Erstmal muss der Arbeiter aus Osteuropa nicht nach Deutschland ziehen um hier zu arbeiten.
Eine Baufirma in Rumänien kann nun ohne Probleme dort ihre Arbeiter anwerben für 2 Wochen Baustelle in Deutschland zu Rumänischen Tarifen.
Die Ortsansässige Baufirma sieht dann halt in die Röhre und schmeisst ihre Arbeiter raus um zu konkurrenzfähigen Preisen arbeiten zu können.
 
Bierkelle muss ich da mal Recht geben: Warum sollten Ossis (so die WestDeutsche und alle anderen mit etwas Hirn im Schädel) in Deutschland einreisen, um hier abgezockt zu werden?
Russen sowie Türken sind kaum hier und bekommen Begrüßungsgeld, sowie weitere Gelder in den A*** geschoben, von dem sie ihre fetten Häuser bauen können. Wärend Deutsche Ärzte und Wissenschaftler zu den Nachbarländern wechseln, weil die Bedingungen dort wesentlich Menschenfreundlicher sind, als es hier jemals werden wird!

Ein deutscher Durschschnittsarzt - gerade von der Uni und noch frisch und munter - wird gleich im Job in einem Krankenhaus in die 24 Stunden-Schicht eingeteilt, muss Operationen leiten, Nachtschichten schieben, sich zum Bereitschaftsdienst erklären und wird dann mit - keine Ahnung - 2600 Bruttolohn abgespeist.
Wohingegen in Schweden, Norwegen so um das Eck, die Bedingungen herrlich befreiend sind: 8 Stunden Arbeit in der Praxis zum vollen Lohn. Warum? ... Weil das Gesundheitssystem dort funktioniert!...

Zum Thema Ausbeutung von Arbeitskräften, hier ein interessanter Report:

https://www.youtube.com/watch?v=e2L8N6uNxW4

Wer solche Methoden anwendet, ist (leider) Konkurenzlos und ist mitverantwortlich dafür, dass Unsereins von 1 Euro-Jobs leben muss.

Hochqualifizierte Ausländer nach Deutschland holen, weil uns hier die qualifizierten Arbeitskräfte fehlen? Das ich nicht lache!!! :roll:
Die Politiker und die Industriebosse haben doch dafür gesorgt,
dass Lohndumping zum "Volkssport" wird.

Und wie Strohs schon richtig schrieb: Wer in Maßnahmen gesteckt wird und/oder an irgendwelchen dämlichen Kursen teilnehmen muss, wird automatisch rausgeworfen, so dass das Arbeitsamt schwarze Zahlen schreiben kann.

Ich hab das doch selbst erlebt! Bei einem Kursus zum Thema "Richtig Bewerbungen schreiben" musste ich einen Wisch unterschreiben, dass ich mich dazu bereit erkläre, mindestens bis zu 30 Kilometer mit dem Fahrrad fahren zu können, um zum Job zu kommen und noch so einiges mehr!...
Da ich nicht mobil bin, bin ich dagegen angegangen. Nur um 400 Euro zu verdienen - von denen mir nur 160 Euro als Sozi zugestanden werden - muss ich fast alles Geld in die Fahrten dahin investieren? ... Dass ich nicht lache. :LOL:
 
Ach was... Das wird alles super-duper easy... Das kurbelt doch nur den Wettbewerb an... Und: Kein anderes Land hat mehr von der Osterweiterung und dem Euro profitiert... So, Ende des Märchenmodus...

Es soll uns weißgemacht werden, dass es in der BRD einen Fachkräftemangel gibt... Den gibt es aber eindeutig nicht... Es ist bereits jetzt möglich Ausländer, die über 55000 Euro im Jahr verdienen, anzuheuern und hier eine Festanstellung zu ermöglichen... Es fehlt demnach nicht an Fachkräften, sondern an billigen Fachkräften...

Die Menschen in Polen verhalten sich nur vernünftig, wenn sie überlegen in Deutschland möglicherweise zu arbeiten (und 20 Prozent der dortigen Arbeitnehmer denken darüber immerhin nach)... Aber eines ist auch klar: Für jeden Arbeitsplatz, der von einem anderen EU-Bürger angenommen wird, kann kein Deutscher diesen Arbeitsplatz beanspruchen... Und das muss dann im Zweifelsfall durch alle Steuerzahler subventioniert werden...

Die Legende, dass Deutschland am meisten von der EU, dem Euro und der Osterweiterung profitiert hat, kann getrost als lächerlich zurückgewiesen werden... Der Anteil der exportierten Waren in die EU-Länder ist sogar in den letzten 15 Jahren zurückgegangen... Der Lebensstandard der allermeisten wurde gedrückt (man beobachte die Lohnentwicklung) und damit ein Exportstaat entwickelt, der nur zu Lohnerhöhungen in den Führungsetagen geführt und weiter führt... Für den normalen Beamten, Angestellten und Arbeiter wurde das Leben in den letzten Jahren teurer... Auch wegen Zahlungen an die EU und die künstliche Niedrigbewertung durch den Euro... Wäre die DM noch vorhanden, wäre Deutschland nicht zu einem Land geworden, das durch künstliche günstige Produktion die ganze EU indirekt in den Abgrund reißt... Und wer darf das bezahlen? Natürlich der Arbeiter, der für den "Boom" bluten musste und jetzt die Verzerrungen in der EU durch Hilfspakete an Länder, die durch eine künstlich harte Währung benachteiligt wurden (bzw. mehr Kredite aufnehmen konnten), beheben müssen...

Im Endeffekt heißt das folgendes: Andere EU-Länder konnten unsere (günstigen/konkurrenzfähigen durch Niedriglohn und Zeitarbeit produzierten) Waren auf Pump kaufen... Und jetzt können sie sie nicht mehr zurückzahlen... Und da spricht man noch von einer Erfolgsgeschichte?!

=> Ich fress nen Besen, sollte es in 20 Jahren noch einen Euro geben... :)

Achja... Neben der Ostererweiterung wird uns doch von der linksgrünen Presse auch das wahnsinnige Potential der Afrika-Flüchtlinge angepriesen... Da gibt es doch bestimmt auch Fachkräfte... Warum nicht alle Fachkräfte anwerben, die einen (gefälschten) Abschluss im Kongo erworben haben?! Der ist natürlich unbedingt mit einem deutschen Abschluss gleichwertig und muss unbedingt anerkannt werden... Wie wäre es eigentlich mal die Geschichte zu betrachten? War es wirklich gut für die Sozialkassen in den 60er Jahren unzählige Arbeiter aus der Türkei anzuwerben?

Naja, so lange die Osterweiterung immerhin noch die Türkei ausklammert ist es wenigstens nur ein Ärgernis und nicht mehr.


Jetzt mag mir mal einer von Euch erklären, warum ein Osteuropäer, der in Frankreich einen Mindestlohn von ich glaube 11 € erwarten kann, hier in Deutschland für weniger losgehen sollte, wenn er eh umziehen will.
Weil man eher bis zu 300 km von zu Hause wegzieht als 1000 km.
Wo soll da der Druck auf deutsche Arbeitnehmer herkommen?
Selbst offizielle Seiten gehen in ihren Szenarien davon aus, dass es zu einem (leichten) Anstieg der Arbeitslosigkeit durch die Freizügigkeit kommen wird... Dieser (leichter) Anstieg muss vom deutschen Steuerzahler beglichen werden.
Des weiteren dürft Ihr mir gerne erklären, wie ein Osteuropäer hier in Deutschland mit weniger Geld klarkommen will, wie ein Deutscher.
Wohnung, Essen, Mobilität kostet jeden das gleiche.
Weil man auch mit wesentlich weniger Geld auskommen kann, wenn man unter der Woche nur arbeitet und dann am Wochenende bzw. im Urlaub nach Hause fährt... Ich kann ein Beispiel nennen: Ein Mieter von uns ist ein Tscheche... Er mietet sehr günstig bei uns für 200 Euro und baut sich in Polen ein Haus, da er hier ungefähr das dreifache verdient... Essen kostet in Deutschland beispielsweise weniger als in Tschechien (oder höchstens das gleiche)... Trotzdem kann man in Tschechien gut leben... Nichtsdestotrotz wird da der Lebensstandard innerhalb der einzelnen Länder langsam angeglichen, was für Deutschland nicht gut sein kann.

Warum sollte ein Osteuropäer versuchen, in einem Markt zu kommen, wo sich die Deutschen gegenseitig die Gehälter versauen?
Wer ist jetzt süß und naiv? Wenn ich zu Hause für die gleiche Arbeit 500 Euro verdiene und ein Deutscher hier beispielsweise 1500 Euro im Durchschnitt... Dann ist es auch noch sehr rentabel für 1000 Euro zu arbeiten... Nur für den deutschen Arbeitnehmer wäre das ein schlechtes Geschäft?! Schonmal was von Angebot und Nachfrage gehört? Warum sollte es schlecht sein, wenn mal kein Überangebot von billigen Arbeitern zur Verfügung stände? Möglicherweise müssten die Firmen sich dann mehr anstrengen auch "hoffnungslose" Fälle auszubilden... Natürlich ist für die Firmen der einfachere Weg einfach Leute, die bereits qualifiziert sind, anzuwerben...

Man beachte mal die Situation in anderen Ländern: Nach England wanderten bis jetzt 800 000 Osteuropäer aus... Die Arbeitslosigkeit dieser Menschen beträgt 18 Prozent...
 
Zuletzt bearbeitet:
Ansonsten: In anderen Ländern (F, GB, IR, S) können Osteuropäer schon ohne Arbeitserlaubnis arbeiten, zum anderen arbeiten Osteuropäer nicht für Hungerlöhne und ziehen da hin, wo sie entsprechend verdienen.

Das ist mal das eine, die ziehen da hin wo sie entsprechend verdienen.

Zum anderen, gibt es die, die an den "Grenzen" wohnen, z.B zu Dänemark, der Schweiz, Niederlande und Luxemburg. Da gibt es die Pendler die im Nachbarland arbeiten.
In der Schweiz als Lokführer, als Arzt usw...

https://www.granderegion.net - Grenzgängerbeschäftigung

Arbeiten in der Schweiz, wohnen in Deutschland

LG
 
Es ist bereits jetzt möglich Ausländer, die über 55000 Euro im Jahr verdienen, anzuheuern und hier eine Festanstellung zu ermöglichen... Es fehlt demnach nicht an Fachkräften, sondern an billigen Fachkräften...

Du studierst noch, richtig?
Du solltest Dich derweil mal mit der Realität beschäftigen.

Letzte Woche habe ich mich ner Studentin unterhalten, die demnächst Ihren Maschbau-Ingenieur erhält.
VB für Vorstellungsgespräche liegen in dem Bereich bei ca. 48.000 € pro Jahr.
Auf den Monat macht das 2.400 € netto bei LSK 1.

Bezogen auf einen Bedarf von 1.200 € pro Monat ohne darben zu müssen, hat man da als Einsteiger mal eben das Doppelte des Bedarfs.

Die 55.000 € auf den Monat runtergebrochen ergeben einen Betrag, der zu einem so genannten AT Gehalt führt, was in der deutschen Industrie im Normalfall Spezialisten oder Personen mit Personalverantwortung vorbehalten bleibt.

So viel zu dem Thema man sucht billige Fachkräfte...

Weil man auch mit wesentlich weniger Geld auskommen kann, wenn man unter der Woche nur arbeitet und dann am Wochenende bzw. im Urlaub nach Hause fährt...

Klar kann man mit weniger Geld auskommen.
Das gilt aber auch für den deutschen Arbeitnehmer.

Wer ist jetzt süß und naiv? Wenn ich zu Hause für die gleiche Arbeit 500 Euro verdiene und ein Deutscher hier beispielsweise 1500 Euro im Durchschnitt... Dann ist es auch noch sehr rentabel für 1000 Euro zu arbeiten...

Abzüglich der Mehraufwendungen bleibt genau wie viel über?
Wir reden hier nicht von ein paar hundert oder tausend Polen, die es um 20 km zum deutschen Arbeitsplatz haben, sondern von jährlich 140.000.
Also umziehen, Wohnung mieten, Essen und Trinken bezahlen...

Schonmal was von Angebot und Nachfrage gehört? Warum sollte es schlecht sein, wenn mal kein Überangebot von billigen Arbeitern zur Verfügung stände? Möglicherweise müssten die Firmen sich dann mehr anstrengen auch "hoffnungslose" Fälle auszubilden...

Wo haben wir denn ein Überangebot?
Im niedrig bis gar nicht qualifizierten Bereich.
Und da wirst Du immer ein Überangebot haben, egal wie Du es drehst.

Natürlich ist für die Firmen der einfachere Weg einfach Leute, die bereits qualifiziert sind, anzuwerben...

Predigst Du statt Deinem abgedroschenen Liberalismus jetzt nationalen Protektionismus?

Nochmal langsam zum mitmeißeln:
Wir haben in den letzten Jahren mehr Lehrstellen als Schulabgänger.
Wir haben eine Altersstruktur in den Firmen, die das Loch in den nächsten zehn Jahren noch größer werden lassen.

Und nein, es ist nicht einfacher, qualifizierte Leute einzustellen als sie groß zu ziehen.
Das geht von konkreten technischen Kenntnissen bis hin zu solchen weichen Faktoren, dass lokal verwurzelte Fachkräfte deutlich loyaler sind, als ein Experte der mal hier und mal dorthin zieht, je nachdem wo er mehr bekommt.


Nach England wanderten bis jetzt 800 000 Osteuropäer aus... Die Arbeitslosigkeit dieser Menschen beträgt 18 Prozent...

In England gibt es auch einen Mindestlohn...

gruss kelle!
 
Du studierst noch, richtig?
Du solltest Dich derweil mal mit der Realität beschäftigen.
Beschäftige du dich lieber mit der Realität... Wenn du als Chemiker in nem großen Pharmaunternehmen plus Promotion anfängst, dann bekommt man nach einem Jahr 62 000 Euro... (Tarif der chemischen Industrie)... Ohne Promotion liegt der Tarif bei 52 000... Da sollte es doch möglich sein, wenn schon dringend Fachkräfte gesucht werden, ein bisschen mehr abzudrücken... Möglicherweise wandern dann auch weniger Leute in die USA aus... Der Wegzug hochqualifizierter Deutscher wird irgendwie kaum thematisiert.

So viel zu dem Thema man sucht billige Fachkräfte...
Sucht man auch... Auch Handwerker sind Fachkräfte.

Klar kann man mit weniger Geld auskommen.
Das gilt aber auch für den deutschen Arbeitnehmer.
Das nennt sich dann wohl Senkung des Lebensstandards.


Abzüglich der Mehraufwendungen bleibt genau wie viel über?
Wir reden hier nicht von ein paar hundert oder tausend Polen, die es um 20 km zum deutschen Arbeitsplatz haben, sondern von jährlich 140.000.
Wie schon gesagt: Wenn man seinen Lebensstandard senkt, dann bleibt genügend übrig... Aber dann muss man das auch den Menschen sagen: Schnallt den Gürtel enger... In anderen Ländern wird weniger gegessen und die sind mit ihren Rationen hier mehr als zufrieden (jetzt mal metaphorisch ausgedrückt).

Wo haben wir denn ein Überangebot?
Im niedrig bis gar nicht qualifizierten Bereich.
Und da wirst Du immer ein Überangebot haben, egal wie Du es drehst.
Das Überangebot wird aber größer und damit der Lohndruck höher, wenn noch mehr Menschen auf den Arbeitsmarkt drängen. Richtig?

Predigst Du statt Deinem abgedroschenen Liberalismus jetzt nationalen Protektionismus?
Jeder hat das Recht seine Meinung in einem gewissen Grad zu überdenken. Ich bin nicht für einen protektionistischen Ansatz, jedoch sollte man nicht der Meinung sein, dass Freiheit der Wirtschaft gleich die Freiheit des Individuums entspricht...
Nochmal langsam zum mitmeißeln:
Wir haben in den letzten Jahren mehr Lehrstellen als Schulabgänger.
Kannst du mir das belegen? Ist es nicht so, dass gerade die Lehrstellen nicht besetzt werden können, die hundsmiserabel bezahlt werden und mit denen ein würdiges Leben in weiter Ferne liegt? Ich spreche hier beispielsweise vom Friseuerhandwerk.
Wir haben eine Altersstruktur in den Firmen, die das Loch in den nächsten zehn Jahren noch größer werden lassen.
Das ist doch gut für die Arbeitnehmer... Es ist mal an der Zeit, dass sich die Macht wieder auf Seite der Arbeitnehmer schlägt... Möglicherweise führt das dazu, dass die Zeitarbeit wieder beschränkt wird und die Arbeitgeber sich um die Arbeitnehmer bemühen müssen... Jetzt ist es doch so, dass man die locker ausspielen kann... Mit der Osterweiterung haben die Arbeitgeber einen weiteren Trumpf im Ärmel... Eigentlich verzerrt das doch das Prinzip von Angebot und Nachfrage, wenn man bei einer höheren Nachfrage die Migration nach Deutschland erhöht um ja die Macht der Arbeitnehmer zu beschränken (ich rede ja schon wieder ein Linker... ^^).
Und nein, es ist nicht einfacher, qualifizierte Leute einzustellen als sie groß zu ziehen.
Naja, warum gibt es dann genügend Hartz4-Empfänger unter 25?! So schlimm kann der Fachkräftemangel nicht sein, wenn dieses "Potential" nicht abgeschöpft wird... Oder will man diese Gruppe einfach abschreiben? Jedes Land sollte erstmal mit den eigenen Problemen klar kommen... Ob es sich jetzt um ein afrikanisches Land handelt, welches von einem Diktator unterdrückt wird, oder um Deutschland, das in der Zukunft ein Problem mit der demographischen Entwicklung haben wird.
In England gibt es auch einen Mindestlohn...
Was hat das mit der Tatsache zu tun, dass die Arbeitslosigkeit der Osteuropäer in England doppelt so hoch ist als der einheimischen Bevölkerung?
 
Beschäftige du dich lieber mit der Realität... Wenn du als Chemiker in nem großen Pharmaunternehmen plus Promotion anfängst, dann bekommt man nach einem Jahr 62 000 Euro... (Tarif der chemischen Industrie)... Ohne Promotion liegt der Tarif bei 52 000...

Bei der Lufthansa gibt es als Pilot noch mehr. :mrgreen:
Ich halte die Gehaltsverhältnisse eines großen deutschen Unternehmens, welches ich grob schilderte, schon als Messlatte der oberen Einkommensverhältnisse.
Ich kenn auch MaschBauer und Informatiker, die für 30.000 angefangen haben.
Das waren dann die dortigen regionalen Verhältnisse.

Der Wegzug hochqualifizierter Deutscher wird irgendwie kaum thematisiert.

Das wird doch laufend thematisiert.
Bei jeder Neubesetzung einer Führungsposition.
Ohne internationale Erfahrung sieht es da mau aus. :mrgreen:

Wenn man seinen Lebensstandard senkt, dann bleibt genügend übrig... Aber dann muss man das auch den Menschen sagen: Schnallt den Gürtel enger...

Das passiert aber schon beim Überangebot an Arbeitskräften, wo wir schon längst sind.

Das Überangebot wird aber größer und damit der Lohndruck höher, wenn noch mehr Menschen auf den Arbeitsmarkt drängen. Richtig?

Warum sollte jemand mit seinem Angebot in einen Markt drängen, wo eh schon hauen und Stechen angesagt ist?
Wenn er schon sein Angebot nicht ändern kann, kann er sich nen anderen Markt suchen.
Findet er auch den nicht, stellt sich die Frage, warum er den Markt wechseln sollte, wenn am Ende des Monats unterm Strich nicht mehr bleibt?

Jeder hat das Recht seine Meinung in einem gewissen Grad zu überdenken.

Das will ich Dir ja nicht absprechen, aber wenn die Argumentationslinie so um 180° dreht, fällt es halt auf.

Kannst du mir das belegen?

Eine Quelle:
https://www.ndr.de/regional/mecklenburg-vorpommern/lehrlingsmangelhandwerk102.html

Interessant sind dort die Zahlen zur prozentualen Entwicklung.

Ist es nicht so, dass gerade die Lehrstellen nicht besetzt werden können, die hundsmiserabel bezahlt werden und mit denen ein würdiges Leben in weiter Ferne liegt? Ich spreche hier beispielsweise vom Friseuerhandwerk.

Bei den absoluten Zahlen spielen einzelne Sparten keine Rolle.
Und wenn ich mir meine Nachbarin mit Friseurladen anschaue, dann hatte die niemals Nachwuchsprobleme.
Die Angestellten in den hiesigen Cut'n Style Discounter lassen auf Grund der Altersstruktur auch einen anderen Schluss zu, als Du ihn grad schilderst.

Das ist doch gut für die Arbeitnehmer... Es ist mal an der Zeit, dass sich die Macht wieder auf Seite der Arbeitnehmer schlägt...

Welche Macht?
Was nützt die meiste Macht, wenn Aufträge nicht erledigt werden können, was zur Aufgabe des Unternehmens führt?

Jetzt ist es doch so, dass man die locker ausspielen kann... Mit der Osterweiterung haben die Arbeitgeber einen weiteren Trumpf im Ärmel...

Welchen denn?
Warum zahlen denn zum Beispiel die großen Autohersteller freiwillig aktuell Prämien von bis zu 6.500 € pro Angestellten (nein, nicht im Schnitt, das landet bei jedem Arbeitnehmer), wenn sie doch ab Mai die Belegschaft austauschen könnten?

Eigentlich verzerrt das doch das Prinzip von Angebot und Nachfrage, wenn man bei einer höheren Nachfrage die Migration nach Deutschland erhöht um ja die Macht der Arbeitnehmer zu beschränken (ich rede ja schon wieder ein Linker... ^^).

In jedem steckt halt ein Gutmensch!!! :mrgreen:

Naja, warum gibt es dann genügend Hartz4-Empfänger unter 25?! So schlimm kann der Fachkräftemangel nicht sein, wenn dieses "Potential" nicht abgeschöpft wird...

Die Anzahl hat noch nie etwas über Qualifikation ausgesagt.
Auch zeigen Zahlen über Langzeitarbeitslose, dass deren Potential zum Teil auch ausgeschöpft wird.

Jedes Land sollte erstmal mit den eigenen Problemen klar kommen...

Selbstredend.
Nur gilt es, vielschichtige Probleme mit vielschichtigen Lösungen zu begegnen.

Was hat das mit der Tatsache zu tun, dass die Arbeitslosigkeit der Osteuropäer in England doppelt so hoch ist als der einheimischen Bevölkerung?

Hohes Lohnniveau zieht tendenziell mehr Leute an, als ein Land, wo es kein garantiertes Lohnniveau hat.

gruss kelle!
 
Beschäftige du dich lieber mit der Realität... Wenn du als Chemiker in nem großen Pharmaunternehmen plus Promotion anfängst, dann bekommt man nach einem Jahr 62 000 Euro... (Tarif der chemischen Industrie)... Ohne Promotion liegt der Tarif bei 52 000... Da sollte es doch möglich sein, wenn schon dringend Fachkräfte gesucht werden, ein bisschen mehr abzudrücken..
Wer erzählt dir denn sowas? Das ist schon ein paar Jahre nicht mehr so.
 
Wer erzählt dir denn sowas? Das ist schon ein paar Jahre nicht mehr so.

Hm, das wurde mir von sanofi-aventis in Frankfurt bei einer Besichtigung zwecks Industriepraktikum so erzählt... Zumindest laut der Führerin ist es bei denen so. Wenn es nicht mehr so ist, dann sieht man ja was der Fachkräftemangel so alles bewirkt... Eine Lohnspirale nach unten. Da studiert man 10 Jahre lang und dann wird es nicht richtig vergütet... Eine Promotion unter oben genannten Bedingungen rentiert sich ohne Inflation erst in etwa 20 Jahren... Und leider wird sie immer mehr zur Pflicht, da man als Doktorand ja eine billige Arbeitskraft ist, die zu 50 Prozent eingestellt wird, aber über 200 Stunden im Monat arbeitet... Wirst du selber am besten wissen... ^^
 
Den Fachkräftemangel könnte man wesentlich einfacher beheben.
Beispiel eins
Ich war mal mit einem Elektronigenieur beim Arbeitsamt.
Seine Firma ein Grosser Deutscher Elektronikkonzern hatte beschlossen seine Werke nach Osteuropa zu verlegen und prompt damit begonnen seine Festangestellten vorabzuentsorgen und durch Leiharbeiter zu ersetzen.
Der Arbeitsvermittler beim Arbeitsamt konnte ihm sofort einen Arbeitsplatz als 1 euro Jobber anbieten.
Ansonsten hätte er keine Stellenangebote für ihn.
Ein privater Arbeitsvermittler konnte helfen in dem er die Stellenbörse des Arbeitsamtes durchforstete und den Mann in arbeit vermittelte für eine Provision von 2000 euro.

Beispiel 2
Mein Stiefbruder hat eine Firma und suchte Monatelang Elektrotechniker für Montagearbeiten in Schweden.
Er wandte sich mit seinem Angebot an das Arbeitsamt mit dem Hinweis das es in 3 monaten los gehen würde.
Die nächsten 2 Monate passierte gar nichts dann begann die Arbeitsagentur erstmal dieses Stellenangebot Arbeitslosengeld1 Empfängern zu zuschicken.
Keine Bewerber.
Mein Bruder hat dann in Tagezeitungen inseriert und darüber Bewerber gefunden.

weitere 6 Monate später, leider viel zu spät trudelten 300 Bewerbungen von
Hochqualifizierten Fachkräften ein.
Begründung die Arbeitsagentur hat da erst begonnen HartzIV Empfängern das Arbeitsangebot zugänglich zu machen.
Mein Bruder rief bei der Arbeitsagentur an und teilte mit das er bereits auf anderen Weg einen Arbeitnehmer gefunden habe.
Das Arbeitsamt sagte kein Problem das Stellenangebot wird dann in 3 monaten Automatisch aus dem System entfernt.
Solang erhielt er noch Anrufe von Bewerbern die sich auf die vermeintlich freie Arbeitsstelle bewarben.

Warum das solange gedauert habe konnte das Arbeitsamt ihm auch erklären man vermittle vorrangig Arbeitslosengeld 1 Empfänger und wenn man dann keinen Arbeitlosen findet der den Job macht reiche man die Angebote an alle Argen weiter.

Es sind also massenweise gut ausgebildete Arbeitnehmer auf dem Markt vorhanden aber die Prioritäten werden halt anders gesetzt.
Ein Arbeitslosengeld1 Empfänger kostet den steuerzahler mehr geld als ein HartzIVler deshalb kann der ja warten.
 
Russen sowie Türken sind kaum hier und bekommen Begrüßungsgeld, sowie weitere Gelder in den A*** geschoben, von dem sie ihre fetten Häuser bauen können.
Meine türkischen Kollegen hätten von Dir gerne gewusst, wo sie das Geld abholen können. Die arbeiten jede Woche 40 Stunden, um ihre Familien zu ernähren und die Mietwohnung zu zahlen.

Sie hätten nun gerne ein "fettes Haus" und zusätzlich auch gerne noch Geld in den Arsch geschoben. Könntest Du mal die Stellen nennen, wo sie das beantragen können?

Und falls Du das gerade nicht kannst: Geh in das Loch, aus dem Du gekrochen gekommen bist und verhalte Dich still.

Marty
 
Ausländer haben es auf den Ämtern oft leichter.
Das kann man auch sehr einfach begründen hans Müller geht zum Arbeitsamt und beantragt alleine HartzIV kommt zu nem Arbeitsvermittler der ihn direkt als faule Sau beleidigt und ihn in irgendeine Billigjob massnahme steckt.

Ali aus der Türkei nimmt seinen Deutschsprechenden Neffen mit der übersetzt.
Der Arbeitsvermittler weiss ,dass was er mit Hans Müller macht kann er bei Ali nicht bringen den da sitzt ein Zeuge daneben der sofort zu seinem Chef rennen würde.
Also wird der Türke besser als der Deutsche behandelt.

Das liegt aber nicht daran das der Türke Grundlos besser behandelt wird sondern daran ,dass der Deutsche selber Schuld ist.

Dann kommt das Kindergeldargument
Den Türken geht es ja so gut weil die 10 oder 20 Kinder haben und für die Kindergeld vom Staat bekommen Ausserdem muss man ja wissen das mehr als 3 Kinder Asozial ist.
Leider vergessen die meissten immer das man die Mäuler der Kinder auch stopfen muss und das nur mit einer Guten Familie im Hintergrund geht.

Dann kuckt man genauer hin mein Türkischer Nachbar ist Lehrer hat 2 Kinder beide machen Abitur.
Mein Deutscher Nachbar Mitglied der NPD geht jeden Morgen pünktlich um 8 aus dem Haus um die Ecke zum Kiosk um sich dort mit seinen Alkoholiker freunden einen schönen Tag zu machen und über die Ausländer zu schimpfen.

Nartürlich gibt es aber auch Negativ beispiele. die Mosche am Ende der Strasse wurde vom Verffassungsschutz geschlossen da der Verein am 11. September ein riesiges Fest feierte und die Helden des Krieges ehrte die die Flugzeuge ins WTC gesteuert haben.
Ausserdem sammelten sie Geld für Al Qaida und der Muezin predigte den Kindern das alle Deutschen Kinder und Mutterficker seien.
Nach der Schliessung wurden 4 neue Gebetsvereine gegründet mit den selben Gläubigen.

Einige Araber dealten hier vor einigen Jahren mit harten drogen und haben hier reissenden Absatz bei ihren überwiegend Deutschen Kunden gefunden.

Heute kenne ich einen Dealer Persönlich der hat ne Harkenkreuzflagge im Zimmer und träumt davon das die NPD das Reich wieder aufbauen wird und so weiter.
 
Ich glaube nicht an Fachkräftemangel, dafür kenn ich zuviele Leute die trotz Master/Ing in verschiedenen Richtungen der Ingenieurverweserein der 3000 Euro Brutto-Region nicht wirklich entkommen. Es geht also nur um den Mangel an billigen Leuten die trotzdem gut ausgebildet sind.

Mein Cousin* hat kürzlich nach 2 Jahren Arbeit (und damit verbundenen knapp 100.000 Km Fahrtweg) mal gewagt nach mehr Geld zu fragen und dann sinngemäß die Antwort bekommen "so oder gar nicht" :ugly:
Naja und nun sucht er sich halt etwas Anderes.

*Dipl. Ing Verfahrenstechnik und erwähntes Gehalt



Meine türkischen Kollegen hätten von Dir gerne gewusst, wo sie das Geld abholen können. Die arbeiten jede Woche 40 Stunden, um ihre Familien zu ernähren und die Mietwohnung zu zahlen.

Sie hätten nun gerne ein "fettes Haus" und zusätzlich auch gerne noch Geld in den Arsch geschoben. Könntest Du mal die Stellen nennen, wo sie das beantragen können?

Wenn das so wäre wäre ich doch längst eingewanderter Türke, da mein Personalausweis was andere behauptet kann das also nicht stimmen.
 
Ich glaube nicht an Fachkräftemangel, dafür kenn ich zuviele Leute die trotz Master/Ing in verschiedenen Richtungen der Ingenieurverweserein der 3000 Euro Brutto-Region nicht wirklich entkommen
Deiner Schlussfolgerung kann ich nicht ganz folgen. Wenn die nicht mehr verdienen, wieso ist das ein indiz dafür, dass es keinen Fachkräftemangel gibt? Und weil irgenwer jemanden kennt (der wiederum irgend einen anderen kennt,. der jemanden kennt...), ist davon auszugehen, dass es keinen Fachkräftemangel gibt!? Wobei "Fachkräfte" sicherlich ein dehnbarer Begriff ist. Ein Master/Ing macht einen bestimmt nicht zwingend zu einer Fachkraft.

Es geht also nur um den Mangel an billigen Leuten die trotzdem gut ausgebildet sind.
Was ja wiederum bedeuten würde, dass es einen Fachkräftemangel gibt oder das es Fachkräfte gibt, die nicht gewillt sind, zu arbeiten bzw. in ihrem Job zu arbeiten, weil ihnen das Gehalt zu wenig ist. Letzteres kann ich mir nur schwer vorstellen.
 
Deiner Schlussfolgerung kann ich nicht ganz folgen. Wenn die nicht mehr verdienen, wieso ist das ein indiz dafür, dass es keinen Fachkräftemangel gibt? Und weil irgenwer jemanden kennt (der wiederum irgend einen anderen kennt,. der jemanden kennt...), ist davon auszugehen, dass es keinen Fachkräftemangel gibt!? Wobei "Fachkräfte" sicherlich ein dehnbarer Begriff ist. Ein Master/Ing macht einen bestimmt nicht zwingend zu einer Fachkraft.
Weil wenn es wirklich mangeln würde dann läßt man die Leute nicht so einfach gehen/ umwirbt sie ein bisschen mehr/zahlt auch etwas mehr. Es ist aber so das die gemeinten Arbeitgeber sich nach wie vor am längeren Hebel wähnen.

Es ist auch kein Einzelfall und es ist nicht so das ich nur Idioten kenne, ich bin mir sicher irgendeiner von denen muss ne Fachkraft sein :p


Was ja wiederum bedeuten würde, dass es einen Fachkräftemangel gibt oder das es Fachkräfte gibt, die nicht gewillt sind, zu arbeiten bzw. in ihrem Job zu arbeiten, weil ihnen das Gehalt zu wenig ist. Letzteres kann ich mir nur schwer vorstellen.

Ich kenn schon nen paar sooo begehrte Fachkräfte die ausgewandert sind oder sich selbstständig gemacht haben weil es Ihnen auf dem Arbeitsmarkt oder den deutschen Bedingungen im Allgemeinen zu doof wurde. Ich hätte auch keine Lust mich zu den Bedingungen anstellen zu lassen, als Einstiegsgehalt OK da macht man das noch mit, aber dann sucht man wohl doch wieder das Weite :p
Aber sind natürlich wieder nur Einzelfälle.
 
Ali aus der Türkei nimmt seinen Deutschsprechenden Neffen mit der übersetzt.
Der Arbeitsvermittler weiss ,dass was er mit Hans Müller macht kann er bei Ali nicht bringen den da sitzt ein Zeuge daneben der sofort zu seinem Chef rennen würde.
Also wird der Türke besser als der Deutsche behandelt.

Ahso, weil der Deutsche zu doof ist, nen Zeuge mitzunehmen, wird ein Türke besser behandelt.

gruss kelle!
 
Ahso, weil der Deutsche zu doof ist, nen Zeuge mitzunehmen, wird ein Türke besser behandelt.
Wusstest Du das nicht? Und ausserdem haben die Türken ja immer Waffen dabei und ihre Brüder draussen stehen. Da hat der Fallberater soviel Angst, dass er die Tausender für die "Fette Villa" schon mal zurecht legt, damit er noch lebend nach Hause kommt.

Das erzählt man bei uns am "Trinker-Eck" auch immer, dann muss das doch stimmen.

Marty
 
Marty schrieb:
Das erzählt man bei uns am "Trinker-Eck" auch immer, dann muss das doch stimmen.

Kein Kommentar. :roll:
...
Und die Italiener hier in Deutschland haben alle mit der Mafia zu tun, gell? ;)
Da darf man sich nicht wundern, wenn man beim bestellen einer Pizza umgelegt wird, bevor man in ihren Genuss kommt, nö? :ugly:
 
Werden die Ausländer uns ab den 1.Mai die Arbeitsplätze wegnehmen

Warum Arbeitsplätze wegnehmen ich sprech hier mal das Thema Zeitarbeit an bei der zeitarbeitsfirma Randstad Deutschland gibst ja Arbeit sogar sofort für 6,00 euro netto wer gut kopfrechnen kann weiss das es dann hinten und vorne nicht reicht also wer nimmt denn hier die Arbeitsplätze weg denk mal genau nach bestimmt nicht die Ausländer !!!
Mit freundlichen grüßen BenniGmbH