News "Super-Nanny": Der siebenjährige Justin ist lieber tot als mit Mami zusammen

Und: Du hast recht... Dieser Fall ging durch die Medien und wurde erst dadurch bekannt... Umso lächerlicher selber eine Anzeige zu schalten...

Lächerlich finde ich das nicht, überzogen auch nicht. Durch das öffentliche Interesse - hier durch Anzeigen, Beschwerden usw. - wird doch den Sendeanstalten gezeigt, dass man sich als Zuschauer nicht alles gefallen lässt, schon gar nicht Realityshows auf Kosten der Kinder.
Besser so, als stumpfsinnig irgendwo am Stammtisch darüber herzuziehen, wie blöd das doch ist, aber selber nichts unternehmen.

Und wenn die Leute, die bei den Sendern arbeiten, alle richtig denken würden, dann hätten wir nicht so ein komplett dämliches, hirn- und niveauloses Programm.
 
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Und wenn die Leute, die bei den Sendern arbeiten, alle richtig denken würden, dann hätten wir nicht so ein komplett dämliches, hirn- und niveauloses Programm.

Meinst du dem Kind würde es heute besser gehen, wenn es dieses "hirn- und niveaulose" Programm nicht gegeben hätte? Oder wäre das Kind noch immer bei der haushoch überforderten und höchstwahrscheinlich psychisch kranken Mutter?

Darf man so etwas zeigen? Darf man Quote machen mit der traurigen Geschichte eines einsamen gequälten Kindes und seiner überforderten Mutter?

Karsten Paulmann, Mitarbeiter eines Jugendamtes inmitten eines sogenannten sozialen Brennpunktes, sagt ja. Man soll sogar: "Der Film war sehr einfühlsam, er war nicht reißerisch. Es war eine hervorragende Dokumentation über das Versagen auf allen Ebenen."
https://www.zeit.de/online/2008/50/super-nanny-justin-2?page=1
 
Justin lebt nun bei Pflegeeltern wo Er echt besser aufgehoben ist finde ich.Wenn ein Kind eine Äußerung macht das es lieber tot sei als bei der Mutter zu leben,sollte man es echt ernst nehmen.Zumal die Mutter maßlos überfordert war und sowieso keine Zeit für Ihr Kind hatte.Das schlimme ist ja in so einem Fall,daß die Mutter in psychatrische Behandlung geht und mit Sicherheit nach ein oder zwei Jahren Ihr Kind zurück bekommt
 
Meiner Meinung nach, hätte man das gar nicht ausstrahlen dürfen. Das gesamte Kamerateam + Saalfrank selbst haben zugelassen, dass das Kind misshandelt wurde und das vor laufender Kamera. Sie haben die Mutter nicht daran gehindert, dass Kind zu schlagen und zu treten - im Gegenteil. Für mich war das unterlassene Hilfeleistung.

Ganz genau! Das finde ich auch heftig, auch wenn ich verstehe, dass sich eine solche Story keiner entgehen lassen will, finde ich es trotzdem eine Schweinerei.
 
Meinst du dem Kind würde es heute besser gehen, wenn es dieses "hirn- und niveaulose" Programm nicht gegeben hätte? Oder wäre das Kind noch immer bei der haushoch überforderten und höchstwahrscheinlich psychisch kranken Mutter?

Das weiß ich nicht, das wird dir auch niemand beantworten können.

Aber solange diese "Familien", bei den Realityformaten heutzutage, Geld dafür erhalten, nehme ich das alles nicht für bare Münze, sondern mehr oder weniger für Exhibistionismus, das mit Geld belohnt wird. :roll:

Ich habe nichts dagegen, wenn jemand Hilfe braucht, dies öffentlich macht um damit ggf. anderen zu helfen, aber von dieser Art der Lebenshilfe sind wir schon lange im Fernsehen meilenweit entfernt - wenn wir jemals dem Nahe dran waren.
 
Selbstverständlich malt das Fernsehen was raus, ich mein, senden die solche Sachen weil sie so Gutmenschen sind oder wie? Doppelmoral lässt grüßen...

RTL, Pro7 etc. sind immernoch Gewinnorientierte Unternehmen, das sollte man im Hinterkopf haben.