Du auch unterschiedliche Meinungen bekommen, welches der beste Weg sein wird. Ist ähnlich wie mit Ärzten. Wenn Du krank bist und gehst zu 5 Ärzten, bekommst Du womöglich 2 verschiedene Diagnosen und 4 verschiedene Therapien. Das kann ich Dir sogar anhand eines eigenen Beispiels aus der Vergangenheit beweisen. In der Politik gibt es aber noch viel mehr Wege und mehr Diagnosen.

Eine Partei hat auch immer Experten, von denen sie sich beraten lässt. Diese Experten stehen aber oft der Partei ideologisch nahe, auch wenn sie unabhängig sind. Das liegt in der Natur der Sache, dass eine Meinung eben immer subjektiv und de facto nie objektiv ist. Ihre Meinung und ihr Ratschlag wird also immer entsprechend gefärbt sein. Also brauchte man mehr Experten aus unterschiedlichen Regionen mit unterschiedlichen politischen Grundhaltungen. Ja und weißt Du, wohin uns dieses Gedankenexperiment führt? Zu (mehr) direkter Demokratie. Aber oh je, die will ja wieder keiner. Ach warte mal - doch! Die AfD zum Beispiel ;) Und auch jede andere Partei außer die von Frau Doktor...

Naja, wenn ich das auch nicht unbedingt unterschreiben würde, will ich doch auch nichts gegen die AfD unternehmen oder sie mehr als nötig diskreditieren. Es gibt ja scheinbar tatsächlich bei manchen Bedarf.
Und solange sie sich im Rahmen der freiheitlich-demokratischen Grundordnung bewegt, soll sie tun und lassen was sie will.

Das schließt natürlich sachliche Kritik wie im obigen Beispiel nicht aus.
Im Gegenteil ist sachliche Kritik (bei mir zumindest) jederzeit willkommen. Der muss sich jede Partei stellen und so natürlich auch die AfD, keine Frage.

Ich gestehe auch den Medien zu, sich eine Meinung über die AfD zu bilden und diese ihrer Leserschaft aufzunötigen. Aber dennoch sehe ich bei den Medien noch den Auftrag, auch zu informieren. Und mehr als bei einer Privatperson, das auch weitestgehend objektiv zu tun. Und da wird es in der Presselandschaft recht eng. Es ist eigentlich traurig, dass es keine Zeitung, Zeitschrift oder Sender gibt, der wirklich neutral berichtet. Wir brauchen auf der Erde ein paar Aliens, die unabhängig von Lobbies, eigenen Interessen, Chefredakteur (mit Parteibuch) und eingefärbten Journalisten einfach nur völlig nüchtern berichten, ohne dass es sie selbst betrifft. Naja, wird es nicht geben, also bleibt nur dem Interessierten, so viele unterschiedliche Quellen wie möglich auszuwerten. Sehr zeitaufwändig und oft auch müßig...
 
Nein. Alleine schon deshalb, weil alle europäischen Staaten ihren vorgegebenen Kurs nicht mitmachen wollen. Wenn es für die aber eine Alternative gibt, gibt es sie auch für Deutschland. [...]

Nicht wenn deren Alternative wie bislang lautet: "Schicken wir sie nach Deutschland". Dann können wir sie zwar zurückschicken, also deren Alternative wählen, aber das scheint mir dann auch nicht die Lösung zu sein.

[...] Ich will das jetzt hier nicht bis ins kleinste Detail ausdiskutieren. Wir schweifen ohnehin schon viel zu viel ab. [...]

Es bleibt also dabei. Man fordert einen Stopp, ohne zu erklären wie man das machen soll. Und das bitte noch gestern. Und weil Frau Merkel sich auch nicht in der Lage sieht, diese Frage ohne die europäischen Partner zu beantworten, befindet sie sich bereits in der Illegalität, ach was beim Eidbruch! Wer ist hier polemisch?

Was ungarische Verhältnisse angeht: Wir haben nun einmal immer noch einen Rechtsstaat und auch wenn der bei Registrierung, Unterbringung und Entscheidungen im Asylverfahren im Augenblick überfordert ist, so gilt das doch nicht für alle anderen Teile des Staates automatisch auch. Daher stoßen wir beim Bau von geeigneten Grenzanlagen eben auf rein tatsächlich/rechtliche Probleme. Und über die muss man doch reden, wenn man fordert: "Grenzen dicht!"

Die Asylbehörden arbeiten im Augenblick teilweise planlos, ja. Liegt aber auch daran, dass die Warnungen vieler Menschen jahrelang in den Wind geschlagen wurden und lieber "die schwarze Null" verteidigt wurde (ist ja nun nicht erst seit gestern Krise in Syrien und drum herum).

Und es wird sicher auch nicht besser, wenn man dem Chef einer "klitzekleinen, total unwichtigen" Behörde mal eben so auch noch den Chefsessel einer Krisenbehörde unter den Hintern schiebt.

Aber das entbindet die Kritiker der Politik von Frau Merkel eben meiner Meinung nicht von konstruktiven Vorschlägen, wie ihre Forderungen denn umzusetzen sein sollen. Denn nur dann könnte der besorgte Bürger auch wirklich entscheiden, welcher Linie er lieber folgen würde.

Und dazu höre ich weder hier was (außer den radikaleren Ansätzen von Photon, die wohl denkbar aber fragwürdig sind), noch in der medialen Öffentlichkeit. Der erste Ansatz dafür war eben: Der Schusswaffengebrauch als ultima ratio. Und wie gesagt, ich halte das für die logische Konsequenz einer "Tür zu" Politik. Dann muss man eben entscheiden, ob man das wirklich will. Ich will nicht und bleibe daher bei meiner Meinung, dass der Ansatz von Frau Merkel zumindest kurzfristig tatsächlich alternativlos erscheint (weil ich die einzige offensichtliche Alternative eben erst recht nicht will).

Langfristig habe ich weitere Lösungsmöglichkeiten bereits angesprochen und wenn wir erstmal den akuten Druck los sind, können wir vielleicht auch wieder darüber diskutieren.

[...] Braucht es denn Mut, wenn man ein Mitglied dieser Partei ist? Du wirst doch keine Vorurteile haben? :p [...]

Das wollte ich ja eben von Luuk wissen. Aber er hat das wohl nur als Slangausdruck verwendet, um uns mitzuteilen, wo er in der Diskussion steht.

Meiner Meinung nach erfordert es gerade keinen besonderen Mut der AfD oder einer anderen Partei beizutreten. Aber da sich die Partei ja gern als Opfer der Medien und anderer Teile der Öffentlichkeit sieht, könnte man ja vermuten, die Mitglieder empfänden das als schwierig oder gar mutig.

Ich kam auf die Frage wegen dem Begriff des "outens". Aber der ist wahrscheinlich mittlerweile wirklich schon zu sehr in den normalen Sprachgebrauch eingeflossen, als dass er immer unbedingt etwas besonderes bedeuten muss.

[...] Ja, aber nun bist Du nicht die SPD, Die Grünen oder der GEZ-finanzierte SWR, der auf seinen Bildungsauftrag scheißt [1]. Oder doch? ;) [...]

Ich halte Politiker, die der Debatte mit der AfD aus dem Weg gehen wollen, für Angsthasen. Auch wenn ich sehe wovor sie Angst haben (mediales Ausschlachten eines Fauxpas, weil man sich auf die Aussagen der AfD eben weniger gut vorbereiten kann), so halte ich doch die Auseinandersetzung mit dem politischen Gegner für das Kerngeschäft von Menschen, die Verantwortung in diesem Land tragen wollen. Da müssen sie durch... :biggrin:

Der SWR hat hingegen nicht viele Möglichkeiten, wenn die Politiker schlicht nicht erscheinen wollen. Er kann das Programm ohne die AfD bringen oder eben gar nicht. Was bleibt ihm sonst übrig?

[...] Genau so sieht sich jede Partei in Deutschland. Aber weißt Du, warum es nicht funktioniert? [...] Eine Partei hat auch immer Experten, von denen sie sich beraten lässt. Diese Experten stehen aber oft der Partei ideologisch nahe, auch wenn sie unabhängig sind. Das liegt in der Natur der Sache, dass eine Meinung eben immer subjektiv und de facto nie objektiv ist. [...]

Deswegen schrieb ich "soweit als irgend möglich" objektiv. ;)

Und es ist eben nicht so, dass die Parteien sich beraten lassen und danach entscheiden. Sondern sie entscheiden (ideologisch) und suchen sich danach die einigermaßen dazu passenden Experten. Diese wollen dann sehr oft mit den entwickelten Lösungen aus der Politik lieber nichts mehr zu tun haben. :biggrin: Deswegen sagte ich, die einmal getroffene Entscheidung soll dann auch der Expertenmeinung folgend umgesetzt werden.

[...] Ja und weißt Du, wohin uns dieses Gedankenexperiment führt? Zu (mehr) direkter Demokratie. Aber oh je, die will ja wieder keiner. Ach warte mal - doch! Die AfD zum Beispiel ;) Und auch jede andere Partei außer die von Frau Doktor... [...]

Ich bin nicht grundsätzlich gegen mehr direkte Demokratie. Aber dazu brauche ich (wie Du ja selbst schreibst) die AfD nicht. Und ich bin auch kein Freund von ausschließlicher "Volksregierung". Man müsste genau diskutieren, was man zur Volksabstimmung stellen soll und was nicht. Allerdings ist das (für mich, andere machen sich ja durchaus Gedanken dazu) überflüssig, solange es ohnehin nicht den Hauch einer Chance auf Verwirklichung gibt.

[...] Es ist eigentlich traurig, dass es keine Zeitung, Zeitschrift oder Sender gibt, der wirklich neutral berichtet. Wir brauchen auf der Erde ein paar Aliens, die unabhängig von Lobbies, eigenen Interessen, Chefredakteur (mit Parteibuch) und eingefärbten Journalisten einfach nur völlig nüchtern berichten, ohne dass es sie selbst betrifft. Naja, wird es nicht geben, also bleibt nur dem Interessierten, so viele unterschiedliche Quellen wie möglich auszuwerten. Sehr zeitaufwändig und oft auch müßig...

Ich habe, glaube ich, bereits gesagt, dass es in der Natur der Sache liegt, dass die eigene Meinung auch in Berichterstattung einfließt, jedenfalls solange nicht nur einfache Tatsachen beschrieben werden. Das ist aber solange nicht schlimm wie es es eine breite Medienvielfalt gibt. Und diese gibt es in Deutschland nun einmal. Hier kann man zwar kritisieren, dass es wenige Medien aus dem rechten Spektrum gibt (oder auch aus dem ganz linken), die sich ähnlich prominent platzieren können wie die "Mainstream-Presse", aber jedenfalls ist jederzeit die Möglichkeit gegeben, andere Meinungen zu publizieren und zu bewerben und sich anderweitig zu informieren. Ein hohes Gut, das längst nicht überall verwirklicht ist.

Trotzdem gäbe es sicher noch die eine oder andere Medienkritik, die ich anzubringen hätte, aber das wäre Thema eines eigenen Threads, wie ich finde.
 
Zuletzt bearbeitet:
Der SWR hat hingegen nicht viele Möglichkeiten, wenn die Politiker schlicht nicht erscheinen wollen. Er kann das Programm ohne die AfD bringen oder eben gar nicht. Was bleibt ihm sonst übrig?
Die Leute einladen, die Sendung planen, produzieren und ausstrahlen. Gibt es dann leere Stühle, kann man sagen, weswegen diese Stühle leer geblieben sind. Also etwa, dass man ein Erscheinen verweigerte, weil man nicht zusammen mit der AfD diskutieren wollte. Da wäre nichts gelogen, einfach nur die lächerliche Wahrheit. Aber dann hat der SWR wenigstens seinen Job gemacht.

Ich bin nicht grundsätzlich gegen mehr direkte Demokratie. Aber dazu brauche ich (wie Du ja selbst schreibst) die AfD nicht.
Für diesen einen Punkt sicherlich nicht. Aber meine Wünsche gehen ja noch weit darüber hinaus :)

Ich habe, glaube ich, bereits gesagt, dass es in der Natur der Sache liegt, dass die eigene Meinung auch in Berichterstattung einfließt, jedenfalls solange nicht nur einfache Tatsachen beschrieben werden. Das ist aber solange nicht schlimm wie es es eine breite Medienvielfalt gibt. Und diese gibt es in Deutschland nun einmal.
Naja, aber wenn die Leute alle nur heute-show gucken und sonst nichts? Weil sie keine Lust, keine Zeit oder kein Interesse haben?
 
Die Leute einladen, die Sendung planen, produzieren und ausstrahlen. Gibt es dann leere Stühle, kann man sagen, weswegen diese Stühle leer geblieben sind. Also etwa, dass man ein Erscheinen verweigerte, weil man nicht zusammen mit der AfD diskutieren wollte. Da wäre nichts gelogen, einfach nur die lächerliche Wahrheit. Aber dann hat der SWR wenigstens seinen Job gemacht. [...]

Und dann eine Sendung ohne Publikum abhalten? Wozu? Der Sender hat doch die Vorgänge öffentlich gemacht. Jeder konnte hören und sehen, wer sich zuerst geweigert hat und aus welchen fadenscheinigen Gründen. Warum braucht man dann noch so eine Geister-Veranstaltung, wie von Dir vorgeschlagen?

[...] Naja, aber wenn die Leute alle nur heute-show gucken und sonst nichts? Weil sie keine Lust, keine Zeit oder kein Interesse haben?

Man kann die Menschen nicht zwingen, sich mit Politik zu beschäftigen. Und selbst wenn man das ausgewogenste Programm der Welt jeden Tag drei Stunden am Stück bei Phoenix hätte (uff, hat man ja sogar 8O ), dann würden manche Menschen eben doch nicht hingucken.
 
Hör doch BITTE BITTE BITTE BITTE BITTE BITTE BITTE BITTE mit diesem Unfug auf!:pray:
Zeig mir das Gegenteil auf, dann höre ich auf...:biggrin:



Das musst du nicht mich Fragen, sondern Weissvonnichts de Maizière. Mir reicht fürs Erste zunächst einmal die Tatsache, dass man in der Türkei gegen Geld syrische Pässe kaufen kann. Ob es da eine Studie gibt, weis ich nicht. Vielleicht weiß Altmaier mehr, der ja scheinbar unser neuer Innenminister ist, nachdem Merkel de Maizière kastriert hat.
Achso na dann....Ist erstmal jeder unter Generalverdacht oder? Wieder einmal beugt ein Teil der Bevölkerung deutsche Rechtssprechung. Warum sollten sich doch gleich Ausländer, Migranten, Flüchtlinge daran halten?


Ja nun... die sind ja nun erstmal weg.
In so einigen gemeinden wurde der soziale Wohnungsbau schon wieder aufgenommen...so what?



OK. Aber die meisten wollen ja nicht irgendwo in der Pampa herumlungern, sondern in die Großstädte. Wie willst du denn verhindern, dass die Flüchtliche jetzt da bleiben wo sie zugewiesen wurden? Ich meine, es gibt ja einen Grund dafür, dass es in manchen Gegenden so hohen Wohnungsleerstand gibt. Der wohl wichtigste Aspekt dabei ist, dass es dort so gut wie keine Arbeit gibt. Deshalb ist es da auch so leer.
Die meisten wollen zu allerst mal zu ihren Verwandten. Und klar nimmt auch dort die Wanderung in Grossstädte genau zu wie unter Deutschen, warum sollten sie sich auch anders verhalten?


Wir haben vor allem Fachkräftemangel! Dass es unter den Flüchtlingen weit weniger Fachkräfte gibt, als man uns am Anfang weismachen wollte, ist ja nun schon bekannt.
Mit wieviel hat man denn gerechnet und wieviele kamen? In den Klamm-Nachrichten wird gar gegen die Option gewettert das syrische Lehrer, ein Programm durchlaufen könnten damit sie Ende des Jahres für Flüchtlinge an der Schule als Lehrer eingesetzt werden. Man mag als Rechtssympathisant nicht einmal den Dreck unter den Fingernägeln den Geflüchteten gönnen.



Ganz ehrlich? Ich halte das für absolute Träumerei! Das was du forderst, sind staatlich subventionierte Arbeitsverhältnisse, von denen ausschließlich die Wirtschaft profitiert und die zudem noch eine riesige Konkurenz zum jetzigen Arbeitsmarkt, vor allem im Niedriglohnsektor, darstellen. Die Folgen sind Verdrängungswettkämpfe, die die Vorbehalte gegen die Flüchtlingspolitik erst recht schüren werden.
Nö nicht unbedingt. Und genau deswegen hatte ich das auch explizit geschrieben. Mir geht es um Konjunkturprogramme, so hiessen sie damals und heute noch in anderen Staaten. Und was spricht denn dagegen? Wie gesagt es sollte ein Nullsummenspiel sein, kein Gehaltsdumping oder Subvention von Unternehmen. Und btw. bis Flüchtlinge ohne Auflagen arbeiten können vergehen mindestens 1.5 Jahre. EU und deutsches Recht lässt grüssen. Aber das kann ich auch noch die nächsten 2-3 Jahre hier schreiben ein Teil des "Volkes" wil les nicht begreifen und auch nicht weiterbilden diesbezüglich.



Also wie bei den Banken? Gewinne privatisieren, Verluste zahlt der Bürger? Ist es nicht schon immer das Motto der Linken, dass die Verursacher der Krisen für diese auch zur Rechenschaft gezogen werden sollen?
Ach schade, den Sarkasmus hast Du nicht herausgelesen. Ich wäre für die alternative die keiner sich traut auch nicht die AfD, höchstens vielleicht die Linke. Banken, Grosskonzerne oder in dem fall die Rüstungskonzerne dafür bluten zu lassen.



Ja Fehler, wie sich jetzt zeigt. Ein Fehler, für den WIR bluten sollen?
Nicht nur wir, auch andere Staaten in Europa und ganz besonders die Anrainerstaaten. Und doch sollte man Mehrheiten bilden um zumindest die anderen europ. Staaten in Zugzwang zu bringen.


Genau das machen die anderen Staaten doch aber mit UNS! Auch weil Merkel die Tore aufgestoßen hat!
Du meinst hier die europäischen Staaten, da dann sollten wir Mehrheiten bilden. Deutschland ist, noch einmal, nicht das einzige Land welches Flüchtlinge aufnimmt in der EU und auch nicht das was relativ gesehen die meisten aufnimmt. Wann bleibt das endlich mal im Kopf stecken bei euch? Da ist Diplomatie gefragt, andere Länder mit ins Boot holen und dann Druck ausüben. Geht z.B. bei der Schweiz auch im Bankenskandal mit UBS und Co.. Also es ist möglich, nur der Wille scheint mir meist nicht vorhanden.



Wir MÜSSTEN Saudi-Arabien, USA, Emirate und Co., Frankreich, Großbrittanien und mittlerweile auch Russland in die Verpflichtung nehmen. Alles Länder, die sich bei der bewältigung der Krise vornehmm zurückhalten.
Richtig da sind wir auf einer Ebene, aber zusätzlich. Wir sollten unsere Verantwortung nicht kleinreden. Dafür muss man aber Mehrheiten suchen und vereinbaren/stärken.



Hier offenbart sich aber schon ein moralisches Dilemma. Nämlich Flüchtlingshilfe vs. Hilfe zur Selbsthilfe. Ich weiß nicht wie du das siehst, aber die Waffenlieferung an die Peschmerga, die in Kobane massiv vom IS bedrängt wurden, während die türkische Armee in Sichtweite lecker Apfeltee schlürfte, können doch wohl kaum als Hilfkraft für den Krieg in Syrien heran gezogen werden. Schon gar nicht, wenn das Eingreifen des Westens unter der Prämisse erfolgt, den IS zu zerschlagen.
Auch das Thema ist zu gross um es erstens bei der AfD zu besprechen oder nur die 2-4 Positionen, D, Peschmerga, Türkei und IS zu beleuchten. Natürlich gehört dort noch viel mehr dazu.

Also, das Einzige was man Deutschland in meinen Augen vorwerfen kann, sind die Aufklärungsflüge für die Natopartner in Syrien. Die aber wohlgemerkt NACH den Anschlägen in Paris beschlossen wurden. Welche weitergehenden moralischen Verpflichtungen sich daraus für Deutschlnad ergeben, weiß ich allerdings nicht so recht.
Sie waren ebenso im Irak (nur etwas inoffizieller). Da besonders die EWACS ja ein wenig anders bemannt sind als die Verantwortlichkeiten vergeben sind. ;)
Und doch würde ich die bewaffnung der Peschmerga nicht da heraus nehmen. Bei den syr. Rebellengruppen dachte man ja auch das die ihre Waffen einsetzen. Nö die haben sie verkauft. Die Waffen der Peschmerga wurde auch mindestens zweifach verwendet sowohl gegen den IS als auch wohl gegen die Türken. Weil dort jeder noch sein eigenes kleines Zusatzspiel dort unten führt. Wie gesagt deswegen ist das Thema komplexer als es in 2-3 Sätzen zu behandeln.

Deshalb nochmal die Frage: Warum müssen wir nun so viel mehr tun als andere, obwohl unser Anteil an der Krise so gering ist?
Hat nicht immer was mit müssen zu tun. Und nur weil viele andere sich so und so verhalten, müssen wir doch nicht auch noch dort mitspielen oder? Lemmingverhalten.
Ich denke nicht das unser Anteil so sehr gering ist, das er rausfallen würde. Er ist aber nicht in dem Maße wie USA, SA, Emirate, Kuwait, Katar und Co. und wie Du sagst mittlerweile auch Russland, Hisbollah und Iran.


@Baffi Phoenix würde ich jetzt auch nicht als komplett ausgewogenes Programm betiteln, auch dort gibt es genug Möglichkeiten dies noch zu verbessern. Imo würde ich gar ARTE in spezifischen Themen weiter vorn sehen, weil sie meist in ihren Themenschwerpunkt von beiden Seiten eine repräsentative Person am Bord haben.
 
[...] @Baffi Phoenix würde ich jetzt auch nicht als komplett ausgewogenes Programm betiteln, auch dort gibt es genug Möglichkeiten dies noch zu verbessern. Imo würde ich gar ARTE in spezifischen Themen weiter vorn sehen, weil sie meist in ihren Themenschwerpunkt von beiden Seiten eine repräsentative Person am Bord haben.

Phoenix ist jedenfalls dann am neutralsten und ausgewogensten, wenn sie einfach live vor Ort sind (Parlament, Pressekonferenzen, Parteitage u.ä.) und nur zeigen was da passiert. Und das machen die drei Stunden am Tag, wenn es was zu zeigen gibt. ;)

Ansonsten würde ich Dir aber zustimmen. :yes:
 
Phoenix ist jedenfalls dann am neutralsten und ausgewogensten, wenn sie einfach live vor Ort sind (Parlament, Pressekonferenzen, Parteitage u.ä.) und nur zeigen was da passiert. Und das machen die drei Stunden am Tag, wenn es was zu zeigen gibt. ;)

Ansonsten würde ich Dir aber zustimmen. :yes:
Das stimmt natürlich, jedoch ist meist die Personenwahl jene die bei einigen Themen für mich nicht ausgewogen erscheint. Ich brauch nicht 2-3 Leute haben die quasi dasselbe quatschen. Quasi CDU und CSU-Politiker vor Ort haben. :roll: Ok in der Flüchtlingsfrage wäre es wohl jetzt unterschiedlicher als CDU und SPD ;)
 
Na gut. Aber dafür haben sie beispielsweise die wesentlich besseren Talkformate mit interessanteren Gästen (Phoenixrunde als Beispiel). Da gibt es dann tatsächlich auch mal Informationen und nicht nur Politsprech... ;) Auch ´ne Stunde am Tag...

Ich möchte den Sender jedenfalls nicht missen, auch wenn es natürlich immer was zu verbessern gibt.
 
Man kann die Menschen nicht zwingen, sich mit Politik zu beschäftigen.
Nein, kann man nicht und will ja auch keiner. Aber es ist immer recht müßig, um nicht zu sagen substanzlos, wenn man jemanden meckern hört über die Zustände, wenn derjenige nicht im Mindesten bereit ist, sich auch mit Zusammenhängen zu befassen. Und noch schlimmer wird es, wenn man über die AfD spricht und einem erstmal der blanke Hass entgegen schlägt, weil man ja auf XY gesehen oder YZ gelesen hat, dass das alles Nazis sind. Ich weiß, wovon ich spreche.

Ich zwinge ja auch niemanden zur Wahl zu gehen. Aber ich würde behaupten, dass wenn ich am Wahltag vor dem Wahllokal stünde und jeden fragen würde, warum er X oder Y, womöglich auch Z gewählt hat, mir bei etwa der Hälfte der Befragten keine Antwort entgegen schmettern würde, die auch nur der ersten Nachfrage stand halten würde.

Aber sei es drum. So frei sind wir ja, dass jeder das wählen kann, was er will und das auch aus jedem Grund, der jedem der beste deucht. Und jeder darf auch jeden anderen für das halten, für was er ihn gern halten möchte.
 
[...] Und noch schlimmer wird es, wenn man über die AfD spricht und einem erstmal der blanke Hass entgegen schlägt, weil man ja auf XY gesehen oder YZ gelesen hat, dass das alles Nazis sind. Ich weiß, wovon ich spreche. [...]

Ja nun. Und wenn man die Linke lobt, ist man Kommunist und möchte die Mauer zurück haben.

So what? :mrgreen:
 
Na gut. Aber dafür haben sie beispielsweise die wesentlich besseren Talkformate mit interessanteren Gästen (Phoenixrunde als Beispiel). Da gibt es dann tatsächlich auch mal Informationen und nicht nur Politsprech... ;) Auch ´ne Stunde am Tag...

Ich möchte den Sender jedenfalls nicht missen, auch wenn es natürlich immer was zu verbessern gibt.

Da sist völlig richtig. Sehe ich auch so.



Ganz interessant in diesem Zusammenhang, da ja die werbung bei AfD und Co. häufiger aufkommt. Compact aus Leipzig vom Elsässer, möchte die Kopf-ab-Gesten "dokumentiert haben", naja das Bild soll dann doch nur die Stinkefinger zeigen. Aber ich seh nischt. Besonders interessant die Bildunterschrift. Asylforderer fallen im sächsischen Clausnitz ein. *facepalm* Und solche Konsorten werden bei AfxxgiNPDa1% auf der Bühne hofiert....na man kann Organisatoren und Redner von rechtspopulistischen/rechtsextremistischen Veranstaltungen sich eben nicht aussuchen. Da muss man halt in den Wirren der Idioten halt Pünktchen finden mit denen man konform gehen kann. :ugly:
 
Dass es (hoffentlich) genug Künstler gibt, die keine Abscheu vor der deutschen Kultur haben.
Dann anders gefragt: Es ist aus deiner Sicht weit verbreitet, dass Künstler eine Abscheu gegenüber deutscher Kunst haben?

Na da es offensichtlich einige Punkte in ihrem Programm gibt, die rechten Grundsätzen widersprechen, scheint mir das doch nötig. Ob sie dann der NPD gleichzusetzen ist, bezweifle ich allerdings stark.
Widerspricht aus meiner Sicht nicht rechten Grundsätzen. Das widerspricht deiner liberalen Einstellung, die ich dir als ehemaligen FDP-Wähler mal unterstelle.
 
Ich zwinge ja auch niemanden zur Wahl zu gehen. Aber ich würde behaupten, dass wenn ich am Wahltag vor dem Wahllokal stünde und jeden fragen würde, warum er X oder Y, womöglich auch Z gewählt hat, mir bei etwa der Hälfte der Befragten keine Antwort entgegen schmettern würde, die auch nur der ersten Nachfrage stand halten würde.
Gilt das auch für AfD-Wähler?