Kinder und Pornos - ich glaubs nicht!

Das ist die gleiche unsinnige Angst wie die vor Ego-Shootern...es ist Musik, was da läuft, und zwar die, die von der Zensur bewilligt wird: was da läuft ist pseudo-aggressiver Kinderkram ;)

Du weißt das und Ich weiß das auch bzw. tun wir das als Kinderkram ab.

Manche Jugendlichen tun das nicht oder sie wissen nicht was das soll, bestes Beispiel dafür war die Kurze bei den Popstars, (wurd glaub ich in der Bild breit getreten) die sowas Cool findet. Viele Kids / Jugendliche wissen noch nicht, ob das jetzt Richtig oder Falsch ist und machen es, da es ja schließlich alle machen (Gruppenzwang), denn ansonsten ist man ja Out.(Eltern und Lehrer sollten natürlich dabei helfen herauszufinden was Richtig oder Falsch ist, allerdings ist so etwas wiederum auch oft Fehlanzeige)

Was die Zensur angeht, sollten die mal bei Musik genauso zensieren, wie sie es bei Filmen und auch bei Videospielen machen.
 
Einen schuldigen auszumachen ist sicher nicht einfach und in meinen Augen gibt es auch keinen Schuldigen.

Internet: ja das Internet hat Kindern/Jugendlichen einem neuem Medium ausgesetzt, aber war das nicht schon immer so? In allen Generationen gab es neue Medien. Einen wirklichen Jugendschutz kann man im Internet nicht effektiv aufbauen. Anstatt das Internet zu verteufeln sollten Jugendorganisationen, Schulen, Kindergärten, Eltern, ... lieber den Kindern/Jugendlichen den verantwortungsvollen Umgang mit dem Internet zeigen. Dieses ist aber oft nicht möglich, da Lehrer/Eltern selbst das Internet zu schlecht kennen. Auch sollten sich hier viele Eltern einmal die Frage gefallen lassen, warum surfen sie selbst "jugendgefährdende" (Insofern man davon sprechen mag) an und das Kind was kurz danach oft den selben Rechner benutzt, sieht dann in den Favouriten einschlägige Links. Allerdings haben es meiner Meinung nach in Deutschland viele Schulen/Politiker verpasst, das Medium Internet vernünftig in Schulen einzuführen. Ich kann mich hier wohl glücklich schätzen und durfte schon so gegen 94 das Internet in der Schule kennenlernen, aufgrund eines verantwortungsvollen Lehrers.

TV: Sicher sind die Inhalte im TV um einiges krasser, brutaler, "pornografischer" geworden. Aber auch dieses sehe ich eher als Wandel der Zeit. Ich bin noch mit Erotikfilmen wie diesen Lederhosenfilmen etc. groß geworden. Heute kann ich von morgens bis abends im TV nackte Haut sehen. Ab einer gewissen Uhrzeit kann man dann natürlich auch Softpornos sehen, wie z.B. auf RheinMainTV. Das einzige was mich am TV stört, sind die Sperrzeiten. 22/23 Uhr finde ich für gewisse Inhalte OK, aber warum endet diese Zeit bitte erst wenn die meisten Schüler aufstehen und frühstücken. Ich verstehe nicht warum man bis glaube 6:00 Uhr FSK 18 senden darf.

Musik: Auch hier kann man sicher auf der einen Seite besonders Musiker wie Bushido/Sido/... verurteilen. Allerdings ist auch dieses eher ein Zeichen der Zeit, man muss nur mal zurückschauen welche Inhalte früher zensiert wurden und heute bei der Schlagerparade laufen. Auch hier versäumen es leider viele Schulen auf dieses Thema einzugehen, anstatt solche Texte im Unterricht zu behandeln und mit einfließen zu lassen, werden die Schüler weiterhin mit Klassik gequält.

Schule: Das deutsche Bildungssystem ist veraltet und bedarf einer wesentlichen Anpassung an unsere heutige Zeit. Viele Schulen gehen hier mit gutem Beispiel voran, andere leben immer noch im Mittelalter. Gerade in der heutigen Zeit sollte es ein Fach "Medienkompetenz" geben und eben EDV-Schulungen. Allerdings wollen sich noch immer viele Schulen (oft wegen einer Überalterung der Lehrkräfte) nicht auf solch ein Modell einlassen. Allerdings würde das zu weit führen, hier nun über die schlechte Bildungspolitik in Deutschland zu schreiben.

Eltern: Viele Eltern kaufen ihrem Kind: Computer, Internet, TV, ... Allerdings reden sie oft zu wenig mit ihren Kindern drüber und wissen nicht was ihre Kinder so treiben und schauen. Darum schließt sich hier wieder der Kreislauf, eines Schulfaches Medienkompetenz. Allerdings war dieses Thema auch schon immer so, man denke an den Skandal den es einst um die Bravo gab (lange vor meiner Zeit).

Computerspiele: Auch hier kann man der Spieleindustrie sicher nicht die Schuld für irgendwas geben. Sondern muss die Schuld eher den Eltern zuschieben. Denn welche Eltern wissen schon was ihre Kinder so am PC treiben? Allerdings sollte auch hier die Schule dieses Thema behandeln. Stattdessen wird immer mal wieder von "Killerspielen" geschrieben und wie böse doch alles ist, dabei kann man Spiele wie Counterstrike auch sinnvoll in der Schule einsetzen.

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Kurzum, ja die Gesellschaft hat sich geändert und teilweise nicht nur zum positiven, aber aufhalten kann man diesen Trend kaum.

Das problematische an diesem Thema ist, es gibt jedes Jahr wieder eine Dokumentation zu dem Thema (die letzte habe ich auf ARD gesehen). Danach gibt es dann ein großes Medienecho, nur ändern tut sich nichts. Dieses liegt aber an der Mentalität in unserem Land, wir finden vieles "Scheiße", selber aktiv dagegen etwas machen will aber keiner.

Auch sollte man sich fragen warum die Medien über das Thema "S*x ohne Liebe" "Killerspiele" "Pornorap" ... so aggressiv schreiben, nicht um etwas zu ändern, sondern um die Auflage zu steigern.
 
Das fällt euch allen jetzt erst auf, dass es nicht "normal" sein kann?
schon in den neunziger Jahren hab ich Anfälle bekommen, wenn ich die Themen in den Nachmittagsshows mitbekommen habe oder mir die "Zeichentrickserien" für Kleinkinder ansehe, den allgemeinen Umgang, der fehlende Respekt, Deutsche Sprache? wo denn bitte, wenn die Kids sich noch nicht mal mündlich ordentlich artikulieren können, wo will man da Schreibweise später erkennen können? Selbst hier im Forum ist es immer Endlosthema, dass Rechtschreibung nicht unbedingt erforderlich ist.

Wenn einem ganz cool locker flockig ein 5jähriger erzählt, wie die Kinder gemacht werden und das in einem Jargon der mir erstmal übersetzt werden musste, dann bleibt einem nur die Spucke weg.
Wenn 10jährige das schon schick und supi finden mit Baby durch die Gegend zu laufen (lebendig) muss man sich einen Erzeuger suchen. also S*x pur, weil dadurch kommen Babys.
Früher waren Hunde oder Katzen gewünscht, heutzutage ist es normal, sich schon früh ein Baby zu wünschen. :roll:

Papa sitzt im Wohnzimmer mit Kumpels, guckt Fußball, Sohnemann (13 Jahre) ist dabei. Alles locker flockig, man quatscht über Eroberungen und Weiber, schlürft Bierchen und Sohnemann wird schon mal eingeführt in das Männerleben :roll:

Die enttäuschten Frauen die verlassen wurden, meckern nur noch über die Männer, was die doch für "Vollpfosten" sind und eh nur das "Eine" wollten. Und die Kids mittendrin und sehen irgendwann den Papa mit anderen Augen.

Und alle um einen herum erzählen einen immer, man soll sich nicht so aufführen und so einen Terror machen, nur weil sich Frauen in der Krabbelgruppe über ihren S*x am Vorabend unterhalten :roll: oder weil der P*rno super sichtbar und griffbereit in dem Videorecorder drin war (kann man ja "mal" vergessen.

Ich kann im Grunde alle Dinge, die in dem Report beschrieben sind, nachvollziehen, weil fast alles in ähnlichen Situationen schon erlebt und auch wie abgebrüht 14jährige auf den "Strich" gehen und cool sagen: warum nicht für Geld, wenn die Jungs so bekloppt sind und dafür zahlen?
Am Besten verdient man noch in der Schule, weil Jungs sind öfter mal spitz und so einen runterholen für 10 Mark ist ja nun wirklich nicht schlimm. :roll:

Und diese Vorfälle wie hier beschrieben sind in Familien vorgekommen, die nun wirklich nicht unter einer Armutsgrenze fallen oder keine Bildung haben, eher im Gegenteil ;)
 
kann daran liegen, das die pubertät immer früher eintritt... nur nicht wie damals gewünscht, das die vernünftiger werden, nene... ich glaube oft, das viele 14-17 jährige ihr hirn und ihre seele im kindesalter noch gelassen aben, aber diesen ghettosllang einfach reingeprügelt bekommen haben von anderen jugendlichen...

im grunde ist es ja so, das viele alleine ein kleines licht sind.

Beispiel: auf der arbeit geht ein gerücht rum, das ich mit einer kollegin zusammen bin. 3 andere weiber in der gruppe sind nur am scheisse labern, sind die anderen 2 aber weg, ist die eine immer muxmäuschenstill, die andere redet auf einmal normal und die wieder andere geht irgendwie weg.

und auch die jungs... wissen nicht mal wie lang eine geburt auert, aber schon 10 mädels auffer strichliste... das ist echt furchtbar. ich hab mit meinem ersten mal bis kurz vor dem 19. gewartet und bin stolz drauf! ich war nie "möchtegern cool" oder so. ich war immer ich (ich bin 20) und habe mich auch noch nie schlagen müssen, bzw, hab ein mädel auch nie als strich auf irgendeiner liste gesehen, sondern S*x gab es erst, wenn auch liebe dabei war und eine beziehung. ohne dieses gehts es einfach nicht!

ich weiß auch nicht, mir würde das verhalten total missfallen! auch wenn meine freundin jetzt zb, keine lust auf kuscheln usw, hat, dann nehm ich das hin, such mir aber nicht wie andere in der disco eben schnell ne fickmaus und dann is alles gut... nein! treue ist schon wichtig, was viele u21 aber anscheinend nicht begreifen... es ist echt scheiße. zumal die komplette jugend damit ja verallgemeinert wird, und darunter fallen vllt, auch kiddys bzw, teenager, die überhaupt nicht dem bild entsprechen, aber im voraus trotzdem duch sowas abgestempelt werden und dementsprechend weniger ernst genommen werden...

...(boah war das n langer text :D)
 
Trotz etwas Zeitmangel habe ich mir den Thread mal zu Gemüte geführt, weil hier doch teilweise, nur teilweise, ein bisschen verallgemeinert wird. Man kann diesen Artikel, der die Diskussion hier ausgelöst hat, sicherlich nicht auf einen Großteil der Gesellschaft beziehen.

Auch wenn das flapsig klingt, es ist nicht so gemeint: Ich halte das in 95% der Fälle für ein Unterschichtenproblem.

Früher waren Hunde oder Katzen gewünscht, heutzutage ist es normal, sich schon früh ein Baby zu wünschen.
Nee, das ist nicht so, das kannst du nicht behaupten.

Ich würde mal behaupten in einem gesicherten Umfeld aufgewachsen zu sein und auch nur mit Leuten engeren Kontakt zu halten, denen es ebenso geht. Und wir sprechen und diskutieren da natürlich auch mal über etwas ernsthaftere Themen, denn wir sind ja keine kleinen Kinder mehr.

Wenn du sagst es sei üblich sich früh ein Baby zu wünschen, dann weiß ich nicht wo du das her hast. Heute ist es dagegen viel normaler zuerst einen Schulabschluss zu machen, dann eine Ausbildung oder ein Studium zu absolvieren und dann mal zu gucken ob Familie oder Beruf für die nächsten Jahre im Vordergrund stehen soll.

Papa sitzt im Wohnzimmer mit Kumpels, guckt Fußball, Sohnemann (13 Jahre) ist dabei. Alles locker flockig, man quatscht über Eroberungen und Weiber, schlürft Bierchen und Sohnemann wird schon mal eingeführt in das Männerleben
Ich greife das hier so ein bisschen auf, weil du ja am Ende noch das hier geschrieben hast:
Und diese Vorfälle wie hier beschrieben sind in Familien vorgekommen, die nun wirklich nicht unter einer Armutsgrenze fallen oder keine Bildung haben, eher im Gegenteil
Bist du damit wirklich so sicher, dass sich das so abgespielt hat?

In Familien wo noch ein bisschen auf die Erziehung usw. geachtet wird, da spricht man selbst beim Fußball und in Anwesenheit von einem 13-jährigen nicht über irgendwelche Weibergeschichten, rülpsend und in Fäkalsprache.

Wenn man dagegen am Samstagnachmittag ein Bier trinkt ist das ja nicht so schlimm. ;)

Ich kann im Grunde alle Dinge, die in dem Report beschrieben sind, nachvollziehen, weil fast alles in ähnlichen Situationen schon erlebt und auch wie abgebrüht 14jährige auf den "Strich" gehen und cool sagen: warum nicht für Geld, wenn die Jungs so bekloppt sind und dafür zahlen?
Was du beruflich machst weiß ich nicht, aber hast du irgendwie damit zu tun? Ansonsten scheint dein Umfeld nicht wirklich die Gesellschaft widerzuspielen. Sorry, aber diesen Eindruck macht dein Post auf mich.

Ich möchte es noch mal betonen, weil ich fest davon überzeugt bin: Die Problematik, die hier angesprochen wird, besteht auf jeden Fall. Aber all das findet nicht jeden Tag in ganz Deutschland statt, sondern vielleicht in Bezirken wie Berlin-Neukölln oder in Essen-Katernberg (steht im Artikel, kenne ich nicht...). Schlimme Sachen, keine Frage und dagegen muss etwas getan werden. Der Alltag sieht anders aus.
 
Huhu erstmal.

Will mich nun mal als einer dieser Jugendlichen melden.
Also das mit den wer noch keinen S*x hatte als Aussenseiter da steht ist doch schwachsinn. In meinem Freundeskreis gibt es einige die noch keinen S*x hatten und werden von uns trotzdem total akzeptiert ist doch nichts dabei wenn man Warten mag. Ich war noch recht jung finde ich bei meinem ersten Mal. Ich war damals 15 aber war auch schon 2 Jahre mit meiner damaligen Freundin zusammen und naja ist halt passiert und ich würde es nicht mehr ändern wollen.

Das Kinder mit 14 S*x haben ist leicht hochgegriffen. Kenne LEIDER etliche Mädchen die schon mit 12 oder 13 hatten. Meistens sind diese Mädchen mit Jungs zusammen die schon 16 oder noch älter sind. Das finde ich eher schlimm das sich schon fast "Männer" an kleinen Kinder vergehen und sie zu übereden mit solchen Sprüchen wie "Wenn du es nicht mit mir machst liebst du mich nicht" usw.

Kinder sollten eher beigebracht bekommen das S*x nicht gleich Liebe ist.
Ich schätze mal wenn man in einer Schulklasse der Klasse aufgibt das sie schreiben sollen was Liebe ist (natürlich Anonym sonst traut es sich ja keiner) werden die meisten S*x schreiben.

Zu den Pornos.
Das Internet ist nunmal ein offenes Netz.
Jeder Jugendliche ab 12 oder 13 kennt diese Seiten.
Aber was soll man machen diese Free P*rno Seiten wollen doch bestimmt nicht bei jeden der sich dort ein "Filmchen" anschauen mag eine Altersverikation machen will.

Problemlösungen:
Man kann nichts machen ausser seinen eigenen Kindern beizubringen das S*x nicht Liebe ist und vorallem nicht das wichtigste.

So und nun wünsche ich euch allen noch einen schönen Tag.

MfG
 
Auch wenn das flapsig klingt, es ist nicht so gemeint: Ich halte das in 95% der Fälle für ein Unterschichtenproblem.

Nee, das ist nicht so, das kannst du nicht behaupten.

Es ist genauso wie mit den Problemen der Ausländer oder Homosexuellen. Jeder empfindet diese Situation anders.

Und ich persönlich pflege auch Umgang mit allen möglichen Menschen, ob nun Unterschicht oder nicht, ob Ausländer oder nicht. Genau das ist es doch, was ich aufs Schärfste verurteile, die verfluchte Voreingenommenheit der Menschen :roll:
Wenn du das Problem hier als Unterschichtenproblem ansiehst dann ist das das Problem. Ich komme aus Berlin und habe in den letzten Jahren in 3 verschiedenen Bezirken gewohnt, ich habe Bildung und ich habe immer gearbeitet. Der Vater meines Kindes ist vor 8 Jahren freiwillig in die Arbeitslosigkeit gegangen und niemals wieder rausgekommen, weil er das toll findet und nebenbei schwarz arbeitet. So hat meine Tochter innerhalb einer Familie beide "Schichten" kennen gelernt. Ich persönlich glaube aber kaum, dass ich mich als "Unterschicht" ansehen muss. Weil wo fängt denn Unterschicht eigentlich an?
Meine Tochter hatte immer viele "Freunde" und "Bekannte" aus Schule, aus dem Tanzunterricht, aus dem Zirkusclub usw. Ich bin prüde, ich bin eigen, was meine Mutterschaft angeht und das Wohl meines Kindes stand immer an erster Stelle, das weiß hier fast schon jeder und bestimmte Dinge haben in meinem Umfeld einfach nicht zu sein. Als ich vor 16 Jahren in einer Krabbelgrubbe mit meiner Tochter war (ich war die jüngste Mutter) ist genau das passiert. Die Kinder spielten und die Frauen unterhielten sich. Ich war entsetzt.

Beruflich habe ich nichts damit zu tun, aber ich habe mich für alles interessiert, was meine Tochter macht, mit wem sie Umgang pflegt und sie hatte auch Freunde aus "gutem Hause" und genau diese Phase des Kinderkriegens war als meine Tochter 13 war und 2 Mitschülerinnen Kinder kriegten und diese Mitschüler waren keine Ausländer sondern kamen aus Familien mit Geschwistern, Mama war Hausfrau, schickes Einfamilienhaus und Papa war ein Super Verdiener.
Wenn man sich mit den Kids aber unterhält, erfährt man als "Außenstehende" eine Menge ;)


Ich kenne viele kaputte Familien und auch ordentliche Familien mit Eltern, die versucht haben, diese Einflüsse von Schule, Internet usw. unter Kontrolle zu bringen. Ich könnte eine Menge schreiben, was ich alles so erlebt habe. Und dadurch weil ich immer für ein offenes Ohr da war und meine Tochter teilweise ein "Helfersyndrom" entwickelte, kamen die Kids zu mir und wir redeten offen über ihre Probleme, die sie ihren Eltern irgendwie nicht mitteilen konnten. Das ist das, was vielen Kindern fehlt. Jemand, mit dem sie reden können ohne verurteilt zu werden.

Genau das passiert hier. Da werden die Eltern verurteilt und im Grunde die Kids abgehakt, nach dem Motto: was soll aus denen schon werden.
Es gilt diesen Kreislauf zu unterbrechen und den Kindern zu zeigen, dass sie besser sind, dass sie wenn sie wirklich wollen, auch was erreichen können, egal aus welcher "Schicht" des Systems sie kommen, egal was für ein Zuhause sie haben. Zu zeigen, wie wichtig Vertrauen, Respekt und höflicher Umgang miteinander ist.


Und auch wenn du der Meinung bist, dass die Problematik "nur" in einem Bezirk wie Berlin-Neukölln usw. stattfindet, ist es deiner Meinung nach nicht wichtig, das auch ernst zu nehmen und dagegen anzugehen? Du kannst nicht die Augen verschließen, weil du in einer schönen Gegend mit ordentlichen Menschen lebst, noch keine Kinder hast und die Probleme im Grunde nicht vor deiner Haustür sind. Das kommt noch. irgendwann ist es ein Flächenproblem. Es bleibt nicht nur in einem Bezirk, es bleibt nicht in einer Stadt. Du kannst nicht Augen verschließen vor dem, wo unsere Kinder jetzt stehen. Die Einflüsse sind da. Es gilt unsere Kinder zu schützen. Alle Kinder.
 
Wenn einem ganz cool locker flockig ein 5jähriger erzählt, wie die Kinder gemacht werden und das in einem Jargon der mir erstmal übersetzt werden musste, dann bleibt einem nur die Spucke weg.
Wenn 10jährige das schon schick und supi finden mit Baby durch die Gegend zu laufen (lebendig) muss man sich einen Erzeuger suchen. also S*x pur, weil dadurch kommen Babys.
Früher waren Hunde oder Katzen gewünscht, heutzutage ist es normal, sich schon früh ein Baby zu wünschen. :roll:

Ich würde jetzt mal behaupten, dass das ein rein sprachliches Problem ist: Begriffe, die deine Generation als unflätig ansieht, können inzwischen ganz normal und akzeptiert sein. Überleg dir mal, wie man vor 60 Jahren reagiert hätte, wenn jemand von "S*x pur" spricht ;) - der Jargon ist also nichts, was zu kritisieren jemand berechtigt ist. Abgesehen kann der Fünfjährige es dir vllt. erklären, aber deswegen noch lange nicht verstehen - er reflektiert doch gar nicht, was er sagt!

Zu dem letzten zitierten Absatz: Vielleicht lebe ich hinter'm Mond, aber sowas habe ich noch nicht mitgekriegt ^^
 
Das fällt euch allen jetzt erst auf, dass es nicht "normal" sein kann?

Ja, allerdings war ich zu dem Zeitpunkt (90er) auch noch ein Jugendlicher, dem das ziemlich egal war :ugly:

schon in den neunziger Jahren hab ich Anfälle bekommen, wenn ich die Themen in den Nachmittagsshows mitbekommen habe oder mir die "Zeichentrickserien" für Kleinkinder ansehe, den allgemeinen Umgang, der fehlende Respekt, Deutsche Sprache? wo denn bitte, wenn die Kids sich noch nicht mal mündlich ordentlich artikulieren können, wo will man da Schreibweise später erkennen können?

Seitdem nen Bekannter von mir seinen Sohn bei sich wohnen hatte, bin ich etwas empfindlicher bei solchen Dingen geworden (Sexy Sport Clips bis 6.00 Uhr etc.) Vorher hab ich das auch nicht wirklich als schlimm wahr genommen. Mittlerweile schüttel ich bei manchen TV Sendungen (Gerichtsshows etc.) nur noch den Kopf und frage mich wie die sowas zeigen können.
 
Zuletzt bearbeitet:
By the way: führt nicht jede Generation irgendwann diese Diskussion? In den 70ern waren es durchsichtige Blusen bei Unterhaltungsshows im Fernsehen und Herr Kolle, davor waren es Miniröcke, davor waren es dann vllt. aufreizende Tänzerinnen, Goethe wurde wegen seiner Römischen Elegien und den erotischen Andeutungen darin angefeindet - heute sind es eben Musik, die P*rno-Industrie und das ach-so-böse Fernsehen, dass ja doch jeder von euch sieht und liebt, egal, wie sehr ihr's jetzt angreift.
Der Punkt ist: in zwanzig Jahren ist das, worüber sich dieser Thread aufregt, vollkommen normal, und dann gibt es andere Dinge, über die sich die bis dahin nachgerückte Generation beschwert...warum verfällt die Gesellschaft immer wieder in diese unsinnige Verhaltensweise? Wieso akzeptiert nicht einfach jede Generation die Andersartigkeit der Nachkommenden? So verbohrt konservativ kann man doch gar nicht sein....
 
Was die Kinder heutzutage im Fernsehen sehen liegt meiner Meinung nach im Ermessen der Eltern. Kümmern die sich nicht um ihre Kinder, dann brauchen sie sich auch nicht über die Konsequenzen aufregen.
 
Was die Kinder heutzutage im Fernsehen sehen liegt meiner Meinung nach im Ermessen der Eltern. Kümmern die sich nicht um ihre Kinder, dann brauchen sie sich auch nicht über die Konsequenzen aufregen.

Hier gebe ich dir bis zu einem gewissem Alter der Kinder Recht und ein Grundschüler sollte sicher nicht mit einem Fernseher im Zimmer einschlafen, sondern eher mit einem Buch oder einem geeigneten Hörspiel.

Ab einem gewissem Alter jedoch vertrete ich die Meinung das ein Kind/Jugendlicher einen eigenen Fernseher haben sollte, eben um sich ein eigenes Bild von den Medien verschaffen zu können. Hinzu kommt wenn man seinem Kind alles untersagt, sucht es andere Wege und dieses kann oft nur noch schädlicher sein.

Sicher sollten Eltern auch darauf achten was ihr Nachwuchs sich im Fernsehen (DVD, Internet oder sonstwo) zuhause anschaut, allerdings wird hier wohl niemand leugnen, das eine totale Kontrolle (wie sie ein Herr Schäuble wünscht) auch der falsche Weg ist. Wichtiger ist es das die Eltern klare Regeln aufstellen, ab wann der Fernseher auszubleiben hat und durch das vermitteln von Medienkompetenz sollte verhindert werden das Kinder nicht vestehen was sie sehen.

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Zusammenfassend, Kontrolle ist ok. Überkontrolle ist schädlich. Ein Mittelmaß finden ist schwer. Kinder/Jugendliche sind einfallsreich und wenn sie etwas sehen wollen, dann werden sie einen Weg finden es zu sehen.

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Wenn ich an meine Kindheit zurückdenke, tagsüber war ich meist irgendwo draußen und abends durfte ich dann meist Sesamstraße und Sandmännchen schauen. Allerdings gab es schon im Kindergarten andere Kinder die einem genau erzählen konnten, was so alles bis tief in die Nacht im TV laufen konnte.

Wenn ich dann ab einem gewissem Alter abends bis in die Nacht rein mal alleine zuhause war (so im Grundschulalter etwa) konnte ich im Fernsehen sehen was ich wollte und habe dann sicher auch einige nicht Kindgerechte Dinge im TV gesehen. Gut damals hatten wir nur 5 Sender und das schlimmste was ich hätte sehen können waren Actionfilme, TuttiFrutti oder halt billige Erotikfilme. Geschadet hat mir all dieses aber nicht, da mir eine gewisse Medienkompetenz anerzogen wurde.

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Ich sehe das ganze so, es ist wie mit einem Kind das sich nie schmutzig machen darf und nie draußen spielen darf und alles wird immer mit Sagrotan geputzt. Diese Kinder sind viel anfälliger gegen jegliche Art von Viren, da ihre Abwehrkräfte nicht gestärkt wurden. Ich hingegen durfte all das und war in meiner regulären Schulzeit nicht einen Tag krank.

Genauso ist es mit Kindern/Jugendlichen wenn man ihnen verbietet alles was gefährlich sein könnte in den Medien zu untersagen, dann werden sie nie im rasanten Mediendschungel von heute klar kommen.
 
By the way: führt nicht jede Generation irgendwann diese Diskussion? ....

Mein Vater sagte zu mir vor über 25 Jahren: Mit der heutigen Jugend ist nix mehr los. Ihr gehört alle mal ins Arbeitslager nach Sibirien." Mit Grinsen dabei.

Nun rate mal, was mein Sohn sich von mir anhören muß :mrgreen:
 
Wenn du das Problem hier als Unterschichtenproblem ansiehst dann ist das das Problem.
Warum? Das heißt ja nicht, dass mich das deswegen nicht interessiert.

Ich bin prüde, ich bin eigen [...] Als ich vor 16 Jahren in einer Krabbelgrubbe mit meiner Tochter war (ich war die jüngste Mutter) ist genau das passiert. Die Kinder spielten und die Frauen unterhielten sich. Ich war entsetzt.
Um was es da jetzt genau ging weiß ich natürlich nicht, aber vielleicht solltest du solche Gespräche unter Müttern nicht zu scharf bewerten. Klingt für mich ein bisschen so.

[...] als meine Tochter 13 war und 2 Mitschülerinnen Kinder kriegten und diese Mitschüler waren keine Ausländer [...]
Um Ausländer und Deutsche geht es hier überhaupt nicht.

Dass auch Jugendliche Kinder bekommen kann natürlich überall passieren, egal ob die Familie in gesichertem Umfeld lebt oder nicht. Aber es ist einfach nicht die Regel!

Genau das passiert hier. Da werden die Eltern verurteilt und im Grunde die Kids abgehakt, nach dem Motto: was soll aus denen schon werden.
Von mir nicht...

Es ist ein bisschen schwierig herauszufinden auf wen du dich hier wann beziehst!?

Und auch wenn du der Meinung bist, dass die Problematik "nur" in einem Bezirk wie Berlin-Neukölln usw. stattfindet, ist es deiner Meinung nach nicht wichtig, das auch ernst zu nehmen und dagegen anzugehen?
Habe ich das irgendwo behauptet? Und die Anführungszeichen bei "nur" hättest du getrost weglassen können...
 
By the way: führt nicht jede Generation irgendwann diese Diskussion? In den 70ern waren es durchsichtige Blusen bei Unterhaltungsshows im Fernsehen und Herr Kolle, davor waren es Miniröcke, davor waren es dann vllt. aufreizende Tänzerinnen, Goethe wurde wegen seiner Römischen Elegien und den erotischen Andeutungen darin angefeindet -

So what? Nur, weil das andere mal diskutiert haben - übrigens auf ner ganz anderen Ebene - brauchen wir uns doch da heute nicht rauszunehmen?
Das spricht doch für die Entwicklung in uns selber, dass wir eben doch Gewohnheitstiere sind, für die die Entwicklung irgendwann aufhört.

heute sind es eben Musik, die P*rno-Industrie und das ach-so-böse Fernsehen, dass ja doch jeder von euch sieht und liebt, egal, wie sehr ihr's jetzt angreift.
Etwas kennen und es leben (reflektieren) sind aber immer noch zweierlei Dinge ;)


Der Punkt ist: in zwanzig Jahren ist das, worüber sich dieser Thread aufregt, vollkommen normal, und dann gibt es andere Dinge, über die sich die bis dahin nachgerückte Generation beschwert...warum verfällt die Gesellschaft immer wieder in diese unsinnige Verhaltensweise? Wieso akzeptiert nicht einfach jede Generation die Andersartigkeit der Nachkommenden? So verbohrt konservativ kann man doch gar nicht sein....
ich finde nicht, dass es unsinnig ist sich über Moral und Anstand, über Ethik und Grundsätze und über Werte zu unterhalten.
Wenn wir alles akzeptieren würden, hätten wir sehr bald vllt wieder einen Zustand wie 1933 (war ja klar, dass so ein Vergleich kommt, oder? :ugly: ).

"verbohrt konserativ" empfinde ich hier als pure Beleidigung.
Ethik und Moral sind für mich ganz sicher nicht negativ. :roll:
 
Ich steh auf dem Schlauch: Wieso spricht es für unsere Entwicklung, wenn sie irgendwann aufhört? Ô.o


Das ist ein unrealistisch hoher Anspruch an die Menschen, wenn man verlangt, dass jeder reflektiert....das lehrt die Empirie...


Man kann - und muss - über Moral, Ethik und Werte diskutieren. Was ich kritisiere ist vielmehr die dabei vorherrschende und sich nie ändernde Ansicht, dass bestehende Werte auf jeden Fall beibehalten werden müssen und neue, aus dieser Perspektive "niedere" Werte abgelehnt werden. So, wie sich die Gesellschaft ändert, ändern sich ihre Werte, und wer an einer veralteten Moral festhält, behindert die freie Entwicklung.


Wie "verbohrt konservativ" aufgefasst wird, ist ja zum Glück jedem freigestellt ;)
Warst du es nicht, der mir sagte, Kinder bräuchten keine Ethik sondern Regeln? Soviel also zu der ethischen Haltung, dass man Kindern Werte vermitteln soll....^^
 
Der erste Satz war unvorteilhaft formuliert ^^


es spricht für die Entwicklung des Denkens des Menschen, dass er sich in jeder neuen Generation dieselben Fragen stellt. Soll heißen, der Mensch entwickelt sein Denken nicht großartig weiter, er passt es nur an, an neue Situationen und Gegebenheiten.
--> Gewohnheitstier / Instinkte etc.

Dafür dann aber verrohte und mindere (subjektiv gesehen) Vorstellungen als "normal" zu akzeptieren und sie ungefragt zu übernehmen, halte ich allerdings für gefährlich.


Und ja, ich hab gesagt, dass Kinder keine Larifari-Erziehung, sondern Regeln und Werte brauchen. Deren ethisches Denken entwickelt sich erst durch den Einfluss der Eltern und deren Regeln. Ohne Regeln entsteht meines Erachtens keine Ethik, da Menschen mit humanistischen und ethischen Ansätzen in der Masse der "körperlich Starken" untergingen und sich nicht etablieren würden.

*g*
vllt als medialen Ausblick mal die Reihe der "Planet der Affen" Filme ;)
Da wurden vor über 30 Jahren genau dieselben Ressentiments im Film verarbeitet, die auch heute noch herrschen.



Und eben weil die Empirie uns lehrt - soweit bin ich leider noch nicht, man möge mir verzeihen... - dass manche Individuen mit Reflexion und Ziehen von Konsequenzen nix anfangen können, muss man gewisse Regeln für sie festlegen, an denen sie sich orientieren können und zumindest nen halbwegs vernünftigen Maßstab gesetzt zu haben.



Für deine liberale Einstellung gibt es nur ein Argument. Das freie sich Entwickeln. Aber wohin das führt, kann uns keiner sagen, deswegen bin ich lieber dafür, das in geregelten Bahnen ablaufen zu lassen, als einfach zu sagen "hey, macht doch was ihr wollt"

Auch hier vllt n bissl überzogener Science-Fiction Film als Beispiel und als kleiner Ausblick was durch zu viel Liberalismus sein könnte: Die Insel



(Mir ist natürlich bewusst, dass da vieles überspitzt und mit Fantasie angereichert wurde, allerdings kann ja keiner vorhersehen, wohin wir mit einem solch freien Liberalismus kämen. Mit nem bissel Konservatismus kann man das aber in gewisse Bahnen lenken. (die natürlich auch nicht zwangsläufig alle richtig sein müssen))
 
Wenn jeder Heranwachsende sich dieselben Fragen stellt wie alle anderen Heranwachsenden vor und nach ihm, dann ist das ein Zeichen seiner Entwicklung und allein schon aus biologischen Gründen richtig. Wenn aber die Gesellschaft in jedem ihrer Stadien die gleichen Fragen stellt wie in dem jeweils vorherigen Stadium, dann ist das für mich keine Entwicklung, sondern Stagnation. Entwicklung ist das Überwinden des Bisherigen!

Es gilt nicht, Neues, was "minder" und "verroht" erscheint, ungefragt zu übernehmen. Aber es muss zu schaffen sein, eben diese Attribute, "minder" und "verroht" nicht anzuwenden, weil uns das Neue fremd ist! Was dir verroht erscheint, ist vom heutigen Vierzehnjährigen vllt. vollkommen akzeptiert! Und wieso sollte seine Ansicht weniger gelten als deine?

Du hast schon ganz richtig erkannt, dass ich sehr stark für die Freiheit des Einzelnen eintrete. Geradezu radikal, indem ich die Entwicklung und Meinung des Einzelnen, frei und unantastbar, über das Wohl und die Entwicklung der Gesellschaft stelle. Wenn jemand nicht reflektieren kann, so muss man das akzeptieren. Ihm Regeln zur Orientierung zu geben ist für mich eine Diktatur "geistiger Elite". Wie kann beim Grundsatz absolut gleichen Rechts (in nicht allzu streng juristischem Sinne) eine einheitliche Ethik, Moral, wie können für alle geltende Werte bestimmt werden, ohne die Gleichheit (in der Form der Freiheit des Charakters) zu vernichten?

Edit: Ich bin mir der Folgen durchaus bewusst. Ich bezweifle nicht, dass diese größte mögliche Form individueller Freiheit zur Katastrophe führen kann, zum Kollaps der Gesellschaft. Aber in meinen Augen ist der Untergang der Gesellschaft und der Verfall von Moral und Ethik kein zu hoher Preis für Freiheit...
 
Es gilt nicht, Neues, was "minder" und "verroht" erscheint, ungefragt zu übernehmen. Aber es muss zu schaffen sein, eben diese Attribute, "minder" und "verroht" nicht anzuwenden, weil uns das Neue fremd ist! Was dir verroht erscheint, ist vom heutigen Vierzehnjährigen vllt. vollkommen akzeptiert! Und wieso sollte seine Ansicht weniger gelten als deine?

Erfahrung?
Mal davon abgesehen, bin ich soweit noch nicht weg von diesen Jährchen und selbst wenn.
Wie weiter oben schon jemand schrieb, muss man gewisse "Abartigkeiten" (Abweichungen von einer allgemeingültig anerkannten Norm) der Gesellschaft - die immer auftreten - nicht einfach hinnehmen, wenn man etwas für eine "gesunde" Entwicklung tun kann.
Nen bösartigen Tumor versucht man ja auch irgendwie zu behandeln, bevor er das gutartige darumliegende Gewebe zerstört.



Wie kann beim Grundsatz absolut gleichen Rechts (in nicht allzu streng juristischem Sinne) eine einheitliche Ethik, Moral, wie können für alle geltende Werte bestimmt werden, ohne die Gleichheit (in der Form der Freiheit des Charakters) zu vernichten?

Von welcher Gleichheit sprichst du? Gleichheit vor dem Gesetz?
Die ist festgelegt und darf meines Erachtens auch nicht angetastet werden.
Aber Fakt ist doch auch, dass der Mensch nicht gleich ist, sondern so vielfältig, wie es Sterne im Weltall gibt.

Die Werte und Normen, die wir als allgemeine Ethik paraphrasieren, sind quasi der kleinste gemeinsame Nenner, mit dem ein friedliches Miteinander problemlos möglich ist

Edit: Ich bin mir der Folgen durchaus bewusst. Ich bezweifle nicht, dass diese größte mögliche Form individueller Freiheit zur Katastrophe führen kann, zum Kollaps der Gesellschaft. Aber in meinen Augen ist der Untergang der Gesellschaft und der Verfall von Moral und Ethik kein zu hoher Preis für Freiheit...

Die Frage ist halt, inwiefern man die positiven Erkenntnisse aus dieser Freiheit mit den negativen gegeneinander aufwiegen kann.
Neutralisieren sie sich dann?
Dann ist mir ein langsamer, aber kontrollierter Fortschritt irgendwie lieber :-?
 
wenn kinder filme gucken wollen, finden sie IMMER einen weg, es zu tun...

sei es durch einen freund, sei es durch VOX, sei es durch das internet, schule (von kollegen "ausleihen")... also als elternteil kann man eh nix machen, wenn das kind es wirklich will.!

und in dieser zeit, wo damit so offen umgegangen wird und viele kiddys so scheiß zwangsvercoolt rumlaufen, wird man es nicht ändern könne, es sei denn, man sperrt sie ein und macht alle medien unzugänglich... kloster halt.!

und das bezieht sich nicht nur auf sexfilmchen, sondern auf eig, alles... drogen, kippen, allohol