Warum spendet jeder für Kinder in Afrika?

@komerzhasi: Du hast zwar offiziel recht, aber wir leben nicht in einen Wirklichen Sozialstaat, wer sich mal umschaut, der merkt das schnell.

West hat in vielen dingen recht.

In Deutschland soll es keinen Menschen geben, der keiner Krankenkasse angehört laut der Regierung: GELOGEN!!!

Es gibt gut über 100.000 Leute, die das nicht haben, auch Menschen, die eine Wohnung haben.

Kenne z.B. eine Mutter, die sich überall bewirbt und nichts bekommt, die sogar die Arbeitsamt kurse mitgemacht hat und Praktikums macht um ne chance zu bekommen, dass Amt hat ihr die Krankenkassen beträge gekürzt, weil es nicht tragbar wäre für den Staat und sie bekommt auch keine unterstützung mehr vom Staat, da ja beide Kinder in einer Ausbildung sind und man mit Knap 1.000€ auskommt.

Ich bitte dich, 1.000 für 3 Personen und die Mutter ohne Krankenkasse.

Jeder sollte erst vor seiner eigenen Haustür anfangen heißt es, also bevor wir in der 3. Welt helfen, sollten wir die Probleme Deutschlands in sachen Sozialpolitik grade rücken und den Menschen helfen, die nichts dafür können, dass der achso feine Sozialstaat sie einfach hängen lässt.

Obdachlose können wirklich nicht auf stütze hoffen oder denkst du die Bahnhofsmission und so gibt es nur aus Spass?

NEIN!

Wer keine Wohnung hat, bekommt zwar hilfe, aber falsche, ein bischen Geld kann keine Wohnung besorgen und auch nichts schaffen um einen Job zu bekommen, den Ohne Wohnung keine Adresse und ohne Adresse keine Jobs, so siehts aus.

Es ist zwar wichtig den Kindern in der 3. welt zu helfen, aber es ist falsch blind durchs leben zu rennen und nicht zu erkennen, dass es in Deutschland teilweise auch so schlimme schicksale gibt.

Ich will hier niemanden Persönlich zu nahe tretten, aber denkst du nicht, dass Obdachlose hier gerne wo wohnen würden, jedes Jahr stehen im Ruhrgebiet genug kleine Artikel in den Zeitungen, dass dort und dort Obdachlose erfroren sind, da der Staat ihnen nicht helfen wollte, da es genug schlupflöcher gibt Menschen aus dem Sozialsystem zu werfen, aber nicht genug, um alle wieder rein zu bekommen.

Also bitte nicht behaupten das wäre eine Lüge.

Und zum SLT Team, das war kein angriff und ich finde es super, dass sie helfen, meinen Respekt haben sie und ich werde da auch in zukunft mehr geben, etwas habe ich ja gegeben, aber halt nicht viel.

Es war mehr so ein gedanke, das man den Leuten die Wahl lassen kann, wofür man spendet.
Zur Babyklappe und so, ich weiß, vor meiner ersten Spende habe ich mich auf deren Seite schlau gemacht und die Quittungen gesehen, ist ja echt ne menge zusammen gekommen.

Aber immer dran denken, in Deutschland gibt es genauso hilfsbedürftige und arme Menschen wie überall auf der Wet, auch USA und so.


Wünsche euch allen noch einen schönen Tag und bitte ich will echt niemanden hier angreifen oder zu was zwingen. ;)

Sollte mein erster Beitrag dem SLT Team oder einem anderen als Angriff vorgekommen sein Entschuldige ich mich vielmals bei den Personen.
 
Da das SLT schon angesprochen wurde ist der Thread eine gute Gelegenheit mal wieder ein wenig Tranzparenz zu zeigen.
Wie man hier gut herauslesen kann, gehen die Meinungen in sachen Spenden sehr weit auseinander, wir von SLT versuchen dem gerecht zu werden, natürlich kann man es nie allen recht machen.
Wir schauen uns jedoch immer vorher genau an wer hinter einer Organisation steht und was dort getan wird.

Hier mal eine kleine Aufstellung der SLT-Aktionen aus 2006:

Januar-März 2006 zu gunsten von Babyklappe, Spendensumme 1470€
April-Juni 2006 zu gunsten von Target Human Rights, Spendensumme 1480€
Im Sommerloch Juli-August 2006 "Das Rauhe Haus", Spendensumme 198€
September-Oktober 2006 Hamburg Leuchtfeuer, Spendensumme 738€
November-Dezember 2006 Klammpatenkinder, Spendensumme 992€
 
Zuletzt bearbeitet:
natürlich ist es schwierig... aber ich denke schon, dass es möglich ist. und natürlich ist im sozialstaat nich alles so rosig wier immer gesagt wird... ;)
 
Ansich bleibt es doch jedem selbt überlassen, ob er Kindern in Afrika oder sonst wo etwas spendet, oder ob die Spende im eigenen Land bleibt.
Was zählt is doch eigentlich nur dass man etwas gutes getan hat.
 
So, mal gucken, was mir zu dem Thema einfällt.

Es ist zwar richtig, daß Deutschland ein Sozialstaat sein soll, aber es gibt unzählige Lücken, durch die jemand durchrutschen kann. Es gibt keine 100%ige Absicherung.

Ich bin auch der Meinung, daß man erstmal im eigenen Land gucken sollte, wo man helfen kann, und nicht unbedingt immer alles ins Ausland tragen sollte. Richtig, kleine traurige Kulleraugen von einem Kind aus der dritten Welt machen viel her. Vielleicht spenden deshalb viele Leute lieber dafür. Was auf jeden Fall richtig ist, ist daß im Ausland mit derselben Summe mehr erreicht werden kann als hier. Das ist aber kein Grund, die Augen vor dem Elend im eigenen Land zu verschließen.

Leute, die behaupten, in Deutschland müsse niemand hungern, haben den Blick für die Realität echt verloren oder nie gehabt. Sicher, in der Theorie... aber schaut man sich mal in der Wirklichkeit um, dann sieht man, wie viele Kinder in Armut aufwachsen. Und das nicht nur, weil sie dem Druck der Peer Group nicht standhalten können was Statussymbole und Markenkleidung angeht, sondern weil oft schon für die Grundbedürfnisse einfach nichts da ist. Schon mal einen Blick in die Suppenküchen der paritätischen Einrichtungen geworfen? Es ist bitter zu sehen, wie viele Kinder dort täglich hingehen und dort die einzige Mahlzeit des Tages überhaupt bekommen.

Ich kann Stammtischparolen wie "Wer wirklich arbeiten will, findet auch was / Wer wirklich nicht arbeiten kann, kriegt's vom Staat in den Ar*** geschoben" nicht mehr hören und nicht mehr lesen. Fakt ist, daß Stimmungsmache à la BLÖD-Zeitung das Bild der Wirklichkeit verzerren. Alle paar Wochen machen sie mal einen Sozialschmarotzer ausfindig, der es sich auf Mallorca gutgehen läßt oder der einen dicken Mercedes fährt und Stütze kassiert und schon haben wir wieder ein Bild vom deutschen Sozialhilfeempfänger. Das entspricht aber nur einem winzigen Prozentsatz der Realität und kommt all denen, die wirklich zu kämpfen haben, absolut nicht zugute.

Und jetzt mal persönlich... ich kann es mir z.B. kaum leisten, zu spenden, weil ich selber sehr wenig Geld habe. Aber wenn ich es könnte bzw. wenn ich zwischendurch mal was "übrig" habe, muß ich auch ehrlich sagen, daß ich lieber hier einem Obdachlosen ne Bratwurst spendiere oder ein Straßenmagazin abkaufe, als es nach Afrika zu schicken. Warum? Unter anderem deshalb, weil ich dann konkret sehe, was mit meinem Geld geschieht, während ich bei Spenden an Organisationen etc. nie weiß, wo das Geld letztlich landet.

Was das SLT angeht, da denke ich, daß die sich schon gezielt aussuchen, wohin die Spenden gehen. Mir persönlich wäre es z.B. schon lieber gewesen, mit meiner Aktion die ich im Dezember gemacht habe eine Aktion wie die Babyklappe zu unterstützen, nun sind es doch die Klammpatenkinder geworden, aber das lag an der Zeit und ist für mich auch okay, weil ich da schon einen Sinn drin sehe und auch eine gewisse Beständigkeit, sich um die Patenkinder zu kümmern.
 
In Deutschland soll es keinen Menschen geben, der keiner Krankenkasse angehört laut der Regierung: GELOGEN!!!

1. Wer hat denn das behauptet ???
2. Den Begriff der "Krankenkasse" kannst Du ja mal in Afrika versuchen einer dort lebenden Familie zu erklären ...
Die werden denken Du kommst aus ner anderen Welt.

Kenne z.B. eine Mutter, die sich überall bewirbt und nichts bekommt, die sogar die Arbeitsamt kurse mitgemacht hat und Praktikums macht um ne chance zu bekommen, dass Amt hat ihr die Krankenkassen beträge gekürzt, weil es nicht tragbar wäre für den Staat und sie bekommt auch keine unterstützung mehr vom Staat, da ja beide Kinder in einer Ausbildung sind und man mit Knap 1.000€ auskommt.

Ich bitte dich, 1.000 für 3 Personen und die Mutter ohne Krankenkasse.

Solche Art von "ich weiss auch was" zählt für mich ebenfalls zur reinen Stammtischpolemik ...

"weil es nicht tragbar wäre für den Staat" - das glaubst Du ja wohl selbst nicht !
Es gibt das Sozialgesetzbuch und darin sind alle Ansprüche definiert.

Wenn es diese Mutter wirklich gibt sollte sich schnellstmöglich einen Anwalt suchen der ihr ihre Rechte erklärt.

Obdachlose können wirklich nicht auf stütze hoffen oder denkst du die Bahnhofsmission und so gibt es nur aus Spass?

Hast Du Dir die Arbeit gemacht und den Text bei Wiki gelesen ?
Wenn ja - lies ihn nochmal.
Wenn nein, warum kommst Du mit solchen Fragen, die genau in diesem text beantwortet werden ?

Wer keine Wohnung hat, bekommt zwar hilfe, aber falsche, ein bischen Geld kann keine Wohnung besorgen und auch nichts schaffen um einen Job zu bekommen, den Ohne Wohnung keine Adresse und ohne Adresse keine Jobs, so siehts aus.

Auch hier verweise ich nochmal auf den Wiki-Link ... und zitiere :

Seit der Einführung des Zweiten Sozialgesetzbuches (SGB II), mit welchem Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe zusammengelegt wurden, erhalten erwerbsfähige Obdachlose zur Sicherung des Lebensunterhaltes Arbeitslosengeld II. Auch die Kosten der Unterkunft können nach dem SGB II übernommen werden.

1. Wer keine Wohnung hat bekommt die Miete vom Staat bezahlt.
2. Wenn er dann eine Wohnung hat kann er sich auch bewerben und bekommt sehr wahrscheinlich einen Job wenn er will.

Es ist zwar wichtig den Kindern in der 3. welt zu helfen, aber es ist falsch blind durchs leben zu rennen und nicht zu erkennen, dass es in Deutschland teilweise auch so schlimme schicksale gibt.

Ist für Dich "teilweise auch" das Gleiche wie "fast überall" ???
Wenn Du ein minimales Wissen über die Zustände in Ländern wie Äthiopien oder Mosambik hättest, würdest Du nicht solch einen Unfug schreiben.

Ich will hier niemanden Persönlich zu nahe tretten, aber denkst du nicht, dass Obdachlose hier gerne wo wohnen würden, jedes Jahr stehen im Ruhrgebiet genug kleine Artikel in den Zeitungen, dass dort und dort Obdachlose erfroren sind, da der Staat ihnen nicht helfen wollte, da es genug schlupflöcher gibt Menschen aus dem Sozialsystem zu werfen, aber nicht genug, um alle wieder rein zu bekommen.

Der grösste Teil der Obdachlosen ist für die Situation selbst verantwortlich.
Alkoholsucht, Schulden usw.
Solange in Deutschland jemand NICHT obdachlos sein will, muss er das auch nicht.
 
"Spenden" ist so ein Thema, bei dem sich mir die Fußnägel kräuseln. Genausowenig wie die Stammtischparolen ein richtiges Argument sind, ist es auch die Aussage:"Wenn ich ins Ausland spende, weiß ich nicht wo mein Geld hingeht." --> Es gibt mehr als genug Organisationen wo mehr als zehnfach geprüft worden ist, wie sie arbeiten, die also soviel Transparenz wie möglich bieten.
Auch der Satz "Da sehe ich eine konkrete Hilfe", wenn man hier in Deutschland spendet haut für mich nicht so wirklich hin, denn wenn man sich wirklich interessiert und informiert, kann man auch bei Auslandsspenden konkrete Fortschritte erkennen.
Letztendlich ist es doch egal wohin man spendet, alles Leid der Welt beseitigt es nicht, aber es beschert einem selber ein gutes Gefühl und hilft (mindestens) einem anderen, auch wenn sich ersteres die wenigsten eingestehen.
Mit welchem Argument soll man eigentlich erst mal im eigenen Land anfangen zu helfen, ist mir noch nicht wirklich ersichtlich?! Damit Probleme und Armut von der eigenen Haustüt möglichst weit entfernt bleiben - aber 5000 km entfernt können ruhig 20 mio verhungern und 50 mio an Aids sterben, denn das sieht man ja nicht konkret.
Sorry, soll wirklich alles keinen Angriff auf jemanden darstellen, aber ich hasse dieses Thema einfach, weil es einem klar macht, wie scheiße die Welt ist. Niemand spendet soviel, wie er wirklich könnte, denn wer wirklich ein gutes Gewissen haben will, der muss alles spenden, was er übrig hat, und zwar nur abzüglich der allernötigsten Kosten - oder man geht halt direkt an den Ort der Armut und hilft dort - aber wer macht das schon?
Im Großen und Ganzen ist die Welt scheiße - leider :-?
 
... allerdings ist es einfach so, dass 400 Euro in Afghanistan mehr wert sind, als wenn man sie hier einsetzt.
Für 400 Euro kann dort wer weis wieviel verrichtet werden, bei uns ist das fast nichts...
Die Frage ist, wieviel von deinen 400 Euro kommen überhaupt dort unten an? Wie gross is der %-Satz an Verwaltungskosten und wieviele Spendenaufrufe welche 100%ige weitergabe der Gelder versprechen sind schlussendlich "schwarze Schafe"?

Dazu kommt, dass ich mal ne interessante Doku gesehen habe über Afrika und Spenden. Dabei muss noch unterschieden werden ob Spenden für Essen etc gesammelt werden oder für Aufbauprojekte. Aufbauprojekte sollte man, wen man es den will, unterstützen da sie auf eine langfristige Eigenversorgung von Afrika ausgelegt sind. Spenden welche für Nahrung, Trinkwasser, Kleider etc ausgelegt sind, sollte man absolut nicht unterstützen, diese Projekte zerstören meistens den heimischen Markt (wieso was kaufen wen es was gratis gibt) und bringen nur kurzfristige Besserung, ändern aber nichts an der Situation ansich.

Ich persönlich Spende wen überhaupt nur an Umwelt- und Tierschutzorganisationen. Alles was mit Menschen zu tun hat, hat meiner Meinung nach der Mensch selber verursacht. Auch wens Generationen her ist, früher haben sich die Ureinwohner auch von der Natur ernährt und gewusst wie sie sich zu verhalten hatten. Wohlstand wird immer ihre Opfer kosten ... dann sollen sie auch selber eine Lösung suchen. Viele "arme" Länder sind auch nicht mal so arm wie sie scheinen, viele hamn sehr wohlhabende Herrscher oder Bodenschätze welche Staatlich vertrieben werden, stürzt die Regierung und schafft ne Demokratie ... andere Länder haben es auch gekonnt.
Die Umwelt und die darin lebenden Tiere können nichts für Waldrodungen, Klimaerwärmung und zubetonierungen der Menschen... und ohne Natur- Tierschutz wird es auch den Menschen nicht mehr allzulange geben.

Klar isses eine intressante Frage welcher der Thread aufruft und regt auch zum denken an... aber muss man sich wirklich für seine Spende rechtfertigen?

mfg

SumoSulsi
 
Ganz schön heikles Thema hier:mrgreen:

Wollt aber auch nochmal dazu sagen das ich wie Hell denke, man weiss leider nie ob nicht die Spendensammler sich die Taschen vollstopfen usw. wenn dann selber helfen und dann kommt auch an.

Ist auch nur meine Meinung aber ich denke bei vielen solchen Aktionen wird Geld anderweitig eingesackt von den Spenden deswegen auch nur Sachspenden dann.:(
 
Leute, die behaupten, in Deutschland müsse niemand hungern, haben den Blick für die Realität echt verloren oder nie gehabt. Sicher, in der Theorie... aber schaut man sich mal in der Wirklichkeit um, dann sieht man, wie viele Kinder in Armut aufwachsen. Und das nicht nur, weil sie dem Druck der Peer Group nicht standhalten können was Statussymbole und Markenkleidung angeht, sondern weil oft schon für die Grundbedürfnisse einfach nichts da ist. Schon mal einen Blick in die Suppenküchen der paritätischen Einrichtungen geworfen? Es ist bitter zu sehen, wie viele Kinder dort täglich hingehen und dort die einzige Mahlzeit des Tages überhaupt bekommen.

Na das ist ja wohl der Oberhammer !

Fakt ist :
Jedes Kind in sozial schwachen Verhältnissen bekommt Unterstützung vom Staat.
Wenn Eltern das Geld nicht dafür verwenden um ihren Kindern eine warme Mahlzeit am Tag zuzubereiten dann ist wohl weniger der Staat daran schuld.

Und auch wenn ich diese aufrechnenden Vergleiche nicht mag.
Den, ich schätze mal, 10.000 "hungrigen" Kindern in Deutschland stehen Millionen Kinder in der 3. Welt gegenüber, die tagelang nichts zwischen die Zähne bekommen.

Was Du hier betreibst ist das sprichwörtliche "Jammern auf hohem Niveau".
 
Na das ist ja wohl der Oberhammer !
...
Was Du hier betreibst ist das sprichwörtliche "Jammern auf hohem Niveau".
Meinst Du? Ich habe beruflich mit dem Thema zu tun gehabt. Ob das ein Oberhammer ist oder nicht, kann sich jeder überlegen. Ich habe mit denen gearbeitet, die durch sämtliche Schlupflöcher und Nischen dieses tollen Sozialsystems durchgefallen sind.

Jedes Kind in sozial schwachen Verhältnissen bekommt Unterstützung vom Staat.
Wenn Eltern das Geld nicht dafür verwenden um ihren Kindern eine warme Mahlzeit am Tag zuzubereiten dann ist wohl weniger der Staat daran schuld.
Ist nicht korrekt. Wie gesagt, es gibt Fälle, in denen Menschen nicht abgesichert sind.
 
@ Komerzhasi, echt nicht Böse gemeint, aber kommst du aus einer Partei oder so?

Den solche Setze hört man sonst nur von Politikern, die sich die Taschen vollstopfen und denen der Staat doch egal ist, solange sie ihre Diäten mit Steuererhöhungen und Sozialbeitragskürzungen steigern können.

Ich kenne die Offizielen aussagen der Politiker und kenne die realität in Deutschland, solange der Staat profitiert werden gesetze so gebogen, das Menschen keine ansprüche mehr auf unterstützung haben und mit dem Anwalt der Mutter, dass ist auch so, sie war bei einen und der Staat hat rechtens gehandelt.

Denn wenn der Staat der Meinung ist, das es zwecklos ist, darf er durch ein schlupfloch einfach kürzen und streichen, was er will.

Deutschland ist kein echter Sozialstaat, den einen richtigen Sozialstaat gibt es nirgends auf der Welt.

Obdachlose bekommen keine Wohnungen, ein paar schon und da sollte man den Staat loben, aber der größte teil wurde vom Staat in stich gelassen.

Man halt in Deutschland nicht die Rechte, die im Gesetzbuch stehen, dass ist zwar traurig, ist aber so.


Achso, Thema Wikipedia, ist zwar schön, dass da sowas drin steht, aber das bedeutet nicht, das ein Staat sich daran hält.

Wenn du Politiker fragen würdest, die würden dir sagen, alles läuft doch super, wenig arbeitslose und alle in einer Krankenkasse, aber die haben auch keinen drang mehr zur tatsache, was in Deutschland abgeht.

Wir können dankbar sein, das unser Staat viele Menschen auffängt, aber er lässt einfach andere dafür hängen und das ist nicht richtig.


Thema: Obdachlose sind selbst schuld:

Wie würdest du dein leben führen, wenn dein Chef dich entlässt, weil der Staat immer mehr Geld verlangt und dadurch stellen gekürtzt werden oder ins ausland verlägt werden und du deine Wohnung verlierst, weil der Staat sagt, sie ist zu groß für dich und dann sitzt du auf der Straße und der Alkohol, der hält im Winter warm, ist zwar ein fehler, aber der Staat nimmt diesen Menschen das normale Leben und setzt sie auf die Straße.

Und es kümmert den Staat auch nicht, wenn die Leute verhungern oder erfrieren, den die einzigsten, die man sieht, die helfen, sind freiwillige, die sachen wie die Tafel und so ins leben rufen und Menschen die den armen Geld oder essen geben oder mal einen Obdachlosen ne alte Jacke, diese Menschen sind Sozial, nicht der Staat.

Traurig aber ist so.

Als Stammtisch parolen, würde ich die realität in Deutschland nicht bezeichnen.


Saturn und Sumo... finde eure einstellung auch gut, Naturschutz Spende ich zwar nicht, werfe aber auch keinen Müll weg. ;)
 
Ich greife nochmals Yerushas Vorwurf des verlorenen Blicks für die Realität auf ...

Du solltest Dir mal die Brille putzen bzw. eine Brille zulegen um die Realität zu erkennen.

Nur mal ein paar ausgewählte Tatsachen :

Krankenversorgung für Kinder
Deutschland - Kinder sind kostenlos bei den Eltern versichert
3. welt - Krankenversicherung ? WTF ?

finanzielle Unterstützung von Kindern (Kindergeld, Beihilfe usw.)
Deutschland - Regelsätze nach HartzIV, Kindergeld
3.Welt - Unterstützung ? WTF ?

Schulbildung
Deutschland - kostenlos, es gibt sogar Schulpflicht
3. Welt - Schulbildung kostenlos ? Schulpflicht ? WTF ?

Gesetze zum Schutz von Kindern
Deutschland - Arbeitsverbot für Kinder, Familiengesetze etc. etc.
3. Welt - Schutz von Kindern ? WTF ?

Ich könnte diese Liste noch um etliche Sachen ergänzen um solchen Leuten wie Dir mal zu zeigen in welchem sprichwörtlichem Paradies wir hier leben.

Wenn Du das Wort "Armut" in Deutschland gebrauchst wünsche ich Dir gern mal einen mehrwöchigen Aufenthalt in Benin oder Äthiopien.
Dort kannst Du mal den alten Fanta-Werbespruch den dortigen Verhältnissen anpassen und sagen "Armut ist was ihr draus macht." :evil:
 
@ Komerzhasi, echt nicht Böse gemeint, aber kommst du aus einer Partei oder so?

Nein und ich habe auch keinerlei Ambitionen.

Ich kenne die Offizielen aussagen der Politiker und kenne die realität in Deutschland, solange der Staat profitiert werden gesetze so gebogen, das Menschen keine ansprüche mehr auf unterstützung haben und mit dem Anwalt der Mutter, dass ist auch so, sie war bei einen und der Staat hat rechtens gehandelt.

... dann unterstelle ich Dir klar und deutlich die Unwahrheit gesagt bzw. wichtige Fakten weggelassen zu haben.

Ein Freund von mir arbeitet in der ARGE-Widerspruchsstelle für ALG2 und ich habe in diese Sachen einen, sagen wir mal, "exklusiven" Einblick.

Denn wenn der Staat der Meinung ist, das es zwecklos ist, darf er durch ein schlupfloch einfach kürzen und streichen, was er will.

Bitte belege diese Aussage!

Obdachlose bekommen keine Wohnungen, ein paar schon und da sollte man den Staat loben, aber der größte teil wurde vom Staat in stich gelassen.

Willst Du es nicht glauben ?
Lt. Sozialgesetzbuch bekommen erwerbsfähige Obdachlose ALG2 + Wohnkosten vom Staat.
Was ist daran so unverständlich ?

Wie würdest du dein leben führen, wenn dein Chef dich entlässt, weil der Staat immer mehr Geld verlangt und dadurch stellen gekürtzt werden oder ins ausland verlägt werden und du deine Wohnung verlierst, weil der Staat sagt, sie ist zu groß für dich und dann sitzt du auf der Straße und der Alkohol, der hält im Winter warm, ist zwar ein fehler, aber der Staat nimmt diesen Menschen das normale Leben und setzt sie auf die Straße.

Der Staat "sagt" nicht, dass die Wohnung zu gross ist und setzt jemanden auf die Strasse.
Der Staat bezahlt nur Wohnraum der angemessen ist.
Und wenn jemand Leistungen vom Staat bezieht und lieber in seiner grossen Wohnung bleiben möchte muss er eben die Differenz selber bezahlen.
Der Staat "schafft" sich keine Obdachlosen !
Woher Du diese Logik hast ... unfassbar !

Und es kümmert den Staat auch nicht, wenn die Leute verhungern oder erfrieren

:ugly::ugly::ugly: Unglaublich !

Wenn in Deutschland pro Jahr vielleicht 20 Obdachlose erfrieren weil sie stockvoll auf der Parkbank eingepennt sind dann ist das für Dich der Beweis eines nicht existenten Sozialstaates ???

Setzen ! 6 ! :evil:
 
Komerzhasi, meine Brille funktioniert noch ganz gut.

Aber was Du aus dieser Debatte machst, ist nicht ganz fair.

Die ursprüngliche Frage war, warum im Ausland spenden und nicht hier. Und Du nimmst jetzt den in Armut lebenden Deutschen und vergleichst ihn mit dem in Armut lebenden Menschen in der dritten Welt.

Das rückt die Verhältnisse ins falsche Licht. Ich weiß sehr wohl, was Armut ist, entgegen Deiner Behauptung in Deinem Racherenommee. Ich kenne auch sehr wohl den Unterschied zwischen Armut in Deutschland und Armut in der dritten Welt. Natürlich ist auf den ersten Blick gesehen die Armut in der dritten Welt schlimmer.

Aber Du verlangst damit quasi von allen Menschen, sich mit den armen in der dritten Welt zu vergleichen. WARUM? Ich lebe in Deutschland. Ich lebe am Existenzminimum, komme einigermaßen über die Runden und kenne Menschen, die noch weniger haben als ich. Für deutsche Verhältnisse leben einige von denen wirklich in bitterster Armut. Warum sollen die sich mit den Menschen in der dritten Welt vergleichen? Mit welchem Recht schwingst Du die Moralkeule und sagst allen, daß es immer noch Leute gibt, denen es noch schlechter geht als ihnen?
Das ist wie zu einem Krebskranken zu sagen: "Tja, tut mir leid für Dich, daß Du Krebs hast, aber guck mal der im Bett neben Dir, der hat noch zusätzlich Lepra, ist HIV-positiv und ihm wurden beide Beine und beide Arme amputiert. DEM geh's vielleicht schlecht, also jammer nicht rum."

Ich lebe in Deutschland und ich möchte, daß Menschen, die hier leben, eingermaßen gut leben können. Ich bin absolut nicht patriotisch, ich bin auch nicht "stolz, eine Deutsche zu sein". Ich bin nur dagegen, daß man sich immer mit denen vergleichen soll, denen es noch schlechter geht. Ich will mich auch nicht an irgendwelchen Bonzen messen und eine Neid-Debatte unterstützen. Aber ich will mich auch nicht rechtfertigen müssen, wenn ich der Meinung bin, daß im eigenen Land genug getan werden muß, bevor man sich dem Unheil der Welt zuwendet.

Deutschland ist kein Wohlfahrtsstaat mehr, schon lange nicht. Trotzdem gehen humanitäre Hilfen hierhin und dorthin, doch wirklich ankommen tun die wenigsten. Und auch wenn Du es nicht glauben willst, auch im eigenen Land gibt es Menschen die hungern oder frieren müssen. Der Sozialstaat ist eine Theorie. Mach die Augen auf und schau Dir die Realität an.

Mag sein, daß Du mich für eine "Bananendeutsche" hältst. Ist mir wurscht. Denn ich weiß wenigstens, wie die Realität hier aussieht und ich versuche, das zu tun, was ich kann. Und ich habe nicht die geringste Lust, mich vor Dir oder anderen dafür rechtfertigen zu müssen, daß ich 2,- Euro für eine Bratwurst ausgebe und sie einem einzelnen Obdachlosen in die Hand drücke, als daß ich die 2,- Euro dafür verwende, in Afrika 5 Kindern die Tagesration an Reis zu ermöglichen.

Wenn in Deutschland pro Jahr vielleicht 20 Obdachlose erfrieren weil sie stockvoll auf der Parkbank eingepennt sind dann ist das für Dich der Beweis eines nicht existenten Sozialstaates ???
Genau wie ich es vermutet habe, Stammtischparolen auf BLÖD-Zeitungs-Niveau. Damit dürfte sich jeder weitere Versuch einer fundierten Diskussion erübrigen.
 
Und ich habe nicht die geringste Lust, mich vor Dir oder anderen dafür rechtfertigen zu müssen, daß ich 2,- Euro für eine Bratwurst ausgebe und sie einem einzelnen Obdachlosen in die Hand drücke, als daß ich die 2,- Euro dafür verwende, in Afrika 5 Kindern die Tagesration an Reis zu ermöglichen.

Ich stimme deinem kompletten Posting im Großen und Ganzen zu. Armut lässt sich nicht vergleichen, genauso wenig wie Krankheiten. Es kommt eben auch darauf an, woran man gewöhnt ist. Es ist klar, dass jemand, der schon mal längere Zeit in Afrika oder sonst wo war, bei dem deutschen Verständnis von Armut nur den den Kopf schütteln kann, aber davon hat derjenige, der unter seinem subjektiven Verständnis von Armut leidet, nur wenig.

Allerdings ist es gehüpft wie gesprungen - Spenden sind nur ein Tropfen auf den heißen Stein und dienen auch zur eigenen Gewissensberuhigung (womit ich jetzt sicher nicht gegen das Spenden wettern will, bloß nicht falsch verstehen), so lange sich nicht grundsätzlich etwas ändert (und was das sein soll, wer weiß das schon?), wird sich an den schlimmen Verhältnissen auf der Welt (in den wohlhabenden Ländern im kleinen, in der dritten Welt im großen Sinne) nur wenig ändern.
 
uiuiuiuiuiuiuiui... hier ist ja ne ganzschöne diskussion entbrannt.
wobei sich die frage stellt: wer ist der staat? ich finde, die frage ist komplexer, als sie aussieht... also ich sitze im sowi lk, und wir sind noch ncih ganz zu einer lösung dieser frage gekommen... (oder ich habs nich so ganz verstanden *duck*) trotzdem ist es ganz interessant... alle rede hier von "staat" aber was genau ist der staat? müssten mir ja quasi alle beantworten können ;)

ich finde, jeder sollte für das spenden, was ihm am nmeisten zusagt. es ist beides schlimm... beide seiten... weil das umfeld anders ist. die amßstäber werden anders gesetzt. deshalb bin ich mir nicht sicher, ob man das vergleichen kann.

frage: wer hat interesse an einer selbstversorgung von schwellen oder dritte welt ländern?

wer??? und warum überhaupt??? das würde mich mal interessieren. (und jetzt bitte nicht falsch verstehen)

lg lisa*
 
Ich habe etwas überlegt, ob ich hier posten soll.
Im Endeffekt stimme ich der Aussage zu, das man sich für Spenden, ob jetzt national oder international, nicht zu rechtfertigen braucht.

Zu der Armut in Deutschland...
Ich finde es nur erstaunlich, das manche Menschen am jammern sind, das sie kaum Geld haben. Ab und an kommen ja auch mal TV-Reportagen und/ oder Berichte in Zeitungen. Aber was müssen meine Augen da sehen? Kein Geld für Essen, aber für Fluppen reicht es scheinbar immer. Und die Flasche Bier steht gerne mal neben dem Aschenbecher... Also, bei aller Liebe, da bekomme ich echt einen dicken Hals bei diesen Jammerlappen.
Ich sage nicht, das jeder so ist. Aber es ist doch zu beobachten, das gerade in den sozial schwacheren Schichten mehr geraucht wird als in den sozial besser gestellten Schichten. Wer Geld verqualmen kann, dem geht es noch nicht schlecht genug. ---> Meine Meinung.

Ich habe einige Kinderpatenschaften. Meine erste über Plan, ein Mädchen in Togo. Ich habe mir seinerzeit die Beschreibung der Projekte angeschaut und da bin ich bei Togo hängen geblieben. Es kommt dort immer noch vor, das Kinder keine Geburtsurkunde haben. Ohne diese Urkunde gibt es sie offiziell nicht, sie haben daher auch keine Rechte. Kinderhandel (Versklavung) kommt vor. Und wenn ich dann Bilder sehe (keine schönen gestellten, sondern mit versteckter Kamera), wo ein kleiner Junge in einer großen Tragetasche zusammengekauert ist und gerade auf dem Markt als Sklave verkauft verkauft wird...
Da muss ich ganz ehrlich sagen, tendiere ich doch dazu, eine Organisation zu unterstützen, die dort diese Zustände zu beheben versucht als hier in unserem Jammerstaat etwas zu spenden.

Ich helfe im Ausland mit Patenschaften, sei es Projektpatenschaften oder Schulkpatenschaften (Kindern aus armen Familien wird so der sonst nicht bezahlbare Schulbesuch ermöglicht). Ich würde einer Organisation nie so Geld geben. Ich möchte schon konkret sehen, was mit meinem Geld gemacht wird.

Irgendwo habe ich mal eine Aussage gehört, die ich absolut korrekt finde:
Manche Leute wären froh, wenn es Ihnen so schlecht gehen würde wie uns in Deutschland.
 
Aber was Du aus dieser Debatte machst, ist nicht ganz fair.

Warum ?

Sind Dir verhungernde Kinder in der 3. Welt egal weil Du Dich statt dessen lieber um einen Obdachlosen kümmerst und ihm was zu essen kaufst, was er von der staatlichen Unterstützung selbst bezahlen könnte ?

Die ursprüngliche Frage war, warum im Ausland spenden und nicht hier.

Wie schon gesagt ... ich mag keinerlei "aufrechnenden" Vergleiche ...
Es kann von mir aus jeder sein Geld dorthin spenden wo er meint, dass sein Geld dort hilft und nützt.

Es ist aber mehr als vermessen in Deutschland von "Armut" zu sprechen.
Natürlich gibt es die "gefühlte Armut" und irgendwelche Berechnungen, wann "Armut" im jeweiligen Land beginnt.
Diese beschränkte Verhalten führt aber dazu, dass der Tellerrand immer höher wird und in Deinem Fall Du heute noch nicht mal mehr fähig bist, über diesen hinauszuschauen.

Das rückt die Verhältnisse ins falsche Licht. Ich weiß sehr wohl, was Armut ist, entgegen Deiner Behauptung in Deinem Racherenommee.

Ich verteile keine Racherenommees !
Diese Bewertung hättest Du unabhängig Deiner sowieso bekommen.

Aber Du verlangst damit quasi von allen Menschen, sich mit den armen in der dritten Welt zu vergleichen. WARUM?

Wie kommst Du denn zu diesem Schluss ?
Ich verlange gar nichts dergleichen.

Es regt mich aber maßlos auf wenn ich tagtäglich lesen muss, wie schlecht es uns in Deutschland angeblich geht und wie ich gleichzeitig erleben muss, wie unwahr diese Behauptungen sind.

Ich lebe in Deutschland. Ich lebe am Existenzminimum, komme einigermaßen über die Runden und kenne Menschen, die noch weniger haben als ich. Für deutsche Verhältnisse leben einige von denen wirklich in bitterster Armut.

Wo ist bei Dir das Existenzminimum ?
Was ist für Dich bitterste Armut ???

Mit welchem Recht schwingst Du die Moralkeule und sagst allen, daß es immer noch Leute gibt, denen es noch schlechter geht als ihnen?

Warum ?
Weil den jenigen, die herumjammern es scheinbar nicht begreiflich ist, wie gut es ihnen trotz "Armut" in Deutschland geht und sie die noch vorhandene soziale Sicherheit in Deutschland tagtäglich als gegeben & selbstverständlich hinnehmen.

Das ist wie zu einem Krebskranken zu sagen: "Tja, tut mir leid für Dich, daß Du Krebs hast, aber guck mal der im Bett neben Dir, der hat noch zusätzlich Lepra, ist HIV-positiv und ihm wurden beide Beine und beide Arme amputiert. DEM geh's vielleicht schlecht, also jammer nicht rum."

Diesen Vergleich hättest Du Dir sparen können.
Er ist nicht nur äusserst geschmacklos sondern auch vollkommen am Thema vorbei.

Ich lebe in Deutschland und ich möchte, daß Menschen, die hier leben, eingermaßen gut leben können.

Warum hast Du "hier leben" nicht noch fett markiert ?
Dein soziales Gewissen hat scheinbar doch enge Schranken.

Aber ich will mich auch nicht rechtfertigen müssen, wenn ich der Meinung bin, daß im eigenen Land genug getan werden muß, bevor man sich dem Unheil der Welt zuwendet.

Dann bau doch eine grosse Mauer um unser ach-so-unglückseliges Land und hoffe auf Besserung.
Deutschland ist genau so von der Welt abhängig wie ein grosser Teil der Welt von Deutschland.

Glaubst Du, Du könntest Deine superbilligen Lebensmittel hier kaufen ohne das irgendwo in einem 3.Welt-Land jemand (höchstwahrscheinlich ein Kind) sich den Buckel dafür krumschuftet ?
Was für eine verlogene Doppelmoral !

Deutschland ist kein Wohlfahrtsstaat mehr, schon lange nicht.

Davon war auch nicht die Rede sondern von einem Sozialstaat.
Ich bitte diesen entscheidenden Unterschied festzustellen !

Trotzdem gehen humanitäre Hilfen hierhin und dorthin, doch wirklich ankommen tun die wenigsten.

Ich wiederhole mich ungern ... belege Deine Aussagen !

Und auch wenn Du es nicht glauben willst, auch im eigenen Land gibt es Menschen die hungern oder frieren müssen.

Auch hier gilt ... belege Deine Aussagen !
Es ist mir nicht bekannt wann in Deutschland des letzte Mal jemand durch "Armut" verhungert wäre.

Und ich habe nicht die geringste Lust, mich vor Dir oder anderen dafür rechtfertigen zu müssen, daß ich 2,- Euro für eine Bratwurst ausgebe und sie einem einzelnen Obdachlosen in die Hand drücke, als daß ich die 2,- Euro dafür verwende, in Afrika 5 Kindern die Tagesration an Reis zu ermöglichen.

Das kannst Du doch gern machen ...
Dann solltest Du Dir aber überlegen ob Du wirklich am Existenzminimum lebst ...

Genau wie ich es vermutet habe, Stammtischparolen auf BLÖD-Zeitungs-Niveau.

Das sind keine Stammtischparolen sondern Tatsachen.
Aber sei doch mal so nett und such mir mal ein paar belegbare Beispiele, wieviele Leute in den letzten Jahren in Deutschland erfroren bzw. verhungert sind weil der böse, böse Staat sich nicht um sie gekümmert hat ...
Ich bin gespannt.
 
Zuletzt bearbeitet: