In Remember

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01. September 1941:
Die Juden im Deutschen Reich werden per Polizeiverordnung gezwungen, den gelben Davidstern („Judenstern“) mit der Aufschrift „Jude“ „sichtbar auf der linken Brustseite des Kleidungsstückes zu tragen“. Die Verordnung tritt am 19. September des gleichen Jahres in Kraft.
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Diese Verordnung markiert einen tiefen und grausamen Einschnitt in der Geschichte der nationalsozialistischen Judenverfolgung. Diese Maßnahme diente der öffentlichen Stigmatisierung, Ausgrenzung und Kontrolle der jüdischen Bevölkerung.
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Kernfakten zur Verordnung:
Erlass:

September 1941 durch das Reichsinnenministerium am 01. September 1941..
Inkrafttreten:
19. September 1941 im gesamten Deutschen Reich (und im Protektorat Böhmen und Mähren).
Betroffene:
Alle jüdischen Personen ab dem vollendeten sechsten Lebensjahr.
Vorschrift:
Der gelbe Stoffstern musste fest auf der linken Brustseite der Kleidung aufgenäht sein.

Die Absicht dahinter:
Deportationsvorbereitung:

Die Kennzeichnung war ein direkter psychologischer und organisatorischer Vorbote der systematischen Massendeportationen in die Ghettos und Vernichtungslager im Osten, die im Oktober 1941 begannen.
Soziale Isolation:
Durch die erzwungene Sichtbarkeit im Alltag sollte jegliche Solidarität oder verbliebene soziale Interaktion mit der übrigen Bevölkerung unterbunden werden.
Demütigung:
Die Nationalsozialisten nutzten das historische Symbol des „Gelben Flecks“ aus dem Mittelalter, um Menschen bewusst im öffentlichen Raum zu brandmarken.
 
01. September 1939:
Mit der Verordnung über außerordentliche Rundfunkmaßnahmen wird im nationalsozialistischen Großdeutschen Reich das Hören ausländischer Radiosendungen strafbar, für das Verbreiten abgehörter Nachrichten wird in besonderen Fällen der Tod angedroht. Die Verordnung über außerordentliche Rundfunkmaßnahmen diente dem NS-Regime als zentrales Instrument zur absoluten Informationskontrolle und Kriegspropaganda.
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Kernpunkte der Verordnung:
Totale Informationssperre:

Das absichtliche Abhören ausländischer Sender (auch als „Rundfunkverbrechen“ bezeichnet) wurde unter Strafe gestellt.
Gestaffelte Strafen:
Für das bloße Hören drohten Gefängnis oder Zuchthaus.
Todesstrafe:
Wer die abgehörten Informationen weiterverbreitete und damit die „Wehrkraft des deutschen Volkes“ schwächte, wurde in der Praxis häufig von den Nationalsozialisten zum Tode verurteilt.
Denunziation:
Die Einhaltung wurde streng durch die Gestapo und durch die Ermunterung der Bevölkerung zur Denunziation von Nachbarn und Familienmitgliedern überwacht.
 
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01. September 1939:
Der Zweite Weltkrieg beginnt um 4:45 Uhr mit dem Beschuß der . Westerplatte bei Danzig durch das deutsche Marine-Schulschiff Schleswig-Holstein und dem Einmarsch deutscher Truppen in Polen.
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Der Beginn des Zweiten Weltkriegs:
Der Zweite Weltkrieg beginnt um 4:45 Uhr mit dem Beschuss der polnischen Westerplatte bei Danzig durch das deutsche Marine-Schulschiff Schleswig-Holstein und dem Einmarsch deutscher Truppen in Polen.
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Wichtige historische Details zu diesem Ereignis:
Der Vorwand:

Dem Angriff ging der von der SS inszenierte Überfall auf den Sender Gleiwitz voraus, um Polen fälschlicherweise die Aggression zuzuschreiben.
Die Kriegserklärung:
Adolf H****r hielt kurz nach Beginn des Angriffs eine Reichstagsrede, in der er den berühmten (aber historisch ungenauen) Satz prägte: „Seit 5:45 Uhr wird jetzt zurückgeschossen!“
Die Eskalation:
Da Frankreich und Großbritannien Beistandsverträge mit Polen hatten, erklärten sie Deutschland am 3. September 1939 den Krieg, was den Konflikt zum Weltkrieg machte
 
01. September 1985:
Das Wrack des Luxusliners Titanic, der am 15. April 1912 auf der Jungfernfahrt von Southampton nach New York gesunken war, wird am Meeresboden, in fast 4000 Metern Tiefe, vor Neufundland von Robert Ballard entdeckt.
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Wichtige Fakten zur Entdeckung:
Entdecker:

Ein Team um den US-Ozeanografen Robert Ballard und den Franzosen Jean-Louis Michel.
Technologie:
Eingesetzt wurde der unbemannte Tiefsee-Roboter Argo.
Trümmerfeld:
Bug und Heck liegen etwa 600 Meter voneinander entfernt
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Zustand:
Das Schiff brach beim Sinken in zwei große Teile auseinander. Das Wrack der Titanic befindet sich in einem kritischen Zustand des rapiden Verfalls und wird von extremophilen, eisenfressenden Bakterien unaufhaltsam zersetzt.

Wissenschaftler isolierten im Jahr 2010 eine zuvor völlig unbekannte Bakterienart aus den Eiszapfen-ähnlichen Roststrukturen (sogenannten Rusticles) des Wracks und benannten sie Halomonas titanicae. Diese Mikrobe ernährt sich direkt von Metall. Sie entzieht dem Eisen Elektronen, um Energie für ihren Stoffwechsel zu gewinnen.

Anders als oberflächlicher Rost verursachen die Bakterien tiefen Lochfraß im dicken Stahl. Sie schwächen die tragenden Strukturen von innen heraus.

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Aktueller Zustand und Prognose:
Struktureller Kollaps:

Durch den permanenten Lochfraß wird die Stahlhülle extrem porös und instabil. Größere Teile des Schiffes – wie die Kabinen des Kapitäns und die berühmte Offiziersmesse – sind bereits in sich zusammengefallen oder unkenntlich deformiert.

Zeitfenster:
Experten und aktuelle Hochrechnungen unter anderem im Focus gehen davon aus, dass tragende Teile des Wracks bis spätestens 2030 vollständig in sich zusammenbrechen könnten. Übrig bleiben wird mittelfristig nur ein riesiger Rostfleck auf dem Meeresboden.

Unmöglichkeit einer Bergung:
Aufgrund der extremen Fragilität des von Bakterien zerfressenen Metalls ist jede Form einer physischen Bergung des gesamten Rumpfes absolut unmöglich; das Schiff würde bei dem Versuch sofort zerbröseln
 
01. September 1902:
1902: Im Pariser Olympia kann das Kinopublikum den ersten Science-Fiction-Film erleben. Der Streifen Die Reise zum Mond von Regisseur Georges Méliès wird ein großer Erfolg.
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Die Reise zum Mond ist ein Meilenstein der Filmgeschichte! Georges Méliès’ Die Reise zum Mond (Le Voyage dans la Lune) gilt als das erste echte Meisterwerk des Science-Fiction- und Fantasy-Kinos. Der französische Filmpionier nutzte für die damalige Zeit revolutionäre Spezialeffekte wie Mehrfachbelichtungen, Stop-Motion und handkolorierte Filmbilder.Besonders ikonisch ist bis heute die Szene, in der die Raumkapsel im Auge des „Mannes im Mond“ landet. Der Film basierte lose auf den Romanen von Jules Verne (Von der Erde zum Mond) und H.G. Wells (Die ersten Menschen auf dem Mond).
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1. September 1949 - Die Deutsche Presse-Agentur, entstanden durch den Zusammenschluss von DENA, DPD und SÜDENA, nimmt ihren Geschäftsbetrieb auf.
 
02. September 31 v. Chr.:
In der Schlacht bei Actium siegt die Flotte Octavians, des späteren Kaisers Augustus, und Marcus Agrippas über jene Marcus Antonius’ und Kleopatras, womit Octavian sich die Alleinherrschaft im Römischen Reich sichert.
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Die Schlacht bei Actium am 2. September 31 v. Chr. war eine der bedeutendsten Seeschlachten der Weltgeschichte. Sie markiert das Ende der Römischen Republik und den Beginn des Römischen Kaiserreichs.

Die Kontrahenten:
Octavian:

Der Adoptivsohn von Julius Cäsar und spätere erste römische Kaiser Augustus. Seine Flotte wurde vom genialen Strategen Marcus Vipsanius Agrippa angeführt.
Marcus Antonius & Kleopatra VII.:
Der römische Feldherr und seine Geliebte, die Königin von Ägypten. Sie bündelten ihre Streitkräfte gegen Octavian.

Verlauf der Schlacht:
Ort:

Die Schlacht fand vor der Westküste Griechenlands am Ausgang des Ambrakischen Golfs statt.
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Taktik:
Die Flotte von Antonius bestand aus riesigen, schwerfälligen Kriegsschiffen. Agrippa setzte dagegen auf kleinere, hochgradig wendige Liburnerschiffe, welche die gegnerischen Kolosse umzingelten und isolierten.
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Nach neuesten Erkenntnissen war ein weiterer Punkt bedeutender für den Ausgang der Schlacht:
„Totes Wasser“
Das physikalische Phänomen des „Toten Wassers“ (Dead Water) steht im Verdacht, eine entscheidende Rolle bei der Niederlage von Marcus Antonius und Kleopatra in der historischen Schlacht von Actium (31 v. Chr.) gespielt zu haben. Wissenschaftler vermuten, dass die schweren ägyptischen Kriegsschiffe in der Bucht gefangen waren und sich kaum von der Stelle bewegen konnten.
Was ist „Totes Wasser“?
Das Phänomen tritt auf, wenn sich eine Schicht Süßwasser über schwereres Salzwasser legt – typischerweise in Fjorden, Flussmündungen oder flachen Buchten. Wenn ein Schiff diese Schicht durchfährt, verbraucht es seine Antriebsenergie fast vollständig damit, unsichtbare interne Wellen an der Grenze zwischen den Wasserschichten zu erzeugen.
Das Schiff wird drastisch abgebremst, reagiert kaum auf das Steuer und scheint wie von Geisterhand im Wasser „festzukleben“.
Historisch wurde dies oft für Seemannsgarn gehalten, bis es Physiker exakt nachweisen konnten.

Der Bezug zur Schlacht von Actium
Im Jahr 2020 untersuchte ein französisches Forscherteam des CNRS die Dynamik dieses Effekts im Rahmen eines historischen Großprojekts. Die Bucht von Actium (der Ambrakische Golf in Griechenland) besitzt topografische Eigenschaften, die stark an einen Fjord erinnern. Durch den Zufluss von Süßwasser aus umliegenden Flüssen bildete sich dort die perfekte Schichtung für totes Wasser.
Die physikalischen Auswirkungen auf die Schlacht waren verheerend:
Manövrierunfähigkeit:
Die eigentlich mächtigen, schweren und hochgerüsteten Galeeren von Antonius und Kleopatra verloren im entscheidenden Moment massiv an Fahrt.
Taktischer Vorteil für Octavian:
Die wesentlich kleineren, leichteren und wendigeren Schiffe von Octavians Flotte (unter dem Kommando von Agrippa) waren von dem Phänomen weit weniger betroffen. Sie konnten die unbeweglichen ägyptischen Kolosse mühelos umzingeln und attackieren.
Kleopatrias Flucht:
Eine gängige These besagt, dass Kleopatras Flaggschiff nur deshalb entkommen konnte, weil es zusätzlich zu den Ruderern den Einsatz von Segeln eine kritische Geschwindigkeitsschwelle überschritt, mit der man den Widerstand des toten Wassers überwinden kann
Die Flucht:
Als sich die Niederlage abzeichnete, durchbrach Kleopatra mit ihren Kriegsschiffen und den Schatzschiffen die Linien und floh nach Süden. Antonius verließ seine Männer und folgte ihr. Der Rest seiner Flotte kapitulierte.

Historische Folgen:
Das Ende der Bürgerkriege:

Der jahrzehntelange römische Bürgerkrieg wurde endgültig beendet.
Untergang der Ptolemäer:
Nach der Flucht nach Alexandria belagerte Octavian die Stadt. Antonius und Kleopatra nahmen sich nacheinander das Leben. Ägypten wurde römische Provinz.
Geburt des Kaiserreichs:
Octavian sicherte sich die Alleinherrschaft. Im Jahr 27 v. Chr. erhielt er den Ehrentitel Augustus, womit die Ära des Prinzipats (Kaiserzeit) begann.
 
2. September1814 - Der Archäologe und Historiker Ernst Curtius kommt zur Welt.

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Curtius war der Sohn des Syndikus der Stadt Lübeck Carl Georg Curtius (1771–1857) und dessen Ehefrau Dorothea Plessing (1783–1851), einer Tochter des Kaufmanns und Bürgermeisters Johann Philipp Plessing. Seine Brüder waren der spätere Pfarrer und Theologe Paul Werner Curtius (1808–1833), der Lübecker Bürgermeister Theodor Curtius (1811–1889) und der Philologe und Sprachforscher Georg Curtius (1820–1885). Der Romanist Ernst Robert Curtius war sein Enkel.