Grad im Netz gefunden:

"Nach dem knapp verpassten Einzug in den Bundestag entfaltet die selbsternannte „Alternative für Deutschland“ (AfD) möglicherweise eine Sogwirkung auf kleinere Parteien des rechten Randes. Gestern erklärte die rechtspopulistische „Die Freiheit“, ihre landes- und bundespolitischen Aktivitäten zugunsten der AfD einstellen zu wollen."

AfD, die neue politische Mitte. :mrgreen:

gruss kelle!
 
Grad im Netz gefunden:

"Nach dem knapp verpassten Einzug in den Bundestag entfaltet die selbsternannte „Alternative für Deutschland“ (AfD) möglicherweise eine Sogwirkung auf kleinere Parteien des rechten Randes. Gestern erklärte die rechtspopulistische „Die Freiheit“, ihre landes- und bundespolitischen Aktivitäten zugunsten der AfD einstellen zu wollen."

AfD, die neue politische Mitte. :mrgreen:

gruss kelle!

Na, dann auch alle Informationen dazu veröffentlichen und nicht nur den Mist, den Du gerne hättest :)

Berlin, 01. Oktober 2013 – Die Alternative für Deutschland (AfD) hat einen weitreichenden Aufnahmestopp für ehemalige Mitglieder der Partei „Die Freiheit“ und anderer Kleinparteien verhängt. Bernd Lucke, Bundessprecher der Partei, griff zu dieser Maßnahme, nachdem die rechtspopulistische Partei „Die Freiheit“ angekündigt hatte, nicht mehr zu Bundes-und Landtagswahlen anzutreten und dies gegen den Willen der AfD als eine Unterstützung der AfD dargestellt hatte.

Also nix mit Junge Freiheit in der AfD.
 
Muss man bei der AfD seine politische Vita vorlegen, wenn man Mitglied werden will? Oder woher weiß man, bei welchen Parteien der Bewerber vorher war?

https://www.alternativefuer.de/mitwirken/beitreten/

Zumindest wird im Antrag danach gefragt, als auch:

Ich beantrage die Aufnahme in die Alternative für Deutschland. Ich gehöre keiner konkurrierenden Partei an. Ich versichere ferner, keiner rechtsextremen, linksextremen oder ausländerfeindlichen Organisation anzugehören und mich vorbehaltslos zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland zu bekennen.

Hinweis: Sollten Sie zu einem früheren Zeitpunkt einer Organisation angehört haben, die durch deutsche Sicherheitsorgane als extremistisch eingestuft wurde, sind Sie verpflichtet, uns dies gleichzeitig mit dem Aufnahmeantrag schriftlich anzuzeigen. (
 
Also nix mit Junge Freiheit in der AfD.

Schön gebrüllt, rechtlich faktisch absolut irrlevant.
Eine kleine Partei zu unterwandern ist kein Thema, und wenn man Wählerströme steuern kann, wird das recht itneressant.

Abgesehen davon, dass die Alternative ja schon freiheitlich verseucht ist. :mrgreen:

gruss kelle!
 
Ein wenig Freiheit gefällig?

"Der Brandenburger AfD-Vorstand Alexander Gauland und der thüringische Sprecher Matthias Wohlfarth kündigten an, dass ihre Landesverbände die Aufnahmeanträge von «Freiheit»-Überläufern weiter prüfen. Das Programm der «Freiheit» stimme «in vielen Punkten mit dem der AfD überein», sagte Wohlfarth. Speziell beim Thema Islamkritik dürfe es «keine Denkverbote» geben."

gruss kelle!
 
Zur AfD und der Eurokrise kann ich diese Hintergrundinformation empfehlen:

https://www.amazon.de/Nachteil-Europa-Alternative-Deutschland-ebook/dp/B00FGK1396/

Die AfD ist eine logische Folge und dringend notwendig geworden.
Im Bundestag gibt es derzeit keine einzige Partei, die dem Euro kritisch gegenübersteht.
Spiegelt das noch die Empfindungen der Bevölkerung wider?

Der Euro beschleunigt die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter. Denn die Reichen können die horrende Inflation immer weitergeben, indem sie ihre Produkte teurer verkaufen und die Mieten ansteigen lassen.
Deshalb wurden die Vermögendsten Deutschen in den vergangenen Jahren noch reicher:
https://www.t-online.de/wirtschaft/...aldi-gruender-bleibt-reichster-deutscher.html

Der/die einfache Angestellte, der nur seine 1500 EUR im Monat bekommt, hat die Möglichkeit nicht. Die Gehälter stagnieren seit Jahren, die Inflation beträgt locker über 5%. Sieht man ja im Supermarkt.

Welcher Hartz IV-Empfänger kann sich denn auf dem Wochenmarkt auch nur jede Woche 1-2 kg Kirschen leisten? Kosten 14-16 EUR, sind zu einem Luxusgut geworden. Einfache Kirschen!
Weil die Reichen aus Inflationsangst immer mehr in Ackerland investieren, steigen die Preise der Agrarprodukte immer weiter. Wir alle spüren das im Supermarkt.

Bevor man also irgendeinen Stab über die AfD bricht, kann ich wirklich nur empfehlen, sich über die Hintergründe zu informieren.
 
Und was hat das alles mit dem €uro zu tun?

Inflation ist währungsunabhängig.
Und dass auf Lebensmittel spekuliert wird, hat auch nix mit dem €uro zu tun.

gruss kelle!
 
Und was hat das alles mit dem €uro zu tun?

Inflation ist währungsunabhängig.

gruss kelle!



Wenn die EZB ihr Mandat überschreitet und Staatsanleihen der Südstaaten kauft, die auf Grund des Euros in diese Misere gekommen sind, dann ist es einfach nur lustig zu schreiben Inflation ist Währungsunabhängig.

Dass der Euro für die Verwerfungen verantwortlich ist, ist ja bewiesen weil der Euro ein Fehlkonstrukt ist. Eine ökonomische Missgeburt.
 
Welcher Hartz IV-Empfänger kann sich denn auf dem Wochenmarkt auch nur jede Woche 1-2 kg Kirschen leisten? Kosten 14-16 EUR, sind zu einem Luxusgut geworden. Einfache Kirschen!

Die werden nächstes Jahr auch wieder billiger es ist halt keine Kirschenzeit, von daher unsinniges Argument wenn man Ware ranzitiert die grad einfach keine Saison hat. Ich habe gestern 2 Kilo Kakifrüchte für 1 Euro pro Kilo gekauft, Äpfel für 1,20 pro Kilo und Granatäpfel für 1,50 pro Kilo von daher wäre ich nicht auf die Idee gekommen Kirschen für 14 Euro pro Kg zu kaufen :ugly:
 
Und was hat das alles mit dem €uro zu tun?

Inflation ist währungsunabhängig.

Dieser Satz zeigt, dass Sie von Wirtschaft ja absolut keine Ahnung haben! Der Wert einer Währung speist sich ausschließlich aus Vertrauen. Ist das nicht vorhanden, flüchten die Anleger in Sachwerte.
Wenn Inflation währungsunabhängig wäre, beantworten Sie mir mal die Frage, warum früher 1 DM mehrere tausend Lire waren oder Peseten. :LOL:

Und dass auf Lebensmittel spekuliert wird, hat auch nix mit dem €uro zu tun.

Es wird nicht auf Lebensmittel spekuliert, sondern mit Boden. Und das hat sehr wohl mit dem Euro zu tun.

Die werden nächstes Jahr auch wieder billiger es ist halt keine Kirschenzeit, von daher unsinniges Argument wenn man Ware ranzitiert die grad einfach keine Saison hat.

Ich rede von der Hochsaison! Nicht von Artikeln außerhalb der Saison. 8 EUR/kg kosten Kirschen im Juli zur Hochsaison.

Aber ich schätze, die Leute müssen wirklich erst so richtig die Auswirkungen spüren, bevor sich was ändert. Das wird noch eintreten, keine Sorge.
 
Dieser Satz zeigt, dass Sie von Wirtschaft ja absolut keine Ahnung haben! Der Wert einer Währung speist sich ausschließlich aus Vertrauen. Ist das nicht vorhanden, flüchten die Anleger in Sachwerte.
Wenn Inflation währungsunabhängig wäre, beantworten Sie mir mal die Frage, warum früher 1 DM mehrere tausend Lire waren oder Peseten. :LOL:
Weil die DM seinerzeit höher bewertet war als Lire oder Peseten... :wall: Trotzdem gab es in Deutschland ebenso eine Inflation wie in Italien oder Spanien, nur hat Deutschland nach dem Krieg nie versucht, seine Staatsschulden "wegzuinflationieren", demnach hielten sich die Inflationsraten weitestgehend im Rahmen

Es wird nicht auf Lebensmittel spekuliert, sondern mit Boden. Und das hat sehr wohl mit dem Euro zu tun.

Ah, so - wird also nur in Euro gehandelt....

Ich rede von der Hochsaison! Nicht von Artikeln außerhalb der Saison. 8 EUR/kg kosten Kirschen im Juli zur Hochsaison.
In der Hochsaison gab es bei uns Kirschen für unter 4 € - trotz saukaltem Frühjahr und verregnetem Frühsommer...

Aber ich schätze, die Leute müssen wirklich erst so richtig die Auswirkungen spüren, bevor sich was ändert. Das wird noch eintreten, keine Sorge.
Ich schätze, andere Leute müssten vorher was anderes spüren... :shifty:
 
Ich rede von der Hochsaison! Nicht von Artikeln außerhalb der Saison. 8 EUR/kg kosten Kirschen im Juli zur Hochsaison.

Aber ich schätze, die Leute müssen wirklich erst so richtig die Auswirkungen spüren, bevor sich was ändert. Das wird noch eintreten, keine Sorge.

Du hast von 14 Euro pro Kilo geredet, weil ich wenn ich Kirschen kaufe (vielleicht 3 Kilo pro Jahr) und um die 5 Euro pro Kilo zahle musste ich annehmen das Du von ausserhalb der Saison redest. Ich verstehe auch nicht warum sich Hartz 4 Empfänger 1-2 Kilo solch hochpreisiges Obst auf dem Wochenmarkt pro Woche kaufen können sollte? Ich würde mir das nicht leisten wollen weil es immer günstige Alternativen gibt.

Und Lebensmittel sind nach wie vor billig bei uns auch wenn sie ein wenig aufgeholt haben mögen. Ich kaufe mindestens 10 Kg Obst und Gemüse pro Woche und manchmal kommt es einen so vor als wäre auf einmal alles teuer und dann gibt es doch wieder Weißkohl für 29 Cent, Möhren für 50 Cent und Kartoffeln für 40 Cent pro Kilo etc. etc...:p
 
Weil die DM seinerzeit höher bewertet war als Lire oder Peseten... :wall:

Und SIE wollen mir mit Überzeugung Wirtschaftszusammenhänge erklären?! Es hatte SEINEN GRUND, warum die DM höher bewertet war.
Nochmal: Eine Inflation ist immer auf eine Volkswirtschaft und deren Währung bezogen.


Du hast von 14 Euro pro Kilo geredet

Ich hab von 2 kg geredet.

Ich verstehe auch nicht warum sich Hartz 4 Empfänger 1-2 Kilo solch hochpreisiges Obst auf dem Wochenmarkt pro Woche kaufen können sollte?

Es ist immerhin eine Art Grundnahrungsmittel. Früher konnte sich das auch jeder leisten.
Heute ist dank des Euro Boden so teuer geworden, dass die Lebensmittelpreise durch die Decke gehen. Gleiches gilt für die Gastronomie. Weil die die sauteuren Mieten erst mal bezahlen müssen.
Und warum sind die Mieten rasant gestiegen? Weil die Anleger dem Euro nicht vertrauen und lieber in Betongold gehen.
 
Es ist immerhin eine Art Grundnahrungsmittel. Früher konnte sich das auch jeder leisten.
Heute ist dank des Euro Boden so teuer geworden, dass die Lebensmittelpreise durch die Decke gehen. Gleiches gilt für die Gastronomie. Weil die die sauteuren Mieten erst mal bezahlen müssen.
Und warum sind die Mieten rasant gestiegen? Weil die Anleger dem Euro nicht vertrauen und lieber in Betongold gehen.

Ich merk schon der Euro ist wirklich an allem Schuld :ugly:
Warum habe ich dann noch immer so geringe Fixkosten und kann gut & günstig essen gehen? Mitten in Berlin wo inzwischen auch viel über die Mieten gejammert wird?
 
Zuletzt bearbeitet:
Nunja pauschal kann man dem Euro nicht die Schuld geben, da gebe ich Bier(Kelle) recht. Das Problem liegt ganz wo anders, nämlich am Geldsystem, dass wir schon seit Jahren besitzen und es kein bisschen geändert wurde.

Das Geldmonopol des Staates erlaubt der Zentralbank ungedecktes Geld zu emitieren und verursacht somit eine Inflation. Friedrich August von Hayek, der für seine Theorie den Wirtschaftsnobelpreis erhalten hat, hat dagegen freies Marktgeld vorgeschlagen. Das heißt, dass wir zu den Wurzeln zurückkehren würden und uns Banken und andere Vereine Banknoten ausstellen die wir jederzeit gegen einen Sachwert umtauschen können.
So könnte der Euro von der EZB funktionieren, dieser würde sich jedoch auf dem Markt niemals durchsetzen, weil die Menschen nicht den Euro als Zahlungsmittel akzeptieren würden, da man für den Euro keinen Gegenwert erhält.
Jeder von euch kann sich ja selbst fragen:
Würde ich lieber eine Währung akzeptieren die mir jederzeit den Umtausch in z.B. Gold ermöglicht oder würde ich mich mit Papiergeld zufrieden geben?

Darum müssen wir auch gar nicht gegen den Euro an sich sein, denn er ist nicht schuld. Wir müssen einfach nur das Notenmonopol der EZB auflösen.
 
Ich merk schon der Euro ist wirklich an allem Schuld :ugly:?

Erinnert mich an ne Fernsehsendung, wo es um Lebensmittel und deren Kosten ging.

Wurden Passanten gefragt, wo sie denken, dass Lebensmittel am günstigsten sind, bzw. wo sie die deutschen Preise einzuordnen sind.
Auf die Frage nach dem Wo kam die Antwort: "In England, die haben ja den Euro nicht." :ugly:

gruss kelle!
 
Und SIE wollen mir mit Überzeugung Wirtschaftszusammenhänge erklären?! Es hatte SEINEN GRUND, warum die DM höher bewertet war.
Nochmal: Eine Inflation ist immer auf eine Volkswirtschaft und deren Währung bezogen.

DAS habe ich auch nicht bestritten... :roll:

Nur ist es sinnfrei zu unterstellen, das Deutschland vor dem Euro keine Inflation kannte...