Warum spendet jeder für Kinder in Afrika?

chesne... ein schöner beitrag :)
ich habe eine erklärung (und ich heiße dieses verhalten mit sicherheit nciht gut!) für das rauchen und saufen in diesen schichten. sie versuchen so, aus ihrer beschissenen situation zu "entkommen" mit rauschmitteln...
ich finde das auch furchtbar!!! und auch unfair. weil ganz oft die kinder daneben sitzen, das alles mitkriegen und selber nix haben...
 
frage: wer hat interesse an einer selbstversorgung von schwellen oder dritte welt ländern?

wer??? und warum überhaupt??? das würde mich mal interessieren. (und jetzt bitte nicht falsch verstehen)

Das merkwürdige daran ist, dass Deutschland einerseits "Entwicklungshilfe" in die 3.Welt bezahlt, was ich auch sehr gut finde, gleichzeitig aber die EU eine Überproduktion von Lebensmitteln in der EU subventioniert, den Überschuss billig in die 3. Welt exportieren lässt und dort die einheimischen Strukturen zerstört.

Beispiel Trockenmilch

Wenn ich die Zahlen richtig im Kopf habe sind es jährlich 30 Milliarden Liter Milch die zuviel produziert werden und von dem ein grossteil in die 3. Welt zum Verkauf geht !
 
Es ist aber mehr als vermessen in Deutschland von "Armut" zu sprechen.
Natürlich gibt es die "gefühlte Armut" und irgendwelche Berechnungen, wann "Armut" im jeweiligen Land beginnt.

wir leben in deutschland im gegensatz zu anderen ländern in "funktionaler armut" das heisst, natürlich sieht man zu, dass die leute hier leben und arbeiten "können" den man braucht sie zur reichtumsvemehrung. in den dritte welt und schwellenländern sieht das anders aus. und deswegen interessiert das "keinen"
 
chesne... ein schöner beitrag :)
ich habe eine erklärung (und ich heiße dieses verhalten mit sicherheit nciht gut!) für das rauchen und saufen in diesen schichten. sie versuchen so, aus ihrer beschissenen situation zu "entkommen" mit rauschmitteln...
ich finde das auch furchtbar!!! und auch unfair. weil ganz oft die kinder daneben sitzen, das alles mitkriegen und selber nix haben...

Vollkommen korrekt, ausserdem wurde es im 2.WK auch so gemacht mit dem Rauchen, da Zigaretten den Hunger tilgen und der Alkohl hält warm, aber über die schäden und die sucht sind sich viele nicht klar.

Finde auch jeder sollte wissen wofür er spendet und soll sich nicht rechtfertigen, dass einzigste was jeder wissen sollte ist, das Armut nicht nur in der 3. Welt sein kann, aber das sehen ja fast alle ein.

Ich werde trotzdem das SLT Team unterstützen und in meinen möglichkeiten Lose an das Team Spenden, auch für den neuen Zweck in Thailand.

Werde aber auch den Obdachlosen mal kleingeld geben, aso eine gute verteilung im In- und Ausland.

Achso, zu deiner Frage, einen Staat kann man nicht genau diffinieren.
Für mich bedeutet Staat:
1. Ein Land, was von grenzen umgeben ist.
2. Die Regierung und die Politische richtung eines Landes. (Darauf wollte ich anspielen)
3. Alle Menschen in einem Land.

Es gibt aber noch mehr Deffinitionen, die alle richtig sind, also genau denke ich nicht, dass dieses Wort Deffinierbar ist.

Solltest du in der Gruppe eine finden, die wirklich gut passt, kannst mir ja ne PN schreiben.

Danke schonmal und viel Spass beim spenden. ;)
 
Das merkwürdige daran ist, dass Deutschland einerseits "Entwicklungshilfe" in die 3.Welt bezahlt, was ich auch sehr gut finde, gleichzeitig aber die EU eine Überproduktion von Lebensmitteln in der EU subventioniert, den Überschuss billig in die 3. Welt exportieren lässt und dort die einheimischen Strukturen zerstört.

Beispiel Trockenmilch

Wenn ich die Zahlen richtig im Kopf habe sind es jährlich 30 Milliarden Liter Milch die zuviel produziert werden und von dem ein grossteil in die 3. Welt zum Verkauf geht !

mein sowi lehrer sagte mal: entwicklungshilfe unter staaten sieht so aus: die bauen da straßen hin und häfen, etc, damit sie die rohstoffe abtransportieren können. und das wars dann. fertig entwickelt. ;) (dazu muss man sagen, dass er oft, eine sehr drastische art hat, sich auszudrücken)
was er damit begreiflich machen wollte ist: jeder staat will weltmacht sein. JEDER und deswegen hat keiner interesse an konkuenz (logisch) also warum sollte man einem anderen staat auf die beine helfen? das wäre doch dumm. die haben schon genug konkurenz. bei staaten geht es nur darum einander auszunutzen. und wenn man feststellt, hey, der andere nutzt mich ja mehr aus, als ich ihn... ja, dann muss man was dagegen tun! das geht doch nich. dann zeigt man dem seine große armee... naja,.. und dann wird der schon zurückstecken. es sei denn, er hat eine noch größere armee... und dann guckt man sich die an und denkt... ohja..., gut... mit dem legen wir uns lieber nich an...
jeder staat ist nach innen suverän. und das will er nach aussen auch sein. das funktioniert nur nicht, weil da direkt ein anderer suverän sitzt...

leider haben die armen länder jetzt nich so die militärischen mittel... ;) und auch keine anderen... also können die größeren staaten sie ausnutzen... is doch wunderbar. so können sie ausnutzen, ohne selber mehr ausgenutzt zu werden.
(man stelle sich einen leicht ironischen ton vor ;) )
 
Kein Geld für Essen, aber für Fluppen reicht es scheinbar immer. Und die Flasche Bier steht gerne mal neben dem Aschenbecher... Also, bei aller Liebe, da bekomme ich echt einen dicken Hals bei diesen Jammerlappen.

Irgendwo habe ich mal eine Aussage gehört, die ich absolut korrekt finde:
Manche Leute wären froh, wenn es Ihnen so schlecht gehen würde wie uns in Deutschland.

sie versuchen so, aus ihrer beschissenen situation zu "entkommen" mit rauschmitteln...
ich finde das auch furchtbar!!! und auch unfair. weil ganz oft die kinder daneben sitzen, das alles mitkriegen und selber nix haben...

Da sind meiner Ansicht nach wieder so Hau-drauf-Beispiele! Wobei Seejungfrau es ja zumindest in Ansätzen versucht zu erklären. Zigaretten und Alkohol sind nunmal "Genussmittel", zu denen gerade frustrierte Menschen schnell greifen, insbesondere diejenigen, die sich gerade in einem Abwärtstrend befinden, und wenn sie dann ganz unten angekommen sind, sind sie süchtig und dienen als Parade-Schwarze-Schafe unserer Gesellschaft. Wenn ich solche Gleichungen/Beispiele höre, könnte ich kotzen. Jeder Mensch ist anders, kann mit Schicksalsschlägen/Arbeitslosigkeit/etc mehr oder eben weniger souverän umgehen.
@Chesne:Natürlich wären andere Menschen froh, wenn es ihnen so gehen würde, wie unseren "Armen", aber das sind unvergleichbare Maßstäbe. In den Zuständen, in denen die Menschen in der dritten Welt leben, würde von uns hier niemand auch nur einen Monat überleben, zumindest nicht ohne viel Glück. Aber deswegen hier die Schubladenbeispiele auszupacken ist auch nicht in Ordnung.
Jeder einzelen Mensch hat eine eigene Geschichte und einen eigenen Charakter und es gibt auch immer zig Gründe, warum jemand in eine bestimmte Situation kommt.
 
@Seejungfrau ...

Das mag bei einigen Staaten so sein ...
In Deutschland wird da etwas besser darauf geachtet, was sich hinter dem Begriff "Entwicklungshilfe" versteckt ... siehe auch hier

Das soll nicht heissen, dass es mglw. auch da Fehler gegeben hat bzw. gibt.
 
@Seejungfrau ...

Das mag bei einigen Staaten so sein ...
In Deutschland wird da etwas besser darauf geachtet, was sich hinter dem Begriff "Entwicklungshilfe" versteckt ... siehe auch hier

Das soll nicht heissen, dass es mglw. auch da Fehler gegeben hat bzw. gibt.

Da muss ich dir ausnahmsweise mal zustimmen Komerzhasi. ;)

Aber ich denke, dass auch so schön klingende Entwicklungshilfe wie diese, dazu dient es später auszunutzen.

Die Amerikaner haben nach dem Krieg auch gespendet und geholfen um Deutschland wieder aufzubauen, aber nur um einen Absatzmarkt in 10 Jahren zu haben.

Also ist diese Hilfe, die wirklich zu respektieren ist eigentlich so gesehen schon wieder eine investition in die eigenen Zukunft, um den Export zu steigern.

Aber wenigstens kann so ein paar armen Ländern geholfen werden, selbst wen der eigennutze wieder dabei ist, trotzdem ne gute sache.

Achso, Länder wie Nigeria finde ich persönlich vorbildlich, wärend viele Länder mit der Entwicklungshilfe nicht nur die Menschen fördern, sondern auch ihr kleines Militär und so, steckt Nigeria so viel Geld in die Entwicklung und den Fortschritt des Landes für eine Bessere Zukunft für alle wie kein anderes Land der Welt.

Die haben verstanden, dass nicht die schnelle hilfe gut ist, sondern die Planung in die Zukunft. :clap:
 
aber was hat der staat dann von der entwicklungshilfe? ;)
kein staat tut jemals etwas, das uneigennützig ist! niemals!!! warum auch?
deutschlang wäre kein so reiches land, wenn es rücksichtsvoll wäre.
 
Zigaretten und Alkohol sind nunmal "Genussmittel", zu denen gerade frustrierte Menschen schnell greifen, insbesondere diejenigen, die sich gerade in einem Abwärtstrend befinden, und wenn sie dann ganz unten angekommen sind, sind sie süchtig und dienen als Parade-Schwarze-Schafe unserer Gesellschaft. Wenn ich solche Gleichungen/Beispiele höre, könnte ich kotzen.
Soll ich Dir einen Eimer reichen? ;)
Ich will mich da jetzt nicht an diesem Beispiel (Zigaretten und Alkohol) festklammern. Mir ist durchaus bewusst, das die Menschen damit versuchen, sich den trostlosen Alltag erträglich zu machen. Jeder so, wie er mag. Aber dann möchte ich auch nichts hören von wegen es wäre kaum Geld für Essen da.

@Chesne:Natürlich wären andere Menschen froh, wenn es ihnen so gehen würde, wie unseren "Armen", aber das sind unvergleichbare Maßstäbe. In den Zuständen, in denen die Menschen in der dritten Welt leben, würde von uns hier niemand auch nur einen Monat überleben, zumindest nicht ohne viel Glück. Aber deswegen hier die Schubladenbeispiele auszupacken ist auch nicht in Ordnung.
Das war nur ein Beispiel, etwas, wovon ich gelesen/ es gesehen habe und deshalb eine Behauptung aufgestellt habe.
Es aber jetzt Schubladenbeispiel zu nennen...
Es war ein Beispiel, nicht mehr und nicht weniger.

Jeder einzelen Mensch hat eine eigene Geschichte und einen eigenen Charakter und es gibt auch immer zig Gründe, warum jemand in eine bestimmte Situation kommt.
Das habe ich nie bestritten. Aber wenn man sich wirklich bemüht und sich nicht versacken läßt, dann schafft man es auch mal, seinen Arsch zu bewegen und sich aus dem Loch wieder hoch zu hiefen, in welches man gefallen ist.
--> meine Meinung.
 
Das habe ich nie bestritten. Aber wenn man sich wirklich bemüht und sich nicht versacken läßt, dann schafft man es auch mal, seinen Arsch zu bewegen und sich aus dem Loch wieder hoch zu hiefen, in welches man gefallen ist.
--> meine Meinung.

dito

ich muss jetzt mal los... ;) bevor sich jemand wundert ;)
 
dito

ich muss jetzt mal los... ;) bevor sich jemand wundert ;)

Jo, dein ständiges Zustimmen werde ich vermissen. :p

Stimmt übrigens nicht, eure Annahme. Es gibt so viele psychische Krankheiten und Schamgrenzen, die es den Menschen unmöglich machen, sich selbst zu helfen. Das hat nichts mit "ein bisschen gutem Willen" zu tun. Aber mal so überhaupt nicht. Diejenigen, die sich bewusst dafür entscheiden im Dreck zu leben und damit glücklich sind, dürften doch eher in der Minderheit sein.
 
Aber dann möchte ich auch nichts hören von wegen es wäre kaum Geld für Essen da.

Es aber jetzt Schubladenbeispiel zu nennen...
Es war ein Beispiel, nicht mehr und nicht weniger.

Das habe ich nie bestritten. Aber wenn man sich wirklich bemüht und sich nicht versacken läßt, dann schafft man es auch mal, seinen Arsch zu bewegen und sich aus dem Loch wieder hoch zu hiefen, in welches man gefallen ist.
--> meine Meinung.

:)
Zu Satz 1 & 2: Aber genau das ist das Schubladendenken, welches viele im Kopf haben - eine Familie, Mutter und Vater rauchen und trinken, Kinder sitzen (leicht) verwahrlost daneben, die Eltern beschweren sich darüber, das für nix Geld da ist. De facto beschweren sich die meisten, dass sie keine Arbeit haben, obwohl sie dies und das dafür tun, viele trinken nicht mal, ja, und so weiter und so fort.

Zu Satz 3: Manche wollen es schaffen, und schaffen es trotzdem nicht, andere wollen es gar nicht schaffen, wieder anderen fehlt völlig die Kraft - ich will da einfach mal das Wort Depression einwerfen, was nicht zu unterschätzen ist!
 
Ich habe mir diese Frage (Thread Titel) auch schon mal gestellt! Ich habe eigentlich immer noch keine Antwort gefunden! Was ich auf keinen Fall für gut heiße ist Geld an Regierungen von gewissen 3.Welt-Länder zu geben! man kann einfach nicht überwachen, was mit dem Geld geschieht! Ich will wissen, für was mein Geld ausgegeben wird! Das Problem: wenn man das Geld an Hilfsorganisationen überweist, dann haben die erstmal Verwaltungskosten, die etwa (glaube mal was gelesen zu haben) 20-30% der Spende ausmachen! Das ist mir eigentlich zu viel!

Dagegen könnte ich auch an Leute in Deutschland Spenden! Ich frage mich nur: welche Hilfsorganisation hilft in Deutschland?? außerdem sind da wieder die 20-30%! Was ich unterstützt, dafür spende ich auch, sind Drogenberatungsstellen! Ich bin der Meinung, dass Drogen das aller letzte sind und wenn man gegen diese etwas tun kann, dann mache ich das auch!
Wenn ich in der Stadt die Leute an den Ecken sitzen sehe, dann denke ich mir teilweise: die könnten noch so gut arbeiten! 1€-Jobs gibt es genug, nur die meisten Leute wollen einfach nicht und wenn ich solche zu sehen glaube, dann gebe ich denen auch nichts! Auch kein Brötchen! Weil das Schnorrer sind!
Ich bin jemand der es nicht leiden kann mit einem Portmonee voller Münzen rumzulaufen! daher nehm ich sie entweder zu Hause raus, oder ich gebe sie Leuten, wo ich denke, dass es gut aufgehoben ist!

So bin ich auch der Meinung, dass man eher in Entwicklungsprojekte investieren sollte! Diese helfen nachhaltig die Situation der Armen zu verbessern! Denn was hilft ein Strohfeuer, wenn einem nachher wieder kalt ist?? Das Problem ist wieder die Verwaltung und man weiß auch nicht zu 100% wo die Gelder hingehen! Aber da bin ich einfach mal blauäugig!

Ich finde Spenden ist wichtig, aber wem man es gibt, muss jeder für sich entscheiden! Man sollte nur die Augen nicht verschließen vor dem Leid vor der Haustür! Wer hat soll geben, wer nichts hat soll aber nicht nur bekommen! Jeder der kann sollte arbeiten! Dann hätten wir in Deutschland schon einige Arbeitslose weniger, mehr Geld in der Kasse und die Leute wären wahrscheinlich auch zufriedener!

Gruß und spendet, es ist egal für wen, spendet!
Quark007
 
Die Diskussion bewegt sich ja glücklicherweise von allen Seiten in die Richtung: Es ist besser etwas zu spenden als nichts zu tun - egal ob man ins eigene Land spendet oder ins Ausland. Trotzdem ein paar Kommentare ;).

"Richtig, kleine traurige Kulleraugen von einem Kind aus der dritten Welt machen viel her. Vielleicht spenden deshalb viele Leute lieber dafür."

Zitate dieser Art gab es mehrmals im Thread. Ich finde das traurig, denn sie hören sich abfällig an. Es ist ja nicht so, dass die Not, die dort auf Fotos festgehalten wird, nicht existent wäre. Es gibt sie - und sie ist für die wenigsten von uns fassbar. Wer kann sich denn schon vorstellen sterben zu müssen einfach weil er zu wenig zu essen hat? Ich zumindest kann es nicht. Habe habe keine Idee wie das sein muss. Diese Bilder erzählen von dieser Not. Sicher sind sie so arrangiert uns ein möglichst schlechtes Gewissen zu machen und uns zum spenden anzuregen - aber wer will das den Machern dieser Bilder verübeln? Bei den großen Hilfsorganisationen arbeiten hochqualifizierte Menschen für ein viel zu geringes Gehalt. Die stehen hinter der Sache der Organisation. Und deren Job ist frustrierend. Das weiß jeder, der schon mal versucht hat Spenden zu sammeln. Natürlich wenden sie jeden Trick an um an unser Geld zu kommen. Das ist legitim. Das ist sogar ihr Job. Ich spreche hier natürlich nicht von den schwarzen Schafen, die Spendengelder für sich behalten).
Solche bedrückenden Bilder könnte man vielleicht - mit viel Glück - auch in Deutschland aufnehmen. Aber das wären absolute Einzelfälle (was schon daran zu erkennen ist, dass man über solche Fälle in den Medien informiert wird). In der dritten Welt stellen solche Bilder aber die Realität, die tägliche Realität der Menschen dar. Als ich diesen Sommer in China war habe ich einige solcher Menschen gesehen (und China ist durchaus keins der allerärmsten Länder der Erde). Das war eine bedrückende Armut, wie ich sie in Deutschland nie erlebt habe. Nicht einmal ansatzweise. Und ich bin mir sicher, es war eine absolute Lightversion verglichen mit dem, was südlich der Sahara zu sehen ist.
Bilder aus diesen Regionen der Erde sind wichtig. Sie sind wichtig weil wir die Not vieler Menschen dort sonst noch viel weniger einordnen könnten.
Nunja, eine Recht wortgewaltige Reaktion auf einen kurzen Kommentar. Aber er ist mir sehr über aufgestoßen. Ich finde man muss sehr genau darüber nachdenken, was man da schreibt.

aber was hat der staat dann von der entwicklungshilfe? ;)
kein staat tut jemals etwas, das uneigennützig ist! niemals!!! warum auch?

Warum? Weil die Verfassung einiger Staaten es gebietet in manchen Fällen moralische Erwägungen vor wirtschaftliche Interessen zu stellen. Zumindest wenn die Verfassung nicht ein bloßes Stück Papier sein soll. Die Tsunami-Katastrophe vor zwei Jahren ist ein Beispiel dafür.

Es gibt aber noch einen anderen Grund. Die weltwirtschaftliche Entwicklung wäre besser, wenn alle Länder der Welt als gleichberechtigte Partner auftreten würden. Das wäre wünschenswert, denn es würde den Frieden auf der Erde nachhaltig sichern (und "Sicherheit" ist heutzutage ein sehr hoch gehandeltes Gut - wir in Deutschland sind sogar bereit viele unserer verfassungsmäßigen Rechte dafür aufzugeben). Insofern ist Entwicklungshilfe - selbst wenn sie ganz und gar uneigennützig erscheint eine sehr gewinnbringende Investition.
Und insofern ist auch die "Festung Europa" die wir uns da aufgebaut haben völlig aberwitzig. Aber daran erkennst du, dass es uns in Deutschland nicht wirklich schlecht geht. Wenn der große Abschwung, von dem man im letzen Jahr so viel lesen konnte, wirklich mal eintreten sollte, dann werden als erstes die Zollschranken der EU aufgehoben werden. Allerdings ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass wir einmal eine vorausschauende Politikergeneration haben werden, die diesen Schritt von sich aus tut.

Und zu guter letzt: Natürlich kann man Armut in Deutschland nicht mit Armut in der dritten Welt vergleichen. Natürlich ist es auch ehrenhaft den Menschen zu helfen, denen es in Deutschand nicht gut geht (ob nun mit Geld oder durch ehrenamtliche Tätigkeit). Eines in der Argumentation halte ich aber für falsch. Die Armut die es in Deutschand gibt ist nicht von Staat gewollt oder gar gefördert. Wir leben in einem Sozialstaat. Das steht in unserer Verfassung. Wir haben den Anspruch einer zu sein. Dieser Sozialstaat ist nicht perfekt. Das heißt aber nur, dass wir an diesem System noch arbeiten müssen - und zwar so lange, bis keiner mehr durch das soziale Netz fällt. Wer sich über unsere Politiker aufregt, der sollte darüber nachdenken, ob er nicht die Gelegenheit wahrnehmen will, etwas an der Situation zu verändern, denn der Weg in die Politik steht bei uns jedem offen.

Gruß Malte
 
wollte nur mitteilen, dass ich wegen meiner meinung bereits vor geraumer zeit "aufgefallen" und bewertet wurde ^^
Hab mein Fett also schon weg bekommen und bitte um keine weiteren negativen Bewertungen/Reno's *hust*

(189)putzman2 vergibt am 27.09.2004 um 13:25:39 Uhr 0 Klammern

Aufgrund deiner Rechtspolitischen Einstellung zum Thema "Hilfe für Burkina Faso" gibts von mir 0 Klammern, denn ich habe einfach kein Verständnis für solch einen geistigen Dünnschiss!

Kommentar: rofl, wenn du es rechts nennst wenn ich dich lediglich frage was mit der Armut der Deutschen ist wo alle in die weite Welt spenden, dann weiß ich man auch nicht. Wach auf Macker und geh in die freie Wirtschaft dann weißt du was ich meine !!
 
Wer in Deutschland Geld verdienen will und kann, der verdient auch welches.
Wer in Deutschland Geld verdienen will und nicht kann, der bekommt unterstützung vom staat - immer.
Wer in Deutschland Geld haben will, ohne es zu verdienen gehört auf die Straße.
Da ich für diesen Beitrag Renokritik .. und vor allem mehrfach ICQ Kritik bekam (allerdings auch zustimmung), will ich dazu nochmal Stellung nehmen.

Zitat (negatives Reno): "einen noch schlechteren Beitrag habe ich nie gelesen. Niemand ... aber auch niemand gehört auf die Strasse. Nicht mal mein schlimmster Feind."
:arrow: Jeder in Deutschland kann arbeiten, wenn er will,.. man darf sich nur für nichts zu fein sein,.. man findet immer Arbeit.. man muss nur von den "Plumpen" versuchen absehen.. nicht immer erst ne Bewerbung schreiben und ewig auf Antwort warten.

NEIN! Rausgehen, Firmen ablaufen und dich sofort aktiv vorstellen,.. bind denen auf die Nase was du kannst und warum sie gerade dich brauchen!

Zitat ICQ (ungefähr): "Heutzutage haben Jugendliche keine Chance mehr zu verdienen, es gibt zu wenig lehrstellen,.. ganz normal das Deutschland absackt"

So einen dummen Satz, habe ich noch nicht gehört. Wer als Jugendlicher Arbeiten will, kann das. Beispiel von nem Bekannten (Bäckermeister):
:arrow: 8 Bewerbungen erhalten
:arrow: Keine erfüllte die Bedingung, trotzdem 4 zum Vorstellungsgespräch eingeladen
:arrow: 2 Personen eingestellt, sie sind am nächsten Tag nicht aufgetaucht (früh um 4.)
:arrow: Erwartungen runtergeschraubt, 2 andere eingestellt, welche erst um 6 auf arbeit kommen sollten
:arrow: Beide nicht erschienen.

Und wir haben zu wenig Ausbildungsplätze? Ich bitte euch. Ja, es gibt Arbeitslose die nichts dafür können.. oder einfach Leute die aus Privaten Gründen (Kinder,.. viele Kinder.. ect) nicht arbeiten sollten.

Diese nehm ich jetzt nicht mit in den folgenden Satz:
Ich finde von manchen die Einstellung zum Kotzen, alles durchfüttern zu wollen, was nicht arbeiten gehen will, die Leute gehören einfach auf die Straße, vll. lernen sie dann daraus.

Denn ich habe mit 16 und 17 Jahren, mich und eine 3 köpfige Familie durchgefüttert,.. warum? Weil es meine Familie war.

Und was ist nun der Dank vom Staat, das ich 16 monate eingezahlt habe? Ich bekomme kein Arbeitslosengeld, weil ich keine 18 bin.

Willkommen in Deutschland.

Edit:
Und dafür Spend ich Lieber für Kinder/Menschen im Ausland, da diese nichts für ihre Arrmut können.