Follow along with the video below to see how to install our site as a web app on your home screen.
Anmerkung: This feature may not be available in some browsers.
Ich finds dumm-dreist, dreist weil er genau weiß, dass die anderen ihre Einkünfte auch nicht veröffentlichen wollen und dumm, weil er sich nicht nur selbst diskrediert, sondern auch noch die anderen Abgeordneten.Ich finde es recht clever: Er attackiert seine Kritiker mit ihren eigenen Waffen.

Ich finds dumm-dreist, dreist weil er genau weiß, dass die anderen ihre Einkünfte auch nicht veröffentlichen wollen und dumm, weil er sich nicht nur selbst diskrediert, sondern auch noch die anderen Abgeordneten.
Hat mich schon immer interessiert was ein Abgeordneter wirklich verdient. Das Thema Diätenkürzung wäre schon mal was.Interessant ist auch, dass er aus einer Sache, die ihm potentiell als Nachteil im Wahlkampf gereicht hätte, im Gegenzug zu einem Wahlkampfthema machen kann. Wenn er wirklich reinen Tisch macht, kommen seine Gegner in Zugzwang.
naja am schluss kommt raus, dass wir die Diäten streichen können, da die Politiker das Geld eh woanders verdienen.![]()
Ich finde es recht clever: Er attackiert seine Kritiker mit ihren eigenen Waffen.
Mir ist völlig egal, was jemand nebenbei verdient, solange es kein Schmiergeld ist. Ich wähle Politiker und Parteien nicht nach der Höhe der Nebenverdienste, sondern wegen der politischen Ziele, die sie erreichen wollen.
Nein. Aber ist man denn "die ganze Zeit mit anderen Nebenbeschäftigungen ausgelastet", wenn man 4 mal im Monat irgendwo einen Vortrag hält, denn vermutlich jemand anderes geschrieben hat?Und du denkst ein Politiker erreicht etwas, wenn er die ganze Zeit mit anderen Nebenbeschäftigungen ausgelastet ist?
Wieso sollte man jemanden schmieren, damit er etwas tut, was er eh getan hätte? Das geht an der Definition von "Schmiergeld" vorbei.Mir wäre ehrlich gesagt sogar Schmiergeld egal, solange es niemanden schadet. Wenn jemand dafür geschmiert wird etwas gutes zu machen, was er eh gemacht hätte wäre es mir so was von Schnuppe.
wenn man 4 mal im Monat irgendwo einen Vortrag hält, denn vermutlich jemand anderes geschrieben hat?
... vermutlich hast Du also damit Recht Berlin (dpa) - SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hat für seine Vorträge mehr Geld erhalten als bislang bekannt. Der Bundestagsabgeordnete soll zwischen 2009 und 2012 Honorare von insgesamt 1,25 Millionen Euro eingestrichen haben. Ein entsprechender Bericht der «Bild»-Zeitung wurde am Montag in der SPD bestätigt. Danach hat der frühere Finanzminister Steinbrück in dieser Wahlperiode insgesamt 89 bezahlte Vorträge gehalten. Das höchste Honorar sei 25 000 Euro gewesen, das niedrigste 1000 Euro. Im Durchschnitt erhielt Steinbrück danach für einen Vortrag 14 065 Euro Honorar. Davon seien ihm nach Steuerabzug 7314 Euro pro Auftritt geblieben. Im gleichen Zeitraum habe Steinbrück weitere 237 Vorträge etwa in Schulen und vor gemeinnützigen Organisationen ohne Honorar gehalten, berichtete die Zeitung weiter. Zudem habe der Ex-Finanzminister auf verschiedenen Veranstaltungen von Industrieunternehmen auf Bezahlung verzichtet und dieses Geld direkt an soziale Einrichtungen wie Pro Familia gespendet. Nach massiver Kritik hatte Steinbrück vor drei Wochen einen unabhängigen Wirtschaftsprüfer beauftragt, seine Einkünfte zusammenzustellen. Die genauen Ergebnisse will er am Dienstag in Berlin vorstellen. Seine Einnahmen aus zwei erfolgreichen Büchern sollen aber nicht publik gemacht werden, hieß es. SPD-Chef Sigmar Gabriel sieht durch die Höhe der Nebeneinkünfte die Glaubwürdigkeit des SPD-Spitzenbewerbers nicht beschädigt. «Er hat sich an Recht und Gesetz gehalten und alles versteuert», sagte Gabriel. Die SPD-Vorsitzende forderte die Kritiker aus Union und FDP auf, Steinbrücks Beispiel zu folgen und ebenfalls genau ihre Zusatzverdienste offenzulegen. Die Wähler habe ein Recht darauf, dies zu erfahren. Zu den anderen Großverdienern im Bundestag gehören fast ausschließlich Abgeordnete von Union und FDP. Die Koalition hatte in der vergangenen Woche die Forderung der Opposition abgelehnt, Hinzuverdienste komplett publik zu machen. Bislang müssen sie lediglich in drei Stufen angegeben werden: von 1000 bis 3500 Euro, bis 7000 Euro und ab 7000 Euro. Nach dem Willen von Union und FDP soll es künftig zehn pauschale Stufen für die Veröffentlichung geben.
Demnach würde sich der "Skandal" lediglich aus der Höhe der Honorare ableiten.Und es stellt doch die Glaubwürdigkeit eines Politikers in Frage, der mit seiner Partei dem politischen Gegner Lobbyismus vorwirft und sich für die sozial Schwachen einsetzen will, wenn das Standardhonorar für eine Rede 15.000 € beträgt.