In Remember

13. Juli 1970:
Leslie R. Groves, US-amerikanischer General stirbt.
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Leslie Richard Groves (* 17. August 1896; † 13. Juli 1970) war ein hochdekorierter Lieutenant General der US Army Corps of Engineers und der militärische Leiter des Manhattan-Projekts zur Entwicklung der weltweit ersten Atombombe während des Zweiten Weltkriegs. Er zeichnete sich zeitlebens durch seine organisatorische Entschlossenheit und sein Talent für gigantische Logistik- und Bauprojekte aus.

Wichtigste Lebensstationen und Leistungen:
Bau des Pentagons:

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Vor dem Manhattan-Projekt leitete Groves ab 1941 den Bau des Pentagons in Washington, D.C., dem flächenmäßig größten Bürogebäude der Welt.
Das Gebäude ist das amerikanische Verteidigungsministerium.

Das Manhattan-Projekt:
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Die Entwicklung der Atombombe (Fertigstellung 16.07.1945) – ein Wettrennen mit Deutschland. Um Deutschland zuvorzukommen begann (u.a. durch ein Schreiben von Albert Einstein) die Entwicklung der Atombombe – „Project Manhattan“. Die Bombe sollte eigentlich über Deutschland abgeworfen werden. Jedoch kam die bedingungslose Kapitulation des Dritten Reiches noch vor der Fertigstellung am 08.05.1945. Erst mit dem Ende des Dritten Reiches stellte sich heraus, dass Deutschland noch weit entfernt von einer fertigen Atomwaffe war. Da Japan noch alleine weiter den Krieg führte wurde die erste in einem Krieg eingesetzte Bombe über Hiroshima eingesetzt (06.08.1945 „Little Boy“). Die zweite über Nagasaki (09.08.1945 „Fat Man“). Damit endete am 02.09.1945 der Zweite Weltkrieg an Bord der USS Missouri.
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Grooves und die Atomwaffe:
Im September 1942 übernahm er die Gesamtleitung des streng geheimen Nuklearprogramms. Er traf kritische strategische Entscheidungen über die Produktionsstandorte in Oak Ridge, Hanford und Los Alamos.
Ernennung Oppenheimers:
Trotz Sicherheitsbedenken wegen dessen politischer Vergangenheit setzte Groves den Physiker J. Robert Oppenheimer als wissenschaftlichen Leiter des Los Alamos Laboratoriums durch. Diese Partnerschaft gilt als das Fundament des Projekterfolgs.
Spätere Karriere:
Nach seinem Ausscheiden aus der Armee im Jahr 1948 arbeitete Groves bis 1961 als Vizepräsident für Forschung und Entwicklung beim Elektronik- und Büromaschinenhersteller Remington Rand.

Charakter und Führungsstil:
Groves galt als extrem direkt, willensstark und anspruchsvoll. Er duldete keine bürokratischen Hindernisse und setzte Termine kompromisslos durch. In der Popkultur erlangte seine historische Rolle im Jahr 2023 durch die Darstellung von Matt Damon im Oscar-prämierten Kinofilm Oppenheimer erneut weltweite Bekanntheit.
 
Sir Nigel John Dermot „Sam“ Neill, KNZM, OBE war ein neuseeländischer Schauspieler, Regisseur und Drehbuchautor, geboren am 14.9.1947, verstorben HEUTE 13. Juli 2026, plötzlich und unerwartet. :cry:
bekannt durch viele viele Filme. als erstes wird immer die Jurassic Park Reihe genannt, mir selber ist er hauptsächlich als Merlin im Gedächtnis, aber auch als Odin in Thor, aus der Pferdeflüsterer, der 200 Jahre Mann, aus Escape Plan und viele anderen Filmen. :cry:
 
wie erst heute bekannt wurde, ist bereits im Juni die letzte Nutzerin der Eisernen Lunge verstorben.
bereits als Kind erkrankte Martha Lillard an Polio (Kinderlähmung) und lebte ihr Leben lang mit der Eisernen Lunge, war aber nicht ständig darauf angewiesen. Sie hat zwar verschiedene Alternativen ausprobiert, doch keines habe ihr die nötige Unterstützung beim Atmen geboten.
erst im Februar hat sie geheiratet. sie starb im Alter von 78 Jahren.
 
13. Juli 1923:
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Eine Maklerfirma wirbt mit dem Schriftzug „Hollywoodlands“ in Los Angeles für Immobilienkäufe. Das bekannte Hollywood Sign bleibt ab 1949 schließlich hiervon erhalten.

Das „Hollywood Sign“ wurde 1923 ursprünglich als „HOLLYWOODLAND“ errichtet. Es war eine 21.000 US-Dollar teure Immobilienwerbung, um Grundstücke in einer neuen Wohnsiedlung in den Hollywood Hills zu verkaufen. Die Beleuchtung sollte ursprünglich nur 18 Monate in Betrieb bleiben, avancierte jedoch zum weltweiten Symbol für die Filmindustrie.

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Vom Immobilien-Schild zum Weltkulturerbe:
Ursprung (1923): Entworfen als Werbetafel. Die einzelnen, 14 Meter hohen Buchstaben wurden von Holz und Blech gestützt und verfügten über tausende kleine Glühbirnen.
Schwerer Verfall (1940er):
Die Immobilienblase platzte. Wind und Wetter zerstörten das Schild. Der Buchstabe „H“ stürzte in den 1940er Jahren teilweise ein.
Die Restauration (1949): Die Stadt Los Angeles übernahm den Bereich und die Handelskammer strich die Silbe „LAND“. Der Schriftzug lautete fortan nur noch „HOLLYWOOD“.
Neubau (1978 ):
In den 70er Jahren war der Schriftzug ein Sicherheitsrisiko und verrottet. Prominente Spender (u.a. Hugh Hefner und Alice Cooper) finanzierten für 250.000 US-Dollar eine komplett neue Stahlkonstruktion, die bis heute auf dem Mount Lee thront.
Moderne Ära:
Heute wird das Wahrzeichen streng bewacht, um Vandalismus (wie das zeitweise Abwandeln zu „HOLLYWEED“) zu verhindern.

Die Entwicklung von Los Angeles:
Die historische Entwicklung von Los Angeles vollzog sich in weniger als 150 Jahren vom staubigen mexikanischen Außenposten zur weltberühmten globalen Metropole. Angetrieben durch den systematischen Ausbau der Infrastruktur, Rohstofffunde und den Aufstieg ikonischer Schlüsselindustrien hat sich die Stadt zu einem der wirtschaftlich stärksten Ballungsräume weltweit entwickelt
Die Anfänge: Von der Missionssiedlung zur Stadt (1781–1848 )
Gründung:

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Die Stadt wurde am 4. September 1781 vom spanischen Gouverneur Felipe de Neve mit nur 44 Siedlern offiziell gegründet.
Ursprünglicher Name:
Sie trug den langen Namen El Pueblo de Nuestra Señora la Reina de los Ángeles de Porciúncula.
Mexikanische Ära:
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Nach Mexikos Unabhängigkeit im Jahr 1821 wurde die primär von Viehzucht geprägte Siedlung im Jahr 1835 zur Stadt ernannt.
US-Übernahme:
Im Zuge des Mexikanisch-Amerikanischen Krieges übernahmen die USA 1847 die Kontrolle. Kalifornien wurde kurz darauf offiziell US-Bundesstaat.

Der erste Boom durch Eisenbahn und Öl (1870–1900):
Eisenbahnanschluss:

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Der Anschluss an das Netz der Southern Pacific Railroad im Jahr 1876 löste eine massive Einwanderungswelle aus.
Agrarboom:
Die Erfindung von Kühlwaggons machte die Region zum Zentrum des Zitrusfrüchte-Anbaus ("Orange Empire").
Ölfunde:
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Durch massive Erdölfunde ab den 1890er-Jahren entwickelte sich die Stadt rasant zu einem führenden Rohstoffproduzenten.

Hollywood und der Aufstieg zur Weltstadt (1900–1945)
Wasser und Wachstum:

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Der Bau des Los Angeles Aquedukts im Jahr 1913 sicherte die Wasserversorgung und ermöglichte das unkontrollierte Flächenwachstum der Metropole.

Hollywood:
Die Traumfabrik:

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Ab 1910 siedelte sich die Filmindustrie im verschlafenen Vorort Hollywood an. Große Studios wie Paramount und Warner Brothers machten L.A. weltberühmt. Bis heute ein Touristenmagnet: Der „Walk Of Fame“. Hier bekommen die Stars ihre Sterne.

Unterteilt werden diese durch:
Film
Fernsehen
Musik
Radio
Theater
Sport

Luftfahrtindustrie:
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Parallel dazu etablierte sich der Flugzeug- und Militärbau, welcher im Zweiten Weltkrieg zum größten Arbeitgeber aufstieg.

Suburbanisierung und soziale Krisen (1945–2000):
Autozentrierte Urbanisierung:

Nach 1945 zersiedelte die Landschaft radikal. Es entstand ein gigantisches Netz aus Freeways und Vororten wie dem San Fernando Valley.

Raumfahrt-Boom:
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Während des Kalten Krieges wuchs die Stadt durch NASA-Forschungsstandorte und High-Tech-Rüstungsaufträge weiter.
Soziale Spannungen:
Das rasche Wachstum verschärfte soziale Gegensätze und ethnische Segregation. Dies entlud sich unter anderem in den schweren Los Angeles Riots von 1992.


Das moderne Los Angeles (21. Jahrhundert):
Heute ist die Metropolregion das zweitgrößte Ballungsgebiet der USA. Wirtschaftlich belegt die Region mit einer enormen Wertschöpfung globalen Spitzenplätze. Die Stadt steht jedoch weiterhin vor massiven strukturellen Herausforderungen wie einer tiefen Schere zwischen Arm und Reich, Obdachlosigkeit, extremem Verkehrsaufkommen und anhaltenden Smog-Problemen
 
13. Juli 1985:
Das von Bob Geldof initiierte Konzert Live Aid findet in Großbritannien und den USA parallel statt.
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Live Aid war das bis dahin größte weltweite Benefiz-Rockkonzert der Musikgeschichte, das am 13. Juli 1985 parallel im Londoner Wembley-Stadion (Großbritannien) und im John F. Kennedy Stadium in Philadelphia (USA) stattfand. Das von den Musikern Bob Geldof und Midge Ure organisierte Mega-Event hatte das Ziel, Gelder für die Linderung der verheerenden Hungersnot in Äthiopien zu sammeln. Rund 1,5 Milliarden Menschen verfolgten das Spektakel weltweit vor den Fernsehern, und es wurden Spenden von über 100 Millionen US-Dollar generiert.

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Wichtige Fakten im Überblick:
Datum:

13. Juli 1985
Organisatoren:
Bob Geldof & Midge Ure
Veranstaltungsorte:
Wembley-Stadion (London, UK)
JFK Stadium (Philadelphia, USA)
Zuschauer:
ca. 162.000 vor Ort, rund 1,5 Milliarden TV-Zuschauer weltweit
Spendensumme:
Über 100 Millionen US-Dollar

Legendäre Auftritte & Künstler.
Über 60 Bands und Solokünstler traten ohne Gage auf. Zu den denkwürdigsten Momenten gehören:
Queen:
Der rund 20-minütige Auftritt rund um Freddie Mercury gilt bis heute laut Kritikern als einer der besten Live-Auftritte der Rockgeschichte.
U2:
Die Band um Sänger Bono schaffte mit einer intensiven Performance (insbesondere des Songs "Bad") ihren endgültigen globalen Durchbruch.
Phil Collins:
Er trat dank der Concorde-Überschallmaschine am selben Tag erst in London und wenige Stunden später in Philadelphia auf.
Weitere Weltstars:
Unter anderem standen David Bowie, Madonna, Elton John, Mick Jagger, Tina Turner, The Who, Led Zeppelin, Bryan Adams und Eric Clapton auf den Bühnen.

Vorgeschichte und Nachwirkung.
Auslöser für das Konzert war ein schockierender BBC-Bericht über die Hungersnot in Ostafrika. Geldof und Ure gründeten daraufhin Ende 1984 das Projekt Band Aid und veröffentlichten die Benefiz-Single "Do They Know It’s Christmas?". Dem US-amerikanischen Gegenstück USA for Africa entsprang die Single "We Are The World". Beide Songs bildeten das Fundament für das spätere Live-Aid-Konzert. 20 Jahre später, im Jahr 2005, organisierten die Initiatoren die weltweite Konzertreihe Live 8, um im Vorfeld des G8-Gipfels auf die Armut in Afrika aufmerksam zu machen.
 
14. Juli 1789:
Pariser Bürger stürmen die Bastille und befreien die sieben darin befindlichen Gefangenen. Der Kommandant Bernard-René Jordan de Launay und ein weiterer Wachsoldat werden trotz Zusicherung freien Geleits ermordet. Das Ereignis gilt als Beginn der Französischen Revolution.
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Der Sturm auf die Bastille am 14. Juli 1789 in Paris gilt als der symbolische Auftakt und die Geburtsstunde der Französischen Revolution. An diesem Tag belagerte und übernahm eine aufgebrachte Menschenmenge das berüchtigte Staatsgefängnis, um sich Waffen und Munition zu beschaffen.

Die wichtigsten Fakten auf einen Blick:
Das Hauptziel:

Die Aufständischen wollten primär Schießpulver und Munition erbeuten. Diese lagerten in großen Mengen in der Festung, nachdem sich die Bürger zuvor im Invalidendom Gewehre besorgt hatten.
Das Symbol:
Die Bastille war eine alte Stadttorburg aus dem 14. Jahrhundert. Sie stand im Volk als Symbol für die absolute Willkürherrschaft und Unterdrückung durch den König (Ancien Régime).
Die Häftlinge:
Entgegen dem damaligen Mythos eines grausamen, überfüllten Kerkers saßen am Tag der Erstürmung nur sieben Gefangene ein (vier Fälscher, zwei psychisch Kranke und ein adliger Straffälliger).
Der Verlauf:
Der Kommandant der Festung, Bernard-René Jordan de Launay, verweigerte die Übergabe und ließ auf die Menge feuern. Erst als die Aufständischen am Nachmittag mit Soldaten und Kanonen anrückten, kapitulierte die Wachmannschaft.
Die Opfer:
Bei den Kämpfen starben über 90 Aufständische. Nach der Kapitulation wurden de Launay und mehrere seiner Wachsoldaten von der wütenden Menge getötet.
Die historischen Folgen:
Obwohl das Ereignis militärisch von geringer Bedeutung war, löste es eine enorme politische Kettenreaktion aus. Der König verlor die Kontrolle über Paris, und die Revolution wurde zunehmend gewalttätiger. Nur einen Monat später verfasste die Nationalversammlung die historische Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte. Zudem wurde die Bastille in den Folgemonaten als Symbol der Tyrannei Stein für Stein abgetragen.

Bis heute feiert Frankreich den 14. Juli als Nationalfeiertag (Fête nationale), der maßgeblich auf dieses Ereignis zurückgeht.
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Historische Spuren: Auf dem Boden des Platzes markieren spezielle Pflastersteine den ehemaligen Verlauf der Festungsmauern. Weitere echte Mauerreste der Bastille lassen sich auf den Bahnsteigen der Metrolinie 5 (Station Bastille) besichtigen.
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