TheRockMan
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- 25 April 2008
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Das ist in einer Demokratie nunmal so. Auch in kleinen Gruppen. War man vorher zu dritt, wog die eigene Stimme 33%. Kommt einer dazu, nur noch 25%. So ist das nunmal. Trotzdem ist ja entscheidend, was die Mehrheit will. Und die Mehrheit (also >50%) von 50 Millionen ist bei 500 Millionen oder 5 Milliarden noch immer die MehrheitWenn deine Stimme vorher eine von knapp 50 Millionen war und nun eine von 500 Millionen nimmt die Gewichtung der Interessen der Indididuen doch bereits ab und dadurch auch die Demokratie.
Absolut richtig. Mir persönlich würde es allerdings als ersten Schritt völlig reichen, wenn die Leute nicht mehr (nur) nach Sympathien oder aus Tradition, sondern nach Programmen und Verstand wählen würden. Das könnte natürlich auch schnell zu Chaos führen, wenn eine Partei wie etwa die Piraten oder die AfD vo heute auf morgen die absolute Mehrheit bekämen und de facto gar nicht regierungsfähig wären. Aber für den Fall kann man sich ja in Italien anschauen, wie es geht.Man wählt sich seine Vertreter immer selbst. Wenn niemand die Arschkriecher nach vorne bringen würde, dann würden diese auch nicht nach oben kommen. Dafür reicht aber wählen nicht aus. Wenn alle, die sich beschweren, sich politisch in Parteien engagieren würden, dann würden die Lackaffen auch alle nicht mehr hoch kommen.
Also bei Währungen, Steuern, Gesetzen, ... geht das. Bei Sprachen und Traditionen nicht. Zumindest nicht so schnell. Die Kirche hat lange gebraucht, um das "Heidentum" auszurotten. Noch heute erleben wir in Europa im Grunde eine Mischform aus alten Bräuchen, Redensarten und der jüdischen/christlichen Religion. Und die Kirche ist da um einiges massiver und brutaler vorgegangen, als es heute möglich wäre.Sprachen kann man ebenso wie Währungen abschaffen. Gibt da ein elegantes Mittel. Einfach das Volk übergehen und machen![]()
Am ehesten wohl ein großer Staat. Ein kleiner kann sich das gar nicht leisten.Ein Großstaat wird niemals deinen Wunsch nach sozialer Gerechtigkeit decken.
Das hängt ja in erster Linie davon ab, was die EU noch so veranstaltet. Erleichterter Handel, offene Grenzen und so weiter sind für mich Teil der EU. Deutschland als die Mutterbrust Europas hingegen nicht. Bilaterale Verträge, Zusammenarbeit in diversen Bereichen (auch bei Steuerflüchtlingen) sind für mich Teil der EU. ESM und Euro nicht.[...] Die ärmeren Länder sind in Überzahl und werden dann immer dafür sorgen, dass die großen Länder schwächer werden um selbst stärker zu werden.
Du weißt doch ganz genau, wie Politik in Deutschland gemacht wird. Um etwas zu verändern muss man eine eigene Partei gründen. Die muss sich über Jahrzehnte Vertrauen aufbauen. Und selbst dann ist es kein Garant dafür, dass sie jemals in die Regierungsverantwortung kommt.Wahlen sind weniger wichtig als das direkte Einbringen in die Politik. Dein Ziel sollte eher sein dein unmittelbares Umfeld dazu zu bewegen ihre Region mitgestalten zu wollen und das nicht nur alle 4 Jahre durch eine einzelne Stimme, die immer weniger Wert hat.
Kelle, mit Dir zu diskutieren ist eh sinnlos. Das Eine hat mit dem Anderen herzlich wenig zu tun.
Wer wie die AfD mit Unterstützern wirbt, die das Abschaffen des passiven Wahlrechts von sozial Schwachen befürworten, oder die den Organhandel (an einer Börse) erleichtern wollen, damit - wer finanziell nicht so gut dasteht - seine Familie untersrützen kann; der hat zumindest schon Untote im Keller.Und denkst du bei der AfD wird es anders sein? Die werden keine Skandale und "Leichen im Keller" haben? Vielleicht im Moment nicht, da sie noch relativ jung sind. Ein Keller ist vorhanden und der wird sich wie bei anderen Parteien auch füllen.
Es geht nicht darum, OB, sondern WAS genau passiert. Ich meine, es ist schon interessant, das die AfD hier offensichtlich versucht hat, Meinungen zu beeinflussen. Nicht gegen Linke, sondern für sich selbst. Na gut, sie haben auch noch Glück, das die "üblichen Verdächtigen" auch noch unreflektiert in ihrem Sinne berichten...
....Aber das alles unterstreicht doch eigentlich nur das, was ich sage: Man kann Europa nicht "ungeschehen" machen. Auch ein AfD kann das nicht. Ginge es mit einem Knopfdruck, würde ich persönlich sogar lieber gestern als heute den Knopf drücken. Da es nicht geht, sucht man neue Wege zurück. Und diese Wege halte ich für falsch. Es gibt andere, die ich eher gehen würde. Im Augenblick ist der Weg, den ich präferieren würde jener, den Dirk Müller vorschlägt. Dieser Weg muss nicht der beste oder die einzige Alternative sein, aber er erscheint mir persönlich gangbar. Nur sagt da eben keiner, dass die Länder Europa verlassen sollen.
Und ich persönlich denke auch, dass der Euro scheitern wird, weil es nicht anders geht. Aber Europa als Wirtschaftskonstrukt erhält nach wie vor von mir das Prädikat "große Scheiße", aber dennoch kann man es nicht einfach wieder rückgängig machen...
Wer wie die AfD mit Unterstützern wirbt, die das Abschaffen des passiven Wahlrechts von sozial Schwachen befürworten, oder die den Organhandel (an einer Börse) erleichtern wollen, damit - wer finanziell nicht so gut dasteht - seine Familie untersrützen kann; der hat zumindest schon Untote im Keller.
Dirk Müller (Mr. Dax) sympathisiert übrigens mit der AfD, auch wenn er mit dem gesamten Wahlprogramm nicht konform geht...
https://www.youtube.com/watch?v=56DmZWmR1sc
Und warum geht es genau um das was? Die Polizei meldet etwas, die Medien geben dies weiter.
Die Polizei hat das gemeldet, was die AfD zu Protokoll gegeben hat. Und das entsprach, offensichtlich, nicht den objektiven Tatsachen.
Deren Sprecher Passade bestreitet, dass sich die Polizei allein auf AfD-Angaben verlassen habe. So gehe die zunächst genannte Störerzahl auf Beobachtungen von Beamten zurück.
Es geht mir darum, das eine Partei, die sich selbst als Gralshüter der wirtschaftlichen Wahrheit geriert, auch bei anderen Dingen tunlichst bei den Fakten bleiben sollte, ansonsten wird man schnell unglaubwürdig...
Ich habe dazu mal was gefunden:Quellen?
Da sich die Polizei mit der Veröffentlichung nicht gerade mit Ruhm bekleckert hat - hättest du was anderes erwartet?Vorletzte Abschnitt deiner Quelle.
Und, was beweist das?O.k. teste du das mal. Lasse zwischen 5 und 10 Bekannte von dir deine Wohnung stürmen und Pfefferspray versprühen.
Und, was beweist das?
Was ist denn die Alternative? Die Staaten pleite gehen lassen (was sie ja letztendlich schon sind)? Dann würde die Pleite statt der Sparmaßnahmen die Lebensqualität "diktieren" und unweigerlich zu Bürgerkrieg führen. Damit gewinnen die Menschen da und auch wir nichts.wir sind doch keine Haftungsunion (siehe Vertrag von Maastricht) und den Südstaaten durch die harten Sparmaßnahmen in ihrer Lebensqualität zu diktieren, führt unweigerlich zu Bürgerkriegen.