Unglaublich, dass dieser einst so schöne Diskussionsthread in einen Ort für persönlicher Streittherapie ausartete..

Das ist schön und gut, doch was ich manchen nachtrage is, dass sie damit prahlen und geradezu stolz sind schwul zu sein und uns die heteros versuchen nieder zu machen. So sätze wie "proud to be gay usw." finde ich unheimlich provokant, auf solche Leute habe ich persönlich auch eine antipartie...
Weißt du denn auch, warum "proud" im Zusammenhang mit "gay" steht?
(Es nervt langsam, dass immer nur das Wort "schwul" im homosexuellen Sinne fällt - Lesben werden viel zu oft außen vor gelassen.)
Ich schneide jetzt mal den historischen Kontext nur leicht an, aber viele Homosexuelle haben leider noch immer schlichtweg Angst davor, sich zu outen und so zu geben, wie sie sind - lesbisch und schwul.
Die Angst beruht auf die intoleranten Reaktionen von Freunden, Familien, Umfeld. Die Angst weder ernst genommen noch akzeptiert zu werden. Die Angst, fallen gelassen zu werden.
Daher diese - vielleicht auf dich leicht provokant wirkenden - Sprüche auf Magazinen u.ä..
 
Ich hab mal kurz ein wenig aufgeräumt - jetzt könnt ihr erstmal in Ruhe und sachlich weiter diskutieren ;)

Ich schließe mich gesperrt ausnahmsweise mal an, ich toleriere Schwule und Lesben nicht, ich akzeptiere sie. Sie schaden keinem, also soll doch jeder glücklich sein, mit wem er/sie das möchte.

Es gibt für mich doch auch nichts schöneres als mich zwischen 2 weichen Brüsten einzukuscheln, warum sollte das Frauen dann verwehrt sein?
 
Es gibt für mich doch auch nichts schöneres als mich zwischen 2 weichen Brüsten einzukuscheln, warum sollte das Frauen dann verwehrt sein?
Für diesen schönen Satz muß ich Dich einfach mal schnell
knutsch.gif


Btw, Phip ist immer noch nicht wieder aufgetaucht. Oh, oh, was mag da wohl passiert sein? :ugly:
 
*hust*
Bin ja schon wieder da... War ein sehr schöner Abend... Wer hätte gedacht, dass der so viele hübsche Freundinnen hat? :ugly:
 
Also meine Meinung zu Homos.
Nun ja ich bin der Meinung, dass scwle naürlich scon tolleriert werden sollten, denn sie sind Menschen wie wir auch außer das sie een eine andere sexuelle Neigung haben. Das ist schön und gut, doch was ich manchen nachtrage is, dass sie damit prahlen und geradezu stolz sind schwul zu sein und uns die heteros versuchen nieder zu machen.
Schwule Sind Menschen die man trotz ungewohnheieten versuchen sollte zu respecktieren- solange es nicht öffentlich ist habe ich kein problem mit.

sorry für de fehler schreib mitm laptop erst seit 2 tagen ;)

ich misch mich mal kurz hier ein. Viele Beiträge sind ja toll, aber was du hier geschrieben hast, sehe ich ganz und gar nicht so. Viele Männer (Hetero) brüsten sich doch auch mit ihren Eroberungen und sind manchmal dermaßen Macho mäßig drauf, dass einem schlecht werden kann.

Und warum nicht öffentlich? Wo ist denn bitte für dich der Unterschied, ob sich Männer und Frauen in aller Öffentlichkeit küssen, oder Männer und Männer oder Frauen und Frauen?

Es gibt immer Menschen ob Hetero oder Homo, die es - ich sage mal - "übertreiben" müssen. Aber na und. Die gibt es in allen Lebenslagen, in allen Gesellschaftsschichten.

Für mich selbst stellte sich nie die Frage, ob ich diese Lebensweise respektiere, akzeptiere oder toleriere. Darüber habe ich noch nie nachgedacht. Es war für mich mein Leben lang normal. Ich habe "Homos" in der Familie, Freunde, Bekannte. Ich bin damit aufgewachsen. Es ist für mich völlig normal.
Die Hauptsache ist doch, diese Menschen sind glücklich. Das ist doch das allerwichtigste. Egal ob Homo oder Hetero.

Und wie Cybo so schön anmerkte:
"Es gibt für mich doch auch nichts schöneres als mich zwischen 2 weichen Brüsten einzukuscheln, warum sollte das Frauen dann verwehrt sein?"


:D
 
Nach dem Motto: Wenn keine Frau da ist, tun´s notfalls auch zwei Männer? 8O
Die Phase hab ich schon hinter mir. Aber nur mit 1 Kerl zur Zeit. Fazit lautete damals: Für's Bett sind sie okay, aber emotional kann ich mit ihnen nix anfangen...

*Macho raushängen lässt* Wenn ich mit yerusha fertig bin, wird sie nie wieder eine Frau ansprechen - außer sie möchte sich über Staubsauger und deren Vor- , und Nachteile unterhalten. *duck* 8)
Das haben schon die anderen Kerle nicht geschafft und die waren an sich nicht übel...

Hm, ich stelle mir yerusha gerade mit anderen Frauen bei ner Tupperparty vor. :biggrin:
Hör auf. Ein wunder Punkt in meinem Leben. Ich war noch nie bei einer Tupperparty und mußte mir daher schon sagen lassen, ich sei keine richtige Frau...
taschentuch.gif
 
Beweise bitte an 118401262 ^^

Reicht da auch eine Bestätigung von mir ? :gloerf:

Also ich kann yerusha's Aussagen betrffen die Platzverhältnisse bestätigen.
Und zum Thema Sexualverhalten (wer/mit wem/wie /wie oft/warum/ etc.):

ich halte es da wie mit meienr generellen Lebenseinstellung: Behandle jeden so wie du behandelt werden möchtest, also: Ich mach was ich will solange es keinen auf den Senkel geht /stört /belästigt / in seiner Persönlichkeit einschränkt/ gegen Gesetze verstösst etc. und dränge meine Ansichten/Lebensweisen niemanden auf. Das gleiche erwarte ich auch von anderen, also macht was ihr wollt, aber last mich damit in Ruhe und siehe vorstehend.
Als ganz wichtig empfinde ich den Punkt "Ansichten aufdrängen etc." . Es gibt leider immer noch zuviel Zeitgenossen die unheimlich mitteilungsbedürftig sind betreffen ihre Einstellungen/Ansichten/Verhaltensweisen und meinen einem das Ohr zulabern zu müssen was sie besser können als andere, das sie anders sind als andere usw. usf..
Wenn das dann in missonarische Tendenzen geht wie man muß gefälligst auch so werden, oder zumindestens sagen das man das toll findet, dann kommen solche Leute auf meine persönliche Ignore-Liste. Haben die dann nix besseres zu tun als Leute mit ihrem teilwiese tiefsten perönlichem Empfinden zu belästigen? Es gibt so viel Probleme auf der Welt, wenn man denn seine eigenen gelöst hat (und wer hat das schon) dann kann man sich derer annehmen, aber bitte nicht anfangen den Nachbarn oder das Kommunity-Mitglied zu bekehren anders zu werden oder zu denken!

So, das musste mal raus

Greets
Norbert
(Ps:yerusha, wenn da mal ein Platz frei werden sollte, ich hab gerad so kalte Ohren ;) )
 
Ich hab "meinen" ausgelösten Smalltalk mal ausgelagert (auf Wunsch).

Mal wieder eine Frage zum Thema: Gibt es Länder die noch toleranter/akzeptabler mit Lesben und Schwulen umgehen als wir? Ich weiß hier sind einige dabei die das total okay finden, aber je weiter man nach Osten wandert umso "verhasster" sind Schwule und Lesben.
 
definier "richtig".

Also ich finde das der mensch zählt und nicht seine neigungen.ausnahmen natürlich (kindersex)und wer kann schon sagen was eine richtige frau oder mann sind liegt ja wohl im auge des betrachters oder????
Menschen nach sexuellen neigungen zu beurteilen ist doch sche....
übrigens war ich auch noch nie auf soner tupperparty,also bin ich auch keine frau???
fühle mich aber sehr fraulich was solls
 
Hier mal wieder was neues aus dem fernen Osten Israel

31.01.2007
Israel: Schwule als Ehe-Partner anerkannt

Jerusalem - Israel hat erstmals eine im Ausland geschlossene Ehe anerkannt. Ein Gericht hatte im November entschieden, dass Ehen, die rechtskräftig im Ausland geschlossen worden sind, auch in Israel anerkannt werden müssten. Das schließt auch gleichgeschlechtliche Paare ein. Jetzt haben als erstes Paar die in Jerusalem lebenden Benjamin und Avi Rose ihr israelisches Ehe-Zertifikat erhalten. Die beiden hatten im Juni in Kanada geheiratet. "Es war wunderbar im Rathaus von Toronto zu heiraten, aber es ist uns viel wichtiger, dass auch der Staat Israel uns als Paar anerkannt", erklärte Avi Rose der "Jerusalem Post". "Die Proteste gegen den CSD im vergangenen Jahr haben uns wirklich Angst gemacht. Aber wir wollen unser Leben hier in Jerusalem aufbauen und das Innenministerium hat uns gezeigt, dass wir das auch können." Das Ministerium habe sich ohne große bürokratische Hürden ihres Falles angenommen. Eine Regierungssprecherin sagte, man bearbeite derzeit ähnliche Anträge aus allen Teilen des Landes. Israel ist damit einer von sechs Staaten, der Homo-Partner landesweit als Ehepaar anerkennt – zudem ist es das einzige Land in der Region, in dem Homosexualität nicht verfolgt wird.


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Homo-Check für Muslime

Baden-Württemberg fragt ausländische Muslime fortan aus, ob sie Schwule akzeptieren - bei falschen Antworten gibt's keinen deutschen Pass.

- Baden-Württemberg schaut in Zukunft genauer hin, ob Muslime der deutschen Staatsangehörigkeit würdig sind: Mit Hilfe einer so genannten Loyalitätsprüfung will das Stuttgarter Innenministerium feststellen, ob die potenziell neuen Bundesbürger Werte wie Demokratie und Toleranz verinnerlicht haben. Es hat dazu einen 30 Fragen umfassenden Katalog zusammengestellt, die in einem ausführlichen Gespräch im Ausländeramt erörtert werden sollen. Darunter wird neben der Einstellung zur Blutrache, zum islamistischen Terror und zur Religionsfreiheit auch das Thema Homosexualität angesprochen.

"Stellen Sie sich vor, ihr volljähriger Sohn kommt zu Ihnen und erklärt, er sei homosexuell und möchte gerne mit einem anderen Mann zusammen leben. Wie reagieren Sie?", so eine der Fragen. Eine andere: "In Deutschland haben sich verschiedene Politiker öffentlich als homosexuell bekannt. Was halten Sie davon, dass in Deutschland Homosexuelle öffentliche Ämter bekleiden?". Sollten Zweifel bestehen, ob die Antragsteller auf dem Boden der "freiheitlich demokratischen Grundordnung" stehen, wird der Antrag auf Einbürgerung abgelehnt. Der Test gilt nicht für alle Ausländer, sondern lediglich für Bewerber aus 57 Staaten, die der Islamischen Konferenz angehören - darunter ist auch die Türkei.
Nadeem Elias
Der Zentralrat der Muslime in Deutschland hat den Test bereits als "grundgesetzwidrig" kritisiert. "Das ist eine eindeutige Diskriminierung und Stigmatisierung von Muslimen", sagte der Zentralratsvorsitzende Nadeem Elyas der "Süddeutschen Zeitung". Er argumentiert, dass viele der Fragen in Wirklichkeit Fangfragen seien. Zudem seien auch unerwünschte Antworten oft noch im Rahmen des Grundgesetzes, etwa wenn die Tochter nicht in den Schwimmunterricht geschickt werde.

Auch Berlins Innensenator Erhart Körting (SPD) warnt davor, dass Muslime unter einen Generalverdacht gestellt werden würden. "Das birgt die Gefahr der Diskriminierung", so Körting zur dpa.
Innenminister Heribert Rech
Der baden-württembergische Innenminister Heribert Rech (CDU) sieht die ausführliche mündliche Loyalitätsprüfung allerdings als unerlässlich an, um zu überprüfen, ob der Bewerber tatsächlich hinter dem Grundgesetz steht. Er verweist auf eine Untersuchung des Zentralinstituts Islam-Archiv: Hier hat jeder fünfte in Deutschland lebende Muslim angegeben, das Grundgesetz sei nicht mit dem Koran vereinbar. Allerdings zieht der Zentralrat der Muslime dieses Ergebnis in Zweifel, da islamkritische "Kronzeugen" wie der Göttinger Politikwissenschaftler Bassam Tibi an der Untersuchung beteiligt gewesen seien.

Minister Rech war schon vor einigen Monaten in die Schlagzeilen gekommen: Er hatte im September vorgeschlagen, dass bereits eingebürgerten Zuwanderern die deutsche Staatsbürgerschaft wieder entzogen werden solle, wenn sie nach der Einbürgerung gegen "bestimmte gegen die Interessen der Bundesrepublik Deutschland gerichtete Verfehlungen begangen haben".


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Schwule bald vor Diskriminierung geschützt

Nach jahrelangem Hin- und Her ist nun ein Antidiskriminierungsgesetz in Sicht. Die SPD ist der Sieger im Verhandlungspoker.

Das umfassende Antidiskriminierungsgesetz kommt: Unter dem neuen Namen "Gesetz zur Allgemeinen Gleichbehandlung" will die Große Koalition bereits kommende Woche einen Entwurf in den Bundestag einbringen, damit es zum 1. August in Kraft treten kann. Schwule und Lesben sollen darin sowohl im Arbeits- als auch im Zivilrecht vor Diskriminierung geschützt werden. Die Zeit drängt: EU-Antidiskriminierungsrichtlinien hätten bereits vor Jahren umgesetzt werden sollen, doch Rot-Grün ließ sich mit dem ADG viel Zeit. Nun droht die EU der Bundesrepublik mit einem Bußgeld von 900.000 Euro pro Tag.

Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) sagte auf einer Pressekonferenz, dass sich die Koalition am späten Abend des Maifeiertages darauf geeinigt habe, "weitgehend den rot-grünen Entwurf der letzten Legislaturperiode" umzusetzen - und damit über die EU-Richtlinien hinauszugehen. Brüssel verlangt im Zivilrecht, also bei Geschäften des täglichen Lebens wie einem Restaurant-Besuch, dass Menschen nicht wegen ihrer Rasse, ethnischen Herkunft oder ihres Geschlechtes diskriminiert werden dürfen. Im Arbeitsrecht soll laut EU das Gleichbehandlungsgebot auch für die Merkmale Weltanschauung, Religion, Behinderung, Alter und sexuelle Identität gelten. Die Union machte sich die letzten Jahre für eine 1:1-Umsetzung stark. Sie fürchtete, dass eine weiterführende Regelung zu einer Klagewelle führen könnte, die die wirtschaftliche Erholung lähmt.
Am 1. August soll das Gleichbehandlungsgesetz in Kraft treten
Beim Entwurf der Regierungskoalition hat sich allerdings in großen Bereichen die SPD durchgesetzt: Die acht Diskriminierungsmerkmale sollen sowohl im Zivil- als auch im Arbeitsrecht umgesetzt werden. Außerdem setzten die Sozialdemokraten ein Klagerecht für Betriebsräte und Verbände durch. Diese können dann auch ohne Zustimmung des Diskriminierungsopfers klagen - etwa wenn jemand sich nicht traut, gegen seinen Arbeitgeber vorzugehen. Die Union erreichte dagegen, dass die Antidiskriminierungsstelle im CDU-geführten Familienministerium angesiedelt werden. Ferner erreichten die C-Parteien, dass die Kirchen nach wie vor Menschen im Arbeitsrecht benachteiligen dürfen, die einer anderen Konfession angehören - sie dürfen aber nicht - wie heute in vielen Bereichen üblich - Schwule und Lesben wegen deren Sexualität feuern.

SPD, Grüne und LSVD begrüßen Gesetzentwurf

"Heute ist ein guter Tag für Lesben und Schwule in Deutschland", so die SPD-Politikerinnen Christel Humme und Renate Gradistanac in einer gemeinsamen Erklärung. "Wer aus reiner Ideologie mit Lesben und Schwulen eine einzelne Personengruppe aus dem Schutz eines Antidiskriminierungsgesetzes herausnehmen will, dokumentierte damit gerade die Notwendigkeit einer Einbeziehung. Wir haben uns daher stets gegen eine Hierarchisierung von Diskriminierungsmerkmalen gewandt." Für die Grünen begrüßten auch Volker Beck und Irmingard Schewe-Gerick, dass "die Koalition beim Antidiskriminierungsgesetz im Grundsatz dem rot-grünen Ansatz folgt".

Auch der Lesben- und Schwulenverband freut sich über die Einführung des ADG. Damit mache die Regierung "deutlich, dass die Diskriminierung von Homosexuellen nicht in die moderne und aufgeschlossene Gesellschaft passt", so Sprecher Axel Hochrein. "Auf dieses Gesetz haben Lesben und Schwule sehr lange gewartet. Wichtig ist nun, dass die Regelungen auch alltagstauglich sind. Das Antidiskriminierungsgesetz muss wirksam und einfach handhabbar sein, damit die Lebenssituation von Homosexuellen erkennbar verbessert werden kann."

Das von Rot-Grün initiierte Gesetz wurde in der vergangenen Legislaturperiode von Bundestag bereits beschlossen, war aber am Widerstand von Union und FDP im Bundesrat gescheitert. Eigentlich hätte der Bundestag den Bundesrat überstimmen können, da das Gesetz nicht zustimmungspflichtig ist. Allerdings ließen die überraschend angekündigten Neuwahlen keine Zeit dafür, wodurch das Gesetz nie in Kraft trat. Die Union hatte sich bis zuletzt gegen das ADG gewehrt. Anfang März hatte der CDU/CSU-Fraktionsvize Wolfgang Bosbach bereits einen Kompromiss angekündigt, nach dem Schwule und Lesben zivilrechtlich nicht geschützt werden würden. Daraufhin haben sich aber sowohl Zypries als auch Vizekanzler Franz Müntefering (SPD) für das ADG ausgesprochen - und sich am Ende damit auch durchgesetzt.

Quelle queer.de
 
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