Krank!

Aber warum muss man überhaupt Frauen animieren Kinder zu kriegen? Wir haben doch auf der Welt mehr als genug. Und wenn es in Deutschland zu wenig sind...
Aber dann würde das deutsche Volk ja über kurz oder lang aussterben, bzw. sich immer mehr mit Menschen anderer Nationen vermischen.

Ist doch auch irgendwie blöd, oder? Deutschland würde zu einem 100%igen Multi-Kulti-Staat mit verschiedenen Sprachen, Kulturen und Religionen. Womöglich würde es da sogar noch zu Konflikten kommen.

Beim Grundproblem sind wir natürlich einer Meinung...
 
Aber dann würde das deutsche Volk ja über kurz oder lang aussterben, bzw. sich immer mehr mit Menschen anderer Nationen vermischen.
Na und?

Ist doch auch irgendwie blöd, oder? Deutschland würde zu einem 100%igen Multi-Kulti-Staat mit verschiedenen Sprachen, Kulturen und Religionen.
Wieso? Wenn ich ein Baby aus China adoptiere, wenn es ein paar Monate alt ist, dann spricht das Kind später meine Sprache, ich kann es in meiner Kirche taufen lassen und von Kultur hat das Baby auch noch keine Ahnung.

Und selbst, wenn die Kinder älter sind, sehe ich da kein Problem. Sprache lernen die schnell und bei Kultur und Religion wüsste ich nicht, was daran so schlimm sein sollte.

Engländer, Franzosen, Amerikaner in westlichen Gefilden und viele Ex-Sowjetstaaten haben diese Mischung aus Kulturen schon lange und es funktioniert meist. Die Probleme entstehen doch nur, wenn man Erwachsene nicht integrieren möchte.

Gruss
Marty
 
weltweit gibts nen haufen millionäre und milliardäre,von denen nur ein bruchteil gutes tut..der restliche teil kauft sich eigene sportmannschaften,yachten,flugzeuge,autos,frauen...und haut das geld unnnötig raus statt es zu spenden^^
 
weltweit gibts nen haufen millionäre und milliardäre,von denen nur ein bruchteil gutes tut.. ...

Ja, ist leider so.
Aber es funktioniert nicht, wenn man darauf wartet, dass der "über" mir erstmal was tut.

Die Arbeitslosen sagen: "Sollen doch die mit nem Job was tun"
Die Arbeiter sagen: "Sollen doch die Manager was tun"
Die Manager sagen: "Sollen doch die Millionäre was tun"
Die Millionäre sagen: "Sollen doch die Milliadäre was tun"
Die Milliardäre sagen: "Mir hat damals auch keiner geholfen, als ich noch arm war" oder "soll doch der Staat erstmal was tun" oder "sollen doch die Kirchen erstmal was tun" oder einfach "eure Armut kotzt mich an"
.
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Und so geht das immer weiter und die Menschen verhungern, die Umwelt geht den Bach runter, die Staaten verschulden sich immer mehr etc. etc....

JEDER kann auf einen Bruchteil seines Besitzes verzichten. Unabhängig davon, ob "die ANDEREN" was tun. Es wird nie gelingen, alle davon zu überzeugen. Es wird IMMER so sein, dass die Ärmeren prozentual einen größeren Anteil geben.

Nebenbei: Es ist ja nicht so, dass man auf der Verliererstraße ist, wenn man gibt. Durch mehr Gerechtigkeit profitieren alle irgendwie.
Weniger Hass. Weniger Leid. Weniger Krieg. Weniger Tränen.
Mehr Liebe. Mehr Lächeln. Mehr Tierarten. Bessere Lebensqualität.

Nicht alles, was man erhalten kann, kann man auch mit (gespartem) Geld kaufen.
 
der restliche teil kauft sich eigene sportmannschaften,yachten,flugzeuge,autos,frauen...und haut das geld unnnötig raus statt es zu spenden^^

Wer entscheidet, was "unnötig" ist? Und wenn ein Milliardär jährlich 50 Mio. spendet, darf er sich dann auch eine 50 Mio. Yacht kaufen?

Marty
 
weltweit gibts nen haufen millionäre und milliardäre,von denen nur ein bruchteil gutes tut..der restliche teil kauft sich eigene sportmannschaften,yachten,flugzeuge,autos,frauen...und haut das geld unnnötig raus statt es zu spenden^^

Aha. Und wenn man Yachten, Flugzeuge oder Autos kauft/betreibt, schafft das keine Arbeitsplätze? Es ist doch nicht so, dass sie das Geld verbrennen, sodass niemand sonst was davon hat.
Unsere Wirtschaft lebt davon, dass Leute Sachen kaufen (egal ob der Arbeiter sich n Bobbycar oder der Milliardär eine Luxuskarosse kauft - irgendjemand produziert es und bezahlt seinen Mitarbeitern Lohn davon).
 
Um den Bogen zum Ausgangstext zurückzuschlagen:

Wenn jeder Einwohner von den USA und Europa 3 $ monatlich gegen den Hunger ausgeben würde, gäbe es keinen mehr. Weltweit kein Hunger. Nie wieder.

Ein ganz anderer Aspekt zu den Spenden: Es würde die Menschen wohl auch glücklicher und zufriedener machen... Sagt zumindest dieser Artikel über eine Studie zum THema "Glück und Spenden" https://www.heise.de/tp/r4/artikel/27/27551/1.html

Das gilt dann ja wohl sowohl für die Reichen als auch für die Armen.
 
Wenn ich ein Baby aus China adoptiere, wenn es ein paar Monate alt ist, dann spricht das Kind später meine Sprache, ich kann es in meiner Kirche taufen lassen und von Kultur hat das Baby auch noch keine Ahnung.
Du wirst aber kaum hunderte Babys aus ihrer Heimat nach Deutschland bringen können. Wie soll das praktisch aussehen? Willst du die alle aus ihrer Heimat reißen? Wie willst du das den Familien erklären? Nur weil es in einem Teil der Welt Überbevölkerung gibt und in Mitteleuropa immer weniger Kinder nachkommen wird nicht reichen.

Zumal bei den allermeisten irgendwann der Wunsch aufkommen wird in die Heimat zu fahren. Ich würde meine Familie sicherlich irgendwann kennen lernen wollen. Und schwupps verbreitet sich die Kunde, dass in Deutschland alles besser ist und die Familien möchten am liebsten gleich komplett umsiedeln.
 
Du wirst aber kaum hunderte Babys aus ihrer Heimat nach Deutschland bringen können. Wie soll das praktisch aussehen?
So wie das heute mit Adoptionen auch geht. Ich rede ja nicht von Millionen. Warum auch? Deutschland könnte auch mit 20 Mio. Einwohnern auskommen, warum müssen es 80 Mio. sein?

Willst du die alle aus ihrer Heimat reißen? Wie willst du das den Familien erklären?
Ich spreche von Freiwilligkeit. Was meinst Du denn, wieviele Kinder in Kinderheimen der dritten Welt verhungern?

Und schwupps verbreitet sich die Kunde, dass in Deutschland alles besser ist und die Familien möchten am liebsten gleich komplett umsiedeln.
Ach so, die alte Angst vor der Einwanderer-Schwemme... glaubst Du, die glauben nicht längst, dass wir sowieso das Land sind, wo Honig fliesst? Und, wo bleiben die nur alle?

Marty
 
Deutschland könnte auch mit 20 Mio. Einwohnern auskommen, warum müssen es 80 Mio. sein?
Vielleicht um die Wirtschaft in Schwung zu halten bzw. wieder in Schwung zu bringen!?

[...] glaubst Du, die glauben nicht längst, dass wir sowieso das Land sind, wo Honig fliesst? Und, wo bleiben die nur alle?
Mittlerweile kann ja nicht mehr jeder "einfach so" einwandern. Was ich persönlich auch gut finde.
 
Vielleicht um die Wirtschaft in Schwung zu halten bzw. wieder in Schwung zu bringen!?
OK, durchaus nachvollziebar. Aber dann haben wir natürlich das Problem nicht gelöst. Wenn wir feststellen:

a -> es gibt zu viele Menschen auf der Erde
b -> es müssen immer mehr Menschen werden, um die Wirtschaft in Schwung zu halten

dann kann man nur ein Problem lösen. Welches ist dir lieber?

Mittlerweile kann ja nicht mehr jeder "einfach so" einwandern. Was ich persönlich auch gut finde.
Besitzstandsdenken? Stell Dir vor, die Einwohnerzahlen schrumpfen, die Wirtschaft erlahmt (Deine Aussage). Wäre dann Einwanderung nicht das ideale Mittel, das zu verhindern?

Marty
 
[...] dann kann man nur ein Problem lösen. Welches ist dir lieber?
Zu viele Menschen gibt es ja nicht überall. Und wo es zu viele sind, da lahmt meistens auch die Wirtschaft. Siehe Länder der Dritten Welt, Brasilien, Teile Indiens usw.

In den wirtschaftlich starken Regionen wie Mittel- und Westeuropa braucht es dagegen eben eine gleichbleibende Bevölkerungszahl. Sonst sinkt die Kaufkraft und die viel zitierte Spirale dreht sich nach unten. Musst nur mal in Mecklenburg-Vorpommern oder Brandenburg über Land fahren...

Stell Dir vor, die Einwohnerzahlen schrumpfen, die Wirtschaft erlahmt (Deine Aussage). Wäre dann Einwanderung nicht das ideale Mittel, das zu verhindern?
Für mich persönlich wäre Einwanderung das letzte Mittel. Jedes Land hat seine eigene Geschichte, die Menschen ihre eigene Kultur.

Und wie gesagt, das zu vermischen bedeutet häufig Ärger. Nicht alle können oder wollen sich mit den Gepflogenheiten in anderen Ländern arrangieren und fangen an zu protestieren.

Zumal man ja auch die Bevölkerung eines ganzen Landes bewusst schrumpfen lassen würde. Von daher bin ich immer dafür, zuerst ausreichend Anreize zu schaffen eine Familie zu gründen und sich so fortzupflanzen.
 
Zu viele Menschen gibt es ja nicht überall. Und wo es zu viele sind, da lahmt meistens auch die Wirtschaft. Siehe Länder der Dritten Welt, Brasilien, Teile Indiens usw.
Dann müsste man definieren, was "zu viel" ist. Ich finde, dass Westeuropa eigentlich schon deutlich übervölkert ist. Wenn ich mir hier speziell das Ruhrgebiet ansehe...

In den wirtschaftlich starken Regionen wie Mittel- und Westeuropa braucht es dagegen eben eine gleichbleibende Bevölkerungszahl. Sonst sinkt die Kaufkraft und die viel zitierte Spirale dreht sich nach unten.
Damit sind wir wieder bei meiner letzten Frage: Zwei Probleme, nur eins können wir lösen. Du möchtest, wenn ich das richtig deute, lieber Wirtschaftswachstum.

Für mich persönlich wäre Einwanderung das letzte Mittel. Jedes Land hat seine eigene Geschichte, die Menschen ihre eigene Kultur.
Was würde sich daran ändern, wenn Du z.B. indische Säuglinge adoptierst?

Und wie gesagt, das zu vermischen bedeutet häufig Ärger. Nicht alle können oder wollen sich mit den Gepflogenheiten in anderen Ländern arrangieren und fangen an zu protestieren.
Verstehe ich nicht wirklich, verzeih mir. Preussen und Bayern sind schon so unterschiedlich, was macht es da aus, wenn noch andere dazukommen?

Marty
 
Ich finde, dass Westeuropa eigentlich schon deutlich übervölkert ist. Wenn ich mir hier speziell das Ruhrgebiet ansehe.
Dafür gibt es aber auch wieder sehr ländliche Gegenden. Das Ruhrgebiet ist ja nun gerade das Gebiet mit der höchsten Bevölkerungsdichte, zumindest in Deutschland.

Wir drehen uns im Kreis.

Aus meiner Sicht kann man keine Babys aus der ganzen Welt nach Deutschland in irgendwelche Familien bringen, weil man auf beiden Seiten nicht ausreichend Familien finden wird die teilnehmen. Armut hin oder her - wer gibt schon seine Kinder ab? Macht keiner.

Und mit Erwachsenen geht es genauso wenig. Gründe habe ich genannt. Besonders wichtig ist dabei das Aussterben der deutschen Sprache, der Sitten und Bräuche und mögliches Konfliktpotenzial.
 
Dafür gibt es aber auch wieder sehr ländliche Gegenden. Das Ruhrgebiet ist ja nun gerade das Gebiet mit der höchsten Bevölkerungsdichte, zumindest in Deutschland.
Ja, aber Deutschlands Bevölkerung hat sich über die Jahrhunderte vervielfacht. Das musste doch nicht sein.

Wir drehen uns im Kreis.
Habe ich auch schon festgestellt.

Aus meiner Sicht kann man keine Babys aus der ganzen Welt nach Deutschland in irgendwelche Familien bringen, weil man auf beiden Seiten nicht ausreichend Familien finden wird die teilnehmen.
Hast Du da gesicherte Zahlen? Gerade Kinder, die man adoptieren könnte, gibt es weltweit mehr als genug. Viele davon haben nicht mal mehr Eltern, die sie abgeben könnten, sie sind alleine.

Besonders wichtig ist dabei das Aussterben der deutschen Sprache, der Sitten und Bräuche
Was ist daran so wichtig, dass man es unbedingt erhalten müsste?

Zumal wir in Deutschland ja selbst auch genug Kinder haben, die keiner will :(
Na, Du hast unserer Diskussion wohl nicht gefolgt. Lies noch mal nach, worum es eigentlich geht.

Marty
 
Hast Du da gesicherte Zahlen?
Natürlich nicht. Aber es ist schwer davon auszugehen. Es ginge ja nicht um 100 oder 1.000 Kinder, sondern um ein paar mehr. Von daher halte ich das für unmöglich.

Was ist daran so wichtig, dass man es unbedingt erhalten müsste?
Ich persönlich lege als Deutscher wert darauf. Da muss ein bisschen Patriotismus schon sein. Ist ja auch in Ordnung wenn es dir da anders geht.