Aktien waren nur Gegenbeispiel für was die Leute so als unsicher wahrnehmen und sollten hier gar nicht Thema werden. Aber man muss schon wirklich grobe Fehler machen damit die unsicher sind.
 
Euro Starterkits

Mahlzeit,

ich habe noch zwei von denen beim Umzug gefunden und frage mich jetzt ob es sich wohl lohnt diese noch aufzubewahren.

Mit Münzen und der Sammlerei kenne ich mich leider gar nicht aus. Relevant wäre natürlich nur eine mittelfristige Wertsteigerung, denn jetzt 20 € sind natürlich besser als 25 Tacken in 50 Jahren. :)

LG,
NewFrontier
 
Das wird stark davon abhängen ob das deutsche sind oder eher welche aus Vatikanstaat oder so.
 
Also die Starterkits sind ja eigentlich "normale" Umlaufmünzen und somit nicht wirklich viel mehr Wert als drauf steht...
Anders sähe es da bei Sonderprägungen, Gedenkmünzen, speziellen Sammlerkits (wie bspw. ausm Vatikan) aus. Die können durchaus einen Wertzuwachs bei Sammlern erfahren.

Was du natürlich machen könntest, wenn die Starterkits noch original verschweisst sind und als solches zu erkennen wären, mal einen Münzhändler nach dem Wert fragen oder diese bei Ebay verkaufen, vllt kriegste ja doch noch bisschen mehr, als den reinen Geldwert bei raus ;)
 
Wirklich was wert sind nur Umlaufmünzensätze, und zwar komplett (alle fünf Prägestätten) und zumindest prägefrisch gekapselt oder noch besser eingeschweißt. Noch mehr bringen die PP-Sätze, aber die Wertsteigerung ist auch begrenzt, selbst bei DM-Sätzen ist sie eher mager... (Bezogen auf Deutschland) - Die Auflagen sind einfach zu groß.

Starterkits haben allenfalls Erinnerungswert, und im Endeffekt ist die intakte Tüte das, was am meisten Bringt, wie Herzoegchen schon schrieb.
 
Gestern hat mein Dozent uns schätzen lassen, wie viel Gold es gäbe, wenn man alles Gold der Welt zusammentun würde und dann einschmilzen würde. Die Frage lautete: Wie groß ist der Würfel, der dann dabei herauskäme.

Die meisten haben viel zu viel geschätzt.

Das Ergebnis: 17 m Kantenlänge (also Länge x Breite x Höhe).

Tja das ist nicht gerade viel, nicht wahr?

Da macht es doch Sinn, sich einen kleinen Teil davon einzuheimsen.
 
Das Ergebnis: 17 m Kantenlänge (also Länge x Breite x Höhe).

Tja das ist nicht gerade viel, nicht wahr?
Da macht es doch Sinn, sich einen kleinen Teil davon einzuheimsen.

Naja das wären 4913 Kubikmeter Gold und das sind rund 95000 Tonnen und son Tönnchen Gold kostet auch gut seine 40 Mio Euro.... da kommste mit der Kleinverdienersparbüchse nicht weit und wenig ist es auch nicht.
 
Naja das wären 4913 Kubikmeter Gold und das sind rund 95000 Tonnen und son Tönnchen Gold kostet auch gut seine 40 Mio Euro.... da kommste mit der Kleinverdienersparbüchse nicht weit und wenig ist es auch nicht.

Naja, wenn man bedenkt, wie viel Geld im Umlauf ist, dann ist der Goldpreis schon okay.

Angenommen, man würde die Staatsschulden der Bundesrepublik komplett in Gold investieren. Dann wär der Goldpreis ja schon astronomisch.

Annahme:

  1. Es gibt 95.000 Tonnen Gold auf der Erde. = 95.000.000.000 g
  2. 1 Unze Gold (31,1 g = 1.500 €)
=> 3.054.662.379,421222 Unzen Gold oder 4.581.993.569.131,833 € (4,581 Billionen)


Das entspräche so ungefähr dem gesamten Sparguthaben der Bundesrepublik Deutschland. Wenn man nun die Weltgeldmenge mit einbezieht, ist das Gold noch zu "günstig". ;)

Naja soviel zu der kleinen Rechnung. Ich finde Gold kann man sich aber als so genannter "kleiner Mann" nicht leisten - Silber aber schon. Daher bin ich auch ein Freund von Silber.
 
Naja soviel zu der kleinen Rechnung. Ich finde Gold kann man sich aber als so genannter "kleiner Mann" nicht leisten - Silber aber schon. Daher bin ich auch ein Freund von Silber.

Wo ist denn da die Logik? Gold kauft man dann halt nur ein paar Gramm wenn man bei Silber schon ein paar Unzen braucht und sich abschleppt :biggrin:

Und wer sollte auf die Idee kommen die Weltgeldmenge für sowas relativ sinnloses wie Gold zu tauschen?
 
Ich hätte vermutet, es gäbe noch mehr Gold.

Das würde ich auch vermuten, aber eher weil ich die Story mit den 17m Kantenlänge schon vor mehr als 12 Jahren gehört habe, jedes Jahr ein paar Tausend Tonnen dazu kommen und mir die Geschichte damals schon nicht unbedingt aktuell vorkam :biggrin: ... Ist wohl eher eine Geschichte die von Mathelehrern von Generation zu Generation weiter getragen wird und dann nicht mehr stimmt.

edit: Laut wikipedia und etwas aktueller:
Der weltweite Bestand (Dezember 2005) von 153.000 Tonnen entspricht einem Würfel mit fast 20 Metern Kantenlänge (fast 8000 Kubikmetern) reinem Gold, und rund 25,5 g (also etwas mehr als 1 cm3) pro Kopf der Weltbevölkerung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Der weltweite Bestand (Dezember 2005) von 153.000 Tonnen entspricht einem Würfel mit fast 20 Metern Kantenlänge (fast 8000 Kubikmetern) reinem Gold, und rund 25,5 g (also etwas mehr als 1 cm3) pro Kopf der Weltbevölkerung.
Es wird geschätzt, dass es noch 51000t abbauwürdige Vorkommen gibt, also wird der Preis weiter steigen. Wenn der Preis steigt, kommen natürlich wieder mehr Vorkommen dazu, die sich erst dann lohnen.
https://minerals.usgs.gov/minerals/pubs/commodity/gold/mcs-2011-gold.pdf
 
Der Preis wird langfristig nur steigen wenn auch die Nachfrage weiter so stark ist wie bisher und daran zweifle ich im Moment stark.
Wer braucht diese Mengen an Gold wirklich? Industriell wird kaum so viel benötigt und das was in letzter Zeit den Preis getrieben hat war reine Spekulation.
- Gold wirft keine Zinsen ab
- Gold ist in wirklich krassen Krisen auch nichts Wert (schließlich kann man es nicht Essen)
- Gold verursacht Kosten (durch die sichere Lagerung)

Jeder kann ja glauben was er will, aber ich glaube wer im letzten Jahr noch in Gold eingestiegen ist, wird kräftig auf die Fresse fliegen.
Ich habe sehr viel in günstig bewertete Aktien gesteckt und die schützen mindestens genauso gut vor Inflation. Wird das Geld weniger wert, steigen die Preise für die Produkte, der Umsatz steigt und somit auch der Gewinn und am Ende wird dadurch bei den Unternehmensgewinnen die Inflation ausgeglichen.
 
Wollte grad ungefähr das schreiben was Liquid0815 geschrieben hat, ist zum Glück nicht mehr nötig :)

Ich bin zumindest zu 95% raus aus Gold.... zu 1.5-2 Euro mehr pro Gramm als ich jetzt bekommen würde. Ein bisschen Edelmetall kann man aber gut haben: 5%-10% von Allem und das würde ich zur Zeit in Silber stecken.
 
Ich hab letztes Jahr meine Proletengoldkettchen aus dem letzten Türkeiurlaub verkauft als der Kurs bei ca. 1.850 USD pro Unze war. Genau im richtigen Augenblick verkauft. Der Gewinn war gigantisch.
Neunzehnhundertschlagmichtot für 120 Mark das Ding verkauft, 2011 für 280 EUR verkauft. :biggrin:
 
Ich hab letztes Jahr meine Proletengoldkettchen aus dem letzten Türkeiurlaub verkauft als der Kurs bei ca. 1.850 USD pro Unze war. Genau im richtigen Augenblick verkauft. Der Gewinn war gigantisch.
Neunzehnhundertschlagmichtot für 120 Mark das Ding verkauft, 2011 für 280 EUR verkauft. :biggrin:

Ziemlich dünn für ne Proletenkette, ich hatte eine Kette für 990 Euro von der elektronischen Bucht die dann ein paar Jahre später die 3000 beim Händler übersprungen hat :biggrin: